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Die Idee.

977 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Welt, Spiegel, Idee
mich
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Die Idee.

12.03.2012 um 12:57
@du_selbst
... Wenn er sich für mich hält, werde auch ich zu mir...
Das war mir in dem Moment des Schreibens eine neue Erkenntnis. Sie bewahrheitet sich.
Ich habe mich noch nie so sehr ich selbst gefühlt wie jetzt, wo du dich für mich hältst.
du_selbst schrieb:Und wie ist es wenn jemand anders eine vollkommen andere überzeugung hat, unbewusst durchs leben wandelt, und sich für ein einzelnes, abgesondertes Individuum hält? Identifizierst du dich dann auch mit dieser Person?
Soweit sie es zulässt. Ich bin sie, aber ich brauche es ihr nicht unbedingt zu verraten. Das könnte Konflikte geben und wäre Energieverschwendung. Jeder hat das Recht, ein abgesondertes Individuum zu bleiben, solange er sich dafür hält.


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oneisenough
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Die Idee.

12.03.2012 um 14:10
@mich
mich schrieb:Es stimmt, wir schauen immer in die Vergangenheit.
Du sprichst von "in die Vergangenheit schauen".

Was genau ist denn da vergangen?
mich schrieb:Beim Blick zum Sternenhimmel ist das am deutlichsten. Das Bild der Sonne, das wir sehen, ist 6 Minuten alt, denn so lange braucht das Licht, um von dort bis nach hier zu gelangen
Wie müßte es denn sein, damit du die Sonne ohne diese Verzögerung bemerkst?


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du_selbst
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Die Idee.

12.03.2012 um 14:11
Hier scheiden sich unsere Geister. @mich

Wenn auch nur für eine kurze Ewigkeit.

Konflikte entstehen so oder so, ob wir uns nun einmischen oder auch nicht. Wenn wir uns nicht einmischen, dann entstehen Konflikte unbewusst zwischen abgesonderten Individuen, und sie können sich hinziehen, bis in alle Ewigkeit.

Das bedeutet dass sich abgesonderte Individuen, solange gegenseitig bekämpfen, wie wir es zulassen. Und wenn wir es zulassen, bekämpfen sie sich, bis in alle Ewigkeit. Das nenne ich eine sinnfreie Zeit.

Wenn wir nun eingreifen, gegen unser eigenes unbewusstes ich in den Krieg ziehen, und ihm seinen Irrtum verständlich machen, dann wird auch dies ein Kampf gegen die Ewigkeit sein, aber zumindest sind wir uns dann bewusst, dass wir gegen uns selbst kämpfen und nicht gegen einen Fremden.

Du brauchst dir nur die Threads anzusehen, die hier zu oberst stehen, wir führen einen Buchstabenkrieg, gegen die Höchsten und Mächtigsten Gestalten aus unserer Zeit. Unserer Vergangenheit.

Unsere Geister müssen sich hier scheiden, damit wir ewig weiter streiten können, dass ist der Sinn.

Warum wir streiten ist einfach, damit unsere Idee nicht untergeht, damit sie uns erhalten bleibt, damit neue Besucher, die Idee kennen lernen, und nicht glauben, in einem Kampf der Religionen gelandet und gefangen zu sein. Sondern im Kampf der Ideen um ihr überleben.

Desshalb streiten wir hier, desshalb will ich dir, und allen anderen Anwesenden hier, nicht länger verheimlichen, dass ich im Grunde genommen, auf deiner Seite stehe, mit dir einverstanden bin, in allen Belangen, aber um des Erhaltens dieser Idee willen, mich gegen euch stelle.


Wenn hier jeder, das Recht hat, ein abgesondertes Individuum zu bleiben, solange er sich dafür hält. Dann will ich dir dieses Recht, hiermit entziehen, ein abgesondertes Individuum zu sein. Von nun an, sollst du nicht länger ein abgesondertes Individuum sein oder dich dafür halten, sondern dich für alle und jedes, einschliesslich dir selbst halten.

Du sollst hiermit, alle und alles sein, für alle und alles sprechen. Und deine Aufgabe soll von nun an sein, diese Botschaft allen zu überbringen, denn du bist alle, und alle sollen davon erfahren, wer du bist.

Ich lasse nicht zu, dass du jemanden vergisst, jeder einzelne soll wissen, wer du bist und wer er ist, und niemand auf dieser welt, oder in diesem forum, der unsere sprache versteht, und unsere Worte begreift, soll diese Botschaft für sich behalten.


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mich
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Die Idee.

12.03.2012 um 16:04
@du_selbst
Das Recht, ein abgesondertes Individuum zu sein, nehme ich nicht in Anspruch.
Doch, zugegeben, manchmal aus Versehen: wenn ich mich weigere, jemanden für mich selbst zu halten, mit dem ich einen Konflikt habe, von dem ich meine, dass er mich in Frage stellt, mich nervt usw. Das ist die wichtigste Baustelle für das Einheitsbewusstsein bei mir, finde ich.

Die Vorstellung, "Ich bin alle/s und weiß es, und viele andere wissen es nicht und halten sich für ein abgesondertes Individuum, und die müssen bekehrt werden", gefällt mir nicht. Oder verstehe ich da etwas falsch? Wenn ich so denke,halte ich mich schon wieder für etwas anderes als andere.

Gegen Dunkelheit (Unwissenheit) kann man nicht kämpfen. Man macht Licht an.

Wie geht Licht-Anmachen? Über die Wirklichkeit reden, davon erzählen, darüber komunizieren, klar... immer wieder.
Es geschieht auch von selbst. Licht leuchtet. Ich lasse mich einfach fließen, dorhin wo es geht, ohne darüber nachzudenken. Auch wenn es vielleicht nicht bewusst wahrgenommen wird oder nur einen winzigen Augenblick dauert, das Einssein, "Ich bin du und du bist ich", es wirkt, denn es ist Wirklichkeit.


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mich
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12.03.2012 um 16:11
@oneisenough
Beim Blick zum Sternenhimmel ist das am deutlichsten. Das Bild der Sonne, das wir sehen, ist 6 Minuten alt, denn so lange braucht das Licht, um von dort bis nach hier zu gelangen


Wie müßte es denn sein, damit du die Sonne ohne diese Verzögerung bemerkst?
Dass ich die Sonne bin.
Die "lange Leitung" kommt durch die Vorstellung, "Ich bin etwas anderes als die Sonne und bin hier, und die Sonne ist dort, 6 Lichtminuten von mir entfernt."


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oneisenough
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12.03.2012 um 16:19
@mich

Sehr schön und treffend beschrieben. Ich weiß, dass du die Sonne bist. :)


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du_selbst
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Die Idee.

12.03.2012 um 16:22
Ein interessanter Ansatz.
@mich

Es würde mich jetzt brennend interessieren, für was du dich denn hältst, wenn du dich für etwas anderes als die anderen hältst!

Vielleicht machst du dir darüber ein paar Gedanken, und lässt es mich wissen, während dem ich mich mit der Vorstellung, "ich muss andere bekehren", auseinandersetze.

Denn dieser Gedanke, auch wenn er mir nicht gefällt, wird von irgend jemandem gedacht, und dieser jemand kann, in unserer Wirklichkeit kein Fremder sein. =)


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du_selbst
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Die Idee.

12.03.2012 um 16:45
@mich
"Ich muss andere bekehren."

Ich bin alle und alles, und keiner weiss es, alle halten sich für ein abgesondertes Individuum, und keiner kennt die Wahrheit. Koste es was es wolle. Ich muss mein Wissen um jeden Preis an irgend jemanden weiter geben, weil die Wahrheit sonst mit mir untergeht.

Ich habe da noch einen anderen Gedanken. Dir gefällt der Gedanke, ich muss andere bekehren nicht. Ich kann mit diesem Gedanken leben, auch wenn er mir nicht gefällt, so könnte ich mir doch vorstellen dass ich jemandem von meiner Wahrheit erzähle, vor allem wenn es so einfach ist wie hier, wo ich nur darüber schreiben und mich mit dir darüber unterhalten muss. Bekehren war noch nie so einfach wie heute.

Aber zu dem anderen Gedanken, wenn ich mir eine Welt vorstelle, in der sich niemand von meiner Wahrheit bekehren lässt, und ich meine Wahrheit mit ins Grab nehme. Und dann keiner mehr an die Wirklichkeit glaubt, und ich selbst keiner bin, dass ist ein Gedanke der mich nicht ruhen lässt.


Wenn ich so denke, muss ich alles tun, um das überleben meiner Gedanken zu sichern.


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mich
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Die Idee.

12.03.2012 um 16:52
@du_selbst
Wenn ich mich für etwas anders als mein Gegenüber halte, werde ich zu dem, wofür ich ihn halte. Wenn ich glaube, er ist ein Konfliktgegner, bin ich selbst ein Konfliktgegner. Wenn ich glaube, er ist ein unwisssender Fanantiker, bin ich selbst einer, wenn ich glaube, er ist rechthaberisch, bin ich es selbst...

Aber ich kann dir mal erzählen, wofür ich mich halte, wenn gerade niemand oder nichts da ist, wofür ich mich halten könnte. Für Wirklichkeit, klar, die hat aber für mich ein bestimmtes "Aussehen" - in etwa so wie mein Avatarbild. Eigentlich hat das Bild 20 Kreise außen, das ist aber nicht möglich zu gestalten, die könnte man nicht erkennen. Jeder einzelne Kreis stellt ein Paar von Polaritäten dar, z.B. Gerechtigkeit-Güte, Erde-Himmel, Ewigkeit-Zeit, Leben-Tod... Sie stehen beispielhaft für das Spektrum der Wirklichkeit. In der Mitte noch einmal die Polarität an sich - alles/nichts - und im Innersten das Nichts, aus dem alles kommt. Darum kreist das ganze Gebilde, dreidimensional und mit Wort und Ton vorzustellen. Wirklichkeit, die wirkt, indem ich sie betrachte, mich für sie halte und zu ihr werde.


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mich
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Die Idee.

12.03.2012 um 17:06
@du_selbst
du_selbst schrieb:Ich bin alle und alles, und keiner weiss es, alle halten sich für ein abgesondertes Individuum, und keiner kennt die Wahrheit.
Alle sind Wirklichkeit und jeder hält sich dafür. Oder sagt schon mal jemand: "Mich gibt es nicht"?
du_selbst schrieb:Ich bin alle und alles, und keiner weiss es, alle halten sich für ein abgesondertes Individuum, und keiner kennt die Wahrheit.
Wir kennen sie alle, als Kinder wussten wir sie. Wir vergessen sie nur im Eifer des Gefechts, das wir "Lebenskampf" nennen.
du_selbst schrieb:Ich muss mein Wissen um jeden Preis an irgend jemanden weiter geben, weil die Wahrheit sonst mit mir untergeht.
Du gehst doch nicht unter. Wenn der "Ausläufer" von dir, der hier schreibt, sich auflöst, gibt es längst viele andere, die deine Erfahrungen weitertragen.
du_selbst schrieb:Aber zu dem anderen Gedanken, wenn ich mir eine Welt vorstelle, in der sich niemand von meiner Wahrheit bekehren lässt, und ich meine Wahrheit mit ins Grab nehme. Und dann keiner mehr an die Wirklichkeit glaubt, und ich selbst keiner bin, dass ist ein Gedanke der mich nicht ruhen lässt.
Eine Welt kann ich mir nur vorstellen, solange ich da bin. Wenn es mich nicht mehr gibt, gibt es auch keine Welt. Undenkbar übrigens. Wirklichkeit kann es nicht nicht geben.


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du_selbst
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12.03.2012 um 17:11
Zur vorvorherigen Nachricht ... mmmmmmmmmmmmmhm .... sehr schön formuliert, das hat bei mir auch so angefangen, bis ich mit einem unsichtbaren Spiegel zu arbeiten begann, mittlerweile halte ich mich dafür.

Ich halte mich für einen unsichtbaren Spiegel, oder wie du es nennst, die Wirklichkeit.


Oft versuche ich die Zeit anzuhalten und auszusteigen und zwar genau in dem Moment, wo ich mich weder auf der einen noch auf der anderen Seite dieser Wirklichkeit befinde.

Nur gelingen will es mir nie.

Dann wiederum, versuche ich die Zeit als ein geschlossenes System zu betrachten, wie ein Kreis, Stillstand, Bewegung entsteht erst durch das betrachten, der verschiedenen Perspektiven, einmal deine, einmal meine eigene, hin und her, immer schneller, etwa so wie du es mit deinen Zeichnungen machst ... solange bis sie sich drehen und bewegen.

@mich


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Kayla
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12.03.2012 um 17:28
@du_selbst
du_selbst schrieb:Was, wenn es die Gegenwart überhaupt nicht gibt, und wir uns diesen Moment einfach nur einbilden? Wenn wir in Wirklichkeit längst tot und begraben sind? Was wenn irgendwelche zukünftigen Wesen jetzt diese Zeilen lesen, und mir zustimmen? Und was wenn auch diese zukünftigen Wesen längst verstorben sind? Und nur nichts davon wissen, genau so wie wir?
Wenn Zeit so wie wir sie wahrnehmen nicht existiert, dann sind wir Alles, hier und dort, überall, tot und begraben, ein Ich und das der Anderen, begrenzt von unseren materiellen Sinne, durch den Wechsel von Tag und Nacht und dem der Jahreszeiten. Wir befinden uns in einem endlosen Raum ohne Zeit, in welchem lediglich die aufsteigenden Impulse all die Irritationen erzeugen von welchen wir annehmen sie wären wahr, weil wir uns mit ihnen identifizieren. Dieser endlose Raum enthält keine Zeit und ist beständige Gegenwart ohne Vergangenheit und Zukunft.


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du_selbst
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12.03.2012 um 20:10
Nicht schlecht @Kayla darüber lässt sich meditieren ohen Ende.
mich schrieb:Alle sind Wirklichkeit und jeder hält sich dafür. Oder sagt schon mal jemand: "Mich gibt es nicht"?"
@mich Hast du schon mal in den Spiegelschriften gelesen? =)


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mich
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12.03.2012 um 20:13
@du_selbst
Ja, in deinem Blog. Habe auch einen Kommentar hinterlassen.


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du_selbst
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Die Idee.

12.03.2012 um 20:22
Ach so ja, ich hab hier keine übersicht mehr wo ich was stehen hab =) ... Auszug aus den heiligen, sagenumwobenen Spiegelschriften:

"Nein. Du kennst mich nicht. Niemand hat mich je gesehen, keiner je von mir gehört. Denn ich existiere nicht, in deiner Welt, mich gibt es nicht, in deiner Wirklichkeit, ich komme nicht aus deiner Welt. Ich komme aus einer anderen Welt, ich komme aus meiner Welt, meiner eigenen Welt, meiner Welt des Nichts, des Nein und des nie, ich komme aus dem Reich des Vergessens, dem Reich der Toten, toter Buchstaben, einem Land, weit hinter deinem Verstand."
mich schrieb:Wir kennen sie alle, als Kinder wussten wir sie. Wir vergessen sie nur im Eifer des Gefechts, das wir "Lebenskampf" nennen.
@mich

Wir kannten und wussten sie wohl bevor wir das sprechen erlernten, aber um unsere Sprache zu lernen mussten wir uns von der Wahrheit trennen. Ob wir uns jemals daran erinnern werden?


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mich
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Die Idee.

12.03.2012 um 20:59
@du_selbst
Ein Spiegel ist bei meinen Bildern auch: DIE WAHRHEIT. Leider technisch nicht realisierbar in der Zeichnung: http://home.arcor.de/mariapalmes/seitenneu/wahrheit.html
Wenn ich das Bild betrachte, sehe ich mich zuerst selbst. Wenn alle Unstimmigkeiten in dem Bild von mir selbst beseitigt sind, löst es sich auf. Dann erscheint meine Welt im Spiegel, bis dort auch alle Unstimmigkeiten beseitigt sind und das Bild sich auflöst. Danach kommt Leere (das nächste Bild), und dann bin ich wieder alles (Fülle) - das Ende des Kreises, das auch der Anfang war.
du_selbst schrieb:Oft versuche ich die Zeit anzuhalten und auszusteigen und zwar genau in dem Moment, wo ich mich weder auf der einen noch auf der anderen Seite dieser Wirklichkeit befinde.

Nur gelingen will es mir nie.
Ich wechsele auch bei der Betrachtung häufig zwischen den Gegenpolen hin und her (z.B. Ewigkeit-Zeit), immer schneller, bis es zu einem kurzzeitigen "Blackout" kommt beim Zusammenfallen der Pole. Häufig auch zu dem Empfinden, ich bin diese Einheit aus den beiden Polen - weder auf der einen Seite noch auf der anderen oder auf beiden zusammen, oder es gibt keine Seiten mehr.


"Nein. Du kennst mich nicht. Niemand hat mich je gesehen, keiner je von mir gehört. Denn ich existiere nicht, in deiner Welt, mich gibt es nicht, in deiner Wirklichkeit, ich komme nicht aus deiner Welt. Ich komme aus einer anderen Welt, ich komme aus meiner Welt, meiner eigenen Welt, meiner Welt des Nichts, des Nein und des nie, ich komme aus dem Reich des Vergessens, dem Reich der Toten, toter Buchstaben, einem Land, weit hinter deinem Verstand."

Jeder ist ein Universum für sich. Wie gelangt man von einem zum anderen? Sie beruhen alle auf demselben Prinzip, die großen Universen und die kleinen. Wie die Fraktale alle Ausprägungen derselben mathematischen Gleichung sind. Die gilt es zu kennen.


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du_selbst
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Die Idee.

14.03.2012 um 13:45
@mich
Die Idee mit den Mandalas finde ich sehr schön, es ist ein wenig persönlicher und lebendiger als einfach nur Textbotschaften ohne Ende. Den Spiegel sehe ich jetzt auch, allerdings nicht nur beim Betrachten des Wahrheits Mandalas sondern beim Betrachten aller Mandalas, das erste ... "ist" ... wie du es nennst, spiegelt sich in sich selbst, und alle anderen spiegeln sich in ihrem Gegenüber.

Und vielleicht erklärst du dann irgendwann auch was Bachblüten sind und wofür man sie braucht.

Ich möchte auch parallel dazu noch einmal einige vergangene Gedankengänge aufgreifen. Als erstes fällt mir dazu dieser "ich nehme mein Wissen mit ins Grab" Gedanke ein.

Du schreibst dazu:
mich schrieb:Du gehst doch nicht unter. Wenn der "Ausläufer" von dir, der hier schreibt, sich auflöst, gibt es längst viele andere, die deine Erfahrungen weitertragen.
Nein genau das Gegenteil, bei diesem Gedanken geht es ja genau darum, dass man eben niemanden findet der dieses Wissen teilt, und so diese Erfahrung verloren geht. Das macht mir Angst. Wenn ich mir vorstelle, dass keiner meine Gedanken versteht ... das Ganze zu sein, ich ihn mit mir ins Grab nehme und du meine letzte Hoffnung bist, die letzte Überlebende, und auch du niemanden findest, der diesen Gedanken weiter denkt, dieses Bewusstsein am Leben erhält, und mit dir, diese Wahrheit untergeht. Dann wäre es ein bischen als ob wir hier isoliert vom Rest der Welt miteinander schreiben.

So als ob die anderen, unsere Botschaft nicht sehen und lesen könnten, unsere Gedanken und Ideen wären für sie unsichtbar. Wir wären unsichtbar. Wir wären Geister.

Wir hätten die Antwort längst gefunden, aber die anderen könnten sie nicht sehen. Niemand könnte sie sehen. Nur wir 2. Aber wir wären längst tot, und hätten niemanden der uns glaubt.


Niemand der sich mit uns identifiziert, der sich für uns hält, wir wären alleine, wir würden uns zwar für das Ganze halten, aber keiner würde sich für uns halten. Und dann sterben wir. Und werden zur Wirklichkeit, wir wären jetzt alles und alle, alle anderen, alle ausser uns selbst, und niemand würde mehr an uns glauben. Keine Menschenseele.

Alle hätten sich verirrt und verwirrt, und wir wären sie alle.
Aber dann, irgendwann würde irgend jemand auf diese Botschaft aufmerksam werden, warum auch immer, und er würde unsere Idee von neuem zum Leben erwecken.

Nein, soweit sind wir noch nicht, zuerst, bin ich eine verirrte und verwirrte Menschenseele, ohne den Glauben das Ganze zu sein, ja ich wusste noch nicht einmal dass es diesen Glauben überhaupt gibt, ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen, alles zu sein.

Ich bin verirrt und verwirrt, im Labyrinth der Ewigkeit, ich bin auf der Suche nach mir selbst, ich suche ... ohne zu wissen was.


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mich
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14.03.2012 um 15:45
@du_selbst
du_selbst schrieb:das erste ... "ist" ... wie du es nennst, spiegelt sich in sich selbst, und alle anderen spiegeln sich in ihrem Gegenüber.
Gut beobachtet. In "IST" spiegeln alles und nichts sich ineinander.

Was Bachblüten sind, ist hier erklärt:
http://home.arcor.de/mariapalmes/meinebachbl%FCten.html
Für Fragen und Anregungen bin ich dankbar.
du_selbst schrieb:dass man eben niemanden findet der dieses Wissen teilt, und so diese Erfahrung verloren geht.
Das Wissen um die Wirklichkeit ist so alt wie die Wirklichkeit selbst. Es gibt nicht Wirklichkeit ohne Wissen um sich selbst, denn das Wissen ist auch wirklich.
Das Wissen kann in einem potentiellen Zustand verbleiben, es kann aber auch aktualisiert werden, so dass jemand weiß. Einmal jedenfalls ist es aktualisiert worden, das weißt du aus eigener Erfahrung. Dann kann es auch immer wieder aktualisiert werden.

Das Wissen um die Wirklichkeit gab es schon, bevor wir auf die Idee kamen "ich" zu sagen. Das gibt es auch weiter, wenn wir vielleicht einmal aufhören "ich" zu sagen.

Die Lehre "ich bin das" (tat twam asi in Sanskrit) ist schon sehr alt:
Wikipedia: Tat_Tvam_Asi
Ich kenne auch Menschen - habe sie gesehen, "in echt" oder auf Bildern, oder ihre Texte gelesen - die dieses Wissen geradezu ausstrahlen. Ich brauche sie nur anzuschauen, dann weiß ich. Ganz abgesehen davon, dass sie auch darüber reden und schreiben.
du_selbst schrieb:Niemand der sich mit uns identifiziert, der sich für uns hält,
Der wunde Punkt liegt in der Identifikation, dem Sich-halten-für...
Ich stelle mir nichts vor, auch nicht, dass ich mich für dich halte.
Da ist einfach Schauen. Im Schauen erscheinen unwillkürlich Bilder von einem Ich, das sich für dich hält.


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du_selbst
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14.03.2012 um 19:11
klingt teilnahmslos, tot. @mich


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Die Idee.

14.03.2012 um 19:48
@Katori


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