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Widersprüche im Gottesglauben

137 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Glauben ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 10:52
@ Tellarian

Wenn Du die Bibel, im speziellen das NT nicht alsauthentisch
betrachtest, mögen solche Stilblüten zu Tage treten. Das beweist aberkeineswegs, dass
Jesus nicht dort gewirkt hat, wo Er wirkte.

Mache Dicheinmal mit den alten
Papyri aus dem zweiten Jahrhundert vertraut. Meinst Du, die Leutehaben sich alles aus
den Fingern gesogen?


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 11:03
link bitte


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 11:12
Hier zum Beispiel


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 11:23
sind auch nur auszüge aus der bibel.


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 11:30
Der Mensch muss lernen, auf imaginäre jenseitige Paradiese zu verzichten und sich hier indieser Welt einzurichten

Albert Camus


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 12:26
"Z.B. die Flut. Mittlerweile verdeutlichen sich die Punkte, dass es dereinst tatsächlicheine Flut gab, denn soetwas ist in vielen Überlieferungen enthalten. "


...hähähähä, na dann bitte, wir sind alle gespannt auf Deine "Punkte"...


"Jesus wird als historische Gestalt gleube ich von keinem Historiker in Fragegestellt."

...es könnte einen umherziehenden Lügner damals gegeben haben, aufden die Beschreibung Eueres Jeseus von Nazareth zutrifft...

...könnte...


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 12:51
nichts genaues weiss man nicht...


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:10
@ Nachbar:

Auch wenn ich generell Deine etwas arrogante Art hier zu schreibennicht unterstütze:
_________________________________________________________________
Parallelen und Vergleichswerke
Die ninivitische Fassung des Gilgamesch-Epos ausdem 12. Jahrhundert v. Chr., die auf einer Urform aus dem 18. Jahrhundert v. Chr.aufbaut, enthält eine Erzählung über die große Flut, die in mancherlei Hinsicht mit derBiblischen Version übereinstimmt. Auch der Deukalion-Mythos, der vermutlich um 1400 v.Chr. entstand, weist Parallelen auf.

Die älteste bisher bekannte Form derErzählung bildet das (spät)sumerische Sintflutepos, das etwa aus dem 18. Jahrhundertstammt. Hier zwang die Sintflut den König Ziusudra (griechisch bei Berossus: Xisouthros)von Shuruppak zum Umherirren auf einem Boot. Bereits in dieser Urform des Mythos warenverschiedene Details wie die Vorwarnung an Ziusudra durch die Gottheit und dasschließliche Dankopfer für die Errettung vorhanden. Im altbabylonischen Atramchasis-Epos(18.-17. Jahrhundert) tritt nun auch das Element der Aussendung der Vögel vor dem Endeder Flut hinzu. Ähnliche Ereignisse von alles zerstörenden Naturkatastrophen, oft auch inForm einer großen Flut, und von wenigen auserwählten Überlebenden, gibt es in vielenReligionen und Kulturen.

Im neuen Testament dient die Sintflut imLukasevangelium (17, 27) und der entsprechenden Parallelstelle im Evangelium nachMatthäus (24, 38) als Gleichnis für das Kommen des Menschensohns, das als plötzlich undunerwartet prophezeit wird:

Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird'sauch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: Sie aßen, sie tranken, sie freiten, sieließen sich freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging, und die Sintflut kam undbrachte sie alle um.
Gelegentlich ist in diversen Legenden z.B. altorientalischerVölker auch vom Sintbrand, Sintsturm und Sinthunger die Rede. Der Sintbrand soll derSintflut ebenso vorangegangen sein wie die beiden anderen Katastrophen. Mit dem Sintbrandkönnte die Erinnerung an einen Kometeneinschlag verbunden sein.

Bereits 1869 hatLüken in großer Zahl außerbiblische Schilderungen von Völkern aus verschiedenstenRegionen der Erde zusammengetragen, die auffällige Gemeinsamkeiten mit dem biblischenSintflutbericht aufweisen. 1925 veröffentlichte Riem 268 Sintflutberichte und 21Regenbogensagen aus aller Welt und wertete diese aus. Er kam dabei zum Ergebnis, dasseinige der Überlieferungen so viele Parallelen zum biblischen Bericht aufweisen, dass einunmittelbarer Zusammenhang bestehen muss. Seine vergleichenden Auswertungen ergaben z.B., dass die Sintflut 77 mal als Flut und 80 mal als Überschwemmung bezeichnet wird (inden anderen Fällen ist von verheerenden Bränden, Erdebeben u.a. die Rede). Immerhin 72mal geschah die Rettung durch ein Fahrzeug; 53 mal wird als Ursache das Verschulden derMenschen genannt.

Für die biblische Rechtfertigung der Sintflut alseinzigartiges Gericht Gottes über die von ihm selber geschaffene und im Schöpfungsberichtder Bibel von ihm selbst als sehr gut angesehene Schöpfung ist die unmittelbarchronologisch vor der Noah-Geschichte stehende Erzählung der Gottessöhne in GenesisKapitel 5 aufschlussreich:

Als aber die Menschen sich zu mehren begannen aufErden und ihnen Töchter geboren wurden, 2da sahen die Gottessöhne, wie schön die Töchterder Menschen waren, und nahmen sich zu Frauen, welche sie wollten. 3Da sprach der HERR:Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ichwill ihm als Lebenszeit geben hundertundzwanzig Jahre. 4Zu der Zeit und auch später noch,als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren,wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.
Im ersten Buch Henoch, auf das im Judasbrief des Neuen Testamentes Bezug genommenwird, das auch in den Rollen von Qumran gefunden wurde und das heute noch zum kanonischenSchrifttum der (christlichen) äthiopischen Kirche gehört, wird diese Geschichte nähererläutert. Die Sintflut wird als göttliche Reaktion auf die unentschuldbare Rebellion derso genannten Wächterengel unter Führung von Azazel verstanden. Diese gaben sich mit ihrerNähe zu Gott nicht zufrieden, sondern lehrten die Menschen verschiedene Künste (vgl.Prometheus im griechischen Mythos) und vermischten sich schließlich mit diesen sogarsexuell. Während Azazel mit seinen Mitverschwörern zur Strafe für seinen Hochmut auf dieErde geworfen und gebunden wird bis zum endgültigen Gericht, muss der durch den Samen derabgefallenen Gottessöhne unrettbar verdorbene Teil der Menschheit flächendeckendausgetilgt werden. Wasser ist dabei ein probates Mittel gegen den sonst in der Wüste inder Trockenheit gedachten Wüstendämon Azazel, der alljährlich den jüdischen Sündenbockanstatt von Menschenfleisch zugeschickt bekam.

Dokumentarisch ist vor allem dieSumerische Königsliste in Zusammenhang mit einer großen Überschwemmung bzw. Sintflut inSumer bedeutsam. Diese heute in 5 Dokumenten erhaltene Liste weist neben den Königen nachder großen Flut auch 8 bis 10 Herrscher bis zur großen Flut auf (ebenfalls 10Generationen von Adam bis Noah in der Bibel), die unmenschlich lange Zeit regiert habensollen. Von diesen kulturbringenden Königen vor der großen Flut wird auch in denüberlieferten Fragmenten der Babylonischen Geschichte des Berossos berichtet.


Wissenschaftliche Erklärungsversuche
Für die Sintflut gibt es zahlreicheErklärungsversuche. Die in der Wissenschaft heute bevorzugte Theorie besagt, dass allemesopotamischen Flutmythen und damit letztlich auch die biblische Sintflutgeschichte aufdie traumatische Erfahrung der unvorhersagbaren und gelegentlich lokal katastrophalenSchwemmfluten von Euphrat und Tigris im Zweistromland zurückgehen. Ein Zusammenhang mitden textlich oft grundverschiedenen Mythen anderer Weltregionen wird meist nicht gesehen.

Andere vermuten, dass steigende Meeresspiegel zum Ende der letzten Eiszeit voretwa 10.000 Jahren zum Beispiel im Gebiet des Roten oder des Schwarzen Meeres fürentsprechende Sagen verantwortlich sind. So gibt es sichere Hinweise auf Ansiedlungen undfruchtbare Gebiete, die heute einige Meter unter dem Meeresspiegel liegen. Kritikerwenden allerdings ein, dass der Anstieg - obwohl im geologischen Zeitrahmen als schnellzu bezeichnen - gemäß menschlichen Maßstäben kaum als Flut zu bezeichnen gewesen wäre.Auch die Kontinuität der Überlieferung über viele Jahrtausende hinweg wird als äußerstzweifelhaft angesehen. Selbst wenn sich flutartige Überschwemmungen am Ende der letztenEiszeit nachweisen ließen, wäre äußerst unsicher, ob es sich dabei tatsächlich um dieHintergründe der Sintflutlegende handelt - wichtige Details der biblischen Geschichte wiedie wochenlangen Regenfälle lassen sich jedenfalls nicht mit einem reinen Anstieg desMeeresspiegels in Einklang bringen.

Ähnliches gilt auch für die These derUS-amerikanischen Marinegeologen Walter Pitman und William Ryan, die 1997 die Theorievertraten, die Sintflut gehe auf einen Wassereinbruch in das Schwarze Meer zurück, derstattgefunden haben soll, als sich etwa im 6. Jahrtausend v. Chr. der Meeresspiegel desMittelmeers hob und das Niveau des Bosporus erreichte. Innerhalb kurzer Zeit soll sich soder Wasserspiegel in der Senke um mehr als 200 Meter erhöht haben. Als Belege galtenFunde von Süßwassermuscheln in Tiefen von bis zu 120 Metern, die mit derRadiokarbonmethode datiert wurden; auch Siedlungsfunde im Küstenbereich des SchwarzenMeeres wurden angeführt, um diese Fluthypothese zu stärken. Pitmans und Ryans Ansichtwird jedoch von wissenschaftlicher Seite heute mehrheitlich abgelehnt und kaum nochvertreten, da mittlerweile zahlreiche Hinweise darauf vorliegen, dass der Wasserflussseit dem Ende der letzten Eiszeit aus dem Schwarzmeerbecken heraus gerichtet war unddamit der sintflutartige Einbruch aus dem Mittelmeer wohl niemals stattgefunden hat.Andere hingegen vertreten die These vom „Wassersturz am Bosporus“ weiterhin vehement (s.die Weblinks).

In einem weiteren Erklärungsversuch werden die Geschehnisse derSintflut auf die Explosion des Santorin und den nachfolgenden Tsunami in der Zeit derMinoer zurückgeführt. Dabei wird zusätzlich darauf hingewiesen, dass dieSintflutgeschichte den entsprechenden Sagen der Griechen und Kreter stark ähnelt undvermittelt durch die küstenbewohnenden Philister von den Hebräern übernommen worden seinkönnte. Die meisten Judaisten schließen dies wegen der intensiven Feindschaft zwischenHebräern und Philistern aus.

Die umstrittenste Theorie besagt, dass ein odermehrere Meteoriten oder Asteroiden durch einen Einschlag im Meer genug Wasseraufwirbelten, um große Gebiete tage- oder wochenlang mit Regen zu übergießen. So soll esunter anderem einen großen Einschlag vor ungefähr 7600 Jahren und einen kleineren voretwa 3150 Jahren gegeben haben, jedes Mal mit katastrophalen Folgen für die Menschheit;auch diese These hat sich bisher jedoch in der Wissenschaft nicht durchsetzen können. Esist allerdings äußerst wahrscheinlich, dass in den letzten 10.000 Jahren zahlreicheMeteoriten in den Ozean eingeschlagen sind - unklar ist hingegen, welche Folgen dieseEinschläge hatten. Am unumstrittensten ist noch, dass jeder Impakt eine vom Einschlagsortausgehende Flutwelle, einen so genannten Tsunami ausgelöst hätte, der auch in entferntliegenden Küstenregionen noch starke Verwüstungen hätte anrichten können; weitergehendeAngaben gelten dagegen weithin als Spekulation, so dass eine Anerkennung der These ingrößeren Teilen der Wissenschaft bisher auf sich warten lässt.


Archäologische Antworten
Für eine Art von „Sintflut“ fanden die Wissenschaftlerdes Bremer Forschungszentrums Ozeanränder jüngst die Belege. Bei der Analyse vonMeeresablagerungen im nördlichen Roten Meer fanden sie heraus, dass diese damals (nachder Eiszeit) wie heute sehr trockene Region zwischen 7.000 und 4.500 v. Chr. von einemmonsunartigen Klima geprägt war. Spezifisch dafür sind regelhafte Winde, die ihreRichtung im Laufe des Jahres um 120 oder mehr Grad ändern. Sie sind durch ihreLuftfeuchte bzw. Wärme klimabestimmend. Der etwa 7.000 v. Chr. einsetzende Monsun warwohl das Vorbild für die Geschichte von der „Großen Flut“ (laut AT waren es 40 TageRegen). Noah steht für den Neuen Bund, den Bund nach der Flut, wird aber logischerweisewie zuvor Adam sogleich mit dem Ackerbau verbunden. Der Monsunbeginn fällt mit demUntergang der „alten Plätze“ in der Levante zusammen. Archäologisch feststellbar geschahdieser offenbar gewaltsam und stellt ein real erfolgtes Schisma dar, das das AT mit Noahpersonifiziert. Die Arche wäre bei dieser Sachlage reine Fiktion.

_________________________________________________________________

Gerade denText über Archäologische Antworten solltest Du berücksichtigen.

Das mit demumherziehenden Lügner können wir dann auch auf Buddha, Mohammed etc. ausweiten.


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:16
@autodidakt

niemand kann es beweisen, ob ein Jesus damals gelebt hat.BIbelfetzen, und andere schriften welche wiederum aus der bibel rausgeschrieben wurden,beweise rein gar nichts.

es gibt auch die theorie das die Bibel von Levitengeschrieben wurde, im alten Alexandria.

Wie gesagt zeig mir jemanden derbeweisen kann, das jesus tatsächlich existiert hat.. ausserdem baut der christlicheglaube nicht auf historischen beweisen auf sondern auf Glauben!


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:18
...also zu a)

...ich halt generell nicht viel von Erzählungen, erst rechtnicht, wenn sie als Beweis dienen sollen, sicher gab es früher auch Unwetter, sicher gabsmal Regen und Trockenperioden, das zweifelt auch keiner an, es ging hier rein um den"geschichtlichen" Aspekt: FLUT-"NOAH-"ARCHE"...

...was nach wie vor, erstunkeneund erlogene Wortbastelei ist...



und zu b)

...meinetwegenkannst Du das mit dem umherziehenden Lügner auf alle religiösen "Götzenbilder"übertragen..., nimm meinetwegen das Wort fiktiv noch dazu...


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:18
war @ufosceptic


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:22
@ Tellarian:

Bring doch einfach mal Nachweise für Deine abenteurlichen Aussagen.

Wo sind denn Deine historischen Nachweise für Krishna?

Erstinformieren, dann reden:

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Hat Jesuswirklich gelebt? - Flavius Josephus u.a.

Historische Beweise mit absoluterSchlagkraft gibt es nicht. Letztlich stellt sich immer die Frage: Was berichten andere?Sind sie glaubwürdig? Deshalb trauen viele den Berichten der Evangelien nicht (auch wenndiese als historische Dokumente von Historikern allgemein als sehr glaubwürdig eingestuftwerden). Aber es gibt auch außerbiblische Berichte über Jesus:

AußerchristlicheQuellen über Jesus von NazarethFlavius Josephus
In den »Jüdischen Altertümern« desvon Kaiser Vespasian geförderten jüdischen Historikers Flavius Josephus (37-97) findensich zwei Stellen, die auf Jesus verweisen. Die Echtheit des ersten Textes istunbestritten, der zweite dürfte christlich überarbeitet sein:

«Ananos (derHohepriester) berief eine Versammlung der Richter und ließ vorführen den Bruder Jesu dessogenannten Christus, Jakobus mit Namen, und einige andere, erhob gegen sie alsGesetzesübertreter eine Anklage und überantwortete sie zur Steinigung.« JüdischeAltertümer, 20,200
«Um diese Zeit (= während der Zeit des Aufstandes gegen Pilatus,der mit Hilfe der Tempelgelder eine Wasserleitung nach Jerusalem bauen lassen wollte)lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er warnämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller jener Menschen, diemit Freuden bereit sind, die Wahrheit zu empfangen. So zog er viele Juden und auch vieleGriechen an sich. Er war der Messias. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben derVornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch diejenigen, die ihnvon Anfang an geliebt hatten, ihm nicht untreu, wie gottgesandte Propheten dies undtausend andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündet hatten. Und noch bis auf denheutigen Tag besteht der Stamm der Christen, wie sie sich nach ihm nannten, fort.»
Jüdische Altertümer, 18,63f.

Der Talmud
Der Talmud, das großeSammelwerk der rabbinischen Tora-Auslegung (2. bis 6. Jahrhundert), enthält einen Text,der - wenn auch in dunkler, schwer interpretierbarer Weise - auf den Prozess Jesu undseine Kreuzigung Bezug nimmt:

«Vorher ruft ein Herold aus. Also nur(unmittelbar) vorher, früher aber nicht. Dagegen wird ja gelehrt: "Am Vorabend desPesahfestes hängte man Jesus". 40 Tage vorher hatte der Herold ausgerufen: "Er wird zurSteinigung hinausgeführt, weil er Zauberei getrieben und Israel verführt und abtrünniggemacht hat. Wer etwas zu seiner Verteidigung zu sagen hat, der komme und sage es." Daaber nichts zu seiner Verteidigung vorgebracht wurde, hängte man ihn am Vorabend desPesahfestes. Ula (ein Rabbi, Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr.) erwiderte: "Glaubst dudenn, dass man für ihn überhaupt eine Verteidigung zu suchen brauchte? Er war ja einVerführer, und der Allbarmherzige sagt: Du sollst seiner nicht schonen noch seine Schuldverheimlichen." Vielmehr war es bei Jesus anders, da er der Regierung nahe stand.»

Traktat Sanhedrin 43a
Cornelius Tacitus
In den »Annalen« des römischenHistorikers (55-120) ist folgende Erklärung für die Herkunft des Namens »Christen« zulesen:

«Dieser Name stammt von Christus, den der Prokurator Pontius Pilatusunter der Herrschaft des Tiberius zum Tod verurteilt hatte. Dieser abscheulicheAberglaube, der eine Weile verdrängt worden war, verbreitete sich von neuem nicht nur inJudäa, wo das Übel begonnen hatte, sondern auch in Rom, wo alles, was es auf der WeltSchreckliches und Schändliches gibt, zusammenströmt und zahlreiche Anhänger findet.»
Annalen 15,4

Sueton
Der römische Kaiserbiograph Sueton (etwa 70-150)erwähnt in seiner Lebensbeschreibung des Kaisers Claudius dessen Judenedikt des Jahres49, das auch in Apg 18,2 bezeugt ist. Dabei verwechselt er aber nicht nur »Christus« mitdem verbreiteten Sklavennamen »Chrestos« (= der Brauchbare, Nützliche), sondern hatüberdies Auseinandersetzungen in der römischen Judenschaft um die Messianität Jesu alsvon »Chrestos« selbst angestiftete Unruhen missverstanden:

«Claudius verjagtedie Juden aus Rom, die auf Anstiften des Chrestos nicht aufhörten, Unruhen zu stiften.»
Leben des Claudius, 25

Plinius
Aus den Jahren 112/113 stammt eineschriftliche Anfrage von Plinius, dem Statthalter von Bithynien in Kleinasien, an KaiserTrajan. Plinius will wissen, ob das von ihm bisher geübte Vorgehen gegen die Christenseiner Provinz das Wohlwollen des Kaisers findet, was ihm Trajan in einemAntwortschreiben bestätigt:

«Man legte mir ein anonymes Schreiben (libellus sineauctore) vor, das die Namen zahlreicher Personen enthielt. Doch diese leugneten zum Teil,überhaupt jemals Christen gewesen zu sein, riefen nach der Formel, die ich ihnenvorsprach, die Götter an, opferten Deiner Büste, die ich zu diesem Zwecke mit denBildnissen der Götter hatte herbeibringen lassen, mit Wein und Weihrauch und lästertenaußerdem Christus: alles Dinge, zu denen sich, wie es heißt, wahre Christen nicht zwingenlassen; diese glaubte ich freilassen zu können.
Andere, die von dem Angebermitgenannt waren, gestanden anfangs zu, Christen zu sein, leugneten es jedoch dann wiederund behaupteten, sie seien es allerdings gewesen, aber wieder abgefallen, und zwar einigevor drei, andere vor noch mehr und manche sogar vor zwanzig Jahren. Alle diese habenebenfalls Deine Büste und die Bildnisse der Götter angebetet und Christus gelästert.
Dabei versicherten sie jedoch, ihre Hauptschuld oder vielmehr ihr Hauptfehltritt habedarin bestanden, dass sie immer an einem bestimmten Tage vor Sonnenaufgangzusammengekommen seien, auf Christus wie auf einen Gott (Christo quasi deo) abwechselndein Lied gesungen und sich durch einen feierlichen Eid (sacramento) nicht etwa zu einemVerbrechen verpflichtet hätten, sondern dazu, dass sie keinen Diebstahl, keinen Raub,keinen Ehebruch begehen, kein Wort brechen und kein anvertrautes Gut unterschlagenwollten. Danach seien sie auseinander gegangen und hätten sich wiederum versammelt, umeine - jedoch gewöhnliche und unschuldige - Speise zusammen zu genießen. Aber auch dashätten sie nach meinem Edikt unterlassen, worin ich, Deinen Befehlen entsprechend, allegeschlossenen Vereinigungen verboten hatte.»
96. Brief an Trajan


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:24
Hat Jesus wirklich gelebt? - Der "Titulus"
Neben den außerbiblischen schriftlichenZeugnissen, die von Jesus sprechen, finden sich auch zahlreiche archäologische Funde. Einsehr interessanter Gegenstand ist der sogenannte "Titulus" - die Holztafel, die am KreuzJesu angebracht wurde. In ihrem Buch «Das Jesus-Fragment» (von Carsten Peter Thiede u.Matthew D'Ancona, Basel 2004) gehen die beiden Forscher der Geschichte dieses Fundesnach. Im folgenden findet ihr eine kurze Zusammenfassung der Erkenntnisse:
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Der Titulus -Echt oder gefälscht?
Der Titulus wird in der römischen Kirche "Santa Croce inGerusalemme" aufbewahrt - schon seit geraumer Zeit. aber bisher interessierte sich keinernstzunehmender Forscher für die Holztafel - es war schlicht ausgemachte Sache, dass essich um eine Fälschung handelte. Als dann aber unabhängig von einander mehrer Historikerund Archäologen die Tafel mit der Kreuzesinschrift untersuchten, stellten die Kritikerfest, dass es für eine Fälschung eigentlich gar keine Gründe gab - man hatte aus einemVorurteil heraus noch nicht einmal begonnen, die Tafel zu untersuchen, zu datieren oderüberhaupt einer wissenschaftlichen Betrachtung zu unterziehen.

Nun - inzwischenist das geschehen, und die Erkenntnisse sind verblüffend:

Das Fragment bestehtaus Holz, und zwar aus einer im Nahen Osten damals häufig anzutreffenden Holzart, nämlichaus Walnuss, mit botanischem Namen "Juglans regia".

Es wiegt 687 Gramm, misst anseiner breitesten und längsten Stelle 25,3 mal 14 Zentimeter und ist 2,6 Zentimeterstark.

Das Holz war ursprünglich weiß bemalt, was zu der römischen Praxis passt,solche alba oder tabulae dealbatae genannten Bekanntmachungstafeln weiß anzustreichen.

Die Buchstaben, die ins Holz geschnitzt sind, weisen Spuren einer Färbung auf,die uns dunkelrot erschien, die aber von anderen als schwarz beschrieben wurde. Es istanzunehmen, dass es sich ursprünglich tatsächlich um rote Farbe handelte, die aber imLaufe der 1970 Jahre, die seitdem vergangen sind, einen Schwarzton angenommen hat. Rot,gelegentlich aber auch Schwarz, stünde im Einklang mit der römischen Praxis.

Esgibt drei Zeilen mit fragmentarischer Schrift, Hebräisch oder Aramäisch (das Erhaltenereicht nicht aus, um das sicher zu entscheiden), Griechisch und Lateinisch.

Sobeschädigt das Fragment auch ist, über die Reihenfolge der drei Sprachen besteht keinZweifel: Hebräisch (oder Aramäisch), Griechisch, Lateinisch.

Die Tatsache, dassin den anerkannten Bibelausgaben jeweils eine andere Reihenfolge angegeben wird, sprichtganz entschieden gegen die Annahme, es könne sich bei dem Fragment um eine späteFälschung handeln. Erinnern wir uns: Als der Titulus durch Kaiserin Helena entdeckt wurde(oder für sie angeblich gefälscht wurde), gab es bereits im ganzen Reich Abschriften derEvangelien im Überfluss; die ersten beiden großen Codices (die antike Form des Buches),der Sinaiticus und der Vaticanus, wurden gerade geschrieben. Sie alle weisen für dasJohannesevangelium die Reihenfolge Hebräisch, Lateinisch, Griechisch auf. Und dasfrüheste Manuskript des Lukasevangeliums, das die drei Sprachen erwähnt, der CodexSinaiticus, entstand tatsächlich ungefähr zeitgleich mit Helenas Besuch der HeiligenStätten, gibt aber die Reihenfolge Griechisch, Lateinisch, Hebräisch an. Es versteht sichvon selbst, dass ein Fälscher, der für Helena oder für die christliche Gemeinde inJerusalem arbeitete, der Anordnung der Sprachen im einen oder anderen der beidenEvangelien gefolgt wäre. Eine neue Abfolge zu erfinden, die im klaren Widerspruch zu denaufgezeichneten Evangelien stand, wäre für jemanden, der seinem Werk doch gerade denSchein von Echtheit verleihen wollte, schierer Widersinn gewesen. Praktisch läuft dasdarauf hinaus, dass es sich bei dem Titulus von Santa Croce um alles Mögliche handelnkann, nur ganz gewiss nicht um ein Objekt aus dem vierten Jahrhundert. Jeder Zeitgenosse,der es zu Gesicht bekam und es mit dem griechischen Text der Evangelien verglich, hätteeinen Schwindel sofort gemerkt.

Außergewöhnlich ist, dass der Text in dergriechischen und der lateinischen Zeile von rechts nach links geschrieben ist. Was imHebräischen bis heute korrekt ist, nimmt sich in diesen beiden Sprachen höchst merkwürdigaus. Es gibt alte etruskische Texte und antike griechische Inschriften mit Wörtern oderBuchstaben, die von rechts nach links verlaufen, aber aus dem Zeitraum, um den es hiergeht, kennen wir keinen einzigen geschlossenen Text, der auf diese Weise eingeritzt wäre.Auch dieser sehr seltsame umgekehrte Schreibstil spricht entschieden gegen die Annahme,dass es sich bei dem Titulus von Santa Croce um eine Fälschung handelt. Ein Fälscher, deretwa von Helena oder Macarius oder auch von einem mittelalterlichen Kardinal beauftragtworden wäre, hätte etwas derart Ausgefallenes einfach nicht riskiert, da es ihm ja darumgegangen wäre, seine Arbeit als echt erscheinen zu lassen. Schon grundsätzlich hätte derAuftraggeber bei ihm nicht bloß ein Fragment bestellt. Und dann hätte er ihn mit einemMuster versorgt, einem abzuschreibenden Text. Dass die Schrift einer späteren Textfassungoder Textkopie von rechts nach links verlief, kann man mit Fug und Recht ausschließen.Weit wahrscheinlicher ist, dass der Schreiber des ursprünglichen Titulus, der auf Geheißdes Pilatus und vielleicht sogar nach dessen lateinischer Vorlage schrieb, es einfach sohinschrieb und dass der Irrtum sich nicht mehr rückgängig machen ließ, als man ihnbemerkte.


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:25
@ Nachbar:

Ich akzeptiere Deine reine Meinung. Leider bringst Du nichts vor, wasDeine Thesen vom Betrug oder dergleichen stützt.

In dem Sinne ist Deine Aussageauch reiner Glaube und fiktiv.


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:25
"Historische Beweise mit absoluter Schlagkraft gibt es nicht."

*mööp*...also,den Rest kann´ste Dir schenken !


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:29
"Ich akzeptiere Deine reine Meinung. Leider bringst Du nichts vor, was Deine Thesen vomBetrug oder dergleichen stützt. "


...ganz einfach, das erste Buch Mose unddie ganze Bibel sind erlogene Ammenmärchen, ohne den kleinsten Zacken geschichtlicherRelevanz, paar Tölpel haben sich zusammengesetzt ihre Erlebnisse aufgemalt und esirgendwie geschafft (ich weiss allerdings nicht wie) diese Hirn- und InhaltslosenGeschichten bis ins 21 Jh. zu transportieren, allein das rechne ich den Verfasser hochan...

...das ist aber auch schon alles...


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:30
@ufo

religion basiert nicht auf historischen beweisen, sondern auf den Glaubenohnee Beweise, das jene und jener gelebt hat.

ich wollte damit nur sagen, das esauch keine wirklich tiefgreifende authentische Beweise für Jesus gab.


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:31
Die Menschen sollen GLAUBEN, und nicht nach historischen beweisen suchen!

DAslehrt und soch das Christentum oder etwa nicht? Jedoch muss man sich die frage stellen,warum soll man an was glauben was man nicht historisch beweisen kann?

Was istwenn alles Lug und Trug war?


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 13:41
@ Nachbar:

Vielleicht hättest Du auch den Rest des Textes lesen sollen.

@ Tellarian1:

Nun, alles scheint nicht Lug und Trug. Aber ich muss Dirnatürlich recht geben, dass man mit Sicherheit im Nachhinein Texte so hinbiegt das siepassen.

An sich finde ich nichts, warum Jesus nicht geschichtlich existierthaben sollte. Die oben genannten Punkte wiedersprechen da nicht wirklich.

Dannkönnte man auch andere Gestalten (die nicht religiös waren), in Abrede stellen.


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Widersprüche im Gottesglauben

15.08.2006 um 14:19
@tellarian:
Eine ernst gemeinte Frage: Hast du ein Problem mit deinemSelbstbewußtsein? Jedesmal wenn man dir contra gibt benimmst du dich höchst merkwürdigund definitiv nicht wie jemand, der von seinen Aussagen überzeugt ist.


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