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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

156 Beiträge, Schlüsselwörter: Glaube
Ur
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 10:55
@zigushen
Im Grunde so hoch wie breit.^^
Ein Freidenker ist im allgemeinen Sprachgebrauch mehr jemand, der aktiv für dieses freie Denken einsteht. Während es dem Freigeist auch egal sein kann.
Wenn ich mir die verschiedensten Menschen betrachte die an "irgendetwas" glauben, vom stereotypischen Biker zum Hip-Hoper bis hin zu Aristokraten usw. , so passt es ihnen wahrscheinlich in hinblick auf ihren Glauben, so fern nicht näher erläutert, am besten sie als Freigeister zu betiteln.
Alles hier sonst im Thread genannte, würde mit Sicherheit bei vielen auf (zurechten) widerstand treffen. Man muss weder ein Philosoph, Spiritueller, Wissenschaftler, Suchender usw. sein, um an ein nicht greifbar höheres Etwas zu glauben. Wohl aber bedarf es dafür einen freien Platzhalter im Geiste für dieses etwas.


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Sarv
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 12:49
zigushen schrieb:    Sarv schrieb:
   Das bedeutet entweder glaubt man daran das etwas erschaffen wurde durch Chemische Prozesse, oder durch ein Wesen das man Gott nennt.

Das sehe ich anders. An Gott  muss man tatsächlich glauben. Aber wenn ein Wissenschaftler etwas glaubt, dann meint er eigentlich "in Anbetracht der vorliegenden Beweise für möglich und wahrscheinlich halten". Diesen "Glaube" schmeißt er über Bord, wenn sich die alte Theorie durch neue Beweise nicht mehr halten lässt.

Leider haben wir im Deutschen für beides nur ein Wort: http://www.duden.de/rechtschreibung/glauben
Was siehst du anders ?


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 13:28
@Ur

Sorry, aber beides passt für mich von hinten bis vorne nicht. Vielleicht wird es etwas polemischer formuliert klarer.

Freigeist und Freidenker bezeichnen nach meinem Verständnis den Träger eines offenen, kritisch-rationalen Geistes, der sich in seinem freien Denken nicht an überkommene (hier besonders: religiöse) Dogmen gebunden sieht.  

An "irgendwas" nicht weiter definiertes zu glauben, nur weil es sich gut anfühlt hat aber mit kritischem Denken nichts zu tun und ist eher ein Zeichen intellektueller Beliebigkeit und Verwahrlosung.

Das bekomme _ich_ zumindest nicht zusammen.

Spiritualität hingegen ...
Spiritualität (von lat. spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgriechisch ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne „Geistigkeit“ und bezeichnet eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung. Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.
.... bringt es für mich auf den Punkt.

Dass der betroffene Biker oder Aristokrat sich lieber das Label Freigeist anheften möchte, kann ich verstehen. Ich kann auch verstehen, dass jemand, der Ausländer "irgendwie" scheiße findet, sich nicht als Rassist sondern lieber als Besorgter Bürger sieht. Richtig macht es das aber nicht.


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 13:30
Sarv schrieb:Was siehst du anders ?
Du hast den "Glauben" eines Wissenschaftlers mit dem eines Gottgläubigen gleichgesetzt. Dem widerspreche ich.


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Sarv
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 17:59
@zigushen
Ah chekke jetzt.
Du hast mein beitrag nciht ganz verstanden;
Sarv schrieb auf die Frage wie man Irgendwas-Gläubige auch nennen kann;
Anderst-Gläubige.....

Egal welcher Mensch, er kann nicht nicht an etwas glauben.
Das heisst, jeder Wissenschaftler glaubt an etwas, in unserem thread thema an Gott, oder eben nicht an Gott.

Das bedeutet entweder glaubt man daran das etwas erschaffen wurde durch Chemische Prozesse, oder durch ein Wesen das man Gott nennt.

Eigentlich beides dasselbe........wenn man nicht von einer Person ausgeht....
Ich wollte damit sagen, man hat quasi die Wahl der Qual......

Entweder glaubst du an ein Wesen in persona, oder man glaubt nicht peronell.
Einige der Nicht personell denkenden sagen dann meistens die Welt sei erschaffen Worden durch chemsiche Prozesse, durch sogenannte Prinzipen und Naturgesetze.


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 18:44
@Sarv

Ich glaube nicht, dass ich dich da missverstanden habe. Denn hier sagst du es eigentlich wieder:
Sarv schrieb:Entweder glaubst du an ein Wesen in persona, oder man glaubt nicht peronell.
Einige der Nicht personell denkenden sagen dann meistens die Welt sei erschaffen Worden durch chemsiche Prozesse, durch sogenannte Prinzipen und Naturgesetze.
Entweder man "glaubt", dass ein großer Zampano alles erschaffen hat. Oder man "glaubt", dass es so gewesen ist, wie es die Wissenschaft momentan erklärt. Aber beide Formen zu glauben, beschreiben etwas ganz anderes:

Der Glaube an eine Schöpfung ist nicht überprüfbar und muss "für wahr gehalten werden", oder eben nicht.

Der Glaube an eine wissenschaftliche Erklärung beschreibt das "für wahrscheinlich halten der angebotenen Erklärung (bis es eine bessere gibt)".

Siehst du den Unterschied?

Deswegen ist es falsch zu sagen:
Sarv schrieb:Egal welcher Mensch, er kann nicht nicht an etwas glauben.
Denn niemand muss etwas Unbelegbares für wahr halten. "Nicht glauben" ist die Alternative, und nicht: etwas anderes glauben (unbewiesen für wahr halten).


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Sarv
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 18:53
@zigushen
Ne, du hast es eindeutig nicht verstanden.....;
zigushen schrieb:Denn niemand muss etwas Unbelegbares für wahr halten. "Nicht glauben" ist die Alternative, und nicht: etwas anderes glauben (unbewiesen für wahr halten).
Geht nicht um unbelegtes, sondern darum, das Mensch nicht nicht glauben kann.
Ob er nun an Gott glaubt oder nicht, glauben muss er an etwas.

Ergo: Der Mensch, kann einfach nicht nicht an etwas glauben.
Ob Gott oder Moderne Wissenschat, er muss dennoch an was glauben evtl seine eigenen gedanken....


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 19:15
Sarv schrieb:Geht nicht um unbelegtes, sondern darum, das Mensch nicht nicht glauben kann.
Ob er nun an Gott glaubt oder nicht, glauben muss er an etwas.
Dann habe ich eine hoffentlich nicht allzu schockierende Neuigkeit für dich: ich glaube nicht an Gott, aber auch nicht an etwas anderes. Und ich weiß auch, dass ich da nicht allein bin.

Natürlich glaube ich allerhand in der Bedeutung von "für wahrscheinlich halten". Aber das ist nicht das Pendant zum Glauben an Gott in Sinne von "für wahr halten". Etwas glauben ist im Deutschen nun mal mehrdeutig, und in diesem Kontext die Unterscheidung wichtig.

Vielleicht erklärst Du mir mal, welche Bedeutung von glauben du hier jeweils meinst http://www.duden.de/rechtschreibung/glauben
Sarv schrieb:Ergo: Der Mensch, kann einfach nicht nicht an etwas glauben.
Ob Gott oder Moderne Wissenschat, er muss dennoch an was glauben evtl seine eigenen gedanken....
Und auch an meine Gedanken glaube ich nicht im Sinne von "für wahr halten". Es gibt viele Gründe, seinen Gedanken und Empfindungen zu misstrauen. Deswegen ist es für mich wichtig, sie mit anderen und der Realität abzugleichen.


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

25.08.2017 um 20:08
Kotknacker schrieb:Die Metaphysik gehört wohl einzig und allein der Philosophie an, d.h. der Metaphysiker ist zwangsläufig auch Philosoph und kann sich nebst Metaphysik auch mit anderen Teildisziplinen der Philosophie und anderen Wissenschaften beschäftigen.
Im Prinzip würde ich dir da Recht geben. Mir scheint nur, dass der Begriff Metaphysik ein wenig verwässert wurde und mit Esoterik verwechselt wird, so wie z.B. hier:
https://metaphysik-allgaeu.de
Kotknacker schrieb:Naja...wenn ein ausgebildeter Koch dir ein verbranntes Steak serviert, dann kann sich dieser noch so sehr mit Zertifikaten und Ausbildungsbescheinigungen vorlegen und du würdest ihn wahrscheinlich nicht als Solchen anerkennen, während Mama, trotz fehlendem Bescheinigungspapier irgendeiner Institution, dennoch die beste Köchin der Welt ist für viele. ^^
Was du hier einbringst, ist die individuelle und subjektive "Geschmackfrage". Für manch einen ist das zusammenhanglose Gestammel von irgendeinen Typen die höchste Weisheit, weil es dem entspricht, was derjenige hören will. Klar schmeckts bei Muttern am besten, aber das wahrscheinlich auch nur, weil man mit ihrer Kost aufgewachsen ist. Ein gut ausgebildeter Koch kann sehr vielen verschiedenen Mensch etwas zaubern können, das ihnen schmeckt und wird dir in der Regel kein verbranntes Steak servieren, sonst hat er einen schlechten Ruf. Eine Ausbildung/Studium ist ein objektiver Nachweis von Kompetenzen in einem bestimmten Gebiet. Wie will man sonst objektiv feststellen, wer etwas kann und wer nicht?


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Ur
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

26.08.2017 um 03:18
zigushen schrieb:Freigeist und Freidenker bezeichnen nach meinem Verständnis den Träger eines offenen, kritisch-rationalen Geistes, der sich in seinem freien Denken nicht an überkommene (hier besonders: religiöse) Dogmen gebunden sieht.  
^^
Passt doch. Ein solcher kann doch trotzdem offen, kritisch und rational bleiben, während er an irgendetwas glaubt.
zigushen schrieb:An "irgendwas" nicht weiter definiertes zu glauben, nur weil es sich gut anfühlt hat aber mit kritischem Denken nichts zu tun und ist eher ein Zeichen intellektueller Beliebigkeit und Verwahrlosung.
Glaub ich nicht. Gibt genug Menschen die das Gegenteil beweisen.
Sag dass mal einem Einstein. Ihn würde ich in diese "IrgendwasGläubiger" Schiene setzen. Er Redete nicht gern darüber und wollte in keine Schublade gesteckt werden. Weder in die Religiöse noch in die Atheistische.
Wer sagt, dass derjenige eine solche Entscheidung für sich, nur aus dem guten Gefühl heraus trifft? Manche mit Sicherheit, aber nicht alle.
zigushen schrieb:Dass der betroffene Biker oder Aristokrat sich lieber das Label Freigeist anheften möchte, kann ich verstehen. Ich kann auch verstehen, dass jemand, der Ausländer "irgendwie" scheiße findet, sich nicht als Rassist sondern lieber als Besorgter Bürger sieht. Richtig macht es das aber nicht.
Hmm naja, dann viel Spass beim versuch solche zu Bekehren :D
Besonders wegen sowas:

"Im Brockhaus von 1973 heißt es zum Stichwort: „Heute ist Spirituelles darüber hinaus zu einem vielfach verschwommenen Modewort geworden, läuft unter den Oberbegriffen Esoterik und Lebenshilfe und ist auch bereits in nahezu allen profanen Bereichen präsent.“[6] Aktuell findet der Begriff Spiritualität auch als Schlagwort Anwendung, im Zusammenhang mit New Age und alternativer Heilkunde, und auch politisch im Programm und der Bezeichnung einer Kleinpartei wie „Die Violetten – für spirituelle Politik“.
Wiki

Und das war 1973... Was glaubst geht da heute mit dem Begriff ab?
Jeder hat vielleicht mal einen mehr und minder spirituellen Touch. Das macht einen aber nicht zum Spirituellen. Ein Messer macht noch keinen Jäger.^^


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

26.08.2017 um 04:24
Ur schrieb:Jeder hat vielleicht mal einen mehr und minder spirituellen Touch. Das macht einen aber nicht zum Spirituellen. Ein Messer macht noch keinen Jäger.^^
Das sehe ich auch so.


@Ur
@zigushen

Da bring ich nochmal die Variante des agnostischen Theismus ins Spiel:

"Agnostische Theisten behaupten, kein Wissen von der Existenz einer Gottheit zu haben; dennoch glauben sie an eine (oder mehrere) solche."

Wikipedia: Agnostizismus


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

26.08.2017 um 09:12
@zigushen Also ich finde auch Agnostiker ist vielleicht keine schlechte Kategorie für diese Menschen. Aber was macht es schon für einen Sinn Menschen in solche Kategorien einzuteilen?

Ein Sinn, der mir gerade eingefallen ist könnte natürlich sein, dass man statistisch erfassen kann wie die Menschen zur Spiritualität stehen.


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Sarv
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

31.08.2017 um 14:36
zigushen schrieb am 25.08.2017:ich glaube nicht an Gott, aber auch nicht an etwas anderes. Und ich weiß auch, dass ich da nicht allein bin.

Natürlich glaube ich allerhand in der Bedeutung von "für wahrscheinlich halten". Aber das ist nicht das Pendant zum Glauben an Gott in Sinne von "für wahr halten". Etwas glauben ist im Deutschen nun mal mehrdeutig, und in diesem Kontext die Unterscheidung wichtig.

Vielleicht erklärst Du mir mal, welche Bedeutung von glauben du hier jeweils meinst http://www.duden.de/rechtschreibung/glauben
Darum schrieb ich;
zigushen schrieb am 25.08.2017:Sarv schrieb:
Geht nicht um unbelegtes, sondern darum, das Mensch nicht nicht glauben kann.
Ob er nun an Gott glaubt oder nicht, glauben muss er an etwas.
zigushen schrieb am 25.08.2017: Sarv schrieb:
Ergo: Der Mensch, kann einfach nicht nicht an etwas glauben.
Ob Gott oder Moderne Wissenschat, er muss dennoch an was glauben evtl seine eigenen gedanken....

Und auch an meine Gedanken glaube ich nicht im Sinne von "für wahr halten". Es gibt viele Gründe, seinen Gedanken und Empfindungen zu misstrauen. Deswegen ist es für mich wichtig, sie mit anderen und der Realität abzugleichen.
Wenn dein gefühl dir sagt, du lebst weil eltern sich liebten, was gibt es da genau zu misstrauen ?
Wenn du eh schon weisst du lebst weil eltern einfach sex hatten, was gibt es denn da zum Misstrauen ?

Du musst ja als mensch eh etwas für wahr halten, sei es nur die tatsache das man so denkt....


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

31.08.2017 um 17:02
@Sarv
Bevor wir hier weiter aneinander vorbei schreiben:

Der folgende Absatz von dir enthält 3x das Wort "glauben". Bitte erkläre mir, welche Bedeutung es jeweils für dich hat.
Sarv schrieb am 25.08.2017:Geht nicht um unbelegtes, sondern darum, das Mensch nicht nicht glauben kann.
Ob er nun an Gott glaubt oder nicht, glauben muss er an etwas.
Ich hoffe, die Definitionen des Duden sind für dich okay: http://www.duden.de/rechtschreibung/glauben


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Sarv
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

31.08.2017 um 18:07
@zigushen

Glauben bedeutet eben man glaubt an etwas.
Das heisst man vermutet. Man geht davon aus, dass es so und so sein kann, oder muss, etc.

Im Duden von deinem link steht;
1. a. für möglich und wahrscheinlich halten, annehmen; meinen
             b. fälschlich glauben, für jemanden oder etwas halten; wähnen
          2. a.  für wahr, richtig, glaubwürdig halten; gefühlsmäßig von der Richtigkeit einer Sache
                   oder über eine Aussage überzeugt sein.                                                              
              b. jemandem, einer Sache vertrauen, sich auf jemanden, etwas verlassen
          3. a. vom Glauben erfüllt sein, gläubig sein
              b. in seinem Glauben von der Existenz einer Person oder Sache überzeugt sein, etwas für wahr, wirklich halten
Alle 3 dasselbe.

Jeder Mensch glaubt an etwas, egal an was er muss, weil nicht glauben einfach nicht geht.
Will man an nichts glauben glaubt man dennoch einfach an nichts....

Wenn du dir selber misstraust dann hat man denke ich grosse probleme mit sich....

Darum sagte ich anfangs zu deiner Thread frage;
Anders-Gläubige


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Balthasar70
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

31.08.2017 um 19:10
Sarv schrieb:Wenn du dir selber misstraust dann hat man denke ich grosse probleme mit sich....
Eher nicht, die Möglichkeiten der Selbsttäuschung sind immens, Methoden zu haben die das eigene Glauben hinterfragen und widerlegen, helfen, nicht jeden nur denkbaren Scheiss zu glauben, Man nennt solche Methoden auch Wissenschaft, die haben in den letzten 300 Jahren übrigens 10000sende von Hexenleben gerettet.


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

31.08.2017 um 19:14
neonnhn schrieb am 26.08.2017:Aber was macht es schon für einen Sinn Menschen in solche Kategorien einzuteilen?
Sorry deine Frage ging an mir vorbei.

Ich nutze gerne korrekte Begriffe, weil es das Denken erleichtert. Und da fiel mir auf, dass ich viele solche Irgendwas-Glauber kenne, sie aber eben nicht einzuordnen wusste. Nun bin ich schlauer.


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

31.08.2017 um 21:10
Sarv schrieb:Alle 3 dasselbe.
Danke, genau das hatte ich befürchtet.

Leider sehe ich nicht, wie unsere Diskussion an der Stelle weitergehen kann. Denn wenn du den Unterschied in den oben genannten Definitionen nicht verstehst, kannst du sie natürlich auch nicht auseinander halten und differenziert verwenden. Und ich bin offenbar nicht befähigt, dir den Unterschied zu erklären.

Ich an deiner Stelle würde jetzt mal mit anderen, nicht an der Diskussion beteiligten Menschen, unvoreingenommen darüber diskutieren, ob mein eindimensionales Verständnis von "glauben" korrekt ist. Allerdings bedingt das ein gewisses Misstrauen in die eigenen Gedanken, und da kommen wir ja leider auch nicht zusammen. :(


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Sarv
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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

31.08.2017 um 22:11
@Balthasar70
Die Wissenschaft missstraut sich nicht in allem.

Wer sich aber wirklich misstraut hat probleme mit sich.

@zigushen
1. a. für möglich und wahrscheinlich halten, annehmen; meinen
b. fälschlich glauben, für jemanden oder etwas halten; wähnen
2. a. für wahr, richtig, glaubwürdig halten; gefühlsmäßig von der Richtigkeit einer Sache
oder über eine Aussage überzeugt sein.
b. jemandem, einer Sache vertrauen, sich auf jemanden, etwas verlassen
3. a. vom Glauben erfüllt sein, gläubig sein
b. in seinem Glauben von der Existenz einer Person oder Sache überzeugt sein, etwas für wahr, wirklich halte
Machen wirs wie in der Schule....;
1a kann/ist 2 b, weil wen du meintst/vertraust, du dich auf dich/einer sache, oder einer anderen Person/Gruppierung etc verlässt.

Daher ist 2b auch 3b und 2b wie 3b ist 1a und 1b.....
3a ist sowieso 1a wie1b, 2a ab und 3b...
Alle Punkte beschreiben in verschiedenen verläufen was Glaube bedeutet.

In diesem Thread geht es um die Existenz Frage, wie in jedem Moment im Leben, daher ist 3a wichtig....

Einige Leute, gehen schnell ins urteil und denken Alle die von Gott schreiben haben irgendwas mit den verworrenen gedanken der möchtegern Christen und desgleichen zu tun.

Ich schrieb dir beide Sichten auf.

Einer sagt dir Gott erschuf alles ich glaube an eine übernatrliche Perosn/wesen/Prinzip, wie derjenige es auch nennen will, oder ein anderer sagt dir, dass alles erschaffen worden ist durch chemische Prozesse, regungen oder was er für eine Formulierungsform gebruachen will.

Oder aber einer sagt man kann es nicht wissen (agnostiker/andersgläubiger).

In jedem Fall oder egal was, man vermutet was.
Nicht darüber sepkeulieren würde bedeuten, dieser Thread ist beendet......


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"Ich glaube schon, dass da irgendwas ist."

31.08.2017 um 22:32
@Ur
@NaPalmkatzl
@neonnhn

Sorry! Ich weiß nicht, warum ich diesen Thread am letzten Wochenende offenbar völlig ignoriert habe.... :/
Ur schrieb am 26.08.2017:Passt doch. Ein solcher kann doch trotzdem offen, kritisch und rational bleiben, während er an irgendetwas glaubt.
An "irgendwas" Undefiniertes ohne Beleg zu glauben, ist für mich schon eine starke Dehnung von kritisch und rational. Deswegen komme ich mit dem Begriff Freigeist in dem Zusammenhang auch nicht klar, weil mir das ein zu bestimmendes Element zu sein scheint.
Ur schrieb am 26.08.2017:"Im Brockhaus von 1973 heißt es zum Stichwort: „Heute ist Spirituelles darüber hinaus zu einem vielfach verschwommenen Modewort geworden
Passt für mich. Sich von allem Religiösen abzuwenden, aber trotzdem "irgendwas" zu glauben, ist schwammig.
NaPalmkatzl schrieb am 26.08.2017:Da bring ich nochmal die Variante des agnostischen Theismus ins Spiel:
Auch hier geht mir der Begriff über das von mir Gemeinte hinaus. Theismus (auch agnostischer) geht von einem Gott aus. Die von mir zu benennenden Menschen glauben aber nicht an einen Gott, sondern "irgendwas". Sonst ließen sie sich natürlich einfacher als Theisten oder Deisten einordnen.
neonnhn schrieb am 26.08.2017:Also ich finde auch Agnostiker ist vielleicht keine schlechte Kategorie für diese Menschen.
Besser als agnostischer Theist, aber auch nicht passend. Agnostizismus bezeichnet ja keine Position im Spiel, sondern nur eine Einstellung dazu. Agnostiker weigern sich einfach mitzuspielen, die Irgendwas-Glauber spielen aber mit! Ihnen sind nur die Spielregeln egal - dabei sein ist alles. ;)

"Ich glaube nicht an Gott, aber ich glaube, dass da irgendwas ist und wir uns eines Tages wiedersehen", geht der Satz bei Trauerfällen gerne weiter. Oder aber dass alles einen Sinn hat.  

Spiritualität (Wiki) trifft es da schon ganz gut:
Spiritualität (von lat. spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgriechisch ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne „Geistigkeit“ und bezeichnet eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung.

Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.
 
Mein einziges Problem damit ist folgendes:
Meyers Taschenlexikon (2003) betont ebenso wie das „Lexikon der Psychologie“, dass Spiritualität Auswirkungen auf die Ausgestaltung des individuellen Lebens hat: [Spiritualität ist] „die durch seinen Glauben begründete und durch seine konkreten Lebensbedingungen ausgeformte geistig-geistliche Orientierung und Lebenspraxis eines Menschen“.
Lebenspraxis ist so eine Sache. Das ist aber beim gemeinen Buchgläubigen auch nicht anders, und ich denke, dass zu Beispiel der Glaube, ihre Lieben eines Tages wiederzusehen, sie wirklich durch den Alltag begleitet. Gilt das?


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