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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

976 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Evolution, Menschheit, Entwicklung

Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 08:53
Angelus144 schrieb:ich sage ja,weil jemand der sich an einer situation x moralische gedanken macht, dem die situation nicht egal ist, und der helfen will , der hat die möglichkeit einzugreifen.jemand dem völlig egal ist was da abgeht oder gar nicht die notwendigkeit sieht,der greift auch nicht ein.
Stellt sich bloss die Frage ob diese moralischen Bedenken überhaupt angebracht sind.
Religiöse Menschen haben z.B. eher moralische Bedenken wenn zwei Männer heiraten wollen, das ist eben nicht zwangsweise etwas gutes.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 09:10
@Angelus144
Nochmal bezugnehmend auf die Kriegs-Statistik:
Bitte beantworte doch folgende paar Fragen mit Ja oder Nein!
Nur Ja oder Nein, bitte. Keine Textwand!

1) Wurden 7% der Kriege im Namen einer Religion geführt?

2) Wurden 93% der Kriege im Namen des Atheismus geführt?

3) Waren bei 93% der Kriege die Anführer Atheisten?

4) Haben in 93% der Kriege wohl die Mehrzahl der Kämpfer an Gott geglaubt?

Nur Ja oder Nein.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 09:11
Angelus144 schrieb:. Das führt dazu, dass gläubige Menschen über mehr Mitgefühl und moralische Prinzipien verfügen
das steht so nur im Focus, und nicht in der Studie.
Angelus144 schrieb:und wie sie das rausgekriegt haben, durch befragung oder nicht, spielt ja eigentlich keine rolle,
In Study1 von dieser Metastudie ist das eine der Fragen (mit Skala als Antwort):
"ich habe fürsorgliche und besorgte Gefühle für Menschen, die weniger Glück als ich hatten"
I often have tender, concerned feelings for people less fortunate than me
In Study8:
"wie oft bist du bei sozialen Events, die von deiner Kirche organisiert werden?"
How often do you attend social events organized on behalf of your church or religious group?
Man befragt Menschen, was für sie wichtig ist. Mehr ist da nicht.
Was die Menschen wirklich tun, gibt es vom Priming abgesehen, keine Aussage bzw keinen Unterschied.
Angelus144 schrieb:die bei focus haben einfach die studie falsch verstanden, etwas ins netz gestellt was nicht stimmt,
das ist kein Fachmagazin.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 10:07
Kybela schrieb:angelus144 schrieb:
. Das führt dazu, dass gläubige Menschen über mehr Mitgefühl und moralische Prinzipien verfügen
@Angelus144
der Satz bzw Artikel müsste lauten:
"Gläubige Menschen behaupten intensiver von sich selbst, dass sie fürsorgliche Gefühle haben, als Ungläubige (bzw rational denkende Menschen). Sie machen sich häufiger Gedanken über Moral. Vom Priming abgesehen, gibt es keine Aussage oder Unterschied bei der tatsächlichen Handlung."


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 16:10
Angelus144 schrieb:.da wurde ja nicht einfach gefragt:schätzen sie mal ein wieviel moralische gedanken sie sich so am tag machen und basta.das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen.
ein paar Fragen mehr gab es schon:
43. I am often quite touched by things that I see happen.
14. Seeing warm, emotional scenes melts my heart and makes me teary-eyed.
25. When I watch a sad, "tear-jerker" movie, I almost always have warm, compassionate feelings for the characters.
32. I would describe myself as a pretty soft-hearted person.
20. Occasionally I am not very sympathetic to my friends when they are depressed.
37. Usually I am not extremely concerned when I see someone else in trouble.
34. Sometimes I don't feel sorry for other people when they are having problems.
27. When I see someone being treated unfairly, I sometimes don't feel very much pity for them.
6. When a friend tells me about his good fortune, I feel genuinely happy for him.
11. When I see someone being taken advantage of, I feel kind of protective toward them.
10. I care for my friends a great deal.
28. I often have tender, concerned feelings for people less fortunate than me.
4. When someone gets hurt in my presence, I feel sad and want to help them.
7. I feel sad when I see a lonely stranger in a group.
Davis MH. Measuring individual differences in empathy
https://www.uv.es/~friasnav/Davis_1980.pdf

darum steht in der Meta-Studie:
the measures of moral concern were all subjective
Die Abschätzung der moralischen Bedenken waren alle subjektiv.
we rely exclusively on correlational observations, further work is needed to better establish causal relationships between belief
wie haben nur korrelationale Beobachtungen, keine kausalen.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 16:11
@Angelus144

Bist du Kreationist?
Angelus144 schrieb:atheistisch ist ein krieg auch dann wenn ein atheistisches weltbild dazu verleiten krieg zu führen
Blöd nur, dass der Atheismus in der Antike und bis zum späten Mittelalter so gut wie keine Bedeutung hatte und sich somit auch kein atheistisches Weltbild formen konnte, der zu den Kriegen verleiten konnte, mangels Atheisten.
Oder willst du mir wirklich sagen, dass 2,32% der Weltbevölkerung, die atheistisch sind (Stand: 2010), den Rest der Menscheit ihr Weltbild aufdrücken können und so 93% der Kriege verursacht haben? Das ist absurd!
The World Factbook der CIA schätzte im Jahre 2010: Atheisten 2,32 %, Nichtreligiöse 11,77 %, Christen 33,32 % (darunter 16,99 % römisch-katholisch), Muslime 21,01 %.
Wikipedia: Atheismus#Atheistisch-weltanschauliche_Gruppierungen
Angelus144 schrieb:doch und zwar absolut.
Nein! Oh, du sagst absolut. Ein Extrem. Sith!
Könntest du beweisen, gelingt dir aber nicht.
Angelus144 schrieb:im atheismus steht der mensch und seine interessen im mittelpunkt.
Das ist nicht richtig. Wer oder was im Mittelpunkt steht, darüber wird keine Aussage getroffen. Ansonsten kannst du ja mal Aussagen raussuchen. Blöd nur, dass ich dann mit entsprechenden Gegenaussagen kontern kann. Wenn über den Atheismus geredet wird, muss man stets differenzieren, da es sogar religiösen Atheismus gibt (Was wieder deine „Argumentation“ bricht). Auch in Religionen stehen menschliche Interessen im Vordergrund. Gemeinschaft und Regelungen etwa. Sowas gibt es auch im Atheismus. Religion ist auch ein mögliches menschliches Interesse.
Angelus144 schrieb:das ist nicht richtig, religiöse kriege werden i.d.r. für gott geführt und nicht für menschen.oder fallen die kreuzzüge und was der IS macht nicht unter religiöse kriege?
Unter anderem. Insbesondere beim IS und den Kreuzzügen ging es auch darum, andere Religionen zu verdrängen und somit seine eigene Macht zu stärken.
Angelus144 schrieb:hiervon gehst du aus,wenn du unterstellst,dass es sowieso keinen gott gibt.es geht nicht um macht, es geht um gott.macht ist etwas für menschen und wonach menschen streben und indirekt bestätigst du was ich obendrüber geschrieben habe
Es gibt nicht einmal Indizien für Gott. Es geht auch bei Religionen um Macht. Macht über Menschen, indem man sich einredet man tut dies für Gott. So erklärt sich auch warum in den Kriegen hauptsächlich religiöse Menschen gekämpft haben.
Angelus144 schrieb:nicht ganz. religiöser schwerpunkt waren 7%.die kann man sich sparen wenn man in einer komplett atheistischen welt lebt.wenn man vielen atheisten glauben darf wäre die welt ohne religion ja so friedlich.sieht aber anders aus. dafür muss man dann mit den 93% klarkommen,die können nämlich alle in einer rein atheistischen welt vorkommen und zwar jedes einzelne prozent.
Diese Welt ist religiös geprägt. In dieser Welt geschahen 100% dieser Kriege. In einer, wie du sagst „atheistischen“ Welt würde nur 93% der Kriege geführt, wie du sagst. Da der Atheismus bis zu Aufklärung, wenn überhaupt bis dahin, keine Rolle gespielt hat, kannst du ihn auch nicht als Grund angeben. Das in einer religiösen Welt nur 7% Kriege vorkämmen ist Quatsch. Unsere Welt ist sehr stark religiös geprägt. 100% in dieser Welt, keine Abzüge.
Angelus144 schrieb:nochmal:"meine" einteilung spielt keine rolle.die frage ist wie die studie ihn eingeteilt hat.das habe ich ausgesagt.also verzerre ich auch nicht die studie.und hier ist nicht die frage wo die buddhisten sind sondern dass 7% religiöse schwerpunkte haben,93% nicht.
Doch sie spielt eine Rolle. Die Studie sagst aus, dass 7% der Kriege religiös motiviert waren. Über den Rest wird keine Aussage gemacht, welche Motive vorlagen. Du sagst, es wären atheistische Gründe. Das sagt die Studie aber nicht aus. Daher verfälschst du das Ergebnis der Studie und argumentierst damit feindselig gegen Atheisten. Da aber eben die Studie keine Aussage über den Atheismus machst, kannst du dieses Problem:
Aber handelt ein Buddhist nun religiös oder atheistisch? Handelt er atheistisch, kann seine Handlung immer noch religiös sein. Deine Einteilung funktioniert dann nicht. Handelt er religiös, kann er nicht mehr atheistisch handeln, obwohl er Atheist ist. Deine Einteilung funktioniert nicht. Du ziehst falsche Schlüsse aus der Studie und versuchst diese Zwangshaft in die Realität zu biegen. Daher, nein du beziehst dich nicht wirklich auf die Studie.
Nicht lösen!
Wer die Studie verstanden hat, kann dieses Problem lösen. In dem Abschnitt nutze ich deine Argumentation und deswegen kannst du sie auch nicht lösen, die anderen Teilnehmer schon.
Komisch, nicht?
Angelus144 schrieb:nein,das problem stellt sich gar nicht.du möchtest anscheinend ein problem, aufbauen dass sich nicht stellt und dann sagen ich leite falsche schlüsse her,also ist alles was ich sage müll.das funktiert nicht.ich habe auf die studie verwiesen wie sie ist.
Du verweist NICHT auf die Studie wie sie ist, das ist hier jedem klar, denn in der Studie steht nichts von Atheismus. Das Problem stellt sich wenn man wie du argumentierst, denn du kannst das Problem nicht lösen.
Angelus144 schrieb:das einzige was du sagst sind dinge wie:du stehst dir selbst im weg, ich habe es erkannt, du hast unrecht,ich gebe die studie falsch wieder..
alles worthülsen.wirkliche gründe lieferst du keine.
Doch! Deine Studie sagt nichts über den Atheismus aus, du kannst das Problem nicht lösen, du kannst mir nicht erklären was mit den ganzen religiösen Menschen ist die in allen Kriege in großer Mehrzahl gekämpft haben. Du kannst nicht erklären wie der Atheismus der sich Jahrhunderte, gar Jahrtausende lang nicht in der Gesellschaft nicht manifestieren konnte, trotzdem für fast alle Kriege verantwortlich sein soll. Du kannst mir nicht erklären, warum bei nur ca. 2% an Atheisten in der Weltbevölkerung (Größer waren sie wohl nie) der Atheismus trotz so eine geringer „Mitgliedschaft“ an fast allen Kriegen Schuld sein sollen. Alles Probleme die du nicht lösen kannst, da du (in deinem religiösen Wahn?) die Studie missverstehst (missverstehen willst?).
Angelus144 schrieb:ebenso ist es wenn ein krieg aus einem atheistischen weltbild geführt wird.
Es gab Jahrhunderte, gar Jahrtausende, lang kein atheistisches Weltbild, das sich in der Gesellschaft manifestieren konnte, mangels einer signifikanten Zahl an Atheisten. Der Atheismus fällt also mangels Relevanz raus, da gesellschaftlich nicht relevant. Oder willst du mir ernsthaft sagen, dass etwas was in einer Gesellschaft keine Relevanz hat, verantwortlich für Kriege sein soll?
Angelus144 schrieb:und dieses oder ähnliche weltbilder sind ein problem.wenn die jemand an der richtigen stelle hat führen diese in einen krieg.
Und dieses Ansicht oder religiöse Weltbilder sind ein Problem, wenn die jemand an der richtigen Stelle hat führen diese in einen Krieg.
Angelus144 schrieb:es gibt keine absolute moral im atheismus.
Gibt es auch in Religionen nicht. Im Christentum z.B. wird gesagt: „Du sollst nicht töten“, und „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Dann ziehen diese Christen in Kreuzzüge und töten andere Menschen, sie ziehen in den Norden und töten andere Menschen, sie ziehen nach Süd- und Nordamerika und töten andere Menschen. Alles unter ihrer Religion. Das waren alles „wahre Schotten“.

Aus dem gleichen Artikel:
Wuketits formuliert gar: “Gott ist für die Moral eine überflüssige Hypothese” (S. 104).
Denn die Grundlagen der heutigen Auffassungen vom sozialen Miteinander hätten sich in der Folge von säkularen und vor-religiösen Erfahrungen der Kooperation und des Zusammenlebens ergeben.
https://hpd.de/node/18829
Moral ist nicht zwangsweise an Gott gebunden.

Ebenfalls aus dem, von dir genannten Artikel:
Ein blutender Mensch am Straßenrand – das ist eine persönliche Sache, sie betrifft das eigene Umfeld, die eigene Gruppe. Die Spende für Hilfsbedürftige in fernen Ländern dagegen ist unpersönlich. Unsere Vorfahren in der Savanne, meint Greene, hatten in ihren Jäger-Sammler-Gruppen einen klaren Überlebensvorteil, wenn sie sich im Notfall gegenseitig halfen. So hat uns die Evolution ein moralisches Empfinden mit auf dem Weg gegeben, das auf persönlichen Kontakt geeicht ist. Unpersönliche One-Way-Spenden für Stammesgruppen am Ende der Welt jedoch – das ist etwas evolutionär Neues. Auf diese Situation sind zumindest unsere Instinkte nicht vorbereitet. In diesem Fall müssen wir uns erst mit der Vernunft davon überzeugen, dass auch sie sinnvoll und moralisch sind.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/ursprung-der-moral/1251970.html
Moral benötigt keinen Gott(esglaube)
Angelus144 schrieb:ob dieses moral-bios gottes leise stimme in uns ist unser gewissen oder rein biologisch ableitbar ist nicht abschliessend geklärt.
Für Gott gibt es nicht einmal Indizien, dass es aus der Biologie bzw. Evolution entspringt ist mittlerweile gesichert.
Angelus144 schrieb:dann zitier bitte die stellen von denen du das meinst ,ich zitiere auch und mache anschliessend quellenangaben.
Also warst du zu faul, oder hattest Angst.
Norenzayans sogenannte Übernatürliche-Überwachungs-Hypothese ("Supernatural Monitoring Hypothesis") ist der neueste Versuch der Wissenschaft, ein ambivalentes Verhältnis zu klären - das von Religion und Moral. In Umfragen, historischen Untersuchungen, ethnologischen Feldstudien, selbst in Laborversuchen wird dieser Frage derzeit nachgegangen.
Wie es schon einmal zur Sprache kam. Gott dient(e) nur als Aufpasser. Die Menschen haben ihn erfunden um Gesellschaften zu stabilisieren. Heute sind wie einen Schritt weiter. Wie brauchen keinen Aufpasser mehr, wir haben einen gesellschaftlichen Konsens gebildet.
Dabei gehört es vermutlich zu den wenigen konsensfähigen Einsichten der Forschung zum Thema, dass moralisches Verhalten wesentlich älter und stabiler ist als der organisierte Glauben. "Religion ist ja eine extrem junge Angelegenheit, die ältesten Spuren symbolischer Kommunikation sind 70 000 bis 80 000 Jahre alt, und die ersten Großreligionen entstanden erst vor 10 000 bis 12 000 Jahren", sagt Eckart Voland, emeritierter Biophilosoph an der Universität Gießen. "Die Menschen haben aber schon immer Moral gebraucht, um in Gruppen miteinander auszukommen."
Die in uns Menschen steckende Moral ist älter als der Glaube an Gott. Moral kam zuerst, dann kam Gott.
Auch wenn sich diese Deutung anzweifeln lässt - vielleicht war der Gurken-Affe ja auch nur neidisch -, ist in den vergangenen Jahren deutlich geworden, dass manche Tiere über erste moralische Instinkte verfügen, sich prosozial verhalten. De Waal gibt viele Beispiele: Elefanten trauern um tote Artgenossen, Büffel retten ein Kalb vor einem Löwen. Vor allem Schimpansen zeigen empathisches Verhalten, mal adoptieren sie genetisch nicht-verwandte Waisenjunge oder trösten Artgenossen. Für de Waal ist die Anschlussfrage: "Warum gehen wir nicht von der Annahme aus, dass unsere Humanität, einschließlich der Selbstkontrolle, die für eine lebenswerte Gesellschaft unerlässlich ist, in uns angelegt ist?"
Tiere besitzen Moral, aber keinen Gott. Meine Idee des „Moral-BIOS“, habe ich nicht von ungefähr. Hier wird sie aufgegriffen, bzw. leite ich sie hier ab, je nach Standpunkt. Und das, genau, ohne Gott.
Wer ist großzügiger - Atheisten oder Gläubige?
Kritiker finden dennoch Einwände. So leidet die Überzeugungskraft psychologischer Experimente darunter, dass sie meist mit Studenten gemacht werden, die wenig repräsentativ sind. Prompt kam vor wenigen Wochen eine Feldstudie zu ganz anderen Ergebnissen als die Laborforschung (Current Biology). Psychologen um Jean Decety von der University of Chicago hatten 1100 Kindern aus den USA, Kanada, China, Jordanien, Südafrika und der Türkei zum sogenannten Diktator-Spiel eingeladen. Sie sollten entscheiden, wie viele von zehn Klebebildern sie an Altersgenossen abgeben. Diesmal waren die Kinder aus religiösen Haushalten geiziger, sie verschenkten nur 3,3 Aufkleber. Bei den Kindern aus areligiösen Familien waren es 4,1.
Religiosität geht nicht zwingend mit einer höheren Moralität einher. Erwiesenermaßen.
Norenzayan zuckt da mit den Schultern. "Die Bedeutung der Religion im öffentlichen Leben nimmt ab, wenn Gesellschaften säkulare Alternativen entwickeln, die ihre Funktionen übernehmen", kommentiert der Psychologe. Das erkläre, wieso gerade notorisch gottlose Gesellschaften wie in Skandinavien, besonders kooperativ und vertrauensvoll seien. "Sie haben halt die Leiter der Religion erklommen und sie dann weggestoßen."
Also eine, wie du sagen würdest, atheistische Gesellschaft (Gottlos) sind besonders kooperativ und vertrauensvoller. Tja, erneut ein Pluspunkt. Für dieses Verhalten benötigt man keinen Gott.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/evolution-woher-kommt-die-moral-1.2794931-3
Angelus144 schrieb:erstens ist das nicht meine argumentation, 2. habe ich diese art und weise zu arguemtieren gar nicht angesprochen, dann versuch sie mir bitte auch nicht unterzuschieben
1. Du argumentierst genau so
2. Du argumentierst genau so
Angelus144 schrieb:jemand der an gott glaubt, das lebt ,der wird sich soweit es ihm irgend möglich ist anstrengen und bemühen nächstenliebe zu leben.
Moralisch (Extrem 1)
Angelus144 schrieb:jemand der an nichts glaubt kann das auch.es fehlt aber die "selbstverständlichkeit" dabei
Weniger moralisch, da keine „Selbstverständlichkeit“ (Extrem 2)

Ich wiederhole: Hier sprichst du Atheisten ab, dies aus reiner "Selbstverständlichkeit" zu machen. In Kombination mit Ersteren stellst du Gläubige als moralisch besser dar, denn sie machen es aus reiner Selbstverständlichkeit, Atheisten sind dazu aber nicht fähig. Du unterstellst also ein fehlen einer lauteren Eigenschaft, nämlich der Selbstverständlichkeit.
Deine Antwort dazu war schlicht nicht zu gebrauchen. Hitler und Buddhismus sind Nebelkerzen. In dem Teil argumentierst du nicht gegen den Atheismus, sondern gegen Menschen, nämlich Atheisten und vielleicht noch weitere, das könnte man noch raus lesen, behagt mir aber nicht.
Deine Relativierung nützt nichts, denn schließlich hast du es ja exakt so geschrieben und auch exakt so gemeint. Du sprachst generell von allen, die in die entsprechende Kategorie fallen.
Dies aufzulösen wäre so einfach. Erkenne an das auch Atheisten es aus reiner Selbstverständlichkeit machen können (Extreme verschwinden, da Kompromiss)
Es ist hauptsächlich von Vorurteilen geprägt, wie ich angeführt hatte.
Angelus144 schrieb:ich weiss jetzt nicht so recht wo das problem sein soll.hier besteht ein zusammenhang zwischen moralität und spiritualität.
Du argumentierst mit dem Focus-Artikel, nicht mit der Studie. Kybela hat dies bereits bewiesen.
Angelus144 schrieb:"Religiöser und spiritueller Glaube wurde positiv mit sozialer und emotionaler Kognition in Verbindung gebracht [8–22] und negativ mit Maßeinheiten des analytischen Denkens assoziiert"
Die Studie hat nur herausgefunden, in dem man Befragungen durchgeführt hat, wie häufig religiöse Menschen sich mit moralischen Fragen auseinandersetzten. Die Studie hat nicht feststellen können ob diese Menschen dann auch moralisch Handeln.
Angelus144 schrieb:eine studie ist eine studie und kein larifari.eben zu diesem thema ging ja auch die studie.
Warum ignorierst du dann die Studien, die ich verlinkt habe, in denen bewiesen wurde, dass Atheisten gerechter, fairer und moralischer handeln?
Angelus144 schrieb:es wurden ja tests durchgeführt und ausgewertet die auf solche sachen abgezielt haben
In den von mir verlinkten Studien wurde auch Tests gemacht, in denen bewiesen wurde, dass Atheisten fairer, gerechter und moralischer sind. Kümmert dich nur nicht, weil sie dich komplett demaskieren. Ich werde sie dir einfach ständig unter die Nase halten. Sie lassen sich wunderbar im Einklang mit „deiner“ Studie bringen. Dennoch gehst du nicht auf sie ein, Nein, du willst sie nicht einmal lesen und zwar weil sie klar aufzeigen was wir bereits alle schreiben.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/evolution-woher-kommt-die-moral-1.2794931-3
https://www.news4teachers.de/2015/11/forscher-atheistische-kinder-sind-grosszuegiger-als-religioese-schadet-glaube-der-m...
https://www.scinexx.de/news/geowissen/religion-macht-kinder-unsozialer/
http://www.anti-bias.eu/allgemein/atheisten-christen/
Und komm mir nicht mit: „Zitier aus den Studien (weil sie meinen Glauben verletzten)“. Ich hatte in meinem letzten Beitrag ensprechende Zitate entnommen.
Angelus144 schrieb:man trainiert quasi den falschen muskel,den gegenspieler.
Dass ein streng religiöser Mensch, analytisches Denken, welches zu kritischem Hinterfragen führt, als „falschen Muskel“ bezeichnet überrascht mich nicht. Das ist so ein Klischee.
Angelus144 schrieb:ich habe es nicht nötig mir von leuten irgendwelche absichten unterjubeln lassen zu wollen.wenn die arguemente dünn werden muss mans halt gegen die person versuchen oder wie?
S.o.
Du hast dich halt sehr früh positioniert und das ganz deutlich. Es gäbe eine Möglichkeit jeden Zweifel auszuräumen, doch dazu müsstest du deine Überzeugung verraten. Wir leiten nur ab, was du sagst.
Angelus144 schrieb:du bist wirklich ein sonnenscheinchen.. erstens habe ich gefühlte tausend mal gesagt,dass auch atheisten moralisch handeln können (was deine unterstellung mir würde es gegen atheisten gehen sowieso schon knickt) und zweitens..kommst du auf die idee auch mal einen satz weiterzulesen nachdem du vermeintlich das gelsen hast was du hören willst?
Du sagst selbst, dass Atheisten die „Selbstverständlichkeit“ fehlt, Gläubigen aber nicht. Das ist eine ganz klare Abstufung zu ungunsten der, aller Atheisten, so auch mir. Solange du nicht qualifiziert Stellung dazu beziehst, oder sogar dich distanzierst, bleibt der Vorwurf bestehen, egal was du sagst, denn du argumentierst weiterhin so wie ich es gezeigt hatte.
Deine Relativierungen glaube ich nicht. Ich wünschte ich könnte es, aber du gibst mir keinen Anlass.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 16:22
CrowsClaw schrieb:Bist du Kreationist?
Diskussion: Es gibt eine Hölle, den Teufel und den dreieinigen Gott! (Beitrag von Angelus144)

dazu hat er sich schon mal geäußert:
ob jetzt zwangsläufig jeder kritiker der evolutionstheorie auch ein kreationist sein muss oder einfach keine alternative zum evolutionistischen bild parat hat sei mal dahingestellt.ich bin kein kreationist, jedenfalls kein klassischer. ich glaube zwar dass gott alles erschaffen hat, aber dazu kann auch die möglichkeit bei lebewesen gehören sich veränderten umweltbedinungen anzupassen, eben ein gewisses potential zu evolution zu haben.ob das leben wie wir es kennen sich alleini durch die zufällige abiogenese in kombinaton mit der evolution entwickelt hat ist eine andere geschichte.
Als Katholik darf er sogar an die Evolution glauben.

bevor du ein drittes mal fragst :)


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 16:40
@Kybela
Kybela schrieb:dazu hat er sich schon mal geäußert:
Ah, interessant, Danke.

Bei speziellen Formulierungen werde ich hellhörig und frage dann vorsichtshalber nach.
Also kein klassischer Kreationist. Das reicht mir auch.
Kybela schrieb:bevor du ein drittes mal fragst
Ich hätte echt ein drittes mal gefragt :)


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 16:40
@CrowsClaw
Zur Selbstverständlichkeit moralischen Handelns möchte ich anmerken, dass entgegen @Angelus144 Argumentation, eher Atheisten selbstverständlich (also aus eigenem Antrieb) moralisch handeln. Religiöse eher nicht selbstverständlich, sie brauchen dazu eine Anleitung, überwacht durch den Aufpasser.


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05.05.2019 um 16:55
@Spiff
Diese beiden Intuitionen - die moralische wie die religiöse - nutzten nun laut Norenzayan manche Gesellschaften, indem sie die Großen Götter erfanden, die selbst die Gedanken der Menschen erkunden und Fehlverhalten noch nach dem Tode bestrafen. Es sind die Götter der großen Buchreligionen, des Christentums, des Islams, des Judentums.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/evolution-woher-kommt-die-moral-1.2794931-2

Das ließe sich hören.
Was uns wieder zu der Aufpasser-Theorie führen würde.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 17:20
Ich denke, dass allen außer @Angelus144 klar ist, dass es offensichtlich Schwachsinn ist, dem Atheismus die Schuld zuzuweisen, wenn gottgläubige Menschen aus weltlichen Motiven Kriege führen. Das würde er aber nichteinmal einsehen, wenn die Wissenschaftler, die diese Erhebungen durchgeführt haben, ihm das persönlich erklären würden.

@CrowsClaw

Glückwunsch. Du bist der gefühlt tausendste Foren-User, der laut @Angelus144 keine Argumente hätte und ihm nur etwas unterstellen möchte. Als Preis erhälst du diesen Smiley: :)

Diese Show zieht er ja in fast jeder Diskussion mit fast allen Usern ab, die ihm widersprechen.


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05.05.2019 um 22:38
AtheistIII schrieb:Religiöse Menschen haben z.B. eher moralische Bedenken wenn zwei Männer heiraten wollen, das ist eben nicht zwangsweise etwas gutes.
kommt auf die religion an,aber ich glaube nicht dass das in der studie gefragt worden ist.um gegen die zu sein homoehe muss man nicht religiös sein,das kann auch auf atheisten zutreffen.

ich bin hier mal raus.
Spiff schrieb:Bitte beantworte doch folgende paar Fragen mit Ja oder Nein!
Nur Ja oder Nein, bitte. Keine Textwand!
wichtiger als diese fragen mit ja oder nein zu beantworten ist,warum ich sie mit ja oder nein beantworten würde.und dazu ist eine textwand notwendig, in der ich mich zum teil endlos wiederholen durfte,was nicht daran liegt,dass ich an alzheimer erkrankt bin.

deshalb möchte ich diese fragen nicht nur mit ja oder nein beantworten,weil es ein falsches bild wirft.die antwort auf diese fragen und warum ich es so sehe habe ich ausführlich mehrfach geliefert.
Spiff schrieb:dass entgegen @Angelus144 Argumentation, eher Atheisten selbstverständlich (also aus eigenem Antrieb) moralisch handeln. Religiöse eher nicht selbstverständlich, sie brauchen dazu eine Anleitung, überwacht durch den Aufpasser.
stalin und mao handelten auch aus eigenem antrieb.wieso sind deren handlungen schlecht?
in einer welt aus affigen zufallsprodukten gibt es eins nicht:gut und böse.es gibt nur ein sein, einen zufall,keinen sinn,letzendlich keine konsequenz und was moral angeht gibt es nichts absolutes,sondern nur situative subjektivität.

es gibt atheisten die finden unter bestimmten bedingungen eine todesstrafe für angebracht. andere auf keinsten fall.gibts jetzt da ein besser und ein schelchter?nein,es gibt keine grundlage wie eine ansage dass menschen nie untereinander töten sollen unter keinen umständen.

ich bin hier damit weg.
Kybela schrieb:das steht so nur im Focus, und nicht in der Studie.
ja,weiss ich. und ob du oder der focus die studie jetzt eher so auslegt wie sie ausgelegt werden will kann eine glaubensfrage sein.
Kybela schrieb:Man befragt Menschen, was für sie wichtig ist. Mehr ist da nicht.
Was die Menschen wirklich tun, gibt es vom Priming abgesehen, keine Aussage bzw keinen Unterschied.
wenn das alles wäre dürfte es keinen unterschied zwischen religiösen menschen und atheisten geben.weil es keine grundlage dafür gibt ob die gesamtzahl irgendwelcher x-beliebigen dinge die für einen wichtig sind beim atheisten höher sind als beim religiösen oder umgekehrt.und das hört sich für mich nicht so an.
Kybela schrieb:das ist kein Fachmagazin.
und die annahme sie werten studien falsch aus ist ein annahme.
Kybela schrieb:der Satz bzw Artikel müsste lauten:
"Gläubige Menschen behaupten intensiver von sich selbst, dass sie fürsorgliche Gefühle haben, als Ungläubige (bzw rational denkende Menschen). Sie machen sich häufiger Gedanken über Moral. Vom Priming abgesehen, gibt es keine Aussage oder Unterschied bei der tatsächlichen Handlung."
man darf jede studie in frage stellen,ob an die notwendigkeit hierfür sieht ist eine andere sache.
Kybela schrieb:ein paar Fragen mehr gab es schon:

43. I am often quite touched by things that I see happen.
14. Seeing warm, emotional scenes melts my heart and makes me teary-eyed.
25. When I watch a sad, "tear-jerker" movie, I almost always have warm, compassionate feelings for the characters.
32. I would describe myself as a pretty soft-hearted person.
20. Occasionally I am not very sympathetic to my friends when they are depressed.
37. Usually I am not extremely concerned when I see someone else in trouble.
34. Sometimes I don't feel sorry for other people when they are having problems.
27. When I see someone being treated unfairly, I sometimes don't feel very much pity for them.
6. When a friend tells me about his good fortune, I feel genuinely happy for him.
11. When I see someone being taken advantage of, I feel kind of protective toward them.
10. I care for my friends a great deal.
28. I often have tender, concerned feelings for people less fortunate than me.
4. When someone gets hurt in my presence, I feel sad and want to help them.
7. I feel sad when I see a lonely stranger in a group.
ja und auch wenn die fragen subjektiv waren konnten bestimmte zusammenhänge gesehen werden.
Kybela schrieb:Davis MH. Measuring individual differences in empathy
für mich ist es nicht erkennbar,dass wir von der selben studie sprechen.beim focus artikel gehts um eine studie die tony jack in cleveland ohio veröffentlicht hat, du verlinkst eine studie von einem davis aus austin/texas.
Kybela schrieb:we rely exclusively on correlational observations, further work is needed to better establish causal relationships between belief

wie haben nur korrelationale Beobachtungen, keine kausalen.
to BETTER establish causal relationships..

ich bin hier mal raus.

@CrowsClaw
wie ich bereits angesagt habe, ich lasse mir nicht weiter ungerechtfertigte unterstellungen machen und gehe weiter darauf ein.
Labor-Ratte schrieb:dass es offensichtlich Schwachsinn ist, dem Atheismus die Schuld zuzuweisen, wenn gottgläubige Menschen aus weltlichen Motiven Kriege führen.
das ist interessant.deshalb führen sie sie also aus religiösen motiven krieg aus weltlichen motiven.
ebenso lustig, wenn menschen krieg führen obwohl es in einer religion heisst sie sollen es tunlichst nicht, dann darf man nicht sagen sie handeln nicht so wie es ihr glauben gebietet,weil dann steckt man ja menschen in schubladen und bezieht sich nicht auf diese handlung bezogen auf eine tatsache.
Labor-Ratte schrieb:Das würde er aber nichteinmal einsehen, wenn die Wissenschaftler, die diese Erhebungen durchgeführt haben, ihm das persönlich erklären würden.
erhebungen und studien scheinen nur dann und auch nur insoweit interpretierbar oder nicht interpretierbar zu sein, so wie es dir gerade in der situation in den kram passt.von daher stellt sich diese fiktion sowieso nicht.
Labor-Ratte schrieb:Glückwunsch. Du bist der gefühlt tausendste Foren-User, der laut @Angelus144 keine Argumente hätte und ihm nur etwas unterstellen möchte. Als Preis erhälst du diesen Smiley: :)
um genau zu sein waren es 3. bei dir habe ich mir noch die mühe gemacht dir schwarz auf weiss zu belegen dass und was du mir haltlos unterstellt hast. bei den anderen habe ich das dann eher allgemein gemacht,weil der mühe nicht lohnt und es absolut nichts bringt.ein hoch auf die atheistische moral.

bin hier weg.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 23:30
@Angelus144
das ist interessant.deshalb führen sie sie also aus religiösen motiven krieg aus weltlichen motiven.
Du kommst auch immer auf schwachsinnige Gedanken. Sie führen einfach nur Krieg aus weltlichen Motiven. Auch Gottgläubige Menschen können das. Auch wenn du das nicht wahrhaben möchtest.
ebenso lustig, wenn menschen krieg führen obwohl es in einer religion heisst sie sollen es tunlichst nicht, dann darf man nicht sagen sie handeln nicht so wie es ihr glauben gebietet
Klar darf man das sagen. Nur hat das immer noch nichts mit dem Atheismus zu tun, wenn Gottgläubige so handeln.

Atheismus hat definitionsgemäß was mit Atheisten zu tun. Und nicht mit Gottgläubigen, die sich schlecht verhalten.
erhebungen und studien scheinen nur dann und auch nur insoweit interpretierbar oder nicht interpretierbar zu sein, so wie es dir gerade in der situation in den kram passt.von daher stellt sich diese fiktion sowieso nicht.
Im Gegensatz zu dir verändere ich den Inhalt von Studien nicht, sondern lese sie so wie sie geschrieben stehen und wie sie von den Wissenschaftlern beabsichtigt sind.
um genau zu sein waren es 3.
Im Laufe der letzten Jahre hast du das schon wesentlich häufiger, mit sehr vielen Läuten abgezogen. Und da waren auch nicht nur Atheisten, sondern auch Gläubige darunter, bevor du das wieder darauf schieben möchtest. Je häufiger du das versuchst, desto lächerlicher wird es.
bei dir habe ich mir noch die mühe gemacht dir schwarz auf weiss zu belegen dass und was du mir haltlos unterstellt hast.
Ist nur Blöd, dass deine sogenannten "Belege" nur aus Scheinargumenten und Lügen bestanden. Und das auch noch aus so schlechten, dass sie für jeden als solche zu erkennen sind.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

05.05.2019 um 23:31
@Angelus144
Du kannst also vier einfache Fragen nicht mit Ja oder Nein beantworten? Sie sind konkret gestellt, so dass dies eindeutig möglich ist.
Dass Du sie nicht beantworten willst, liegt daran, dass die Antworten Deine bescheuerte Argumentation mit banaler Logik als Schwachsinn entlarven.

Also hier die Antworten, die auch Du nicht anders hättest geben müssen:

1) Wurden 7% der Kriege im Namen einer Religion geführt? Ja.

2) Wurden 93% der Kriege im Namen des Atheismus geführt? Nein.

3) Waren bei 93% der Kriege die Anführer Atheisten? Nein.

4) Haben in 93% der Kriege wohl die Mehrzahl der Kämpfer an Gott geglaubt? Ja.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

06.05.2019 um 04:52
Angelus144 schrieb am 21.04.2019:schau dir das video auf der seite an.laufzeit bei 0:40-1:10

https://www.focus.de/gesundheit/videos/glaube-ist-im-gehirn-verankert-was-atheisten-mit-psychopathen-gemeinsam-haben_id_...

oder lies direkt in der studie:

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0149989
aber ja.
Angelus144 schrieb:für mich ist es nicht erkennbar,dass wir von der selben studie sprechen.
dann öffne deinen Link:
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0149989

und suche nach:
Study 1 examined a sample of 236 adults from the USA (recruited from Amazon’s Mechanical Turk; AMT) to test our hypothesis that religious and spiritual beliefs reflects a tension between moral concern and analytic thinking. Moral concern was indexed with the 7-item Empathic Concern subscale of the IRI ([26]).
klick auf [26] und du kommst auf:
Davis MH. Measuring individual differences in empathy: evidence for a multidimensional approach.
Angelus144 schrieb:we rely exclusively on correlational observations, further work is needed to better establish causal relationships between belief

wie haben nur korrelationale Beobachtungen, keine kausalen.

to BETTER establish causal relationships..
und davor steht we rely exclusively on correlational observations

Die Studie sagt von sich selbst, dass sie außschließlich auf Korrelationsbeobachtungen basiert.
Kausalbeobachtungen (die sie nicht verwendet haben) sollten in weiteren Arbeiten verbessert werden.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

09.05.2019 um 18:26
Ich weiß nicht, ob ich es witzig oder eher oberpeinlich finden soll, wenn Angelus144 praktisch 99 % aller Christen unterstellt, daß sie jederzeit ihren heimlichen "inneren Atheisten" an- und ausknipsen können wie eine Lampe, wenn sie gerade etwas anstellen, was mit der christlichen Lehre nicht übereinstimmt.
Und wer von all den Leuten, die sich selber irgendeiner Version des Christentums zugehörig fühlen, hält sich wirklich ständig daran. Sprich alle die das machen, sind in Wahrheit waschechte Heuchler.
Aus Sicht von Angelus144 ganz sicher, weil er sich selber garantiert für einen der wenigen "echten" Christen hält, die sich absolut niemals einen Fehltritt leisten.

Atheisten haben es da viel einfacher, wir müssen nicht heucheln. Wir brauchen keinen "Big Brother" mit Dauerüberwachung und Strafandrohung, um uns sozial verträglich zu verhalten, und wenn ein Atheist mal was böses tut, wird das auch ehrlich als solches bezeichnet und nicht in heuchlerischer Absicht schöngeredet oder totgeschwiegen, weil von einem Christen getan und nicht sein kann was nicht sein darf. Siehe Mißbrauchsfälle und vieles andere mehr.


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Atheismus - Fortschritt oder Rückschritt?

10.05.2019 um 15:43
@Rao
Naja, ich sag mal so, es gibt auch unter den Atheisten welche für die die Gläubigen immer noch per Definition das Alte Testament wörtlich nehmen müssen und alles daran setzen Religion zu verurteilen. Sind geistig genauso weit weg von der Realität wie Angelus. Nur halt auf der andren Seite.
Gibt sich nicht viel in meinen Augen.
Verstehe eh nicht warum da so ein Geschiss drum gemacht wird ob nun jemand an einen Gott glaubt oder nicht. Wissen tuts eh keiner.


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