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An Atheisten

6.938 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Glauben, Atheisten
einchrist
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An Atheisten

23.07.2004 um 16:57
Hallo zusammen,

ich habe etwas im Internet gefunden unter dem Thema " Offener Brief an
einen Atheisten ".
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Offener Brief an einen Atheisten


Du bist Atheist. Du glaubst, es gibt keinen Gott. Du glaubst daher, daß alles
von selbst entstanden ist. Der Kosmos entstand Deiner Meinung nach aus
einem Urknall, das Leben aus zufällig gemischten chemischen Substanzen
auf einem zufällig entstandenen Planeten, der Mensch als Ergebnis einer
zufälligen Evolution.
Daß Du existierst, ist daher ein bloßer Zufall. Dein Verstand und all Deine
Emotionen sind Deiner Ansicht nach nur das Ergebnis chemischer Prozesse
in Deinem Gehirn - ebenso wie Deine übrigen körperlichen Abläufe. Als Atheist
meinst Du letztlich, eine zufällige Ansammlung chemischer Substanzen zu
sein, die miteinander für einige Zeit reagieren, bis Dein Stoffwechsel
endet....Dein ganzes Leben ist nur von zufälligen Ereignissen bestimmt.

Doch welche Bedeutung haben Begriffe wie “gut” und “böse”, wenn alles relativ
und nur das Ergebnis zufälliger Entwicklungen ist? Eigentlich muß für Dich
jede ethische, moralische oder philosophische Überlegung beliebig und
subjektiv bleiben. Objektiv besteht eine gähnende Sinnleere.

Möglicherweise wirst Du widersprechen: Du hast vielleicht Moralvorstellungen,
eine humanistische Lebenseinstellung, Werte und ethische Grundsätze.

 Ich freue mich, daß Du Dein atheistisches Weltbild letzlich nicht konsequent
lebst und Deine Mitmenschen nicht nur als beliebige Molekülansammlungen
ansiehst. Das gibt uns zumindest eine gemeinsame Basis.

Hier ist jedoch genau der springende Punkt: Meines Erachtens denkt kaum
ein Atheist sein Weltbild wirklich zuende. Auch viele Atheisten vertreten
Weltanschauungen und ethische Maßstäbe, für die sie Allgemeingültigkeit
beanspruchen - doch auf welcher Grundlage? Wenn nämlich das Leben, wenn
Du und ich nur Zufall sind, dann sind auch Deine Wertvorstellungen nichts als
das Produkt eines Zufalls. Und warum sollte das Ergebnis Deines zufälligen
Denkprozesses für mich irgendeine Bedeutung haben? Eigentlich logisch,
meinst Du nicht? Jede auf Atheismus gründende Philosophie kann daher nur
auf freiwilliger Basis gültig sein. Entweder ich stimme ihr zu oder eben nicht -
alles völlig wertfrei.
Ja, sogar noch mehr: Wenn wir nur ein Zufall sind und unser Leben irgendein
chemischer Prozeß, ist es doch eigentlich sogar bedeutungslos, ob es uns
gibt oder nicht. Welchen Wert hat der einzelne Mensch, wenn er das Produkt
irgendeines Zufalls ist? Welche Bedeutung sollte für einen Atheisten, der sein
Weltbild konsequent zuende denkt, also ein Menschenleben haben? Daß
Auschwitz und der Archipel Gulag von atheistischen Ideologien ersonnen und
durchgeführt wurden, kann eigentlich nicht überraschen: Dort haben Menschen
nichts anderes getan, als die überkommene christliche Vorstellung vom Wert
des einzelnen Menschen als Schöpfung Gottes abzulegen.

...und jetzt kommt das Unheimliche: Wie willst Du als Atheist diese Menschen
verurteilen? Anhand welchen Maßstabes? Die Deinem Weltbild
entgegenstehenden Handlungen sind im Weltbild anderer offensichtlich
erlaubt, und eine wertmäßige Unterscheidung der konkurrierenden Weltbilder
ist nicht möglich: es gibt ja keine allgemein gültigen Werte. Alles ist Zufall und
relativ - und damit relativ bedeutungslos. Das gefällt Dir nicht? Du meinst, daß
Menschenrechte und Gerechtigkeit, Liebe, Treue, menschliche Würde und
Freiheit, Recht auf Selbstbestimmung etc. unveränderbare Größen seien?

Dann sind wir schon wieder einer Meinung. Für mich liegt der
Allgemeingültigkeitsanspruch dieser und anderer Werte in Gott begründet. Er
ist die höhere Instanz, an der sich jeder ausrichten muß, und die Gut und
Böse für alle gleich definiert.

Worauf gründet sich Dein Anspruch?



* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
* * * * * * * * * * * * *

Von einem anderen Ansatzpunkt aus möchte ich Dir einige Gedanken als
Denkanstöße an die Hand geben:


Wußtest Du, daß ein Grundsatz der Informatik ist, daß Information nicht von
selbst - also zufällig - entsteht? Ohne Software (= Information) läuft kein
Computer. Und Software entsteht bekanntlich nicht von selbst. Da könnte
man ruhig eine Million Jahre warten, ob auf dem Computer Software entsteht -
es wird nicht geschehen.

....aber man meint, daß die komplexeste und perfekteste Information
überhaupt - die DNA - gegen die all unsere Software ein Fliegenschiß ist, von
selbst entstanden ist.



Wußtest Du, daß es ein ehernes Gesetz der Physik gibt, nach welchem
Energie niemals aus dem Nichts entsteht? Die Energie verändert nur ihren
Zustand: Durch die Verbrennung wird chemisch gebundene Energie zu Kraft
und Wärme. Umgekehrt wird aus dem Licht der Sonne durch die
Photosynthese chemisch gebundene Energie in Form von Zucker. Jede noch
so winzige Form von Energie auf unserem Planeten stammt letztlich von der
Sonne. Und die Energie der Sonne stammt aus der im Wasserstoff
gebundenen Energie, aus der sich die Kernfusion speist.

....aber man meint, daß das ganze Universum - die Summe aller Energie
sozusagen - in einem “Urknall” aus dem Nichts entstanden sei.



Wußtest Du, daß die zentrale Behauptung der Evolutionstheorie lautet, daß
sich in der natürlichen Auslese stets nur diejenigen Eigenschaften
durchsetzen, die beim Überleben nützlich sind? Doch sind sämtliche Organe
unseres Körpers nur dann nützlich, wenn sie funktionieren und vollständig
sind. Wem nützt ein unvollständiges Auge? Welchem Tier nützt die Vorstufe
eines Flügels, mit dem es weder fliegen noch gleiten kann? Welchem Tier
nützt ein Herz, das nicht entwickelt genug ist, um Blut zu pumpen? Die Natur
ist voll von Dingen, die nur im fertigen Zustand nützlich sind. Nach der
Evolutionstheorie hätten aber alle Vorstufen davon aussterben müssen, weil
nur das - zumindest einigermaßen - entwickelte Organ zu etwas nützlich ist.

....aber man meint, daß sich die Eigenschaften aller Lebewesen aufgrund von
evolutionären Prozessen durch Auslese entwickelt haben.



Die Evolutionstheorie vermutet, daß Lebewesen umso enger verwandt sind, je
mehr sich ihr Grundbauplan in DNA und äußerem Erscheinungsbild ähnelt. So
wird z.B. gern darauf hingewiesen, daß die Gliedmaßen aller Wirbeltiere im
Knochenbau demselben Grundbauplan folgen. Auch wenn die einzelnen
Knochen der besonderen Anpassung gemäß abgewandelt wurden, sei der
gemeinsame "Bauplan" (wer hat geplant?) zu erkennen. Dies wird als
Argument dafür genommen, daß sich die Gliedmaßen im Laufe der Evolution
von einem gemeinsamen Ursprung aus entwickelt haben.

.....was nicht bedacht wird: Auch der Grundbauplan von vorderen und hinteren
Gliedmaßen gleicht sich. Haben sich also die Vorderbeine aus den
Hinterbeinen entwickelt? Oder umgekehrt? Merkwürdig, daß dies von
niemandem behauptet wird.



Ist Dir klar, daß Atheismus ein Glaube ist? Selbst wenn Du glaubst, es gäbe
keinen Gott, glaubst Du. Ein Christ begründet seinen Glauben mit den
Erfahrungen, die er mit Gott gemacht hat. Oder mit der Überzeugungskraft
von Gottes Wort. Oder mit der Veränderung, die Gott geschenkt hat. Aber
womit begründest Du Deinen atheistischen Glauben? Mit dem Verhalten
irgendwelcher Menschen (“Religionskriege” etc.)? Spricht denn deren
Verhalten objektiv gegen die Existenz Gottes? Dann spräche aber das
Verhalten vieler Atheisten für die Existenz Gottes, nicht wahr?

Oder begründest Du Deinen atheistischen Glauben mit bestimmten
Ereignissen, von denen Du meinst, daß sie nicht geschehen könnten, wenn
Gott da ist? Könnten diese Ereignisse nicht ebenso gut bedeuten, daß Gott
einfach nur anders ist, als Du meinst?

Ich denke, daß Du auch als Atheist nicht ernsthaft leugnen kannst, daß Gott
möglich ist.



Falls Du Dir darüber im Klaren bist, daß Gott trotz Deines atheistischen
Glaubens möglich ist - hast Du dann schon einmal darüber nachgedacht, daß
Du als Atheist eigentlich immer nur verlieren kannst?
Wenn Du mit Deinem Atheismus Recht hättest, hättest Du keinen Vorteil.
Denn für Dich wäre mit dem Tod ebenso “alles vorbei” wie für mich. Hinzu
kommt, daß Atheisten schon in diesem Leben im Nachteil sind: Im
statistischen Schnitt haben Atheisten gegenüber gläubigen Christen eine
signifikant niedrigere Lebenserwartung, bezeichnen sich in Umfragen fast
doppelt so häufig als “unzufrieden”, haben eine bedeutend höhere Scheidungs-
und Selbstmordrate, sind öfter krank und haben erheblich häufiger mit Drogen-
und Alkoholproblemen zu kämpfen. Dies mag man psychologisch erklären
wollen - aber es sind Fakten.

Wenn ich aber als Christ Recht habe, dann sieht es für Dich noch viel
schlechter aus. Dann erwartet Dich nach dem Tod die Hölle. In Ewigkeit.

Am Atheismus festhalten zu wollen, ist daher - rein äußerlich betrachtet - ein
höchst unlogisches Vorhaben.
Ich meine jedenfalls, daß es nicht besonders vernünftig ist, an etwas
festzuhalten, womit man in jeder denkbaren Alternative nur verlieren kann -
und unbesehen das zu verwerfen, was die einzige Hoffnung sein könnte.

Ich kann es total verstehen, daß Du skeptisch bist. Ich kann es verstehen,
daß Du nicht von heute auf morgen Deine Meinung änderst. Aber Du müßtest
als Atheist eigentlich nichts Dringenderes zu tun haben, als zu prüfen, ob
nicht doch etwas anderes, weniger aussichtsloses die Wahrheit sein könnte.
Aber merkwürdigerweise waren die meisten Atheisten, mit denen ich zu tun
hatte, in glaubensmäßiger Hinsicht lethargisch und desinteressiert. Sie folgten
einfach nur ihrer vorgefaßten Meinung, ohne diese hinterfragen oder auch nur
ernsthaft begründen zu wollen.

Es ist bequem, nicht nachzudenken.

Wenn Du Dich aber aufmachst, mit ganzem Herzen nach Gott zu suchen, so
gilt Dir die Verheißung Gottes aus Jeremia 29,13:
“Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen
Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der
HERR.”


Gott ist wirklich da !
Ingmar
-------------------------------------------------

So das wars, nachzulesen auf www.evangelikal.de. Auch über die
Glaubhaftigkeit und Einzigartigkeit der Bibel steht einiges interessantes.

Gottes Segen


Johannes 3,16:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Dreieinigkeitslehre ist eine teuflische Irrlehre!


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An Atheisten

23.07.2004 um 17:14
Offener Brief an Analphabeten:



rs5770,1090595675,image001


Das war's schon. Ist manchmal doch toll, wenn man nicht lesen kann, oder?


Achso, und wenn's doch mal nervt, Hilfe gibt es hier:
rs5770,1090595675,Analphabeten 1Deutige2Deuti


Letzte Aktualisierung 00:56 Uhr.



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rüdilein
ehemaliges Mitglied

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An Atheisten

23.07.2004 um 17:15
Herr je ist das viel zu lesen naje ich geh mal davon aus das du an Gott glaubst des weiteren geh ich mal davon aus (hab den text nicht zu ende gelesen) wie blöd wir Atheisten mit unserer Vorstellung sind oder? naje glauben heißt bekanntlich NICHTS wissen und Atheisten GLAUBEN nicht an Gott. Wir GLAUBEN das unsere Persönlichkeit unser gewissen und all so was von unseren Eltern, Freunde, Bekannte, Menschen geprägt worden ist. Zum Urknall, Evolution etc. dafür gibt Stichfesteste beweiße. wenn z.b. sich die Erde nicht verändert hätte genauer gesagt hätte sich in Afrika (wovon wie stammen) das Klima nicht so Radikal verändert, säßen wie heute Wahrscheinlich immer noch auf Bäumen.

Wer Rechtschreibefehler findet...darf sie behalten!!!


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doncarlos
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:18
Lieber Christ,

ich hoffe, Deine Zeilen haben eine therapeutische Wirkung!
Und zwar bei Dir!!!


DC


Das Fundament ist die Basis jeder Grundlage.


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Obrien
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:20
@rüdilein

vielleicht hat Gott den Urknall ausgelöst?*ichmeinjanur*;)

Sei vergnügt solange du am Leben bist...

Ptahotep (2400 v.Chr.)


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An Atheisten

23.07.2004 um 17:27
@ Rüdilein

sehe ich genauso.... je weiter sich die wissenschaft entwickelt, desto mehr beweise gibt es für die evolution etc.

man kann einfach vor diesen tatsachen nicht die augen schließen....



Gott sei Dank bin ich Atheist ;)

Die Frage von Zeitreisen bleibt offen. Ich werde darauf jedoch keine Wette abschließen. Der andere könnte ja den unfairen Vorteil haben, die Zukunft zu kennen. (Stephen Hawking)


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tan
ehemaliges Mitglied

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An Atheisten

23.07.2004 um 17:33
Es ist prinzipiell egal wer was hier und wann zum besten gibt, EinChrist wird es mit sicherheit nicht mehr für nötig halten noch etwas zu diiesem Thread zu sagen, uns, dreckiges Atheistenpack, über seine Meinung zu den Posts aufzuklären, daher ziehe ich es vor nichts zu sagen.
Falls ich mich irre dürft ihr mich öffentlich steinigen..

Juhuu steinigt Tan.

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and die like a champion


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An Atheisten

23.07.2004 um 17:46
Niedlich EinChrist, um einen Atheisten wie mich zu überzeugen, fällt Euch nichts besseres ein als, verklausuliert, Kants kategorischen Imperativ nachzuplappern?


"Ich denke, daß Du auch als Atheist nicht ernsthaft leugnen kannst, daß Gott
möglich ist. "

Ich denke, daß du als Christ nicht ernsthaft leugnen kannst, daß ein Gott auch NICHT möglich seien kann. Tust Du es doch, dann geht es dir nicht um Freiwilligkeit im Glauben, sondern um Zwang sich deiner Anschauung der Welt unterstellen zu müssen.


"Es ist bequem, nicht nachzudenken."

Stimmt, und das scheint für viele Christen oder andere Anhänger von Religionen zu gelten. Statt Nachdenken wird dort nämlich ein Regelwerk übernommen, was das eigene Leben leichter macht. Hat man einen festen Kodex in dem kein Abweichen mehr erlaubt ist, dann braucht man auch nicht mehr selbst denken.


Dein Glaube ist nichts anderes als eine Idee. Und Ideen gibt es viele, nur mit dem Unterschied, daß ein Deiner eine Menge Blut hängt. Dein Gott scheint ein Weißer industriestaatlich geprägter Rassist zu sein. Oder warum läßt er einen ganzen Kontinent wie Afrika verrecken? Als Antwort von Theologen kommt dann immer: "Wahre Gerechtigkeit gibt es nur im Himmel". Was ist das für ein Gott, wenn ich erst sterben muß um Gerechtigkeit zu bekommen? Wofür hat er dann angeblich die Erde geschaffen?


"...und jetzt kommt das Unheimliche: Wie willst Du als Atheist diese Menschen
verurteilen?"

Ich tue es aus freiem Willen und nach meinen eigenen moralischen Vorstellungen. Wie willst du es Tun? Lenkt nicht Dein Gott den Lauf der Welt? Ist das schlechte Verhalten der Menschen dann nicht auch Gott gewollt? Wie willst Du Sie dann verurteilen, wenn du doch die Entscheidungen deines Gottes nicht anzweifeln darfst und kannst?



"Wenn ich aber als Christ Recht habe, dann sieht es für Dich noch viel
schlechter aus. Dann erwartet Dich nach dem Tod die Hölle. In Ewigkeit."

Aha, so schnell wird dann aus dem Gott der Liebe, der Gott der Drohung. Will man freiwillig nicht Mitglied in Deinem Club werden, dann muß die Angst vor Strafe überzeugen. Ärmlich wenn Dein Gott wirklich so ist.



Wie Stehst du zu den Funden in den Quamrum Höhlen? Wie erklärst du das wortwörtliche Übereinstimmungen zwischen der Bergpredigt und den Aufzeichnung einer asketischen jüdischen Sekte aus dem Jahre Null gefunden wurden? Wie erklärt sich deine Kirche wenn immer mehr Funde auftauchen die dafür sprechen daß Jesus und Johannes wohl nur Kämpfer gegen die röische Besatzung waren. Sie erklärt nicht, sie unterdrückt weil sie alles fürchtet was ihren Machtanspruch in Frage stellt. Aber wenn Sie so sicher sind das ihre Weltsicht richtig ist, warum dann immer die Angst vor Kritikern? Warum Denkverbote und Unfehlbarkeitsanspruch?



Was du oder andere Dogmatiker aller Colleur (z.B. Lightstrom auf Seite des Islam) nicht begreifen können ist das Konzept der persönlichen Willensfreiheit. Die Freiheit mich so entscheiden zu können wie ich allein es für richtig halte. Ich brauche keine religiösen Rituale um mein Lben zu gestalten. Aber ich lasse es anderen frei, wenn sie diese brauchen. Und das unterscheidet uns. Du willst zwingen, ich nicht.

Wenn es wirklich einen Gott geben sollte, dann wird er nicht so engstirnig sein wie Du. Dann wird es ihm darum gehen, daß der Mensch ein Leben in Anständigkeit und Harmonie mit seiner Umwelt führt. Und um das zu tun muß ich nicht an ihn Glauben.


"Religion ist Opium für das Volk"
Karl Marx

Und Einige sind wohl schon schwerstabhängig.

Eine der eigenen Erkenntnis widersprechende Argumentation bewirkt eine kognitive Dissonanz. Eine Dissonanz ist psychologisch unangenehm. Daher will man sie reduzieren. Das kann dadurch geschehen, dass man versucht, aktiv Situationen und Informationen zu vermeiden, die möglicherweise die Dissonanz erhöhen könnten. Oder die Person sucht konsequent nach Informationen, die mit der eigenen Haltung oder Meinung stimmig sind.

(Festinger, Leon: Theorie der kognitiven Dissonanz, Bern, Stuttgart 1978)


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corey
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:47
ich hab angst!

Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
FUCK IT ALL
the whole thing i think its sick (slipknot)
Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)


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corey
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:48
@darthhotz *schluchz* du sagst es!!!!


Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
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Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)


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corey
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:52
irh christen macht es euch doch auch sehr einfach
alles was anderes ist wird nicht toleriert
dier erde enstand durch ''gott''
und dieser ''gott'' hat auch die menschen erschaffen und alles leben
ohne meint ihr das ihr mit so einem schwachsinn lange durchkommt?

Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
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corey
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:53
oh man meine rechtsschreibung löl

Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
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Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)


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yo
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:55
ich hasse missionare - und scrollen :|


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corey
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:57
lol mir die ersten zeilen waren schon geist betäubend

Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
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Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)


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tan
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An Atheisten

23.07.2004 um 17:58
4fach Post Corey, Respekt, aber du ahst Recht, ich meine, man kann doch nicht ernsthaft als "Gott hats erschaffen" als argument dafür nehmen das es so war, das is doch wie im Kindergarten;
"Wäääh! der da hat mich gehauen!"
"Wer denn?"
"Gott wars, gott wars, Bäbäbäbäää!"


Was für ein Dreckspost :|

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yo
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An Atheisten

23.07.2004 um 18:02
wieso übrigens schon wieder einen thread zu diesem thema?! ist doch noch der namens gibt es einen gott oder so ähnlich auf den ersten seiten...


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yo
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An Atheisten

23.07.2004 um 18:20
wie dem auch sei, einige punkte:

es ist albern, wenn ein christ versucht, das denken des atheisten (selbstverständlich denken alle atheisten identisch ;) ) zu beschreiben. kaum ein atheist glaubt an den zufall, was du aber im text ständig unterstellst. im gegenteil, evolution ist knallharte kausalität, da ist kein platz für zufall.

du kannst ferner doch nicht im ernst erwarten, dass ein atheist sich einredet, er würde an gott glauben, ncoh dazu an deinen, just to be on the safe side, um länger zu leben etc.
dass christen (und auch alle anderen gläubigen selbstverständlich) länger und gesünder leben, hat viel mit psychologie und physiologie zu tun. atheisten sind meist menschen, die sich viel mehr fragen nach dem sinn des lebens stellen, enttäuscht wurden, zweifel haben etc. religiöse menschen hingegen geben sich meist einfach mit ihrer anerzogenen religion zufrieden, gehen den weg des geringsten widerstands, was viel weniger energie kostet und friede, freude, eierkuchen vorgaukelt.
was an religion gesund ist, ist z. b. das beten, genauer gesagt, das sich einreden, dass es hilft. feedback schlichtweg. auch das repetitive element hat eine stressabbauende wirkung, ist längst bewiesen. kann man aber genauso gut auch mit rhythmischer musik erzielen, die dem eigenen rhythmus entsprechen muss, ansonsten geht der schuss nach hinten los (nicht umsonst verwenden die amis zum foltern von nicht westlichen opfern rockmusik). gilt natürlich auch für tanz etc.

es gäbe noch viel zu sagen, aber es steht ja schon alles xmal in anderen threads...


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sunset_
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An Atheisten

23.07.2004 um 20:48
boah, also ich weiß garnicht, wo ich jetzt anfangen soll...

*tief luft hol*

am besten finde ich ja diesen satz: "Es ist bequem nicht nachzudenken."
...das sagen (bzw. schreiben) ja grad die richtigen! *loool*

aber ich hab grad gesehen, darthhotz hat mal wieder alles wesentliche schon gesagt! :)
- danke, dann muss ich mich schon nimmer so aufregen am späten abend... -
ich (also mein zufällig entstandener molekülhaufen ;) ) sage nur : dito!

liebe grüße



Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden!
Nur an einem abgebrannt...


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buddel
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An Atheisten

23.07.2004 um 21:22
moin

huhu, sunset
bei deinem post bin ich mir nicht ganz sicher, welche position du einnimmst*g*

@yo
schön, daß du indirekt die verschiedenheit der atheisten andeutest.

also , ich hab nix schlechtes erlebt, was mich zum zweifler hat werden lassen.
es war in seinen konsequenzen wohl in erster linie die institution kirche .
und dann dachte ich einfach nach, wie ich das christliche bekenntnis mit meinen (zugegebenermaßen amateurhaften) naturwissenschaftlichen erkenntnissen in einklang bringen könnte.
die beweise sind für mich erschlagend (besser: befreiend).

ich lehne als erste ursache KEINEN "gedanken", "willkürakt einer höheren instanz" oder auch "gott" (was immer das impliziert) ab.

ich lehne eine anbetungsheischende , sich nie offenbarende autorität ab.

wenn es denn trost bietet, kann mir ja egal sein.

buddel


kein alkohol ist auch keine lösung
_____________________________
unter vorbehalt neutral


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An Atheisten

23.07.2004 um 21:27
@einchrist


Was ist denn nun? Viele Threads eröffnen und sich dann nicht der Diskussion darin stellen, sowas find ich nicht so dolle. Also EinChrist, melde Dich endlich zu Wort!

Eine der eigenen Erkenntnis widersprechende Argumentation bewirkt eine kognitive Dissonanz. Eine Dissonanz ist psychologisch unangenehm. Daher will man sie reduzieren. Das kann dadurch geschehen, dass man versucht, aktiv Situationen und Informationen zu vermeiden, die möglicherweise die Dissonanz erhöhen könnten. Oder die Person sucht konsequent nach Informationen, die mit der eigenen Haltung oder Meinung stimmig sind.

(Festinger, Leon: Theorie der kognitiven Dissonanz, Bern, Stuttgart 1978)


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sunset_
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An Atheisten

23.07.2004 um 21:38
ich hab doch noch was:

wenn gott und nicht der urknall der ursprung von allem ist, gott den urknall ausgelöst hat, oder auch einfach nur die erde innerhalb 6 tagen erschaffen hat (sieh´s wie du willst) war ja gott VOR alldem da.

und wo kommt der dann her?! wer hat ihn erschaffen? hat er sich selbst erschaffen und zum "gott" gemacht?!
warum tut er das alles für uns? aus reiner nächstenliebe? oder braucht er ein hobby?

und wie kann so ein "liebender vater" es verantworten, dass es soviel elend auf der welt gibt (s.3.-welt-länder)?! ist er blind??? was soll das? so viele menschen, v.a. kinder müssen leiden, obwohl sie garnichts getan haben! und oft sind das auch noch die gläubigen...
traurig finde ich sowas!
das war z.b. einer der gründe, der mich ins zweifeln brachte... wenn mir das einer mal plausibel erklären kann!

ich habe mich oft gefragt, warum gerade solche menschen, die vom schicksal besonders gebeutelt wurden, noch so nen starken glauben in gott haben.
aber ich denke gerade deshalb. sie brauchen einfach was zum festhalten. wie darthhotz karl marx zitiert hat...


hat nicht gott selbst das "böse" zur erde geschickt durch satan? warum tut er das, wenn er es jetzt wieder verurteilt? zum testen? nur um zu sehen wer sich am besten schlägt? na das ist ja ein scherzkeks...
und den christen suche ich heute noch, der so ganz ohne "satanistischen einfluss" durchs leben kommt. heutzutage ja schier unmöglich. von dem glauben allein kann man leider nicht leben.

zum thema atheisten und morde:
übrigens gibt es auch genügend sog. "gläubige" die menschen ermorden und das womöglich noch im namen gottes!
natürlich können wir in gewissen dingen der religion für einiges dankbar sein, aber die (kath.) kirche hat auch schon genügend mist gebaut!

warum wird kath. priestern untersagt zu lieben? also eine frau? und familie zu haben? nur weil er in "gottes diensten" ist? darf er nur an gott denken? ein bisschen egoistisch, finde ich. das ist doch nur natürlich!
gott sagt doch "mehret euch!"
und ich denke die priester und nonnen, die jungfräulich zu grabe getragen wurden kann man an einer hand abzählen.

und DAS finde ich dann schlimm. diese heuchelei!
das war für mich einer der hauptgründe, warum ich mich von der kath. kirche distanziert habe. man gibt vor, etwas zu sein was man sich garnicht verinnerlicht hat, nur damit man gut dasteht!
ich hab´s doch selbst erfahren.
ich möchte nicht alle über einen kamm scheren, aber sehr sehr viele dieser "christen" die ich kennengelernt habe, haben sich alles andere als christlich verhalten.
und noch viel mehr, die all diese zeremonien (kommunion, firmung, hochzeit) mitmachen, haben überhaupt keine ahnung von gott, wer moses war und was palmsonntag bedeutet. aber sie gehören dazu, weil sie das spiel mitmachen.

das nervt mich, es ist soviel nur fassade.
unser pfarrer z.b.! ich war früher in der KJG, wir haben sehr viel für die kirche gemacht: blumenteppiche gelegt, gottesdienste gesungen, bei krichlichen festen mitgeholfen, zu weihnachten bei alten leuten gesungen.
das habe ich immer sehr gern getan. ihre augen haben immer geglänzt vor freude, manche haben vor rührung sogar geweint.
wir sind dafür 2-3 tage hintereinander durch 3 dörfer gezogen an kalten wintertagen alles zu fuß einige stunden lang.
denkst du, wir hätten für all das mal ein dankeschön unseres pfarrers gekriegt?! der war auch nie anwesend, wenn wir mal was organisiert hatten...

aber wie gesagt, ich habs gern getan. aber da waren sehr viele dieser "christen", die dabei die nase gerümpft haben oder garnicht erst aufgetaucht sind. genau die sitzen heute in den ersten reihen der kirche.

und unser pfarrer? tja, der hat jetzt wieder einige neue marotten: er traut keine jungen pärchen, die vor ihrer kirchlichen hochzeit schon zusammen wohnen, er beerdigt keine leute, die lieber verbrannt weden möchten, und menschen, die in den letzten jahren keine kirchnsteuer bezahlt haben und dann an ihrem sterbebett doch noch ein letztes gebet sprechen möchten, verweigert er den segen etc...
da könnte ich kotzen! entschuldige bitte meine wortwahl, aber ist DAS in gottes namen?!?!

wenn das die leute sind, die so (ungestraft) in seinem namen handeln, und das dann auch noch okay ist, dann bin ich allerdings lieber atheist.

liebe grüße




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