Wolkenleserin schrieb:Ein Beweis dafür, dass sich dieses Tier diese Bisswunde in jungen Jahren zu gezogen hat, gibt es aber auch nicht.
Ähm, was issn das jetzt für ne Logik? Es reicht ja schon der Aufweis, daß es sich um eine mitgewachsene Bißwunde handeln
kann, um die Bißmarke auch anders als mit einem Megamonsterhai erklärbar zu machen. Doch haben wir hier nicht nur eine simple Möglichkeit, sondern eine deutliche Wahrscheinlichkeit, daß die Wunde dem Tier als Jungtier zugefügt wurde. Wie gesagt, das Tier war geringfügig größer (2ft) als bei Erreichen der Geschlechtsreife, aber deutlich kleiner (4ft bzw. 7ft) für ein erwachsenes Tier. Jener Zwergblauwal wird also noch immer ein sehr junges Tier gewesen sein, kaum älter als zehn Jahre. Nun ziehe davon mal "a number of years" ab. Daß wir dann ein Jungtier haben, steht eigentlich außer Zweifel.
Dazu paßt auch dies:
Wikipedia: BlauwalAls natürliche Todesursachen werden Krankheiten und Parasiten angesehen, außerdem Angriffe von großen Haien und dem Großen Schwertwal auf Jungtiere und geschwächte und verwundete Erwachsene.
Auch beim Großen Weißen kannste inner Wikipedia lesen, daß dieser unter Walen entweder Kleinwale erbeutet oder von großen Walen (hier wird der Grauwal genannt) die Kälber. Das ist ja auch bei den besonders großen Landtieren die Regel, daß die ausgewachsenen wenig von Räubern zu befürchten haben, aber die Jungtiere in deutlich größerer Gefahr stehen.
Daß die Bißmarke aus einer Zeit stammt, in der der Zwergblauwal ein kleineres Jungtier war, ist also nicht nur ne Möglichkeit unter anderen, es ist die aus mehreren Gründen wahrscheinlichste Erklärung; geradezu sicher. Und mit dem angegebenen Alter der Bißwunde so gut wie "Tatsache".
Aber schon als "eine Möglichkeit unter anderen" ist damit schon die Bewertung als
Wolkenleserin schrieb:einer der besten Beweise
vom Tisch.
Relativ mag das weiterhin stimmen, also: "sämtliche anderen Hinweise taugen noch weniger als Beweis".
Absolut gesehen liegt hier aber kein "Beweis" vor, schon gar kein "bester".