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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

877 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Evolution, Menschheit, Entwicklung

Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 09:13
Angelus144 schrieb:kein mensch ist sein leben lang ohne schuld,wenn göttliche moralstandards gelten,die der mensch in seiner jetzigen natur nicht erfüllen kann, bestenfalls sie anstreben kann.
Was für ein Glück.
Schaut man sich die vorgelebten "Moralstandards" des Christengottes an (Quelle: sein "heiliges" Buch), als da wären Homophobie, Rassismus, Aufruf zu Massenvergewaltigungen und Massenmorde jenseits jeder Vorstellungskraft, dann kann man nur froh sein über jeden Menschen, der sich an menschlichen Moralstandards hält und nicht auf das untertierische Niveau des Christengottes herabsinkt.
Solchen Dreck kann man wohl nur anbeten, nachdem man ihn mittels cherrypicking und dem unbedingten Willen alles Unbequeme wegzuleugnen und/ oder zu relativieren, einigermassen vermenschlicht hat.
Tröstlich ist nur, dass auch die meisten seiner Anhänger es schaffen seine vorgelebten Moralstandards nicht zu ihren eigenen zu machen.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 11:23
Angelus144 schrieb:"Die Enzyklopädie der Kriege, eine umfangreiche 2008 veröffentlichte Studie, listet 1763 Kriege in der Menschheitsgeschichte auf. Nur 123 werden als „religiöser Natur“ bezeichnet – also nicht einmal sieben Prozent."
A) 7 % sind shcon ziemlich viel und wenn du, als sogenannter Moralapostel, die Todesopfer in diesen 7 % ja kleinreden willst, weil sie woh laus deiner Sicht, ja nicht so relevant erscheinen ,dann zeugt das schon ziemlich stark von dem was religionen "repräsentieren" wollen und was sie wirklich tuen. Denn sobald es mal um irgendwelche negativen Aspekte IN der religions gemeinschaft gilt, kommt der "no true scottsman" heraus udn hat dann nichts mehr mit der religion zu tuen. Wir kenne ndas ja, so kann man ja schließlich schnellst möglich von diversen Opfern sich lossagen, i ndme man behauptet das ma nnichts damit zu tuen hatte.

B) Macht seinen Standpunkt immer noch nicht weg, das im NAMEN von Religione nund abspaltungen der jeweiligen religionen Kriege geführt wurden und werden, simple und einfach weil die Leute, die die religion erschaffen haben sich zu der "alten" Zeit dachten ,das es voll gut wäre diverse Phrasen reinzuschreiben woru mes darum geht seine/ihre "Feinde" zu töten und am besten alles andere, was nicht im " göttlichen" Sinndbild gleich erscheint.

Es ist und bleibt nuneinmal die verantwortung einer Religion, sich KLAR auszudrücken,wenn sie es nicht tuen, sind sie für darauß ,für die Menschheit schadenden Resultate mit verantwortlich. Ist wie, wenn man das Haus nicht Kindersicher macht und das kind sich danach verletzt. da verklagt man schließlich nicht nachher die Steckdosenfirma oder die Gabelherstelelrfirma, wenn was passiert.

Mich wundert es jedoch nicht, das Fanatiker wie du, sobald ihrer allzeit geliebte Religion in verrufgeraten, sofort schreien, "das gehört nicht zu uns, hat zwar alle aspekte von uns, sie waren bei uns in der religions gemeinschaft, sie haben sich durch die Texte hoch gepusht und es wurden taten von unseren Mitgliedern begangen, aber hat ja gar nichts mit uns zu tuen" und dann die OPFER, die darunter leiden schnellst möglich im stichlassen aufgrund ihrer macht und geld gier. Schließlich, solange es ja nicht zu der religion angeblich gehört, brauch man keine entschädigung oder entschuldigung zu geben.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 14:10
Beim Vergleich der Kriege steckt noch ein weiterer Denkfehler:
Sicher sind nicht alle Kriege religiös motiviert. Andere Motive sind Territorialansprüche, Ressourcen, Frauen :) und viele andere Zankäpfel.

Allerdings: Atheismus war noch nie ein treibendes Motiv!

Soweit mir bekannt, oder gibt es da Beispiele?

Also schneidet der Atheismus immernoch besser ab.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 14:21
Spiff schrieb:Soweit mir bekannt, oder gibt es da Beispiele?
Kriege sind immer ein Gemisch aus verschiedenen Gründen und der hauptsächlichste ist der, die Gemeinschaft zu der man sich Zugehörig fühlt vor anderen zu schützen oder ihr Vorteile zu verschaffen, alle anderen Gründe sind meiner Meinung nach nur zur eigenen moralischen Rechtfertigung vorgeschoben.
Das gilt für reliiöse wie für atheistische (Kommunismus) Kriege.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 14:24
@benihispeed
Warum wußte ich, dass das kommt?
Kommunismus ist eine Ideologie, ähnlich einer Religion.

Zeigt mir einen einzigen Krieg, der im Namen des Atheismus geführt wurde!


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 14:28
Spiff schrieb:Zeigt mir einen einzigen Krieg, der im Namen des Atheismus geführt wurde!
Zeige mir einen Krieg der im Namen der Religion (im Allgemeinen) geführt worden ist.
Der Kommunismus ist auch nur eine separate Form des Atheismus.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 14:30
benihispeed schrieb:Zeige mir einen Krieg der im Namen der Religion (im Allgemeinen) geführt worden ist.
Ehrlich jetzt?
benihispeed schrieb:Der Kommunismus ist auch nur eine separate Form des Atheismus.
Falsch. Immernoch. Mach Dich mal schlau!


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 14:37
Spiff schrieb:Ehrlich jetzt?
Ja genau, so wie Atheismus eine Überform für viele Ideologien ist, sind in Religion oder Metaphysik viele Strömungen enthalten, aber für Religion im Allgemeinen ist genausowenig wie für Atheismus im Allgemeinen je Krieg geführt worden.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 17:30
Atheismus ist weder ein Fortschritt noch ein Rückschritt, er ist einfach nur ein Seitenschritt.



Youtube: Gibt es Gott?


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 17:37
benihispeed schrieb:Ja genau, so wie Atheismus eine Überform für viele Ideologien ist, sind in Religion oder Metaphysik viele Strömungen enthalten, aber für Religion im Allgemeinen ist genausowenig wie für Atheismus im Allgemeinen je Krieg geführt worden.
Korrekt. Genauso wenig wurde für Politik im Allgemeinen in den Krieg gezogen, sondern immer nur für konkrete politische Ideologien.

Und man kann sich bspw. auch durchaus als homo politicus verstehen, ohne für eine ganz konkrete Ideologie oder ein konkretes Parteiprogramm einstehen zu müssen. Und gleichermaßen kann man sich auch durchaus als religiöser Mensch verstehen, ohne aber einer konkreten religiösen Ideologie folgen zu müssen.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 17:56
"nicht an Gott glauben und Ihn als eine Versicherung halten" ist nicht schön gesagt, RamRam wäre besser

wenn man Gott nicht gefunden hat, wie soll man an ihn glauben?
und wenn er erscheint dann kann man an Ihn glauben und nicht leugnen das es ihn gibt.
Also was ist glaube? Braucht Gott Gebete?


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.03.2019 um 19:08
@CriticalRush

Wenn er erscheint, muss man nicht glauben, man kann es wissen.

Ob man ihn dann aber vertrauen kann bzw sollte, ist eine andere Frage.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

11.03.2019 um 06:04
Noumenon schrieb:Korrekt. Genauso wenig wurde für Politik im Allgemeinen in den Krieg gezogen, sondern immer nur für konkrete politische Ideologien.

Und man kann sich bspw. auch durchaus als homo politicus verstehen, ohne für eine ganz konkrete Ideologie oder ein konkretes Parteiprogramm einstehen zu müssen.
Das ist Richtig, in einem Krieg geht es immer um Identität, um die Angst seine Identität zu verlieren.
Menschen die sich ihrerer inneren Identität nicht sicher sind klammern sich an äussere Identitäten, die aber ihre innere Unsicherheit nie ersetzen können.
Jede Ideologie, seien es religiöse, atheistische oder politische kann aus innerer Unsicherheit zum Krieg führen.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

11.03.2019 um 16:47
benihispeed schrieb:Zeige mir einen Krieg der im Namen der Religion (im Allgemeinen) geführt worden ist.Der Kommunismus ist auch nur eine separate Form des Atheismus.
Nein, ist er nicht. Kommunistische Regimes führten den Atheismus traditionell im Mund, um damit ihre Abkehr von der Knute der traditionellen Religion klarzumachen. Im Sinn des Wortes, wenn man sich anschaut, wie groß die Macht der orthodoxen Kirche vor der Oktoberrevolution in Russland war - ein Zustand, den sie sich jetzt nach und nach wieder zurückholt, mit wohlwollender Zustimmung von Möchtegern-Zar Putin, der sie als weiteres Standbein für seine eigene Macht sieht.

Aber in Wahrheit ist der Kommunismus eine quasireligiöse Ideologie, die keine anderen Götter/Konkurrenz neben sich duldet.

... hab vor einiger Zeit ein Buch aus irgendeinem pro-kommunistischen Verlag in die Finger bekommen, in dem es um junge Kommunisten in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ging. Einzelheiten wie Titel, Autor etc. weiß ich nicht mehr, hab ich erfolgreich verdrängt, aber die total religiöse ständige Herunterbeterei der "kommunistischen Wahrheiten" durch die Protagonisten, ihr geradezu zwanghafter Drang andere zum Kommunismus zu bekehren, und die regelrechte gegenseitige Hirnwäsche, das gegenseitige Bearbeiten hin zum "perfekten Kommunisten", blieb mir in Erinnerung, sowas findet man in ähnlicher Ausfertigung in Sekten vom Schlag Zeugen Jehovas oder Scientology. Komplett mit "Sendungsbewußtsein" und Neigung zum "Märtyrertum", da die Kommunisten bekanntlich in den 30er Jahren schon politisch unerwünscht waren und von Staatsbehörden verfolgt wurden.
Da kann echt niemand behaupten, daß das keine religiösen Züge hätte.

Das Buch war schon etwas älter, vor der Wende gedruckt. Ich frag mich, wie der Inhalt von einem heutigen Autor aussähe, dessen hübsche kommunistische Träume (am 5-Jahres-Plan sollte die Welt genesen ... wo schon 3-Jahres-Pläne in der DDR hoffnungslos den realen Verhältnissen hinterherhinkten) dank Wende und Niedergang des Ostblocks radikal zerschmettert wurden ...


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

11.03.2019 um 16:58
benihispeed schrieb:Jede Ideologie, seien es religiöse, atheistische oder politische kann aus innerer Unsicherheit zum Krieg führen.
Unsicherheit zettelt keine Kriege an, sondern die "Sicherheit" der vermeintlichen eigenen Überlegenheit. Ganz besonders wenn sich irgendein kleiner Wadlbeißer in völliger Verblendung einbildet, er könne sich mit einem Kampfhund anlegen. (Vergleich IS/USA)


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

13.03.2019 um 09:31
@Angelus144
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:kein mensch ist sein leben lang ohne schuld,wenn göttliche moralstandards gelten,die der mensch in seiner jetzigen natur nicht erfüllen kann, bestenfalls sie anstreben kann.
insofern wurde überhaupt die möglichkeit zur rettung geschaffen, nicht "nur" ein schlupfloch.
Dieser Gott hat unerreichbare Standards gesetzt die keiner erfüllen kann. Statt aber die Regeln zu ändern oder zu verzeihen, erschuf er eben dieses Schlupfloch.
Das war daher keine moralische Lösung und hat kein Problem gelöst oder die Menschen besser gemacht. Es ist einfach ein Schlupfloch und ein gefährliches noch dazu.
Denn nun geht man davon aus das jeder es verdient in die Hölle zu kommen.
Das Ganze ist ein Mechanismus um die Schäfchen in Angst zu halten. Da sind die unerfüllbaren Standards und die einzige Lösung der Verzeihung, Gottes Vergebung.

Es ist alles so konzipiert da man sich stehts schuldig fühlen muss um sein ganze Leben um etwas um Verzeihung bitten zu müssen, bei einem Gott der dich sonst in Fegefeuer schmoren lässt.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:es geht um ehrliche reue und das bedürfnis es bestmöglich zu machen.selbstverständlich muss man dennoch gerade stehen.katholiken glauben hier an das fegefeuer
Es geht aber nicht darum den geschädigten um Verzeihung zu bitten, sondern Gott. Das ist das Problem.
Gerade bei den Missbrauchsfällen hat man ja gesehen wie sehr die Katholiken das Fegefeuer fürchten und wie sehr sie der Aufklärung der Missbrauchsfälle helfen.
Es wurde versucht alles zu vertuschen und man gibt sich empört das man sich in die Angelegenheiten der Kirche einmischt.
Wahrlich ein Sinnbild der Moral.

Hier hat man gut gesehen wie der Moralkompass korrumpiert wurde mit diesem Schlupfloch das solche Taten zulässt, weil Gott einem dann schon verzeiht.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:wenn ein mensch nun nichts mit gott zu tun haben will, nicht die ewigkeit mit ihm verbringen will muss es auch hierfür die möglichkeit geben und das wäre die hölle.
Also weil ich nicht an Gott glaube und gerade dem Gott den du umschreibst moralisch überlegen bin, verdiene ich es in die Hölle zu kommen.
Das nur weil ich nicht an ihn glaube und aus keinem anderen Grund. Entweder ich glaube an Gott oder ich erleide Höllenqualen ist für dich eine gerechte Wahl eines wie du schreibst liebenden Gottes.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:gott ist liebe, gerechtigkeit, weisheit,heilig,ewig,vollkommen in jeder hinsicht und wird unseren verstand immer restlos übersteigen.dass diese welt so ist wie sie ist -ein gefallenes paradies-liegt an einem ebenso gefallenen wesen:dem menschen.
Und das ist nun ein gerechtes Urteil. Unabhängig ob ich gut oder Böse bin. Solange ich an Gott glaube komme ich nicht in die Hölle.
Tolles System. -.-
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:sich von gott abzuwenden macht einen menschen -aus menschlicher sicht betrachtet- noch lange nicht zu einem mordenden monster.
Nein aber es ist genug um diesen Menschen für immer leiden zu lassen. Was jemand tut ist egal.
Ein Mörder der an Gott glaubt muss in deinem System nicht in die Hölle, das hypothetische Atheistische Opfer des Mörders hingegen schon.
Das ist das Problem mit dem Schlupfloch, denn es ist ein ungerechtes und sinnloses System.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:lässt sich ein mafiaboss halb zerfleischen und ans kreuz hängen,sich anspucken, foltern auch wenn er die macht hätte alles zu ändern,jeden seiner feinde zu töten?aus liebe für alle menschen,auch für die die ihn so behandelt haben oder ihm unterstellen er lässt sich mit gebeten bezahlen?
Du hast meine Analogie nicht verstanden. Der Mafiaboss ist wie Gott indem er mir mit Repressalien droht wenn ich nicht mache was er sagt.
Der Mafiaboss will Geld damit er mich vor sich selbst beschützt.
Gott will meinen glauben damit er mich vor sich selbst beschützt.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:Staatlich sind gleichgeschlechtliche eltern meines wissens nach nahezu gleichgestellt. Und was die ehe im kirchlichen sinne betrifft ist die ehe etwas zwischen mann und frau.folglich kann auch keine ehe im kirchlichen sinne zwischen 2 partnern gleichen geschlechts laufen.
Wie passt das mit Liebe deinen nächsten und dem streben nach Harmonie zusammen, wenn eine Gruppe von Menschen ausgeschlossen wird?
Der Statt hat hier die Nase Moralisch eindeutig vorn.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:Man könnte jetzt auch der natur political incorecctness unterstellen,weil sie nicht dafür gesorgt hat, dass 2 männer oder 2 frauen miteinander keine kinder bekommen können und wir alle aussterben würden wenn das der standard wäre.
Das ändert nichts daran das Die Kirche Homosexuelle diskriminiert. Klar geht es der Kirche darum neue gläubige zu zeugen was mitunter ein Grund sein wird warum sie gegen diene gleichgeschlechtliche Ehe sind.

Aber es scheint mir das Menschen recht gut darin sind nachkommen zu zeugen. Du scheinst zu denken das Homosexuelle niemals Kinder zeugen, warum auch immer das der Fall ist.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:Kannst du mir einen aufruf der kirche nennen, aus dem hervorgeht, dass man gleichgeschlechtliche paare oder geschiedene menschen an denn pranger stellen oder verurteilen sollte?
Einen Aufruf nicht, aber ein paar Sätze weiter trägst du die Essenz dessen was deiner Kirche verurteilt direkt vor:
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:Familien zerbrechen, kinder fehlt der geschiedene elternpart und alle probleme die daraus folgen, eine spirale die sich immer schneller immer weiter dreht und leid hervorbringt
Scheidungen sind ein Problem. Alleinerziehende Eltern sind ein Problem.
Du selbst verurteilst dies und stellst es an selber an den Pranger.

Trotzdem siehst du dich hier moralisch noch überlegen und als Tolerant.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:in den 100 mal konnte mir genau 0 mal erläutert werden dass das so ist.mehr als blosse behauptungen habe ich nicht gelesen.

oder glaubt man als atheist an gott?nein, also gibt es auch ein weltbild,nämlich eins ohne gott.oder warum ist das kein weltbild?
Atheisten beantworten nur eine einzige Frage. Nämlich ob sie an einen Gott glauben und die Antwort ist nein.
Mehr ist Atheismus nicht.
Daraus kann man kein Weltbild konstruieren.
Hat für dich jemand der nicht an Feen glaubt auch ein Weltbild oder beantwortet er damit eine einzige Frage?
Ist das dann ein Weltbild, weil es eine Welt ohne Feen ist?
Das ist doch absurd.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:nein.
in diesem beispiel ist es der mensch,weil er es will.
Ich habe dich gefragt warum Gott nicht eingreift und einmal mehr sinnierst du über die Schlechtigkeit der Menschen.

Du hast selber weiter oben geschrieben das Gott alles erschaffen hat. Somit ist er auch für alles zu verantworten, das bringt dies nunmal mit sich. Er hat diese Schlechten Menschen erschaffen, er hat ja alles erschaffen.
Deshalb nochmals die Frage warum Gott es zulässt das einem Kind in der Katholische Kirche geschadet wird, ohne das er das Geringste unternimmt?
Warum lässt Gott jahrzehntelangen Missbrauch in der katholischen Kirche zu ohne das Geringste zu unternehmen obwohl er es könnte?
Ist es moralisch nichts zu tun wenn man es könnte?
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:Ich rede von menschen die nur auf dem papier gläubig sind und nicht wirklich glauben.
Ich habe weder gesagt das ist dann so wenn dies und jenes gegeben ist oder diese und jene person glaubt nur auf dem papier…ich habe geschrieben wenn das so ist.
Du kannst also beurteilen wer ein Christ ist und wer nicht. Du unterscheidest klar von auf dem Papier gläubigen Christen und echten Christen.
Du kannst offenbar Gedanken lesen und so herausfinden wer glaubt und wer nicht.
Du masst die ganz klar an sagen zu können wer echter Christ ist und wer nicht.
Angelus144 schrieb am 10.03.2019:oder will jetzt ernsthaft jemand behaupten dass priester gottes willen erfüllen, wenn sie kinder vergewaltigen?da hätte ich gerne mal ne stelle aus der bibel zu.
Ich weiss nicht wie du auf die Idee kommst das ich das geschrieben habe oder ein Bibelzitat wollte.

Es ging darum das Gott das ganze einfach passieren lässt und es ihm vollkommen gleichgültig ist, was unmoralisch ist.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

13.03.2019 um 17:55
Snowman_one schrieb:Das ändert nichts daran das Die Kirche Homosexuelle diskriminiert. Klar geht es der Kirche darum neue gläubige zu zeugen was mitunter ein Grund sein wird warum sie gegen diene gleichgeschlechtliche Ehe sind.
Sehe ich nicht so. Die Ehe ist ein Bund zwischen (einem) Mann und (einer) Frau. Das sexuelle Begehren, egal ob Homosexualität, Bisexualität, Pädophilie, Zoophilie or whatever, spielt hierbei keine Rolle.

Und wenn du deinen Gedanken wenigstens mal konsequent zu Ende denken würdest, müsstest du auch zu dem Schluss kommen, dass auch der Bund zwischen zwei Personen eine Form der "Diskriminierung" darstellt, nämlich gegenüber sämtlichen polyamoren Liebesbeziehungen oder bspw. gegenüber bisexuellen Menschen, die - entgegen ihrer Neigung, sich sowohl zu Frauen als auch zu Männern hingezogen zu fühlen - sich offenkundig für ein Geschlecht entscheiden müssen. In letzter Konsequenz müsste der Bund der Ehe also auf sämtliche Liebesbeziehungen mit zwei oder mehr Personen beliebigen Geschlechts ausgeweitet werden, was die Idee der Ehe nicht nur komplett ad absurdum führen würde, sondern immer noch und mindestens den berühmte Single als "diskriminiertes" Subjekt zurückließe.

Grotesk!
Snowman_one schrieb:Atheisten beantworten nur eine einzige Frage. Nämlich ob sie an einen Gott glauben und die Antwort ist nein.
Mehr ist Atheismus nicht.
Daraus kann man kein Weltbild konstruieren.
Selbstverständlich kann man das. Und de facto wird es auch getan. Siehe etwa:
Wikipedia: Neuer_Atheismus

(mit dem Rest deines Beitrages gehe ich durchaus d'accord)


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

13.03.2019 um 18:45
Noumenon schrieb:Selbstverständlich kann man das
nicht mit dem Atheismus alleine
Noumenon schrieb:Wikipedia: Neuer_Atheismus
das ist Antitheismus.
Noumenon schrieb:Und de facto wird es auch getan.
Nennen sich die erwähnten Personen selbst auch so?


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13.03.2019 um 18:55
Kybela schrieb:nicht mit dem Atheismus alleine
Ja. Gilt aber auch für den Theismus.
Kybela schrieb:das ist Antitheismus.
Das ist Neusprech...
https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Antitheismus
Kybela schrieb:Nennen sich die erwähnten Personen selbst auch so?
Spielt nicht wirklich 'ne Rolle. Oder ist bspw. ein Bäcker plötzlich kein Bäcker mehr, wenn er sich als 'Metzger' oder 'Friseur' bezeichnet?


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

13.03.2019 um 19:25
@Noumenon
Kybela schrieb:
das ist Antitheismus.

Das ist Neusprech...
Womöglich ist "Antitheismus" aus dem Englischen zu uns herübergekommen. Dort gibt es den Begriff "antitheism" wohl schon seit ca. 1788.

Nunja. Sprache wandelt sich.


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