Jeff hat eine recht ausführliche Zusammenfassung vom 01 und 02 Mai geschrieben:
https://whalesanctuaryproject.org/summary-of-events-surrounding-release-of-timmy-the-whale/Zur Größe der Barge:
Shiloh schrieb am 13.05.2026:Und eben bei dieser Änderung, da liegt doch der Hase im Pfeffer: Der Transport lief doch soweit gut und zügig. Aber: Alle wussten, die Barge ist zu schmal, der Wal zu lang, ein Drehen unmöglich. Alle wussten, ein Wal kann nicht rückwärts schwimmen. Alle wussten, es wird spätestens in der Nordsee kabbelig ....
Da hat man sich wohl wirklich vertan.....
Es wurde offensichtlich, dass Timmys Körperlänge zunächst unterschätzt worden war und dass der Wal um mehrere Meter zu lang war, um sich innerhalb der begrenzten Fläche des Lastkahns zu drehen. Mehrere Versuche des Wals, seine Position zu verändern, waren bereits als erfolglos beobachtet worden. Das Team erhöhte zudem den Wasserstand im Inneren des Lastkahns auf das maximal mögliche Niveau, um festzustellen, ob zusätzlicher Auftrieb es Timmy ermöglichen würde, sich zu wenden; doch auch diese Maßnahme erwies sich als wirkungslos.
It became clear that Timmy’s length had initially been underestimated and that the whale was several meters too long to turn around within the confines of the barge. Multiple attempts by the whale to reposition itself had already been observed to be unsuccessful. The team also raised the water level within the barge to the maximum feasible height to determine whether additional buoyancy would enable Timmy to turn, but this also proved ineffective.
Quelle (Deutsch: Google translator):
https://whalesanctuaryproject.org/summary-of-events-surrounding-release-of-timmy-the-whale/Zum Tracker:
Mmm - da versteht man so langsam, warum die Initiative so zurückhaltend mit den Informationen zum Tracker war.
Warum haben sie nicht einen passenden Tracker für einen Wal aus Amerika mitgebracht - das ist ja auch blamabel für Backhaus (er hatte so getönt, dass dieser Tracker ja eigens aus Amerika mitgebracht wurde. Und dann zwar kein Hundetracker, aber ein Robbentracker.... - warum? Und wenn es so ist, warum hat man das nicht frühzeitig kommuniziert? Also dann, als man den Tracker in den Händen hatte?).
Jeff schreibt auch, dass es am Robbentracker und der improvisierten Befestigung liegen kann, dass der Sender nicht richtig sendet.
Das klingt auch sehr anders als das was die WM bzw VdM sagten (die ja deutlich darauf hingewiesen haben, dass der Tracker möglicherweise durch die nicht abgestimmte Ausbringung beschädigt sein könne).
May 1
Die Anbringung des Senders erfolgte unter schwierigen Bedingungen. Der einzige Sender, der vor der Abreise von Insul Poel beschafft werden konnte, war eigentlich für den Einsatz an Robben konzipiert; er war daher größer, als es für die Rückenflosse eines Buckelwals angemessen gewesen wäre, und musste entsprechend modifiziert werden, um auf Timmys Rückenflosse zu passen. Für diese Anpassung rüstete das Team das Gerät nachträglich um, indem es mehrere zugeschnittene Stücke eines Feuerwehrschlauchs mittels Epoxidharz befestigte. Vor der Abreise erwarb das Team die längsten verfügbaren Edelstahlstifte, die eine Länge von drei Zoll aufwiesen. Während des eigentlichen Anbringungsvorgangs konnte jedoch nur ein einziger Stift verwendet werden, um den Sender an der Rückenflosse zu fixieren, da die Flosse in den meisten Bereichen zu dick war, um weitere Stifte ordnungsgemäß einzusetzen.
Der Markierungsvorgang nahm etwa 30 Minuten in Anspruch und konnte schließlich erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurde jedoch angemerkt, dass die Verwendung lediglich eines einzigen Befestigungspunkts dazu führen könnte, dass die Marke tiefer am Tier herabhing als beabsichtigt – ein Umstand, der potenziell die Konstanz der Satellitensignalübertragung beeinträchtigen könnte.[/quote]The tagging procedure proceeded under challenging conditions. The only tag that could be acquired in advance of departure from Insul Poel was designed for use on a seal and was therefore larger than appropriate for a humpback whale’s dorsal fin and had to be modified to fit Timmy’s dorsal fin. To adapt it, the team retrofitted the device using multiple cut sections of firehose secured with epoxy. Prior to departure, the team purchased the longest stainless-steel pins available, which were 3 inches in length. During the tagging application procedure only a single pin could be used to attach the tag to the dorsal fin because the dorsal fin was too thick in most parts for additional pins to be used properly.
The tagging process took approximately 30 minutes to complete and was ultimately secured. However, it was noted that the use of only a single attachment point could cause the tag to hang lower on the animal than intended, potentially affecting the consistency of satellite signal transmissions.
Quelle (Deutsch: Google translator) https://whalesanctuaryproject.org/summary-of-events-surrounding-release-of-timmy-the-whale/„Wir wissen nicht, ob der GPS-Sender beschädigt worden ist bei der Aktion, als unsere Leute nicht dabei gewesen sind“, sagte die Anwältin der privaten Rettungsinitiative, Constanze von der Meden, in der Nacht auf Montag (4. Mai) im Hafen von Cuxhaven. Von der Meden meint damit wohl den gescheiterten Freilassungsversuch von Freitagabend (1. Mai), der intern für heftige Kritik gesorgt hatte.
Quelle:
https://www.merkur.de/deutschland/frei-gps-sender-versagt-karte-zeigt-letzten-buckelwal-standort-timmy-wieder-94290424.html
Motzfussel schrieb:Sinngemäß Frau Dr. Tönnies: Ich werde immer gefragt, ob es wirklich Hope ist. Um das ganz sicher zu klären wollen wir unsere Daten abgleichen.......ist in Arbeit
Motzfussel schrieb:Der Tracker hat eine Nummer, war dieser am Wal, gibt es doch nichts mehr zu klären?! Ich empfinde diese kryptischen Aussagen als Öl ins Feuer gießen.
Ja, das ist jetzt unnötig. Jetzt, wo Anne den Tracker hervorgezaubert hat und Jeff es seit 2 Tagen (15. Mai) auf der Whalessancturyproject-Seite stehen hat.
RomanTisch schrieb:Warum hat das DMM , das bekanntlich schon am 06.05. wusste , das Hope tot ist ( lt. Aussage von Frau Dr. Tönnies im Interview) , diese Meldung nicht eher kommuniziert ? Von daher wussten sie also , wo Hope liegt ?
Das war eine Annahme - und wurde so kommuniziert:
5. Mai: Deutsches Meeresmuseum vermutet, dass der Wal tot ist
Drei Tage nach der Freilassung des Buckelwals in der Nordsee geht das Deutsche Meeresmuseum davon aus, dass das Tier vermutlich nicht mehr lebt. In einer Mitteilung verweisen die Experten darauf, dass es seit dem 2. Mai keine verifizierten Informationen mehr über den Aufenthaltsort und den Zustand des Wals gibt. Da sich der Wal in einem extrem geschwächten Zustand befunden hätte und nach den früheren Rettungsversuchen innerhalb kurzer Zeit immer wieder strandete, sei mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er nicht genug Kraft besaß, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, schreibt das Meeresmuseum. Von der Rettungsinitiative fordert es unter anderem, das exakte Modell des Trackers und die kompletten übertragenen Rohdaten freizugeben.
Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/verirrter-buckelwal-was-bisher-geschah,wal-412.html#5-Mai-Deutsches-Meeresmuseum-vermutet-dass-der-Wal-tot-istUnd wie es ausssieht, hatte das DMM recht.
Interessant, dass sie so explizit nach dem Trackermodell fragten - ein Tag später war das Interview, in dem Backhaus nach dem 'Hundetracker' gefragt wurde.
Irgendwie schien da wohl schon jemand geplaudert haben, dass das gute Stück aus Amerika kein Model für einen Wal war.