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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

497 Beiträge, Schlüsselwörter: Oumuamua Interstellar Ufo

Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

17.12.2018 um 02:30
continuum schrieb:Genau das wird oder kann uns auch passieren mit der Voyager, das wir die mit besserer, schnellerer Technologie überholen werden in weiter Zukunft.
Eben! Was also werden ferne Zivs von uns als erstes bemerken? Ein Winz-Objekt, viel kleiner als Oumuamua, das vielleicht wie Oumuamua an so ner Welt vorbeifliegt, aber ohne zu beschleunigen wie Oumuamua? Oder ne weit bessere, schnellere Sonde, die V'ger überholt und vor Ort sogar direkt "hallo" sagt?

Da, wo V'ger irgendwann mal hinkommt, dort werden wir später nur dann keine flinkere und multitaskfähigere Sonde hinschicken, wenn unsere Unvorstellbar-detailreich-Teleskope in ein paar tausend Jahren uns sagen, daß dort eh nur tote Hose ist. Dann aber bemerkt dort auch keiner unsern V'ger.
continuum schrieb:Vielleicht sterben wir vorher aus durch unser stetiges Ego
gääähhn.

Irgendwann muß es doch mal angekommen sein, daß wir immer noch leben. Sämtliche bisherige Unkenrufe waren also fern von der Realität. Aber lernen die Unken mal draus? Is ja wie mit den Apokalypsefans. Kaum ist ein Weltuntergang mal wieder fehlgeschlagen, stürzen sich alle gleich aufs nächste Datum. "Jetzt aber wirklich".
continuum schrieb:und deiner so niedlichen Geschichte die mich genau an solche Leute erinnert "Bremser", die genau so denken.
Du hast nicht wirklich aufgepaßt. Sobald wir Sonden mit 1/10c in benachbarte Sonnensysteme schicken können, müssen wir nicht mehr weitere 100 Jahre warten, bis es noch schneller geht; weil diese "jetzigen" Sonden dann durchaus eher da sein werden als jene erhofften noch schnelleren.

Wir reden hier aber von Sonden mit Geschwindigkeiten á la Oumuamua, wo so ne Reise Jahrzehntausende dauert. Das ist nun mal ne völlig andere Hausnummer...

Also nix mit "wie Faust auf Auge". Hat jemand die Voyagers oder die Pioneers "ausgebremst"? Nö! Nur daß die als "erste Botschafter" von uns bei belebten Welten ankommen, das kannste halt knicken.
continuum schrieb:Ja, das mag sein. Aber es gibt auch Welten oder zumindest bekannte Sonnen die mindestens doppelt so alt sind wie unsere Sonne(Welt)
Leider weiß ich nicht mehr, unter welchem Titel die Folge mit Harald Lesch erschien, wo er ziemlich verständnis vom Zeitfenster des Lebens berichtete. Ich kannte das schon zuvor, aber die Details konnte ich nicht so gut benennen. Vielleicht weiß ja wer anders, welche Lesch-Sendung das war und stellt nen Link hier rein. Bis dahin muß meine ungenaue Wiedergabe reichen.

Schwerere Elemente, aus denen Planeten entstehen können und auf diesen dann Leben, müssen erst in Sternen erzeugt werden und nach deren Ende dann ins All abgegeben werden, damit in Gaswolken, aus denen dann wieder Sterne entstehen, auch genug davon vorkommt, daß daraus dann Planeten und evtl. auch Leben entstehen kann. Am Licht der Sterne kann man das erkennen, ob und wie viel an schweren Elementen in einem Stern vorhanden ist und damit auch in dem Sternensystem. Man nennt das die Metallizität der Sterne. Zwar weiß man mittlerweile, daß es schon sehr früh im jungen Universum bereits Sterne mit ausreichend hoher Metallizität entstanden sind, doch dürften das herzlich wenig gewesen sein.

In unserer Galaxie jedenfalls gibt es die Faustregel, daß mit zunehmender Entfernung vom Galaktischen Zentrum die Metallizität der Sterne abnimmt. Das dürfte mit der Sternendichte zusammenhängen. Wo die Sterne dicht an dicht stehen wie im Bulge, werden Gaswolken als Geburtsstätten künftiger Sterne natürlich von weit mehr Sternenstaub sterbender Sterne mit schweren Elementen versorgt. In den Außenbereichen hingegen gibts weniger Sterne pro Kubikkiloparsec, sterben also weniger Sterne, und deren abgesprengte Außenschichten erreichen nicht so schnell oder nicht in großem Anteil solche Gaswolken, aus denen die nächsten Sterne entstehen.

Sterne, die als erstes in zahlenmäßig großer Häufigkeit ausreichende Metallizität hatten, gabs anfangs vor allem im Bulge, also im Zentralbereich der Galaxis. Dort aber sind die Sterne eben auch sehr dicht, sodaß es immer wieder zu sterbenden Sternen in bedenklicher Nähe von Planetensystemen kommt. Wenn da Leben entsteht, wird es dann gammagegrillt. Oder bei einem sehr viel häufigeren Sternentransit werden die Planetenbahnen gestört, was ebenfalls keimendes Leben regelmäßig auslöschen dürfte. Erst in der mittleren Region unserer Galaxis ist die Sternendichte "moderat", daß die Sternendichte zur Metallizitätssteigerung ausreicht, aber nicht für regelmäßige Lebensauslöschungen langt. Allerdings reichte die Metallizitätserhöhung erst vor ca. 5 Milliarden Jahren aus, damit zahlreiche Planetensysteme in dieser Region entstehen konnten. Auch wir befinden uns in dieser Region. Und in einigen Milliarden Jahren ist es auch in den Außenregionen der Milchstraße so weit, daß die Metallizität der Gaswolken hoch genug ist, daß zahlreiche der neu entstehenden Sterne auch Planetensysteme haben werden. Leider entstehen in der Zeit aber deutlich weniger Sterne als heutigentags, wo es in der Galaxis ca. ein Stern pro Jahr ist.

Na jedenfalls gab es zwar schon recht früh im Universum Sterne mit für Planetenbildung ausreichender Metallizität, jedoch ziemlich wenige. Vor vielleicht 10 Milliarden Jahren dürften viele solche Sterne mit Planetensystemen entstanden sein, jedoch in einer zu dichten Region, sodaß Leben dort regelmäßig ausgelöscht worden sein dürfte, bevor sich da was Intelligentes hätte bilden können. Als die Zeit kam, da Sterne in lebensfreundlicheren Regionen vermehrt Planeten ausbilden konnten, da entstand auch unsere Sonne und unser Planetensystem. Wir gehören also zur "ersten Generation" dauerhaft lebensfreundlicher Welten mit Aussicht auf intelligentem Leben.

Das heißt nicht, daß wir die ersten sind. Es heißt nicht mal, daß andere, die vor uns entstanden, uns nur um Jahrzehnte voraus sein können.

Wohl aber heißt es, daß belebte Welten, auf denen das Leben langsamer als bei uns evolviert und langsamer altert etc. - und davon sprachen wir ja! - daß solche Welten es noch nicht geschafft haben, eine raumfahrende Intelligenz hervorgebracht zu haben. Kurzlebigere Lebewesen mit ungefähr unserem Evolutionstempo dagegen könnten uns sicher auch um ein paar zig Millionen Jahre überflügelt haben. Aber die Welten, bei denen die Mühlen gar um den Faktor 100 langsamer mahlen als bei uns, die dürften noch sehr weit hinter uns hinterdrein hinken.


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

17.12.2018 um 09:45
perttivalkonen schrieb:Vielleicht weiß ja wer anders, welche Lesch-Sendung das war und stellt nen Link hier rein.
@gentoo war zwar schneller als ich, ich poste aber trotzdem, zumindest was Prof. Lesch angeht, zudem gibts da auch noch andere Videos, wo das Thema behandelt wird... ;)

Lesch hat das in der Serie "Alpha Centauri" auf BR in mehreren Sendungen - alle etwa um 2003 herum - abgehandelt, ich hab jetzt mal 3 Videos aus Alpha Centauri gefunden, die ich hier reinstellen möchte:




Was ist der Galaktische Zoo?

Ausgehend vom Fermis Frage, warum wir noch keinen Kontakt zu außerirdischen Zivilisationen haben (und seiner Schlussfolgerung: wenn sie noch nicht da waren, gibt es sie nicht), bespricht Lesch die folgenden Themen:

Wie lange würde es dauern, die Galaxis komplett zu besiedeln (zwischen 30 Mio. und 100 Mio. Jahren nach Fermi, später korrigiert auf ca. 20 Mio. Jahre).

Planeten können nur bei Sternen entstehen, die über ausreichend Metallizität verfügen (Achtung: Astronomen bezeichnen alles als "Metalle", das schwerer ist als Wasserstoff oder Helium, was ein wenig von der sonst üblichen Vorstellung, was denn ein Metall ist, abweicht... :) ).

Wie ist die Metallizität in der Milchstraße verteilt.

Wo in der Milchstraße ist das Sonnensystem eigentlich und wo wollen wir lieber nicht sein.

Warum ist es da, wo wir sind, so gemütlich.

Wo finden sich richtig alte Sterne und könnten die auch Planeten haben.




Was ist die galaktische Fontäne?

Folgende Themen werden besprochen:

Beispiele für schlechte Nachbarschaft.

Wo ist das Sonnensystem innerhalb der Milchstraße und warum es bei uns so ruhig zugeht.

Sternentstehung und - kurz - das "Erbrüten" der Elemente.

Die Bedeutung der Supernovae für die galaktische Fontäne

Warum Supernovae eher in das Halo "sprühen" als in die galaktische Ebene und wie schnell geschieht dies.

Es regnet schwere Elemente. :)

Aussicht auf künftig entstehende Planeten: jetzt gehts erst richtig los!




Was sind Population III Sterne?

Folgende Themen werden besprochen:

Vom Urknall zu den Atomkernen.

200 Mio. Jahre dunkles Zeitalter - es werde Licht, aber echt jetzt!

Die ersten Sterne sind die Population III Sterne.

Vorstellung der 3 Populationen.

Lebensdauer von Sternen, Kernfusion und das Erbrüten der Elemente.

Warum Moleküle wichtig sind zur Sternentstehung.

Warum Population III Sterne so gewaltige Riesen waren.

Was UV-Strahlung mit der Sternentstehung zu tun hat.

Zentren der Galaxien.


Die Videos sind eher von niedriger Auflösung, was aber den Vorteil hat, dass sie nicht gar so viel Volumen brauchen, und so schön ist Lesch ja nun auch wieder nicht... :)

Falls jemand aber mp3-Versionen haben möchte (die ja noch sparsamer sind) bitte PN an mich... :Y:


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

17.12.2018 um 10:06
@gentoo
@Blues666
Schöne Sachen, Danke. Aber schade, die Folge, die ich meine, ist nicht bei. Da erklärt er, daß und warum wir mit zu den ersten Zivilisationen im Universum gehören (wenns andere gibt).


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

17.12.2018 um 10:25
@perttivalkonen

In der galaktischen Fontäne geht er am Ende darauf ein.

Aber ich weiß, was Du meinst, er hat das noch in einer anderen Folge schön erklärt, die ich aber auch nicht gefunden habe (jedenfalls nicht, ohne mir alle Folgen nochmal anzuschauen)...


Edit:

Übrigens finde ich, dass Du das eh sehr schön in Deinem Post zusammengefasst hast... :Y:


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

17.12.2018 um 12:24
continuum schrieb:Genau das wird oder kann uns auch passieren mit der Voyager, das wir die mit besserer, schnellerer Technologie überholen werden in weiter Zukunft. Aber weisst du, wir habens deswegen trotzdem getan. Vielleicht sterben wir vorher aus durch unser stetiges Ego und deiner so niedlichen Geschichte die mich genau an solche Leute erinnert "Bremser", die genau so denken
Voyagers primäres Missionsziel war nur nicht die Übermittlung einer Botschaft, sondern die Erkundung des äußeren Sonnensystems und des interstellaren Mediums. Da man Reisende, an denen auch die Manöver für die benötigte Fluchtgeschwindigkeit zum Verlassen des Schwerefeldes der Sonne getestet wurden nicht aufhalten soll wurde, um dem Steuerzahler die eigentliche Tragweite der Mission klarzumachen die goldene Datenplatte hinzugefügt. Wir, der Mensch, wird zum ersten Mal das eigene Sonnensystem verlassen. Da kann man ruhig mal ein Kärtchen schreiben.

Neben dem nächsten Meilenstein, dem Mars wird der nächste Triumph der Wissenschaft sein, ein anderen Sonnensystem zielgenau und in einer erfahrbaren Zeit anzufliegen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch in dem Falle wieder eine Flaschenpost dabei ist. Nicht weil dort jemand wäre, sondern weil man auch hier...ruhig mal ein Kärtchen schreiben kann, wenn man als Reisender schon unterwegs ist.

Wie Du siehst ist man kein Bremser, weil man sry schweineteure Sonden auf gut Glück ins Nirvana schickt, sondern das nennt sich Planung, auch über den eigenen Zeithorizont hinweg.


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

17.12.2018 um 16:47
@continuum

Ich stehe da auf Deiner Seite - man sollte die Möglichkeiten des weiten Alls nicht darauf beschränken, so wie wir sie kennen. Sprich: ich halte es durchaus für möglich, dass es Lebensformen gibt, die wesentlich größer und/oder "zeitresistenter" als wir sind. Einen Aspekt darf man auch nicht vernachlässigen: als Spezie interne Konflikte meiden, Stichwort Harmonie, sich nicht selbst bekriegen, auf ein Thema (zB Raumfahrt) konzentrieren, alle Möglichkeiten darauf lenken. Da haben wir als Menschen in der Vergangenheit sicher nicht alles richtig gemacht *hüstel*


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

17.12.2018 um 18:44
testar schrieb:: als Spezie interne Konflikte meiden, Stichwort Harmonie, sich nicht selbst bekriegen, auf ein Thema (zB Raumfahrt) konzentrieren, alle Möglichkeiten darauf lenken. Da haben wir als Menschen in der Vergangenheit sicher nicht alles richtig gemacht *hüstel*
Ich denke mit Harmonie kommt man nicht ins All. Das Problem wenn wir die Menschliche Ziv. betrachten dann das jegliche Veränderung auf Unzufriedenheit beruht.


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

17.12.2018 um 19:45
testar schrieb:: ich halte es durchaus für möglich, dass es Lebensformen gibt, die wesentlich größer und/oder "zeitresistenter" als wir sind.
Kybernetisch, Cyborg, genetische Anpassung oder nur langsamer Stoffwechsel?

Ich halte es seit Asimov für möglich, dass es Lebensformen gibt die ihre organische Existenz in einen hoch verdichteten Energiezustand transformiert haben, der ihnen eine relativ betrachtete Gleichzeitigkeit von Aufenthaltsorten und praktische Unsterblichkeit gewährt.

Nur was bringt das speziell für die Raumfahrt, wenn wir Mutmaßungen über Andere treffen, die sich, wenn man es runterbricht dann doch nur wieder verhalten wie unsere technologische Phantasien? Es ist ja nicht so als wenn viele Ideen nicht schon im Begriff sind Realität zu werden.

Wozu alles mobilisieren nur um ET zu finden?
Würde sich damit irgendein existentielles Problem lösen?
Für mich liest es sich wie ein Kult der Hoffnung, nur das die Götzen hier ganz statt halbnackt sind.


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

18.12.2018 um 13:35
Ein Asteroid ist wahrscheinlicher, Einwände?


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

18.12.2018 um 17:24
Vymaanika schrieb:Ein Asteroid ist wahrscheinlicher, Einwände?
Nach einer genaueren Analyse von Oumuamuas Fugbahn switchte man zuletzt vom Asteroiden wieder zurück auf einen (komalosen) Kometen nachdem ein fortschreitender Masseverlust bei diesem vermutet wurde.

Für einen außerirdischen Spion aus einer hochtechnisierten Zivilisation ist Oumuamua jedenfalls zu langsam und jegliches Fehlen künstlicher Signale (Radiowellen) spricht auch nicht gerade für ein Artefakt das von intelligenten Konstrukteuren gezielt hierher geschickt wurde. Bliebe da zumindest noch ein verirrtes Sonnensegel als Option. Man wird ja wenigstens noch träumen dürfen...


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

18.12.2018 um 19:59
Libertin schrieb:Für einen außerirdischen Spion aus einer hochtechnisierten Zivilisation ist Oumuamua jedenfalls zu langsam und jegliches Fehlen künstlicher Signale (Radiowellen) spricht auch nicht gerade für ein Artefakt das von intelligenten Konstrukteuren gezielt hierher geschickt wurde
Was ich mich unabhängig von der Faktenlage (tendiere zum ausgegaster Kometen) oder der Theorie eines Sonnensegels frage ist wie schnell oder ob ein Körper überhaupt beschleunigen müsste um künstlich zu sein? Und warum müsste es im Vorbeiflug Signale aussenden?

Nur mal angenommen ich täte wie du schreibt, warum auch immer einen Spion im wahrsten Sinne des Wortes senden, dann wäre der erste rationale Gedanke meiner Meinung nach alles zu vermeiden was unnatürlich ist und Aufmerksamkeit erregt. Sei der Strauch.

Damit wäre theoretisch alles ein Spion, nur dass die Hinweise fehlen.
Ich denke die Hinweise auf ein natürliches Objekt wiegen schwerer als die fehlenden Hinweise eines künstlichen Ursprunges.


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

19.12.2018 um 00:22
gentoo schrieb:Was ich mich unabhängig von der Faktenlage (tendiere zum ausgegaster Kometen) oder der Theorie eines Sonnensegels frage ist wie schnell oder ob ein Körper überhaupt beschleunigen müsste um künstlich zu sein? Und warum müsste es im Vorbeiflug Signale aussenden?

Nur mal angenommen ich täte wie du schreibt, warum auch immer einen Spion im wahrsten Sinne des Wortes senden, dann wäre der erste rationale Gedanke meiner Meinung nach alles zu vermeiden was unnatürlich ist und Aufmerksamkeit erregt. Sei der Strauch.
All das setzt natürlich voraus, daß die Absender und ihr Vorhaben um jeden Preis unerkannt bleiben wollen. Klar, sicher, komplett ausschließen können wir auch das nicht. Fakt ist zumindest, daß Rdioastronomen bisher keinerlei künstliche Signale von Oumuamua empfangen haben und auch sonst kein "Verhalten" erkannt werden konnte, daß jetzt zwingend auf einen unnatürlichen Ursprung schließen lässt.

Man kann natürlich auch nach dem Metepec-Prinzip verfahren:
Es fliegt für ein interstellar reisendes Flugobjekt stetig und äußerst langsam, es sendet keinerlei künstliche Signale aus, es beschreitet eine von der Erde abweichende Flugbahn. Dann muss es wohl eine außerirdische Sonde auf Undercovermission sein.

Grundsätzlich würde ich Dir aber, aufgrund nicht gänzlich ausschließbarer alternativer Erklärungsmöglichkeiten, hierbei zustimmen:
gentoo schrieb:Ich denke die Hinweise auf ein natürliches Objekt wiegen schwerer als die fehlenden Hinweise eines künstlichen Ursprunges.


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

19.12.2018 um 10:13
Libertin schrieb:All das setzt natürlich voraus, daß die Absender und ihr Vorhaben um jeden Preis unerkannt bleiben wollen.
Zumindest würde ich unter einem Spion die unvermittelte, einseitige Sammlung von Informationen verstehen.
Das setzt aber wie du schon geschrieben hast ein Motiv vorraus. Ein weiterer Kausalzusammenhang also, den man rekursiv ins Unendliche spinnen könnte, wenn man k. A. Bücher füllen muss oder seine Stiftung mit Sonnensegeln promoten möchte.
Libertin schrieb:Fakt ist zumindest, daß Rdioastronomen bisher keinerlei künstliche Signale von Oumuamua empfangen haben und auch sonst kein "Verhalten" erkannt werden konnte, daß jetzt zwingend auf einen unnatürlichen Ursprung schließen lässt.
Richtig. Mich hat nur die Formulierung stutzig gemacht, dass es zu langsam sei um künstlich zu sein. Du meintest, nehme ich an, dass es in dem Kontext vom Sonnensegel zu langsam beschleunige wie es perttivalkonen schon beschrieb.
Libertin schrieb:Es fliegt für ein interstellar reisendes Flugobjekt stetig und äußerst langsam, es sendet keinerlei künstliche Signale aus, es beschreitet eine von der Erde abweichende Flugbahn. Dann muss es wohl eine außerirdische Sonde auf Undercovermission sein.
Natürlich vom Mutterschiff gedroppt, welches sich, um nicht "ebenso ungeschickt wie töricht" zu sein im Kuipergürtel versteckt...wie innovativ.


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

19.12.2018 um 23:21
gentoo schrieb:Natürlich vom Mutterschiff gedroppt, welches sich, um nicht "ebenso ungeschickt wie töricht" zu sein im Kuipergürtel versteckt...wie innovativ.
Hey gentoo, stellst du dir den Kuipergürtel mit seinen Fragmenten so vor, wie ein Baum in einem Wald?


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

19.12.2018 um 23:41
Wing7 schrieb:Hey gentoo, stellst du dir den Kuipergürtel mit seinen Fragmenten so vor, wie ein Baum in einem Wald?
Die Vorstellung des Kuipergürtels als eine Art Dickicht von unzähligen Objekten die allesamt sehr eng (im Sinne von nur wenigen Metern) beieinader liegen ist zwar ziemlich geläufig, denke aber, daß gentoo das in seinem Beitrag nicht wirklich ernsthaft aufgegriffen hat sofern man den Kontext unseres Gesprächsverlaufs nicht unberücksichtigt lässt.


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Oumuamua - Ein Asteroid oder ein UFO?

20.12.2018 um 08:22
Wing7 schrieb:Hey gentoo, stellst du dir den Kuipergürtel mit seinen Fragmenten so vor, wie ein Baum in einem Wald?
Angesichts seiner sonstigen Äußerungen und dem Wissen das ich daraus schließe, glaube ich eher das war Sarkastisch gemeint


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