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14.06.2026 um 22:00Das sind Bonnie & Clyde, also 2 verschiedene, Bruder und Schwester.Angstloch schrieb:Welches ♂️♀️ hat das Kätzchen
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15.06.2026 um 20:39Meine beiden bekloppten 😂




Nemesis59
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16.06.2026 um 07:07Nich bekloppt, das ist teures Deko...ne...
Anya1981
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16.06.2026 um 19:56Lieben Dank ihr beiden.
Sie wissen auch beide sehr genau, dass sie mega süß sind, glaube ich.😂
Aber alle Katzen sind toll 💜
Sie wissen auch beide sehr genau, dass sie mega süß sind, glaube ich.😂
Aber alle Katzen sind toll 💜
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18.06.2026 um 07:56Oh ich habe gestern richtig geweint.
Unser Lou ein sehr scheues Kätzchen, ich futterte sie immer und gab flöhzeug und wurmzeug.
Sie lies sich nicht zutraulich machen. Ein bisschen nur. Und ich gab mir viel mühe, und bin Katzen erfahren. Hatte so um die 12.
Dann haben wir kurmit aufgenommen, der krank bei uns im Garten war und sich durch gefuttert hat.
Kurmit ist aufgepäppelt und verteidigt den Garten gegen andere Katzen. Im grunde bin ich froh, weil wir uach vögelchen haben. Daran hat Kurmit kein interesse, ist er schon alt.
Nur Lou kam nicht mehr. Sie hatte angst. Aber ich wusste die ganze nachbarschaft pflegt sie und hegt sie. Es gibt doch Menschen mit herz.
Jetzt kam er bei Menschen die haben sie eingefangen und zum tierheim gebracht.
Und ich weiß entweder kommt ein Katzenflüsterer oder ich hole sie da wieder raus.
Sie gehört nicht dahin. Sie gehört in freiheit.
Oh die tränen sind so gelaufen. Sie würde verwöhnt von viele Menschen.
Lou schätzken, morgen fahren wir zum Tierheim, und holen dich da raus. Da gehörst du nicht hin.
Unser Lou ein sehr scheues Kätzchen, ich futterte sie immer und gab flöhzeug und wurmzeug.
Sie lies sich nicht zutraulich machen. Ein bisschen nur. Und ich gab mir viel mühe, und bin Katzen erfahren. Hatte so um die 12.
Dann haben wir kurmit aufgenommen, der krank bei uns im Garten war und sich durch gefuttert hat.
Kurmit ist aufgepäppelt und verteidigt den Garten gegen andere Katzen. Im grunde bin ich froh, weil wir uach vögelchen haben. Daran hat Kurmit kein interesse, ist er schon alt.
Nur Lou kam nicht mehr. Sie hatte angst. Aber ich wusste die ganze nachbarschaft pflegt sie und hegt sie. Es gibt doch Menschen mit herz.
Jetzt kam er bei Menschen die haben sie eingefangen und zum tierheim gebracht.
Und ich weiß entweder kommt ein Katzenflüsterer oder ich hole sie da wieder raus.
Sie gehört nicht dahin. Sie gehört in freiheit.
Oh die tränen sind so gelaufen. Sie würde verwöhnt von viele Menschen.
Lou schätzken, morgen fahren wir zum Tierheim, und holen dich da raus. Da gehörst du nicht hin.
Nemon
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18.06.2026 um 20:26Hallo! 🙋🏼♂️ 🐈

Demnächst mehr…

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19.06.2026 um 22:57Hat´s geklappt?klompje1 schrieb:Oh ich habe gestern richtig geweint.
Unser Lou ein sehr scheues Kätzchen, ich futterte sie immer und gab flöhzeug und wurmzeug.
Sie lies sich nicht zutraulich machen. Ein bisschen nur. Und ich gab mir viel mühe, und bin Katzen erfahren. Hatte so um die 12.
Dann haben wir kurmit aufgenommen, der krank bei uns im Garten war und sich durch gefuttert hat.
Kurmit ist aufgepäppelt und verteidigt den Garten gegen andere Katzen. Im grunde bin ich froh, weil wir uach vögelchen haben. Daran hat Kurmit kein interesse, ist er schon alt.
Nur Lou kam nicht mehr. Sie hatte angst. Aber ich wusste die ganze nachbarschaft pflegt sie und hegt sie. Es gibt doch Menschen mit herz.
Jetzt kam er bei Menschen die haben sie eingefangen und zum tierheim gebracht.
Und ich weiß entweder kommt ein Katzenflüsterer oder ich hole sie da wieder raus.
Sie gehört nicht dahin. Sie gehört in freiheit.
Oh die tränen sind so gelaufen. Sie würde verwöhnt von viele Menschen.
Lou schätzken, morgen fahren wir zum Tierheim, und holen dich da raus. Da gehörst du nicht hin.
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20.06.2026 um 09:12Kennst du die Umstände? :) Die meisten Tierheim sind so voll, dass die nicht freiwillig versorgte Streuncherchen fangen. War die Katze kastriert? War sie vielleicht verletzt oder krank?klompje1 schrieb:Sie gehört in freiheit.
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20.06.2026 um 09:22@Motzfussel
@Scream_Queen
Ich habe angerufen bei 2 Tierheimen, keine fundkatze von uns angekommen.
Es ist ein verwilderte Katze, ich habe sie nur versorgt, sie war Gesund. Vielleicht haben die Menschen sie behalten.
Aber ich nehme stark an ist nicht zutraulich zumachen.
So ein scheues Tier habe ich selten erlebt.
@Scream_Queen
Ich habe angerufen bei 2 Tierheimen, keine fundkatze von uns angekommen.
Es ist ein verwilderte Katze, ich habe sie nur versorgt, sie war Gesund. Vielleicht haben die Menschen sie behalten.
Aber ich nehme stark an ist nicht zutraulich zumachen.
So ein scheues Tier habe ich selten erlebt.
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20.06.2026 um 09:29Also nicht vom Tierschutz gefangen?klompje1 schrieb:Vielleicht haben die Menschen sie behalten.
Naja ob gesund oder kastriert lässt sich schwer sicher feststellen, wenn man das Tier nicht anfassen darf :)
Ich drücke die Daumen, dass es der MauMau gut geht und ihr erfahrt, wo sie gelandet ist.
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20.06.2026 um 09:32Nee, ich las es in Facebook bei uns im Städtchen. Mit Foto dabei.Motzfussel schrieb:Also nicht vom Tierschutz gefangen?
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21.06.2026 um 04:52Toll, unser Kurmit wollte nicht fressen, stellte sich tod tagsüber bei diesen warmen Wetter, jetzt haben wir heute nacht die Tür aufgelassen, und was bringt sie rein? eine Ratte und die lässt sich nicht fangen :-/
Ganz toll.
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Nemon
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21.06.2026 um 21:26]
Ein paar Anmerkugen dazu:
Du und andere Diskussionsteilnehmer unterschätzen völlig, wieviele Katzen allein in Deutschland "haupt- oder nebenberuflich" :-) immer noch Nager und andere Quälgeister plätten, neben ihrer Funktion als Familienmitglieder.
Es ist sogar so, daß in einer Zeit wo alles Öko sein soll, außerhalb der Großstädte (und teils in ihnen auch) die Katze ein ziemliches Comeback als Schädlingsbekämpfer hat. Mäuse, Ratten, auch anderes Getier (viele Leute wissen garnicht, daß z.B. Eichhörnchen, diese putzigen Tiere für Vogelgelege viel gefährlicher sind als unsere verwöhnten Stubentiger) sind wieder auf dem Vormarsch und eines der wenigen effektiven und ungiftigen Mittel gegen sie waren und sind Katzen.
Es gibt auch eine immer weiter steigende Zahl an Katzen, die sich ihr Barf oder Sheba in der Therapie verdienen und der medizinischen Forschung. Es mag für viele Leute überraschend klingen, aber wenn wir, was die Gesamtheit des Genoms betrifft, außerhalb der Primatengruppe schauen, sind wir am nächsten mit den Katzen verwandt. Über 90% sind wir und unsere Schnurrer gleichartig aufgebaut (zum Vergleich Hunde etwa 80-82%, Mäuse nur 60%). Viele Gebrechen und Krankheiten haben Analoge. Was Katzen hilft, hilft mit Zusatzforschung auch dem Menschen und umgekehrt.
Und völlig unabhängig von den nützlichen Dingen die Miezen so tun ist ihre Fähigkeit als Seelentröster, Familienmitglied und Hilfe für ältere Personen geistig fit zu bleiben unbestritten.
Das ist etwas, was ich im Laufe der Jahre gerade bei vielen Vogelfans immer und immer wieder bemerkt habe, daß sie nicht begreifen können oder wollen. Stattdessen werden eifrig Vorurteile gepflegt und Katzen von ihnen sehr stark verdinglicht.
Die Hauskatze hat sich in den letzten Jahrtausenden eine Sonderstellung erarbeitet und einen weiten Entwicklungsweg zurückgelegt. Sie ist die einzige(!) Art revierbewußter Einzeljäger mit rein optionalem Sozialverhalten, die je gezähmt wurde.
Hunde wollen dem Rudelführer gefallen, daß ist tief in ihnen drin. Deswegen sind sie auch so laut (Rudelkommunikation) und bereit Befehlen zu gehorchen. Katzen sind Schleichjäger und ihr Sozialverhalten weitgehend optional. Sie zeigen ihre Zuneigung darum ganz anders als Hunde. Wenn eine Katze einen halben Meter von dir entfernt ruht, ist das bereits ein Zeichen von Zuneigung, da sie überhaupt nicht dort liegen müßte.Die Zuneigung einer Katze muß man sich verdienen.
Was die Alte Welt und große Teile der Neuen betrifft, sind Beutezahlen der Hauskatzen völlig übertrieben! Die Hauskatze ist ein effektiver Jäger mit hoher Fangquote, aber nicht unfehlbar. Nehmen wir einmal Vögel. Auf Grundlage z.B. des Machwerks von Peter Marra behaupten Tierschützer in der Schweiz, daß die rund 2 Millionen schweizer Katzen 30 Millionen Vögel erbeuten. Man muß kein Biologe sein, sondern nur Zahlen lesen können, warum diese Behauptung kompletter Quatsch ist!
In der Schweiz leben zwischen 60-70 Millionen Vögel, würden die Katzen tatsächlich 30 Millionen jährlich erbeuten, zusätzlich zu den anderen Sterbearten, gäbe es schon seit Jahrzehnten keinen einzigen Vogel mehr in der Schweiz, denn solche Zahlen wären weit jenseits der Erhaltungsgrenze.
Ähnliche Zahlen gibt es für Deutschland, angeblich 200 Millionen Vögel pro Jahr! Genauso falsch wie drüben in der Schweiz. In Deutschland leben momentan 16-17 Millionen Katzen, inklusive 2 Millionen Verwilderter und der rund 10.000 Wildkatzen. In den besiedelten Regionen des Landes, also dort wo der Jagddruck der Katzen am höchsten ist, leben zwischen 300- 400 Millionen Vögel. Merkt ihr was?
Würden unsere Fellnasen tatsächlich soviele Vögel jährlich erbeuten, wären auch hier alle Vogelarten schon vor Jahrzehnten ausgestorben. Und es kommt noch besser: Die Anzahl der Vögel in den besiedelten Gebieten Deutschlands steigt sogar an!
Diese ganzen Horrorfangzahlen sind Hochrechnungen von Minigruppen (meist nur 1-2 Dutzend Tiere) auf ein Land, ohne darüber nachzudenken wie die Situation vor Ort ist. Viele Miezen in Deutschland sind reine Stubentiger oder haben beschränkten Ausgang. Hochwertiges Futter und viele Spieleinheiten senken die Jagden von Freigängern. Die Reviere von gutgenährten Freigängern sind üblicherweise kleiner als man früher dachte.
Der Jagdtrieb der Katze ist eigentlich so, wie man ihn Jahrtausendelang haben wollte. Man wollte das die Jagdlust der Katzen alle Nager in ihrem Revier so gut es geht auslöscht und die Überlebenden vertreibt (Nager haben nachweislich Angst, wenn sie Katzengeruch wahrnehmen und meiden weitgehend Häuser in denen Fellraketen leben), daß war wichtig für die Vorräte und gegen Krankheiten.
Wenn Mäuse, Ratten und anderes Getier außerhalb der von Hauskatzen patroullierten Gebiete überlebten, war das kein Problem, solange sie eben aus Dörfern und Städten draußen blieben.
Was viele Tierschützer nicht begreifen wollen: Die Natur ist kein Ponyhof, sondern hart und grausam! Jede Tierart, der Mensch inklusive, muß um ihr Überleben kämpfen. Und was sie ebensowenig begreifen wollen, es gibt nur sehr wenige Tierarten, die für eine Domestizierung geeignet sind. Da muß viel mehr Grundlegendes stimmen als viele Leute annehmen. Im Laufe der Zeit hat der Mensch es mit sehr vielen Arten versucht, sie zu Haustieren zu machen. Letztlich hat es mit knapp 40 Tierarten geklappt, ein winziger Bruchteil aller Tiere.
Den Entwicklungstechnisch weitesten Weg hat dabei die Katze zurückgelegt, in ziemlich kurzer Zeit.
Seit rund 10.000 Jahren hatten die zutraulichsten Miezen und die erfolgreichsten Jäger unter ihnen einen klaren Überlebensvorteil in menschlichen Siedlungsgebieten. Die heutige Katze reflektiert das, egal ob Lastrami oder Rassemieze. Ausnahmen bestätigen die Regel, es gibt einige Blödsinnszuchten, die echt nicht sein müßten, dazu zähle ich übrigens auch die Perser. Eine Katze, deren Gesicht aussieht als hätte sie 6 Runden mit Cassius Clay hinter sich, muß auch nicht wirklich sein.
Das Zucht auch anders geht und beeindruckende Tiere hervorbringen kann, wenn die Züchter wissen was sie tun, ist z.B. die noch recht seltene Toyger. Eine gesunde und robuste Kurzhaar mit Tigerähnlichem Fell und angenehmem Wesen. Freundlich, menschenbezogen, auffallend intelligent, lernt schnell, sehr verschmust und verspielt. Und obwohl diese Katze als reiner Stubentiger gezüchtet wurde und üblicherweise nur optionalen, überwachten Freigang, zB. gesicherter Balkon/Garten, auch Leinenspaziergang, hat (niemand ist dermaßen bescheuert eine so freundliche und auffallende Katze einfach streunen zu lassen), sind ihre Jagdfähigkeiten absolut intakt. Toyger können exzellente Jäger sein und das gehört zur Essenz einer Katze auch dazu!
In allen Gegenden der Welt, wo Miezen aller Art schon seit Jahrtausenden oder gar Milliionen Jahren heimisch sind, haben sich ihre Beutetiere angepasst. Wer mit ihnen nicht klar kam, ist schon ausgestorben, lange bevor die Menschheit die Falbkatze (Vorfahrin der Hauskatze) und ihre Nachkommen in ihre Wohnungen und Herzen gelassen hat. Rein biologisch gesehen muß in Deutschland die Hauskatze als heimische Art gerechnet werden, da sie seit mindestens 2000 jahren hier vorkommt und die ältesten bekannten Falbkatzenskelette Mitteleuropas rund 6000 Jahre alt sind.
Zum Vergleich, die Nandus in MeckPom gelten bereits als heimische Art nach nur wenigen Jahrzehnten. Die Katze in D als invasive Art zu bezeichnen, wie das manche Möchtegerntierschützer tun, ist biologisch gesehen schlicht bescheuert. Die Hauskatze ist eine etablierte Art in ganz Europa.
Das Katzen dort, wo sie einst nie vorkamen und die biologischen Nichen eng begrenzt sind z.B. auf Inseln, bei Einführung viel Unheil anrichten können, ist eine ganz andere Geschichte. Sie ist dabei auch in Gesellschaft, z.B. Ratten, Hornissen oder Hasen sind ebenfalls ein Riesenproblem in abgelegenen Gegenden in denen sie nicht vorkamen.
Was gerade viele Vögelschützer nicht sehen wollen, Katzen sind Gelegenheitsjäger und da sie einst alleine ihre Beute jagen mußten anstatt zuhause einen Napf voller Schlemmerhappen zu bekommen, scheuen sie instinktiv Jagdversuche, die sehr viel Energie kosten und wenig Erfolgsausichten haben. Die meisten Vogelarten Eurasiens fallen darunter, nur die leicht erreichbaren Arten sind in einer relativen Gefahr.
Gelegentlich mag eine Katze eine Vorliebe für Vögel entwickeln, daß ist aber selten. Das legt eine Studie aus Österreich nahe. Dort hatte man die Jagdmitbringsel aller Freigänger für ihre Menschen in einer Keinstadt verglichen. Dabei stellte sich u.a. heraus, daß eine einzige Katze für die Hälfte aller erbeuteten Vögel verantwortlich war.
Hallo @DerThorag! Ich habe jetzt dich zitiert, weil dein Beitrag gerade da war. Ich habe dich nicht ausgesondert, sondern nehme ihn stellvertretend für mehrere weitere Beiträge mit dem gleichen generellen Tenor.DerThorag schrieb am 22.05.2026:Katzen waren mal nützlich, leider nie für die Tierwelt. Heute aber eher nicht mehr.
Ein paar Anmerkugen dazu:
Du und andere Diskussionsteilnehmer unterschätzen völlig, wieviele Katzen allein in Deutschland "haupt- oder nebenberuflich" :-) immer noch Nager und andere Quälgeister plätten, neben ihrer Funktion als Familienmitglieder.
Es ist sogar so, daß in einer Zeit wo alles Öko sein soll, außerhalb der Großstädte (und teils in ihnen auch) die Katze ein ziemliches Comeback als Schädlingsbekämpfer hat. Mäuse, Ratten, auch anderes Getier (viele Leute wissen garnicht, daß z.B. Eichhörnchen, diese putzigen Tiere für Vogelgelege viel gefährlicher sind als unsere verwöhnten Stubentiger) sind wieder auf dem Vormarsch und eines der wenigen effektiven und ungiftigen Mittel gegen sie waren und sind Katzen.
Es gibt auch eine immer weiter steigende Zahl an Katzen, die sich ihr Barf oder Sheba in der Therapie verdienen und der medizinischen Forschung. Es mag für viele Leute überraschend klingen, aber wenn wir, was die Gesamtheit des Genoms betrifft, außerhalb der Primatengruppe schauen, sind wir am nächsten mit den Katzen verwandt. Über 90% sind wir und unsere Schnurrer gleichartig aufgebaut (zum Vergleich Hunde etwa 80-82%, Mäuse nur 60%). Viele Gebrechen und Krankheiten haben Analoge. Was Katzen hilft, hilft mit Zusatzforschung auch dem Menschen und umgekehrt.
Und völlig unabhängig von den nützlichen Dingen die Miezen so tun ist ihre Fähigkeit als Seelentröster, Familienmitglied und Hilfe für ältere Personen geistig fit zu bleiben unbestritten.
Das ist etwas, was ich im Laufe der Jahre gerade bei vielen Vogelfans immer und immer wieder bemerkt habe, daß sie nicht begreifen können oder wollen. Stattdessen werden eifrig Vorurteile gepflegt und Katzen von ihnen sehr stark verdinglicht.
Die Hauskatze hat sich in den letzten Jahrtausenden eine Sonderstellung erarbeitet und einen weiten Entwicklungsweg zurückgelegt. Sie ist die einzige(!) Art revierbewußter Einzeljäger mit rein optionalem Sozialverhalten, die je gezähmt wurde.
Hunde wollen dem Rudelführer gefallen, daß ist tief in ihnen drin. Deswegen sind sie auch so laut (Rudelkommunikation) und bereit Befehlen zu gehorchen. Katzen sind Schleichjäger und ihr Sozialverhalten weitgehend optional. Sie zeigen ihre Zuneigung darum ganz anders als Hunde. Wenn eine Katze einen halben Meter von dir entfernt ruht, ist das bereits ein Zeichen von Zuneigung, da sie überhaupt nicht dort liegen müßte.Die Zuneigung einer Katze muß man sich verdienen.
Was die Alte Welt und große Teile der Neuen betrifft, sind Beutezahlen der Hauskatzen völlig übertrieben! Die Hauskatze ist ein effektiver Jäger mit hoher Fangquote, aber nicht unfehlbar. Nehmen wir einmal Vögel. Auf Grundlage z.B. des Machwerks von Peter Marra behaupten Tierschützer in der Schweiz, daß die rund 2 Millionen schweizer Katzen 30 Millionen Vögel erbeuten. Man muß kein Biologe sein, sondern nur Zahlen lesen können, warum diese Behauptung kompletter Quatsch ist!
In der Schweiz leben zwischen 60-70 Millionen Vögel, würden die Katzen tatsächlich 30 Millionen jährlich erbeuten, zusätzlich zu den anderen Sterbearten, gäbe es schon seit Jahrzehnten keinen einzigen Vogel mehr in der Schweiz, denn solche Zahlen wären weit jenseits der Erhaltungsgrenze.
Ähnliche Zahlen gibt es für Deutschland, angeblich 200 Millionen Vögel pro Jahr! Genauso falsch wie drüben in der Schweiz. In Deutschland leben momentan 16-17 Millionen Katzen, inklusive 2 Millionen Verwilderter und der rund 10.000 Wildkatzen. In den besiedelten Regionen des Landes, also dort wo der Jagddruck der Katzen am höchsten ist, leben zwischen 300- 400 Millionen Vögel. Merkt ihr was?
Würden unsere Fellnasen tatsächlich soviele Vögel jährlich erbeuten, wären auch hier alle Vogelarten schon vor Jahrzehnten ausgestorben. Und es kommt noch besser: Die Anzahl der Vögel in den besiedelten Gebieten Deutschlands steigt sogar an!
Diese ganzen Horrorfangzahlen sind Hochrechnungen von Minigruppen (meist nur 1-2 Dutzend Tiere) auf ein Land, ohne darüber nachzudenken wie die Situation vor Ort ist. Viele Miezen in Deutschland sind reine Stubentiger oder haben beschränkten Ausgang. Hochwertiges Futter und viele Spieleinheiten senken die Jagden von Freigängern. Die Reviere von gutgenährten Freigängern sind üblicherweise kleiner als man früher dachte.
Der Jagdtrieb der Katze ist eigentlich so, wie man ihn Jahrtausendelang haben wollte. Man wollte das die Jagdlust der Katzen alle Nager in ihrem Revier so gut es geht auslöscht und die Überlebenden vertreibt (Nager haben nachweislich Angst, wenn sie Katzengeruch wahrnehmen und meiden weitgehend Häuser in denen Fellraketen leben), daß war wichtig für die Vorräte und gegen Krankheiten.
Wenn Mäuse, Ratten und anderes Getier außerhalb der von Hauskatzen patroullierten Gebiete überlebten, war das kein Problem, solange sie eben aus Dörfern und Städten draußen blieben.
Was viele Tierschützer nicht begreifen wollen: Die Natur ist kein Ponyhof, sondern hart und grausam! Jede Tierart, der Mensch inklusive, muß um ihr Überleben kämpfen. Und was sie ebensowenig begreifen wollen, es gibt nur sehr wenige Tierarten, die für eine Domestizierung geeignet sind. Da muß viel mehr Grundlegendes stimmen als viele Leute annehmen. Im Laufe der Zeit hat der Mensch es mit sehr vielen Arten versucht, sie zu Haustieren zu machen. Letztlich hat es mit knapp 40 Tierarten geklappt, ein winziger Bruchteil aller Tiere.
Den Entwicklungstechnisch weitesten Weg hat dabei die Katze zurückgelegt, in ziemlich kurzer Zeit.
Seit rund 10.000 Jahren hatten die zutraulichsten Miezen und die erfolgreichsten Jäger unter ihnen einen klaren Überlebensvorteil in menschlichen Siedlungsgebieten. Die heutige Katze reflektiert das, egal ob Lastrami oder Rassemieze. Ausnahmen bestätigen die Regel, es gibt einige Blödsinnszuchten, die echt nicht sein müßten, dazu zähle ich übrigens auch die Perser. Eine Katze, deren Gesicht aussieht als hätte sie 6 Runden mit Cassius Clay hinter sich, muß auch nicht wirklich sein.
Das Zucht auch anders geht und beeindruckende Tiere hervorbringen kann, wenn die Züchter wissen was sie tun, ist z.B. die noch recht seltene Toyger. Eine gesunde und robuste Kurzhaar mit Tigerähnlichem Fell und angenehmem Wesen. Freundlich, menschenbezogen, auffallend intelligent, lernt schnell, sehr verschmust und verspielt. Und obwohl diese Katze als reiner Stubentiger gezüchtet wurde und üblicherweise nur optionalen, überwachten Freigang, zB. gesicherter Balkon/Garten, auch Leinenspaziergang, hat (niemand ist dermaßen bescheuert eine so freundliche und auffallende Katze einfach streunen zu lassen), sind ihre Jagdfähigkeiten absolut intakt. Toyger können exzellente Jäger sein und das gehört zur Essenz einer Katze auch dazu!
In allen Gegenden der Welt, wo Miezen aller Art schon seit Jahrtausenden oder gar Milliionen Jahren heimisch sind, haben sich ihre Beutetiere angepasst. Wer mit ihnen nicht klar kam, ist schon ausgestorben, lange bevor die Menschheit die Falbkatze (Vorfahrin der Hauskatze) und ihre Nachkommen in ihre Wohnungen und Herzen gelassen hat. Rein biologisch gesehen muß in Deutschland die Hauskatze als heimische Art gerechnet werden, da sie seit mindestens 2000 jahren hier vorkommt und die ältesten bekannten Falbkatzenskelette Mitteleuropas rund 6000 Jahre alt sind.
Zum Vergleich, die Nandus in MeckPom gelten bereits als heimische Art nach nur wenigen Jahrzehnten. Die Katze in D als invasive Art zu bezeichnen, wie das manche Möchtegerntierschützer tun, ist biologisch gesehen schlicht bescheuert. Die Hauskatze ist eine etablierte Art in ganz Europa.
Das Katzen dort, wo sie einst nie vorkamen und die biologischen Nichen eng begrenzt sind z.B. auf Inseln, bei Einführung viel Unheil anrichten können, ist eine ganz andere Geschichte. Sie ist dabei auch in Gesellschaft, z.B. Ratten, Hornissen oder Hasen sind ebenfalls ein Riesenproblem in abgelegenen Gegenden in denen sie nicht vorkamen.
Was gerade viele Vögelschützer nicht sehen wollen, Katzen sind Gelegenheitsjäger und da sie einst alleine ihre Beute jagen mußten anstatt zuhause einen Napf voller Schlemmerhappen zu bekommen, scheuen sie instinktiv Jagdversuche, die sehr viel Energie kosten und wenig Erfolgsausichten haben. Die meisten Vogelarten Eurasiens fallen darunter, nur die leicht erreichbaren Arten sind in einer relativen Gefahr.
Gelegentlich mag eine Katze eine Vorliebe für Vögel entwickeln, daß ist aber selten. Das legt eine Studie aus Österreich nahe. Dort hatte man die Jagdmitbringsel aller Freigänger für ihre Menschen in einer Keinstadt verglichen. Dabei stellte sich u.a. heraus, daß eine einzige Katze für die Hälfte aller erbeuteten Vögel verantwortlich war.
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