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An Atheisten

6.938 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion, Glauben ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

An Atheisten

25.07.2004 um 15:04
@christ,

wer aus ganzem Herzen nach Gott sucht, der zitiert nicht ständig aus der Vergangenheit! Der nimmt seine Mitmenschen ernst, spricht nicht von Wahrheit,
höchstens von seiner Erkenntnis, so er sie denn hat!


DC

Das Fundament ist die Basis jeder Grundlage.


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einchrist Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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An Atheisten

25.07.2004 um 15:34
Muss noch was klarstellen.

DarkHotz schrieb:Aha, dann erkläre mir doch bitte wie es möglich ist das die
Adam und Eva Geschichte erstmals im 10 Jahrhundert genannt wurde? Weit
später also als andere Teile der ersten 5 Bücher Mose, welche aus dem Jahr
500 n.C. stammen und nichts anderes als die Zusammensetzung diverser
religiöser Texte sind. Du glaubst hier an kirchliche Propaganda. Aber wenn
dem nicht so sein sollte, dann kannst du mir sicherlich erklären wie aus Adam
und Eva, mit ihren drei Söhnen Kain Abel und Set die Menschheit entstanden
ist? <<<<<<<<

Adam und Eva wurde nicht erst im 10 Jahrhundert nach Christus erwähnt, im
Neuen Testament wird die Geschichte schon bestätigt. Siehe Römer 5,14,
Lukas 3,38, 1. Korinther 15,45, 1 Timotheus 2,13, Judas 14.
Also nachweislich falsch deine Äußerung.
Die 5. Bücher Mose stammen aus dem Jahr 500 nach Christus???? Wie
konnte der Herr Jesus diese Bücher dann zitieren und die Menschen wußten
sogar was er meinte.

10.-2. Jahrhundert vor Christus : Entstehung der Schriften des Alten
Testaments
um 300-130 vor Christus: Das hebräische AT in Ägypten wird ins griechische
übersetzt ( Septuaginta LXX )
Die fünf Bücher Mose stammen aus der Zeit 1513 bis 1473 vor Christus.

Es gab auch zur Zeit von Adam und Eva weitere Menschen!
1.Mose 4,14: So wird mir´s gehen, daß mich tötschlägt, wer mich findet.
Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll
siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen machte ein
Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, der ihn fände.
So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande
Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.
Und Kain erkannte sein Weib; die ward schwanger und gebar den Henoch.

Also Kain hat sein Bruder Abel erschlagen und muss zur Strafe wegziehen in
ein anderes Land. Doch Kain meint, das seine Strafe zu schwer sei, weil er
fürchtet, das er von anderen Menschen erschlagen wird. Warum diese Angst,
wenn es keine anderen Menschen gäbe? Und schließlich findet er ja dann eine
Frau und bekam einen Sohn.


DarkHotz schrieb:Im ersten Buch Mose Kapitel 4, Vers 17 heißt es:
"Und Kain erkannte sein Weib; die ward schwanger und gebar ihm den
Henoch"
Wo kommt das Weib von Kain auf einmal her? Es gab außer Adam, Eva, Kain
Abel (tot) und Set (kam erst später auf die Welt) doch keine anderen
Menschen.
Vers 26: "Und Set zeugte auch einen Sohn und nannte ihn Enosch."
Aha, mit wem denn bitte?<<<<<<<

Genau wie Kain weg gehen konnte, so konnten doch auch andere Menschen
in die Gegend von Adam kommen.

Dann wurde hier gesagt, Satan taucht nicht im Alten Testament auf. Das ist
falsch.
Siehe 1. Chronik 21,1, Hiob 1,6, Sacharja 3,1
Auch Jesaja 14 handelt vom Satan, wie er sich erhob und Gott gleich sein
wollte und daraufhin aus dem Himmel verstoßen wurde. Darüber hinaus gibt
es noch einige andere Stellen.

Gottes Segen


Johannes 3,16:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Dreieinigkeitslehre ist eine teuflische Irrlehre!



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An Atheisten

25.07.2004 um 16:10
Es gibt keine ungläubigen Menschen, Atheisten sind nichts anderes als
selbsternannte Ignoranten.
Der Glaube ist das Wesen des Menschen, der Glaube ist die Nahrung des
Geistes.
Wer ihn nicht füttert kann auch nicht das Gegenteilige behaupten.

...leben heisst lieben!


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An Atheisten

25.07.2004 um 16:13
@rebornspecies: Auf der letzten Seite steht, was ein Atheist ist. Also bleib bitte beiu den Tatsachen und sprich von Nihilisten.

MfG jever

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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An Atheisten

25.07.2004 um 18:58
@einchrist

>>>Also Kain hat sein Bruder Abel erschlagen und muss zur Strafe wegziehen in
ein anderes Land. Doch Kain meint, das seine Strafe zu schwer sei, weil er
fürchtet, das er von anderen Menschen erschlagen wird. Warum diese Angst,
wenn es keine anderen Menschen gäbe? Und schließlich findet er ja dann eine
Frau und bekam einen Sohn.<<<


Nun ja, die anderen Menschen die es schon gab, waren auch Kinder Adams und Evas. Wie auf der verherigen Seite schon erklärt (7. Post von oben). Es steht auch in der Bibel, dass alle Menschen von Adam und Eva abstammen.


"Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12)

In 1. Korinther 15,45 lesen wir, dass Adam "der erste Mensch
" war. Gott lies also die Menschheit nicht mit der Erschaffung einer ganzen Gruppevon Menschen beginnen.
Die Bibel macht deutlich, dass nur die Nachkommen Adams errettet werden können. Römer 5 lehrt uns, dass wir sündigen, weil Adam gesündigt hat. Die Todesstrafe, die Adam aufgrund seiner Sünde des Ungehorsams erhielt, ist auch auf alle seine Nachkommen übergegangen.


Für weitere Details lies das Buch, was ich unter dem Text auf der letzten Seite aufgeführt habe.

Glaube was du willst - aber wundere dich nicht wenn du erfährst, dass das, was du glaubst, falsch ist!


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An Atheisten

25.07.2004 um 19:45
Entschuldige Jever, mir scheint der Begriff nicht geläufig zu sein.
...dann meine ich eben die Nihilisten,...morgen heissen sie sowieso wieder
anders. :)


...leben heisst lieben!


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An Atheisten

25.07.2004 um 20:23
leute nu beruhigt euch doch mal wieder. die sache liegt ganz klar auf der hand.
das gott nicht der "erfinder" der menschheit ist, is ja nu von EinChrist selbst zugegeben worden. es gab noch andere menschen auf der welt, sonst hätte kain ja wiegesagt keine frau gefunden, die er schwängern können hätte.
was hat es also mit diesem gott auf sich, den wir seit über 2000 jahren anbeten sollen?

meine theorie dazu (und das is mir ernst):
gott ist nix anderes als ein alien, der auf unserer erde war. er nutze die naivität der erdlinge aus, um irgend so ne homo sapiens frau in die kiste zu bekommen. (vielleicht war´s auch ne neandertaler frau. die vermischung von neandertaler und alien genen könnte die entwicklung des menschen, wie wir ihn kennen, zur folge gehabt haben)
er hatte also ne sexuelle affaire mit ner erdenfrau und da´s damals noch keine alimentenforderungen und auch kein aids gab, hat er´s mit der verhütung ned so genau genommen. sein urlaubsflirt wurde schwanger. entweder sie bekam zwillinge oder dieser alien hatte eben sex mit mehreren frauen.
wie auch immer. auf jeden fall enstanden aus diese, sex abenteuer 2 babys namens adam und eva.
da der alien von der technik und vom benehmen her sicherlich um vieles weiter entwickelt war als so´n oller neandertaler, wurde er von den damaligen erdenbewohner vergöttert. also als gott behandelt.
ausserdem lebt gott im himmel (er kommt von oben... mit nem ufo). und wenn die kirche behauptet, dass gott in uns allen lebt.... tja.... erbgut ist nu mal vererblich. von daher hat die kirche sogar recht. vater unser der du bist im himmel.... gott hat uns nach seinem ebenbild erschaffen.... alles wahr, wenn man´s richtig auslegt.
langer rede kurzer sinn: gott war nix anderes als ein auserirdischer sex tourist.


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An Atheisten

25.07.2004 um 22:49
@tombär

>>>leute nu beruhigt euch doch mal wieder. die sache liegt ganz klar auf der hand.
das gott nicht der "erfinder" der menschheit ist,<<<

Für unwissende vieleicht.


>>>das gott nicht der "erfinder" der menschheit ist, is ja nu von EinChrist selbst zugegeben worden.<<<

Nimms mir nicht übel aber, des lesens sollte man mächtig sein. EinChrist hat keinesfalls "zugegeben", dass Gott nicht der Erfinder der Menschheit ist. Er hat lediglich gesagt, dass es außer Adam, Eva und Kain noch andere Menschen gab. Er hat es zwar nicht direkt gesagt, aber ich bin mir (sehr) sicher, dass er meint, dass die anderen Menschen, die es gab, auch von Gott erschaffen wurden sind.




>>>es gab noch andere menschen auf der welt, sonst hätte kain ja wiegesagt keine frau gefunden, die er schwängern können hätte.<<<


Wie von mir schon gesagt, stimmt das nicht. Ich glaube, ich kopiere, dass was ich in einem anderen Treat schon geschrieben habe, hier doch noch einmal rein:


>Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, sagte er dass sie "Sehr gut" ist. Am Anfang war alles sehr gut. Also auch die Biologischen Körper von Adam und Eva. Sie hätten also ohne probleme alle untereinander Kinder bekommen können, weil ja alles ohne Fehler war, und dann auch die Kinder ohne Fehler sein würden. Nur... dann gab es da den uns allen bekannten Sündenfall. Seitdem hat die Degeneration von allem auf der Welt angefangen (und erst seitdem, fing der Körper an zu altern, bis man letztendlich stirbt). Adam und Evas Körper waren aber noch "sehr gut". Erst im laufe der Zeit wurden die Körper durch die ganzen "Inzüchtigen" Kinder immer Fehlerhafter. Das gesetz Gottes, dass Geschwister nicht heiraten durften, wurde erst unter Moses gegeben, weil da die Degeneration (d.h. der zerfall) schon so weit fortgeschritten war, dass Kinder unter Geschwistern, schwere Erbkrankheiten bekahmen. Auch heute ist jedes neugeborene Kind körperlich ein kleines bischen "unperfekter" als ihre Eltern, weil wir ja alle miteinander Verwand.
Wie du siehst, ist das aus der Sicht der Bibel kein problem.
(Steht im übrigen alles genau in "FRAGEN AN DEN ANFANG - DIE LOGIK DER SCHÖPFUNG" Don Batten (HRSG.), Ken Ham, Jonathan Sarfati, Carl Wieland (ISBN: 3-89397-279-X) CLV erklährt.)

Wie die verschiedenen Hautfarben entstanden sind erkläre ich jetzt hier nicht. Das steht alle ganz genau in dem oben erwähnten Buch erklärt. Kann ja nicht das ganze Buch abschreiben oder den Inhalt in meine Worte fassen. <

>Ne, ne, ne... die ersten beiden Söhne waren Kain und Abel. Sie gingen aber nich gemeinsam auf Wanderschaft. Kain schlug Abel tot. Es war also nur noch Kain da. Es stellt sich für Atheisten eine andere Frage: Woher kahm die Frau von Kain? -Von Adam und Eva. Es steht ja nicht da, wieviele Kinder (vorallem Töchter) Adam und Eva bekahmen (man muss auch bedenken, dass sie früher noch viel älter wurden; und es steht nicht da, wann Kain heiratete). Als Kain eine Frau "bekahm" kann diese nur ein Kind Adam und Evas gewesen sein, welches schon erwachsen geworden war. Und Kain musste da nicht schon tot sein, weil die Menschen damals ja manchmal um die 1000 Jahre alt werden konnten (Irgendwann hat Gott ja das Lebensalter eines Menschen auf 120 Jahre verkürzt, weil er der Meinung war, dass der Mensch nich so lange leben solle, weil er so böse ist.). Warum Kain seine Schwester heiraten durfte, habe ich weit oben schon beschrieben
[siehe auch "FRAGEN AN DEN ANFANG - DIE LOGIK DER SCHÖPFUNG" Don Batten (HRSG.), Ken Ham, Jonathan Sarfati, Carl Wieland (ISBN: 3-89397-279-X) CLV ]).<

>"Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12)

In 1. Korinther 15,45 lesen wir, dass Adam "der erste Mensch
" war. Gott lies also die Menschheit nicht mit der Erschaffung einer ganzen Gruppevon Menschen beginnen.
Die Bibel macht deutlich, dass nur die Nachkommen Adams errettet werden können. Römer 5 lehrt uns, dass wir sündigen, weil Adam gesündigt hat. Die Todesstrafe, die Adam aufgrund seiner Sünde des Ungehorsams erhielt, ist auch auf alle seine Nachkommen übergegangen.<

So, doppelt hält besser.




>>>(vielleicht war´s auch ne neandertaler frau. die vermischung von neandertaler und alien genen könnte die entwicklung des menschen, wie wir ihn kennen, zur folge gehabt haben)<<<

Nur mal so nebenbei, aber der Neandertaler war ein Mensch, "wie wir ihn kennen".
Die gebeugte Körperhaltung führt auf Krankheiten (z.B. Rachitis) zurück. Das geben heute auch viele Evolutionswissenschaftler zu.

Glaube was du willst - aber wundere dich nicht wenn du erfährst, dass das, was du glaubst, falsch ist!


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An Atheisten

25.07.2004 um 23:08
Was hat denn bitte die Bibel mit Glauben zu tun?

Memento Mori


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An Atheisten

25.07.2004 um 23:13
@slash

?????????????????Was meinst du???????????????????

Glaube was du willst - aber wundere dich nicht wenn du erfährst, dass das, was du glaubst, falsch ist!


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An Atheisten

25.07.2004 um 23:28
äääääähhmm *hüstel*

ich glaube, wenn ihr euch zusammen tätet, käme was ganz gutes bei der story raus! *lol*

ne, mal spaß beiseite...

@ tombär:
also ein klein wenig abenteuerlich finde ich deine interpretation der entstehungsgeschichte ja schon. ich glaube nicht, dass ein alien sich mal nur so zum spaß ne neandertalerfrau schnappen würde.
die waren doch bestimmt voll unattraktiv für aliens! würdest du mit so einer nen one-night-stand haben wollen?! ;)
und biologisch gesehen wäre das auch so gut wie unmöglich, wegen der gene. selbst wenn sie sich sehr ähnlich gewesen wären.
beispiel: ein pferd kann zwar mit einem esel kinder kriegen, diese sind dann aber unfruchtbar. aber meistens gibts erst gar keine kinder (zwischen anderen verschiedenen arten). also ist somit deine theorie zu möglichen hybriden ziemlich unwahrscheinlich.
...aber vielleicht haben sie ja anderweitig was gedreht, wer weiß. wenn man heutigen entführungsgeschichten glauben schenken will, werden dabei ja auch immer wieder menschliche ei- und samenzellen entnommen...
aber das nur mal so am rande.

aber eins stimmt: gott kommt immer vom himmel und wohnt auch dort. er schaut von dort aus auf uns herab. manchmal wird er leuchtend am himmel dargestellt. und nicht zuletzt: christi himmelfahrt. :)
wie erklärt man sich das eigentlich als christ? gibt´s in diesem fall dann keine naturgesetze?

@ scrooge:
deinen glauben in allen ehren, aber ist das wirklich deine eigene, persönliche und ernsthafte meinung zu der entstehung der menschheit? alles inzest? is ja lecker... :|
und was ist dann mit der biologisch nachweislichen entwicklung? wo kamen denn adam und eva her?! du glaubst doch nicht ernsthaft, dass man sich seine traumfrau aus den rippen schneiden kann? nicht mal ein gott kann sowas, sorry.
wie gesagt, ich möchte nicht deinen glauben ankratzen, aber so ein denken finde ich echt engstirnig... die kirche sagt doch oftmals selbst, dass vieles in der bibel sinnbildlich gemeint ist!

liebe grüße :)

Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden!
Nur an einem abgebrannt...



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An Atheisten

26.07.2004 um 00:08
@sunset

>>>aber ist das wirklich deine eigene, persönliche und ernsthafte meinung zu der entstehung der menschheit?<<<

Es stand, wie schon geschieben, in einem Buch von 4 Wissenschaftlern. Ich finde die dort aufgeführten Erklärungen sehr Logisch, und stimme ihnen deshalb zu.


>>>alles inzest? is ja lecker<<<

Wie schon erklärt, damals kein problem.


>>>du glaubst doch nicht ernsthaft, dass man sich seine traumfrau aus den rippen schneiden kann? nicht mal ein gott kann sowas, sorry.<<<

Gott hat die Welt aus dem nichts geschaffen, da kann er auch aus Erde einen Mann machen, und aus dessen Rippe eine Frau. Gott kann alles.

...meiner Meinung nach. (ich glaube was in der Bibel steht)


>>>die kirche sagt doch oftmals selbst, dass vieles in der bibel sinnbildlich gemeint ist!<<<

Meine Meinung stimmt in vielen Punkten nicht mit den der Kirche (schon aber mit den der Freien Evangelischen Gemeinden) überein. So einiges an falschheit aus dem Mittelalter ist auch bei den heutigen Kirchen noch zu finden (z.B. Sonntagsheiligung [das ist einer der wenigen Punkte, welcher auch auf die FeG's zutrifft]).
Es stimmt zwar, dass einiges in der Bibel sinnbildlich dargestellt ist (z.B. in Offenbarung und Daniel) aber vieles darf man auf gar keinen Fall sinnbildlich sehen. Die Erklärungen in dem Buch sind sehr einleutend, und zum großen Teil auch wissenschaftlich begründet.


PS: Hier gibt es das erste Kapitel des Buches als pdf-Dokument kostenlos:

www.life-is-more.at/features/ buecher/gibt_es_gott_wirklich.pdf

Glaube was du willst - aber wundere dich nicht wenn du erfährst, dass das, was du glaubst, falsch ist!


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An Atheisten

26.07.2004 um 00:09
@tombär

lustige theorie, sollte man vieleicht mal verfilmen :)

Glaube was du willst - aber wundere dich nicht wenn du erfährst, dass das, was du glaubst, falsch ist!


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An Atheisten

26.07.2004 um 00:52
Ich merke immer wieder, dass Christen einfach die Welt für sich beanspruchen! Hallo? Seid mal ein bisschen toleranter anderen Religionen oder Glaubenssystemen gegeüber! Ich meine warum können Buddhisten, Shintoisten etc. etc. oder irgendwelche anderen Religionen/Glaubenssysteme nicht genauso recht haben wie ihr? Oder hat vielleicht keiner recht? Ich finde die geschichten von scrooge sehr abenteuerlich! Von wegen damals ging das mit dem insest... nun frage ich mich einfach mal warum gibt es so viele religionen wenn die menschen von "gott" oder einem gott oder einer göttin wie auch immer geschaffen wurde? Der denkansatz mir dem alien ist interesant und lustig *g* Was ich interesant finde im Hinduismus wird gesagt, das arier aus den bergen kamen blasshäutige wesen die den hinduismus begründet haben, ich bin ja kein alien theorien macher aber ich finde das hört sich irgendwie nach so was an oder so wer weiß. Ich bin buddhist denke aber nicht, das es die einzige wahrheit ist oder überhaupt eine wahrheit! Ich denke immer wieder darüber nach woher will man wissen, ob man wiedergeboren wird oder in einen himmel kommt oder ins nirvana oder sonstwohin... vielleicht ist nach dem tot auch das licht aus, ende, schluss wer weiß? Naja ich finde es halt nur scheiße, dass immer alle christen sein müssen und das christentum die einzige wahrheit ist.

Naja kann man nichts machen bis dann
Andreas

Der Tod ist nur ein weiterer Schritt ins Leben...



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An Atheisten

26.07.2004 um 01:07
@darthhotz

(Ich)"Tja... was soll man machen. Im Mittelalter sind die ganzen "Heiden" in die Kirche gekommen, weil jeder Christ sein musste. Später, schon mehr in unserer Zeit, sind auch wieder Heiden in die Kirche gekommen (und Pfarrer geworden), weil man für das Teologiestudium keine besonders guten Noten brauchte"

(Du)"Großartig, auf einmal sind die Atheisten und das Hochschulsystem dran schuld das euer Glaube falsch gelebt wird. Und wenn man es nicht auf die Heiden schieben kann, dann heißt es bei Dir:"

(Ich)"Du schreibst viel von sogenannten Christen. aber alle, die dies tun, was du hier bemängelst, sind keine wirklichen Christen, da ihr Handeln unbiblisch ist."

(Du)"Und exakt den gleichen Satz, wortwörtlich genauso, höre ich immer von unserem Extremmuslim Lightstorm wenn es um den, im Namen des Islam begangenen, Terror geht. Das sind dann immer keine wahren Muslime und bei Dir sind es keine wahren Christen. Leichter kann man sich seiner Verantwortung nicht entziehen. Immer sind es die anderen!"


---Wie schon gesagt, es war eben so---


Der Römische Kaiser Konstantin wurde 312 "Christ". Er änderte einiges im Römischen Reich.

Neuerungen unter Konstantin:

- Priester und Bischöfe bekommen Vorzugsrechte (keine Steuern, richterliche
Gewalt, ...).
- Der Sonntag wird allgemein verbindlicher Feiertag (321).
- Mit Hilfe staatlicher Mittel werden prächtige Kirchen gebaut.
- Der Kaiser beruft und leitet christliche Synoden, auf denen Lehrfragen
entschieden werden.
- Christen werden begünstigt (schneller befördert, bekommen hohe Ämter, ...).

Folgen: Jetzt treten die Menschen in Massen in die Kirche ein, oft nur wegen
der gesellschaftlichen Vorteile. Das Heidentum dringt damit in die
Kirche ein (Heiligenkult etc.). Die Verbindung von Staat und Kirche
beginnt. Bei Lehrstreitigkeiten werden nicht mehr nur geistliche,
sondern auch politische Mittel angewandt.

326: Häretikergesetz Konstantins:
Christliche Sekten werden verboten und verfolgt (d.h. keine volle
Religionsfreiheit mehr).
346: Konstantius verbietet heidnische Opfer und den Tempeldienst
380: Religionsedikt des Theodosius:
Das Christentum wird zur Staatsreligion erklärt. Jeder Bürger des
römischen Reiches muss jetzt Christ sein! Das Heidentum ist
verboten, Nichtchristen werden benachteiligt.

Folge: Das Heidentum lebt im Rahmen der christlichen Kirche weiter. Die Kirche
wird zu einem Instrument des Staates. Sie verliert ihre innere Kraft. Im
islamischen Arabersturm im 7. Jahrhundert werden die (einst blühenden)
Gemeinden Nordafrikas und Asiens (die in der Verfolgung so stark
waren) einfach spurlos weggefegt. Die Geschichte der Kirche als
Freikirche ist zu Ende, es beginnt die Geschichte der Staatskirche. Die
Verflechtung von Kirche und Staat bestimmt die Kirchengeschichte in den
nächsten 1100 Jahren.

Jetzt werden zum Teil sogar die echten Christen von der Kirche verfolgt:

...fortsetzung wann anders (aber nur wenn jemand den rest lesen will)...

Glaube was du willst - aber wundere dich nicht wenn du erfährst, dass das, was du glaubst, falsch ist!


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An Atheisten

26.07.2004 um 01:38
@taiji

>>>Seid mal ein bisschen toleranter anderen Religionen oder Glaubenssystemen gegeüber!<<<

Ich bin anderen "Religionen oder Glaubenssystemen" gegenüber "tolerant". Ich akzeptiere jedermanns Meinung - was nicht heißt, dass ich sie glaube.


>>>Ich meine warum können Buddhisten, Shintoisten etc. etc. oder irgendwelche anderen Religionen/Glaubenssysteme nicht genauso recht haben wie ihr? Oder hat vielleicht keiner recht?<<<

Sie "könnten" teoretisch auch recht haben. Nur ist es wahrscheinlicher, dass die Bibel richtig ist, weil es für einiges Wissenschaftliche und Historische erklärungen gibt (ich verweise wieder auf das jetzt schon sooft genannte Buch [und die Websites]). Ich glaube aus überzeugung (welche mir auch immer wieder aufgrund von neuen Historischen und Wissenschaftliche erkenntnissen bestätigt wird) an den Inhalt der Bibel.

Ich zwinge niemanden, es auch zu glauben, es liegt mir nur sehr aM Herzen, dass andere es auch tun, weil ich wie gesagt an den Inhalt der Bibel glaube, und nich möchte, dass die anderen Menschen in die Hölle kommen (was sie laut der Bibel sonst kommen würden).


>>>Ich finde die geschichten von scrooge sehr abenteuerlich! Von wegen damals ging das mit dem insest... nun frage ich mich einfach mal warum gibt es so viele religionen wenn die menschen von "gott" oder einem gott oder einer göttin wie auch immer geschaffen wurde?<<<

Habe ich hier schon einmal geschrieben:

http://www.allmystery.de/system/forum/data/pr3980-15.shtml


Hier noch einmal:

Mal angenommen man sagt, dass das, was in der Bibel steht, stimmt. Dann währen dehren Götter nicht älter als "unsrer". Denn die Völker sind vom glauben abgefallen und wussten irgendwann nichts mehr von "unserem" Gott. Sie hatten dann ihre eigenen Götter, und durch die Kolonisierung wurde ihnen "unser" Gott wieder "beigebracht". Demnach wären "ihre" nicht älter.


Es gab ihn bei den Inkas (und anderen Völkern) aus den oben beschrieben Gründen nicht - nämlich nicht MEHR. Lies mal das 1. und 2. Buch Mose.


Warum diese Götter in ungefähr allen Kulturen ihren Anfang zur gleichen Zeit hatten, ist ganz logisch. Allee Menschen stammen von Adam und Eva ab, die Gott kannten; somit stammen alle Kulturen von Adam und Eva ab und ihre Götter hatten auch dort ihren Anfang, weil es über lange Zeit überliefert wurde, dann aber das passiert ist, wovon du sagst, es währe mit der Bibel passiert. Warum das mit der Bibel nicht passiert ist habe ich weiter oben schon kurz erläutert und lässt sich auch in den genannten Büchern (und dem Heftchen des Bibelmuseums Wuppertal) nachlesen.


@all

Wichtige Bitte:

Ich wünsche nicht immer alles wiederhohlen zu müssen. Bitte lest euch doch erst meine Links zu Beiträge, die ich schonmal schrieb durch, bevor ihr mir Fragen stellt, undbehauptungen aufstellt.
Wenn euch das nicht reicht, was ich schon geschrieben habe, lest die Bücher, die ich empfohlen habe. Wie schon gesagt, ich kann hier nicht die ganzen Bücher abschreiben, bzw. in meine Worte fassen.

Danke.

Gute Nacht!



Glaube was du willst - aber wundere dich nicht wenn du erfährst, dass das, was du glaubst, falsch ist!


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An Atheisten

26.07.2004 um 03:22
@scrooge

Du unterscheidest nicht zwischen den Tontafeln auf denen das Buch Esra in althebräisch stand und der schriftlichen Normung der Bibel die erst durch die Masoreten stattgefunden hat. Der Originaltext von Esra sieht nämlich so aus:

"dßddnhrrdnngttfrchtstndhitstllsnrchtndgbtdchdrgbtdnd dnkndrnddnkndskndrllrlbtgfdßhringibt".

Das alte Hebräisch kannte nämlich keine Vokale, Satzzeichen oder Trennungen!Alles eine durchgängige Ansammlung von Buchstaben. Da das Urhebräisch als Umgangssprache aber in Vergessenheit geritt wurde in den Jahren 500-1000 Jhdt n.C. durch die jüdischen Schriftgelehrten (Masoreten) vorgenommen. Diese waren die eigentlichen Redakteure der Bibel, sie haben den Text erst wirklich entwickelt und auch Bemerkungen dazugefügt. Vorher wurde er teilweise sogar nur mündlich überliefert. Die Masoreten waren in der Regel an Königshäusern tätig, aber da wird ja keine Beeinflußung stattgefunden haben. Bestimmt nicht.
Auch nicht überraschen das sich Teile des N.T. aufs A.T. beziehen, wenn es erst in dieser Zeit genormt, redigiert und niedergeschrieben wurde!

Der Text auf den du dich stützt ist also lange nicht so alt wie Du es gerne hättest. Wenn es diesen Text im Ursprung überhaupt gegeben hat!

Angeblich hat Mose seine 5 Bücher ja in die Bundeslade gelegt:
5. Mos. 31,26
"Nehmet das Buch dieses Gesetzes und leget es an die Seite der Lade des HERRN, eures Gottes, daß es daselbst ein Zeuge sei wider dich."

In die Lade dürfte ja keiner gucken und erst später wurde sie geöffnet, aber ups:
1. Könige 8:
6: "Also brachten die Priester die Lade des Bundes Jahwehs an ihren Ort, in den Chor des Hauses, in das Allerheiligste unter die Flügel der Cherubim ..."
9; "Und war nichts in der Lade denn nur die zwei Tafeln des Moses, die er hineingelegt hatte am Herob, da der HERR mit den Kindern Israel einen Bund machte, da sie aus Ägypten gezogen waren."

Da war ja gar nichts mehr drin! Und später verschwand dann auch noch die Lade selbst. Wo stammen dann eigentlich die Mosebücher her? Aus einem Fund aus dem Nichts! 350 Jahre später:
Hohepriester Hilkia zu dem Schreiber Saphan:
"Ich habe das Gesetzbuch gefunden im Hause des HERRN. Und Hilkia gab das Buch Saphan, daß er es läse." (2. Könige 22, 8)

Wo es gefunden wurde ist nie erwähnt worden, vielleicht weil man es einfach selber geschrieben hat?


Und jetzt nochmal zu Adam und Eva. Von denen stammt also die ganze Menschheit ab. Soso. Einer ihrer direkten Nachfahren (durch Inzeßt oder nicht erwähnte Töchter, obwohl jeder sonst erwähnt wurde, sei jetzt dahingestellt), war Abram, der Urvater des Volkes Israel. Und der zog dann nach Kanaan. Aber Überraschung! Da war ja schon jemand! Die Ägypter! Wo kamen die den jetzt auf einmal her? Hat man die auch nur nicht erwähnt? Die waren sogar mehr als die Israelis, eine alte Hochkultur sogar. Aber nach der Adam und Eva Story hätte es die ja gar nicht geben dürfen, sondern nur die Söhne und Töchter des Volk Israels, der direkten Nachfahren von A und E!

Dafür hätte ich gerne eine Erklärung.

Eine der eigenen Erkenntnis widersprechende Argumentation bewirkt eine kognitive Dissonanz. Eine Dissonanz ist psychologisch unangenehm. Daher will man sie reduzieren. Das kann dadurch geschehen, dass man versucht, aktiv Situationen und Informationen zu vermeiden, die möglicherweise die Dissonanz erhöhen könnten. Oder die Person sucht konsequent nach Informationen, die mit der eigenen Haltung oder Meinung stimmig sind.

(Festinger, Leon: Theorie der kognitiven Dissonanz, Bern, Stuttgart 1978)



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An Atheisten

26.07.2004 um 11:17
...so langsam wird´s spannend :)

Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden!
Nur an einem abgebrannt...



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An Atheisten

26.07.2004 um 11:27
@ scrooge

du musst dich ja auch nicht dauernd wiederholen, wir können ja alle lesen.
mach halt höchstens einen verweis auf deine älteren posts...

und du brauchst ja auch nicht dauernd zu zitieren, sondern mal nur ein paar "einfache" fragen aus deiner sicht plausibel zu erklären. DEINE meinung und nicht nur zitate. die würde mich mal interessieren. was DU denkst und nicht was die bibel sagt. oder glaubst du alles exakt so wie´s in der bibel steht?

im übrigen finde ich es aber sehr lobenswert von dir, dass du dich unseren fragen stellst. :) es gibt ja andere hier, denen´s plötzlich die sprache verschlagen hat...

ein paar antworten hätte ich aber auch gern, z.b. zu darthhotz´s frage.
und was sollte man in der bibel sinnbildlich sehen und was wörtlich?
da waren auch noch einige fragen in diversen posts, die einfach übergangen wurden...

liebe grüße

Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden!
Nur an einem abgebrannt...



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An Atheisten

26.07.2004 um 15:53
An Alle Atheistische Freunde!!!



Der Evolutionsschwindel

Der wissenschaftliche Zusammenbruch der Evolutionstheorie und ihr ideologischer Hintergrund


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SPEZIELLES VORWORT:
Die eigentlichen ideologischen Wurzeln des Terrorismus:
Darwinismus und Materialismus


Einleitung

Die meisten Menschen sind der Meinung, dass die Evolutionstheorie zuerst von Charles Darwin vorgelegt wurde und auf wissenschaftlichen Fakten, Beobachtungen und Experimenten beruhe. Jedoch ist Darwin weder ihr Begründer, noch stützt sich die Theorie auf wissenschaftliche Beweise. Die Theorie ist im wesentlichen ein Versuch, das antike Dogma, der materialistischen Philosophie auf die Natur anzuwenden. Obwohl die Evolutionstheorie in keiner Weise auf wissenschaftlichen Beweis stützt, wird sie blind zugunsten der materialistischen Philosophie aufrechterhalten.

Dieser Fanatismus hatte katastrophale Folgen, die darauf zurückzuführen sind, dass sich mit der Verbreitung des Darwinismus und der von ihm unterstützten materialistischen Philosophie die Behandlung der Frage nach dem Ursprung und Zweck des menschlichen Daseins drastisch verschoben hat. Dem Denken der Menschen, die normaler- und natürlicherweise‚ die Auffassung vertreten hätten, dass der Mensch von Gott erschaffen worden war um einer guten, gottgewollten sittlichen Ordnung entsprechend zu leben, wurde nunmehr das Konzept eingepflanzt, dass‚ der Mensch zufällig entstanden, und seiner Natur nach ein Tier sei, das sich im Kampf ums Überleben entwickelt habe. Für diese große Täuschung war und ist ein hoher Preis zu zahlen. Ideologien des Terrors, wie der Rassismus, Faschismus und Kommunismus und viele andere barbarische Weltanschauungen, die auf Konflikten basieren, haben ihr bloßes Existenzvermögen aus dieser Täuschung geschöpft.

Dieses Kapitel behandelt das Unheil, das der Darwinismus der Welt beschert hat und deckt den Zusammenhang mit dem Terrorismus, einem der wichtigsten globalen Probleme unserer Zeit, auf.

Die darwinistische Lüge: 'Das Leben ist ein Konflikt'

Darwin geht in der Entwicklung seiner Theorie von einer grundlegenden Voraussetzung aus: "Die Entwicklung der Lebewesen hängt vom Kampf ums Überleben ab. Der Starke gewinnt den Kampf, die Schwachen sind zu Untergang und Vergessenheit verurteilt."

Laut Darwin gibt es in der Natur ewige Konflikte, die einen ständigen rücksichtslosen Kampf ums Überleben verursachen. Das Starke überwältigt immer das Schwache und dies erst ermöglicht es, dass Entwicklungsstattfinden kann. Der Untertitel zu seinem Buch "Über den Ursprung der Arten - durch natürliche Selektion, oder die Erhaltung der bevorzugten Rassen im Kampf ums Dasein" gibt diese Ansicht prägnant wieder.

Außerdem schlug Darwin vor, dass der, Kampf ums Überleben‚ auch zwischen menschlichen Rassen stattfände. Dieser absurden Ansicht entsprechend sind 'die bevorzugten Rassen' im Kampf siegreich. Bevorzugte Rassen waren nach Darwins Ansicht die weißen Europäer. Afrikanische oder asiatische Rassen lagen im Kampf ums Überleben zurück. Darwin ging noch einen Schritt weiter und prophezeite, dass diese Rassen bald im ‚Kampf ums Überleben' völlig unterliegen und folglich verschwinden würden:

In Jahrhunderten gemessenen, werden in nicht allzu ferner Zukunft die zivilisierten Menschenrassen mit annähernder Sicherheit die wilden Rassen überall auf der Erde ausmerzen und ersetzen. Zur gleichen Zeit werden die antropomorphen Affen ...zweifellos ausgerottet werden. Die Kluft zwischen dem Menschen und seinen nächsten Verwandten, die sich dann, wie zu erhoffen, in derhygtalt eines kultivierteren Zustands manifestieren wird, wird dann weiter sein, als selbst die zwischen einem Kaukasier und irgend einem Affen wie etwa dem Pavian, anstatt wie gegenwärtig, zwischen dem Neger oder Australier und dem Gorilla.1

Der indische Anthropologe Lalita Vidyarthi erklärt, wie Darwins Evolutionstheorie den Rassismus den Sozialwissenschaften aufzwang:

Seine (Darwins) Theorie des Überlebens der Anpassungsfähigsten wurde von den Sozialwissenschaftlern jener Tage begeistert aufgenommen, und sie glaubten, dass die Menschheit verschiedene Stufen der Evolution durchlaufen, und in der Zivilisation der weißen Rasse ihren Höhepunkt erreicht habe. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Rassismus als eine gerechtfertigte Gegebenheit von einer beträchtlichen Mehrheit der westlichen Wissenschaftler akzeptiert.2

Darwins Quelle der Inspiration: Die Malthussche Theorie der Rücksichtslosigkeit

Darwins Quelle der Inspiration zu diesem Thema war das Buch des britischen Wirtschaftswissenschaftlers Thomas Malthus "Eine Abhandlung über das Prinzip der Bevölkerungsentwicklung" [An Essay on the Principle of Population]. Malthus errechnete, dass die menschliche Bevölkerung schnell zunimmt, wenn sie sich selbst überlassen ist. Seiner Ansicht nach zählten Katastrophen wie Kriege, Hungersnöte und Epidemien zu den grundlegenden Faktoren, die die Bevölkerungszahl unter Kontrolle hielten. Kurz gesagt, diesem brutalen Anspruch entsprechend mussten einige Menschen sterben, damit andere leben konnten. Das Überleben bedeutete 'dauernder Krieg'.


Thomas Malthus Darwin wurde durch die Sozialtheorien von Malthus beeinflusst, in denen die Unbarmherzigkeit als ein Naturgesetz definiert wurde.

Im 19. Jahrhundert fanden Malthus' Ideen weite Anerkennung. Insbesondere führende europäische Intellektuelle unterstützten seine grausamen Ansichten. In einem Artikel mit dem Titel 'Das geheime wissenschaftliche Programm der Nazis' [The Nazis' Secret Scientific Agenda] wird der Anklang, den Malthus' Ansichten über die Bevölkerungskontrolle im Europa des 19. Jahrhunderts fanden folgendermaßen geschildert:

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fanden sich die Mitglieder der führenden Klasse in Europa zusammen, um das neu entdeckte Problem des Bevölkerungswachstums zu diskutieren und Durchführungsmethoden des Malthusschen Konzepts zu planen, um die Sterblichkeitsrate der Unterprivilegierten zu erhöhen. Das Ergebnis war, kurz zusammengefasst folgendes: "Anstatt den Armen Sauberkeit zu empfehlen, sollten bei ihnen genau entgegengesetzte Angewohnheiten gefördert werden. Die Strassen in den Städten sollten enger gebaut werden, mehr Menschen in den Häusern untergebracht werden und es sollte Epidemien in diesen Städten gefördert werden. Auf dem Land sollten Dörfer in der Nähe von stehenden Gewässern erbaut werden, und Ansiedlungen sollten insbesondere in Sumpfgebieten und ungesunder Umgebung gefördert werden" usw,...3

Als Folge dieser grausamen Politik würden die Schwachen und diejenigen, die im Kampf ums Überleben unterliegen würden, beseitigt, und auf diese Weise dem raschen Bevölkerungszuwachs entgegengewirkt werden. Diese sogenannte Politik der 'Unterdrückung der Armen' wurde tatsächlich im 19. Jahrhundert in Großbritannien praktiziert. Es wurde eine industrielle Ordnung errichtet, in der acht- und neunjährige Kinder sechs Stunden pro Tag in den Kohlengruben arbeiten mussten, wobei Tausende von ihnen unter diesen schrecklichen Lebensbedingungen starben. Der 'Kampf ums Überleben', der von der Malthusschen Theorie gefordert wurde, hatte für Millionen von Briten ein Leben des Leidens zur Folge.

Beeinflusst durch diese Ideen wendete Darwin den Begriff des Konfliktes auf die gesamte Natur an und schlug vor, dass die Starken und Anpassungsfähigsten siegreich aus diesem Krieg des Daseins hervorgehen würden. Außerdem behauptete er, dass der sogenannte Kampf ums Überleben ein gerechtfertigtes und unveränderliches Naturgesetz sei. Andererseits forderte er Menschen auf, ihre religiösen Überzeugungen aufzugeben, indem er die Schöpfung verneinte und damit auf den Abbau aller ethischen Werte abzielte, die ein Hindernis für die Rücksichtslosigkeit des 'Kampfs ums Überleben' darstellen konnten.

Die Verbreitung dieser verderblichen Ideen, die den einzelnen Menschen zu Unbarmherzigkeit und Grausamkeit anleiten, forderte einen hohen Preis von der Menschheit im 20. Jahrhundert.


Die Rolle des Darwinismus bei der Vorbereitung des 1. Weltkrieges

Als der Darwinismus die europäische Kultur untergrub, begannen sich die Auswirkungen des 'Kampfs ums Überleben', bemerkbar zu machen. Insbesondere die europäischen Kolonialmächte begannen damit, die Völker zu unterdrücken, die sie als 'evolutionär rückständige Nationen' kolonisierten, wofür ihnen der Darwinismus die Rechtfertigung lieferte.

Der blutigste politische Auswuchs des Darwinismus war der Ausbruch des 1. Weltkrieges im Jahr 1914.

In seinem Buch "Europa seit 1870" [Europe Since 1870] erklärt der weithin bekannte britische Geschichtsprofessor James Joll, dass einer der Faktoren, die derzeit den Boden für den 1. Weltkrieg bereiteten, der Glaube der europäischen Herrscher an den Darwinismus war. So schrieb zum Beispiel; der Österreichungarische Generalstabschef, Baron Franz Conrad von Hoetzendorff in seinen Nachkriegsmemoiren:

Menschenfreundliche Religionen, moralischer Unterricht und philosophische Lehren können zweifellos manchmal dienen, den Kampf der Menschheit ums Bestehen in seiner gröbsten Form zu schwächen, aber sie werden nie erfolgreich sein, ihn als antreibendes Motiv der Welt zu löschen... Es stimmt mit dieser beherrschenden Grundregel überein, dass die Katastrophe des Weltkrieges als das Resultat der treibenden Kräfte im Leben der Staaten und Völker eintrat, wie ein Unwetter, das sich seiner Natur gemäß ergießen muss.4

Es ist nicht schwer zu verstehen, wie von Hoetzendorff mit dieser ideologischen Grundlage die Österreichungarische Monarchie anregen konnte, den Krieg zu erklären. Solche Ideen waren zu jener Zeit nicht auf das Militär beschränkt. Kurt Riezler, der persönliche Sekretär und Vertraute des deutschen Kanzlers Theobald von Bethmann-Hollweg, schrieb 1914:

Ewige und absolute Feindschaft ist den Beziehungen zwischen Menschen grundsätzlich innewohnend; und die Feindseligkeit, die wir überall beobachten..., ist nicht das Resultat einer Perversion der menschlichen Natur, sondern das Wesentliche der Welt und der Quell des Lebens selbst.5

Friedrich von Bernhardi, ein General des 1. Weltkrieges, stellte eine ähnliche Beziehung zwischen dem Krieg und den Gesetzen des Krieges in der Natur auf. Bernhardi erklärte: "Der Krieg - ist eine biologische Notwendigkeit... er ist so nötigt wie der Kampf der Elemente in der Natur... er führt zu einer biologisch gerechten Entscheidung, da seine Entscheidungen auf der Natur der Dinge beruhen."6

Wie wir gesehen haben, war der Ausbruch des 1. Weltkriegs weitgehend hyg durch die Denkweise der europäischen Denker, Generäle und Verwalter beeinflusst, die Krieg, Blutvergießen und Leiden als eine Art 'Entwicklung', und diese als ein unveränderliches 'Naturgesetz' ansahen. Die ideologische Grundlage, dieses Kriegs, der eine ganze Generation in die Vernichtung führte, war nichts anderes als Darwins Konzept des 'Kampfs ums Überleben' und der 'bevorzugten Rassen'.

Der 1. Weltkrieg hinterließ 8 Millionen Tote, Hunderte von zerstörten Städten und Millionen von Verletzten, Verkrüppelten, Heimatlosen und Arbeitslosen.

Die grundsätzliche Ursache des 2. Weltkrieges, der 21 Jahre später ausbrach und 55 Millionen Tote hinterließ, war ebenfalls im Darwinismus begründet.

Die Frucht 'des ‚Gesetzes der Wildnis': Der Faschismus

Indem der Darwinismus im 19. Jahrhundert den Rassismus schürte, bildete er die Grundlage einer Ideologie, die sich im 20. Jahrhundert entwickeln, und die Welt in ihren bisher blutigsten Konflikt stürzen sollte: Nazismus.

In den Nazidogmen lässt sich deutlich eine starke darwinistische Prägung erkennen. Wenn man diese, von Adolf Hitler und Alfred Rosenberg formulierte Ideologie untersucht, stößt man häufig auf Konzepte wie 'natürliche Auswahl', 'ausgewählte Paarung' und 'Kampf ums Überleben zwischen den Rassen', die in Darwins Buch "Über den Ursprung der Arten" ständig wiederkehren. Hitler hat sein Buch "Mein Kampf" genannt, wobei er durch das darwinistische Prinzip des Kampfs ums Überleben angeregt wurde, aus dem nur die Stärksten siegreich hervorgingen. Er spricht insbesondere über den Kampf zwischen den Rassen:

Die Geschichte würde ihren Höhepunkt in einem neuen tausendjährigen Reich unvergleichlicher Herrlichkeit erreichen, gegründet auf einer neuen, durch die Natur selbst angeordneten rassischen Hierarchie.7

Auf dem Nürnberger Reichsparteitag im Jahr 1933 verkündete Hitler, dass "eine höhere Rasse eine niedrigere Rasse unterwerfe" und dass das "ein Recht sei, das in der Natur vorherrsche, und welches als das einzige denkbare Recht überhaupt betrachtet werden könne".


Sowohl die Rassentheorie als die Krieghysterie der Nazis wurden vom Darwinismus geschürt.

Dass die Nazis vom Darwinismus beeinflusst wurden, ist eine Tatsache, die fast alle, in diesem Fach bewanderten Historiker anerkennen. Der Historiker Hickman beschreibt den Einfluss des Darwinismus auf Hitler wie folgt:

(Hitler) war ein überzeugter Anhänger und Prediger der Evolution. Was auch immer die tieferen, schwerwiegenden Verstrickungen seiner Psychose gewesen sein mögen, steht fest, dass [das Konzept des Kampfs von großer Bedeutung war, denn] sein Buch Mein Kampf legt eine Reihe von evolutionistischen Ideen dar, insbesondere solche, die den Kampf, das Überleben der Anpassungsfähigsten und die Beseitigung der Schwachen betonen, um eine bessere Gesellschaft hervorzubringen. 8

Hitler, der diese Ansichten vorhyg, setzte die Welt einer Vergewaltigung aus, die ihresgleichen nicht kannte. Viele ethnische und politische Gruppen, insbesondere Juden waren schrecklichen Grausamkei-ten ausgesetzt und wurden in den Konzentrationslagern der Nazis systematisch getötet. Der 2. Weltkrieg, der mit der Invasion der Osteuropäischen Staaten durch die Nazis begann, kostete 55 Millionen Menschen das Leben. Im Hintergrund der größten Tragödie der Weltgeschichte stand das darwinistische Konzept des 'Kampfs ums Überleben'.

Das Blutige Bündnis: Darwinismus und Kommunismus

Während die Faschisten sich auf dem rechten Flügel des Sozialdarwinismus befinden, wird der linke Flügel von den Kommunisten besetzt. Die Kommunisten waren immer die rigorosesten Verfechter von Darwins Theorie.

Dieses Verhältnis zwischen Darwinismus und Kommunismus geht auf die Gründer dieser beiden 'Ismen' zurück. Marx und Engels, die Begründer des Kommunismus, lasen Darwins Buch "Über den Ursprung der Arten", unmittelbar, nachdem es erschienen war und waren über die darin vertretene 'dialektisch materialistische' Haltung erstaunt. Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels enthüllt, dass sie in Darwins Theorie 'die naturgeschichtliche Grundlage für den Kommunismus' enthalten sahen. In seinem Buch "Die Dialektik der Natur", das er unter darwinistischem Einfluss schrieb, war Engels voll des Lobes für Darwin und versuchte, im Kapitel 'Die Rolle der Arbeit in der Wandlung vom Affen zum Menschen' seinen eigenen Beitrag zur Theorie zu leisten.

Russische Kommunisten wie Plekhanov, Lenin, Trotzki und Stalin, die in den Fußstapfen von Marx und Engels folgten, stimmten völlig mit Darwins Evolutionstheorie überein. Plekhanov, der als der Begründer des russischen Kommunismus angesehen wird, betrachtete den Marxismus als 'die Anwendung des Darwinismus auf die Sozialwissenschaft'.9

Trotzki sagte, 'Darwins Entdeckung ist der höchste Triumph der Dialektik auf dem gesamten Gebiet der organischen Materie'.10

'Die darwinistische Ausbildung' spielte eine Hauptrolle in der Bildung der kommunistischen Kader. Die Historiker z.B. berichten die Tatsache, dass Stalin in seiner Jugend religiös warhyger unter dem Einfluss von Darwins Büchern ein Atheist wurde.11

Mao Tse-tung, der die kommunistische Staatsordnung in China errichtete und Millionen von Menschen getötet hat, erklärte öffentlich, dass 'der chinesische Sozialismus auf Darwin und der Evolutionstheorie begründet ist'.12

Der Harvard Historiker, James Reeve Pusey, untersucht in seinem Forschungswerk "China und Charles Darwin" in großem Detail die Wirkung des Darwinismus auf Mao und den chinesischen Kommunismus.13

Kurz gesagt, es besteht eine untrennbare Verbindung zwischen der Evolutionstheorie und dem Kommunismus. Die Theorie behauptet, dass lebende Organismen Zufallsprodukte sind, und stellt dem Atheismus eine sogenannte wissenschaftliche Basis zur Verfügung. Aus diesem Grund ist der Kommunismus, eine atheistische Ideologie, fest mit dem Darwinismus verknüpft. Außerdem behauptet die Evolutionstheorie vor, dass die Entwicklung in der Natur auf Grund von Konflikten möglich wird (in anderen Worten 'durch den Kampf ums Überleben') und unterstützt damit den Begriff der 'Dialektik', der für den Kommunismus grundlegend ist.

Wenn wir an das kommunistische Konzept 'des dialektischen Konflikts' denken, dem im 20. Jahrhundert 120 Million Menschen in einem ‚mörderischen Mechanismus' zum Opfer fielen, dann können wir das Ausmaß des Unheils besser verstehen, das der Darwinismus auf diesem Planeten heraufbeschwörte.


Darwinismus und Terrorismus

Wie soweit ersichtlich, sitzt der Darwinismus an der Wurzel verschiedener Ideologien der Gewalt, die Unheil über die Menschheit im 20. Jahrhundert brachten. Jedoch ebenso wie diese Ideologien definiert auch der Darwinismus ein 'ethisches Verständnis' und eine 'Methode', die verschiedene Weltansichten beeinflussen konnten. Das grundlegende Konzept hinter diesem Verständnis und dieser Methode ist, 'gegen diejenigen zu kämpfen, die nicht zu uns gehören'.

Diese Haltung kann folgendermaßen erklärt werden: Es gibt unterschiedliche Glaubensrichtungen, Weltanschauungen und Philosophien auf der Welt. Diese können sich auf eine von zwei Arten gegenüberstehen:

1) Sie können die Existenz derer respektieren, die nicht zu ihnen gehören und versuchen, mit ihnen einen menschlichen Dialog zu führen.

2) Sie können beschließen, andere zu bekämpfen und sich einen Vorteil auf deren Kosten herauszuschlagen, d.h., sich wie ein Tier zu benehmen.

Der Schrecken, den wir Terrorismus nennen, ist nichts anderes als eine Äußerung der zweiten Einstellung.


Der Glaube an die Legitimität des Terrors entstammt den materialistischen Ideologien, nicht dem theistischen Glauben.

Wenn wir den Unterschied zwischen diesen beiden Einstellungen betrachten, können wir erkennen, dass die Idee "des Menschen als kämpfendes Tier", die der Darwinismus dem Unterbewusstsein des Menschen eingepflanzt hat, besonders einflussreich ist. Einzelpersonen und Gruppen, die den Weg des Konfliktes wählen, mögen nie vom Darwinismus und den Grundregeln dieser Ideologie gehört haben, aber letzten Endes vertreten sie eine Ansicht, deren philosophische Grundlage auf dem Darwinismus beruht. Was sie dazu verleitet, an die Richtigkeit von Gewalttätigkeit zu glauben, sind Slogans wie die folgenden, die auf dem Darwinismus basieren: 'In dieser Welt überleben nur die Starken', 'große Fische fressen die kleinen', 'Der Krieg ist eine Tugend', und 'der Mensch macht Fortschritt durch den Kampf'. Entfernt man den Darwinismus davon, so bleiben diese Sprüche nichts als leere Slogans.

In der Tat, wenn der Darwinismus weggenommen wird, bleibt keine Philosophie hyges 'Konfliktes' übrig. Die drei göttlich offenbarten Religionen - der Islam, das Christentum und das Judentum -, an die die Mehrzahl der Menschheit glaubt, verurteilen Gewalttätigkeit. Alle diese Religionen wollen der Welt Frieden und Harmonie bringen und verurteilen es, dass unschuldige Menschen getötet werden und Grausamkeit und Folter erleiden. Konflikt und Gewalttätigkeit verletzen die Moral, die Gott dem Menschen geboten hat, und sind anormale und unerwünschte Verhaltensweisen. Der Darwinismus dagegen stellt Konflikt und die Gewalttätigkeit als natürliche, gerechtfertigte und korrekte Konzepte dar, die notwendigerweise existieren müssen.

Wenn irgendwelche Menschen daher Terrorakte im Namen jener Religionen begehen, unter Benutzung der Terminologie und des Symbolismus des Islams, Christentums und Judentums, kann man sicher sein, dass diese Leute keine Muslime, Christen oder Juden sind. Sie sind in Wirklichkeit Sozialdarwini-sten. Sie benützen die Religion als Deckmantel, aber sie sind keine wahrhaft Gläubigen. Selbst wenn sie behaupten, der Religion zu dienen, sind sie tatsächlich die Feinde der Religion und der Gläubigen, weil sie rücksichtslos Verbrechen begehen, die die Religion verbietet, und damit das Ansehen der Religion in den Augen der Öffentlichkeit beschädigen.

Aus diesem Grund liegt die Wurzel des Terrorismus, der unsere Welt heimsucht, nicht in irgendeiner göttlich offenbarten Religion, sondern im Atheismus und in den Manifestationen des Atheismus in unserer Zeit dem 'Darwinismus' und 'Materialismus'.


DER ISLAM IST NICHT DIE QUELLE DES TERRORISMUS, SONDERN DIE BEFREIUNG DAVON

Manche Menschen, die behaupten, sich ihrer Religion entsprechend zu verhalten, mögen ein falsches Verständnis ihrer Religion haben oder sie falsch ausüben. Aus diesem Grund bekommt man ein falsches Bild von jener Religion, wenn man sich an den Taten solcher Menschen orientiert. Der beste Weg, den Islam zu verstehen, ist durch seine heilige Quelle.

Die heilige Quelle des Islams ist der Quran und die Ethik des Qurans, d.h. der Islam, ist etwas völlig anderes als die Vorstellungen, die sich einige Menschen im Westen davon gebildet haben. Die Lehren des Qurans sind auf den Idealen der Tugendhaftigkeit, der Liebe, des Mitgefühls, der Gnade, der Bescheidenheit, der Opferbereitschaft, der Toleranz und der Friedfertigkeit begründet, und ein Muslim, der tatsächlich diesen moralischen Grundsätzen entsprechend lebt, ist in hohem Grade kultiviert, bedacht, tolerant, vertrauenswürdig und zuvorkommend. Seinen Mitmenschen erweist er Liebe und Respekt, und auf seine Umgebung strahlt er Zufriedenheit und Lebensfreude aus.


Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins

Das arabische Wort "Islam" ist gleichbedeutend mit "Frieden". Der Islam ist eine Religion, die offenbart wurde, um der Menschheit ein ausgefülltes Leben von Frieden und Wohlsein zu bieten, wodurch die ewige Gnade und Barmherzigkeit Allahs in dieser Welt zum Ausdruck kommen. Allah bietet die moralischen Lehren des Quran allen Menschen als ein Modell an, wodurch sich Gnade, Mitleid, Toleranz und Frieden auf der Welt ausbreiten können. Im 208. Vers der Sure Al Baqara wird die folgende Weisung gegeben:

Ihr, die ihr glaubt, tretet allesamt in den Zustand des Friedens (Islam) und folgt nicht den Fußstapfen des Satans! Gewiss, ist er euch ein offenbarer Feind.

Wie aus diesem Vers ersichtlich ist, werden die Menschen Wohlbefinden erst dann erfahren, wenn sie diesen Frieden annehmen und den moralischen Lehren des Quran entsprechend leben.


Allah verdammt das Unheil

Allah hat der Menschlichkeit befohlen, das Böse zu meiden; Er hat Unglauben, Sittenlosigkeit, Rebellion, Grausamkeit, Aggressivität, Mord und Blutvergießen verboten. Diejenigen, die gegen diese Gebote Allahs verstoßen, folgen in den Fußstapfen des Satans, wie in dem obigen Vers erwähnt, und nehmen damit eindeutig eine, dem Gesetz Gottes widrige Haltung ein. Von den vielen Versen, die sich dieses Thema behandeln, seien hier nur zwei zitiert:

Diejenigen aber, die ihr Bündnis mit Allah brechen, nachdem sie es eingegangen waren, und das brechen, was Allah zu verbinden gebot und Korruption auf der Erde anrichten, auf ihnen lastet ein Fluch und eine üble Bleibe erwartet sie. (Sure 13:25 - ar-Ra'd)

Und trachte nach der Heimstatt des Jenseits mit den Mitteln, die Allah dir zur Verfügung stellte ohne deine Verantwortlichkeiten in dieser Welt zu vernachlässigen und tu Gutes, so wie Allah dir Gutes tat, und stifte kein Verderben auf Erden; Allah ist den Unheilstiftern sicherlich nicht zugeneigt! (Sure 28: 77 - al-Qasas)

Es ist offensichtlich, dass im Islam jegliche Art von Übeltaten einschließlich des Terrorismus und der Gewalttätigkeit von Gott verboten sind, und diejenigen verurteilt sind, die solche Tahygausführen. Ein Muslim trägt zur Verschönerung und Verbesserung der Welt bei.


Der Islam verteidigt Toleranz und Redefreiheit

Der Islam ist eine Religion, die die Freiheit des Lebens, der Ideen und des Denkens fördert. Sie verurteilt Streitigkeiten und Konflikte unter Menschen, Verleumdung, Misstrauen und negatives Denken über andere.

Der Islam hat nicht nur Terror und Gewalttätigkeit untersagt, sondern verbietet es selbst, anderen Menschen in irgend einer Weise eine Meinung aufzuzwingen.

Es gibt keinen Zwang in der Religion! Die Rechtleitung ist nunmehr klar gegen das Irren abgezeichnet. Wer den falschen Göttern absagt und an Allah glaubt, dem ist eine sichere Handhabe gegeben von der es kein Abreißen gibt. Und Allah hört und, weiß alles. (Sure 2:256 - al-Baqara)

So ermahne, du bist nur ein Ermahner; du hast keine Macht über sie. (Sure 88:21-22 - al-Ghaschiya)

Jemanden zu zwingen, eine Religion anzunehmen oder zu praktizieren, ist gegen den Geist und das Wesen des Islams, denn es ist notwendig, dass der Glaube aus freiem Willen und Gewissen akzeptiert wird. Selbstverständlich können Muslime sich untereinander dazu anhalten, den moralischen Leitsätzen des Qurans zu folgen, doch niemals unter Zwang.

Man stelle sich ein vollständig gegensätzliches Gesellschaftsmodell vor. Zum Beispiel, eine Welt, in der die Menschen gesetzlich gezwungen werden, die Religion zu praktizieren. Solch ein Gesellschaftsmodell wäre vollkommen konträr zum Islam, denn Glaube und Anbetung haben nur dann einen Wert, wenn sie auf Gott ausgerichtet sind. Wenn es ein System gäbe, das die Menschen zum Glauben und Anbeten zwingt, wären die Menschen nur aus Furcht vor dem System religiös. Vom Standpunkt der Religion her kann nur gefordert werden, dass diese in einer Atmosphäre der Gewissensfreiheit praktiziert wird und lediglich Gottes Wohlgefallen zum Ziel hat.


Allah hat die Tötung unschuldiger Menschen verboten

Dem Quran gemäß ist es eine der größten Sünden, einen Mensch zu töten, der kein Verbrechen begangen hat:

... wenn jemand einen Menschen tötet - es sei denn als Vergeltung für einen begangenen Mord oder Korruption im Land - ist es so sei, als hätte er alle Menschen getötet, und wenn jemand einem Menschen zum Leben verhilft, ist es so, als hätte er der ganzen Menschheit zum Leben verholfen. Und Unsere Gesandten kamen bereits vordem zu ihnen mit den deutlichen Zeichen, doch danach haben viele von ihnen alle Maße des Übels auf der Erde überschritten! (Sure 5:32 - al-Maida)

... und diejenigen, die keinen anderen Gott neben Allah anrufen und niemanden töten - es sei denn zu Recht - und die keine Unzucht begehen; denn wer dies tut, den erwartet eine schmerzliche Strafe (Sure 25:68 - al-Furqan)

Wie aus den obigen Versen hervorgeht, droht denjenigen, die unschuldige Menschen ohne berechtigten Grund töten, eine drastische Strafe. Allah hat offenbart, dass eine Person zu töten eine ebenso große Sünde ist, wie die ganze Menschheit zu töten. Niemand, der Allahs Anrecht (auf Gehorsam) respektiert, würde einem anderen Mensch Schaden zufügen. Diejenigen, die glauben, dass sie Gerechtigkeit und Bestrafung in dieser Welt entgehen können, werden sich niemals der Rechenschaft entziehen können, die sie am Jüngsten Tag in der Gegenwart Allahs ablegen müssen. Deshalb werden die Gläubigen, die wissen, dass sie nach ihrem Tode Rechenschaft vor Gott ablegen müssen, sehr bedacht darauf sein, die von Ihm errichteten Grenzen nicht zu überschreiten.


Allah befiehlt den Gläubigen, mitleidsvoll und barmherzig zu sein

In diesem Vers wird die islamische Ethik erklärt:

So gehörte er zu denen, die glauben und einander zur Geduld und Barmherzigkeit anhalten. Diese sind die Anwärter der rechten Seite. (Sure 90:17-18 - al-Balad)

Wie aus diesem Vers erkenntlich wird, ist eins der wichtigsten moralischen Gebote, die Allah Seinen Dienern offenbarte, "einander zur Geduld und Barmherzigkeit anzuhalten", um Erlösung und Seine Gnade zu empfangen und das Paradies erlangen.

Der Islam, wie er im Quran dargelegt wird, ist eine moderne, aufgeklärte und progressive Religion. Ein Muslim ist vor allem ein friedfertiger Mensch; er ist tolerant, von demokratischem Geist, kultiviert, aufgeklärt, ehrlich, in Kunst und Wissenschaft bewandert und zivilisiert.

Ein Muslim, der in den hochentwickelten moralischen Lehren des Quran erzogen wurde, nähert sich seinen Mitmenschen mit dem Altruismus, den der Islam erfordert. Er respektiert andere Ansichten und schätzt Kunst und Ästhetik. Er nimmt in jeder Situation eine aufgeschlossene Haltung ein und verhindert dadurch Spannungen und schafft eine angenehme Atmosphäre. In Gesellschaften, die aus derartigen Mitgliedern bestehen, wird sich eine höher entwickelte Zivilisation und ein höheres Niveau sozialer Moral einstellen, in ihnen werden mehr Freude, Glück, Gerechtigkeit, Sicherheit, Wohlstand und Segen vorherrschen als in den modernsten Staaten der heutigen Welt.


Allah hat Toleranz und Nachsicht geboten

Der 199. Vers der Sure al-A'raf, der mit dem Gebot "Übe Nachsicht..." beginnt, drückt das Konzept der Langmut und Toleranz aus, das eines der Grundprinzipien der islamischen Religion ist.

Wenn man die Geschichte des Islams betrachtet, ist deutlich zu erkennen, wie Muslime diese wichtige moralische Lehre des Qurans in ihrem sozialen Leben verwirklichten. Auf jeder Stufe ihrer Ausbreitung schafften Muslime gesetzwidrige Traditionen ab und schufen eine freie und tolerante Atmosphäre. In den Bereichen der Religion, Sprache und Kultur machten sie es den Menschen, die völlig verschieden voneinander waren möglich, unter einem Dach in Freiheit und Frieden miteinander zu leben, und eröffneten damit denen, die sie unterworfen hatten, den Zugang zu Wissen, Wohlstand und gesellschaftlichen Positionen. Auf diese Weise war einer der wichtigsten Gründe für das jahrhundertelange Fortbestehen des mächtigen und ausgedehnten Osmanischen Reiches seine vom Islam inspirierte tolerante und verständnisvolle Politik.

Über Jahrhunderte haben sich Muslime durch ihre Toleranz und Barmherzigkeit ausgezeichnet. In jeder Periode sind sie die gerechtesten und barmherzigsten Menschen gewesen. Alle ethnischen Gruppen innerhalb dieser multinationalen Gemeinschaft übten frei ihre Religion aus, und genossen die Freiheit ihren eigenen Kulturen entsprechend zu leben und ihren eigenen religiösen Riten zu folgen.

Tatsächlich ist es die spezielle Toleranz der Muslime alleine, die, wenn sie praktiziert wird wie sie im Quran befohlen wird, der ganzen Welt Frieden und Heil bringen kann. Der Quran bezieht sich auf diese besondere Art der Toleranz folgendermaßen:

Das Gute und das Böse gleichen sich nicht. Weise (das Böse) zurück mit etwas das besser ist, so wird sich der, der dir in Feindschaft gegenüberstand, dir zuwenden als wäre er ein guter Freund. (Sure 41:34 - Fussilat)


Schlussfolgerung

All dies zeigt, dass die moralische Lehre, die der Menschheit im Islam geboten wird, der Welt Frieden, Glück und Gerechtigkeit bringen wird. Der Barbarismus, der in der Welt heute unter dem Namen "islamischer Terrorismus" verübt wird, steht vollständig abseits der moralischen Lehre des Qurans; er ist das Werk von ignoranten, voreingenommenen Leuten, von Verbrechern, die mit der Religion nichts zu tun haben. Die Erwiderung auf diese Individuen und Gruppen, die ihre barbarischen Anschläge unter dem Deckmantel des Islams ausführen ist, die Öffentlichkeit über die wahren moralischen Lehre des Islams zu unterrichten.

Die islamische Religion und die moralischen Lehren des Quran unterstützen den Terrorismus und die Terroristen in keiner Weise, sondern sind, ganz im Gegenteil das Heilmittel, mit dem die Welt von der Geißel des Terrorismus befreit werden kann.


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