Rumo schrieb:Ein Mensch ist ums Leben gekommen – das ist eine Tragödie. In einer solchen Situation darüber zu diskutieren, ob der Hund nun „eingezogen“, „abgegeben“ oder „eingeschläfert“ wird, wirkt auf mich erschreckend kalt und entmenschlichend.
Aber wir sind ja im Hunde Thread und da sollte man sich doch problemlos über Hunde und in dem Fall über den Hund Sam unterhalten können.
Das allein macht doch keine Entmenschlichung?! Ich zumindest habe hier noch keine gelesen.
Rumo schrieb:Sie gehören aufgeklärt – sachlich, ruhig und von Fachstellen. Nicht in einem Forum, nicht aus der Ferne und schon gar nicht im Tonfall von Sensationslust oder moralischer Überlegenheit.
Willst du einem Forum hier so das Nutzen verbieten, weil du hier in dem Fall eben nicht dich an der Diskussionen beteiligen willst? Ich versteh dich nicht, sry.
Rumo schrieb:Ein Mindestmaß an Respekt gegenüber dem Verstorbenen, den Angehörigen und auch irgendwie gegenüber dem Tier sollte selbstverständlich sein. Alles andere ist für mich kein Meinungsaustausch mehr.
Das ist dich hier gegeben! Und wenn einer das nicht tut, dann melde das und die Verwaltung wird sich kümmern. Du machst ein Fass auf und das Fass ist nichtmal da....
Rumo schrieb:Komischerweise finden sind ja nun dutzende Leute, die den Hund aufnehmen wollen.
Das müssen doch die Leute selber entscheiden und nicht du oder wer anders. Wenn du deren Entscheidung so derartig abtust, entmenschlichst du diese Leute genau in der Weise in der du es, wie du selbst deutlich gemacht hast, nicht willst.
Rumo schrieb:Da kommt man aus den Kopf schütteln gar nicht mehr raus.
Ja. Geht mir grad auch so.....
Tussinelda schrieb:ich habe eben nix gefunden, tut mir leid. Ich zähle mich auch nicht zu denen, die irgendwas "entmenschlichendes" gepostet hätten.
Ich erkenne auch bei keinem User so derartiges hier im Thread.
Tussinelda schrieb:Die Familie will ja offenbar auch, dass es dem Hund gut geht und die wären ja eh die Einzigen, die sich ggf. empören könnten, weil das Schicksal des Hundes diskutiert wird, meinste nicht?
Das ist absolut korrekt. Ich bin voll bei dir.
Für Hundebesitzer und somit auch fast immer die Familie drumrum ist der Hund ein Familienmitglied.
sybel schrieb:Hast du dazu einen entsprechenden Link / eine Quelle?
Das stand im Text bei dem Video. Der Bruder des Verstorbenen Halters ist bei allem involviert, war der Text glaube ich.
sybel schrieb:Bekloppte laufen viele rum, Bekloppte sind es die solche Drohungen aussprechen und es sind auch Bekloppte die dann ohne Sinn und Verstand irgendwelche Tiere befreien oder Molotow Cocktails in irgendwelche Häuser schmeißen. Von daher kann ich die reale Angst der entsprechenden Personen nachvollziehen.
Ja.
Der Fall ist tragisch, ich finde es es aber bei aller Tragik nicht gut, wenn ohne Klärung was passiert ist, jetzt ggf der Hund getötet würde. Wenn der Wesenstest auffällig ist und der Hund ggf wirklich eine "Störung" hat, dann ist dieser ggf "gefährlich" oder mindestens an erfahrene Hundehalter zu geben.
Aber wir wissen alle nicht was passiert ist, Zeugen habe ich bis heute keine erfahren. Ein Tier sollte nicht sterben müssen, wenn nicht klar ist was passiert ist.
Und solange nichts klar, sollte man hier auch vernünftig diskutieren können. Das ist nichts was entmenschlicht, sondern Diskussionen sind menschlich.