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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

45.880 Beiträge, Schlüsselwörter: Evolution, Schöpfung, Biologie, Entstehung, Lebewesen, Darwin, Arten
Shrimp
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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

15.01.2014 um 11:57
@Suchhund
Suchhund schrieb:da die Schöpfung vorliegt ist sie eine Tatsache
Dass Flora und Fauna existieren, das ist eine Tatsache.

Dass sie von einem Schöpfer erschaffen wurden, das ist eine Annahme von dir, die unbelegt ist.
Suchhund schrieb:Gott ist eine Tatsache,da ohne Gott es keine Schöpfung gibt.
Da deine Grundannahme schon unbelegt ist und so nicht klar ist, ob die Schöpfung eine Tatsache ist, kannst du keinen Schöpfer damit belegen.

Du kannst nicht sagen, es gebe eine Schöpfung, weil es einen Schöpfer gibt und es gebe einen Schöpfer, weil es eine Schöpfung gibt. Das ist ein Zirkelschluss.


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Suchhund
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15.01.2014 um 12:03
@Shrimp
Shrimp schrieb:Dass sie von einem Schöpfer erschaffen wurden, das ist eine Annahme von dir, die unbelegt ist.
Ich esse mein Brot manchmal auch unbelegt,trotzdem ist es eine Tatsache,Sache der Tat


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15.01.2014 um 12:07
Suchhund schrieb:Ich esse mein Brot manchmal auch unbelegt,trotzdem ist es eine Tatsache,Sache der Tat
Selten eine so sinnfreie Antwort auf einen ernstgemeinten Beitrag gelesen - selbst hier auf Allmy nicht.
@Shrimp sagt Dir, dass Du eine Sache als Fakt hinstellst, deren Existenz Du einfach nur behauptet hast und dann kommt nur ein inhaltsleeres Wortspiel als Antwort?


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Suchhund
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15.01.2014 um 12:12
@kleinundgrün
bleib cool
anscheinend hast du den Sinn meiner Antwort nicht begriffen


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Shrimp
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15.01.2014 um 12:15
@Suchhund

http://www.duden.de/rechtschreibung/belegt
nachgewiesen
Beispiel
die Existenz dieses Phänomens ist durch mehrere Versuche belegt
Suchhund schrieb:anscheinend hast du den Sinn meiner Antwort nicht begriffen
Du hast nicht begriffen, dass allein der Fakt, dass etwas existiert, noch kein Urteil darüber erlaubt, wie diese Sache entstanden ist.

Niemand zweifelt daran, dass dein Brot existiert.


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Bekannter
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15.01.2014 um 12:18
@Suchhund
Suchhund schrieb:anscheinend hast du den Sinn meiner Antwort nicht begriffen
Anscheinend hast Du die Ernsthaftigkeit des Themas verkannt. Auch wenn wir uns hier in der Spiritualitäts-Rubrik befinden, ist das noch lange kein Freibrief, hier in allen Fäden Joke-Beiträge zu schreiben.


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Shrimp
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15.01.2014 um 12:20
Bekannter schrieb:Auch wenn wir uns hier in der Spiritualitäts-Rubrik befinden, ist das noch lange kein Freibrief, hier in allen Fäden Joke-Beiträge zu schreiben.
Da hat mich etwas mal interessiert.

@Suchhund
@naitsirch
naitsirch schrieb:Die Besonderheiten, die den Menschen ausmachen (wie vorhin schon erwähnt), zeigen, dass er mehr als ein weiterentwickeltes Tier ist. Er ist etwas Besonderes, weil Gott ihn als sein Ebenbild geschaffen hat (was natürlich durch die Sünde nicht mehr so stark sichtbar ist).
Hat Gott ein Geschlechtteil und einen Anus?
Oder haben wir das erst nach der Sünde bekommen?

Hat Gott Brustbehaarung?

Und wofür braucht ein Gott Brustwarzen?


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Bekannter
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15.01.2014 um 12:22
Shrimp schrieb:Und wofür braucht ein Gott Brustwarzen?
... bzw. wozu brauchen Männer Brustwarzen?


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Suchhund
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15.01.2014 um 12:26
@Shrimp
Shrimp schrieb:Du hast nicht begriffen, dass allein der Fakt, dass etwas existiert, noch kein Urteil darüber erlaubt, wie diese Sache entstanden ist.
In der Welt der Wissenschaft sollte man das eigentlich so sehen.

@Bekannter
Du brauchst dich nicht echauffieren, als wenig ernsthaft sehe ich so Beiträge wie
Shrimp schrieb:Hat Gott ein Geschlechtteil und einen Anus?
Oder haben wir das erst nach der Sünde bekommen?

Hat Gott Brustbehaarung?

Und wofür braucht ein Gott Brustwarzen?


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Shrimp
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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

15.01.2014 um 12:27
@Suchhund

Der Mensch ist also deiner Meinung nach kein Ebenbild Gottes?
Suchhund schrieb:als wenig ernsthaft sehe ich so Beiträge wie
Wobei der Beitrag ja erst nach deinem wenig ernsten Beitrag kam. Aber als Religiöser hast dus ja nicht so mit Ursache und Wirkung. :troll:


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15.01.2014 um 12:33
Suchhund schrieb:anscheinend hast du den Sinn meiner Antwort nicht begriffen
Nein. In der Tat nicht. Was war der Sinn? Du hast "belegen" als Wortspiel im Zusammenhang mit einem Brot benutzt. Was - außer "Spaß" - kann der Sinn dieses Postings gewesen sein?


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Bekannter
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15.01.2014 um 12:37


Naja, Glauben ist halt das Gegenteil von Fortschritt!



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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

16.01.2014 um 01:04
@JPhys2:
Ein großer Teil dieser Knochenfunde haben sich als Fälschungen erwiesen.
Ach wieviele?
- http://www.stern.de/wissen/mensch/wissenschafts-skandal-schmu-bei-steinzeit-schaedeln-528485.html
- Die Funde des Java-Menschen wurden ebenfalls sehr kontrovers diskutiert. Die Geschichte des Fundes (http://www.evolution-mensch.de/thema/forscher/eugene-dubois.php) lässt einige Fragen offen. Über mehrere Jahre wurden die Funde zusammengesammelt, obwohl sie nur wenige Meter voneinander entfernt lagen. Einige der Knochen sehen denen von Menschen fast identisch aus. Andere Teile
- Bei dem Peking Mensch hat Otto Zdansky drei Zähne gefunden und davon auf eine neue Art geschlossen (weitere auch unter Wikipedia: Zhoukoudian). Das muss man sich mal überlegen. Bei jedem Menschen sehen die Zähne ein wenig anders aus... ganz zu schweigen von den Zähnen verschiedener Affenarten. (Googlesuche nach Zähnen)

Okay, um Fälschungen handelt es sich, in der Tat, nur bei den Funden im 1. Link. Aber was ich bei meiner Recherche bemerkt habe ist, dass es so gut wie bei jedem Fund viele Diskussionen und Uneinigkeiten gibt. Zudem findet man von den meisten Funden auch keine Fotos. Und wenn, dann werden da Knochenteile abgebildet, die nur winzige Bruchteile eines Skeletts sind.
JPhys2 schrieb:Der Neandertaler ist kein Fund sondern eine Art die auf dem Planeten rumgleaufen ist
Es gibt 300 sekelettfunde die man dieser Art zuordnet
Nichts anderes habe ich behauptet. Aber heute gibt es ihn nicht mehr, sondern nur noch Funde von ihm.
Und ihn zählt die Wissenschaft mittlerweile zum Homo sapien.
Nein tut sie nicht.
Du kannst ja versuchen irgendeine wissenschaftiche Quelle zu finden die das tut.. viel glück
In dem Fall muss ich Dir Recht geben. Ich habe das in einem Buch gelesen, dass er zum Homo sapien zählt. Ansonsten wird er zur Unterklasse Homo gerechnet.

Was mich aber doch wundert ist, dass der Neandertaler, der eine weite Verbreitung hatte, ausgestorben ist. Bislang gibt es keine Erklärung dafür.

Unter Wikipedia: Neandertaler#2009:_umfangreiche_genetische_Analysen lässt sich ein weiterer sehr interessanter Aspekt finden. "Die Genome des modernen Menschen und des Neandertalers unterscheiden sich um weniger als 0,5 Prozent" und "dass die Erbanlagen der Neandertaler sich nur in sehr geringem Maße von den Erbanlagen der heutigen Menschen unterscheiden. Die Autoren der Studie betonten sogar ausdrücklich 'die Tatsache, dass die Neandertaler innerhalb der Variationsbreite der modernen Menschen liegen'".

Darunter verstehe ich, dass der Neandertaler ein bisschen anders war, als Du und ich, aber die Differenz ist nicht anders, als zwischen uns und einem Asiaten (nur als Beispiel).
JPhys2 schrieb:Du erinnerst dich daran dass man Gencodes von Funden analysieren kann...
Ja, und wie im oberen Absatz schon zitiert, sind die Gene zwischen Neandertaler und modernem Menschen sehr sehr ähnlich ;)
JPhys2 schrieb:Wie stellst du dir einen Beleg vor dass etwas eine Zwischenform ist?
Wenn du den Archopterix nicht für eine Zwischenform zwischen reptilien und Vögel hälst ...
was ist dann eine Zwischenform?
Der Archopterix wird für eine Zwischenform gehalten, weil er, grob gesagt, Flügel, Federn und Beine besessen hat. Und damit Eigenschaften verschiedener Arten hat. Er kann aber auch eine eigene Art sein. So wie auch der Strauß, oder der Pinguin. Denn wo sind die Zwischenformen der Zwischenformen?

Aus Sicht der Evolutionstheorie haben sich die Lebewesen in minimalen Schritten über Jahrmillionen entwickelt. Ich möchte es mit reellen Zahlen aus der Mathematik vergleichen. Ein Beispiel:

Es gibt eine Art A und eine Art B. Diese Vergleiche ich mit der Zahl 1 und der Zahl 2. Zwischen 1 und 2, gibt es unendlich viele Zwischenschritte (~Zwischenformen). Also 1,001 - 1,002 - 1,01 - 1,1 - 1,1001 -1,5 - 1,8 - usw. Ich denke Du weißt, was ich sagen möchte. Zwischen den Arten müssen gleitende Übergänge sein, wenn die Evolutionstheorie Recht hat. Da jede einzelne Form ja immer viele Jahre brauchte, um sich weiterzuentwickeln, müsste es viel mehr Funde davon geben, die einen gleitenden Übergang dieser Arten belegen könnten.

Übrigens hat auch der Hoatzin (Wikipedia: Hoatzin) Vogel Krallen an den Flügeln, obwohl keine Zwischenform von Archopterix und jüngeren Vogelarten ist. Und wenn Du Dir mal den Bereich "Systematik" des Wikipedia Artikels durchliest, wirst Du auch wieder bemerken wie viele Studien es gab, die sich Fehler vorwerfen und andere Ergebnisse zeigt. Auch wieder das gleiche Problem wie oben schon bei den Fossilien angemerkt.
JPhys2 schrieb:1) Die Relativitätstheorie reicht nicht wirklich um den Urknall zu erklähren.
Aber Ohne sie kann man das Konzept nicht mal verstehen.
2) Du arbeitest mit einer Zeitvorstellung die leider grundsätlich falsch ist wie die relativitätstheorie zeigt. Diese Vorstellung wird beim Urknall nicht wieder richtig...
3)" höchstens bis zum Beginn von Zeit und Raum " "und nicht vor oder während des Urknalls"
Was soll ein "vor" dem Beginn der Zeit sein?
Vor dem Urknall kann es ja (soweit ich das verstehe) keine Zeit gegeben haben. Aber was war vor dem Urknall?

@Bekannter
Bekannter schrieb:Die DNA eines Südafrikaners ist identisch mit der eines Skandinaviers, eines Mongolen oder mit der eines jeden anderen Menschen.
In Chemie scheinst Du auch keine große Leuchte zu sein.

Wie willst Du mit diesen Defiziten versuchen zu erklären, das die Evolutionstheorie nicht stimmig ist. Das wäre so, als wolltest Du einem Architekten zeigen, wie man ein Haus entwirft.
Wenn die DNA aller Menschen gleich wäre, dann frage ich mich wofür man DNA Analysen von Verdächtigten einer Straftat nimmt. Les Dir mal bitte Wikipedia: DNA-Analysedatei durch und dann stell Dir die Frage mit der Leuchte und Chemie nochmal.

Und was den Rest Deines Beitrages angeht: Gott ist allmächtig und deshalb kann er aus Erde einen Menschen machen. Er hätte auch aus dem Nichts heraus sofort alles samt dem Menschen schaffen können. Aber er hat es so gemacht.

@AtheistIII
AtheistIII schrieb:Sagt aber nichts über die tatsächliche Wahrscheinlichkeit aus.
Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit? Rechne das doch mal aus. Was ich damit sagen wollte war: Bei allem was eine bestimmte Ordnung oder Komplexität hat, wirst Du davon ausgehen, dass es von einem Menschen kommt und speziell so gemacht wurde. Aber bei der Welt oder den Lebewesen, die noch viel komplexer sind, als alles was der Mensch machen kann, geht man von einem Produkt des Zufalls aus.
AtheistIII schrieb:Was sind "negative" Gefühle?
Angst?
Überlebenswichtig, wer vor einem Höhlenbären nicht wegrennt wird schnell aus dem Genpool entfernt und begünstigt die Population von Höhlenbären.
Wut?
Äusserst nützliches Mittel zur Durchsetzung gegenüber Konkurrenten.
Trauer?
Persönliche, nicht zwingend wissenschaftlich gestützte These:
Ein Schutzmechanismus für die Kinder.
In nicht allzuwenigen Tierarten ist es durchaus möglich das die Nachkommen eines Konkurrenten nach dessen Tod von seinem Nachfolger getötet werden.
Wenn sich die Mutter aber lange genug erneuten Annäherungsversuchen entzieht können die Jungen vorher auswachsen.

Was mich wiederum intressieren würde, welchen Sinn haben solche Gefühle bei einem von Gott geschaffenen Menschen?
Du gehst also davon aus, dass Gefühle entstanden sind, weil sie gebraucht wurden. Dinge, die zufällig entstehen, entstehen jedoch nicht weil sie gebraucht werden. Das ist ein Trugschluss. Das ist eher ein Indiz dafür, dass Gott dem Menschen (und Tieren) diese Eigenschaften gegeben hat, weil sie sie brauchten.
AtheistIII schrieb:Wut?
Äusserst nützliches Mittel zur Durchsetzung gegenüber Konkurrenten.
Wut entsteht in der von Dir genannten Situation nicht (siehe auch Wikipedia: Wut). Du wirst höchstens wütend, wenn jemand anderes besser ist als Du und Du die eigene Schwäche erkennst
4. Die meisten Menschen (selbst heute) glauben innerlich, dass es einen Gott oder irgend etwas Höheres geben muss. So gut wie alle früheren Kulturen hatten Opferkulte, wo es darum ging, seine Schuld vor einem Gott loszuwerden. Woher kommt das, wenn nicht von einem Schöpfer?
Persönliche These:
Weil Menschen nicht gut mit unbeantworteten Fragen umgehen können.
Und wenn sie eine Frage nicht schnell genug beantworten können oder die angebotene Antwort zu komplex ist greifen sie zur nächstbesten, und entsprechend der menschlichen Denkweise ist keine Antwort näher oder besser als "XY ist schuld".
Die meisten sind doch davon überzeugt, dass die Evolution stimmt (und stellen auch keine weiteren Fragen mehr). Und trotzdem haben Sie die innere Überzeugung, dass es etwas Höheres geben muss.
Opferkulte sind nicht da um jemand anderes die Schuld zu geben, sondern um sich von der eigenen Schuld zu befreien ;)
AtheistIII schrieb:wenn man die Lebewesen nach Ähnlichkeit und Zeit sortiert
Die Frage ist, ob sich die Zeit wirklich so bestimmen lässt, wie es angenommen wird. Die Zeitberechnungen werden mit sehr komplexen Methoden durchgeführt. Es wird heute angenommen, dass diese Berechnungen korrekt sind. Aber es ist ja bereits bekannt, dass es verschiedene Effekte gibt, die die Berechnung verfälschen (siehe bsw. Wikipedia: Radiokarbonmethode).
AtheistIII schrieb:Welche Besonderheiten?
Im übrigen ist der Mensch nicht das einzige Wesen was neues schaffen kann.
Welches Lebewesen denn noch?

Weitere Besonderheiten, die mir auffallen:
- Menschen können sprechen, nicht nur kommunizieren. Ja, Tiere geben Laute von sich, die in der jeweiligen Situation entsprechen. Sie Warnen zum Beispiel vor Gefahren, Drohen dem Gegenüber oder übertragen Wegweisung zu einer Nahrungsquelle. Diese Art der Kommunikation ist jedoch nicht mit der Sprache des Menschen zu vergleichen. In allen Regionen dieser Welt, selbst in Kulturen, die uns als “unterentwickelt” erscheinen, sprechen Menschen Miteinander. Diese Sprachen haben immer eine Grammatik und bestehen aus einem großen Vokabular.

- Mit dieser Sprache können wir auch über Dinge reden, die nicht über unser Überleben entscheiden. Wir können über Gefühle reden, Geschichten erzählen, Witze machen, usw.

- Menschen können lachen. Kein Tier tut das, obwohl einige rein körperlich die Fähigkeit dazu hätten.

- Der Mensch kann zwischen Gut und Böse unterscheiden. Ein Tier kann das nicht. Ein Tier wird nicht verurteilt (auch nicht von uns), wenn es einen Artgenossen tötet (zahlreiche Tierarten tun dies instinktiv). Wenn Menschen jemanden töten, dann wird das (zurecht) als Böse bewertet, weil der Mensch weiß, dass es Böse ist. Wen das nicht so wäre, könnten wir niemanden verurteilen und niemanden dafür bestrafen, dass er einen anderen Menschen getötet haben.


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16.01.2014 um 01:25
@naitsirch
naitsirch schrieb:Wenn die DNA aller Menschen gleich wäre, dann frage ich mich wofür man DNA Analysen von Verdächtigten einer Straftat nimmt.
Das sie zu 100% übereinstimmt will ich damit auch nicht gesagt haben, sonst würden wir ja ALLE gleich aussehen.


Aber ist das
naitsirch schrieb:... ein weiterer sehr interessanter Aspekt finden. "Die Genome des modernen Menschen und des Neandertalers unterscheiden sich ...
nicht sehr viel interessanter und plausibler als die religiöse Entstehungsgeschichte?


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16.01.2014 um 03:27
naitsirch schrieb:Aber bei der Welt oder den Lebewesen, die noch viel komplexer sind, als alles was der Mensch machen kann, geht man von einem Produkt des Zufalls aus.
Tatsächlich?
Ich gehe nicht von einem Zufallsprodukt aus.
Evolution passiert nicht zufällig, es handelt sich um einen ungesteuerten zielgerichteten Prozess.
Wenn ich eine Münze fallen lasse bewegt er sich auch nicht zufällig nach unten, bei der Evolution ist der Prozess nur etwas schwerer zu begreifen weil man ihn im Alltag nur selten zu sehen bekommt.
Welche Seite am Ende oben liegt mag zufällig sein, aber sicher ist das die Münze am Ende auf dem Boden liegt.
Diese ganze Zufall-oder-Gott-Geschichte ist in meinen Augen eine falsche Dichotomie
naitsirch schrieb:Du gehst also davon aus, dass Gefühle entstanden sind, weil sie gebraucht wurden. Dinge, die zufällig entstehen, entstehen jedoch nicht weil sie gebraucht werden.
Ich gehe davon aus das diese Gefühle nicht ausgestorben sind weil sie einen Vorteil dargestellt haben.
Entstanden sind vermutlich noch die Ansätze von ganz anderen Gefühlen, nur haben die Individuen die spontan Lust bekommen haben Alligatoren am Gaumenzäpfchen zu kitzeln nicht oft Gelegenheit sich fortzupflanzen und wurden verdängt.
naitsirch schrieb:Du wirst höchstens wütend, wenn jemand anderes besser ist als Du und Du die eigene Schwäche erkennst
Oder wenn ein Untergebener eine Aufgabe nicht richtig macht oder dir jemand irgendetwas schlimmes antut.
Beides Situationen in denen Wut hilfreich sein kann.
Übrigens aus deinem Wikilink:
Die Wut gilt in den meisten Kulturkreisen als verwerflich und ist gesellschaftlich nicht akzeptiert. Sie entspricht nicht dem erwarteten Sozialverhalten. Trotzdem hilft sie in vielen Fällen, den Willen durchzusetzen.
naitsirch schrieb:Die meisten sind doch davon überzeugt, dass die Evolution stimmt (und stellen auch keine weiteren Fragen mehr). Und trotzdem haben Sie die innere Überzeugung, dass es etwas Höheres geben muss.
Evolution ist eine Erklärung mit der der menschliche Verstand nicht besonders gut umgehen kann, da sie eben nicht den alltäglichen Erklärungsmustern folgt.
Insbesondere das wegfallen von klar abgesteckten Grenzen macht glaub ich vielen Leuten Kopfschmerzen.
Ich vermute das sich deshalb viele Menschen unterbewusst eine Erklärung mit der sie besser umgehen können suchen.
Aus ähnlichen Gründen ist vermutlich auch die Quantenmechanik so unbeliebt
naitsirch schrieb:Opferkulte sind nicht da um jemand anderes die Schuld zu geben, sondern um sich von der eigenen Schuld zu befreien
Gibt sich mMn nicht viel.
Man sucht sich einen Verantwortlichen, und weil die meisten derartigen Kulte in einer Zeit von "Might makes Right" entstanden sind war man eben selber schuld wenn "Die Da Oben" mies drauf waren und einem die Pocken geschickt haben.
naitsirch schrieb:Die Frage ist, ob sich die Zeit wirklich so bestimmen lässt, wie es angenommen wird. Die Zeitberechnungen werden mit sehr komplexen Methoden durchgeführt. Es wird heute angenommen, dass diese Berechnungen korrekt sind. Aber es ist ja bereits bekannt, dass es verschiedene Effekte gibt, die die Berechnung verfälschen
Auch ohne die ganz komplexen Isotopmessungen kann man anhand primitiverer geologischer Methoden die Fossilien grob einordnen.
Dann wird der Baum ziemlich unscharf, aber man kann ihn immer noch erkennen.
Ausserdem müsste das schon ein ziemlich seltsames Ereignis sein das alle relevanten Isotope in allen Fossilien weltweit genau so verändert das man am Ende das Bild bekommt das man heute hat.
naitsirch schrieb:Welches Lebewesen denn noch?
Verschiedene Affen verändern Stöcke um sie als Werkzeuge einzusetzen.
Viele Tiere bauen sich die unterschiedlichsten Behausungen.
Einige schmücken sie sogar.
naitsirch schrieb:- Menschen können sprechen, nicht nur kommunizieren. Ja, Tiere geben Laute von sich, die in der jeweiligen Situation entsprechen. Sie Warnen zum Beispiel vor Gefahren, Drohen dem Gegenüber oder übertragen Wegweisung zu einer Nahrungsquelle. Diese Art der Kommunikation ist jedoch nicht mit der Sprache des Menschen zu vergleichen. In allen Regionen dieser Welt, selbst in Kulturen, die uns als “unterentwickelt” erscheinen, sprechen Menschen Miteinander. Diese Sprachen haben immer eine Grammatik und bestehen aus einem großen Vokabular.
Schimpansen können Gebärdensprache erlernen und auch abstrakte (wenn auch eher einfache) Unterhaltungen führen sowie Zeichen neu kombinieren um neue Worte zu bilden.
Wikipedia: Washoe_%28Schimpansin%29
naitsirch schrieb:Der Mensch kann zwischen Gut und Böse unterscheiden.
Kann er das?
Ich glaube eher das er sich das nur gerne einredet.
naitsirch schrieb:Wenn Menschen jemanden töten, dann wird das (zurecht) als Böse bewertet, weil der Mensch weiß, dass es Böse ist.
In Amerika sind viele Leute ziemlich stolz darauf Mitglied einer Organisation zu sein oder gewesen zu sein deren Zweck primär darin besteht Leute umzubringen.
Bekannt unter dem Namen U.S.Army
In Deutschland gabs noch 1995 Geldstrafen wegen des Satzes "Soldaten sind Mörder", die dann vom BVG aufgehoben werden mussten.
Aus der Urteilsbegründung ging übrigens indirekt hervor das die Aussage "Bundeswehrsoldaten sind Mörder" weiter strafbar gewesen wäre.

Krieg war zu einem sehr grossem Teil der Menschheitsgeschichte relativ normal, erst seit den Weltkriegen und insbesondere dem kalten Krieg hat sich durchgesetzt das es auch anders geht.

Abgesehen davon kann man die angebliche Unterscheidungsfähigkeit des Menschen sehr leicht in diverse Dilemmas bringen.

Auf der anderen Seite töten Rudeltiere nur sehr selten Artgenossen innerhalb der eigenen Gruppe und halten sich auch ansonsten oft an einen Regelkatalog der durchaus mit einer gewissen Ethik vergleichbar ist.


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16.01.2014 um 14:28
Endlich wieder was los hier. ^^

Und @Citral ist wieder da! :lv:

Erinnerst du dich noch an deine Ansage? ;)
Ich könnte viel mehr Indizien aufstellen die dagegen sprechen, aber vielleicht später dazu.
Beitrag von Citral, Seite 1.892
AtheistIII schrieb:
Welche Besonderheiten?
Im übrigen ist der Mensch nicht das einzige Wesen was neues schaffen kann.

@naitsirch schrieb:
Welches Lebewesen denn noch?
Krähen bauen sich aus Stöckchen und Blättern Werkzeuge.
Geradschnabelkrähen sind dabei besonders geschickt.

Affen benutzen Werkzeuge, Elefanten auch und besonders niedlich sind Otter, die Muscheln auf ihrem Bauch mit Steinen bearbeiten, um sie zu knacken. ^^
Selbst Insekten sind gute "Erschaffer":
Die Bauten von Termiten sind so konstruiert, dass sie eine konstante Temperatur halten und ein Luftaustausch erfolgt.
@naitsirch schrieb:
Menschen können lachen. Kein Tier tut das, obwohl einige rein körperlich die Fähigkeit dazu hätten.
Doch, Affen können es.
Bei Ratten wurde auch schon das Lachen festgestellt.
@naitsirch schrieb:
Der Mensch kann zwischen Gut und Böse unterscheiden. Ein Tier kann das nicht. Ein Tier wird nicht verurteilt (auch nicht von uns), wenn es einen Artgenossen tötet (zahlreiche Tierarten tun dies instinktiv). Wenn Menschen jemanden töten, dann wird das (zurecht) als Böse bewertet, weil der Mensch weiß, dass es Böse ist. Wen das nicht so wäre, könnten wir niemanden verurteilen und niemanden dafür bestrafen, dass er einen anderen Menschen getötet haben.
Neben der guten Erklärung von @AtheistIII fällt mir in diesem Zusammenhang noch das Töten aus Notwehr ein, in Form einer Verteidigung des eigenen Lebens oder des Lebens eines anderen.


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16.01.2014 um 14:43
@Lepus
@AtheistIII

In der Tat unterscheiden sich Mensch und Tier nur im Grad der Intelligenz.
Dazu hat der Mensch noch spezielle Körperliche Fähigkeiten ,die in vielseitiger manchen
Das ist biblisch nichts neues,schon vor 3000 Jahren berichtet die Bibel von denkenden und sprechenden Tieren.


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16.01.2014 um 14:49
@naitsirch
Hältst du es für einen Fehler kontrovers zu diskutieren?
Ist es nicht unabdingbar für den Fortschritt seine Erkenntnisse öffentlich zu diskutieren und Fehler einzuräumen?
Die kontroverse Diskussion, die von der Ja-und-Amen-Fraktion gerne als Indiz für die mangelnde Vertrauenswürdigkeit der Wissenschaft angeführt wird ist im Gegenteil unabdingbar um Fehler zu erkennen und ihre Tradierung zu erschweren. Wissenschaft ohne kontroverse Diskussion ist für mich undenkbar.
Die katholische Kirche erkennt die Evolutionstheorie meines Wissens an, scheint sich also mittlerweile damit abgefunden zu haben, dass sie sie nicht falsifizieren kann.
Wie stehst du dazu und um die besser einschätzen zu können, siehst du die Bibel, ähnlich wie einige andere User als wörtlich wahr an?
Bist du Kreationist, kurz oder lang?

@Suchhund
Der Mensch ist ein Tier, einen Dualismus Mensch Tier kann es, unter Bezug auf die biologische Nomenklatur, nicht geben.


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16.01.2014 um 14:55
@zyklotrop
zyklotrop schrieb:Der Mensch ist ein Tier, einen Dualismus Mensch Tier kann es, unter Bezug auf die biologische Nomenklatur, nicht geben.
Die magst du ja übernommen haben,ich gehe von der biblischen Klassifikation aus.
Der Unterschied ist, der Mensch ist unmittelbarer Nachkommen Gottes, das Tier nicht.


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16.01.2014 um 14:58
@Suchhund
Du nimmst die Bibel wörtlich?


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