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Gibt es rationale Gründe an Gott zu glauben?

3.305 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Atheismus, Absolute Einheit

Gibt es rationale Gründe an Gott zu glauben?

21.04.2017 um 10:43
@Optimist
Optimist schrieb:Woher kommt das Wort?


Das ist eine Suggestivfrage an Dich selbst.
Optimist schrieb:Von Gott.
Kannst Du das belegen und dabei erklären, was Du unter belegen verstehst?


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Gibt es rationale Gründe an Gott zu glauben?

21.04.2017 um 10:48
@stereotyp

Mit der Zitierfunktion ist es nicht so einfach, das gebe ich zu (deshalb schreibe ich auch oft per Hand die Namen des Verfassers in die Zitate rein, so wie ich es im Folgenden auch machen werde).

Du hast also falsch zitiert, bzw. es ist nicht alles von mir was du zitiert hast und du musst stattdessen mit deiner Frage @Koman adden.

Hier noch mal der Gesprächsverlauf, wie es richtiger ist als Dein Zitat:
 Koman:  Woher kommt das Wort?: Von Gott.

-->Optimist:
das ist der Blickwinkel des Glaubens (an Gott).

Wenn man jedoch aus dem Blickwinkel des Nicht-Glaubens diese Frage beantwortet, kann man doch auch behaupten, das Wort kommt vom Menschen....
... denn der MENSCH ist es doch, welcher irgendwann alles in Worte verpackt hatte (als Atheist - und somit mit RATIONALER Sichtweise - kann man das NUR SO sehen, finde ich).

Tiere haben (genau wie der Mensch) auch ihre Eindrücke, Gefühle und Erlebnisse. Im Unterschied zum Menschen, können sie diese jedoch NICHT in Worte verpacken, oder?

Aber die Tiere leben doch genauso gut oder schlecht wie der Mensch - auch OHNE Worte.
Und deiner Denkweise nach müsste man sagen, sie leben OHNE Gott, weil du "Gott" und "Wort" gleichsetzt (da dies in der Bibel gleichgesetzt wird)

Nun bin ich auf deine Meinung dazu gespannt :)


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21.04.2017 um 10:49
Dann müsste für Dich doch alles gut sein :)


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21.04.2017 um 10:50
@stereotyp
ich hatte mich mit meinem Einwand an Koman gerichtet und bin nun gespannt auf SEINE Reaktion :) (erst dann ist alles gut für mich, wenn ich sein Feedback habe, weil mich das sehr interessiert :) )


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Gibt es rationale Gründe an Gott zu glauben?

21.04.2017 um 10:50
Optimist schrieb:(erst dann ist alles gut für mich, wenn ich sein Feedback habe, weil mich das sehr interessiert :) )
Kann ich verstehen. ;)


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21.04.2017 um 11:04
Optimist schrieb:ich hatte mich mit meinem Einwand an Koman gerichtet und bin nun gespannt auf SEINE Reaktion :) (erst dann ist alles gut für mich, wenn ich sein Feedback habe, weil mich das sehr interessiert :) )
Dann halte ich mich mit meinem Kommentar auch erst noch mal zurück. Bin ebenfalls gespannt.

Ansonsten könnte ich mir schon irgendwelche Gründe vorstellen, an Gott zu glauben. Aber diese würde ich eher emotional, als rational einschätzen.


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tubul
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Gibt es rationale Gründe an Gott zu glauben?

21.04.2017 um 11:08
Eigentlich ist der Thread doch ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sehr einen der persönliche Glaube in die Irre führen kann.
Hier im Thread postet (zumindest) ein User, der wahrscheinlich der Meinung ist sinnvolle Beiträge abzusetzen, obwohl seine Mitleser klar erkennen können, dass er völlig ausserstande ist dem Diskussionsverlauf zu folgen und sinnvolle Antworten zu fabrizieren.
Er ist da in seiner Glaubensblase derart gefangen, dass er nur noch mantraartig sein Glaubensbild vorträgt und berechtigte Einwände gar nicht mehr bis zu unvoreingenommen reagierenden Hirnstrukturen vordringen können.
Hier sehe ich ein fundamentales Problem des Glaubens.
Das ruhige, analytische Denken wird vollends zu Gunsten einer erdachten Fiktion aufgegeben.
So lange sich das auf den persönlichen Glauben beschränkt geht das ja noch an, aber was für Leid man verursacht, wenn dieser Glaubenswahn auf andere Lebensbereiche übergreift, kann man in der Menschheitsgeschichte nachlesen.
Meine Meinung dazu?
So etwas braucht kein Mensch.


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21.04.2017 um 11:26
@tubul
Hier sehe ich ein fundamentales Problem des Glaubens.
Das ruhige, analytische Denken wird vollends zu Gunsten einer erdachten Fiktion aufgegeben.
Ich hoffe, das hast du nicht allgemein auf ALLE Glaubenden bezogen? :)
So lange sich das auf den persönlichen Glauben beschränkt geht das ja noch an, aber was für Leid man verursacht, wenn dieser Glaubenswahn auf andere Lebensbereiche übergreift, kann man in der Menschheitsgeschichte nachlesen.
Meine Meinung dazu?
So etwas braucht kein Mensch.
wenn es um sowas wie zB. Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, IS - kurz - um Gewalt geht, gebe ich dir Recht.

Wenn dies
aber was für Leid man verursacht, wenn dieser Glaubenswahn auf andere Lebensbereiche übergreift
... also das Übergreifen auf ANDERE Lebensbereiche - niemandem schadet als demjenigen selbst, sehe ich das nicht problematisch.


.
@Suheila
Ansonsten könnte ich mir schon irgendwelche Gründe vorstellen, an Gott zu glauben. Aber diese würde ich eher emotional, als rational einschätzen.
sehe ich genauso.


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21.04.2017 um 11:53
tubul schrieb:So lange sich das auf den persönlichen Glauben beschränkt geht das ja noch an, aber was für Leid man verursacht, wenn dieser Glaubenswahn auf andere Lebensbereiche übergreift, kann man in der Menschheitsgeschichte nachlesen.
Meine Meinung dazu?So etwas braucht kein Mensch
Im Glauben können Menschen gutes wie schlechtes tun. Auf welcher wissenschaftlichen Erkenntnis fusst den jetzt Deine Behauptung  das es dies nicht brauche? Genau auf Deiner persönlichen Meinung, Deinem persönlichen Glauben was es braucht und was es nicht braucht. Kannst Du uns jetzt noch den Unterschied zwischen den zwei Menschen erklären? Der eine ist gläubig und behauptet es brauche den Glauben der andere ist ungläubig und behauptet es brauche den Glauben nicht. 


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Gibt es rationale Gründe an Gott zu glauben?

21.04.2017 um 14:22
tubul schrieb:So lange sich das auf den persönlichen Glauben beschränkt geht das ja noch an, aber was für Leid man verursacht, wenn dieser Glaubenswahn auf andere Lebensbereiche übergreift, kann man in der Menschheitsgeschichte nachlesen.
So einfach ist das nicht. Ohne Frage steht Religion in der Geschichte auch für Krieg, Elend und Manipulation. Auf der anderen Seite hatte der Glaube schon immer etwas tröstliches in tristen Welten, man denke an die vielen Bauern und einfache Leute im Mittelalter. Glaube förderte auch Gemeinschaftlichkeit und stabilisierte Gesellschaften. Es ist schon rein aus der Unmöglichkeit einer Vergleichbarkeit 'wie etwas hätte werden können, wenn keine Macht der Religion vorgeherrscht hätte etc.' schwierig, irgendwie geartete Schlüsse zu ziehen. Vor allem muss man sich immer klar machen, dass die Alternative in der Menschheitsgeschichte, die dann fernab des Glaubens hätte sein müssen, keinesfalls positiv sein müsste - auch der Kontext der Zeit spielt eine große Rolle. 

Ideologien, dogmatische Positionen können auch ganz ohne Religion auskommen. Und wie viele Menschen leben unglücklich mit ihrem Glauben? Leiden darunter? Das wäre ja eine zentrale Frage, um vielleicht quantitativ zu bestimmen, wie viele Menschen rein wegen des Glaubens leiden und nicht ob religiösen Institutionen oder repressiven Staaten. 
tubul schrieb:So etwas braucht kein Mensch.
Viele haben es aber für sich gewählt und sind glücklich damit. Was nun? Leiden die alle darunter? Wären sie glücklicher, wenn sie nicht glauben würden? 


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21.04.2017 um 14:41
Man kann auch Glauben zu einem Wesen erklären das mit Menschen was macht ;)


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21.04.2017 um 14:43
@Optimist
@tubul schrieb:
   Hier sehe ich ein fundamentales Problem des Glaubens.
   Das ruhige, analytische Denken wird vollends zu Gunsten einer erdachten Fiktion aufgegeben.
@Optimist schrieb:
Ich hoffe, das hast du nicht allgemein auf ALLE Glaubenden bezogen?
Ich fürchte, doch. Jeder, der etwas ernsthaft glaubt, ohne faktische Belege zu haben, muss dafür einfach sein analytisches Denken aufgeben oder zum Schweigen verdammen.

Anders kann ich mir nicht erklären, wie Glaubenden so gar nicht auffällt, wie wenig sich ihre Behauptungen mit der Realität decken. Oder dass sie Annahmen als wahr akzeptieren, die kein Mensch je überprüfen kann/konnte oder die im krassen Widerspruch zur Realität und bekannten Fakten stehen. Oder die, die es eventuell konnten, konnten es mit keiner Silber mehr jemand Lebenden mitteilen.

Glaubensbehauptungen halten einer logischen Analyse nicht stand, insofern sie sich ihr nicht ohnedies entziehen. Dennoch daran feshtalten, heißt daher, analytische/s Denken/Erkenntnisse ignorieren oder von Vornherein, mehr oder minder unbewusst, darauf verzichten.


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21.04.2017 um 14:49
off-peak schrieb:Glaubensbehauptungen halten einer logischen Analyse nicht stand, insofern sie sich ihr nicht ohnedies entziehen. Dennoch daran feshtalten, heißt daher, analytische/s Denken/Erkenntnisse ignorieren oder von Vornherein, mehr oder minder unbewusst, darauf verzichten.
Und Du meinst eben darin einen Wert messen zu können, ein gut oder schlecht :D 
Und das ist eben auch nicht viel mehr als Glaube.


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21.04.2017 um 14:50
@Optimist
... also das Übergreifen auf ANDERE Lebensbereiche - niemandem schadet als demjenigen selbst, sehe ich das nicht problematisch.
Wenn es auf andere Lebensbereiche der glaubenden Person übergreift, schadet es anderen zwar nicht unbedingt, kann aber. Und es kann auch der glaubenden Peson schaden. Wobei es darauf ankommt, ob und wie der Glaubende einen Schaden erkennt oder empfindet.
Aber jeder Glauben (nicht nur religiöser) kann den Glaubenden in psychische Nöten stürzen. Und dadurch Leid verursachen.
Fanatisch Glaubende schaden sehr wohl anderen, egal, ob die auch glauben oder nicht.
Selbst geringerer Fanatismus beeinflusst Traditionen und mitunter immer noch Gesetzgebungen. Nimm als Beispiel nur mal den undemokratischen Blasphemieparagraphen. Der schadet meiner Meinung nach sehr wohl.
Mit der religiösen Unverschämtheit der Erbsünde will ich erst gar nicht anfangen.


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21.04.2017 um 14:51
@off-peak
Hey Autofahren kann auch schaden aber schön hast Du Deine analytisch logische Denkweise hier nun allen prässentiert.


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21.04.2017 um 14:52
@Suheila
Ansonsten könnte ich mir schon irgendwelche Gründe vorstellen, an Gott zu glauben. Aber diese würde ich eher emotional, als rational einschätzen.
Ich denke, das sind wir uns jetzt aber (hoffentlich) alle einig.
Ich zumindestens stimme dem zu.


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Gibt es rationale Gründe an Gott zu glauben?

21.04.2017 um 15:27
off-peak schrieb:Glaubensbehauptungen halten einer logischen Analyse nicht stand, insofern sie sich ihr nicht ohnedies entziehen. Dennoch daran feshtalten, heißt daher, analytische/s Denken/Erkenntnisse ignorieren oder von Vornherein, mehr oder minder unbewusst, darauf verzichten.
Eventuell sollten wir wirklich erst mal klären, was genau du mit Glaube und Glaubende meinst. Aus deinem Satz nehme ich heraus, dass du (ebenso wie @Balthasar70) die totalitären Beweise und Fakten Menschen seid. Was nicht weiter tragisch ist.
Habt ihr denn mal den Selbsttest gemacht (http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/filosofix/der-philosophische-selbsttest-bin-ich-ein-dualist)?
Wenn nein, dann bitte mal machen? Wenn ja, was kam dabei heraus?

Falls auch nur annähernd dabei heraus kommen sollte, das es etwas wie ein "Ich", einen "inneren Geist", oder auch eine "Seele" (es gibt ja 1000ende Begriffe dafür, gerne könnt ihr einen wählen, der Eurem faktisch-analytischem Wissen entspricht) ergibt sich folgende Frage:

Wenn unser Geist (Seele, das Ich sein, oder was auch immer Ihr dazu wählt) etwas Immaterielles ist, wie kann er dann auf unser Gehirn und unseren Körper einwirken? Wie kann unser Ich den eigenen Körper steuern, wenn es selbst unkörperlich ist? Müsste es dann in der materiellen Welt nicht Lücken in der Kausalkette geben, nämlich da, wo der Geist eingreift?

Und schon sind wir bei dem Thema glaube angelangt. Wenn also ihr der Meinung seid, dass ihr euch von einem Roboter mit Eurem neuronalen Informationen unterscheidet... Tja, dann glaubt ihr wohl an etwas, was nicht faktisch und analytisch Bewiesen ist.


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21.04.2017 um 15:28
Aldaris schrieb:Es ist schon rein aus der Unmöglichkeit einer Vergleichbarkeit 'wie etwas hätte werden können, wenn keine Macht der Religion vorgeherrscht hätte etc.' schwierig, irgendwie geartete Schlüsse zu ziehen.
Anhand von Erfahrungen, die die Menschheit mit Ideologien machte, die die Religion zu verdrängen oder zu unterwerfen versuchten würde das Fehlen der Religion kaum einen positiveren Effekt auf die Entwicklung der Gesellschaft haben. 


Weil:
Aldaris schrieb:Ideologien, dogmatische Positionen können auch ganz ohne Religion auskommen.
Kann der Glaube an Gott positives bewirken? Kann es. Wenn der Glaube an Gott das Leben positiv verändern kann ist es dann per Definition rational an Gott zu glauben? Ja, ist es. 


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21.04.2017 um 15:38
@Mafiatom
Könntest Du Dir bitte angewöhnen, die Dinge die Du meinst einfach hinzuschreiben und sie nicht inRatespielchen zu verstecken in denen Du anderen hypothetisch Meinungen und Charaktereigenschaften unterstellst?

Und nochmal rhetorische Fragen sind keine echten Fragen, sondern kaschierte eigene Aussagen.


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21.04.2017 um 15:54
Balthasar70 schrieb:Und nochmal rhetorische Fragen sind keine echten Fragen, sondern kaschierte eigene Aussagen.
Ich hatte schon stark angenommen, dass eine derartige Flucht von dir kommt. Immer wenn du mit dem Rücken an der Wand stehst und Zugeständnisse machen müsstest, kommen solche Kommentare.

Was genau hast du an der Frage "Hast du den Selbsttest gemacht?" nicht verstanden, was ist dabei Ratespielchen, rhetorisch oder kaschiert?
Was genau hast du an der Frage "Was kam bei dem Test heraus, falls du ihn gemacht hast?" nicht verstanden, was ist dabei Ratespielchen, rhetorisch oder kaschiert?
Was genau hast du an den Folgefragen nicht verstanden, was ist dabei Ratespielchen, rhetorisch oder kaschiert??

Es sind einfache und banale Fragen, die ein analytisch denkender Mensch beantworten kann - sofern er will.
Kann es sein, dass einfach das Problem am "nicht wollen" liegt?


Auch unterstelle ich keine Charaktereigenschaften, aus deinen Posts ist klar ersichtlich, dass du ein analytisch und Fakten orientierter Mensch bist.
Wenn dir beim lesen dieses Posts ein Gefühl hochsteigt (egal welcher Art), dann Frage ich mal gezielt.
Wie kannst du dieses Gefühl empirisch Beweisen? Woher kommt es und ist es materiell?

Ich bin dann mal off bis Montag. Schönes Wochenende an all


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