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Hunde

19.689 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hund, Thread, Hunde ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hunde

um 03:49
Zitat von sybelsybel schrieb:Wir wissen im Prinzip nichts über den Hund und den "Verunglückten" weder wie alt der Hund ist, ob kastriert oder nicht, ob von Welpe an bei ihm oder vielleicht erst vor gar nicht langer Zeit übernommen, welche eventuelle Vorgeschichte. Schon deshalb sollten wir uns mit irgendwelchen Vermutungen zurück halten. Jeder von uns denkt aus seiner Bubble heraus. Und das ist völlig normal.
Es gibt keinen ganz neuen Artikel in dieser Sache, da nun wohl die "Mühlen" der Verwaltung mahlen.

Zunächst ist es ja so, dass ein Fachtierarzt mit bestimmten Qualifikationen den Hund begutachten muss. Dieser wird interessiert sein, möglichst viel Informationen über den Hund zu erlangen. D.h. sicher wird er versuchen, mit Personen aus dem engeren Wohnumfeld zu sprechen, die den Hund kennen und vielleicht etwas zu der Beziehung/Bindung zu dem verstorbenen Herrchen sagen können und wie der Hund gelebt hat/gehalten wurde.
Informationen des Tierarztes, wo der Hund sonst vorgestellt wurde (z.B. zum Impfen).
Informationen wo der Hund herkam (Züchter?)
Es gab ja 2023 einen Vorfall mit einer Katze.
Darüber ist ja auch schon etwas aktenkundig.
Und sicher auch Informationen über den Besitzer selbst, um es mal neutral zu formulieren.
Es gibt ja Menschen, die ihre Hunde versuchen, "scharf" zu machen und Aggressionen fördern, ganz allgemein gesprochen.
Das Verletzungsbild sprach nach Angaben der Polizei für eine "körperliche Auseinandersetzung" mit dem Tier.
Weil es im Landkreis Vechta keine passenden Tierärzte für den Test gibt, muss das an einem anderen Ort in Niedersachsen geschehen.
Der Test, den Tierärzte mit Zusatzausbildung durchführen, soll die Sozialverträglichkeit des Hundes klären.
ist eine Tötung des Hundes erst nach einem Therapieversuch möglich - und auch nur dann, wenn ein Fachtierarzt feststellt, dass eine solche Verhaltenstherapie "unter keinen Umständen Erfolg haben kann und der Hund nach wie vor unberechenbar ist", sowie eine Gefährdung für den Menschen darstelle.
Meist sei das Problem bei Beißvorfällen auf den Umgang oder die Erziehung der Besitzer zurückzuführen.
Quelle:
Lohne: Hund tötet Halter - was passiert nun mit dem Tier? | ndr.de https://share.google/PocGg1oFvyqm4npwb
Es ist natürlich alles spekulativ, da niemand etwas von der Auseinandersetzung, die zum Tode geführt hat, mitbekommen zu haben scheint.
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Was ich extrem untypisch finde ist, dass der Besitzer ins Gesicht gebissen wurde. Aus meiner Sicht muss da was gewesen sein. Welcher bisher unauffällige Hund (der noch dazu mit seinem Besitzer in ner WG lebt) mit ner rassebedingt eher sehr langen Zündschnur springt mal schnell hoch und beisst seinen Besitzer ins Gesicht und tötet ihn dabei gleich noch?
Das finde ich auch irgendwie schwer vorstellbar. Ich weiß ja auch nicht, um wie viele Bisse es sich handelte. Gerade ein Molosser hat natürlich durch seinen Kieferbau eine sehr hohe Beißkraft, mehr als z.B. ein Schäferhund.
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:einen anderen Hund, den er nicht abkann und der ihn nicht. Die müssen aneinander vorbei, es gibt unüblich heftiges Gegeifer das mehr oder weniger außer Kontrolle gerät, Besitzer stellt sich vor den Hund, um ihn aus der Situation zu nehmen (blöde Idee, habe ich aber auch schon gemacht), beugt sich runter um "ich bin es, komm runter" zu erzeugen, der Hund beisst zu (ins Gesicht).
Es wäre interessant zu erfahren, ob es vor Ort Hinweise auf so etwas gab (Spuren im Schnee??)
Ich kann mir eher schwer vorstellen, dass ein weiterer Beteiligter sich "stikum" davon macht nach einem Kampfgeschehen. Aber es gibt natürlich nichts, was es nicht gibt.


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Hunde

um 06:24
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 16.01.2026:Ich weiß aber immer noch nicht, ob bekannt ist, das es nun wirklich der Hund war? Ist die DNA-Probe ausgewertet?
Zitat von KarakachankaKarakachanka schrieb:Ich dachte, es sollte noch eine DNA-Probe ausgewertet werden, um das auch wirklich ganz sicher sagen zu können.
So sollte es wohl ursprünglich sein.
Das Ergebnis der Rechtsmedizin liegt seit Donnerstag vor, wie der Landkreis Vechta mitteilte. Demnach werden die schweren Verletzungen, die der 33-jährige Halter durch seinen Hund erlitten hat, "zweifelsfrei für todesursächlich gehalten", so der Landkreis auf Anfrage von NDR Niedersachsen. Veterinäramtsleiter Andree Schmidt hatte am Dienstag angekündigt, dass ein DNA-Abgleich Klarheit bringen sollte, ob die Bisse wirklich von dem sichergestellten Hund stammen
Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache-lohne,lohne-122.html

Für alle, die noch auf einen DNA-Test warten:
Update 16.01.2026, 21.30 Uhr:
Der zuständige Landkreis hat sich heute Abend bei uns gemeldet und mitgeteilt, dass er keinen DNA-Test in Auftrag gegeben hat und auch keinen DNA-Test in Auftrag geben wird.
Dass der Hund seinen eigenen Halter totgebissen hat, wurde lt. Polizei zweifelsfrei durch die rechtsmedizinische Untersuchung belegt.
Quelle: NDR Niedersachsen


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um 08:03
Zitat von nairobinairobi schrieb:Es gab ja 2023 einen Vorfall mit einer Katze.
das hatte ich noch gar nicht gelesen.....wo steht das denn?


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um 08:09
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das hatte ich noch gar nicht gelesen.....wo steht das denn?
Das ist auch aus dem NDR-Artikel, 2-min-Video ganz unten, ab 01:22 min:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/hund-toetet-halter-rechtsmedizin-bestaetigt-bisse-als-ursache-lohne,lohne-122.html


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um 08:12
@sooma
Danke, das hatte ich tatsächlich vergessen.


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um 08:20
Zitat von ShilohShiloh schrieb:das ist dann inhaltlich bei dir falsch angekommen und so hast du es weitergegeben. Kann passieren. Ist aber dann blöd, wenn es so falsch die Runde macht.
Das ist dann wohl so. Dann ein sry an den Thread, dass ich falsche Eindrücke oder Auffassungen hier rein gebracht habe....
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Außerdem ist doch erwiesen, dass es der Hund war, dachte ich......oder hast Du Zweifel?
Zum Zeitpunkt meiner Nachricht gab es noch keine Veröffentlichung. Dann gestern Abend ja schon. Somit sind meine Vermutungen wegen der Sauberkeit des Hundes unzutreffend.

Eine sehr tragische Geschichte ist das Ganze, es gibt nur "Verlierer".


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um 08:35
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Zum Zeitpunkt meiner Nachricht gab es noch keine Veröffentlichung.
äh doch, die gab es schon. In diversen Zeitungen. Seit letztem Donnerstag. Nur das kein DNA Test gemacht wird, das ist neu.


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um 08:52
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Für alle, die noch auf einen DNA-Test warten
Der zuständige Landkreis hat sich heute Abend bei uns gemeldet und mitgeteilt, dass er keinen DNA-Test in Auftrag gegeben hat und auch keinen DNA-Test in Auftrag geben wird.
Dass der Hund seinen eigenen Halter totgebissen hat, wurde lt. Polizei zweifelsfrei durch die rechtsmedizinische Untersuchung belegt
ist mir sehr unverständlich wie die zuständigen Entscheider nur durch bloßes Anschauen bzw. ohne DNA-Test zweifelsfrei ausschließen können, dass eine Beteiligung eines anderen Tieres nicht infrage kommt.
Geht es da vielleicht nur um Geld sparen?


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um 09:04
Ich finde es wirklich absolut pietätlos hier solche Spekulationen anzustellen. Der Mensch ist tot. Für mich pure Sensationslust und nichts davon hilft irgendjemanden.
Alleine so eine Petition einzustellen, von irgendjemanden, der absolut gar nichts zu tun hat mit diesem Vorfall, ist grenzüberschreitend. Das war damals schon bei Chico so eine Sau, die durchs Dorf getrieben wurde. Unmöglich.


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Hunde

um 10:12
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:äh doch, die gab es schon. In diversen Zeitungen. Seit letztem Donnerstag.
Da ich nicht jede Regionalzeitung lese(weder digital noch analog), ist mir das erst mit dem Bericht des NDR bekannt geworden.
Zitat von RumoRumo schrieb:Alleine so eine Petition einzustellen, von irgendjemanden, der absolut gar nichts zu tun hat mit diesem Vorfall, ist grenzüberschreitend. Das war damals schon bei Chico so eine Sau, die durchs Dorf getrieben wurde. Unmöglich.
Eine Petition kann ja erstmal jeder starten. Es gibt ja auch Petitionen zum Böllerverbot, da muss ja nicht immer eine direkte Beteiligung zu irgendwas bestehen.

Ich sehe den Versuch über die Petition den Hund nicht zu töten, nicht als pietätlos oder unmöglich.


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Hunde

um 12:41
Zitat von RumoRumo schrieb:Ich finde es wirklich absolut pietätlos hier solche Spekulationen anzustellen
Da du ja auch mich mit gemeint hattest (weil das genau unter meinem Beitrag steht), muss ich mal fragen, was genau an meinem Unverständnis und sogar Verärgerung, dass kein DNA-Abgleich stattfinden soll, piätetlos ist und mit Spekulation zu tun hat?


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Hunde

um 13:39
@Rumo
👍 volle Zustimmung
@Optimist es lag dort zwar kein Schnee aber wenn ein anderes Tier DIREKT beteiligt gewesen wäre wären dort Hinweise die die Polizisten sicherlich gefunden hätten. Dann wäre ein DNA Abgleich sinnvoll. Ansonsten erinnert mich das ganze langsam an unsere Endlos Diskussion über den Fall in Holland wo der Hund die Lebensgefährtin getötet hat , alle wilden Spekulationen aufkamen, incl. dem Verdacht das eine Jagt Hundemeute die arme Frau getötet hätte. Und am Schluss war dann durch die DNA einwandfrei bewiesen das besagter Hund des Lebensgefährten verantwortlich war. Auch hier saß der Hund nett neben dem Leichnam.
@Tussinelda
@nairobi
Auf einen einzelnen Fall von vor 3Jahren in Beteiligungen einer Katze gebe ich nichts. Gibt auch Katzen die es echt herausfordern. Hatte das auch schon das eine Katze hinter einem Busch heraus meinen Hund attackierte. Bei einem einzelnen Vorkommen, egal ob Hund oder Katze verletzt / getötet gebe ich besser keine Meinung ab. Was Anderes ist es wenn ein Hund in mehreren Vorfällen mit mehreren verschiedenen Katzen / Hunden verwickelt war.


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Hunde

um 13:44
@Optimist
Bei dem KLEINSTEN Hinweis auf einen weiteren Hund wäre ein öffentliches Interesse gegeben und die Staatsanwaltschaft würde zumindest wegen unterlassener Hilfeleistung wahrscheinlich aber auf Körperverletzung ermitteln. Und glaub mir dann hätten die einen DNA Abgleich in Auftrag gegeben.


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Hunde

um 14:19
Zitat von sybelsybel schrieb:Auf einen einzelnen Fall von vor 3Jahren in Beteiligungen einer Katze gebe ich nichts. Gibt auch Katzen die es echt herausfordern. Hatte das auch schon das eine Katze hinter einem Busch heraus meinen Hund attackierte.
Man weiß nicht mal genau, was passiert ist. Nur, dass die Katze es "bereut" habe. Vielleicht geht der Datenschutz nun auch schon so weit...
Dass Hunde mal einer Katze hinterherlaufen kommt ja vor, normaler Jagdinstinkt, würde ich sagen.
Wir haben im Dorf auch eine Katze, die vor nichts Angst hat. Die geht auch nicht weg. Unser Hund ignoriert die Katze meistens, ich denke, er weiß nicht recht, wie er sich verhalten soll.


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