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Gedanken zum Atheismus

178 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Wissenschaft, Atheismus, Atheist, Schöpfer

Gedanken zum Atheismus

27.11.2012 um 10:16
Pan_narrans schrieb:Im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten mache ich das. Wie sieht das bei Dir aus?
Bewundernswert, kann ich mir definitiv noch ne Scheibe von abschneiden. Persönlich gehe ich eher den Weg von direkten Spenden. Habe ein extra Spendenkonto und halte die Augen offen, wo sich etwas zeigt, was ich gerne unterstützen möchte.
Pan_narrans schrieb:Nein, wäre es nicht. Diebstahl wird nicht durch irgendeine nachgeschobene Aktion nachträglich legitimiert. Auch nicht durch beten, beichten oder Neutaufe.
Ich zahle auch für meine Musik, nur damit du mich nicht falsch verstehst.
Pan_narrans schrieb:Weniger die Fehler andere suchen, als seine eigenen Fehler. Hier sehe ich bei Dir noch deutlich Raum zur Verbesserung
Naja, meine Denkweise wurde hier schon von anderen enorm kritisiert, da kann ich doch mal ein paar berechtigte Fragen zurück stellen.
zlatan schrieb:Ich hoffe ich bin niemandem zu sehr auf die Füße getreten, wenn doch, dann sagt es mir und ich werde mich entschuligen. Bin auch nur ein Mensch, der manchmal leider auch stolz ist.
Wenn ich sowas schreibe, dann meine ich das auch ernst!
Pan_narrans schrieb:Niemand, aber ich habe die Chance, dass sie besser geworden ist. Wenn Du nur betest und auf Gott vertraust, dann schlägst Du diese Chance jedoch aus.
Das ist jetzt natürlich wieder Ansichtssache, obwohl ich auch nicht "nur" bete.
Pan_narrans schrieb:Es kommt auf jeden Fall sehr, sehr selbstgerecht von Dir rüber. Ob Du dieses Bild von Dir in der Öffentlichkeit abgeben willst, ist Deine eigene Entscheidung.
Tut mir sehr Leid. Das zeigt mal wieder das Christen definitiv keine besseren Menschen sind als andere!!
naas schrieb:Das klingt so als wäre es Gott nach Meinung der Christen völlig gleichgültig wie sich ein Mensch zu Lebzeiten verhält. Da habe ich aber bis jetzt ganz andere Eindrücke vermittelt bekommen. Wie erklärst du dir diesen Widerspruch?
Natürlich ist es Gott nicht egal, wie Christen auf der Erde leben. Doch wirkt sich dein Verhalten nicht auf die Erlösung aus.

Vielleicht ein Beispiel um diesen Sachverhalt zu erklären:
Wenn wir das Heil mit der Ehe vergleichen, dann gibt es zwei Dinge. Es gibt auf der einen Seite den Bund/Vertrag/Urkunde, also die offizielle Bestätigung, dass man verheiratet ist. Wie allerdings dann der Ehealltag aussieht, darüber sagt dieser Bund nichts aus. Gott wäre in diesem Fall die ewig treue Braut, die ihr Versprechen zu dir nie brechen würde. Wenn du geschieden werden willst, ist es also deine Sache.
Obwohl sich deine Frau (Gott) nie von dir trennen würde, macht es sie natürlich traurig, wenn du sie vernachlässigst, wenn du ihren Willen und ihre Werte ignorierst. Doch selbst wenn du das tun würdest liebt sie dich, da ihre Liebe bedingungslos ist.


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Gedanken zum Atheismus

27.11.2012 um 11:27
@zlatan
Wenn Deine Aktionen nichts damit zu tun haben, dass Du erlöst wirst, dann ist es doch auch letztendlich egal, ob Du Christ bist, oder nicht.
Wäre es dann nicht sogar sinnvoll einer Religion anzugehören, bei der man für seine Erlösung etwas tun muss? Man würde seine Chance auf Erlösung ja so verdoppeln.


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27.11.2012 um 18:09
zlatan schrieb:Vielleicht ein Beispiel um diesen Sachverhalt zu erklären:
Wenn wir das Heil mit der Ehe vergleichen, dann gibt es zwei Dinge. Es gibt auf der einen Seite den Bund/Vertrag/Urkunde, also die offizielle Bestätigung, dass man verheiratet ist. Wie allerdings dann der Ehealltag aussieht, darüber sagt dieser Bund nichts aus. Gott wäre in diesem Fall die ewig treue Braut, die ihr Versprechen zu dir nie brechen würde. Wenn du geschieden werden willst, ist es also deine Sache.
Das würde dann aber heissen dass der sadistische Massenmörder tun kann was er will und ihm nichts passiert selbst wenn er es nicht bereut. Der einzige der die "Scheidung" veranlassen kann ist er selbst und es ist nicht unbedingt davon abhängig wie er zu seinen Taten steht.


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27.11.2012 um 18:34
Foss schrieb:Nicht alles was der Mensch macht hat einen Sinn. Der Glaube an einen Gott z.B. ist anerzogen, oder wurde einen eingetrichtert.
Ich kenne Menschen, die von niemandem gedrängt wurden zu glauben. Sie waren auf der Suche und haben gefunden. Sie haben sich freiwillig dafür entschieden an Gott zu glauben, da er sie berührt hat.

Sicher gibt es auch jene welche du beschreibst. Meine Eltern sind in dem Jahr in dem ich geboren wurde Christen geworden. Sie waren damals 24 und 26 Jahre alt.
Rumpelstil schrieb:Nur damit ich es richtig verstehe: Du betest und Gott oder Jesus erhören deine Gebete und erfüllen es?!?
Wie kann man so grenzlos, so maßlos egoistisch, naiv, selbstverherrlicht und rücksichtslos behaupten dass Gott auch nur ein einzigen von euren Gebete erhört hat, während Menschen Weltweit den Hungertod sterben, Opfer von Misshandlungen, Naturgewalten, Ungerechtigkeiten u.v.m sind, wohlbemerkt nicht einfach nur Menschen sondern auch gläubige Christen?
Christen die mehr an Gott glauben und mehr zu gott beten als die Youtubegesellschaft hier es jemals tun wird.
Ich würde mich echt recht bodenlos schämen wenn ich wüsste das Gebete tatsächlich erhört werden, und ich wegen banelen Sachen beten würde im Wissen dass es da draußen Menschen wirklich leiden, noch viel mehr schämen würde ich mich wenn meine Gebete dann auch noch erhört wären.
Da sagst es, es sind sogar auch Christen die irgendwo den Hungertod sterben. Ich bete ja auch für diese Menschen und Gott erhört auch Gebete von Menschen, die nicht aus dem Westen kommen. Aber er ist eine Person, er ist keine Wunschmaschine! Gott greift in einzelne Situationen ein, aber er wird diese gefallene Welt nicht mehr retten. Ob mit oder ohne Gott ist meiner Meinung nach die Schuld für das Leid auf der Welt bei den Menschen zu suchen. Eine gute Bekannte hat gerade eine Chemotherapie hinter sich und läuft durch die Welt, als wäre sie die glücklichste Person auf der Erde. Gerade wenn es einem dreckig geht, kommt man Gott oft viel näher, als wenn man ihn in seinem bequemen Alltag einfach vergisst.

Irgendwie beantwortet das noch nicht so richtig dein Kommentar. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich wirklich darüber nachdenken muss, ob ich genug für Menschen bete, die nicht in meiner direkten Umwelt auftreten. Wenn Gebet eine Illusion ist, dann helfen hoffentlich meine Spenden, obwohl man da auch je nach Organisation dafür beten muss, dass das Geld in die richtigen Finger gerät. Für die Auswahl meiner Gebetsanliegen muss ich mich teilweise vielleicht wirklich schämen, da meine Prioritäten oft von meinen Neigungen und mir selbst abhängen.
Pan_narrans schrieb:Wenn Deine Aktionen nichts damit zu tun haben, dass Du erlöst wirst, dann ist es doch auch letztendlich egal, ob Du Christ bist, oder nicht.
Wäre es dann nicht sogar sinnvoll einer Religion anzugehören, bei der man für seine Erlösung etwas tun muss? Man würde seine Chance auf Erlösung ja so verdoppeln.
naas schrieb:Das würde dann aber heissen dass der sadistische Massenmörder tun kann was er will und ihm nichts passiert selbst wenn er es nicht bereut. Der einzige der die "Scheidung" veranlassen kann ist er selbst und es ist nicht unbedingt davon abhängig wie er zu seinen Taten steht.
Genau hier liegt der Knackpunkt. Wenn ich mich Gott anvertraue, wenn ich an die Auferstehung von Jesus Christus glaube, dass er für all meine Schuld den Tod am Kreuz gestorben ist, damit ich erlöst werden kann, wenn ich mich Gott unterwerfe und mein Leben in seine Hände lege, dann kann ich gar nicht anders als aus Dankbarkeit zu handeln. Ein Christ wird Christ indem er seine Schuld vor Gott bekennt und um Vergebung bittet. (Würde das nicht als Werkegerechtigkeit bezeichnen, da es im Herzen stattfindet) Wenn du parrallel einer anderen Religion angehörst, dann gehörst du nicht zu Jesus. -Wer den Sohn, der hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht- Es ist ja kein volles Vertrauen mehr, wenn man versucht möglichst alle eventuell existierenden Götter zu befriedigen, falls einer von ihnen existieren sollte. Wer das tut, der ist eben kein Christ. So gesehen, wird der Glaube an dem wie du handelst offenbar.
Ein Massenmörder, der seine Tat nicht bereut, der ist aller Wahrscheinlichkeit nach kein Christ.

Eigentlich könnte man sagen, dass deine Taten das öffentliche Bekenntnis vor Menschen sind, während Jesus dir ins Herz sieht.

Vielleicht kann man es so sagen, dass man als Christ mal auf seine Art zu leben schauen sollte um zu überprüfen, ob man das mit Gott wirklich ernst meint. Natürlich baut man als Christ immer noch scheisse die einfach passiert, aber der Wille zur Veränderung zeigt, ob du Christ bist oder nicht.


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27.11.2012 um 18:37
@zlatan
zlatan schrieb:Genau hier liegt der Knackpunkt. Wenn ich mich Gott anvertraue, wenn ich an die Auferstehung von Jesus Christus glaube, dass er für all meine Schuld den Tod am Kreuz gestorben ist, damit ich erlöst werden kann, wenn ich mich Gott unterwerfe und mein Leben in seine Hände lege, dann kann ich gar nicht anders als aus Dankbarkeit zu handeln. Ein Christ wird Christ indem er seine Schuld vor Gott bekennt und um Vergebung bittet. (Würde das nicht als Werkegerechtigkeit bezeichnen, da es im Herzen stattfindet) Wenn du parrallel einer anderen Religion angehörst, dann gehörst du nicht zu Jesus. -Wer den Sohn, der hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht- Es ist ja kein volles Vertrauen mehr, wenn man versucht möglichst alle eventuell existierenden Götter zu befriedigen, falls einer von ihnen existieren sollte. Wer das tut, der ist eben kein Christ. So gesehen, wird der Glaube an dem wie du handelst offenbar.
Also, wenn Du kein Christ bist und Dein Leben in Gottes Hand legst, dann wirst Du nicht erlöst?


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27.11.2012 um 18:55
Ich bin 100%iger, reiner Materialist und habe kein Problem damit.


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27.11.2012 um 19:02
Pan_narrans schrieb:Also, wenn Du kein Christ bist und Dein Leben in Gottes Hand legst, dann wirst Du nicht erlöst?
Ich hoffe und bete, dass es nicht so ist!
Zumindest hoffe ich, dass Menschen, von denen ich glaube, dass sie keine Möglichkeit haben etwas von Jesus zu erfahren bzw. keine Möglichkeit haben sich in ihrem Leben auf der Erde zu entscheiden, dass sie die Möglichkeit noch nach ihrem Tod haben, oder sie Gott zu sich aufnimmt.

Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann hoffe ich auf eine gute Erklärung von Gott, denn mit meinem menschlichen Verstand kann ich das nicht nachvollziehen.

Ihr habt echt sehr viele gute Punkte angesprochen. Ich bin sehr ins nachdenken gekommen. Ich stimme zu, dass ich in manchen Punkten recht unreflektiert bin. Ich muss ehrlich gesagt ein bisschen zugeben, dass mir die Atheisten hier ein bisschen mehr ans Herz gewachsen sind.

Finde es wichtig über verschiedene Fragen nachzudenken und bin froh, dass ich hier auch welche bekomme, die ich nicht, nur schwierig oder in meinem Stolz nur vorschnell beantworten kann.

Wünsche noch einen guten Abend.

Könnt ja vielleicht ein bisschen mit chen reden ;-)


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27.11.2012 um 19:13
@zlatan
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Liest dir nochmal die Antworten die du mir gegeben hast und frage dich noch mal ob du im inneren zufrieden bist mit deinem Leben, Glauben und Antworten.
Danke für die Erhlichkeit.


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27.11.2012 um 20:01
zlatan schrieb:Ich kenne Menschen, die von niemandem gedrängt wurden zu glauben.
Der Glaube kann einen nicht mit vorgehaltener Waffe oder mit Androhung von Gewalt eingeredet werden. Ich meinte damit eigentlich, dass religiöse Menschen anderen falsche Hoffnungen machen. 99% von dem was sie behaupten stimmt nicht nur wissenschaftlich, sondern auch logisch nicht. Das einzige was den Menschen an dem Glauben hängen lässt ist, dass die Einbildung an all die Dinge einen zum Teil glücklich machen, aber auch ängstlich. Demnach werden sie nicht bewusst dazu gezwungen, sondern werden dazu verleitet. Wie gesagt bzw. geschrieben, die "Gedanken" werden vom Unterbewusstsein gesteuert und das Unterbewusstsein reagiert, wie eine Maschine, nach striktem Muster. Psychologie ist eine gefährliche Waffe. Schon mal den Film "Die Welle" gesehen?


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matraze106
ehemaliges Mitglied

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27.11.2012 um 23:32
Foss schrieb:Ich meinte damit eigentlich, dass religiöse Menschen anderen falsche Hoffnungen machen.
aus welchem hollywood-streifen hast du denn diese weisheit? normalerweise leben die meisten religiösen ihre religion immer noch unter sich aus. bei den hopi ist die religion sowas von privat, du beleidigst die, wenn du als aussenstehender allein danach fragst.
aber ich möchte dir recht geben: religion und medien/werbung vertragen sich nicht so gut.
auch ich halte nicht wirklich viel vom missionieren. ich seh das sogar eher als einen aspekt psychologischer kriegsführung an.
Foss schrieb:99% von dem was sie behaupten stimmt nicht nur wissenschaftlich, sondern auch logisch nicht.
in deinem pauschal-rundumschlag hast du überhaupt kein auge für diejenigen unter den (deiner scheinbaren ansicht nach gleichgeschalteten und vollkommen hinterwäldlerischen) religiösen, die die überlieferungen höheren heils und höherer werte aus gründen schmerzvoller lebenserfahrung verinnerlichen, weil das das einzige an hoffung ist, was ihnen noch geblieben ist. vielleicht bist du ja äusserst männlich und dich berührt sowas nicht, wenn ein kriegsgefangener zwischen den foltern nichts anderes zum festhalten hat als ein vater-unser. ich hab dafür alles verständnis der welt.
es gibt noch viel viel grotestkere, grauenvollere und fatalere zivlisations-lügengebäude als die religionen!

und ausserdem: zwischen wahrheit und lüge liegt manchmal nur ein zwinkern. ;)


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27.11.2012 um 23:46
@Matratze106

Also den letzen Absatz deines letzen Beitrages habe ich mit Wohlgefallen gelesen. Schön, dass jemand mal so deutlich wird, und klar macht, was der Glaube gerade in persöhnlichen Kriesenzeiten bewirken kann. Manchmal ist Wissenschaft und Logik absolut wirkungslos, um Herausforderungen des Lebens zu überstehen. Auch die vielgeliebte Moral der Atheisten kann ein "Vater-unser" in solchen Momenten nicht ersetzen-da, wo der kleinste Glaube lebensnotwendig sein kann....nämlich in solchen Extremsituationen.

Aber man kann vielen Menschen auch keinen Vorwurf daraus machen, weil sie vielleicht nie solche Extremsituationen durchgemacht haben, das sie sowas vielleicht nicht nachvollziehen können.

Nebenbei: Atheisten hören es zwar ungern, aber weder Wissenschaft noch Logik gehört ihnen, nur halten nicht alle Menschen es für sinnvoll, Logik und Wisssenschaft in jedem Bereich ihres Lebens die höchste Priorität einzuräumen. Sind eben nicht alles Vulkanier auf der Welt :)


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28.11.2012 um 06:24
@Rejana
@matraze106

...selbst wenn Wissenschaft und Logik und Vernunft in Krisenzeiten versagen ist es noch lange kein Grund zu Glauben, sondern im gegenteil: es ist ein Zeichen das man nich wissenschaftlich, nicht logisch und nicht vernünftig genug gewesen ist.

Bsp. Wenn ich 72! * 3 ausrechnen soll, mache ich es mit Logik, Vernunft und Verstand. Ich werde sicher nicht glauben dass die Antwort 42 ist, wenn ich nicht weiterkomme. Stattdessen wende ich mich an Jemanden der mir dabei helfen kann die rechnung erklären kann sodass ich in der Lage bin es alleine zu lösen und auch alle weitere derartige rechnungen alleine lösen kann.
Rejana schrieb:Auch die vielgeliebte Moral der Atheisten kann ein "Vater-unser" in solchen Momenten nicht ersetzen-da, wo der kleinste Glaube lebensnotwendig sein kann....nämlich in solchen Extremsituationen.
Das Glaube ich sogar. Habe selbst oft genug schon miterlebt und genau das gilt es zu bekämpfen denn es ist ein Zeichen von hochgradige Indoktrination im schlimmsten Stadium.


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28.11.2012 um 09:17
@Rumpelstil
Rumpelstil schrieb:Das finde ich klasse! ^^ Von wem ist das?
Das Zitat:
Nicht alle Religionen können richtig liegen aber alle könnten sich irren.

Das erste mal hörte ich das, glaube ich, als Antwort auf das "Special Pleading" Argument.
Man macht für seine Religion eine Ausnahme, um diese für sich zu bestätigen.

Das ist wie wenn ich sage Gott nimmt Einfluss auf die Welt. Die Argumente weisen aber ebenso auf Feen hin wie auf Gott. Man blendet das mit den Feen einfach aus. Das ist "Speacial Pleading".
zlatan schrieb: Wenn Christen keine Erlösungsmöglichkeit hätten, dann würden sie wie alle anderen Religionen sich eine zusammenbasteln, indem sie festlegen,
Hier wird z.B. von Zlatan davon ausgegangen das die Chisten richtig liegen und alls anderen 'zusammengebastelt' haben.

@zlatan
zlatan schrieb:retten dich dann die Taten oder Gott?
Das spielt keine Rolle, denn erst müssen wir mal rausfinden ob dieser Gott existiert. Die Bibel als Anleitung dieser Taten ist schon mal sehr ungeeignet. Denn diese stammt aus unbekannter Quelle. Ganz unbekannt allerdings nicht. Von Gott stammen die Worte nämlich nicht, sondern von Menschen.

Wir wollen also wissen ob Gott uns nach unseren Taten beurteilt, bevor wir wissen wer dieser Gott ist.

Das ist wie Rennen wenn man erst krabbeln kann. Ausser das wir im Falle Gottes meiner Meinung noch nicht mal beim krabbeln sind.

Bevor man also deine Frage beantworten kann, müssten erst Belege für Gottes Existenz her. Danach kann man sich auch weiterführende Gedanken machen.


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28.11.2012 um 11:35
Snowman_one schrieb:Das spielt keine Rolle, denn erst müssen wir mal rausfinden ob dieser Gott existiert.
Snowman_one schrieb:Bevor man also deine Frage beantworten kann, müssten erst Belege für Gottes Existenz her.
Wo ist jetzt hier der Glaube? Wie sieht ein Beweis deiner Meinung nach aus?

Kennt ihr den "Witz", wo ein Mann auf hoher See Schiffbruch erleidet und mitten auf dem Meer treibt? Plötzlich kommt ein Boot. Die Männer auf dem Boot sehen den Mann im Wasser und rufen: "Warte, wir helfen dir aus dem Wasser." Doch der Mann lehnt ab und sagt, dass ihn der liebe Gott retten wird. Kurz darauf passiert das gleiche mit einem anderen Boot. Der Mann ertrinkt und kommt in den Himmel. Dort fragt er Gott, warum er ihn denn nicht gerettet hat. Da antwortet Gott: "Alter, ich hab dir zwei Boote geschickt!!!"

Ich finde dieser "Witz" macht deutlich, dass viele Menschen eine Armee von sichtbaren Engeln erwarten, damit klar wird, dass wirklich Gott eingegrifffen hat. Als Christ weiß ich, dass alles immer ganz anders kommt, als man es erwartet hat.

Dem Mann im Wasser war es zu billig, dass Gott ihm einfach ein paar Boote vorbei schickt.

Wenn Gott dauernd mit einer Armee von sichtbaren Engeln rumfliegen würde, was hätte das dann noch mit "glauben" zu tun?

Ich glaube wenn man von Herzen betet, dass Gott sich einem offenbart und man nicht selbst bestimmen will, wie das auszusehen hat, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Gott dies tun wird. Aber Gott lässt sich wahrscheinlich weniger darauf ein, dass man ihm sagt, unter dieser oder jener Bedingung glaube ich an dich.

Die Bibel sagt, dass Gott sich in Jesus offenbart hat, doch wenn man diese Geschichten eh nicht glaubt, dann kann man da auch einfach nicht ansetzen. Vielleicht versucht ihr einfach mal zu beten und Gott danach zu fragen, ob er euch nicht eine Hilfe geben kann an ihn zu glauben. Vielleicht gibt er euch ja diese Hilfe. Stellt ihm aber keine Bedingungen auf, wie das auszusehen hat oder in welchem Zeitraum es zu geschehen hat, aus meiner Erfahrung handelt Gott sowieso ganz anders, als man es sich zunächst vorstellt.

Was habt ihr zu verlieren?


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28.11.2012 um 11:51
zlatan schrieb:Als Christ weiß ich, dass alles immer ganz anders kommt, als man es erwartet hat.
Als Christ würde ich zu aller erst einmal erwarten, dass es den Gott gibt, denn man jetzt deinen Satz zu Ende denkt, würde das bedeuten ...
zlatan schrieb:Dem Mann im Wasser war es zu billig, dass Gott ihm einfach ein paar Boote vorbei schickt.
Ich weiß worauf du hinaus willst, es gibt auch den schönen Spruch, Hilf dir selbst dann hilft dir Gott. Aber wenn ich mir selbst helfe, braucht es eben keinen Gott, auf den ich was schieben kann.
Wenn Gott dauernd mit einer Arme von sichtbaren Engeln rumfliegen würde, was hätte das dann noch mit "glauben" zu tun?
Ein so naives Gottesbild wird hoffentlich nicht so verbreitet sein.
zlatan schrieb:Aber Gott lässt sich wahrscheinlich weniger darauf ein, dass man ihm sagt, unter dieser oder jener Bedingung glaube ich an dich.
Gott macht keine Aussage über Gott, darauf läuft es hinaus. Alles was wir über einen Gott wissen, stammt aus menschlichen Gehirnen.
zlatan schrieb:aus meiner Erfahrung handelt Gott sowieso ganz anders, als man es sich zunächst vorstellt.
Ja, irgendetwas passiert immer, wenn man darin göttliches Wirken sehen will, ist das so, ich nenne es einfach Leben.
zlatan schrieb:Was habt ihr zu verlieren?
Wenn du so direkt Fragst, den Verstand. Nach meiner Erfahrung ist es nämlich so, dass wenn man anfängt eine Sache zu glauben, man jede andere Sache auch irgendwann glaubt. Und dann kann es tatsächlich gefährlich werden.

Deine Antwort auf die Frage wäre vermutlich, dass man nichts zu verlieren hat, wenn man Glaubt und es gibt keinen Gott, kann es auch nicht schlimmer kommen, gibt es aber einen Gott, hey, dann hat man vielleicht die Chance die richtigen angebtet zu haben und kann sich einen kleinen Bonus nach dam Tod erhoffen. Aber das ist so als würde man eine Wette um 1 Cent abschließen, weil es eigentlich un Nichts geht.


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Freakazoid
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28.11.2012 um 12:08
@zlatan
zlatan schrieb:Was habt ihr zu verlieren?
Es ist wesentlich wahrscheinlicher, die falsche Religion anzugehören, als der richtigen. Falls es dir nicht aufgefallen ist, es gibt nicht nur deine naive Vorstellung von Gott, es gibt soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo viele. Allein nur das Christentum hat zig zum Teil unterschiedliche Ausrichtungen, der Islam ebenso, auch das Judentum.

Dazu kommt, dass die gesamte Bibel ein einziger schlechter Witz ist.

Der Gott darin ist Allegoistisch und das NT ist sowieso eine reine Erfindung, die nachträglich erst geschrieben worden ist.

Es ist mir ziemlich Banane was du glaubst, es wird nicht nur nicht mehr egal, wenn du meinst, du könntest anderen erzählen, was sie zu glauben hätten.

Nur weil du dir einbildest, dass Gott dir hilft und du selbst nichts auf die Beine stellen kannst, ist das weit davon entfernt mein Problem zu sein.

Und was man zu verlieren hat?

Man begibt sich in Geistige Sklaverei und das auch nur, wegen Glauben, nicht wegen einer Tatsache.

Ich habe kein Problem damit Gott zu folgen, wenn er sich schlicht offenbart, solange er das Versteckspiel betreibt und will das man etwas glaubt, was keinen Sinn macht und auf keinerlei Fakten beruht, werde ich mich lieber um Dingen kümmern, die auch wirklich da sind.


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28.11.2012 um 12:17
@zlatan
zlatan schrieb:Wo ist jetzt hier der Glaube? Wie sieht ein Beweis deiner Meinung nach aus?
Brennende Büsche zu benutzen und einzelne Personen im stillen Kämmerlein anzusprechen, hat sich ja bisher nicht bewährt. :)

Es wäre also besser Gott würde vom Himmel steigen und zu allen Menschen gleichzeitig sprechen. Ich bin (angeblich) seine Schöpfung und dieser Gedanke ist für mich recht naheliegend. Gott sollte darauf ja ebenfalls kommen.

Er könnte also sozusagen seine Allmacht benutzen um sich den Menschen mitzuteilen. Der Glaube an Gott wäre dann ein Wissen das Gott existiert.
Wenn Gott sich dazu nicht herablässt, dann ist er einfach irrelevant.
zlatan schrieb:Dort fragt er Gott, warum er ihn denn nicht gerettet hat. Da antwortet Gott: "Alter, ich hab dir zwei Boote geschickt!!!"
Für mich bedeutet das, Gott ist nicht allwissend, denn er hätte das ja vorausahnen müssen.
zlatan schrieb:Was habt ihr zu verlieren?
Wertvolle Zeit die ich anders nutzen kann.
Denn du schriebst kürzlich bezüglich Atheisten:
zlatan schrieb:Ist es nicht unglaublich schwierig glücklich zu werden, wenn einem die Zeit davon läuft?
Zudem:
Ein Pilot der mit seinem Flugzeug anstürzt versucht alles um diesen Absturz zu verhindern. Er überlegt sich auch wie man das Flugzeug landen könnte.
Würde dieser Pilot einfach beten, wäre das fatal, ja, reine Zeitverschwendung.

intruder hat den Rest so beantwortet wie ich es ebenfalls gemacht hätte. Deshalb schliesse ich mich seiner Meinung an.


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28.11.2012 um 12:38
matraze106 schrieb:aus welchem hollywood-streifen hast du denn diese weisheit?
Nicht aus einem "Hollywood-Streifen", sondern aus der Realität. Vielen wird weiß gemacht, dass sie nach einem religiösen Leben, in dem natürlich immer schön das gemacht werden muss was in irgendeiner heiligen Schrift steht, in den Himmel kommen. Das ist eine Falschaussage um Menschen für seine Zwecke zu manipulieren!
matraze106 schrieb:in deinem pauschal-rundumschlag hast du überhaupt kein auge für diejenigen unter den (deiner scheinbaren ansicht nach gleichgeschalteten und vollkommen hinterwäldlerischen) religiösen, die die überlieferungen höheren heils und höherer werte aus gründen schmerzvoller lebenserfahrung verinnerlichen, weil das das einzige an hoffung ist, was ihnen noch geblieben ist.
An Erfahrungen festhalten, die sich im Nachhinein als falsch erwiesen haben, ist nicht nur dumm, sondern auch schädlich.
matraze106 schrieb:es gibt noch viel viel grotestkere, grauenvollere und fatalere zivlisations-lügengebäude als die religionen!
Ja, man bezeichnete sie zwar nicht als Religion, aber der Fundamentalismus, das Dogma und die Ideologie erfüllten alle Kriterien einer Religion.


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28.11.2012 um 12:49
intruder schrieb:Gott macht keine Aussage über Gott, darauf läuft es hinaus. Alles was wir über einen Gott wissen, stammt aus menschlichen Gehirnen.
Wenn man der Bibel nicht glaubt, dann macht Gott natürlich auch keine Aussagen über sich selbst. Und wenn Jesus nicht Gott war, dann wird man ihn auch dort nicht erkennen können, stimmt.
Freakazoid schrieb:Ich habe kein Problem damit Gott zu folgen, wenn er sich schlicht offenbart, solange er das Versteckspiel betreibt und will das man etwas glaubt, was keinen Sinn macht und auf keinerlei Fakten beruht, werde ich mich lieber um Dingen kümmern, die auch wirklich da sind.
ok, akzeptiert! Meine Aufgabe besteht auch nur darin euch das Evangelium zu verkünden. Vielleicht gehe ich ein bisschen zu weit, denn was ihr daraus macht und wie ihr damit umgeht ist eure Sache. Ich verfalle leicht in den Irrglaube, dass ich irgendjemanden von Gott überzeugen könnte, was Schwachsinn ist. Wenn Gott so unlogisch ist, dann kann auch nur er persönlich jemanden überzeugen.
Snowman_one schrieb:Ein Pilot der mit seinem Flugzeug anstürzt versucht alles um diesen Absturz zu verhindern. Er überlegt sich auch wie man das Flugzeug landen könnte.
Würde dieser Pilot einfach beten, wäre das fatal, ja, reine Zeitverschwendung.
Naja, das spricht ja eigentlich gegen die Kritik an Gläubigen, die in dem Witz herauskam. Natürlich würde ich als Pilot versuchen das Flugzeug irgendwie landen zu können, auch wenn ich dabei innerlich zum Herrn schreie.

Der Unterschied liegt hier eher darin, dass wenn alles gut geklappt hat, ich entweder mich total geil fühle und voll stolz auf mich bin, dass ich das Flugzeug gelandet und alle gerettet habe, oder in Demut auf die Knie gehe um Gott zu danken.


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28.11.2012 um 13:13
@zlatan
zlatan schrieb:Naja, das spricht ja eigentlich gegen die Kritik an Gläubigen, die in dem Witz herauskam.
Du suggerierst das man laut dem Witz auch nur beten muss, und gut ist.
Denn der Mann aus dem Witz betet nur und wartet. Er paddelt weder herum noch scheint er sich gross darum zu bemühen zu überleben. Statt etwas zu unternehmen betet er.

Da trifft im Fall des Piloten nicht zu. Er verhält sich ganz anders.
Aufgrund seiner Fähigkeiten als Pilot hat er sich und anderen das Leben gerettet. Gott hat nichts dazu beigetragen.
zlatan schrieb:Der Unterschied liegt hier eher darin, dass wenn alles gut geklappt hat, ich entweder mich total geil fühle und voll stolz auf mich bin, dass ich das Flugzeug gelandet und alle gerettet habe, oder in Demut auf die Knie gehe um Gott zu danken.
Wenn du mit dem Flugzeug abgestürzt wärst, kämst du ja in den Himmel. Du wärst abgesichert gewesen. Ausserdem könnte es ja einen Grund gegeben haben, warum das Flugzeug runterfielt, den ausser Gott, niemand verstand.

Wozu also Gott danken?
Wenn er stattdessen die Schwerkraft mal eben beeinflusst hätte um ausgerechnet dieses Flugzeug zu retten, hätte der Pilot Anlass zu Dank an Gott gehabt.

Indem Gott absolut nichts tut, wird er wohl eher wenig Dank seitens des Piloten erhalten. Von Demut mal ganz abgesehen.


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