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Mut - Stärke - Licht

490 Beiträge, Schlüsselwörter: Liebe, Licht, Himmel, Hölle, Schatten, Mut, Stärke, Lichtkrieger

Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:26
@cucharadita
cucharadita schrieb:Als meine dunkle nacht vorbei war, habe ich am Morgen danach, immer noch unter starken Schmerzen in den Himmel geschrien, ES möge sofort wieder von mir genommen werden.

Mittlerweile frage ich mich wie ich ohne so lange überleben konnte?

Mit sehr viel Glück und Hilfe...ich lebe :)
Ohne was leben?
Mir scheint du redest von etwas anderem.


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:28
@Wandermönch

Also das wundert mich jetzt doch ein wenig, das Du in Erwägung ziehst Telepathie abzulehen o.O

Was mir aufgefallen ist, dass ich das besonders gut mit kleinen Kindern kann, ich habe auch einen jungen Freund Autist und Indigokind, mit dem ich da schon ganz erstaunliches erlebt habe.

Also sei offen und glaub daran, unsere Wünsche gehen in Erfüllung ;)


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:29
@Para-doxa

Ohne Verbindung zur Urquelle, abgeschnitten von Spirit zu sein.
Verstehst Du was ich meine?


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Reflexion
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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:30
@Wandermönch
Wandermönch schrieb:
was ist davon zu halten

wie soll man mit Telepathie umgehen ?

soll man sich ihr stellen ... oder sie als unnatürlich ablehnen ?
Spontan würde ich sagen.. wederr noch. Sie ist einfach oder nicht. Und das hängt davon ab, mit was man sich beschäftigt (ausrichtet) und mit welchen Energien man sich umgibt (umgeben ist). Und dann noch, wie es bei anderen ist.

Telepathie kann auch ganz natürlich sein. Z.B. habe ich "zufällig" das gelesen, was du über Dummheit geschrieben hast und ich hatte zum selben Thema etwas ganz woanders geschrieben kürzlich davor.. die Inspiration ist etwas, das umhergeht..


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:35
@cucharadita
Nein, ich verstehe nicht so ganz was du damit, insbesondere in Bezug zu deinem vorherigen Beitrag meinst. Du kannst mich ja aufklären. :D


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:37
@Para-doxa

Weiß jetzt nicht wie ich es noch beschreiben soll, ich dachte hier gehts ums "erwachen" quasi, scheinen da wirklich grade nicht das Selbe zu meinen und schreiben aneinander vorbei :/


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:39
cucharadita schrieb:Weiß jetzt nicht wie ich es noch beschreiben soll,
Egal, dann lass es....... :)


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:43
@Para-doxa

Hatte Deinen Edit nicht gesehen.
Habe mir jetzt noch Mal Deine letzten posts durchgelesen, ich denke wir meinen das Selbe, ich mein Du hast doch schmerzhafte Geburt geschrieben ;)


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:44
Vergiss es @cucharadita , mir scheint du trollst hier rum ;)
Ansonsten, erklär auch was du meinst...


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:48
ALTA ich dachte es geht hier um das spirituelle Erwachen o.O
Sorry, @Para-doxa mein Fehler.

Schön das Du gleich die Trollkeule ziehst....husch und weg....


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 22:49
LOL jo, so kann man sich auch rauswinden. ;) Gute Reise noch...töööös :D


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Mut - Stärke - Licht

11.01.2015 um 23:18
@Reflexion

ich glaub durchaus an eine art metaphysische Verbindung ... kollektives unbewusstes nach jung

ich glaub halt nur nicht mehr das es eine direkte Übertragung von gefühlen und Gedanken gibt

es gibt wohl sone art hauchzarten mantel der uns alle verbindet ... aber das ist echt nur ein hilfreicher glimmer


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keenan
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 02:03
@Nicolaus

Du denkst, du bist durch unsere Diskussion und meine Ausdrucksweise verletzt worden. Die Wahrheit ist, das du schon vor dieser Diskussion verletzt warst. Und der einzige Grund, warum ich so viel Zeit für dich geopfert habe,ist der, das du einer jener bist, der den Schmerz in sich und um einen erkannt hat. Bei solchen Wesen ist die Gelegenheit, aus ihrem, dem "Gefägnis" auszubrechen, viel eher gegeben, als bei jenen, die den Schmerz unterdrücken, illusionieren, ignorieren, dem Schmerz davonlaufen wollen.

Deshalb wollte ich, das du genau an diesen Punkt ankommst, Nicolaus. Ich wollte das du um dich schreist, das du abstreitest, das du beleidigend wirst. Das du immer mehr an deinen Gedanken festhältst. Das du an meiner Person zweifelst.

Warum?

Um dir ein Spiegelbild dessen zu sein, was in dir schlummert. Um dir den Schmerz zu zeigen, der dich zu dem macht, der du bist. Nun hast du dich endlich offenbart. Du schreibst endlich das, was du die ganze Zeit über mich gedacht hast.

Du denkst, das dein Glaube mir ein Dorn im Auge ist.

Doch im Grunde ist das, was du mir vorgeworfen hast, all das, was du dir selbst vorwirfst.

Die Diskussion mit dir hat damit angefangen, ob Gott reden oder nicht reden kann. Der Dorn in deinem Auge, ist der, der dich dazu gebracht hat, an diesem bestimmten Gott zu glauben. Ohne den Schmerz, ohne diesen Schmerz, diesem Dorn in deinem Auge, der dich schon seit deiner Kindheit nicht in Ruhe lässt, dieser Schmerz, hat dich zu dem gemacht, der du nun bist.

Du hast deinen bestimmten Glauben, damit du voller Hoffnung, voller Zuversicht sein kannst. Und das verstehe ich sehr gut sogar. Man braucht auf dieser, in solche einer Welt, wie sie aufgebaut ist, viel Hoffnung und Zuversicht, denn sie ist voller Schmerz. Egal wo man hinsieht, der Schmerz, körperlich,seelisch, wie geistig überwiegt auf dieser Welt. Es ist also kein Wunder, wenn die Kinder dieser Welt nach milde suchen. Nach Hoffnung und Zuversicht suchen.


Viele finden Sie in einem bestimmten Glauben. Andere wiederum finden ihre Hoffnung und Zuversicht in einem Glauben, der nicht religiöser Natur ist. Einige Glauben an die Wissenschaft oder genauer ausgedrückt, sie denken, das sie mit der Wissenschaft den Schmerz, der sie umgibt und in ihnen, lindern können. Es gibt so viele unterschiedliche Lebenswege die man gehen kann, um den Schmerz, den alle fühlen, der eine mal mehr, der andere mal weniger, zu lindern. Andere versuchen sich von diesem Schmerz abzulenken und wollen gar nicht das Leid sehen, erkennen.

Die Schmerzen, welche die Wunde erzeugt, ist tatsächlich so groß, das viele auf Teufel komm raus, alles dafür tun, um diesen zu betäuben, zu lindern, davonzulaufen, sich anderweitig zu beschäftigen.


Dein Glaube ist mir also kein Dorn im Auge. Du hast schon ein Dorn im Auge und deshalb brauchst du auch deinen Glauben. So wie es fast alle, auf ihre Art und Weise tun.

Und was siehst du? Siehst du um dich den Schmerz milder werden? Wird er in dir milder? Lindert dein Glaube, deinen tatsächlich, seelisch, geistigen Schmerz. Tut es das in dieser Welt bei anderen, die von Tag auf Tag ihrem Glauben nachgehen? Wie dieser auch aussehen mag?

Oder lebt jeder mit seinem Glaubem in seiner eignen Welt, damit er den Schmerz nicht ertragen muß, der ihn umgibt und in ihm ist?

Das Paradoxe daran ist, das die Ursache dieses Schmerzes genau darin liegt. Jeder lebt in seiner eigenen Welt. Und da jeder in seiner eigenen Welt, mit seinen eigenen Regeln lebt, deshalb entstehen Probleme die zu Verwirrungen führen. Der eine behauptet dann in seiner Welt, das Gott sprechen kann. Der andere behauptet in seiner Welt, das Geld glücklich macht. Andere behaupten aus ihrer Welt, Wissen zu sammeln wäre viel interessanter, als die Ursache dieses gemeinsamen Schmerzes zu erkennen. Ander beten Satan an. Haben 1000 götter. Geben sich einem Gefühl hin. Versuchen nichts zu sein.

Wie du erkennen kannst, ist der Grund dieses Schmerzes, dieser Verwirrungen, das Menschen sich gegenseitig nicht mehr verstehen, verwirren und deshalb bekämpfen, der selbe wie jener, der einen zu all dem Tatendrang drängt, um diesen Schmerz zu lindern.

Unscheinbare Schmerzen, die einen zu scheinbaren Schmerzen führen, haben ihre Quelle im Schmerz.

Ich wollte, das die Diskussion so weit kommt, damit du sehen kannst, das trotz des Glaubens, das dich milde stimmen soll, so wie alle versuchen an etwas zu glauben, das ihre Schmerzen lindern sollen, trotz dessen, der Schmerz auf der Welt immer größer wird.

Du hast die ganze Zeit auf deinen Glauben beruht. Gott kann sprechen. Und trotz diesem bilde, diesem Glaubens in dir, das dich milde stimmen soll, trotz dessen bist du so voller Schmerzen. So wie fast alle.

Was meinst du wohl, wem dein Zustand, die Flucht vor der Wirklichkeit, vor dem was ist, von Nutzen ist?

Dir?

Dem Menschen, der in allen facetten seines Lebens, scheinbar und/oder unscheinbar leidet?

Wem nutzt Leid?

Gott?

Warum ich dich also bis hierhin gedrängt habe ist die Wahrheit. Ob du sie nun akzeptieren kannst oder nicht, liegt an dir. Du kannst so weiter machen und deinen Glauben als KopfschmerztBlette für deinen Geist benutzen um immer wieder die Schmerzen deinen Geistes zu lindern......oder du läßt das alles sein und richtest deinen Glauben dorthin, wo er in Wirklichkeit hingehört.......


Der Rest liegt nun an dir. Denkanstoß mich sehen wie du willst, meine Intention in Frage stellen wie du willst. Letztendlich spielt Deine Schmerz mehr eine Rolle, als die, die ich dir hier Vorspiele.


Grüß Gott Nicolaus. :)


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Phantomeloi
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 09:47
@Para-doxa
Para-doxa schrieb:Imgrunde, wenn ich es mir noch mal aussuchen könnte, oder wenn ich es mir hätte ganz bewusst aussuchen können, dann, glaube ich, dass ich mich heute dagegen entscheiden würde.
Ganz sicher bin ich mehr deshalb nicht, weil meine Sehnsucht nach „Etwas“ so groß war, dass sie ständig meine volle Aufmerksamkeit auf sich zog, und so meine Suche nie enden wollte.
Das sind auf mich ehrlich-wirkende Worte.

@keenan hat den Schmerz perfekt beschrieben, den jeder Mensch wohl hier auf Erden fühlt. Ja, man ist durchdrungen und umgeben von diesen Schmerzen. (Ich weiß nicht, wie Tiere und Pflanzen diesen Schmerz empfinden und verarbeiten, doch ich denke besser.)

@Silvanus
Silvanus schrieb:Hört sich fast schon buddhistisch an. Findest du nicht? :)
Ja, "Das Leben ist Leid". Wie ich diesen Satz gehasst habe ... ich wollte ihn umstülpen in "Das Leben ist Freude". Doch es gelang nicht so wie ich es mir vorgestellt habe.
Es ist mir zwar gelungen, den Schmerz zu lindern, ihn direkt anzunehmen und dennoch aufrecht stehen zu bleiben, doch wirklich weg ist der Schmerz deshalb noch nicht.

@Wandermönch
Wandermönch schrieb:ich glaub durchaus an eine art metaphysische Verbindung ... kollektives unbewusstes nach jung
Wie eine Sinnesübertragung vonstatten geht, das kann man sich nur (geistig) vorstellen. Dass es Sinnesübertragungen gibt, hat wohl jeder für sich fest gestellt.

Es gibt ein großes Problem, das wir bereits in der Kommunikation mit Worten haben. Das Nicht-Verstehen. Daher wähle ich meine Worte so einfach/direkt wie möglich.

Wenn es aber um Sinnesübertragungen geht, dann können wir nicht so einfach bestimmte Sinne "aus-wählen", sondern unsere Sinnnes(eindrücke) dringen ungefiltert aus uns heraus und erfassen den anderen. So wie von einem anderen die Sinneswahrnehmungen "ausdünsten" und uns durchdringen & erfassen.

Ich kann die vielen Sinne, die Emotionscocktails, diverse Ängste und Schmerzen nicht auseinander halten und dechiffrieren, weil sie so vielfältig sind.

Daher habe ich bei mir selbst angefangen, meine "Sinne" zu entwirren. Z. B. Freude verwickelt mit Verlustangst, Hoffnung gepaart mit Enttäuschung. Das sind alles "Cocktails", die man wie in einem chemischen Labor voneinander trennen könnte, bzw. kann.

@keenan
keenan schrieb:Was meinst du wohl, wem dein Zustand, die Flucht vor der Wirklichkeit, vor dem was ist, von Nutzen ist?
Die Welt hielt sich zusammen durch die Lüge. Die lüge ist zwar Wirklichkeit, aber die Lüge ist eine vorgegaukelte (und damit falsche) Realität.

Die Wahrheit müsste dann das Gegenteil bewirken. Die Wahrheit müsste theoretisch & praktisch die Welt auseinander reißen.

Doch ich glaube, dass die Wahrheit lediglich das System, das sich durch die Lüge aufgebaut & eingebürgert hat, auseinander reißt. Die Welt lebt auch mit der Wahrheit.

Man dachte möglicherweise, dass die Lüge die Flucht vor den Schmerzen der Realität sei (Notlüge/Notfall-Medikament). Doch nun verwirren uns die vielen Lügen und Rollenspiele zusehends, und machen die Schmerzen noch schlimmer als sie eh schon sind. Lügen könnten die Multiplikation der Schmerzen sein. Lügen sind wie Drogen. Eine "Sucht", die die Suche nach der Wahrheit auslöst.

Von einer Droge abhängig zu werden ist leicht, im Vergleich von ihr wieder weg zu kommen.

Es könnte eine Linderung darstellen, wenn man sich bewusst ist, dass ALLE an den Schmerzen leiden. Ob man die Drogen braucht oder nicht.
Para-doxa schrieb: glaube ich, dass ich mich heute dagegen entscheiden würde.
Ganz sicher bin ich mehr deshalb nicht, weil meine Sehnsucht nach „Etwas“ so groß war, dass sie ständig meine volle Aufmerksamkeit auf sich zog, und so meine Suche nie enden wollte.
Die Suche nach der Wahrheit, nach dem Heiligen Gral, nach Gott, nach dem Ursprung von dem man kommt.


Vielleicht endet die Suche sofort, wenn man sich der Wahrheit stellt, und diese auch denkt, sagt, schreibt und danach handelt.
Gibt keine falsche Wörter !

Wir alles sind genien

(genie bedeutet erzeuger)

Wikipedia: Genie
Das ist keine Übertreibung oder Beweihräucherung.
Es zeigt nur auf, wie viel Verantwortung ein jeder für sich und diese "Welt" inne hat.
Hm, die Erkenntnis tut vielleicht auch weh, doch das ist kein Schmerz im Vergleich zu dem alten Mist.


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Silvanus
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 10:41
Phantomeloi schrieb:Ja, "Das Leben ist Leid". Wie ich diesen Satz gehasst habe ... ich wollte ihn umstülpen in "Das Leben ist Freude". Doch es gelang nicht so wie ich es mir vorgestellt habe.
Es ist mir zwar gelungen, den Schmerz zu lindern, ihn direkt anzunehmen und dennoch aufrecht stehen zu bleiben, doch wirklich weg ist der Schmerz deshalb noch nicht.
Schmerz endet, wenn die Ursache dafür gefunden wird und wir daraus lernen. Von welchem Schmerz sprichst du?

Für mich ist das leben Reibung/Kampf/Lernen/Verstehen/Formveränderung.
Alle Gefühle entspringen aus der Liebe zu etwas. Der Mensch der Trauer, Hass, Sehnsucht, Wut, Angst usw. spürt, spürt sie wegen Liebe.
Normalerweise steckt dieser Motor, dieser Antrieb unseres Lebens, die Liebe, schon automatisch in uns. Wir haben ihn blos nie hinterfragt bis zu dem Punkt, an dem die persönlich gesetzte Schmerzgrenze überschritten wird.


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Phantomeloi
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 11:35
@Silvanus
Silvanus schrieb:Schmerz endet, wenn die Ursache dafür gefunden wird und wir daraus lernen.
Das leuchtet mir ein. Ich kann jedoch nur vage ahnen, was dahinter steckt.
Silvanus schrieb:Von welchem Schmerz sprichst du?
Gute Frage. Wie viele Arten von Schmerz gibt es. Ich meine den "Schmerz an sich". Körperlicher Schmerz geht meist einher mit geistigem Schmerz.

Ist ein körperlicher Schmerz leichter zu ertragen und zu heilen, als ein geistiger Schmerz?
Kann man körperliche Schmerzen anderer fühlen, oder ist dieses Mit-Gefühl auf das Gegenüber angewiesen, das sich mitteilt, bzw. buchstäblich krümmt vor Schmerzen?

Geistige Schmerzen sind nicht leichter zu erklären als körperliche Schmerzen.

Ein Beispiel:
Man sieht mit seinen Augen "körperliches Leid". Jedes Leid hat seine Form.
Silvanus schrieb:Für mich ist das leben Reibung/Kampf/Lernen/Verstehen/Formveränderung.
Ist die letztendliche (sichtbare) Form "Leiden", dann hat die Reibung, der Kampf, das Lernen und das dadurch Verstehen eine leidvolle Formveränderung eingebracht.
Das sieht und begreift man m. E. in der Realität durch die Form der materiellen Dinge.

In den "belebten" Körpern steckt der belebte Geist, der mit-fühlt, bzw. Freude, Trauer oder gar Mitleid empfindet.

Während gesunde Körper eine Harmonie aussenden, sendet ein kranker, leidender Körper "Leid" aus.
Silvanus schrieb:Alle Gefühle entspringen aus der Liebe zu etwas.
Von welcher Liebe sprichst du?
Silvanus schrieb:Der Mensch der Trauer, Hass, Sehnsucht, Wut, Angst usw. spürt, spürt sie wegen Liebe.
"Love hurts".
Silvanus schrieb:Normalerweise steckt dieser Motor, dieser Antrieb unseres Lebens, die Liebe, schon automatisch in uns.
Das ist sehr wahrscheinlich, und das glaube ich dir.
Silvanus schrieb:Wir haben ihn blos nie hinterfragt bis zu dem Punkt, an dem die persönlich gesetzte Schmerzgrenze überschritten wird.
Dieser einfache Satz ist mir schon fast unheimlich. Meinst du, wir könnten den Mut aufbringen, diesen starken Motor der Liebe tatsächlich über die Schmerzgrenze hinaus zu hinterfragen, um den Grund des Schmerzes an´s Licht zu bringen?


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Silvanus
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 11:58
Phantomeloi schrieb:Das leuchtet mir ein. Ich kann jedoch nur vage ahnen, was dahinter steckt.
Zeige ihn, mit deinen Worten so präzise du kannst. :)
Phantomeloi schrieb:Gute Frage. Wie viele Arten von Schmerz gibt es. Ich meine den "Schmerz an sich". Körperlicher Schmerz geht meist einher mit geistigem Schmerz.
Mir ging es um deinen. :)
Phantomeloi schrieb:Geistige Schmerzen sind nicht leichter zu erklären als körperliche Schmerzen.
Aber sie resultieren aus einem gleichen Ursprung. Das etwas nicht stimmt.
Phantomeloi schrieb:Ist ein körperlicher Schmerz leichter zu ertragen und zu heilen, als ein geistiger Schmerz?
Kommt auf den Grad der Verletzung an. Das eine, kann das andere überwiegen, und umgekehrt.
Phantomeloi schrieb:Kann man körperliche Schmerzen anderer fühlen, oder ist dieses Mit-Gefühl auf das Gegenüber angewiesen, das sich mitteilt, bzw. buchstäblich krümmt vor Schmerzen?
Kommt darauf an wie gut du den Gegenüber kennst :)
Phantomeloi schrieb:In den "belebten" Körpern steckt der belebte Geist, der mit-fühlt, bzw. Freude, Trauer oder gar Mitleid empfindet.
Schön ausgedrückt. :)
Phantomeloi schrieb:Von welcher Liebe sprichst du?
Der Liebe ansich.
Phantomeloi schrieb:Meinst du, wir könnten den Mut aufbringen, diesen starken Motor der Liebe tatsächlich über die Schmerzgrenze hinaus zu hinterfragen, um den Grund des Schmerzes an´s Licht zu bringen?
Kennst du den Grund deines Schmerzes? Man muss nicht erst über diese persönliche Schmerzgrenze kommen, um Schmerz zu hinterfragen. Nur ist es eben meist so, dass wir Menschen solange vor dem Schmerz flüchten (ohne wirklich zu lernen), bis dieser so groß erscheint, das wir ihn nicht mehr ignorieren können.


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Phantomeloi
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 12:40
@Silvanus
Silvanus schrieb:
Schmerz endet, wenn die Ursache dafür gefunden wird und wir daraus lernen.

Zeige ihn, mit deinen Worten so präzise du kannst. :)

Mir ging es um deinen. :)
Dir geht es um meinen Schmerz? Bin überrascht, dass du so gezielt drauf zeigst.

Was ist mit deinem? :)

Phantomeloi schrieb:
Geistige Schmerzen sind nicht leichter zu erklären als körperliche Schmerzen.

Silvanus schrieb:
Aber sie resultieren aus einem gleichen Ursprung. Das etwas nicht stimmt.
Ja, es stimmt etwas nicht. Allerdings kann ich mittlerweile damit leben.
Silvanus schrieb:Kommt darauf an wie gut du den Gegenüber kennst :)
Interessant, ich dachte, man muss sich selbst auch gut kennen, um sein Gegenüber zu (er)kennen.
Wer jedoch niemals einen Schmerz (z. B. Sodbrennen) erfahren hat, der kann es nur erahnen, welchen Schmerz sein Gegenüber erträgt.

Wenn die Liebe-an-sich der Urgrund des Schmerzes wäre, ja, was dann?! Weiterhin ertragen?!
Aufrecht stehen und durch :)
Silvanus schrieb:Kennst du den Grund deines Schmerzes? Man muss nicht erst über diese persönliche Schmerzgrenze kommen, um Schmerz zu hinterfragen. Nur ist es eben meist so, dass wir Menschen solange vor dem Schmerz flüchten (ohne wirklich zu lernen), bis dieser so groß erscheint, das wir ihn nicht mehr ignorieren können.
So weit war ich noch nie, doch jetzt versuche ich es mal:
Mag sein, dass der Ursprung des Schmerzes in der Liebe liegt? Die Liebe, die man in der Welt gerne teilen, bzw. geben würde? Wenn das Leid dahinter nicht so groß wäre und/oder vielleicht daher, weil das Leid in der Welt so groß ist?
Ich weiß es nicht.


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Silvanus
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 13:07
Was ist mit deinen? :)
Habe grade keinen unbekannten Schmerz. Da ich aber lernen möchte, frage ich manchmal bei anderen nach :)
Phantomeloi schrieb:Interessant, ich dachte, man muss sich selbst auch gut kennen, um sein Gegenüber zu (er)kennen.
Wer jedoch niemals einen Schmerz (z. B. Sodbrennen) erfahren hat, der kann es nur erahnen, welchen Schmerz sein Gegenüber erträgt.
Also ich erahne auch Krankheiten bei anderen, die ich selbst noch nicht hatte. Weil man bei Freunden zb oft merkt, das etwas nicht stimmt. Ausser derjenige verbirgt es aus einem Grund.
Wenn ich trotzdem Schmerz spüre obwohl er es versucht zu verbergen, zeige ich ihm, dass ich da bin, falls er es braucht.
Ansonsten respektiere ich diesen Grund und nehme den Menschen so, wie er möchte.
Phantomeloi schrieb:Wenn die Liebe-an-sich der Urgrund des Schmerzes wäre, ja, was dann?! Weiterhin ertragen?!
Du kannst Schmerz alleine tragen oder mit mehreren. Was wäre die Liebe, wenn man sie nicht mit Mitmenschen teilen könnte? Du bist nicht alleine auf dieser Welt. Auch wenn es einem jedem manchmal so erscheint. :)
Phantomeloi schrieb:Mag sein, dass der Ursprung des Schmerzes in der Liebe liegt? Die Liebe, die man in der Welt gerne teilen, bzw. geben würde?
In Wirklichkeit kann man Liebe soviel aussenden wie man möchte. Blos haben viele Angst davor. Weil sie als Kinder zum ersten mal erleben mussten, dass diese Liebe nicht von jedem angenommen wird. Oder sogar das Lieben bestraft wurde. So versteht ein Kind, das selbst Liebe einen Tauschwert haben muss. Das führt sich weiter bis derjeniege seine Liebe vollends begrenzt, oder er irgendwann erkennt, dass keine Schwäche im zwischenmenschlichen lieben existiert, sondern es die Schwäche der anderen offenbart.


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Phantomeloi
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 14:42
@Silvanus
Silvanus schrieb:Habe grade keinen unbekannten Schmerz. Da ich aber lernen möchte, frage ich manchmal bei anderen nach :)
Deinen Worten zufolge entnehme ich, dass du keinen unbekannten Schmerz hast. Bezieht das die bekannten Schmerzen mit ein? Heißt das, du bist sowohl körperlich als auch geistig schmerzfrei?

Es gibt nichts Schöneres als ein belebtes (schmerz-)freies Wesen :)
Ich hoffe, damit richtig zu liegen.
Silvanus schrieb:Also ich erahne auch Krankheiten bei anderen, die ich selbst noch nicht hatte.
Das begreife ich. Es hört sich vlt. grausig an, doch man kann auch den Tod erkennen.
Silvanus schrieb:Weil man bei Freunden zb oft merkt, das etwas nicht stimmt. Ausser derjenige verbirgt es aus einem Grund.
Wenn ich trotzdem Schmerz spüre obwohl er es versucht zu verbergen, zeige ich ihm, dass ich da bin, falls er es braucht.
Ansonsten respektiere ich diesen Grund und nehme den Menschen so, wie er möchte.
Die Menschen in deiner Umgebung wissen dich und dein Dasein bestimmt zu schätzen.
Silvanus schrieb:Du kannst Schmerz alleine tragen oder mit mehreren. Was wäre die Liebe, wenn man sie nicht mit Mitmenschen teilen könnte? Du bist nicht alleine auf dieser Welt. Auch wenn es einem jedem manchmal so erscheint. :)
Das kann ich teils nur theoretisch nachvollziehen, was die Praxis anbelangt, bin ich noch etwas unwissend. Natürlich haben wir ca. 8 Mrd. Menschen auf der Erde. Und mein Alltag ist so ziemlich derselbe, den alle haben.
Silvanus schrieb:In Wirklichkeit kann man Liebe soviel aussenden wie man möchte.
Ja, das ist wahr.
Silvanus schrieb:Blos haben viele Angst davor. Weil sie als Kinder zum ersten mal erleben mussten, dass diese Liebe nicht von jedem angenommen wird. Oder sogar das Lieben bestraft wurde. So versteht ein Kind, das selbst Liebe einen Tauschwert haben muss.
Das begreife ich auch.
Silvanus schrieb: Das führt sich weiter bis derjeniege seine Liebe vollends begrenzt, oder er irgendwann erkennt, dass keine Schwäche im zwischenmenschlichen lieben existiert, sondern es die Schwäche der anderen offenbart.
Das ist das erste mal, dass ich so eine Erklärung lese/höre.
Darüber denke ich nun nach, denn es ist die "Vermutung", die mir immer unheimlich war. Vielleicht ist es das, was den Schmerz auslöst und verursacht.
Danke, Silvanus.


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