Dr.Doyle schrieb:Zweifelst du also niemals irgendetwas an?
Speziell jetzt auf die Entführungen durch Aliens?
Ich betrachte jeden Vorfall individuell, aber ich versuche da grundsätzlich wertfrei heranzugehen.
Dr.Doyle schrieb:Nope. Die Vorgehensweise wäre wissenschaftlich, nicht emotional.
Wertfrei ist in dem Fall einfach ohne subjektive Sichtweise, oder Emotionen.
Dr.Doyle schrieb:Macht ja Keiner. Es werden auch immer andere, mögliche Ursachen herangezogen.
Was du versuchst, ist einfach alles zu relativieren.
Aber so geht es nun mal nicht.
Das mit der Relativierung ist auch wieder eine Wertung, entspricht nur nicht den Gegebenheiten meinerseits.
Dr.Doyle schrieb:Warum? Wenn es Beweise gäbe, die man nachvollziehen kann,
die sogar überprüfbar wären?
Was soll daran schwierig sein?
Es ist schwierig, überhaupt erst einmal als Opfer von Vorfall X etwas zu beweisen, wenn es keinerlei Zeugen gibt, bis auf das Opfer selbst. Manche Menschen kamen schon unschuldig in den Knast.
abbacbbc schrieb:Ohne Beweise und nur aufgrund der Erzählung schaut man sich um, nimmt die Hinweise auf und dann bewertet man die Situation.
Und die Bewertung hier ist leider ziemlich einseitig und persönlich. Man liest dann: "Aha, die Person hat psychische Probleme? Na dann ist ja sowieso alles ausgedacht!"
abbacbbc schrieb:Was du möchtest ist, die Situation als Fakt hinstellen und das Drumherum ausblenden und zu starten "Aber gehen wir mal davon aus es waren Einhörner, was wäre ihre Motivation und wieso ist die Zentrale in Hamburg unter der U99 Endstation" alles nicht gehört, aber kannst du beweisen , dass es nicht Einhörner waren aus der Untergrundstation unter der Endstation der U99 ??
Das ist das was Du von mir möchtest, dass ich das angeblich wollte. Darfst Du gern glauben, aber unterstelle mir bitte nichts. Frage lieber nach, oder schaue Dir nochmal meine Beiträge vollständig an.
:)
off-peak schrieb:Wissen über jemanden in seine Beurteilung mit einbeziehen ist kein Misstrauen, sondern das Gegenteil.
Und was weißt Du wirklich über die Menschen hinter ihren Berichten, die sie hier kundtun?
off-peak schrieb:Und ja, wenn man jemanden nicht (gut) kennt, tust Du gut daran, ihnen im Vorhinein erst einmal zu misstrauen. Ganz besonders, wen sie unglaublich unwahrscheinliche Dinge erzählen.
Zu sagen, es tut gut Jemanden den man nicht gut kennt, erst einmal zu misstrauen, zeigt nur die ganz eigene Einstellung auf. Damit will ich in keiner Weise sagen, es sei schlecht so zu denken, aber es zeigt eben auf, dass man sehr vorsichtig ist und das Glas lieber kritisch als halbleer betrachtet, denn als halbvoll. Ich ziehe es jedoch vor, erstmal davon auszugehen, dass Jemand ehrlich ist, was noch lange nicht heißt, ich wäre das Gegenteil von misstrauisch. Ich fokussiere mich lieber darauf, genau zu beobachten und zu studieren, wen ich vor mir habe und auch die eigene Erwartungshaltung die ich an mein Gegenüber habe, beeinflusst, inwieweit sich mein Gegenüber verhält. Betrachte mich wie einen Schachspieler.
;)
off-peak schrieb:Dir kommen bei völlig unwahrscheinlichen Erzählungen keine Zweifel, aber bei vernünftigen Überlegungen schon?
Finde den Fehler.
Hach, die Vernunft...die feine Rationalität, die doch in Jedem innewohnen sollte, nicht wahr? Fragt sich nur, wonach diese sich richtet? Nach einer Norm? Nach Instinkten? Wonach eigentlich genau?(Rhetorisch gefragt). Nun ja, ich urteile nicht darüber, inwieweit Entführungen durch Außerirdische unwahrscheinlich sind, nur weil sie von einigen Leuten für unwahrscheinlich gehalten werden. Letztendlich haben wir mehrere Ereignisse, die sich grob seit den frühen 40ern, 50ern und vor allem in den 60ern angehäuft haben, bis heute. Es wäre fast schon zu einfach zu sagen, an all dem ist schlichtweg nichts dran. Wer wäre ich, dies zu behaupten, wenn nicht einfach nur Jemand der sich gar nicht wirklich damit befasst und nach persönlichem Befinden handelt? Ich ziehe es vor, das Ganze erst einmal wertfrei zu betrachten, bis ich ein Gesamtbild der Situation habe. Hier liegt einfach nur ein Bericht vor von potenziellen Opfern einer Entführung durch X. Es wäre viel zu einseitig, nur nach dem zu gehen, was man hier zu Person X erlesen kann.
off-peak schrieb:Sorry, aber genau das tust Du nicht.
Denn Du schließt ja gerade vernünftige Betrachtungsweisen oder Zweifel, die dazu führen würden, dass Deine Spekulationen sich als unwahr heraus stellen könnten, einfach aus. Das ist das Gegenteil von wertfrei.
Ich sehe hier keine Vernunft, wenn Jemand aufgrund seiner psychischen Leiden verurteilt und ihm regelrecht nachgesagt wird, was er erlebt haben könnte sei ausgedacht oder eingebildet. Es ist vollkommen wertend gegenüber der Person, wodurch diese in eine sich zu rechtfertigende Lage gebracht wird und letztendlich gar nichts mehr berichtet.