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Buddhismus

1.435 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Buddhismus, ZEN, Dalai Lama ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Buddhismus

11.04.2009 um 20:30
Wie heißt es doch im Zen-Buddhismus:
»Vor der Erleuchtung Holz hacken und danach weiter Holz hacken.«

;)


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Buddhismus

11.04.2009 um 20:52
@Sri_vatsa


Ja natürlich kann man es "Zuhause" praktizieren, aber ich gehe zusätzlich noch zu einen Meditationstreff in meiner Stadt. Dort tauscht man sich aus, lernt neue Dinge und meditiert natürlich. Nunja mein Vater ist auch ein zen-buddhist, er hat mir viel gelernt.
Dazu mache ich noch Shaolin kung fu, mein Meister bringt mir auch viele Sachen darüber bei.

Meditieren Sollte eigendlich jeder Mensch, es ist gut für den Geist und Körper und hält Gesund, dies kann man z.b. jeden Tag 20 minuten machen.Man kann ja auch Christ sein oder Muslime und trozdem Meditieren ;)

Im Grunde gibt es keine Probleme mit Arbeiten, man verbringt halt seine Freizeit mehr spirituell, als andere. Ich studiere noch. Mein Vater Arbeitet und hat garkeine probleme mit Arbeit und Zeit, Buddhismus ist in dem Sinne eigendlich wie ein Hobby das man täglich nachgeht.

Standesamtlich ist man aber als Atheist eingetragen. Es gibt aber im Internet eine Art Verzeichnis wo man sich eintragen kann. Daher weiß die Regierung auch ca die Anzahl der Buddhisten in Deutschland. Aber du wirst dich wundern es gibt mehr Buddhisten, oder Menschen die den Buddhistischen weg gehen, als du denkst. Sie gebenes nur meistens nicht zu. Weil sie Angst haben ein Außenseiter zu werden. Aber in meinem Freundeskreis werd ich eher beneidet als ausgegrenzt, viele meiner Freunde sagen das sich auch gern den buddhistischen weg gehen würden, aber ihre eltern zwingt sie zu kommunion usw. aber wie gesagt jeder kann Buddhist werden. Oder den Weg gehen...

Zu den Shaolin-Prinzipien

1.Das Prinzip der Gegenwart: Lebe im Hier und jetzt, ohne den Moment zu bewerten.

2.Das Prinzip der Achtsamkeit: Nur durch Achtsamkein kommt die einsicht in andere und in dich selbst.

3.Das Prinzip der Entschlossenheit: Tue Dinge ganz oder lasse sie sein.

4.Das Prinzip des Nicht-besitzen-Wollens: Begierde macht dich berechenbar, verletzbar und erpressbar.

5.Das Prinzip der Gelassenheit: Lasse dich nie zu einer Handlung hinreisen.

6.Das Prinzip der Langsamkeit: Besiege Eile mit Langsamkeit.

7.Das Prinzip der Nachahmung: Nur durch Nachahmung kannst du andere besser einschätzen.

8.Das Prinzip der Gelegenheit: Schaffe Gelegenheiten und warte auf sie, um sie fürdich, aber gegen deine Feinde zu verwenden.

9.Das Prinzip des Nachgebens: Wenn du nachgist, lässt du die Energie des Gegners ins Leere laufen.

10.Das Prinzip der Überlegenheit: Wahre Überlegenheit ist die Kunst, kampflos zu siegen.

11.Das Prinzip de Sich-lösen-Könnens: Löse Dich von übernommenen Meinungen und prüfe deine eigenen stets aufs Neue.

12.Das Prinzip der Sich-selbst-Erkennens: Alles, was du bist und was du wirst, liegt nur in dir selbst.

Wie du siehst sind sie teilweise auf den Kampf bezogen was auch die Wurzeln der Prinzipien, nämlich Shaolin zeigt.

Ich habe hinter den Prinzipien immer noch jeweils eine passende Erklärung geschrieben, die ich aus einen Buch habe. (von Bernhard Moestel, Shaolin - du musst nicht kämpfen um zu siegen) ein gutes Buch, das ich jeden empfehlen würde der diesen Weg gehen will.

Soviel von mir

liebe grüße,
voovu


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Buddhismus

11.04.2009 um 21:07
@VoOvu

Vielen Dank für deine Antwort!Wollte ich hier auch noch mal sagen.
Bin jetzt wieder ein wenig "Wissender" geworden. :-)


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Buddhismus

22.04.2009 um 11:46
@emarosa

gehn wir mal dahin, wo es besser hinpasst.

ich zeig dir eine stelle von vielen, den rest musst du schon selbst erarbeiten.
Also das wär mir neu. Normalerweise entgeht man der Wiedergeburt indem man keine Gefühle mehr hat, weder Liebe, Freude, Mitgefühl und auch kein Hass, Neid, Zorn usw.
Wie gesagt das mit der Nächstenliebe ist Eurobuddismus.
keine gefühle haben ist totaler schwachsinn. das geht nicht. jeder mensch hat gefühle. was beim buddhismus entscheidend ist, dass man den gefühlen nicht anhaftet.

also nix mit keine gefühle mehr haben.

und mitgefühl und liebe zu allen geschöpfen hat nix mit eurobuddhismus zu tun.

wenn du mehr erfahren möchtest, was an lausis aussagen über den buddhismus nicht stimmt, dann google mal den vier edlen wahrheiten (catvāri āryasatyāni) und dem edlen achtfachen pfad (ārya-aṣṭāṅgika-mārga)


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Buddhismus

22.04.2009 um 18:31
und hier noch einen begriff extra für den lieben kastanislaus,

brahmavihara

gib das mal ein und schau was du da findest;)

und jetzt schuster, bleib bei deinen leisten. oder besser gesagt, christ bleib bei deinem kreuze, bevor du dich mit fremden federn schmückst.


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Buddhismus

22.04.2009 um 18:51
@mae_thoranee
Ah dachte ich mir .

Ich meine ich gebe gerne zu das meine Beschaeftigung mit dem Buddismus oberflaechlich zu nennen schon geprallt waere, aber das ich das so falsch verstanden haette dass ZB Liebe als zu ueberwindendes Gefuehl betrachtet wuerde konnte ich mir wirklich nicht vorstellen...


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Buddhismus

22.04.2009 um 19:48
nein, der buddhismus hätte sich nicht so weit verbreitet und wäre schon längst versiegt, wenn das zu den pflichten gehören würde.
ich bin auch kein buddhist , hab aber viel zeit in diesem kulturkreis verbracht. vielleicht verwechselt kastanislaus auch nur was. aber dagegen hilft nur eins, wissen aneignen, am besten gleich vor ort, damit er mal einen direkten eindruck von diesem kulturkreis bekommt und welche rolle mitgefühl, liebende güte im täglichen leben der buddhisten spielt.


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Buddhismus

22.04.2009 um 19:52
@JPhys
sorry vergessen.


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Buddhismus

23.04.2009 um 08:17
# Liebe, Liebende Güte“ (mettā, skr. maitrī)
# „Mitgefühl“ (karunā)
# „Mitfreude“ (muditā)
# „Gleichmut“
Das hört sich toll an, aber was sagt der (haupt) buddhismus wirklich:


3 der 4 edlen Wahrheiten:

2. Samudaya Die Ursachen des Leidens sind Begehren, Abneigung (negatives Begehren) und Unwissenheit (über die Natur des Leidens): Das Verlangen/Durst (pali: tanhā), - begleitet von Leidenschaft bzw. Wonne, genossen eben hier und eben da - nämlich das Verlangen nach Sinneslust, das Verlangen nach Werden, das Verlangen nach Nicht-Werden.

3. Nirodha Durch das Erlöschen der Ursachen erlischt das Leiden: Das restlose Vergehen bzw. Enden, Abkehren, Abtreten, Aufgeben und Loslassen genau dieses Verlangens (tanha)

4. Magga Erlöschen des Begehrens (und damit des Leidens) ist möglich. Zu diesem Erwachen führt der „Edle Achtfache Pfad“: Rechte Sicht, rechte Entschlossenheit, rechtes Reden, rechtes Handeln, rechter Lebensunterhalt/-erwerb, rechtes Bemühen, rechte Aufmerksamkeit/Achtsamkeit, rechte Konzentration.

Wenn ich jemanden liebe, auch wenn es komplett ohne sexuelle Komponente ist (das wäre ja wieder Verlangen, Sinneslust, usw.), dann werde ich wenn ich ihn/sie wirklich liebe stets mitleiden wenn es dem anderen nicht gut geht.
Folglich stehen Mitgefühl und Erlösung vom Leiden in völligem Widerspruch.
Oder soll man etwa wenn sich ein Mensch den man liebt freut, herzlich mitfreuen und wenn er weint wie ein Ölgötze in Gleichmut verharren?

Die Bibel sieht das anders und das stimmt auch damit überein was mir mein Gewissen sagt:
Röm 12,15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.



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Buddhismus

23.04.2009 um 08:42
kastanislaus, tut mir leid. es fehlt einfach bei dir an grundlagenwissen um über solche dinge zu diskutieren. als erstes, solltest du zwischen gleichmut und gleichgültigkeit, mitgefühl und mitleid unterscheiden lernen. aber da du , wie ich erkennen kann, gar kein interesse an verstehen hast, belassen wir es besser dabei. man soll keine perlen vor die säue werfen;)


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Buddhismus

23.04.2009 um 09:23
@kastanislaus

Was ist für dich "Erlösung vom Leid" ?

Hast du auch schon mal vom leiden im Leiden gehört?
Ich gebe da mae_thoranee Recht,dass man sehr gut unterscheiden muss,zwischen diesen Ausdrücken.


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Buddhismus

23.04.2009 um 10:39
@mae_thoranee
Zitat von mae_thoraneemae_thoranee schrieb:kastanislaus, tut mir leid. es fehlt einfach bei dir an grundlagenwissen um über solche dinge zu diskutieren.
Ja das hör ich zur genüge. Das totschlag Argument. Wofür diskutieren wenn man schon alles weiß?
Zitat von mae_thoraneemae_thoranee schrieb:als erstes, solltest du zwischen gleichmut und gleichgültigkeit, mitgefühl und mitleid unterscheiden lernen.
Gleichmut und Gleichgültigkeit ist wirklich was anders, geb ich zu.
Aber Mitgefühl ohne Mitleid ist herzlos.
Schon mal was von: Geteiltes Leid ist halbes Leid gehört?

Wenn jedes Begehren aufhören soll dann muss auch das Begehren für das Gute aufhören, Gleichgültigkeit folgt. Begehrt man etwas gutes: Frieben, Liebe, Hoffnung und es erfüllt sich nicht dann leidet man, man ist enttäuscht, traurig.

Daher muss automatisch auch das Streben nach Guten Dingen aufhören.
ABer so genau setzen sich die meisten Menschen damit nicht auseinander und deshalb sehen sie nur die paar netten Sprüchen des Buddhismus: Zum beispiel das es um Liebe geht (nach der jeder Mensch sich sehnt)
und verstehen gar nicht das er hintenherum genau das Gegenteil bewirken will.

Du musst mir nichts erzählen.

Das sagt die Bibel: Strebt nach dem Guten!
1.Tes 5,15 Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach untereinander und gegen jedermann.
Zitat von mae_thoraneemae_thoranee schrieb:aber da du , wie ich erkennen kann, gar kein interesse an verstehen hast, belassen wir es besser dabei.
Ja zum Glück kennst du mich so gut.


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Buddhismus

23.04.2009 um 11:32
@kastanislaus
"Aber Mitgefühl ohne Mitleid ist herzlos."

Wie kommst du darauf?

Wie gesagt mein Wissen um den Buddismus ist bestenfalls sporadisch.

Aber
Wenn jemand leidet was lindert dann sein Leid?
Das ich mit ihm fuehle in untrrstuetze und fuer ihn da bin Oder das ich selber leide?

Waere es nicht ein bischen sadistisch anzunehmen das es mein Leid das das seine lindert?

"Begehrt man etwas gutes: Frieben, Liebe, Hoffnung und es erfüllt sich nicht dann leidet man, man ist enttäuscht, traurig."

Darum soll man nach Buddistischer Lehre ja auch danach streben ohne es zu Begehren...

Weist du ich glaube nicht das du in der Lage bist einen Glauben gerecht zu beurteilen.
weil mit dem Alleingueltigkeitsanspruch des Christentums das Urteil schon gefaellt ist.
Du suchst nur nach Argumenten die es stuetzen aber nie nach Argumenten die es revidieren...


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Buddhismus

23.04.2009 um 11:33
@kastanislaus

Entschuldigung,dass ich mich einmische.
Im großen und Ganzen stimm ich dir zu.

In dem Punkt Mitleid.Oft hat man mit irgend etwas oder jemanden Mitleid.
Das ist bei den meisten immer dann so,wenn sie etwas Leidiges sehen,dabei Emotionen hochkommen,und je sensibler ein Mensch ist wird er sich da rein versetzen wollen.Dabei wird aber oft probiert,wie es ist wenn man dabei selbst dieses Leid empfindet um eine Verbindung oder eine Brücke zu schaffen um es zu verstehen.

Aber der MENSCH wird dann meist außer Acht gelassen,weil man eher sein/das Leiden,oder den Grund verstehen will als ihn Selbst.Man kann dem jenigen finde ich dann auch nicht helfen,wenn man so zu sagen mit "leidet".

Ich denke,diejenigen die es verstehen,ein Leid nicht in den Menschen zu sehen,sondern als erstes den Menschen und dann das Leid,dann wird Leid sehr klein werden,und der Mensch wird auch nicht mehr das Gefühl haben,das Leid sei wichtiger als er Selbst.Ob bewusst oder unbewusst,die kriegen das sicher oft mit!

Mitgefühl ist für mich also das,im Bewusstsein des Leids,was irgendwie,irgendwo,in welcher Form,ob gewaltig oder klein,jeden umgibt,trotzdem zu strahlen und an die anderen denken.Und zwar so weit es geht auf selber Höhe.

Denn man ist keinen Dolch besser,auch wenn man lieb,gut und selbstlos durch die Welt wandelt,gibt es bis zum Ende immer Dinge,an einem Selbst,die besser sind darüber nach zu denken,als sich gut zu fühlen,und zu meinen,man stünde schon darüber!

Für mich hat Mitgefühl schier keine Grenzen nach oben,und ist ein großes Wort mit noch tieferen Inhalt!


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Buddhismus

23.04.2009 um 11:43
In Religionen ist es leider immer schwierig,egal in welcher Form auch immer man hängt,man hat sein Herz dort und will,oft mit allen verfügbaren Mitteln,seins verteidigen.Immerhin ist dort sein Herz und der momentane Zustand oder die Höhe des Horizontes!

Es ist immer ein stützen der Religionen vorhanden,daher ist es auch schwer von Freiheit in dem Sinne zu sprechen.Denn was man im Gedanken annimmt,dort ist der Großteil seines Herzens!Und bei Religionen sehe ich das sehr stark an den Menschen!


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Buddhismus

23.04.2009 um 11:44
Soll aber nicht negativ gemeint sein.Es ist mir nur so aufgefallen in den Jahren.


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Buddhismus

23.04.2009 um 11:45
Entschuldige,hatte vergessen dass es eher an dich ging,aber kann auch allgemein verstanden werden! :-)@JPhys


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Buddhismus

23.04.2009 um 16:48
@JPhys
Zitat von JPhysJPhys schrieb:"Aber Mitgefühl ohne Mitleid ist herzlos."

Wie kommst du darauf?
Für mich bedeutet Mitgefühl ohne Mitleid:
Jemand erzählt mir von den Leiden die er hat und ist ziemlich fertig.
Ich sage: "ja das kann ich gut verstehen, ist echt schlimm." Aber es berührt mein Herz nicht, mich schmerzt sein Leid ja nicht, ich kann ihm zwar helfen, aber sein Leid bewegt mich nicht innerlich" Ich weiß zwar im Kopf dass es für ihn schlimm sein muss, aber empfinden tu ich nichts. Das find ich total Gefühlskalt. Ich möchte nicht so werden.
Liebe findet ihm Herz genauso statt wie im Kopf
Liebe im Kopf ohne Liebe im Herz erinnert mich eher an einen Roboter auf Liebe programmiert.

ABer bitte sagt mir was Mitgefühl ohne MItleid bedeutet . Wenn ich es wie ich annehme wiedermal total falsch sehe. (wie immer)
Zitat von JPhysJPhys schrieb:Aber
Wenn jemand leidet was lindert dann sein Leid?
Das ich mit ihm fuehle in untrrstuetze und fuer ihn da bin Oder das ich selber leide?
Ich sage nicht das Mitleid das Leid des andern unbedingt lindert!
Kann sein muss nicht sein. Aufjedenfall ist es aber menschlich. (Im Sinne vom Gegenteil von unmenschlich)
Zitat von JPhysJPhys schrieb:Darum soll man nach Buddistischer Lehre ja auch danach streben ohne es zu Begehren...
Das musst du mir aber erklären. Streben ohne Begehren. Ab wann ist es streben und ab wann begehren. Herz und Kopf geh ich da richtig in der Annahme?
Zitat von JPhysJPhys schrieb:Weist du ich glaube nicht das du in der Lage bist einen Glauben gerecht zu beurteilen.
weil mit dem Alleingueltigkeitsanspruch des Christentums das Urteil schon gefaellt ist.
Dein Urteil über das christentum ist schon längst gefallen. nur falls du denkst du wärst hier besser.
Der Buddhismus ist für mich weniger eine Religion oder ein Glaube, es ist eine Philosophie.
Es wird ja ausdrücklich gesagt man muss an nichts glauben, es gibt auch keinen Gott oder sonst irgendwelche Beweise.
Man soll hald meditieren und annehmen was einem gefällt.
Es gibt zwar schon so Richtschnuren des Buddhas aber die sind nur mehr oder wenige verbindlich.
Es gibt also nichtmal den Wahrheitsanspruch des Buddhismus selbst.

Es geht rein um Selbsterkenntnis.
Und ich stelle eben gewisse Teile (wohlgemerkt, nur gewisse) der Erkenntnis des Buddha (Siddattha) in Frage.
Weil ich nicht denke das Gefühllosigkeit gut ist.

@Sri_vatsa: Dazu sag ich noch später was ;)


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Buddhismus

23.04.2009 um 17:51
@kastanislaus
"Für mich bedeutet Mitgefühl ohne Mitleid: "

Das verstehst du bei diesen Worten...
Das enspricht aber nicht dem Was ein Buddist meint wenn er sie sagt....
Bei Kommunikation muss man sich schon bemuehen den anderen zu Verstehen und wenn der Worten eine andere Bedeutung gibt eben ihn dann dieser Bedeutung ensprechen verstehen.

" Aber es berührt mein Herz nicht, mich schmerzt sein Leid ja nicht, ich"
Die Buddisten differenzieren ebenzwischen "es beruehrt mein Herz" und "es schmerzt"

Muss eine Beruehrung schmerzen?
Wie gesagt Mitgefuehl und Mitleid.

Ich bin kein Buddist. Ich stimme nicht in jedem Punkt mit ihnen ueberein.
und wenn du mich Fragen wuerdest bei mir ist Mitgefuehl oft auch mit Mitleid verbunden.

Aber man sollte einfach festhalten dass sie Glauben dass dies nicht notendigerweise der Fall sein muss...
Und wenn sie dann sagen sie lehnen Mitlerid ab tut man ihnen unrecht wenn man ihnen unterstellt sie wuerden Mitgefuel ablehnen

"Das musst du mir aber erklären. Streben ohne Begehren. Ab wann ist es streben und ab wann begehren. Herz und Kopf geh ich da richtig in der Annahme?"

Du fragst sachen....
Wie gesagt mein Wissen ueber den Buddismus ist begrenzt....
Versuchen wir es mal so:
Der Weg ist das Ziel.
Du sollst in die richtige richtung gehen es kann sein das du das ziel nie erreichst aber der Forschritt dendu dabei machst ist die Sache auf jeden Fall wert.
Darium konzentrir dich auf den Weg und den Fortschritt uind nicht auf das vieleicht unerreichbare Ziel..
Das ist ein Ziel anzusterben ohne es zu begehren....

"Dein Urteil über das christentum ist schon längst gefallen. nur falls du denkst du wärst hier besser."

Das ich nicht daran glaube ja aber auch dieses Urteil ist revidierbar.
Davon abgesehen bin ich mir der Vorzuege des Christentums durchaus bewusst aber eben auch seiner Schattenseiten.
Und ich weis ueber das Christentum viel mehr als du ueber den Buddismus....

"nur falls du denkst du wärst hier besser."
Ich denke dass ich den Buddistmus gerechter beurteile.
Das ist kaum ausschlaggebend fuer den Wert eines Menschens

"Der Buddhismus ist für mich weniger eine Religion oder ein Glaube, es ist eine Philosophie."
Gute Frage ... Es gibt gewisse analogien zur Stoa und das ist eine Philosophie Richtung....
Und eine Ganze Menge der Buddistischen Lehre koennte man wohl auch in andere Religionen einbauen ohne dass es zu besonders Grossen Schwierigkeiten kaeme..
Aber es ist auch im Buddismus eine ganze Menge Metaphysik dabei

"Und ich stelle eben gewisse Teile (wohlgemerkt, nur gewisse) der Erkenntnis des Buddha (Siddattha) in Frage.
Weil ich nicht denke das Gefühllosigkeit gut ist."

Seine Erkenntnisse in Frage zu stelen bleibt dir unbenommen.
Aber zuerst solltest du dir Sicher sein was er eigentlich gemeint hat....
Eben weil sich die Buddisten soviel mit Selbsterkenntnis beschaeftigen verwenden sie fuer die Beschreibung von Gefuehlen eben diffizielere Formulierugen als wir es gewohnt sind....


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Buddhismus

23.04.2009 um 18:23
@JPhys

die worte alleine, erklären sich doch fast von selber.


wie hilft man jemanden denn am besten?
mit-gefühl oder mit-leid?
mit leid, drückt man den anderen noch weiter in die opferrolle.
mit gefühl holt man ihn da raus.



und mitleiden ist begrenzt. oder kann sich jemand kastanislaus vorstellen, wie er z.b. den schmerz eines muslims oder atheisten als seinen eigenen nimmt, der grad einen freund oder ein kind an das christentum verloren hat;)

sprich mitleid kannst du nur dort ausüben, wo es sich mit deiner leidensbereitschaft deckt.


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