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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

183 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Gravitation, Einstein, Astrophysik
Labor-Ratte
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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

16.02.2016 um 20:36
@Dawnclaude
Dawnclaude schrieb:und teilweise kann es natürlich auch in der Presse reißerischer dargestellt werden, als vielleicht der O-Ton war, will die Wissenschaft auch nicht schlechter reden als sie ist, trotzdem bleiben es nun mal subjektive Individuen mit unterschiedlichen Motivationen, wo nicht jeder die absolute Wahrheit als Hauptmotivation sieht.
Jo, um es Laien verständlich zu machen, ist das auch nicht verkehrt. Hast Recht. Es wäre eh gut, wenn man Laien wissenschaftliche Dinge verständlicher macht.
Fand deshalb den bild Artikel zum Thema gar nicht schlecht. :D
http://www.bild.de/ratgeber/wissenschaft/astronomie/einsteins-gravitationswellen-bewiesen-astronomie-sensation-44523982....
Ja, da gebe ich dir Recht. In der Presse werden sehr oft wissenschaftliche Erkenntnisse sehr reißerisch und teilweise verfälscht dargestellt. Betrifft nicht nur die Tagespresse und Internetseiten, sondern auch Fernsehdokumentationen, Zeitschrichten und manche populärwissenschaftliche Bücher. Oft sind die Erkenntnisse über viele Umwege gegangen, bis sie zum Leser ankommen und man erfährt nur aus dritter oder vierter Hand davon. Da ist es dann manchmal schwer die eigentlichen Informationen herauszufiltern und zu erkennen, was wirklich wissenschaftlich ist und wann übertrieben wurde.
Dawnclaude schrieb:Aber hier als beispiel zum Thema wissenschaft und paranormales
http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134072038/Wie-Forscher-das-Erscheinen-von-Geistern-erklaeren.html
Das ist Kindergarten, wenn man sich bisschen besser auskennt, werden hier völlig falsche Schlüsse gezogen, da merkt man halt wie oberflächlich die Wissenschaft noch mit dem Thema umgeht und noch eher in den Anfängen sind
Ich finde den Artikel eigentlich ziemlich interessant.


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Labor-Ratte
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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

16.02.2016 um 20:40
Dawnclaude schrieb:Dennoch du brauchst ja auch nicht erst einen wissenschaftler befragen um zu wissen, ob du existierst.
Die Existenz des eigenen Bewusstseins halte ich für die einzige Erkenntnis, von der man wirklich absolut sicher sein kann und die nicht anders erklärbar ist.


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Dawnclaude
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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

16.02.2016 um 20:45
thedefiant schrieb:Sonst wenn du alles glaubst was Leute erzählen, kann ich dir versichern, dass mein Engel sagt, dass du mir dringend eine 100€ Paysafe Card schenken solltest, weil sonst dummerweise von einem bösen Geist, 100 Menschen umgebracht werden.
Leider habe ich dafür ja keine Beweise, aber Junge, die Leute werden ohne deine Hilfe sterben.
Und wenn du mir da nicht blind und ohne beweise glaubst, dann hast du die Leute auf dem Gewissen.
Jo, einigen wir uns darauf, das man mit behauptungen nicht viel bei anderen erreichen kann. Stimme ich dir zu. ^^
Aber es eben in bestimmten Dingen dann doch auf subjektive Erfahrungen ankommt.

Und ja, manche Dinge lassen sich nicht wissenschaftlich erklären, und sind nun mal vorhanden. Wie z.b. dass du vielelicht eine Illusion sein könntest oder dass du der einzige bist mit wirklich realem Bewusstsein weil nur du weißt ob es stimmt oder nicht.
Du könntest ein Hologramm sein mit fortschrittlicher , natürlich wirkender Bewusstseins "Alien KI" und ich könnte es nicht wissen.
Aber auch da ist ein Glaube präsent, denn es interessiert die Wenigsten wirklich. Und kein Wissenschaftler sagt z.b. "was sollen wir über den Weltraum reden, wenn wir nicht mal wissen, ob ich der einzig reale Mensch bin." ^^
Das meinte ihc jetzt nur ironisch auf den Punkt, dass immer wieder gerne behauptet wird, dass Nahtoderlebnisse und geisterlerbenisse alle für die Katz sind weil ja noch nicht mal Geister oder die Seele bewiesen sind.
Aber bestimmte Dinge glaubt nun mal jeder und man muss darauf vertrauen. Und bei dem Aspekt haben dann auch ihre Religionen wieder ihren Sinn. So findet jeder seine Vorliebe. ^^
Labor-Ratte schrieb:Die Existenz des eigenen Bewusstseins halte ich für die einzige Erkenntnis, von der man wirklich absolut sicher sein kann und die nicht anders erklärbar ist.
Ja immerhin! ;)


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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

17.02.2016 um 11:05
@McMurdo
McMurdo schrieb am 13.02.2016: Man selber mag ja davon halten was man will aber ich denke es ist wirklich kein Zufall das sich eigentlich überall wo sich menschliche Gesellschaften gebildet haben eben auch Religionen entwickelt haben.
Eine richtige Erkenntnis. Die Menschen haben sich auf allen Kontinenten unseres Planeten und in jedem Stadium ihrer Entwicklungsgeschichte eine bildhafte Vorstellung über Fragen gemacht, für die sie (noch) keine Antworten geben konnten. Dass diese Antworten unterschiedlich ausfielen, erklärt gleichzeitig die Entstehung der nicht mehr zu zählenden Religionen. Harald Lesch sagt dazu im vorliegenden Video, dass die Religion versucht die letzten Fragen zu beantworten.

Die Betonung liegt auf "versucht", denn bisher konnte keine der die Welt bewegenden Fragen: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? schlüssig und endgültig beantwortet werden. Somit müsste die Antwort auf diese drei Fragen logischerweise lauten: "Wir wissen es nicht!" Dessen ungeachtet erdreisten sich die Religionsgründer und Gottesanbeter eine Antwort auf diese Fragen zu haben! Mit welcher Begründung? Und mit welchem Recht?

Die Begründung für die Existenz eines göttlichen Wesens muss somit zwangsläufig äußerst dünn ausfallen. Außer unbewiesenen Mythen und Legenden deutet absolut rein gar nichts auf die Existenz eines Gottes oder gar mehrerer Götter hin. Somit ist die These von der Existenz eines oder mehrerer Götter nichts anderes als eine dreiste, unbewiesene und total verlogene Behauptung. Auch die angeblich göttlich inspirierten Bücher, die Bibel, der Talmud und der Koran, sind nun mal keine stichhaltigen Beweise für die Existenz eines Gottes. Das aber hat die Religionsgründer nicht daran gehindert, ein Fabelwesen zu konstruieren, welches es anzubeten und zu verehren gilt. Ja, es gab sogar Zeiten, in denen Menschen hingerichtet wurden, wenn sie nicht an einen Gott glauben wollten. Was heißt hier "es gar sogar Zeiten"? Wir erleben es derzeit nämlich hautnah, dass auch heute noch Menschen ermordet werden, wenn sie an den angeblich falschen Gott oder an gar keinen Gott glauben! Es kann mir niemand einreden, dass Menschen, die zu so etwas fähig sind, Produkte eines gütigen und barmherzigen Gottes sind.

Der Erfolg der Religionen hat übirgens einen simplen Grund: Es gab nämlich zu allen Zeiten clevere Menschen, die erkannt haben, dass man Macht über die Köpfe der Menschen ausüben kann, wenn man sich ihnen im frommen Gewand eines (angeblich) Gottgläubigen nähert und anbiedert. Sie ernannten sich zu Herrschern von Gottes Gnaden und sicherten auf diese Weise ihre Herrschaftsansprüche. Dieses Prinzip hat sich - in veränderter Form - bis in unsere Zeit erhalten. Die Verstrickung von Religion und Politik besteht - auch in Deutschland - nach wie vor. Und weil das vielen Leuten in die Hände spielt, spielt die Religion auch noch in unserer Zeit eine dominante Rolle.

Das gibt mir die Möglichkeit einmal mehr einen meiner Lieblingssprüche anzubringen: "Mundus vult decipi, ergo decipiatur." (Die Welt will betrogen werden, folglich wird sie betrogen.)

Aber was soll's: Wenn ein Mensch nicht erkennt, dass er sich (mit Religion) selbst betrügt, dann hat er's nicht anders verdient.


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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

17.02.2016 um 11:32
Warum will der Mensch für alles Beweise?
Ich bin jetzt kein so religiöser Mensch, glaube aber an einen Schöpfer.
In dem letzten Satz steckt eigentlich das Wort, das eine Religion manifestiert.
Der Glaube, eben nicht das Wissen, lässt uns doch etwas Luft und Raum, unseren streng an Regeln und Gesetze geknüpften Geist zu bewegen.
Sicher ist es interessant, über die Physik etwas über die Entstehung des Universums zu erfahren, aber warum stellt man immer und immer wieder das Wissen über den Glauben?

Ich persönlich finde es sehr positiv, an etwas glauben zu können, mir etwas vorzustellen, über etwas nachdenken zu können..... Und nicht immer und überall einen Beweis für meine Vorstellungen finden zu wollen.

Daher ist der Beweis für die Existenz der Gravitationswellen sicherlich ein Meilenstein in der Wissenschaft, an den Glauben an eine Schöpfung kommt die Wissenschaft m.E. deshalb keinen Millimeter weiter ran.

Das ist kein Betrug an sich selbst, wie @Argus7 es schreibt, sondern das, was die Menschheit eigentlich immer in ihrer Entwicklung voran gebracht hat- die Freiheit des Geistes.

Grüssle

The Saint


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17.02.2016 um 13:48
Argus7 schrieb: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? schlüssig und endgültig beantwortet werden. Somit müsste die Antwort auf diese drei Fragen logischerweise lauten: "Wir wissen es nicht!"
Richtig, wir wissen es nicht, deshalb muss man eben dran glauben, oder eben auch nicht. Ich denke Religion kann einem da eine Richtschnur an die Hand geben an der man sich für sein Leben orientieren kann.
Das ist ja gerade etwas das Wissenschaft z.b. gar nicht kann.


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17.02.2016 um 13:58
@The_saint
The_saint schrieb:Warum will der Mensch für alles Beweise?
Ich bin jetzt kein so religiöser Mensch, glaube aber an einen Schöpfer.
In dem letzten Satz steckt eigentlich das Wort, das eine Religion manifestiert.
Der Glaube, eben nicht das Wissen, lässt uns doch etwas Luft und Raum, unseren streng an Regeln und Gesetze geknüpften Geist zu bewegen.
Sicher ist es interessant, über die Physik etwas über die Entstehung des Universums zu erfahren, aber warum stellt man immer und immer wieder das Wissen über den Glauben?

Ich persönlich finde es sehr positiv, an etwas glauben zu können, mir etwas vorzustellen, über etwas nachdenken zu können..... Und nicht immer und überall einen Beweis für meine Vorstellungen finden zu wollen.

Daher ist der Beweis für die Existenz der Gravitationswellen sicherlich ein Meilenstein in der Wissenschaft, an den Glauben an eine Schöpfung kommt die Wissenschaft m.E. deshalb keinen Millimeter weiter ran.

Das ist kein Betrug an sich selbst, wie @Argus7 es schreibt, sondern das, was die Menschheit eigentlich immer in ihrer Entwicklung voran gebracht hat- die Freiheit des Geistes.
Dich - und alle gottgläubigen Menschen - scheint es überhaupt nicht zu stören, dass mit der Neigung - oder dem Wunsch - der Menschen, an einen Gott zu glauben, so ziemlich jede Art von Schindluderei betrieben wurde. Menschen wurden mit dem Fegefeuer und der Hölle bedroht, wenn sie sündigten, um sie in Abhängigkeit der Herrschenden und der Pfaffen zu halten. Somit ist Religion geradezu ein Synonym für die geistige Versklavung von Menschen. Dass Religion außerdem Ursache und Auslöser für die meisten Kriege in der Geschichte der Menschheit waren und immer noch sind, scheinst Du glattweg auszublenden. Religiöse Interessensgruppen haben es sogar verstanden, den Menschen einzureden, dass sie auf dem richtigen Weg sind, wenn sie sich in religiöse Abhängigkeit begeben. Dass die Betroffenen nicht erkennen, dass sie sich in ein von außen (oder von oben) eingerichtetes und kontrolliertes Lügengebäude begeben haben, ist das perfide an der ganzen Geschichte.

Die Wissenschaft hat im übrigen überhaupt kein Interesse daran, die Existenz (oder die Nichtexistenz) eines Gottes beweisen zu wollen. Die Wissenschaft zwingt lediglich die Anhänger eines Gottglaubens dazu - in mehr oder weniger kürzeren oder längeren Zeitabständen - immer mal wieder Abstriche an ihrem künstlich aufgebauten Glaubensbild machen zu müssen. Die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe ist und die Sonne sich nicht um die Erde dreht, sondern umgekehrt, sind nur zwei Beispiele bei denen die Kirche gezwungen war ihren Irrtum einzugestehen.

Somit ist auch die Feststellung von "ozcanakbulut" nicht nachvollziehbar, dass die "Wissenschaft dem Glauben an eine Schöpfung keinen Milimeter nahe kommt." Wie könnte sie auch, denn der Glaube ist etwas total Irreales, während die Wissenschaft sich ausschließlich an nachgewiesenen Fakten und Tatsachen orientiert. Dass es aber auch unter Wissenschaftlern Gottgläubige gibt, ist mir bekannt. Das aber beweist nur, dass auch Wissenschaftler gegenüber den Einflüssen eines religiös geprägten Umfeldes nicht immun sind. Die Tradition spielt nun mal bei diesem Thema eine gewichtige Rolle. Wissenschaftler sind in der Regel ja nur in ihrem jeweiligen Fachgebiet Experten. Das Thema "Gott" liegt somit außerhalb ihres Fachgebietes. Glauben ist nun mal keine nachprüfbare Tatsache, sondern ledilich eine Annahme bzw. eine Behauptung. Die Menschen glauben, weil sie - trotz fehlender Beweise - glauben wollen.

Religion ist auch nicht "die Freiheit des religiösen Geistes", der die Menschheit voran gebracht hat. Das Gegenteil ist schon eher der Fall. Noch leugnet z.B. immer noch eine große Zahl gottgläubiger Christen die Evolutionslehre von Charles Darwin. Ich schreibe ganz bewußt "Evolutionslehre" und nicht Evolutionstheorie, denn diese Theorie ist längst allgemein anerkannter Standard in der Wissenschaft. Selbst die kath. Kirche hat dies längst eingeräumt, wie dies aus den Statements der drei letzten Päpsten hervor geht. Als Vorreiter in der Wissenschaft haben sich die Kirchen allerdings nie besonders ausgezeichnet. Im Gegenteil: Die Religion(en) haben die sozio-philosophische Entwicklung der Menschheit eher behindert als gefördert.


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17.02.2016 um 14:28
@McMurdo
McMurdo schrieb: Richtig, wir wissen es nicht, deshalb muss man eben dran glauben, oder eben auch nicht. Ich denke Religion kann einem da eine Richtschnur an die Hand geben an der man sich für sein Leben orientieren kann.
Das ist ja gerade etwas das Wissenschaft z.b. gar nicht kann.
Man(n) muss gar nichts! Wer es trotzdem tut, ist selber schuld, wenn er sich in die Abhängigkeit einer Religion begibt.
Und - die Richtschnur, die mir die diversen Religionen vorgeben, sind zudem allesamt aus wesentlich älteren Quellen als der Bibel abgekupfert. So haben bereits die antiken Griechen humanistische Lehren postuliert, die sich in abgeänderter Form in der Bibel wieder finden. Der wesentliche Unterschied zwischen der christlichen Religion und dem Humanismus besteht darin, dass im Christentum Gott im Mittelpunkt steht, während der Humanismus den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Wenn ich mir dann noch die brutalen Verse im Alten Testament vor Augen führe, dann scheint es beim Christentum nicht nur einen, sondern gleich zwei Götter zu geben! Im AT den blutrüngstigen, den Völkermord propagierenden rächenden Gott, im Neuen Testament den alles verzeihenden, barmherzigen Gott. An welchen von den beiden soll man denn jetzt glauben?

Ich meine, dass da der von den alten Griechen propagierte Humanismus doch die bessere Richtschnur für die Lebensgestaltung anbietet. Dazu braucht es keine pompösen Kathedralen und Kirchen und keine aus Steuermitteln finanzierten Bischöfe, Erzbischöfe und Militärgeistlichen. Sie alle werden nämlich nicht etwas aus der Kirchensteuer bezahlt, wie die meisten Menschen annehmen. Nein, nein, diese Herren werden aus dem allgemeinen Steueraufkommen bezahlt. Im Klartext: Steuerzahlende Atheisten, Muslime, Buddhisten, Juden und Konfessionslose finanzieren diese Herren mit. Na, ja, so hat die Religion eben auch ihr Gutes und zwar für die hier aufgeführten kirchlichen Nutzniesser. Den Seinen gibt's der Herr ja bekanntlich im Schlaf! Und weil wir dussligen Bürger ja so dämlich sind und diese Regeln nicht endlich ändern, erfreuen sich diese Kirchenführer mit unserem Geld ihres Lebens! Da verwundert es nicht, dass der Gottglaube von den Kirchenfürsten als etwas wunderbares verkauft wird. Auf diese Weise sein Geld zu verdienen, ist doch echt wunderbar!


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17.02.2016 um 14:34
@Argus7

Du scheinst meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder verstanden zu haben-
Ich bin nicht „Gottesgläubig“, mache mir relativ wenig aus kirchlichen Ritualen und bin trotzdem ein gläubiger Mensch.
Und ich finde es auch in Ordnung, nicht mein ganzes Leben auf Null oder eins, schwarz oder weiss definieren zu wollen.

Ich glaube daran, daß es einen Schöpfer gibt, der die Grundlagen für alles gelegt hat. Weit vor einem Urknall bereits. Der Urknall ist dann irgendwann ein Resultat dessen geworden, hat das Universum hervorgebracht, daraus ging dann irgendwann mal unser Sonnensystem hervor, in dem auch durch irgendeinen Zufall die Erde entstand, auf der wir Menschen heute leben und meinen, ein Hirn zu besitzen, mit dem wir alles definieren, in Gesetze gießen und manifestieren zu können.

Wenn gefragt wird, ob wegen des Beweisens der Gravitationswelle die Religion nicht wahr ist, ist das per se schon schwammig. Welche der Religion denn? So wie ich Deinen Beitrag lese, beziehst Du Dich ja nur auf die (katholische) Kirche. Da gibts aber sonst auch noch ein paar andere, die grundlegend abweichende Denken und Glauben haben.

Im Übrigen und abschliessend ist auch Deine Aussage nicht ganz richtig, „die Wissenschaft hätte überhaupt kein Interesse daran, die Existenz eines Gottes zu beweisen“....

Such einfach mal im Netz nach Kurt Gödel.

Grüssle

The Saint


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17.02.2016 um 19:35
Argus7 schrieb:Glauben ist nun mal keine nachprüfbare Tatsache, sondern ledilich eine Annahme bzw. eine Behauptung. Die Menschen glauben, weil sie - trotz fehlender Beweise - glauben wollen.
Ja, so ist das wohl:
Argus7 schrieb:Dass Religion außerdem Ursache und Auslöser für die meisten Kriege in der Geschichte der Menschheit waren und immer noch sind, scheinst Du glattweg auszublenden.
Glaubst du das, oder gibt es da belastbare Zahlen? Hab da noch nie was drüber gelesen.
Argus7 schrieb:Die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe ist und die Sonne sich nicht um die Erde dreht, sondern umgekehrt, sind nur zwei Beispiele bei denen die Kirche gezwungen war ihren Irrtum einzugestehen.
Auch hier hätte ich gerne Belege. Das z.B. die Menschen im Mittelalter mehrheitlich glaubten die Erde sei eine Scheibe und dies auch so von der Kirche verbreitet wurde ist in wissenschaftlichen Kreisen schon als Mythos entlarvt worden.
Wikipedia: Flache_Erde
TIm Gegenteil: Die Religion(en) haben die sozio-philosophische Entwicklung der Menschheit eher behindert als gefördert.ext
Aich hier ist die wissenschaftliche Meinung durchaus eine andere.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/die-angst-vor-goettlicher-strafe-beguenstigte-expansion-frueher-kulturen-a-107...
Argus7 schrieb:Man(n) muss gar nichts!
Mein Satz ging nach dem Komma noch weiter. Ist dir wohl entgangen. Also ja du musst: entweder, oder.
Argus7 schrieb:Und - die Richtschnur, die mir die diversen Religionen vorgeben, sind zudem allesamt aus wesentlich älteren Quellen als der Bibel abgekupfert.
Ja klar, Religionen entwickeln sich ja auch. Was ja durchaus sinnvoll ist.
Argus7 schrieb:Im AT den blutrüngstigen, den Völkermord propagierenden rächenden Gott, im Neuen Testament den alles verzeihenden, barmherzigen Gott. An welchen von den beiden soll man denn jetzt glauben?
Götterbilder ändern sich auch nun mal. Meine Vorstellung von Gott ist auch ganz anders als jedes anderen Vorstellung.
Argus7 schrieb: Nein, nein, diese Herren werden aus dem allgemeinen Steueraufkommen bezahlt.
Das hat man davon wenn man Leute enteignet.


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17.02.2016 um 22:37
@The_saint

Es sollte nie in der Natur des Menschen liegen Dinge einfach hin zu nehmen.
Die Frage nach dem Warum ist wichtig.
Die Ehrlichkeit manches nicht wissen zu können, sagenhaft.

Einfach etwas glauben, des Glaubens wegen ist, feige.
Es ist die maximal Faule Entscheidung.

Lustigerweise bezeichnest du dich nicht als Religös. Was du aber trotzdem bist.

Diese Idee eines Schöpfers ist alt und sie wird immer wiederholt.

Es gibt dabei extreme Ideen, wie die Polytheistischen Religionen, die alle eine Hochkultur durchgemacht haben. Spannend wie extrem ausgefeilt sowas sein kann.

Oder so seltsam einfach wie das Christentum, bzw. die Jüdische Idee.

Es ist verrückt wie wenig die Genesis eigentlich beschreibt.

Aber du hast diese alte Idee kopiert.

Das ist normal. Jeder von uns macht das seit dem er lebt.
Unser Gehirn kann das ziemlich gut und ich würde mal sagen, dass es sehr mächtig ist.

Das macht die sehr religiös und treu einer Idee.

Aber die limitation davon sollte doch offensichtlich sein, wenn man einmal da rauf hingewiesen wird.

Ob du an einen Schöpfer glaubst oder nicht, ist egal.

Du gibst eine Antwort auf eine Frage die zu diesem Zeitpunkt nicht beantwortbar ist. Vielleicht niemals.
Dazu kommt das du gewillt bist etwas eventuell Falsches zu glauben bzw. als Idee zu kopieren und dann stehen bleibst.

Dir reicht dies... bleibst du bei anderen dingen auch stehen. fragst nicht weiter?
Was akzeptierst du noch als Wahr und glaubst einfach, ohne nach dem Warum zu fragen?

Wenn du es schon bei der größten Version des Warum machst, dass es gibt?


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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

18.02.2016 um 08:04
@thedefiant

Es liegt in der Natur des Menschen, alles wissen zu wollen und zu erforschen. Das ist auch gut und richtig so, denn ohne diesen Drang wären wir nicht an die Spitze der Evolution hier auf Erden gekommen.
Es mag sein, daß man meine Einstellung als „religiös“ bezeichnen kann, ich habe auch nicht gesagt, ich sei nicht religiös, ich habe gesagt, ich bin nicht „Gottesgläubig“ – da sehe ich schon einen Unterschied.

Warum soll man als Mensch nicht forschen, beweisen und widerlegen können und dennoch an etwas glauben? Ob ich damit irgendwas oder wen kopiere ist mir sowas von egal, das kann ich Dir gar nicht sagen. Ich bin ich, habe meinen Glauben (gut- meine Religion), den ich als wahr empfinde und bin gleichzeitig ebenfalls begeistert von der Entwicklung und dem erbrachten Beweis, daß der gute Albert Recht hatte.

Ich finde es nur lächerlich, ja, um nicht zu sagen anmaßend, zu meinen, dadurch, daß der Beweis für den Urknall erbracht wurde, gäbe es nichts weiter. Wo bleibt da der Forschergeist? Wo bleibt da der Drang, etwas Neues beweisen zu wollen?

„Bumms hat`s mal vor Jahrmilliarden gemacht, das war`s. „
Das ist mir zu wenig.

Warum forschen wir nicht nach dem, was davor war? Ist eine Vermutung, Theorie oder auch der Glaube an etwas noch tiefer Gehendem falsch?
Nein?

Denn dann wären wir auf der Suche nach etwas, das für die Wellen verantwortlich ist.

Grüssle

The Saint


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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

18.02.2016 um 09:16
@The_saint
The_saint schrieb:Warum forschen wir nicht nach dem, was davor war
Weil davor wir nichts beobachten können und die Raum/Zeit unsere Realität anfing und wir kleine Ahnung haben, was davor gewesen sein kann.

Alles ist möglich, wäre die beste Antwort zur Zeit.

Bitte mit der Urknall Theorie etwas beschäftigen, bevor man etwas aufstellt, was einfach null haltbar ist. Danke schön


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Micha007
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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

18.02.2016 um 10:04
@ozcanakbulut
ozcanakbulut schrieb am 13.02.2016:Natürlich ist es nicht ausgeschlossen das es einen "Gott" gibt
Doch es kann ausgeschlossen werden, nur wird es weltweit von den Kulturen/der Gesellschaft nicht akzeptiert.
Denn wenn man sich vor Augen hält, das alle Götter dieser Welt von Menschen "erfunden" wurden, um sich zum Einen ihre Umwelt zu erklären und zum Anderen ihre Herkunft. Weiterhin wurden ihren Göttern entsprechende Eigenschaften und Taten verpaßt.
Dieses wurde zunächst mündlich, später schriftlich weitergegeben.

Und das sich "Gläubigen" geradezu belustigen, das ihre Götter von den Naturwissenschaftlern nicht nachweisbar sind, ist dann schon eine Frechheit.


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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

18.02.2016 um 10:09
@Micha007
Doch es kann ausgeschlossen werden, nur wird es weltweit von den Kulturen/der Gesellschaft nicht akzeptiert.
Denn wenn man sich vor Augen hält, das alle Götter dieser Welt von Menschen "erfunden" wurden, um sich zum Einen ihre Umwelt zu erklären und zum Anderen ihre Herkunft. Weiterhin wurden ihren Göttern entsprechende Eigenschaften und Taten verpaßt.
Dieses wurde zunächst mündlich, später schriftlich weitergegeben.
Das scheint so deine Art zu diskutieren zu sein. Du postuliert deine Meinung a priori als die einzig richtige; setzt quasi als Axiom, dass Du recht hast. Und von diesem narzistischen Sockel aus ziehst Du dann in einer immer überheblichen, teils beleidigenden Art und Weise über die Andersdenkenden her.


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Micha007
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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

18.02.2016 um 10:18
@stereotyp
Ich habe hier lediglich eine Kausalkette gebildet und bin weder über andere User hergezogen, noch stelle ich meine Meinung als immer-recht-haben dar.

Wie im anderen Thread schon geschrieben, verstehst Du nicht was eine Kausalkette ist.


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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

18.02.2016 um 10:30
@Micha007
Du hast nur untermauert, was ich schrieb. Zur Kausalkette:
In einer Kausalkette bewirkt ein Ereignis ein anderes, das selbst wiederum ein weiteres Ereignis bewirkt usw. – bis das letzte Ereignis der Kette bewirkt wurde. Die Ursachen sind in ihr streng zeitlich nacheinander gereiht und durchweg voneinander abhängig. Der Kausalzusammenhang wird auch als Kausalnexus bezeichnet. Eine Kausalkette KE kann mathematisch auch als ein einziges (im allgemeinen nichtlineares) kausales Ereignis gesehen werden, das nach dem Dreierprinzip „Ursache -> Vermittlung -> Wirkung“, abläuft, also als Funktional mit drei Einträgen, KE = Kette \ [U,V,W], wobei das erste bzw. letzte Zeitargument die primäre Ursache bzw. ultimative Wirkung angeben, und die dazwischen liegenden Zeitargumente die „Vermittlung“.
Nun beschreibst Du eine mögliche Kausalkette, wie es zu "den Göttern" gekommen ist. Ich sag ja gar nicht, dass es nicht so ist, wie Du schreibst, auch ich denke, dass viele "Götter" so entstanden sind. Ich störe mich nur an deinem Diskussionsstil. Denn Du kannst nur postulieren: "Ich sehe es so." NICHT: Es ist so!!!!!
Und zudem denke ich, dass heutzutage nur noch die wenigsten das Buchgottesverständnis haben, das Du als Argument benutzt, um GOTT als etwas über dem Menschen stehenden zu verneinen. Und diese Art der Argumentation ist gelinde gesagt ganz untere Schublade.


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

18.02.2016 um 10:36
@stereotyp
stereotyp schrieb:Und zudem denke ich, dass heutzutage nur noch die wenigsten das Buchgottesverständnis haben, das Du als Argument benutzt, um GOTT als etwas über dem Menschen stehenden zu verneinen.
Eine fiktive Gestalt aus irgendwelchen Schriften durch eine eigene fiktive Gestalt zu ersetzen, ändert nichts am Ergebnis.


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wichtelprinz
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Gravitationswellen bewiesen, Religion nicht wahr?

18.02.2016 um 10:40
Und ganz bestimmt ändert sich ein Ergebnis wenn die Fiktion sich ändert.


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18.02.2016 um 10:45
@Micha007
Micha007 schrieb:Eine fiktive Gestalt aus irgendwelchen Schriften durch eine eigene fiktive Gestalt zu ersetzen, ändert nichts am Ergebnis.
Rein logisch: Du kannst nicht falsifizieren, dass es Gott gibt. Deshalb kannst Du auch nicht postulieren, dass es Gott nicht gibt. Du kannst nur sage: Ich glaube das nicht.
Es ist zwar in diesem Sinne Aufgabe des Gläubigen zu beweisen, dass es Gott gibt. Aber eben daran hat kein Gläubiger Interesse. Denn er glaubt, und das reicht ihm. Er muss das nicht Leuten wie Dir beweisen.
Und Du kannst zwar sagen: Solange ich keinen Beweis habe, existiert es für mich nicht. Aber dass es Gott nicht gibt, kannst Du auch nicht verifizieren. Deshalb kannst Du darüber nicht in apodiktischer Art und Weise sprechen. Sondern nur für Dich.


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