Clodmilla
Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen
anwesend
dabei seit 2021
dabei seit 2021
Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen
I am from Austria
um 06:25Bah .. ich bin hellwach, von der Feuerwehrsirene geweckt.. Brand EFH im Dorf. Hoffentlich nicht schlimm.
@violetluna
@sevenheartseas
Ich glaube, hier reden viele aneinander vorbei, weil ständig „Geschlecht“ mit „Schuld“ gleichgesetzt wird – und genau das ist nicht mein Punkt.
Gewalt ist kein männliches oder weibliches Wesensmerkmal, sondern das Ergebnis von individuellen Entscheidungen, Machtgefällen und Eskalationen. Dass statistisch mehr Frauen durch Partnerschaftsgewalt sterben, liegt vor allem an körperlichen Unterschieden und Eskalationsdynamiken – nicht daran, dass „Männer als Gruppe“ moralisch schlechter wären. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Genauso wenig darf man ignorieren, dass männliche Opfer – gerade bei Gewalt durch Frauen – deutlich seltener ernst genommen werden oder überhaupt nach außen gehen. Täter-Opfer-Umkehr, Lächerlichmachen oder schlichtes Schweigen sind hier reale Probleme. Das bedeutet nicht, dass weibliche Opfer relativiert werden, sondern dass Gewalt in alle Richtungen ernst genommen werden muss.
Was mich stört, ist diese permanente kollektive Zuschreibung:
Wenn ein Mann Gewalt ausübt, wird das sofort strukturell und geschlechtlich erklärt.
Wenn eine Frau Gewalt ausübt, ist es ein Einzelfall, psychisch, emotional oder „komplex“.
Damit hilft man am Ende niemandem – weder Opfern noch Prävention. Im Gegenteil: Man polarisiert, erzeugt Abwehr und verhindert ehrliche Diskussionen.
Warum können wir uns nicht darauf einigen, dass schlechte Menschen schlechte Dinge tun, unabhängig vom Geschlecht?
Warum müssen wir Gewalt immer über Gender-Rhetorik aufladen, wenn genau das die Fronten verhärtet?
Gewalt zu benennen ist wichtig.
Kollektive Schuldzuweisungen sind es nicht.
@violetluna
@sevenheartseas
Ich glaube, hier reden viele aneinander vorbei, weil ständig „Geschlecht“ mit „Schuld“ gleichgesetzt wird – und genau das ist nicht mein Punkt.
Gewalt ist kein männliches oder weibliches Wesensmerkmal, sondern das Ergebnis von individuellen Entscheidungen, Machtgefällen und Eskalationen. Dass statistisch mehr Frauen durch Partnerschaftsgewalt sterben, liegt vor allem an körperlichen Unterschieden und Eskalationsdynamiken – nicht daran, dass „Männer als Gruppe“ moralisch schlechter wären. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Genauso wenig darf man ignorieren, dass männliche Opfer – gerade bei Gewalt durch Frauen – deutlich seltener ernst genommen werden oder überhaupt nach außen gehen. Täter-Opfer-Umkehr, Lächerlichmachen oder schlichtes Schweigen sind hier reale Probleme. Das bedeutet nicht, dass weibliche Opfer relativiert werden, sondern dass Gewalt in alle Richtungen ernst genommen werden muss.
Was mich stört, ist diese permanente kollektive Zuschreibung:
Wenn ein Mann Gewalt ausübt, wird das sofort strukturell und geschlechtlich erklärt.
Wenn eine Frau Gewalt ausübt, ist es ein Einzelfall, psychisch, emotional oder „komplex“.
Damit hilft man am Ende niemandem – weder Opfern noch Prävention. Im Gegenteil: Man polarisiert, erzeugt Abwehr und verhindert ehrliche Diskussionen.
Warum können wir uns nicht darauf einigen, dass schlechte Menschen schlechte Dinge tun, unabhängig vom Geschlecht?
Warum müssen wir Gewalt immer über Gender-Rhetorik aufladen, wenn genau das die Fronten verhärtet?
Gewalt zu benennen ist wichtig.
Kollektive Schuldzuweisungen sind es nicht.






