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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

2.727 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 12:27
Zitat von soomasooma schrieb:Ich glaub da auch gar nichts, auch nicht zum Sender und all das.
Die Story vom Sender habe ich auch von Anfang an nie geglaubt.
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 12.05.2026:Das ist von je her meine Vermutung, dass der Wal ohne Tracker blieb. Es hieß zunächst im Statement von Frau Walter-Mommert, der Tracker wäre am Donnerstag (30.04.) angebracht worden. Später hieß es am Freitag, 01.05., über Herrn Schwarck, dass man gerade versuchen würde, den Tracker am Wal anzubringen. Die Bilder vom Freitag (sehr starker Seegang, geflutete Barge) kennen wir ja. Wer soll da den Tracker noch angebracht haben? Oder so sicher angebracht haben, dass man davon ausgehen kann, dass er sich noch am Wal befindet?



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um 12:30
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Okay du scheinst dir ja ziemlich sicher zu sein. Wenn dem so ist, wieso haben wir dann nicht 100 Buckelwale in der Ostsee, denen es genau so geht.
warum wohl ?
alleine in der Nordsee existieren wenige Buckelwale , die genaue Anzahl kennt niemand . Schätzungsweise 100-500 könnten es sein von ca rund 15 000 Buckelwalen im Atlantik.
Von diesen 100-500 Individuen in der Nordsee verirren sich auch nur sehr wenige in die Ostsee. Auch war dieser Bulle noch jung , also unerfahren . Es verirren sich auch nicht viele Buckelwale in die Ostsee , da es einfach zu wenige gibt. Dieser hatte wirklich einfach nur Pech , auch durch den Einfluss des Menschen , wie schon richtig erwähnt wurde , durch Netze und Seile , Schiffsschrauben und den Lärm von Schiffsverkehr.
In einigen Passagen der Meere existieren schon Geschwindigkeitsbegrenzungen , damit der Lärmpegel nicht zu hoch wird und die Meerestiere nicht noch zusätzlich unnötig dem Lärm und damit verbundenen Stress ausgesetzt sind. Dieses sollte man an als allererstes mal an allen Küstenabschnitten einführen , den oftmals ist Stress einer der Auslöser , warum Meeressäuger überhaupt stranden.


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um 12:35
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:äh, nein. Es ist dann ein Strand, wenn der Boden wenigstens gelegentlich trockenliegt.
Für Touristen mag das so sein, bezüglich der Badesaison, oder wenn man eben zum Strand geht. Natürlich will dann niemand in 75 Meter Wassertiefe "am Strand" sitzen. Tatsächlich fangt der Strand geologisch betrachtet aber nun mal dort an, wo der Boden bereits den Wellengang beeinflusst.

Der Wal ist auf dem Grund aufgelaufen -> gestrandet. Ergo, liegt er am Strand. Ich verstehe aber, dass das erstmal verwirrend klingt, weil fälschlicherweise nur an den Badestrand gedacht wird.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:dann hast Du sicherlich auch die gehört, die von einem kranken, stark geschwächtem Tier ausgingen? Es gibt keine Untersuchungen die belegen würden, dass das Tier gesund war.
Ja, geschwächt und krank durch externe Faktoren. Das Tier war nicht sterbenskrank in die Ostsee gegangen, sondern wurde immer mehr durch eben diese Faktoren, wie die Netze und das falsche Gewässer geschwächt. Ich sprach nicht davon, dass das Tier gesund in die Ostsee kam. Hier wurde ja einige Beiträge zuvor behauptet, man solle doch einen zum Sterben wollenden Wal in Ruhe lassen. Das "Sterbenwollen" käme aber überhaupt erst durch eine schwere Erkrankung zustande, oder einem hohen Alter. Tatsächlich war der Wal noch sehr jung und völlig desorientiert. Eine schwere Erkrankung lag zu Beginn nicht vor, sondern ein sich immer weiter verschlechternder Zustand durch äußere Faktoren.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:und das sagst Du trotz des beschissenen Ergebnisses? Da bekommt für mich das Wort "Hilfe" einen ekelhaften Beigeschmack.
Nein, das sagst Du. Ich beziehe mich auf etwas völlig anderes. Ein Mensch kann und sollte helfen, wenn ein anderes Tier Hilfe braucht und zu Beginn war das vollkommen richtig so. Man hätte dem Wal gut helfen können, wenn daraus nicht so ein Umstand gemacht worden wäre von mehreren Seiten aus. Es ist traurig, wenn einigen Helfern schon mit Morddrohungen gedroht wird, in solch einer Situation. Da lässt sich nur der Kopf schütteln.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Okay du scheinst dir ja ziemlich sicher zu sein. Wenn dem so ist, wieso haben wir dann nicht 100 Buckelwale in der Ostsee, denen es genau so geht.
Weil es nicht der Regel entspricht, dass Wale sich verirren. Das kann einem jungen Wal halt mal passieren, besonders dann, wenn Schiffe in dem Moment entlang kommen, oder er sich im Netz verfängt. Das ist ja nicht nur Timmy passiert, sondern auch schon anderen Walen zuvor. Nur wird nicht von jedem Einzelnen sofort, oder überhaupt berichtet.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Du kannst meine Meinung auch einfach sinngemäß wiedergeben, hinzudichten hilft nicht. Wusstest du dass täglich mehrere tausend Säugetiere sterben, teilweise, aber nicht immer vom Mensch verursacht. Frag dich einfach selbst: Bist du da genau so engagiert dabei oder nur da wo die Presse ist, das war nämlich mein Kritikpunkt an der Sache.
Nichts anderes lies sich aus dieser Aussage von Dir, als das.

Von welchen Tieren sprichst Du? Jetzt sag mir bitte nicht, von denen, die anderen Tieren als Beute zum Opfer fallen...nur um dies als Argument dafür zu nutzen, dass man nicht in die Natur eingreifen soll, wo man einem Tier helfen kann, das Hilfe braucht.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Hat er sich nun einfach verirrt wie das Jungtieren angeblich passiert oder war er so geschwächt das er desorientoert war?
Wieso angeblich? Ein weitaus älterer Wal hätte die Orientierung vielleicht schnell wiedergefunden. Hier führte jedoch eins zum anderen, weshalb es nicht wirklich Sinn macht nach einem "entweder, oder" zu suchen.


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um 12:35
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Armes Tier, dem menschliches Zutun mehr geschadet denn genützt hat.
Stimmt . Durch Netze und Seile , Schiffsschrauben und Schiffslärm , die pöhsen Menschen.


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um 12:47
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Das ist ja nicht nur Timmy passiert, sondern auch schon anderen Walen zuvor. Nur wird nicht von jedem Einzelnen sofort, oder überhaupt berichtet.
Eben, nicht alle werden an der Oberfläche für ein Publikum mit seinen Kameras sichtbar, sondern verenden unter Wasser.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Von welchen Tieren sprichst Du? Jetzt sag mir bitte nicht, von denen, die anderen Tieren als Beute zum Opfer fallen...nur um dies als Argument dafür zu nutzen, dass man nicht in die Natur eingreifen soll, wo man einem Tier helfen kann, das Hilfe braucht.
Du denkst dir irgendwas aus, legst mir das in den Mund und arbeitest dich daran ab. WTF :lolcry: so kann man eine Unterhaltung natürlich auch führen.

Es geht hier gerade um externe Einflüsse: Plastik, Geisternetze, Schiffsgeräusche, Chemikalien und sonstiger Müll, an dem tausende Tiere qualvoll verenden. Das steht für mich exakt auf einer Stufe mit natürlichen Faktoren wie Hitze, Kälte, Stürmen oder Überschwemmungen. Der Lebensraum von Tieren wird täglich von außen zerstört, ob durch uns oder durch die Natur selbst.
Genau deshalb finde ich diese Rettungs-Mentalität problematisch. Wenn wir überall eingreifen und jedes Individuum am Leben halten, verändern wir das Geschehen Ökosystem mit unkalkulierbaren Folgen für alle anderen Arten. Die Natur ist kein Zoo in dem wir als Notarzt auftreten müssen., was nicht heißt das man nicht bei eigenen geplanten Verschulden z.B. Autobahnbau o.ä. präventiv umsiedeln kann, oder ohne Rücksicht auf Verluste in der Natur wüten soll usw.


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um 12:56
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Es geht hier gerade um externe Einflüsse: Plastik, Geisternetze, Schiffsgeräusche, Chemikalien und sonstiger Müll, an dem tausende Tiere qualvoll verenden. Das steht für mich exakt auf einer Stufe mit natürlichen Faktoren wie Hitze, Kälte, Stürmen oder Überschwemmungen. Der Lebensraum von Tieren wird täglich von außen zerstört, ob durch uns oder durch die Natur selbst.
Sorry, deine Logik, externe unnatürliche Einflüsse würden auf einer Stufe mit natürlichen Einflüssen stehen, erschließt sich mir in keinster Weise. Das ist ja mal eine ganz neue und steile These.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Genau deshalb finde ich diese Rettungs-Mentalität problematisch. Wenn wir überall eingreifen und jedes Individuum am Leben halten, verändern wir das Geschehen Ökosystem mit unkalkulierbaren Folgen für alle anderen Arten.
Seit wann sind denn externe unnatürliche (und zudem vermeidbare) Einflüsse Bestandteil des natürlichen Ökosystems?


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um 13:00
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Sorry, deine Logik, externe unnatürliche Einflüsse würden auf einer Stufe mit natürlichen Einflüssen stehen, erschließt sich mir in keinster Weise. Das ist ja mal eine ganz neue und steile These.
Es geht nicht um diese Aussage isoliert, sondern im Kontext Tierrettung darum, das Tiere täglich durch externe Faktoren verenden, ob diese Mensch gemacht sind oder nicht, und das in großer Anzahl unsichtbar für Presse und Medien, darum geht es.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Seit wann sind denn externe unnatürliche (und zudem vermeidbare) Einflüsse Bestandteil des natürlichen Ökosystems?
Sind sie nicht. Gemeint war, dass das "Retten von Tieren" Einfluss auf das Ökosystem hat, egal in welchem Kontext. Aber wenn Deswegen habe ich extra noch geschrieben, dass es nicht darum geht, dass man Tiere nicht retten soll, wenn z.B. ein Wald brennt, oder man sie aus ihrem Ökosystem vertreibt, hier kann und sollte man durchaus eingreifen.


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um 13:04
Der tote Wal liegt mittlerweile ziemlich nah am Strand.

Laut einem der beiden News5-Reporter vor Ort könne man jetzt sehr gut die Flipper und die Fluke sehen.

Man hätte jetzt sicher nochmal gute Drohnenaufnahmen von Flippern und Fluke zum Abgleich machen können. Leider ist bereits einer der beiden News5-Reporter mit der Fähre abgereist und ausgerechnet dieser hat bereits die Drohne im Gepäck.

Das News5-Team wieder vom Pech verfolgt.

Wie unglücklich.


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um 13:08
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Es gibt keine Untersuchungen, die belegen würden, dass das Tier so krank und stark geschwächt war, dass dies einem Rettungsversuch entgegengestanden hätte.
ähm ja, ich schrieb ja, es gab keine Untersuchungen, dass das Tier gesund war....dass Du das umdrehst, zeigt doch auch nur auf, dass es eben keine diesbezüglichen Untersuchungen gab, man somit nicht behaupten kann, der Wal wäre nicht krank gewesen, oder?
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Man sollte daher nicht ausblenden, dass dieser junge Wal im flachen Wasser der Ostsee wohl einfach nur seine Orientierung verloren hat, indem durch das allgemein zu flache Wasser der Ostsee sein zur Navigation eigenes Magnetfeld gestört wurde. Und dass er außer seiner durch den niedrigen Salzgehalt der Ostsee lädierten Haut anscheinend keine weiteren Erkrankungen aufwies, die ihn zu einem "sterbenden Tier" machten.
Spekulation
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Für Touristen mag das so sein, bezüglich der Badesaison, oder wenn man eben zum Strand geht. Natürlich will dann niemand in 75 Meter Wassertiefe "am Strand" sitzen. Tatsächlich fangt der Strand geologisch betrachtet aber nun mal dort an, wo der Boden bereits den Wellengang beeinflusst.
äh, immer noch nein.
kannste hier
https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/nasser-strand/10959
und hier
https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/strand/15808
nachlesen
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Ein Mensch kann und sollte helfen, wenn ein anderes Tier Hilfe braucht und zu Beginn war das vollkommen richtig so. Man hätte dem Wal gut helfen können
na offenbar ja nicht, da es eben nicht so einfach ist, einem gestrandeten Wal zu helfen. Von Anfang an war das eine Aktion, die nicht funktionierte
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Man hätte jetzt sicher nochmal gute Drohnenaufnahmen von Flippern und Fluke zum Abgleich machen können.
wozu denn? Weil Du nicht glaubst, dass es der "gerettete" Wal ist?


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um 13:11
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Der Meinung war ich anfangs auch, da ich "zu sehr" drin im Thema war. Jetzt mit ein wenig Abstand und vielem Nachdenken über die Situation, sehe ich es leicht anders.
Wir können nicht abstreiten, dass wir ziemlich verwöhnt waren von der 24/7 Liveberichterstattung rund um Hope/Timmy ..
So sehr, dass wir im Grunde uns ein Recht auf lückenlose Berichterstattung bis zu seiner Freilassung und darüber hinaus zugesprochen haben.
Bei nem Film schaltet man ja auch nicht kurz vorm spannenden Ende aus und lässt sich das dann von jemandem erklären, der ihn zuende geschaut hat.
Nur ist das kein fucking Film und hätte News5 nicht von Anfang an draufgehalten, dann hätten wir uns dieses "Recht" garnicht erst rausgenommen.

Die Frage ist auch, wer definiert eigentlich, wieviel diese Privatinitiative veröffentlichen muss?
Wir sicherlich nicht..
Danke! Das hast du mMn genau auf den Punkt gebracht.


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um 13:14
https://www.youtube.com/live/b91PzZDyjFU?is=8UNdX4e6zj49kG9Q


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um 13:20
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:das ist Zynismus pur.
Das bildest du dir in deiner kleinen Fantasiewelt nur ein .

Oder würdest du auch von Zynismus reden , als Frau Dr. Herrschaft in Interview , sichtlich gerührt , entgegnete , das Hope jetzt noch ein paar schöne Tage erleben durfte ?
Wenn ich die Wahl hätte , meine letzte Ruhestätte wählen zu dürfen , würde ich Anholt gegenüber Poel vorziehen. Wie der Name schon besagt : "Ruhestätte".


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um 13:44
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:on Anfang an war das eine Aktion, die nicht funktionierte
Dann hast du ordentlich was verpasst . Die Rettungsaktion funktionierte , auch anfangs , schon recht gut. Für das , das dies das 1. mal weltweit überhaupt stattfand , überraschend gut sogar. Hope schwamm selbstständig in die Barge , was von der Rettungscrew und den an Bildschirmen live verfolgten Usern , auch , freudig begrüßt wurde. Das ist nun mal Fakt und nicht wegzudiskutieren.
Auch die 4 Tage Fahrt in der Barge verliefen reibungslos .
Auch hat er jetzt seine Ruhe und Frieden.


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um 13:57
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Oder würdest du auch von Zynismus reden , als Frau Dr. Herrschaft in Interview , sichtlich gerührt , entgegnete , das Hope jetzt noch ein paar schöne Tage erleben durfte ?
Ich würde ja, ich nehme an - unter all den Infos die bekannt sind, Barke, Seil, rückwärts über Sandsäcke, Widerstand des Wals - das er dadurch auf seinen eh schon schlechten Zustand einen wegbekommen hat und die letzten Tage auf offener See einfach Horror waren... Offenbar ist er in eben jener offenen See gestorben...da hilft mir auch keine Romantisierung von Fachleuten die offenbar jede Sachlichkeit verloren haben.


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um 14:00
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:darum geht es.
Es geht darum , dies zu verhindern in Zukunft , bzw. es zu reduzieren , ganz wird man dies nie verhindern können.
Der Bestand an Schweinswalen in der Ostsee ist auch schon dramatisch gesunken . Denn , die Ostsee bildet für Schweinswale ihr natürlichen Habitat.
Das Schicksal von Timmy, dem gestrandeten Buckelwal in der Ostsee, macht deutlich, wie stark unsere Meere bereits unter Druck stehen. Gleichzeitig lenkt es den Blick auf eine Art, die hier dauerhaft lebt – und deren Lage noch viel kritischer ist: den Schweinswal.
Quelle: https://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/ostsee/schweinswal

Von daher gelten die gleichen Herausforderungen , wie es für Hope , einem Buckelwal , gegolten , hätte.
Auch deshalb stand Hope für
a) Rettung eines in Not geratenen Wildtieres
b) ein Umdenkprozeß stattfindet , sowohl bei den Verantwortlichen als auch in der breiten Öffentlichkeit


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um 14:01
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich frage mich halt, warum es von keinem einzigen Wal-Experten einen Abgleich der Fluke mit dem sehr guten Bildmaterials der 'BILD' vor Niendorf und den Drohnenaufnahmen von News5 vor Anholt gibt? Das wäre ein ganz normaler Weg. Es gibt aber noch nicht mal ansatzweise irgendeine Aussage dazu.

Ebenso sollte ein sehr zeitnaher Abgleich der Gewebeprobe erfolgen. Auch hierzu null Information.

Ist beides ist nun entbehrlich, da der Tracker des Ostseewals gefunden wurde?
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Der tote Wal liegt mittlerweile ziemlich nah am Strand.

Laut einem der beiden News5-Reporter vor Ort könne man jetzt sehr gut die Flipper und die Fluke sehen.

Man hätte jetzt sicher nochmal gute Drohnenaufnahmen von Flippern und Fluke zum Abgleich machen können. Leider ist bereits einer der beiden News5-Reporter mit der Fähre abgereist und ausgerechnet dieser hat bereits die Drohne im Gepäck.

Das News5-Team wieder vom Pech verfolgt.

Wie unglücklich.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Man hätte jetzt sicher nochmal gute Drohnenaufnahmen von Flippern und Fluke zum Abgleich machen können.
wozu denn? Weil Du nicht glaubst, dass es der "gerettete" Wal ist?
Es gibt bislang Null Beleg dafür, dass der Tracker jemals am Wal angebracht worden ist.
Und ich glaube nach wie vor nicht, dass ein solcher sich jemals am Wal befand.

Daher wäre für mich eben erst ein normal üblicher Abgleich über die Fluke (individueller Fingerabdruck eines Wals) und/oder die Flipper und zusätzlich der Abgleich der Gewebeprobe ein offizieller Beweis über die Identität.

Und wenn das Tier nun mittlerweile so dicht am Strand liegt, ist es mir ein Rätsel, warum nicht ein einziger Wal-Experte, der sich damit auskennt, dort draufschaut.

Allein aus Gründen einer sauberen Dokumentation.


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um 14:03
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Offenbar ist er in eben jener offenen See gestorben...da hilft mir auch keine Romantisierung von Fachleuten die offenbar jede Sachlichkeit verloren haben.
Dann müssten sie sich eingestehen, dass sie das Tier unnötig gequält haben und schlussendlich komplett versagt haben. Dürfte ne Sinnkrise auslösen, deswegen redet man sich das nun schön nach dem Motto man habe dem Wal noch ein paar Lebenstage geschenkt usw.
Wenn man so in der eigenen Wahrnehmung gefangen ist nimmt man die Realität komplett anders wahr und spinnt sich irgendwas zusammen, wie der Wal hat am Abschied bei der Freilassung noch gesungen und mit der Flosse gewunken usw.


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um 14:06
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:das er dadurch auf seinen eh schon schlechten Zustand einen wegbekommen hat und die letzten Tage auf offener See einfach Horror waren
Das ist auch nur Spekulation deinerseits. Allerdings könnte das Herausziehen an der Fluke , auch zu einem Schaden an seiner Fluke , geführt haben. Und er dadurch nicht überlebensfähig war , obwohl sein weiterer Gesundheitszustand , dies hätte darstellen können. Sicher auch nur eine Vermutung meinerseits , aber nicht von der Hand zu weisen . Dazu müsste man allerdings die Todesursache feststellen können .
Und dies will ja wohl keine Seite.


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um 14:11
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Man ist also raus, hat den Tracker entfernt (jetzt wisst ihr warum man als Taucher ein Messer dabei hat :D ) und dann später den Dänen wohl gesagt hat: "Upsi, da haben wir wohl was gefunden".
Zitat von DawnDawn schrieb:Video von Dr. Herrschafts Stellungnahme auf Youtube
Wow - seltsam, seltsam - warum hat die Initiative den daenischen Behoerden nicht einfach gesagt, wo sich der Tracker am Wahl befindet?
Oder sich mit der daenischen Behoerde abgestimmt?

Dazu rennt die Herrschaft einfach los und montiert den Tracker ab?

"Er durfte nochmal frei sein.

"Mit Till (Backhaus) ist man in Kontakt"
Zitat von VenomVenom schrieb:Alternativen gibt es, eine davon ist tatsächlich die palliative Begleitung bzw. das Tier von alleine sterben zu lassen und es maximal vll mit feuchten Tüchern gegen die Sonne zu schützen. Eigentlich ist das unter Umständen sogar humaner als es einzuschläfern je nach dem.
Ja, so sehe ich das auch.
Aber dazu braucht es Nervenstaerke - es tut schon weh, jemandem beim Sterben zuzusehen.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:, ist es mir ein Rätsel, warum nicht ein einziger Wal-Experte, der sich damit auskennt, dort draufschaut
Die Daenen interssiert es nicht und Backhaus hat seine Experten vergrault..


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um 14:12
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Und dies will ja wohl keine Seite.
Waa heißt wollen.. Die Dänen sind gestrandete Wale "gewöhnt" und fragen sich wahrscheinlich, warum die Deutschen so nen Aufriss darum veranstalten und die Deutschen haben keine Handhabe dort.
Und bitte nicht falsch verstehen; mich würde die letztendliche Todesursache auch interessieren. Und ob noch Netz im Wal war und ob er wirklich so gesund (oder krank) war, wie einige meinen ..

@Shiloh
Meinst du nicht, dass der Initiative sehr viel daran gelegen war, diesen Tracker anzubringen?


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