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Respekt vor Religionen, mit welcher Begründung?

765 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Atheismus
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Respekt vor Religionen, mit welcher Begründung?

11.03.2016 um 10:20
@Tröti
Tröti schrieb:Ideologie im Sinne von Weltanschauung.
Das triffts schon sehr gut, nur ist "Religion" ein so tiefes und komplexes Thema, das man da garnicht pauschalisieren kann, oder meinen, dies und das sei Religion.

Innerhalb jeder Religion gibt es verschiedene Strömungen, manche sind fundamentalistisch, andere rationalistisch oder aber auch freigeistlich (also im Sinne: Frei von traditionellen Sitten oder von den offiziellen Moralnormen irgendeiner Religion, sich keine Denkverbote setzend), und oft ist es leider so, das sich der ein oder andere Atheist nur auf die Fundamentalisten unter ihnen beschränkt, um dann zu suggerieren, diese würden Religion repräsentieren oder praktizieren.


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Gat
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Respekt vor Religionen, mit welcher Begründung?

11.03.2016 um 10:26
@Tröti
zeig mir doch einfach wo meine unkenntnis ist, anstatt es nur zu behaupten.
und bitte nicht mit wikipedia müll

das ist typisch für atheisten, sie müssen nichs beweisen, es sind immer die anderen die beweisen müssen. weil atheismus das normalste von der welt ist und die absolute wahrheit ist.


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11.03.2016 um 11:16
Solange das religiöse Treiben mich nicht beeinträchtigt, ist es mir recht egal was andere tun oder glauben.


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Monasteriker
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11.03.2016 um 13:35
@235

Ein agnostischer Atheist ist jemand, der nicht an Gott glaubt, aber zugleich sagt, er sei sich nicht sicher, ob Gott nicht existiert. Den meisten ist Gott ohnehin egal, so dass man allenfalls durch Nachfrage dazu veranlasst wird, überhaupt über die Existenz Gottes nachzudenken. Insofern sind die verschiedenen Spielarten des Atheismus vielleicht von akademischem Interesse. Im alltäglichen Leben macht sich da wohl eher selten jemand die Mühe, sich da in irgendeinem Meinungsspektrum zu verorten.


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11.03.2016 um 13:58
@Monasteriker
Monasteriker schrieb:Ein agnostischer Atheist ist jemand, der nicht an Gott glaubt, aber zugleich sagt, er sei sich nicht sicher, ob Gott nicht existiert.
Das ist zwar richtig, aber wie ich finde etwas "ungerade".
Der Agnostizismus sagt in erster Linie "Gott ist weder beweisbar, noch widerlegbar". Man kann natuerlich sagen, der Agnostiker sei unsicher ueber die Existenz, aber gerade bei dem Publikum, mit dem du gerade diskutierst, wird diese Vereinfachung voellig falsch verstanden. Natuerlich ist der Agnostiker nicht einfach nur unsicher oder unentschlossen. Er ist sich der Nicht-Beweisbarkeit sowie der Nicht-Widerlegbarkeit sogar sehr sicher.
Die aber wohl wichtigere Aussage des Agnostizismus ist, dass die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes keine Relevanz fuer sein Leben hat (in Abgrenzung mit Atheismus, fuer den der Akt des Glaubens selbst mangels irgendwelcher Hinweise auf Gott keine Relevanz hat).


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11.03.2016 um 14:09
@Gat
Gat schrieb:@Tröti
zeig mir doch einfach wo meine unkenntnis ist, anstatt es nur zu behaupten.
und bitte nicht mit wikipedia müll

das ist typisch für atheisten, sie müssen nichs beweisen, es sind immer die anderen die beweisen müssen. weil atheismus das normalste von der welt ist und die absolute wahrheit ist.
Ich bin zwar nicht Zyklotrop und habe entschiedene Zweifel, dass es fruchten wird, aber ich gebe mir Muehe:

1. Du hast ein massives Logik Problem. Du siehst ein negatives Argument zu einem Punkt automatisch als Argument fuer das Gegenteil an. In welcher Welt ist das bitte so? Wenn ich sage, ich werde an der naechsten Kreuzung nicht rechts abbiegen, dann heisst es nicht, dass ich links abbiegen werde. Ich kann auch ueberhaupt nicht abbiegen.
Der Atheist glaubt nicht - das heisst nicht, dass er an das Gegenteil glaubt.

2. Der Agnostiker ist nicht einfach nur unentschlossen.

3. Agnostizismus, Atheismus und Anti-Theismus widersprechen sich nicht. Man kann ganz bequem alles drei sein.

Nimm mal folgende Aussage:
Die exakt null vorhandenen Hinweise auf einen Schoepfer reichen mir nicht zum Glauben aus (atheistische Aussage), was aber keine Rolle spielt, da ob und welcher Gott ueberhaupt existiert, keinerlei Einfluss auf mein Leben hat (agnostische Aussage!). Sehe ich mir den aktuellen Stand der Forschung an, spricht fuer mich ohnehin alles gegen einen Gott (anti-theistische Aussage)
Natuerlich sind alle Atheisten auch irgendwo Agnostiker und viele Agnostiker irgendwo Atheisten. Natuerlich kann man ohne Probleme einen Hang zum Anti-Theismus haben. Die Frage ist dabei nicht "was" man nun ist, sondern "wie sehr" man etwas davon ist.
Dass du dann noch sagst, man solle dir keinen "Wikipedia Muell" geben, fuehrt direkt zur Frage, ob du denn ueberhaupt gewillt bist, irgendwas zu lesen.


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Zilli
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11.03.2016 um 14:09
...Natuerlich ist der Agnostiker nicht einfach nur unsicher oder unentschlossen. Er ist sich der Nicht-Beweisbarkeit sowie der Nicht-Widerlegbarkeit sogar sehr sicher
Das haben wohl alle gemein, sowohl Theisten, Atheisten als auch Agnostiker.
Der Atheist kann sich überhaupt nur über den Theisten definieren.


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11.03.2016 um 14:24
@Zilli
Zilli schrieb:Das haben wohl alle gemein, sowohl Theisten, Atheisten als auch Agnostiker.
Schon, aber im Agnostizismus ist diese Aussage eben eines der Fundamente. Fuer den Theismus oder den Atheismus spielt sie eine eher untergeordnete Rolle.
Zilli schrieb:Der Atheist kann sich überhaupt nur über den Theisten definieren.
Nun, natuerlich, das sagt ja bereits das Wort A-Theist. Wie "Abstinenz vom Theismus". Ohne Theismus auch kein Atheist.


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Zilli
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11.03.2016 um 14:33
Und weil die Existenz oder Nichtexistenz eine Schöpfergottes nicht beweisbar ist, hat der Atheismus als Weltanschauung alle Merkmale eines Glaubens, andernfalls müsste man den Begriff abschaffen.


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11.03.2016 um 14:42
@Zilli
Nein, genau das heisst es eben definitiv nicht.
Nochmal: "Nicht glauben" heisst nicht "an das Gegenteil glauben".


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Gat
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11.03.2016 um 14:44
@VirtualOutrage
ihr erfüllt die selben kriterien die ein gläubiger erfüllt.
ihr missioniert sogar wie die gläubigen.

wofür dieser thread schon ein beweis ist.


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wichtelprinz
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11.03.2016 um 14:45
@VirtualOutrage
Eigene Glaubensaussagen bleiben Aussagen über den eigenen Glauben. Egal ob sie jetzt bejat oder negiert werden.


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11.03.2016 um 14:52
@Gat
Zeigst du mir mal die Stelle, an der ich missioniert haette? Merci.
Ich sehe da naehmlich keinerlei Argumente fuer oder gegen irgendetwas. Ausser gegen die Verdrehung von Begriffen natuerlich.

@wichtelprinz
Evtl. liegt dass Missverstaendnis schon bei der Komplexitaet der deutschen Sprache?
"Ich habe kein iPhone" -> Ergo es muss ein Android sein
"Ich habe keinen BWM" -> Somit muss es automatisch ein Audi sein
"Ich bin kein Vegitarier" -> Somit ernaehre ich mich ausschliesslich von Fleisch.

Binaere Denkweisen sind schoen einfach, nicht wahr? Mit der Realitaet haben sie leider trotzdem nichts zutun. Ein nicht vorhandener Glaube ist immernoch kein Glaube an das Gegenteil.


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wichtelprinz
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11.03.2016 um 14:57
@VirtualOutrage
1. Ich glaube es wird einmal ein Heilmittel gegen Krebs geben.
2. Ich glaube nicht das es jemals ein Heilmittel gegen Krebs gibt.

Du behauptest hier das Aussage 2 keine glaubens Aussage sei weil sie nicht glaube -.-


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Gat
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11.03.2016 um 14:59
@VirtualOutrage
was tust du gerade hier?


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11.03.2016 um 15:23
@wichtelprinz
wichtelprinz schrieb:@VirtualOutrage
1. Ich glaube es wird einmal ein Heilmittel gegen Krebs geben.
2. Ich glaube nicht das es jemals ein Heilmittel gegen Krebs gibt.

Du behauptest hier das Aussage 2 keine glaubens Aussage sei weil sie nicht glaube -.-
Nein, es ist wie vermutet ein Problem mit der deutschen Sprache, das du hier hast.

Deine 2 Aussage waere uebertragen auf den Anti-Theismus korrekt, aber eben nicht auf den Atheismus. Der Atheist wuerde sagen "ich glaube erst an ein Heilmittel insgesamt, wenn mir jemand Hinweise liefert". Das heisst nicht, dass er an die Nicht-Existenz glaubt.
Mensch, sooo kompliziert ist die deutsche Sprache doch nun wirklich nicht.

Spiel nochmal das Spiel mit der Kreuzung: Muss ich links abbiegen, wenn ich nicht nach rechts abbiegen will? Oder kann ich evtl. auch gerade aus durchfahren? Vielleicht sogar vorher stehen bleiben? Evtl. auch drueberfliegen, wenn ich zufaellig das Auto von Phantomas habe? Bei der hier vorliegenden Schwarz-Weiss-Denke muesste ich natuerlich links abbiegen, aber mit der Realitaet hat das nicht viel zutun.

@Gat
"Und warum liegt hier Stroh?". Seit wann antwortet man mit Gegenfragen? So schwer kann es doch nicht sein etwas zu zitieren, woraus definitiv hervorgeht, dass ich fuer einen bestimmten Standpunkt missionieren wuerde.


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Gat
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11.03.2016 um 15:26
@VirtualOutrage
du missionierst hier doch gerade... ich weiss, dass du das leugnest, aber auch das ist ein zeichen für einen gläubigen fanatiker
aber egal mir ist das total egal, was du für ein glauben hast, mir gegenüber muss du/ihr dich/euch nicht rechtfertigen.


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11.03.2016 um 15:28
@Gat
Aehm, ja Gat, ich missioniere hier ganz fanatisch fuer korrekten Sprachgebrauch. Du hast mich erwischt. Schande ueber mein Haupt ...


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wichtelprinz
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11.03.2016 um 15:53
@VirtualOutrage
Ja ne ist klar -.-
Was tut den der Atheist genau, nur glauben was bewiesen ist und das beim Thema Gott?
Hört sich logisch an doch doch und auch vollkommen vernünftig auf Gottesbeweise zu hoffen.


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11.03.2016 um 16:26
@wichtelprinz
wichtelprinz schrieb:sorry, ich dachte es getan zu haben.
Ich dachte es wäre ersichtlich dass ich mit dem Begriff Kontext nicht nur von diesem Thread hier gesprochen habe.

@VirtualOutrage
Lass gut sein. Die Diskussionen hatte ich hier auch schon zur genüge gehabt. Für manche ist nicht Fußball spielen halt auch eine Art "Hobby" also lass sie lieber weiter spielen. ;)

@Süsslupine
So hart es klingt aber du scheinst weder von Kommunismus noch von Atheismus eine Ahnung zu haben.


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