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War Krishna Jesus?

748 Beiträge, Schlüsselwörter: Jesus, Hinduismus, Buddha, Krishna, Buhbär
kore
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War Krishna Jesus?

18.02.2014 um 10:22
@bhaktaulrich schrieb:
bhaktaulrich schrieb:500 Jahre Später - erschien Gott Krishnas wieder selbst dieses mal in Bengalen als verdeckter Avatara - er kam hernieder um den Namen des höchsten einzugeben Sri Krishna . Und dieser wird jetzt 500 Jahre später auf der ganze Welt verbreitet.
kore:
Wozu? Wär er identisch mit Christus wär er EINMAL erschienen und hätte den Tod überwunden, dies ist für den Fortbestand der Menschheit geschehen damit er sich entfalten kann und sich ihm bewußt anschließen, nicht aus einer göttlichen Laune heraus. Gott hätte sich in der Menschheit verspielen können und hat es teilweise sogar....Christus verbürgt sich für ihn und ist der der ALl-ES neu macht


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War Krishna Jesus?

18.02.2014 um 10:45
Hare Krishna


@LoveSexDrugs
LoveSexDrugs schrieb:du sagst jesus tat dieses nicht und jenes nicht aber das stimmt nicht, jesus tat viel!
krishna ist nicht höher als jesus gewesen oder umgekehrt auch nicht.

du sagst zB: "Nirgendwo im Neuen Testament sagt Jesus, dass er überall gegenwärtig ist, wie es Krishna von sich behauptet"
Aber ich hab mal was anderes gelesen gehört das nämlich jesus zu seinen jüngern sagte ihr werdet mich in jedem ast hören oder so ähnlich :) ich hatte leider noch nie ein tolles gedächtnis was zitate betrifft.
Nun Gott der Ursprung Krishna wird wohl wissen was er sagt, was das für Konsequenzen hat oder nicht. Die Srimad Bhagavatam ( ca 23 Bücher a 500 - 800 Seiten) und die Bhagvad Gita auch über 800 Seiten, die von Srila Prabhupda dem Gründer der Hare Krishna - Bewegung ins Deutsche übersetzt wurden, beschreiben ausführlich was und wie Sri Krishna alles tat während er vor 5000 Jahren hier auf Erden anwesend war.

In unserer Zeit bist du ja nicht der einzige der skeptisch, misstrauisch, verunsichert gemacht worden ist. Speziell unsere Medien sind das Machtmittel zur Kommunikation von wissen und wir bekommen nur über diesen Weg das zu wissen was man für die Massen für wichtig hält von denen die die Welt regieren - also den Finanz Gurus den Rothschilds - Morgans - Warburgs Rockefeller und ein paar andren - die Fianzagenda dieser Welt die dunklen mit ihren Iluminaten Bilderbergen, Logen Anhängern - der Gross Industrie - dem reichsten Welt Geld _Aldel.

Nicht umsonst werden Drogen - Alkohol - Medizin - Toxienen ( synthetischen und natürlichen) giften in Lebensmitteln und Waschmitteln in Baumaterialien - gebraucht - alles das macht Stress -und das ist die Grundlage für allgemeine Unzufriedenheit und gedeihen der Menschheit - also der Massen. Die diejenigen die regieren sind immer die Diener der Massen, niemals deren Besitzer.


Lese doch bitte mal das was ich schon mal gepostet hatte:

Srila Prabhupada, der spirituelle Meister der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein sagte:

"Wenn jemand Krishna liebt, dann muss er auch Jesus lieben. Und wenn man Jesus auf vollkommene Weise liebt, dann muss man auch Krishna lieben. Wenn er sagt. ‚Warum sollte ich Krishna lieben? Ich liebe Jesus', dann hat er kein Wissen. Und wenn jemand sagt, Warum sollte ich Jesus lieben? Ich liebe Krishna', dann hat auch er kein Wissen. Wenn jemand Krishna versteht, dann versteht er auch Jesus. Wenn jemand Jesus versteht, dann wird er auch Krishna verstehen." (Gespräch mit Allen Ginsberg, 12. Mai 1969 / Columbus - Ohio)
LoveSexDrugs schrieb:Übrigens unser Interesse an heiligen Personen aus der vergangenheit ist immer verzerrt und einfach link!
In Wahrheit wollen die meisten, die so ehrgeizig sich an religionen halten, so mächtig sein wie die heiligen wie Jesus, Krishna und co...
Aber das wird sowieso niemals passieren.
Ja das nennt man Illusion und diese wird durch die dunklen Kabaln dieser Erde aufrecht erhalten - ein jeder Mensch der zu Drogen und Giften greift und sie missbraucht ist schon ihr Opfer (Mitstreiter) gefangen in den schleimigen Spinnenfäden ihrer unkontrollierten begehrenden Gier nach Allmacht..


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War Krishna Jesus?

18.02.2014 um 10:54
@bhaktaulrich
Du hast keine eigene Erfahrung... okay nur die wenigsten haben es.
Ich hab auch viel gelesen und so aber selbst die Erfahrung zu machen ist halt wieder ganz anders.
Du sagst Drogen sind böse das stimmt nicht.
Der Mensch macht hal draus was er draus macht.
Es gibt Drogen die wirken sich zerstörerisch aus bei dauerkonsum... dann gibt es Drogen die sind für Forschungszwecke dh. 2-3maliger gebrauch ingesamt und dann nicht mehr, ja sowas ist durchaus interessant und kann zu vielen Entdeckungen führen.

Ketamin kann man mal probieren ist auch interessant wenn man die Meditationsschiene fährt aber für öfter ist das nix. Aber glücklicherweise gehört Keta zu den Substanzen wo auch schon einmaliger Konsum einem wirklich weiterhelfen kann.

LSD ist einfach göttlich für mich immer wieder gerne =) aber zu oft sollte man es nicht machen da es psychosen auslösen kann.

Weed ist das Mittel der Wahl wenn man wieder die Ruhe finden möchte wieder down sein möchte, sich erden möchte. Ganz Wichtig: Gras pur zu rauchen ist eine völlig andere Welt als mit Tabak.
Mit Tabak raucht man mehr, wird man süchtiger als ohne... ohne Tabak will man gar nicht mehr so viel kiffen. Der Tabak erzeugt das Craving nach Joints nicht das Gras!

DMT ist kein Spaß mehr nur der der wirklich Antworten sucht und bereit ist mit dem Leben zu bezahlen sollte sich ranwagen, ansonsten hat es sehr Therapeutischen Nutzen.

MagicMushrooms sind sehr therapeutisch, ich würde eher Pilze als LSD zu therapeutischen Sitzungen raten wo man sein Unterbewusstsein usw ergründen möchte.

Es gibt auch andere Substanzen diese sind aber eher weniger Interessant an dieser Stelle.


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18.02.2014 um 11:07
Hare Krishna

Liebe @kore
kore schrieb:Wozu? Wär er identisch mit Christus wär er EINMAL erschienen und hätte den Tod überwunden, dies ist für den Fortbestand der Menschheit geschehen damit er sich entfalten kann und sich ihm bewußt anschließen, nicht aus einer göttlichen Laune heraus. Gott hätte sich in der Menschheit verspielen können und hat es teilweise sogar....Christus verbürgt sich für ihn und ist der der ALl-ES neu macht
In unserer Zeit ist jede aber auch jede Seele die dazu beitragen kann die Finsternis zu lüften wert voll. Gott ist für uns unbegreiflich - er tut was ER/SIE Will und nicht was diejenigen wollen die es Ihm gleich machen wollen.

Gott ist derjenigen der die Menschheit er erschaffen ließ (nach seinen = Göttern ) nach seinem (vor) Bilde .

Gott ist auch derjenige der die Menschheit von einem Moment zum andren vernichten kann.

Da ändert niemand etwas daran wenn er sich dafür entschließen sollte.

Die Menschheit hat sich verspielt,( sie hat sich manipulieren lassen) nicht Gott - die Menschen wissen nicht . Wenn sie wüssten wer oder was Gott ist, würden sie mit ihm zusammenspielen wollen und nicht gegen Ihn spielen und sein Spiel wie kleine Kinder die nur schreien und alles dabei kaputtmachen benehmen.

Niemand braucht sich für Gott zu verbürgen - niemand hat so viel als das es als Bürgschaft reichen würde - Gott hat sich für Jesus verbürgt das er Ihm seine Energie und Kraft zur Verfügung stellt.

Gott Krishna verbürgt sich für Shrila Prabhupda - das dieser seinen Namen in alle Winkel dieser Erde tragen lässt. Der Name Gottes -Sri Krishna ist nicht verschieden von Gott - er ist Gott - so ist das mit jedem Namen Gottes der in den heiligen Schriften dieses Universum bekannt ist.


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18.02.2014 um 11:36
Hare Krishna

@LoveSexDrugs
LoveSexDrugs schrieb:Du hast keine eigene Erfahrung... okay nur die wenigsten haben es.
Ich hab auch viel gelesen und so aber selbst die Erfahrung zu machen ist halt wieder ganz anders.
Du sagst Drogen sind böse das stimmt nicht.
Der Mensch macht hal draus was er draus macht.
Es gibt Drogen die wirken sich zerstörerisch aus bei dauerkonsum... dann gibt es Drogen die sind für Forschungszwecke dh. 2-3maliger gebrauch ingesamt und dann nicht mehr, ja sowas ist durchaus interessant und kann zu vielen Entdeckungen führen.

Ketamin kann man mal probieren ist auch interessant wenn man die Meditationsschiene fährt aber für öfter ist das nix. Aber glücklicherweise gehört Keta zu den Substanzen wo auch schon einmaliger Konsum einem wirklich weiterhelfen kann.

LSD ist einfach göttlich für mich immer wieder gerne =) aber zu oft sollte man es nicht machen da es psychosen auslösen kann.

Weed ist das Mittel der Wahl wenn man wieder die Ruhe finden möchte wieder down sein möchte, sich erden möchte. Ganz Wichtig: Gras pur zu rauchen ist eine völlig andere Welt als mit Tabak.
Mit Tabak raucht man mehr, wird man süchtiger als ohne... ohne Tabak will man gar nicht mehr so viel kiffen. Der Tabak erzeugt das Craving nach Joints nicht das Gras!

DMT ist kein Spaß mehr nur der der wirklich Antworten sucht und bereit ist mit dem Leben zu bezahlen sollte sich ranwagen, ansonsten hat es sehr Therapeutischen Nutzen.

MagicMushrooms sind sehr therapeutisch, ich würde eher Pilze als LSD zu therapeutischen Sitzungen raten wo man sein Unterbewusstsein usw ergründen möchte.

Es gibt auch andere Substanzen diese sind aber eher weniger Interessant an dieser Stelle.
Ich kann lesen und für mich ließt sich das wie eine göttliche natürliche Verherrlichung. Vergiss das alles diese Drogen wenn sie missbraucht werden sind Werkzuge der dunklen - siehst du nicht was sie mit Menschen machen die sich ihnen vollkommen hingeben - sie dienen lieben diesen Stoff wie ihr Leben. Siehst du nicht die Statistiken über Drogen Abhängigkeit und deren Todesfolgen sieht du nicht wie sich Mütter Väter Brüder Schwestern die tränen aus den Augen weinen weil sie machtlos sind. Siehst du nicht die Gleichgültigkeit die sie bei fast allen hervorrufen. Da ist nichts göttliches daran wenn Drogen missbraucht werden. So ist es aber mit allem mit was sich der Mensch beschäftigt. Übertreibt er das materielle wird er abhängig.

Ich bin jetzt 64 Jahre alt - war Hippie - habe Drogen in der Zeit getestet als du noch gar nicht da warst. Stockholm war in den Mitsechzigern - ein Hippie Zentrum für ca 25 000 jugendliche der ganzen Welt - Drogen waren ihr Frühstücke - Mittag und Abendessen. ( es gab alle Drogen abgesehen von ein paar modernen neuen synthetischen Drogen in Stockholm) Ich war dort 2½ Jahre lang, und habe selbst miterlebt wenn der Tod zu schlug weil einige ihren Hals einfach nicht voll genug bekommen konnten. Ich hab gesehen wie Finnen in den Untergrundsbahen Komodenlack mit brause tranken und dan vollkommen wie Zombies auspflippten das mitten im Winter (1967 - 68) mit 30 Grad Kälte. Also erzähl mir noch was von Drogen . Jede Droge die bei längerem Gebrauch abhängig macht ist das Werkzeug der dunklen.

Wenn du das nicht verstehst wirst du abhängig ob du das willst oder nicht.Ich habe das rechtzeitig unterbrochen - Gott half mir dabei - ich lernte Krishna ( 1967) in Stockholm in einem sehr kleinen privaten Tempel der Altstadt = Gamla Stan kennen. Wenn ich keinerlei Erfahrungen mit Drogen gehabt hätte sei dessen sicher würde ich sie auch nicht erwähnen als Argument gegen die Dunklen.Denn ohne ihr Machtmittel Geld können auch Drogen nicht verkauft und gekauft werden.


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GiusAcc
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War Krishna Jesus?

18.02.2014 um 18:06
@bhaktaulrich
Weiss jetzt nicht ob andere schon darauf eingegangen sind aber ich antworte dir trotzdem.
Du schreibst:
bhaktaulrich schrieb:Nirgendwo im Neuen Testament sagt Jesus, dass er überall gegenwärtig ist, wie es Krishna von sich behauptet: sarvasya caham hrdi sannivisto "Ich bin im Herzen eines jeden Lebewesens" (Bhagavad-gita 15.15), andantara stha paramanu cayantara stham "gegenwärtig in jedem Atom" (Brahma Samhita 5.35).
Jesus sagte:
Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Mt 28,20
Nun, jeder Gläubiger kann das bezeugen das Jesus Gegenwärtig ist in denen wo er liebt und und bei denen wo er geliebt wird.
Mit diesem Satz endet die Erzählung von dem Leben Jesu nach dem Evangelisten Matthäus. Jesus ist auferstanden und erscheint seinen Jüngerinnen und Jüngern noch einmal; er fordert sie auf, andere zu taufen und ihnen von ihm zu erzählen. Er verspricht ihnen, dabei immer bei ihnen zu sein, auch wenn er nicht mehr auf der Erde sichtbar und greifbar ist - solange es diese Welt gibt
http://www.taufspruch.de/sprueche/1397/ich-bin-bei-euch-alle-tage-bis-der-welt-ende


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18.02.2014 um 19:01
Hare Krishna

@GiusAcc

Jesus sagt nicht, das er "über all" anwesend ist ( sondern bei euch - Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Mt 28,20) und er sagt auch nicht, das er in jedem Atom ist - er sagt auch nicht das er in jedem Herzen anwesend ist. Bei euch bedeutet bei all denen die ihm folgen und zwar 100 % folgen und nicht 99,99 %


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GiusAcc
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18.02.2014 um 19:27
@bhaktaulrich
Weist du warum Jesus auf dieser Erde kam ?
Vorraussetzung:
Johannes 3,16 „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“

Gott hat die Welt geliebt, steht doch da, oder ?
Mit der Welt sind alle gemeint.
Gott aus der Bibel hat alles erschaffen was da ist und da war.
Also gehört ihm doch alles, also ist er auch in allen und allem Anwesend.

Okay Ulrich, habe nichts gefunden was meine Gedanken bestätigen.
Geht man von der Göttlichkeit Jesu aus, Trinitäts - Gläubige, ist Gott als Jesus überall und auch in jedem Atom, wie du es nennst anwesend.
Aber, du widersprichst dich hier oder verstehe ich da was falsch ?
Für dich ist Jesus der Christus, Krshna.
Krshna ist für dich Gott.
Wenn Christus und Krshna das gleiche sind, ist Christus auch Gott und somit überall und in jedem Atom Anwesend.


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libertarian
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18.02.2014 um 20:44
@GiusAcc
@bhaktaulrich

Im Evangelium nach Thomas etwa sagt Jesus durchaus von sich, dass er allgegenwärtig ist:

(77) Jesus sprach: „Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir ausgedehnt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.“
[Thomas 77]


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GiusAcc
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War Krishna Jesus?

18.02.2014 um 20:51
@libertarian
Warum wurde das Evangelium nach Thomas nicht in die Bibel aufgenommen ?


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libertarian
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18.02.2014 um 21:29
@GiusAcc
Das ist eine gute Frage. Die großen Kirchen und die, die letztlich die Bibel kanonisiert haben, werden dir antworten, weil es im Gegensatz zu den kanonischen Evangelien nicht göttlich inspiriert wurde durch den heiligen Geist, sondern rein menschlich wäre und außerdem Fehler enthielte oder enthalten könnte aus genau diesem Grund. Diese Version kann man aber getrost anzweifeln. Andere würden vielleicht wiederum sagen, weil es den Mächtigen politisch nicht genehm war. Wieder andere vielleicht, dass bestimmte Ansichten sich eben schneller durchgesetzt haben und diese Ansichten somit letztlich die Oberhand gewannen mitsamt ihren Vertretern und man dann auch die anderen Ansichten, denen man widersprach, aktiv in den Orkus zu schicken versucht hat.


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GiusAcc
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18.02.2014 um 21:35
@libertarian
Danke für deine Antwort.
Wenn ich das richtig verstanden habe wurde das Thomas Evangelium zu Nag Hammadi gefunden, also vor 60 Jahren oder so.
Wie hätte es dann in die Bibel aufgenommen werden können ?


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GiusAcc
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18.02.2014 um 22:08
@libertarian
Okay, habe bißchen rum gelesen und raus gefunden das womöglich die Schriften wo bei Nag Hammadi gefunden wurden gar nicht so unbekannt gewesen sind oder hätten sein können.
Diese wurden angeblich von einen übereifrigen Mönch versteckt um beim Konzil von Nicäa nicht Zitiert werden zu können.
Beim Konzil ging es unter anderem um die Göttlichkeit Jesu und um das Kanon der Bibel, so wie wir ihn heute kennen.
Man könnte sich zusammen Reimen was das eine mit dem anderen zu tun hatte oder hat.


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libertarian
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18.02.2014 um 22:47
@GiusAcc

Wenn man annimmt, dass die Apokryphen aus welchen Gründen auch immer von bestimmten Personen gezielt zum Verschwinden gebracht werden sollten, dann möchte es auch nicht mehr so verwundern, dass sie lange Zeit nicht mehr so bekannt waren oder höchstens noch ausschnittweise in irgendwelchen Polemiken gegen bestimmte apokryphe Schriften oder gnostische Sekten. Über die Gründe können wir jetzt nur spekulieren.


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GiusAcc
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20.02.2014 um 21:31
@bhaktaulrich
Beitrag von GiusAcc, Seite 19
Warum gehst du darauf nicht ein ?


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libertarian
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War Krishna Jesus?

20.02.2014 um 21:59
Überarbeitung zum letzen Beitrag von mir in diesem Thread.

Bei der Ausgangsfrage dieses Threads müssen wir noch etwas weiter unterscheiden und ausführen. Man muss sich nämlich generell die Frage zur Beziehung von Jesus Christus zu Krishna stellen. War Jesus Christus Krishna selbst? War er der Sohn Krishnas? War er ein Avatara Krishnas? Und wenn ja, was für eine Form von Avatara? Wenn wir diese Beziehung untersuchen wollen, so sind sicherlich diese Zeilen aus der Bhagavad-Gita von Bedeutung:

4.3 Diese uralte Wissenschaft von der Beziehung zum Höchsten wird dir heute von mir offenbart, weil du mein Geweihter und mein Freund bist - nur deshalb kannst du das transzendentale Mysterium dieser Wissenschaft verstehen.
4.4 Arjuna sagte: Der Sonnengott Vivasvan ist von Geburt her älter als Du. Wie ist es daher zu verstehen, daß Du ihn am Anfang in dieser Wissenschaft unterwiesen hast.
4.5 Der Höchste Herr sagte: Viele Geburten haben sowohl du als auch Ich hinter uns gelassen. Ich kann mich an sie alle erinnern, doch du kannst es nicht, o Bezwinger der Feinde.
4.6 Obgleich Ich ungeboren bin und Mein transzendentaler Körper niemals vergeht, und obwohl Ich der Herr aller fühlenden Wesen bin, erscheine Ich dennoch in jedem Zeitalter in Meiner ursprünglichen transzendentalen Gestalt.
4.7 Wann immer und wo immer das religiöse Leben verfällt und Irreligiosität überhand nimmt, o Nachkomme Bharatas, zu der Zeit erscheine Ich.
4.8 Um die Frommen zu befreien und die Schurken zu vernichten, und um die Prinzipien der Religion wieder einzuführen, erscheine ich in jedem Zeitalter.
4.9 Wer das transzendentale Wesen Meines Erscheinens und Meiner Aktivitäten kennt, wird, nach dem er seinen Körper verlassen hat, nicht wieder in der materiellen Welt geboren, sondern in mein ewiges Reich gelangen, o Arjuna.
4.10 Befreit von Anhaftung, Angst und Zorn, und völlig in Mich vertieft, wurden in der Vergangenheit viele Menschen, die bei Mir Zuflucht suchten, durch Wissen über Mich gereinigt und erlangten so transzendentale Liebe zu Mir.


Wenn wir uns diese Verse ansehen, so müssen wir uns erst mal darüber klar werden, dass Jesus Christus von sich in der Bibel, auch dem Evangelium nach Johannes, davon spricht, dass der Vater größer sei als er und dass er eben Sohn sei, nicht Vater. In der Bhagavad-Gita sagt Krishna von sich aus, der Vater aller Wesen zu sein, alles Belebten wie Unbelebten. Hier sehen wir schon mal eine Art Dichotomie. Sogesehen kann Jesus also nicht Krishna direkt darstellen als höchste Persönlichkeit Gottes. Aber wir wissen auch, dass viele Christen die Lehre der Trinität vertreten, die auch durchaus Ansätze in der Bibel findet, wobei sie aber streitbar ist, weswegen sie auch viele ablehnen. Wenn wir nun aber annehmen, dass Jesus nicht direkt Krishna sein kann in vollem Umfang, dann aber ähnlich wie die Beziehung von Vater und Sohn in der Lehre der Trinität? Fraglich. Ein direkter Avatara verstanden als direkter Abstieg Krishnas in seinem transzendentalen Leib kann er wohl nicht gewesen sein, aber man kennt auch andere Formen von Avataras, und da kann er durchaus einer gewesen sein, nämlich kann Jesus Christus ein Bhagavad-Avesha-Avatara gewesen sein:

Daneben gibt es noch die Shakti-Avesha-Avataras (auch nur Avesha-Avatara genannt). Hier steigt Vishnu nicht selbst herab, sondern sendet seine Kraft oder Macht (Chit-Shakti) wie im Falle Parashuramas oder Buddhas zu einem hochstehenden Rishi, damit dieser in seinem Dienst eine bestimmte Mission erfüllen kann. Wenn aber Vishnu persönlich in einer seiner Seinsformen unmittelbar in einen Bhakta oder Rishi eingeht und sich mit diesem identifiziert, nennt man ihn Bhagavad-Avesha-Avatara (auch Amsa-Avesha-Avatara). Avatara bezieht sich immer auf Gott selbst oder seine Kraft (Chit-Shakti), die sich in einer besonderen gottgeweihten Seele (Atman) manifestiert bzw. zu dieser Seele hinabsteigt.

Diese Zeilen muss man sich genau zu Gemüte führen, denn das könnte die gesamte Angelegenheit um Christus und seinen Vater näher beleuchten. Wie etwa in diesen Versen aus dem Kapitel 14 des Evangeliums nach Johannes: Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. 9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, er tut die Werke. 11 Glaubet mir, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubet mir um der Werke selbst willen. Die Welt hätte es nur nicht erkannt, weder den Sohn, noch den Vater, wie wir in folgenden Versen erfahren können: [Joh 1.4 4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt. [Joh 1.10-11] 10 Er war in der Welt, und die Welt ward durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. 11 Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an. Und so gibt es noch mehr Verse, dass die ihn erkennen würden, die nicht von dieser Welt sind; die ihn aber nicht, die von dieser Welt sind. Ähnliches erfahren wir auch von Krishna in der Bhagavad-Gita:

7.13 Getäuscht von den drei Erscheinungsweisen (Reinheit, Leidenschaft und Unwissenheit), kennt die gesamte Welt Mich nicht, der Ich über den Erscheinungsweisen stehe und unerschöpflich bin.
7.14 Diese meine göttliche Energie, die aus den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur besteht, ist sehr schwer zu überwinden. Doch wer sich Mir hingegeben hat, kann sie sehr leicht hinter sich lassen.
7.24 Unintelligente Menschen, die Mich nicht kennen, glauben, ich hätte diese Gestalt und Persönlichkeit angenommen. Weil sie nur über geringes Wissen verfügen, kennen sie mein höheres Wesen nicht, das ohne Wandel und erhaben ist.
7.25 Die Verblendeten und Unintelligenten können Mich niemals erkennen. Für sie bin Ich von Meiner ewigen, schaffenden Energie (yoga - maya) bedeckt, und daher kennt die verblendete Welt Mich nicht, der Ich ungeboren und unfehlbar bin.
7.26 O Arjuna, als der Höchste Persönliche Gott weiß Ich, was in der Vergangenheit war, was in der Gegenwart geschieht und was sich in der Zukunft noch ereignen wird. Auch kenne Ich jedes Lebewesen - doch niemand kennt Mich.


Was mir an dieser Übersetzung der Verse nicht so gefällt und was man schnell missdeuten könnte, ist, dass es heißt, dass die Unintelligenten Gott nie erkennen könnten, gerade dann, wenn er einen menschlichen Körper angenommen hätte, weswegen sie in einem anderen Vers gar als dumm bezeichnet werden. Diese beiden Wörter finden sich so in den anderen Übersetzungen, die ich zur Bhagavad-Gita hinzugezogen habe, nicht. Vielmehr steht dort nur etwas von verblendet oder aber sinngemäß, dass ihr Wissen von Illusion gestohlen wurde. In Anbetracht dessen, dass die Gita Arroganz und Hochnäsigkeit ablehnt und als dämonisch bezeichnet, kann man zwar davon ausgehen, dass dies keine in solchem Sinne wertenden Bezeichnungen sein sollen, und trotzdem habe ich da meine Probleme mit. Zum Einen, weil es so missgedeutet werden könnte, als sei es eine abwertende Bezeichnung im vorgenannten Sinne; zum Zweiten, weil es also Beleidigung implizieren könnte; und zum Dritten, weil es außerdem, denke ich, so wie es dort steht, nicht mit der Realität übereinstimmt, weil ich Intelligenz gerade nicht für ein individuelles ewiges Wesensmerkmal eines Menschen halte, als mehr für eine variable Angelegenheit, wobei die individuelle Seele aber selbst doch stets voller Erkenntnis (Chit) ist, neben Sein (Sat) und Glückseligkeit (Ananda), was als Dreiheit ihre transzendentale Form (Vigraha) ausmacht. Und so sagt mir etwas in mir, dass Gott dies eigentlich etwas anders sagen würde, sollte es ihn geben. Weil, wenn wir doch in Wahrheit die reine und von der Materie unverunreinigte individuelle Seele sind, dann sind wir alle in unserem wahren Wesen schon voller Erkenntnis über Gott den Ursprung, weil die Erkenntnis über seinen Ursprung Gott die Erkenntnis über sich selbst miteinschließt.

Leiten wir an diesem Punkt zur Theologie nach Johannes um, wie man sie unter dem Evangelium nach Thomas deuten könnte, so könnte genau diese Erkenntnis in Jesus als Symbol versiegelt sein, weil die Erkenntnis, dass man Sohn des Vaters ist, genau dieser Erkenntnis ergibt. Und so heißt es entsprechend auch im Evangelium nach Johannes in folgenden Versen aus dem ersten Kapitel: 10 Er war in der Welt, und die Welt ward durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. 11 Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an; 12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, 13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Denn der Name Jesus könnte die Selbsterkenntnis selbst meinen. Und so finden wir auch sogleich in genau diesen Versen auch Anleihen an die Welt, in der er war, die ihn aber nicht kannte. Ganz ähnlich also, wie es in besagten Versen der Bhagavad-Gita heißt, die nun hier unsere Ausgangslage waren. Und wer Selbsterkenntnis hat, der hat ewiges Leben, denn er hat die Wahrheit erkannt über sich als ewiges glückseliges Fraktal Gottes, voller Erkenntnis und Wahrheit, voller Leben, denn sie ist und gibt das Leben. Das ist das Licht jenseits aller Dunkelheit der Materie und des Fleischlichen, das Licht, was alles materielle Licht auch erst gibt, das Licht der Erkenntnis, das in unser aller Herzen wohnt.

Aber wenn wir allgemein annehmen, dass Jesus ein versiegeltes Symbol zur Selbsterkenntnis darstellt, welches sogleich auch die Erkenntnis Gottes ermöglicht wie eventuell auch unsere Beziehung zu ihm, so kommt man deswegen also auch nur durch den Sohn zum Vater, denn der Sohn stellt besagte Erkenntnis der individuellen Seele selbst dar. Jesus ist damit der Weg zur Erkenntnis, ist damit die Wahrheit, das Ziel, das Leben, wie es auch heißt in Johannes 14.5-7: 5 Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst, und wie können wir den Weg wissen? 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, so würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; und von jetzt an erkennet ihr ihn und habt ihn gesehen. Denn wer den Sohn sieht und hat, der sieht und hat auch den Vater; denn wer seine wahre individuelle Seele erkennt, wie sie bereinigt dasteht, der erkennt auch Ursprung Gott dieser individuellen Seele, die Überseele. Das sind Vater und Sohn. Darum erkennt, wer sich selbst erkennt, Gott; darum erkennt, wer sich als den Sohn erkennt, den Vater. Als ewiges winziges Fraktal Gottes des Ursprungs Krishna, so heißt es nämlich, sei man auf ewig eins mit diesem, man erkennt, dass man schon vor Anbeginn der Welt an bei diesem in der spirituellen Welt beheimatet war, wo auch sein höchstes Reich, das Reich Gottes, ist.

Doch die Seele ist in die Materie gefallen, hat sich und ihren Ursprung vergessen, und ist nun bedingt von dieser Welt. So sieht sie und erkennt sie sich nicht mehr, als das, was sie wahrhaft ist und was bzw. wer ihr wahrer Ursprung ist. Darum steht geschrieben in Johannes 8.14: 14 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr, weil ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber wisset nicht, woher ich komme und wohin ich gehe.. Und so heißt es auch, dass die von der Welt nicht dahin gehen könnten, wo er hingehe und das genau deswegen, wie es in Johannes 8.23 weiter heißt: 23 Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von dem, was unten ist, ich bin von dem, was oben ist; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. Von dem was oben ist, weil er aus dem Himmel (Dem Geiste oder des Spirituellen) stammt und sie von der Erde (Der Materie oder dem Fleische). Das symbolisiert eventuell den Blick nach oben und den Aufstieg der Seele oder den Blick nach unten und den Abstieg der Seele. Wie wir in der Bhagavad-Gita Kapitel 6 Vers 5 lesen: Ein Lebewesen sollte lernen, sich aus der gefallenen Situation des materiellen Daseins mit Hilfe seines Geistes zu erheben, dadurch, dass es sich von den Sinnesobjekten loslöst. Man sollte nicht Sklave der Sinnenfreuden sein und sich vom Geist erniedrigen lassen, denn der Geist kann unser Freund, aber auch unser Feind sein.. Gleicher Vers, alternative Übersetzung: So möge man sich durch das Selbst erheben, und sich nicht selbst versinken lassen. Denn man kann sich selbst ein Freund oder auch ein Feind sein. Wer sich zum Selbst überwindet, ist sich selbst ein Freund. Doch wer sein Ego nicht zügelt, der läßt das Leiden wachsen und wird sich selbst ein Feind.

Die Verse, die ich gerade erst auch vom Evangelisten Johannes brachte, sie führten unter Anderem dazu, dass man auf Jesus mit Steinen warf, ihn verachtete und der Gotteslästerung bezichtigte. Dieses Motiv finden wir im Evangelium nach Johannes öfter wieder. Das der Gotteslästerung, und dass sich Jesus zu Gott machen würde, und man ihm darum an den Kragen wollte. Gesetzt die These, dass Jesus ein Bhagavad-Avesha-Avatara von Krishna ist, so wäre Krishna in Jesus direkt eingegangen und hätte sich mit ihm identifiziert. Wie es heißen könnte in Johannes 1.32: 32 Und Johannes zeugte und sprach: Ich schaute den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herniederfahren, und er blieb auf ihm. Und wenn dem so ist, und Jesus seine Einheit mit Gott selbst wahrnahm und sich wiederum mit diesem identifizierte, so könnte es sich mit den Worten aus der Bhagavad-Gita decken, wonach über Krishnas Avatara steht: 9.11 Dumme Menschen verspotten Mich, wenn Ich in der menschlichen Gestalt erscheine. Sie kennen nicht Mein transzendentales Wesen und Meine höchste Herrschaft über alles Existierende. Das ist dann auch der kontroverse Vers, wo ich selbst den Kritikpunkt einwendete, dass Gott dies selbst vielleicht nicht so sagte, wo es auch andere Übersetzungen von gibt, und dass es so auch gar nicht sein könne, wo wir doch alle als individuelle Seelen voller Erkenntnis sind. Und von Gottes Gnade, so heißt es doch, sei keiner ausgeschlossen.

Wir müssen dem also näher nachspüren. Und vielleicht klären wir erstmal, was Intelligenz in diesem Zusammenhang wirklich bedeuten könnte. Ich nämlich deute sie hier so, dass sie die Zuwendung zur spirituellen Welt bedeutet. Es gibt sicher viele Menschen, die wir als sehr intelligent bezeichnen würden, die aber trotzdem nicht an einen Gott glauben und auch nur etwas in dieser Art. Und darum gibt es auch unterschiedliche Intelligenzen, verstanden als unterschiedliche Kräfte zur Fokussierung der Aufmerksamkeit auf Bereiche des Wissens. Und jeder kann durch Bündelung letztlich diese lenken und selbst beeinflussen und so Fortschritt erzielen. Und dass also letztlich jeder zu Krishna oder Gott finden könne, so er sich nur auf den Weg dazu begebe, steht so dann auch in der Bhagavad-Gita selbst:

10.10 Denen, die Mir fortwährend hingegeben sind und Mich mit Liebe verehren, gebe Ich die Intelligenz, durch die sie zu Mir gelangen können.
10.11 Aus Mitleid zerstöre Ich, der Ich in ihren Herzen weile, mit der leuchtenden Fackel der Erkenntnis die Dunkelheit, die aus Unwissenheit geboren wurde.

6.45 Wenn sich der yogi jedoch ernsthaft bemüht, weiteren Fortschritt zu machen, und von allen Verschmutzungen reingewaschen ist, erreicht er nach vielen Geburten das höchste Ziel.

Wenn also davon gesprochen wird, dass jene, die ihn verachten, wenn er in der menschlichen oder durch die menschliche Gestalt erscheine, das Wissen von Illusion gestohlen wurde, so beschreibt es hier also aus Perspektive der Bhagavad-Gita nur die momentane Tatsache, die aber nicht so bleiben muss und in der Entscheidung des Einzelnen auch mithin selbst liegt, so würde ich sagen. Somit ist niemand von der Gnade des Herren ausgeschlossen, ihn dann doch zu erkennen. Wie es in Johannes 1.14 heißt: 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. und 1.18 18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Denn wir erinnern uns hier: Jesus Christus ist das Symbol der Erkenntnis der individuellen Seele über sich selbst, wodurch sie dann Erkenntnis zu ihrem Ursprung Gott erlangt. Das ist zumindest eine These von mir, nur meine Interpretation natürlich. Jesus als erschienene und geborene menschliche Person an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit war zu 100% Mensch, Jesus als Bhagavad-Avesha-Avatara war zu 100% Gott und die Botschaft und das Wort Jesus, der Geist der Wahrheit, war zu 100% Selbsterkenntnis und somit Erkenntnis über Gott.


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kore
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War Krishna Jesus?

21.02.2014 um 11:45
bhaktaulrich schrieb:Gott ist auch derjenige der die Menschheit von einem Moment zum andren vernichten kann.
Welche Menschheit meinst du denn hier, die die Du jetzt DIR vorstellst, nachdem Du doch sagtest Gott tue was ER will, oder die geistige? Von der er sich niemals lösen wird....
Fakt ist, daß Gott hier ein Urteil zustände uns nicht. In wessen Hände er es legte und daß dieser treu kein Spiel mit der Menschheit trieb, wissen wir.


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kore
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War Krishna Jesus?

21.02.2014 um 12:11
Jesus Christus ist kein Symbol auch nicht das der Erkenntnis. Er ist im Menschen die Erkenntnis die der Wahrheit folgt und die allein frei macht selbst.
Jesus ist der, der den Avatar trägt welcher sich hier tatsächlich inkarniert nicht nur diesen überschwebt und den Leib vollkommen durchdringt. Dieser wird getötet und der Erde übergeben.
Die diesem abgetrotzte Geistsubstanz des Christus bewirkt den Auferstehungsleib der den Tod besiegend nach vollzogener Höllenfahrt sich den Jüngern zeigt und das Devachan aus welchem Christus regiert auf die Erde bringt. Ich füge an, es ist zumindest das höchste, die Erde aber entwickelt sich noch und ist nicht am Ende angekommen, denn über sie noch hinaus geht der Weg. Hier ist doch ein kleiner :) Unterschied zum Krshnabewußtsein wie ich finde.


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Phantomeloi
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War Krishna Jesus?

21.02.2014 um 13:33
@kore

Wenn Jesus die Inkarnation von Krishna sein soll, so wäre Jesus die evolutionierte Form Krishnas. Was heißen könnte, dass Jesus die "moderne" Form von Krishna wäre.


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AnGSt
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War Krishna Jesus?

05.03.2014 um 18:16
Vielleicht sind Jesus und Krishna verschieden, aber der Name, das Wort ist Programm. Dass die Geschichten ähnlich sind, könnte ein Hinweis darauf sein, dass sie gemeinsame Wurzeln haben. Ich vermute mal im alten Ägypten oder noch früher. Denn Parallelen gibt es auch zu Horus. Zumindest behaupten das viele Webseiten. Letztendliche Beweise konnte ich aber bisher nicht finden. Man überlege mal: Jeder Mensch wird geboren, wächst auf, lebt sein Leben ... das sind auch parallelen, aber dennoch sind wir verschieden. Die Liste der angeblichen Parallelen zwischen Jesus und anderen zählt noch mehr als drei. Man muss allerdings auch bedenken, das es z.B. über Horus mehrere Varianten gibt, die sich zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich entwickelt haben. Ich sehe keinen Grund, warum die vielerorts genannten Parallelen keine nachträglichen Anpassungen sind.


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