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Mut - Stärke - Licht

490 Beiträge, Schlüsselwörter: Liebe, Licht, Himmel, Hölle, Schatten, Mut, Stärke, Lichtkrieger
Silvanus
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 15:04
Phantomeloi schrieb:Bezieht das die bekannten Schmerzen mit ein? Heißt das, du bist sowohl körperlich als auch geistig schmerzfrei?
Manchmal schon, manchmal nicht. Kommt auf die Verfassung an. Bin auch nur ein Mensch :)
Zurzeit kämpfe ich auch mit der Liebe. Lange rede, kurzer Sinn: Eine Frau die einem wie eine Anomalie vorkommt, aber verboten ist. Verdammte Weibsleut! :D


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Phantomeloi
ehemaliges Mitglied

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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 17:55
@Silvanus
Die Liebe - das pure Überlebenstraining, oder das Elixier, der Extrakt, einfach: der Sinn des Lebens. Alles Gute und viel Glück wünsche ich dir auf alle Fälle in diesem Fall. Muss schon eine außergewöhnliche Frau sein, wenn sie dir vorkommt wie eine Anomalie :D


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Nicolaus
ehemaliges Mitglied

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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 18:03
@keenan

Endlich sprichst du mal wie ein Mensch zu einem Menschen! :D
keenan schrieb: Du denkst, du bist durch unsere Diskussion und meine Ausdrucksweise verletzt worden. Die Wahrheit ist, das du schon vor dieser Diskussion verletzt warst.
Das kann schon sein.
keenan schrieb:Und der einzige Grund, warum ich so viel Zeit für dich geopfert habe,ist der, das du einer jener bist, der den Schmerz in sich und um einen erkannt hat. Bei solchen Wesen ist die Gelegenheit, aus ihrem, dem "Gefägnis" auszubrechen, viel eher gegeben, als bei jenen, die den Schmerz unterdrücken, illusionieren, ignorieren, dem Schmerz davonlaufen wollen.
Das konntest du doch vorher gar nicht wissen!
Deshalb wollte ich, das du genau an diesen Punkt ankommst, Nicolaus. Ich wollte das du um dich schreist, das du abstreitest, das du beleidigend wirst.
Um dir den Schmerz zu zeigen, der dich zu dem macht, der du bist. Nun hast du dich endlich offenbart. Du schreibst endlich das, was du die ganze Zeit über mich gedacht hast.
Meinethalben, dein Wort in Gottes Ohr (falls er eines hat) :D
keenan schrieb: Die Diskussion mit dir hat damit angefangen, ob Gott reden oder nicht reden kann. Der Dorn in deinem Auge, ist der, der dich dazu gebracht hat, an diesem bestimmten Gott zu glauben. Ohne den Schmerz, ohne diesen Schmerz, diesem Dorn in deinem Auge, der dich schon seit deiner Kindheit nicht in Ruhe lässt, dieser Schmerz, hat dich zu dem gemacht, der du nun bist.
Nein, sie begann bereits, als ein gewisser @petronius in die Runde kam und behauptete, wir seien alle Tot!

Das fandest Du dann hervorragend! Und ich fragte, was daran hervorragend sein soll?
So fing das an!

Und der Dorn ist in Deinem Auge, nicht in meinem! Warum drehst du jetzt alles um?
Aber kann natürlich durchaus möglich sein, dass auch ich einen Dorn im Auge habe. Kann auch möglich sein, dass uns erst die Dornen im Leben zu den Rosen führen, sprich zum Glauben an einen Gott, der uns dann eine bessere Welt zeigt, die Welt der Rosen.

Wenn der Dorn, den du Schmerz nennst, mich schon seit meiner Kindheit nicht in Ruhe ließ, frag ich mich, was das gewesen sein soll? Erinnern kann ich mich daran nämlich nicht!
keenan schrieb: Du hast deinen bestimmten Glauben, damit du voller Hoffnung, voller Zuversicht sein kannst. Und das verstehe ich sehr gut sogar. Man braucht auf dieser, in solche einer Welt, wie sie aufgebaut ist, viel Hoffnung und Zuversicht, denn sie ist voller Schmerz. Egal wo man hinsieht, der Schmerz, körperlich,seelisch, wie geistig überwiegt auf dieser Welt. Es ist also kein Wunder, wenn die Kinder dieser Welt nach milde suchen. Nach Hoffnung und Zuversicht suchen.
Ich denke, jeder Mensch braucht irgend etwas, um in der Hölle der Welt voller Elend, Leid und Schmerzen überhaupt bestehen zu können bzw. um sie ertragen zu können! Mir hat eben der Glaube das gegeben, was die Welt mir nicht gegeben hat! Nicht geben konnte oder nicht geben wollte, wie auch immer.
keenan schrieb:Viele finden Sie in einem bestimmten Glauben. Andere wiederum finden ihre Hoffnung und Zuversicht in einem Glauben, der nicht religiöser Natur ist. Einige Glauben an die Wissenschaft oder genauer ausgedrückt, sie denken, das sie mit der Wissenschaft den Schmerz, der sie umgibt und in ihnen, lindern können. Es gibt so viele unterschiedliche Lebenswege die man gehen kann, um den Schmerz, den alle fühlen, der eine mal mehr, der andere mal weniger, zu lindern. Andere versuchen sich von diesem Schmerz abzulenken und wollen gar nicht das Leid sehen, erkennen. Die Schmerzen, welche die Wunde erzeugt, ist tatsächlich so groß, das viele auf Teufel komm raus, alles dafür tun, um diesen zu betäuben, zu lindern, davonzulaufen, sich anderweitig zu beschäftigen.
Oder versuchen zu vergessen, oder sich zu betäuben mit Drogen, Musik, Theater, Kino, Tanzen und anderen Vergnüglichkeien unserer heutigen scheinbaren Spassgesellschaft. Es kann auch die Flucht in die Wissenschaft, als eine Art Ersatzreligion sein. Religion nur so betrachtet, kann in gewisser Weise dann tatsächlich Opium fürs Volk sein :D
keenan schrieb:Und was siehst du? Siehst du um dich den Schmerz milder werden? Wird er in dir milder? Lindert dein Glaube, deinen tatsächlich, seelisch, geistigen Schmerz. Tut es das in dieser Welt bei anderen, die von Tag auf Tag ihrem Glauben nachgehen? Wie dieser auch aussehen mag?
Mein Glaube gibt mir Hoffnung und Zuverischt, und zwar in einer Weise, wie es mir die Welt nicht geben kann! Insofern lindert mein Glaube auch meinen Schmerz oder lässt ihn mir erträglicher werden, weil er, der Glaube, der für Dich ein Dorn im Auge ist, mir auch den Weg in den Rosengarten zeigt!
keenan schrieb:Oder lebt jeder mit seinem Glaubem in seiner eignen Welt, damit er den Schmerz nicht ertragen muß, der ihn umgibt und in ihm ist?
In gewisser Weise lebt sowieso jeder in seiner eigenen Welt, ob er nun an einen Gott glaubt, oder an die Wissenschaft oder was auch immer. So hat doch jeder seine eigene Welt die nur so ist, wie er sie erlebt, empfindet. Aber man kann das Leben auch gemeinsam gehen, leben, erleben und so kann man auch Glaubenswege gemeinsam gehen, leben, erleben. An Freud und Leid einander teilhaben lassen um einst auf dem Weg voller Dornen in den Rosengarten zu gelangen.
keenan schrieb: Das Paradoxe daran ist, das die Ursache dieses Schmerzes genau darin liegt. Jeder lebt in seiner eigenen Welt. Und da jeder in seiner eigenen Welt, mit seinen eigenen Regeln lebt, deshalb entstehen Probleme die zu Verwirrungen führen.
Diese Ansicht teile ich mit Dir nicht!
keenan schrieb: Der eine behauptet dann in seiner Welt, das Gott sprechen kann. Der andere behauptet in seiner Welt, das Geld glücklich macht. Andere behaupten aus ihrer Welt, Wissen zu sammeln wäre viel interessanter, als die Ursache dieses gemeinsamen Schmerzes zu erkennen. Ander beten Satan an. Haben 1000 götter. Geben sich einem Gefühl hin. Versuchen nichts zu sein.
Und wieder andere behaupten, dass Gott nicht sprechen kann, keinen Willen habe, kein Wesen und kein Schöpfer sei und finden ihr angebliches Glück darin, in Gott das Wort zu sehen. :D

Das ist für mich genauso eine Traumwelt, wie für Dich die Welt der anderen eine Traumwelt ist, so wie Du sie beschreibst. Und damit trägst Du ebenso zur Verwirrung bei und bist ebenso Teil der Welt mit ihren dadurch entstandenen Problemen und dem Leid :D

Das allerdings wirst Du natürlich abstreiten um Dich und Deine Ansichten wieder von den anderen herauszuheben. Damit bist du aber genauso wie all die anderen auch, denn auch diese tun nichts anderes als eben genau das: Jeder hat alleinig Recht, jeder behauptet nur Er habe den Schlüssel zum Paradies gefunden, man müsse nur seine alte Sichtweise ablegen und ihm oder seinen Ansichten folgen, denn nur diese sind die einzig wahren und richtigen :D
keenan schrieb: Wie du erkennen kannst, ist der Grund dieses Schmerzes, dieser Verwirrungen, das Menschen sich gegenseitig nicht mehr verstehen, verwirren und deshalb bekämpfen, der selbe wie jener, der einen zu all dem Tatendrang drängt, um diesen Schmerz zu lindern.
Das der Grund des Schmerzes derselbe sein soll wie der, diesen zu lindern kann nicht sein. Denn es gäbe keinen Grund einen Schmerz zu lindern, wenn vormals keiner da war! War aber vor dem Grund der Linderung auch schon ein Grund des Schmerzes da, kann es nicht derselbe sein, der ihn lindert! Ursache und Wirkung können nicht identisch sein!
keenan schrieb: Unscheinbare Schmerzen, die einen zu scheinbaren Schmerzen führen, haben ihre Quelle im Schmerz.
Das ist wieder typisch deine Denkweise. Lasse ich das Scheinbare und das Unscheinbare weg, hieße es: Schmerzen die zu Schmerzen führen haben ihre Ursache im Schmerz. So ein Satz ist sinnfrei.

Schmerzen führen nicht zu Schmerzen, sondern sind Schmerzen. Der Schmerz kann nicht Ursache für sich selbst sein! Niemand hat Schmerzen, weil er Schmerzen hat! Die Ursache ist nicht die Wirkung!
keenan schrieb: Ich wollte, das die Diskussion so weit kommt, damit du sehen kannst, das trotz des Glaubens, das dich milde stimmen soll, so wie alle versuchen an etwas zu glauben, das ihre Schmerzen lindern sollen, trotz dessen, der Schmerz auf der Welt immer größer wird.
Um mir damit zu sagen, wie alle die gegen den Glauben wettern: Dein Glaube und der Glaube der anderen, lindert das Leid der Welt leider doch nicht! Also wozu brauchst Du ihn dann? Schmeiß ihn doch weg, er ist nutzlos?

Immerhin war jene Scheinwelt im Kommunismus, in der für einen Gott kein Platz war, auch nicht ohne Leid! Und das zeigt mir, dass der Dorn des Glaubens nicht die Ursache für das Leid sein kann! Weil es auch ohne den Glauben an einen Gott, genauso Leid in der Welt gibt! Die Frage: Warum gibt es das Leid ist so alt wie die Menschheit selbst! Das Leid gehört zum Menschsein, wie die Dornen zur Rose :D
keenan schrieb: Du hast die ganze Zeit auf deinen Glauben beruht. Gott kann sprechen. Und trotz diesem bilde, diesem Glaubens in dir, das dich milde stimmen soll, trotz dessen bist du so voller Schmerzen. So wie fast alle.
Ja und selbst ein gewisser Jesus, der laut Bibel blutend an einem Kreuz hing und ausrief: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen - war trotz seiner frohen Botschaft seines Evangeliums von Gottes- und Nächstenliebe ebenso voller Schmerzen. Und dennoch hielt ihn nichts davon ab, auch wenn er am Ende dafür im Leiden sterben musste, von der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu sprechen!
keenan schrieb: Was meinst du wohl, wem dein Zustand, die Flucht vor der Wirklichkeit, vor dem was ist, von Nutzen ist?
Ich bin mitten drin in dieser Welt! Ich flüchte ja nicht! Mein Glaube ist mir nur eine Hilfe, das Leid, den Schmerz besser ertragen zu können! Der Glaube fragt nicht nach einem Nutzen. Der Glaube rechnet nicht wie die Geschäftemacher, ob er einem einen Nutzen oder einen Verlust einbringt. Er ist einfach :D
keenan schrieb: Wem nutzt Leid?
Ich bin nicht Gott, woher soll ich das wissen?
Irgend einen Sinn allerdings wird es schon trotz allem haben, sonst wäre es nicht da. Wie gesagt, auch Du wirst die Frage nicht lösen können, wozu es das Leid gibt. Die Dornen haben auch ihren Sinn, nicht nur die Rosen.
keenan schrieb: Warum ich dich also bis hierhin gedrängt habe ist die Wahrheit. Ob du sie nun akzeptieren kannst oder nicht, liegt an dir. Du kannst so weiter machen und deinen Glauben als KopfschmerztBlette für deinen Geist benutzen um immer wieder die Schmerzen deinen Geistes zu lindern......oder du läßt das alles sein und richtest deinen Glauben dorthin, wo er in Wirklichkeit hingehört.......
Und wo gehört Glaube deiner Anicht nach hin? An die Wirklichkeit brauche ich nicht zu glauben, denn die überzeugt mich jeden Tag durch sich selbst.
keenan schrieb:Der Rest liegt nun an dir. Denkanstoß mich sehen wie du willst, meine Intention in Frage stellen wie du willst. Letztendlich spielt Deine Schmerz mehr eine Rolle, als die, die ich dir hier Vorspiele.
Und was möchtest Du von mir? Dass ich meinen Glauben ablege? Warum? Weil er dir doch ein Dorn im Auge ist? Selbst wenn ich es wollte, ich könnte es gar nicht! Man kann einen Glauben nicht einfach wie einen Mantel an der Garderobe abgeben!

Du müsstest schon ein paar Gehörige Zweifel in mich säen, sonst kann ich meinen Glauben nicht ablegen. Ich dachte, du verstehst mich?

Und was hätte ich dann? Keine Hoffung, keine Zuversicht auf den Rosengarten mehr und trotzdem eine Welt voller Dornen, Leid und Schmerzen! Denn all das wäre ja immer noch da! Zu meinen, ohne den Glauben gäbe es kein Leid mehr, ist auch nur ein Traum. Auch jene, die nicht an einen Gott glauben, kennen keine andere Welt ohne Leid und ohne Schmerzen.

Und erzähle mir jetzt nicht wieder von so etwas wie: weder Glauben, noch nicht Glauben... Sowas gibt es nicht!


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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 22:18
@Para-doxa

Para-doxa schrieb:
Imgrunde, wenn ich es mir noch mal aussuchen könnte, oder wenn ich es mir hätte ganz bewusst aussuchen können, dann, glaube ich, dass ich mich heute dagegen entscheiden würde.
Ganz sicher bin ich mehr deshalb nicht, weil meine Sehnsucht nach „Etwas“ so groß war, dass sie ständig meine volle Aufmerksamkeit auf sich zog, und so meine Suche nie enden wollte.


Das sind auf mich ehrlich-wirkende Worte.

@keenan hat den Schmerz perfekt beschrieben, den jeder Mensch wohl hier auf Erden fühlt. Ja, man ist durchdrungen und umgeben von diesen Schmerzen. (Ich weiß nicht, wie Tiere und Pflanzen diesen Schmerz empfinden und verarbeiten, doch ich denke besser.)
Von diesem Schmerz sprach ich nicht, demzufolge hätte ich mir ja wünschen müssen nie geboren gewesen zu sein. :) Aber so ist es absolut nicht.
Ich sprach von einer Art Reinigungs-/Läuterungsprozess.
Phantomeloi schrieb:Die Suche nach der Wahrheit, nach dem Heiligen Gral, nach Gott, nach dem Ursprung von dem man kommt.
Ja.
Phantomeloi schrieb:Vielleicht endet die Suche sofort, wenn man sich der Wahrheit stellt, und diese auch denkt, sagt, schreibt und danach handelt.
Für mich ist die Suche bereits beendet. Ich erzählte aus der Vergangenheit.
Nach der Wahrheit sprechen und schreiben ist jedenfalls etwas Gutes.


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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 22:27
@Phantomeloi
Phantomeloi schrieb:@keenan hat den Schmerz perfekt beschrieben, den jeder Mensch wohl hier auf Erden fühlt. Ja, man ist durchdrungen und umgeben von diesen Schmerzen. (Ich weiß nicht, wie Tiere und Pflanzen diesen Schmerz empfinden und verarbeiten, doch ich denke besser.)
Ich habe zwar nicht gelesen was @keenan dazu schrieb, aber ich denke nicht, dass alle Menschen unentwegt Schmerzen spüren, oder gar Tiere und Pflanzen von Schmerz durchdrungen und umgeben sind.


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Reflexion
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Mut - Stärke - Licht

12.01.2015 um 23:54
@keenan schrieb:
Wem nutzt Leid?

Nicolaus schrieb:
Ich bin nicht Gott, woher soll ich das wissen?
Irgend einen Sinn allerdings wird es schon trotz allem haben, sonst wäre es nicht da. Wie gesagt, auch Du wirst die Frage nicht lösen können, wozu es das Leid gibt. Die Dornen haben auch ihren Sinn, nicht nur die Rosen.
Leid dient der Entwicklung. Schmerz macht einen aufmerksam auf etwas.
Auch Karma kann sich körperlich (erneut) manifestieren.
Genauso möglich ist, das man Schmerzen ertragen muss, die man einst (in anderen Leben?)
anderen zugefügt hat. Vielleicht ist das mit "Auge um Auge, Zahn um Zahn " (Bibel) gemeint..
Es "abzutragen" sozusagen als Leid, bis man verstanden hat, was es für jemand anderen bedeutet hat, das dieser es ertragen musste wegen einem selbst (direkt oder indirekt)
-is jetzt nur Philosophie.. ;)

Die Rose könnte sinnbildlich dafür stehen.. Rosen stehen für Liebe. Schmerz und Liebe liegen also nahe beieinander anscheinend..


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Reflexion
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 00:17
@Wandermönch
Wandermönch schrieb:
ich glaub durchaus an eine art metaphysische Verbindung ... kollektives unbewusstes nach jung

ich glaub halt nur nicht mehr das es eine direkte Übertragung von gefühlen und Gedanken gibt

es gibt wohl sone art hauchzarten mantel der uns alle verbindet ... aber das ist echt nur ein hilfreicher glimmer
Dazu fällt mir ein.. das KU ist eine Sache..eine Suppe sozusagen.. (Ur-suppe)
Oft weiß man nicht, was in diesem Ur-meer so alles unterwegs ist..oder was man hinausfischt.


Direkte Übertragung kann zwischen bestimmten Personen sein, die auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden sind, seelisch oder geistig. (oder karmisch)
Also ersteres Unspeziell, zweiteres speziell..


Hm das mit dem "hauchzarten Mantel".. wie meinst du das? Etwas, das alle verbindet sozusagen? Aber was verbindet 2 Personen oder eine Gruppe (im Konkreten)- dies sind doch meist gemeinsame Erfahrungen... (ob jetzt diesseits, jenseits oder dieserzeit oder jenerzeit)


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petronius
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 01:14
@Nicolaus
Gewiss bin ich gewiss!
Mithin auch jeglichem vorauseilendem Gehorsam,in Gestalt freiwilliger Selbstkastration,standhaft
abhold.
---
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 02:09
@Reflexion
Reflexion schrieb:Leid dient der Entwicklung.
Ja, so kann man es sehen. Leid kann aber auch zu Verhärtung führen und von den Gefühlen und dem Schmerz abspalten, so das einem im Leben vieles erpart bleibt, im doppelten Sinne.
Ich spreche aus Erfahrung. :)
Reflexion schrieb:Schmerz und Liebe liegen also nahe beieinander anscheinend..
Wer liebt fühlt auch Schmerz - auch den der anderen.
Phantomeloi schrieb:Silvanus schrieb:Schmerz endet, wenn die Ursache dafür gefunden wird und wir daraus lernen.
Für mich endet Schmerz, wenn er gefühlt wurde, das Lernen daraus ist dann ein autonomer Nebeneffekt, der sich später auch gedanklich formulieren kann.
Silvanus schrieb:Alle Gefühle entspringen aus der Liebe zu etwas. Der Mensch der Trauer, Hass, Sehnsucht, Wut, Angst usw. spürt, spürt sie wegen Liebe.
Normalerweise steckt dieser Motor, dieser Antrieb unseres Lebens, die Liebe, schon automatisch in uns. Wir haben ihn blos nie hinterfragt bis zu dem Punkt, an dem die persönlich gesetzte Schmerzgrenze überschritten wird.
Ja, und das dem so ist, erfährt man, wenn man die Gefühle bis zum Ende fühlt, statt sie auszuagieren, dann stellt man fest, dass alle Gefühle den gleichen Ursprung haben und alles Liebe ist.
Phantomeloi schrieb:
Kann man körperliche Schmerzen anderer fühlen, oder ist dieses Mit-Gefühl auf das Gegenüber angewiesen, das sich mitteilt, bzw. buchstäblich krümmt vor Schmerzen?
Ja, das kann man, auch ohne dass das Gegenüber sich krümt. Dazu braucht man die Person auch nicht zu kennen, und in Außnahmen, jemand nicht mal zu sehen.
Phantomeloi schrieb:In den "belebten" Körpern steckt der belebte Geist, der mit-fühlt, bzw. Freude, Trauer oder gar Mitleid empfindet.
Silvanus schrieb:Man muss nicht erst über diese persönliche Schmerzgrenze kommen, um Schmerz zu hinterfragen. Nur ist es eben meist so, dass wir Menschen solange vor dem Schmerz flüchten (ohne wirklich zu lernen), bis dieser so groß erscheint, das wir ihn nicht mehr ignorieren können
Schmerz zu hinterfragen und zu verstehen kann sinnvoll sein und ist die eine Sache des Verstandes, und ihn zu fühlen (zu erLeben) -das einzige was ihn wirklich erlöst- eine andere.
Silvanus schrieb:
Für mich ist das leben Reibung/Kampf/Lernen/Verstehen/Formveränderung.
Das war es für mich bis vor vielen Jahren auch noch, und ich bin damit sehr gut gefahren - jetzt im Nachhinein muss ich sagen, war das nur ein Scheindasein was ich lebte, worüber ich mir natürlich nicht bewusst war, ganz im Gegenteil ich fühlte mich saugut :) und hatte im Außen Erfolg auf ganzer Linie. Für mich gab es damals nichts, was ich mir nicht zugetraut hätte oder hätte meistern können, ich war sehr rational und zielbewusst. Ich liebte die Logik. lach
Ich war also ziemlich Selbstsicher, aber ich kannte auch bis dato meine tief vergrabenen Wunden nicht. Also, ich kannte sie schon, und hatte sie intensiv (nur) rein gedanklich "verarbeitet" und verstanden, und fühlte ich mich keineswegs von irgendetwas beeinträchtigt oder an mein Leben gehindert, so wie ich es führen wollte.
In seelische Tiefen ließ ich mich damals nie wirklich "fallen", und weder hatte, noch sah ich dazu einen Anlass, denn es ging mir gut! Nur in Beziehungen zu Männern ließ ich mich ebenso nie ganz fallen,.... ich war misstrauisch und vertraute immer nur bis zu einem gewissen Grad, den ich vorher sensorisch abcheckte, aber nie zu 100%. Ich hatte also tief in mir Angst vor Kontrollverlust und Verletzungen, und musste deshalb immer die Zügel in der Hand behalten.
Aber, darüber dachte ich nicht nach, denn es störte mich nicht weiter.
Für mich waren damals Frauen die zu sehr vertrauten (liebten) einfach nur dumm, und ich verstand diese Dummheit nicht, wie kann man nur so dämlich sein, dachte ich mir insgeheim, wenn mal wieder eine Freundin oder Bekannte Liebeskummer hatte, weil sie verlassen oder hintergangen wurde. Meist hatte ich nämlich die Männer verlassen, und sie erst gar nicht so nah an mich ran gelassen, dass es überhaupt hätte richtig weh tun können...na ja, egal.
Ich wusste natürlich nicht, dass diese Frauen mir etwas voraus hatten.
Ich konnte damit jedenfalls gut leben, denn ich fühlte mich sogar noch überlegen, und machte mir erst recht keine weiteren Gedanken darüber. Wozu auch, ich kam ja super zurecht, und hatte alles was ich wollte, weil ich gar nicht wusste, dass mir etwas (Wesentliches) fehlt.
Jetzt bin ich vom Thema abgekommen, naja, ich hinterfragte mich zwar ständig, lernte und schlussfolgerte schlaue Dinge ;) , kannte mich selbst ganz gut, aber eben nur über und auf rationaler Ebene....da fühlte ich mich sicher und wohl, habe alles mögliche reflektiert, erkannt und durchschaut, aber es rüttelte nie an meiner Festung, und darum fühlte ich mich wohl erst recht abgeklärt, und vorallem, es bestand kein Leidensdruck, trotz vieler Kellerleichen, kein Leid.....Bis zu dem Zeitpunkt als mein Sohn sehr jung (9Monate) verstarb, erst da ist etwas in mir aufgebrochen, das mich zur Umkehr bewog und meine Ausrichtung nach Innen verschob.
Es brauchte scheinbar diesen schweren Schicksalsschlag um mich aufzuwecken...das es noch viel viel mehr zu erobern gibt als nur meine aus Angst vor Schmerz geborene kopflastige "sichere" Welt in der ich lebte.

Damals habe ich den Schmerz anderer nicht gespürt, weil ich meinen eigenen nicht fühlen konnte.


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keenan
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 02:18
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Endlich sprichst du mal wie ein Mensch zu einem Menschen!
:)
Nicolaus schrieb:Das konntest du doch vorher gar nicht wissen!
Bist du dir da sicher? :)
Nicolaus schrieb:Meinethalben, dein Wort in Gottes Ohr (falls er eines hat)
Oh, oh. :D
Nicolaus schrieb:Und der Dorn ist in Deinem Auge, nicht in meinem! Warum drehst du jetzt alles um?
Bist du dir da sicher?

Ich brauche keinen Glauben, der mich milde stimmt, denn ich bin es nicht der vor Schmerzen, in, aus der Seele, dem Geiste schreit. Ansonsten würde ich genau wie du einem Glauben anheim fallen und behaupten, das Gott existiert oder nicht existiert und ihm dementsprechende Eigenschaften zusprechen oder absprechen.


Wie du erkennen kannst, richtet sich mein Glaube dorthin, wo ich bin. In der Wirklichkeit. Wozu hast du deinen Glauben, als Gefühl, wenn er nicht wirklich wirken kann? :)
Nicolaus schrieb:Aber kann natürlich durchaus möglich sein, dass auch ich einen Dorn im Auge habe. Kann auch möglich sein, dass uns erst die Dornen im Leben zu den Rosen führen, sprich zum Glauben an einen Gott, der uns dann eine bessere Welt zeigt, die Welt der Rosen.
Damit willst du also sagen, das Gott dich leiden lässt, bevor er sich dir offenbart?

Da hast du wohl etwas missverstanden. Das ist der Teufel. Aber es kann ja auch sein, das du dich bei ihm wohler fühlst, als bei dir selbst und ohne den Schmerz in dir gar nicht mehr leben kannst. Aber wer weiß das schon. :)
Nicolaus schrieb:Wenn der Dorn, den du Schmerz nennst, mich schon seit meiner Kindheit nicht in Ruhe ließ, frag ich mich, was das gewesen sein soll? Erinnern kann ich mich daran nämlich nicht!
Der Schmerz, der dich in dieser Welt unwohl fühlen lässt. Daran kannst du dich selbst heute noch dran erinnern.
Nicolaus schrieb:Ich denke, jeder Mensch braucht irgend etwas, um in der Hölle der Welt voller Elend, Leid und Schmerzen überhaupt bestehen zu können bzw. um sie ertragen zu können! Mir hat eben der Glaube das gegeben, was die Welt mir nicht gegeben hat! Nicht geben konnte oder nicht geben wollte, wie auch immer.
Wer sagt, das du Leiden musst? Erlöse dich doch vom Leid. Dazu musst du aber all das, was nicht der Wirklichkeit entspricht über Board, bzw aus deinem Kopf und deinem Herzen werfen. Aber wie schon mal erwähnt, vielleicht gefällt dir der Schmerz. Ansonsten würde man ja nach einer Lösung dieses Schmerzes suchen, oder nicht? Manche nehmen auch bei Kopfschmerzen einfach Kopfschmerztabletten, weil sie die Ursache ihrer Kopfschmerzen gar nicht wissen wollen. Sie wollen nur wissen, wie der Schmerz in diesem Moment verschwindet. So wie beim Glauben an etwas unwirkliches. Man versucht damit den wirklichen Schmerz, unwirklich zu machen. Wie man sehen kann, so wohl bei dir, als auch auf der Welt, funktioniert das nicht auf Dauer, denn wer den Schmerz unterdrückt, der wird Krank.

Und der Geist, der seine Schmerzen unterdrückt, wird wahnsinnig. :)
Nicolaus schrieb:Mein Glaube gibt mir Hoffnung und Zuverischt, und zwar in einer Weise, wie es mir die Welt nicht geben kann! Insofern lindert mein Glaube auch meinen Schmerz oder lässt ihn mir erträglicher werden, weil er, der Glaube, der für Dich ein Dorn im Auge ist, mir auch den Weg in den Rosengarten zeigt!
Es zeigt dir nur scheinbar den Weg in den Rosengarten. Neben deinem Glauben ist die Welt noch voller Elend. Ein Drogensüchtiger der sich vollpumpt, weil er Probleme mit der Welt bzw mit sich Selbst hat, blendet zwar den Schmerz für einen kurzen Moment oder für dieses Leben aus, doch das was danach kommt, ist weitaus schmerzvoller, als die Flucht vor dem Momentanem Schmerz.

Nun wirst du wieder denken, das ich dir angst machen will. Das Problem dabei ist, die Angst kommt in dir hoch bzw du denkst, das dies eine Angstmacherei ist, weil dir "Wissen fehlt". Das, das unterdrückte irgendwann in einer viel schlimmeren Form wieder hochkommt, ist ein universelles, natürliches Gesetz. Unserer Menschheitsgeschichte strotzt nur von Beispielen. :)

Denk doch mal darüber nach. Was bringt es dir, in diesem Leben den Schmerz auszublenden, wenn du danach weitaus mehr leiden wirst, als in diesem Leben? Wäre es da nicht weiser, klüger diesen Schmerz i diesem zu erlösen, statt ihn zu betäuben? :)
Nicolaus schrieb:In gewisser Weise lebt sowieso jeder in seiner eigenen Welt, ob er nun an einen Gott glaubt, oder an die Wissenschaft oder was auch immer.
Bist du dir da sicher? Es gibt einige wenige, die in der Wirklichkeit verweilen. Für viele in dieser Gesellschaft wäre diese Lebensweise sehr langweilig.

Also ziehst du mit, weil alle in ihrer Welt leben, lebst du auch in deiner. Und weil jeder in seiner Welt lebt, erschafft bzw erhält man den Schmerz, der einen gerade in die eigene Welt drängt.

Wie Paradox. Kannst du mit diesem Wissen wirklich ruhig schlafen? :)
Nicolaus schrieb:Das der Grund des Schmerzes derselbe sein soll wie der, diesen zu lindern kann nicht sein. Denn es gäbe keinen Grund einen Schmerz zu lindern, wenn vormals keiner da war!
Der Schmerz ist da, weil jeder in seiner Welt lebt. Vorher ist in dieser Welt nachher. Jetzt ist der Schmerz anwesend, weil vorher, nachher ist. Die Zeit rennt in dieser Welt. Man wird alt. Der Tod steht vor der Tür. (Vielleicht erkennst du nun, warum ich das erwähnt habe^^). Und der Schmerz ist nun mal da. Egal zur welchen Zeit. Morgens Abends, Mittags. Was meinst du wohl, warum sehr viele sich beschäftigen und nicht inne halten können um über das, was sie tun, nachzusinnen? Die Zeit rennt, im wahrsten Sinne des Wortes.

Also doch, die Wirkung des Schmerzes kommt aus der Ursache. Und Ursache und Wirkung gehören nun mal zusammen. :)
Nicolaus schrieb:Das ist wieder typisch deine Denkweise. Lasse ich das Scheinbare und das Unscheinbare weg, hieße es: Schmerzen die zu Schmerzen führen haben ihre Ursache im Schmerz. So ein Satz ist sinnfrei
Das stimmt. So etwas ist sinnfrei. Menschen suchen in dem, was sein soll, immer einen Sinn. In ihrem Glauben, in ihrem Leben. Viele finden einen Sinn im Leben. Geld, Religionen, Wissenschaften, Liebe, Freiheit.

Und, wie sieht die Welt mit all diesen Sinngebenden Formen aus? Wenn es dich nicht kümmert, was mit der Welt, mit dem ganzen, mit dir, mit allen passiert, wenn du nur deinen Schmerz betäuben willst, dann tust du genau das richtige.

Aber ich weiß sehr genau, das dir das nicht reicht. Irgendetwas stört da noch.....aber vielleicht bin ich das ja auch......vielleicht störe ich dich in deinem Versuch, dich zu betäuben......... :)


Nicolaus schrieb:Dein Glaube und der Glaube der anderen, lindert das Leid der Welt leider doch nicht!
Ich glaube an dich. Lindert das den Schmerz nicht? Mein Glaube ist dort, wo ich wirklich bin. Dieser Glaube trägt Früchte. Der Glaube in religiöser Hinsicht oder anderweitiger, der trägt nichts weiter als Betäubungsmittel in sich.
Nicolaus schrieb:Immerhin war jene Scheinwelt im Kommunismus, in der für einen Gott kein Platz war, auch nicht ohne Leid!
Gott braucht einen Platz um in deinem Herzen zu sitzen?

Sitzt der Vater eines Kindes nicht schon von Geburt an, im Herzen? Ein menschlicher Vater kann seinen Sohn verlassen. Dann weiß das Kind nicht mehr, wer der Vater oder die Mutter ist.


Wie kommst du auf die Idee, das Gott jemanden verlassen kann und deshalb platz braucht? Da spricht wieder dein Glauben, in Form eines Betäubungsmittels, damit deine Welt funktioniert.

Das hat rein gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun, denn Gott ist nicht das, was du denkst. Mit Gedanken kann man Gott nicht beschreiben.
Nicolaus schrieb:Ja und selbst ein gewisser Jesus, der laut Bibel blutend an einem Kreuz hing und ausrief: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen - war trotz seiner frohen Botschaft seines Evangeliums von Gottes- und Nächstenliebe ebenso voller Schmerzen.
Das, was Jesus den Menschen vermitteln wollte, ist genau so von sehr vielen missverstanden worden, wie von ihm selbst. Er hat Gott zu einem Ding gemacht.....zu einem bilde......zu dem Vater, dem Erschaffer........

Solche Gedanken ziehen nun mal Schmerzen nach sich, weil sie nicht der Wirklichkeit entsprechen.
Nicolaus schrieb:Ich bin mitten drin in dieser Welt! Ich flüchte ja nicht! Mein Glaube ist mir nur eine Hilfe, das Leid, den Schmerz besser ertragen zu können! Der Glaube fragt nicht nach einem Nutzen. Der Glaube rechnet nicht wie die Geschäftemacher, ob er einem einen Nutzen oder einen Verlust einbringt. Er ist einfach
Du flüchtest nicht? Entschuldige, dann habe ich dich falsch verstanden. Ich dachte in der wirklichen Welt fühlst du dich unwohl und deshalb flüchtest du in deine eigene Welt. Da habe ich wohl etwas missverstanden. Tut mir Leid. :)
Nicolaus schrieb:Und wo gehört Glaube deiner Anicht nach hin? An die Wirklichkeit brauche ich nicht zu glauben, denn die überzeugt mich jeden Tag durch sich selbst.
Und hast du dich in dieser Wirklichkeit auch durch dich Selbst überzeugt? Oder haben dich ein paar Zeilen in einem Buch von etwas überzeugt, an etwas zu glauben, was abseits deiner Wirklichkeit sein will? Mhhh........
Und was möchtest Du von mir?]
Das selbe, was du auch von dir selbst möchtest. :)


@Reflexion
Reflexion schrieb:Leid dient der Entwicklung.
Wenn Leid der Entwicklung dient, wem dient dann die Entwicklung? Und wohin führt sie durch das Leid?

Leid kann nur dann der Entwicklung dienen, wenn die Entwicklung dem Leid dienen soll. Das, was du da behaupten willst, ist ein Teufelskreis, aus dem es kein entkommen gibt.Oder, was meinst du dazu? :)


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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 02:23
Ich hatte gerade ein Erlebnis- gibt es jemand Gotteswürdigen, dem ich mich öffnen kann? PN


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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 07:36
wichtig ist das man sich selber nicht als lichtkrieger sieht ... man muss einfach nur ein lichtkrieger sein

wenn du jemanden wehtust ... dann tu jemandem weh ... wenn du jemanden liebst ... dann liebe ihn ... hier jetzt

aber spalte keinen teil von dir ab ... Trennung erschafft Konflikt ... und konflikte bringen diese welt an den Abgrund

sei einfach ... nicht werden ... sein ... nicht sein wollen ... sein

der lichtkrieger ist kein teil von dir ... er ist jede stärke ... jede schwäche die du hast ... er ist du ... da gibt es keine Trennung zwischen dir und dem lichtkrieger ... er ist unmittelbar ... kein ideal ... und keine Vorstellung ... am besten man hält das denken ganz da raus

wir sind mit allem verbunden ... alle sind eins ... man kann sich selber nicht hassen ... und wenn jeder teil von dir ... jeder teil der welt ... du bist ... dann wirst lieben ... alles ... und wenn du das mal vergisst und nicht verstehst ... dann ist das so ... das bist du ... und in dem Moment wo du den lichtkrieger gehen lässt ... kommt er wieder :)


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SacredMirror
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 09:30
@Wandermönch
Wandermönch schrieb:...man kann sich selber nicht hassen...
Ach du meine Güte !
Sind das die Weisheiten, die dein "Lichtkrieger" zu bieten hat ?
Wer auch nur ein wenig mit Menschen mitfühlt und mitleidet,
weiß wie sehr sich viele Menschenselber hassen...
und wie unendlich schwer es ist, den Selbsthass zu überwinden.
..wir sind mit allem verbunden ... alle sind eins ... und wenn jeder teil von dir ... jeder teil der welt ... du bist ... dann wirst lieben ... alles.
Schon wieder so eine "Lichtkrieger-Weisheit ?
"Wenn jeder Teil der Welt du bist, dann wirst du lieben" ?
Was ist das denn für ein Geschwurbel ?
Liebe ist die Verbindung von zwei getrennten Wesen -
wenn "alles" in mir ist, ist das keine "Liebe",
sondern illusionäre, mentale Selbstbefriedigung.
..der lichtkrieger ist kein teil von dir ... -... er ist du ... da gibt es keine Trennung zwischen dir und dem lichtkrieger...
Genial !
Der "Lichtkrieger" ist kein Teil von dir - ja, das fürchte ich auch !
Er scheint mir ein Gedankenkonstrukt eines verzweifelten Wesens zu sein,
das sich irgendwie seine Welt "schön" malen will.
Und sollte es tatsächlich "keine Trennung zwischen dir und dem Lichtkrieger" mehr geben -
dann hat der Vorgang der Selbstverbrennung schon erschreckende Ausmaße angenommen.
Wandermönch schrieb:..wenn du jemanden liebst ... dann liebe ihn ...
Ja, aber dazu muss man auch sein Herz in beide Hände nehmen, seine Angst überwinden,
und den Sprung wagen - das Wagnis einem anderen Wesen sich vollständig hinzugeben.
Dein "Lichtkrieger" wird das niemals können -
aber dafür kann er ja schön von Liebe reden und in seiner wunderschönen Vorstellungswelt
"glücklich" sein.

Ehrlich gesagt, halte ich deinen Lichtkrieger für sehr gefährlich -
gefährlich für die Seele jedes wahrhaft sich nach Liebe sehnenden Wesens.

Möge dein "Lichtkrieger" so wenig Wesen wie möglich in die Irre leiten !


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Phantomeloi
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 11:03
@Para-doxa
Para-doxa schrieb:Von diesem Schmerz sprach ich nicht, demzufolge hätte ich mir ja wünschen müssen nie geboren gewesen zu sein. :)
:) - ja, nicht nett, so ein Schmerz.
Para-doxa schrieb:Aber so ist es absolut nicht.
Ich sprach von einer Art Reinigungs-/Läuterungsprozess.
Dieser Schmerz ist m. E. auch nicht "besser".

(Frage: welches Leid ist das Schlimmste? Antwort: das eigene ... also jeder Schmerz ist der schlimmste Schmerz)
Para-doxa schrieb:Für mich ist die Suche bereits beendet. Ich erzählte aus der Vergangenheit.
Dann bist du ja am Ziel.
Manchmal kann ich die Vergangenheit nicht von der Gegenwart unterscheiden. Da glaubt man die vergangenen Momente sind immer noch gegenwärtig.
Para-doxa schrieb:Nach der Wahrheit sprechen und schreiben ist jedenfalls etwas Gutes.
Ja. Alles andere führt zu weiteren Mißverständnissen, Verwirrungen und Verstrickungen m. E. n.
Auf alle Fälle weg von der Wahrheit der Realität. Oder weg von der Realität der Wahrheit.
Ich habe zwar nicht gelesen was @keenan dazu schrieb, aber ich denke nicht, dass alle Menschen unentwegt Schmerzen spüren, oder gar Tiere und Pflanzen von Schmerz durchdrungen und umgeben sind.

Ich war also ziemlich Selbstsicher, aber ich kannte auch bis dato meine tief vergrabenen Wunden nicht.

Ich konnte damit jedenfalls gut leben, denn ich fühlte mich sogar noch überlegen, und machte mir erst recht keine weiteren Gedanken darüber. Wozu auch, ich kam ja super zurecht, und hatte alles was ich wollte, weil ich gar nicht wusste, dass mir etwas (Wesentliches) fehlt.
Selbstsicherheit kann die tiefsten Wunden verbergen und Schmerzen in Schach halten.

Dass jemand anderer das (was du beschreibst) "fühlen" kann, ohne die Menschen persönlich zu kennen, das ist vlt. nicht allen bekannt, bzw. vorstellbar, doch es ist (leider oder gottseidank) möglich.
Phantomeloi schrieb: ... man ist durchdrungen und umgeben von diesen Schmerzen.

Ob das nun eine Schwäche ist, oder eine Stärke, das lassen wir mal dahin gestellt.
Para-doxa schrieb:Wer liebt fühlt auch Schmerz - auch den der anderen.
Das könnte die Wahrheit & Realität sein. Ob die "Liebe" an sich nun eine Schwäche oder Stärke darstellt, das lassen wir ebenfalls dahin gestellt.
Phantomeloi schrieb:
In den "belebten" Körpern steckt der belebte Geist, der mit-fühlt, bzw. Freude, Trauer oder gar Mitleid empfindet.

Silvanus schrieb:Man muss nicht erst über diese persönliche Schmerzgrenze kommen, um Schmerz zu hinterfragen. Nur ist es eben meist so, dass wir Menschen solange vor dem Schmerz flüchten (ohne wirklich zu lernen), bis dieser so groß erscheint, das wir ihn nicht mehr ignorieren können

Para-doxa schrieb:
Schmerz zu hinterfragen und zu verstehen kann sinnvoll sein und ist die eine Sache des Verstandes, und ihn zu fühlen (zu erLeben) -das einzige was ihn wirklich erlöst- eine andere.
Ja, was mich letztendlich von den Schmerzen erlöst hat, weiß ich nicht. Doch dieser Satz von Silvanus ist für mich der Punkt auf dem sich der Grund des Schmerzes offenbart hat.
Der Schmerz-Grund - der Ursprung des Leids:
Silvanus schrieb: oder er irgendwann erkennt, dass keine Schwäche im zwischenmenschlichen lieben existiert, sondern es die Schwäche der anderen offenbart.
Man muss sehr vorsichtig und aufmerksam sein, um das sog. (esoterische) Spiegelgesetz nicht als allmächtiges, für jede Situation geltendes Gesetz anzuerkennen.
Es gilt nicht immer dasselbe für "Wie innen so außen". Die "Gesetzmäßigkeit des Ausgleichs" hat meiner Erfahrung nach den (hierarchischen) Vorrang.

@SacredMirror an @Wandermönch
SacredMirror schrieb:Ach du meine Güte !
Sind das die Weisheiten, die dein "Lichtkrieger" zu bieten hat ?
Wer auch nur ein wenig mit Menschen mitfühlt und mitleidet,
weiß wie sehr sich viele Menschenselber hassen...
und wie unendlich schwer es ist, den Selbsthass zu überwinden.
Ja, das sind starke Schmerzen! Auf alle Fälle weißt du, wie viele Menschen sich selbst hassen, und wie schwer es scheint, diesen Selbsthass zu überwinden.
Möglicherweise kann Polarheld diesen Selbsthass (der anderen) spüren.

@Wandermönch
Polarheld, wenn du das empfindest, dann könnte (d)eine neue "Position" das Heilmittel sein.
Weg vom Krieger. Den Krieg(er) kennst du doch schon, oder? Vlt. mal was Neues?

@keenan
keenan schrieb:Leid kann nur dann der Entwicklung dienen, wenn die Entwicklung dem Leid dienen soll.
Frieden kann nur dann der Entwicklung dienen, wenn die Entwicklung dem Frieden dienen soll.
Liebe kann nur dann der Entwicklung dienen, wenn die Entwicklung der Liebe dienen soll.
keenan schrieb: Er hat Gott zu einem Ding gemacht.....
Ja, vielleicht war auch Jesus zu schwach und hat Gott nicht wirklich (er- oder) gekannt. Wer weiß das schon ... Wer weiß schon, wer welchem "Gott" dient, bzw. dienlich ist.


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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 11:10
@Phantomeloi

ich weiss kein Heilmittel gegen schmerz ... aber wenn man ihn bekämpft hat man auf einmal zwei Probleme statt einem

vorallem körperlicher schmerz ist wohl absolut in seinem leid ... dagegen gibt es keinen klugen Gedanken ... oder eine Einstellung

das ist die Unsicherheit in der welt ... und diese unsicherheit kann man sehr wohl als Tatsache akzeptieren


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Reflexion
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 12:04
@keenan schrieb:
Wozu hast du deinen Glauben, als Gefühl, wenn er nicht wirklich wirken kann? :)
Dass Glaube nicht wirkt, kann auch nur jemand sagen, der nicht glaubt.
Denn wer nicht glaubt, dessen Glaube kann auch nicht wirken.


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SacredMirror
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 12:06
Sorry,@Wandermönch
aber ein letztes Mal werde ich dich noch als Beispiel benutzen,
wie diese "Gedankenwelt" die Seelen gefangen nimmt.
Wandermönch schrieb:..ich weiss kein Heilmittel gegen schmerz ... aber wenn man ihn bekämpft hat man auf einmal zwei Probleme statt einem...
Was um Himmels willen soll dieser Quark nun wieder ?
Willst du uns also erzählen, dass es gesund ist, Schmerz nicht "zu bekämpfen" ?
Nur, weil du das unbeliebte Wort "Kampf" benutzt, bedeutet dies nicht, dass es klug ist,
deinem Rat zu folgen, Schmerzen durch "kluge Gedanken" zum verschwinden zu bringen.

Dein gerissener Schachzug, zuzugestehen, dass du kein Heilmittel gegen Schmerz,
vor allem körperlichem Schmerz wüsstest - soll nur deine eigentliche Aussage verschleiern,
dass gegen seelischen Schmerz sehr wohl "kluge Gedanken" helfen würden.

So wie es ratsam ist, körperlichen Schmerz zu "bekämpfen" -
etwa durch die wohltuenden Hände derer,
die etwas von Heilung körperlicher Schmerzen verstehen -
so ist es auch sinnvoll, sich seelischem Schmerz zu stellen !

Ist es nicht seltsam, wie du das eigentliche Thema -
nämlich seelischer Schmerz, Liebe und Selbsthass -
vollständig übergehst, und stattdessen ganz plötzlich
von körperlichen Schmerz schwadronierst ?



Nicht derjenige, der sich seinen seelischen Schmerzen stellt,hat
Wandermönch schrieb:auf einmal zwei Probleme
sondern derjenige, der mit "klugen Gedanken" sein Leid "zum Verschwinden" bringt,
hat nun ein wirkliches "Problem !
Denn das illusionäre "Verschwinden" des Leides durch "Gedankenkraft",
ist nur von kurzer Dauer -
und kommt sicher wieder - und dann unangenehmer noch als vorher -
wem man sich nicht stellt, und was man unterdrückt, wird stärker !
Und so beginnt die Spirale ständig sich verschlimmernden Leides.
Und dein "Lichtkrieger" ist die Ursache dieses Teufelskreises.

Während du selbst fest davon überzeugt bist,
"Gutes" zu tun,
schadest du den Seelen.

Übrigens, der letze Teil im Beitrag von @Para-doxa
Beitrag von Para-doxa, Seite 21
passt hier ganz gut.


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Phantomeloi
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 12:09
@Wandermönch
Wandermönch schrieb:ich weiss kein Heilmittel gegen schmerz ... aber wenn man ihn bekämpft hat man auf einmal zwei Probleme statt einem
Es hört sich so endgültig an.
Zu diesem Punkt möchte ich Silvanus zitieren:
@Silvanus
Silvanus schrieb:Zeige ihn, mit deinen Worten so präzise du kannst. :)


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Reflexion
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 12:09
@keenan
Reflexion schrieb:
Leid dient der Entwicklung.

Keenan schrieb:
Wenn Leid der Entwicklung dient, wem dient dann die Entwicklung? Und wohin führt sie durch das Leid?

Leid kann nur dann der Entwicklung dienen, wenn die Entwicklung dem Leid dienen soll. Das, was du da behaupten willst, ist ein Teufelskreis, aus dem es kein entkommen gibt.Oder, was meinst du dazu? :)
Die Entwicklung dient dem, der das Leid erlebt. Allerdings ist manches eben karmisch, somit, wer daran nicht glaubt, aus meinem Geschriebenen auch nichts verstehen kann..

Zu 2.Satz: Umgekehrt ist es mMn nicht so. Denn erst der Rückschluss lässt den "Kreislauf" entstehen (in Gedanken deinerseits).
Wenn Leid gelöst ist, ist es weg.


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Reflexion
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Mut - Stärke - Licht

13.01.2015 um 12:12
@Wandermönch schrieb:

..wenn du jemanden liebst ... dann liebe ihn ...


@SacredMirror schrieb:

Ja, aber dazu muss man auch sein Herz in beide Hände nehmen, seine Angst überwinden,
und den Sprung wagen - das Wagnis einem anderen Wesen sich vollständig hinzugeben.
Naja.. Liebe hat viele Formen. Auch Grenzen ziehen kann Liebe sein. Denn wenn man andere liebt, liebt man sich selbst ja auch. Also achtet man sich und lässt sich nicht ausnutzen z.B.
Dazu mus man aber die Absichten anderer durchschauen..


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