@smokingun @Wolfshaag @Dorian14 Grundsätzlich zu den "verlorenen" Akten:
Meiner Einschätzung nach ist es durchaus möglich, daß Akten turnusmäßig vernichtet werden. Meiner Erfahrung nach werden Akten in Kategorien eingeteilt, die unterschiedliche Aufbewahrungszeiten haben. Ich habe in meiner Dienststelle seinerzeit das Archiv ausgemistet, da wurden alle Protokolle und gesammelten Notamns nur 5 Jahre aufbewahrt. Relevantere Akten haben üblicherweise eine Aufbewahrung von 10 Jahren. Selbstverständlich gibt es auch Akten, die dauerhaft archiviert werden.
Im vorliegenden Fall gibt es m. E. noch einen weiteren Aspekt, nämlich die Sensibilität bzgl. der militärischen Einrichtung selbst. Die Memos und Protokolle zu dem Vorfall wurden ja von Militärs für Militärs angefertigt. Dabei wurde sicherlich nicht daran gedacht, daß die Akten möglicherweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnten. So ist es möglich, daß dort auch Interna eingeflossen sind, die man nicht preisgeben wollte - unabhängig von der UFO Geschichte - und man darum gewisse Akten vernichtete, um sie nicht jedermann zugänglich zu machen.
Ich bin ja der Ansicht, daß UFOs zur Desinformation eingesetzt werden. Es könnten hier also gezielt Akten vernichtet worden sein, die auf Sicherheitslücken hinweisen, während Akten, die schwammige UFO-Theorien zulassen, gerade deswegen aufbewahrt wurden.
Nur so'n Gedanke...
:D