ufosichter schrieb:
continuum schrieb:Die Raumfahrt wird zu oft als Klimasünder dargestellt, aber ihr Beitrag zu den globalen Emissionen ist verschwindend minimal.
da sagt diese Seite aber was ganz anderes, und das sind nur so lausige Satelliten die ja nicht besonders schwer sind
https://pirg.org/edfund/articles/new-report-highlights-spacexs-skyrocketing-pollution-problem/#:~:text=Rockets%20require%20fuel%2C%20and%20burning,even%20threaten%20our%20ozone%20layer.
wenn man das auf ne richtige Raumstation hochrechnet, völliger Blödsinn, geschweige den ne Stadt aufm Mond oder Mars errichten
Ja, leider ist es zurzeit so. Gibt keine Magie für uns, ist nur im TV so.
:)Glaube heute ist es aktuell so ca. <0,01 % das zur globalen CO₂-Emissionen beiträgt, aber Russ und Ozonabbau sind langfristige Risiken. Und trotz aller Herausforderungen dürfen wir nicht aufgeben. Das sollte eigentlich keine Option sein !!
;)https://payloadspace.com/the-space-industrys-climate-impact-part-2/https://research.noaa.gov/projected-increase-in-space-travel-may-damage-ozone-layer/Verluste und Risiken sind unvermeidlich um weiter zu kommen, aber wenn wir es nicht tun, werden andere Staaten die Raumfahrt z.B. für militärische Vorteile sowieso nutzen. Es wird ohnehin nie eine vollständige globale Einigkeit geben.
Deshalb ist es aus meiner Sicht besser, entschlossen voranzugehen. Fortschritt bedeutet bessere Technologien und neue Möglichkeiten, etwa durch nuklearthermische Antriebe (NTP, etc.), die die Effizienz deutlich steigern könnten, usw.(Klar, auch in dem Bereich gibt es noch viele Herausforderungen). Langfristig liesse sich die Infrastruktur so ausbauen, dass Satelliten später von Mondbasen gestartet werden, was die Belastung der Erdatmosphäre reduziert. Wir müssen in die Zukunft investieren, um voranzukommen, alles andere ist Wunschdenken.
Zudem müssen wir wirtschaftlich rentabel bleiben, technologisch Schritt halten und gleichzeitig in Innovation investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Dass wir nicht von Anfang an Rendite erzielen können, ist in vielen wirtschaftlichen Bereichen üblich, es zahlt sich meist langfristig mehrfach aus!
;)Und nochmals, Stillstand würde die Probleme aus meiner Sicht nur verschärfen, nicht lösen.
Fedaykin schrieb:Wieso senkt isru die Umweltbelastung?
- Der grösste Umweltfaktor der Raumfahrt sind Raketenstarts: CO₂, Russpartikel in der Stratosphäre und ozonschädigende Stoffe.
- Wenn wir Rohstoffe (z. B. Wasser, Metalle, Treibstoffe, etc) direkt auf Mond oder Mars gewinnen, müssen wir viel weniger Masse von der Erde starten.
- Weniger Starts = weniger Emissionen in der Atmosphäre und weniger Ozonabbau.
- Treibstoff aus Mond-Eis oder Mars-CO₂ bedeutet, dass Rückflüge und Weiterflüge nicht auf Erdlieferungen angewiesen sind.
- Das reduziert die Notwendigkeit für schwere chemische Raketenstarts, die besonders klimaschädlich sind.
- ISRU ermöglicht den Aufbau von Basen und Energieversorgung vor Ort (z. B. Solarenergie, Metallverarbeitung, usw.). - z.B. Mond / Mars / usw.
- Dadurch sinkt der Bedarf an wiederholten Nachschubmissionen von der Erde – ein großer Hebel für Nachhaltigkeit.
- ISRU fördert den Einsatz von NTP in der Zukunft (nuklearthermischer Antrieb) und anderen effizienten Systemen, weil Treibstoff vor Ort verfügbar ist.
- Das solte eigentlich die Reisezeiten verkürzen und senkt den Gesamtenergiebedarf.
Kurz gesagt:
ISRU ist ein Schlüssel, um die Umweltbelastung der Raumfahrt zu minimieren, weil es die Abhängigkeit von erdgebundenen Ressourcen und damit die Zahl der Starts drastisch reduziert in der weiten Zukunft.
Dies wird in der Zukunft eigentlich ein entscheidender Schritt werden, um die Raumfahrt langfristig klimaverträglich und wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten, das ist auch warum eine Mondstation in der Zukunft trotzdem eine der besten Innovationen sein wird. Deswegen ist Aufgeben keine gute Option.