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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

2.922 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 16:29
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Der Tracker hat eine Nummer, war dieser am Wal, gibt es doch nichts mehr zu klären?! Ich empfinde diese kryptischen Aussagen als Öl ins Feuer gießen.
Na ja, nachdem die Leute ja immer noch nachfragen und wilde Vermutungen ins Kraut schießen, kann ich nachvollziehen, dass man lieber noch einen Nachweis nachlegt.


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gestern um 16:31
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Wenn ich richtig verstanden habe, sollten die im Rahmen der Vorbereitung - es wurden ja noch arbeiten an der Barge ausgeführt- eigentlich "abgedeckt" werden. Wie gesagt, so habe ich es damals verstanden.
Ja, wird alles im Video mit Herrn Bohnsack erklärt.


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gestern um 16:32
Zitat von ShilohShiloh schrieb:wäre der Wal rückwärts wie geplant in die Barge verladen worden und wäre die Barge komplett abgepolstert gewesen, hätte der Wal die Barge jederzeit vorwärts und ohne Verletzungen verlassen können. Dann hätte man die Situation des Freisetzens nicht als eine Möglichkeit für ein Nichtüberleben heranziehen können.
Genau. Aber da er nunmal "verkehrt" drin war, hätte man sich eben überlegen müssen wie man ihn da wieder raus bekommt. Ich denke, die hatten einfach keinen Plan.

Haben sich eigentlich die Geldgeber irgendwie geäussert? Denen müssen doch die Haare zu Berge stehen, was sie da finanziert haben.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 16:34
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Anstatt , das sie einem dankbar dafür sind , das man ihre Wissenslücken füllt , wird man im Gegenteil noch persönlich angegangen.
:lolcry:
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Im Netz wird es vielleicht schlimmer weil die Leute einfach nichts anderes mit sich anzufangen wissen als sich in eine Sache hineinzusteigern, meine ich. Im realen Leben mache ich diese Beobachtungen nicht. Es wirkt zwar im Netz immer so als würde sich die "Öffentlichkeit" aufregen aber es sind nur ein paar Tausend und da wahrscheinlich auch immer die gleichen Leute nur die Themen andere.
Dein Wort in Gottes Ohr! Ich finde das wirklich erschreckend, besonders die immer größer werdende Skepsis gegenüber der Wissenschaft.
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Ich empfinde diese kryptischen Aussagen als Öl ins Feuer gießen.
Absolut unnötig. Es würde doch reichen, wenn sie gar nichts dazu sagen würde.


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gestern um 16:34
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich denke, die hatten einfach keinen Plan.
Aber der genaue Plan wurde doch haarklein laut Video von Herrn Bohnsack präsentiert.
Warum die Planänderung? Das habe ich mich ja schon tausendmal hier im Thread gefragt.

Das ist ja das. Meiner Meinung nach hätte die Nummer sonst funktioniert. Nach Einladen vorwärts war doch klar, dass bei der Freisetzung nichts Gutes herauskommen kann.


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gestern um 16:37
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Weil Hopes Zeit knapp wurde und sie Angst hatten, Backhaus entscheidet wieder anders und untersagt. Soll es nicht entschuldigen, aber die Überlegung könnte ich mir vorstellen.
Auch, dass die nicht "Meermenschen" den Seegang und die Auswirkungen auf das Tier völlig unterschätzt haben.
Sehe ich ähnlich.

Jedem, der für die Rettung war, ist ja jedes Mal, wenn es hieß "Backhaus tritt vor die Presse", fast das Herz stehen geblieben, weil man ständig befürchtete, er würde sein Fähnlein wieder andersrum in den Wind hängen. Ich glaube, dieses Damoklesschwert der ständigen Möglichkeit, das Ganze von jetzt auf gleich wieder zu untersagen, hat unnötig Stress in die Aktion gebracht. Hinzu kam, dass der Wal schon viel zu lange rumgelegen hatte. So was sollte in Zukunft vermieden werden.

Und ja, ich denke auch, dass die Leute der Initiative den Seegang und dessen Auswirkungen ggf. unterschätzt haben. Keine Ahnung, ob das vielleicht einfach nicht umfassend thematisiert wurde, weil die einen (die Seeleute) das eben für Allgemeinwissen hielten und die anderen sich die damit verbundenen Probleme ggf. gar nicht ausmalen konnten, um konkreter nachzuhaken und nachzubessern. Könnte ich mir schon vorstellen.

Schade, dass man all diese Fragen aktuell nicht sachlich thematisieren kann (offenbar auch vom Team und den Seeleuten nicht). Es wäre mMn so wichtig, genau solche Punkte herauszuarbeiten, um es bei künftigen Rettungen (auch wenn sie anders aufgebaut sein werden) besser machen zu können.


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gestern um 16:48
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Jedem, der für die Rettung war, ist ja jedes Mal, wenn es hieß "Backhaus tritt vor die Presse", fast das Herz stehen geblieben, weil man ständig befürchtete, er würde sein Fähnlein wieder andersrum in den Wind hängen. Ich glaube, dieses Damoklesschwert der ständigen Möglichkeit, das Ganze von jetzt auf gleich wieder zu untersagen, hat unnötig Stress in die Aktion gebracht.
Sei mir nicht böse aber das halte ich jetzt für Quatsch. Warum sollte sich Backhaus erneut dem Mob zum Fraß vorwerfen? Der war doch froh, dass er den Wal von der Backe hatte.
Wenn es Stress gab haben die sich den mit ihrer ewigen Streiterei selbst gemacht.

Und wie lange hätte es wohl gedauert ein paar Schrauben zu polstern? Das hätte doch einer machen können während sie das Tier über den Sand gezogen haben? Ich denke, es hat sich einfach keiner dafür verantwortlich gefühlt.


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gestern um 16:53
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Es würde doch reichen, wenn sie gar nichts dazu sagen würde.
Entspricht aber eben nicht ihrem Naturell.. :D


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gestern um 16:56
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Jedem, der für die Rettung war, ist ja jedes Mal, wenn es hieß "Backhaus tritt vor die Presse", fast das Herz stehen geblieben, weil man ständig befürchtete, er würde sein Fähnlein wieder andersrum in den Wind hängen.
Klar, jetzt ist Backhaus wieder an allem schuld..


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 17:01
Jeff hat eine recht ausführliche Zusammenfassung vom 01 und 02 Mai geschrieben:
https://whalesanctuaryproject.org/summary-of-events-surrounding-release-of-timmy-the-whale/

Zur Größe der Barge:
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 13.05.2026:Und eben bei dieser Änderung, da liegt doch der Hase im Pfeffer: Der Transport lief doch soweit gut und zügig. Aber: Alle wussten, die Barge ist zu schmal, der Wal zu lang, ein Drehen unmöglich. Alle wussten, ein Wal kann nicht rückwärts schwimmen. Alle wussten, es wird spätestens in der Nordsee kabbelig ....
Da hat man sich wohl wirklich vertan.....
Es wurde offensichtlich, dass Timmys Körperlänge zunächst unterschätzt worden war und dass der Wal um mehrere Meter zu lang war, um sich innerhalb der begrenzten Fläche des Lastkahns zu drehen. Mehrere Versuche des Wals, seine Position zu verändern, waren bereits als erfolglos beobachtet worden. Das Team erhöhte zudem den Wasserstand im Inneren des Lastkahns auf das maximal mögliche Niveau, um festzustellen, ob zusätzlicher Auftrieb es Timmy ermöglichen würde, sich zu wenden; doch auch diese Maßnahme erwies sich als wirkungslos.
It became clear that Timmy’s length had initially been underestimated and that the whale was several meters too long to turn around within the confines of the barge. Multiple attempts by the whale to reposition itself had already been observed to be unsuccessful. The team also raised the water level within the barge to the maximum feasible height to determine whether additional buoyancy would enable Timmy to turn, but this also proved ineffective.
Quelle (Deutsch: Google translator): https://whalesanctuaryproject.org/summary-of-events-surrounding-release-of-timmy-the-whale/

Zum Tracker:
Mmm - da versteht man so langsam, warum die Initiative so zurückhaltend mit den Informationen zum Tracker war.
Warum haben sie nicht einen passenden Tracker für einen Wal aus Amerika mitgebracht - das ist ja auch blamabel für Backhaus (er hatte so getönt, dass dieser Tracker ja eigens aus Amerika mitgebracht wurde. Und dann zwar kein Hundetracker, aber ein Robbentracker.... - warum? Und wenn es so ist, warum hat man das nicht frühzeitig kommuniziert? Also dann, als man den Tracker in den Händen hatte?).

Jeff schreibt auch, dass es am Robbentracker und der improvisierten Befestigung liegen kann, dass der Sender nicht richtig sendet.
Das klingt auch sehr anders als das was die WM bzw VdM sagten (die ja deutlich darauf hingewiesen haben, dass der Tracker möglicherweise durch die nicht abgestimmte Ausbringung beschädigt sein könne).
May 1
Die Anbringung des Senders erfolgte unter schwierigen Bedingungen. Der einzige Sender, der vor der Abreise von Insul Poel beschafft werden konnte, war eigentlich für den Einsatz an Robben konzipiert; er war daher größer, als es für die Rückenflosse eines Buckelwals angemessen gewesen wäre, und musste entsprechend modifiziert werden, um auf Timmys Rückenflosse zu passen. Für diese Anpassung rüstete das Team das Gerät nachträglich um, indem es mehrere zugeschnittene Stücke eines Feuerwehrschlauchs mittels Epoxidharz befestigte. Vor der Abreise erwarb das Team die längsten verfügbaren Edelstahlstifte, die eine Länge von drei Zoll aufwiesen. Während des eigentlichen Anbringungsvorgangs konnte jedoch nur ein einziger Stift verwendet werden, um den Sender an der Rückenflosse zu fixieren, da die Flosse in den meisten Bereichen zu dick war, um weitere Stifte ordnungsgemäß einzusetzen.
Der Markierungsvorgang nahm etwa 30 Minuten in Anspruch und konnte schließlich erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurde jedoch angemerkt, dass die Verwendung lediglich eines einzigen Befestigungspunkts dazu führen könnte, dass die Marke tiefer am Tier herabhing als beabsichtigt – ein Umstand, der potenziell die Konstanz der Satellitensignalübertragung beeinträchtigen könnte.[/quote]
The tagging procedure proceeded under challenging conditions. The only tag that could be acquired in advance of departure from Insul Poel was designed for use on a seal and was therefore larger than appropriate for a humpback whale’s dorsal fin and had to be modified to fit Timmy’s dorsal fin. To adapt it, the team retrofitted the device using multiple cut sections of firehose secured with epoxy. Prior to departure, the team purchased the longest stainless-steel pins available, which were 3 inches in length. During the tagging application procedure only a single pin could be used to attach the tag to the dorsal fin because the dorsal fin was too thick in most parts for additional pins to be used properly.
The tagging process took approximately 30 minutes to complete and was ultimately secured. However, it was noted that the use of only a single attachment point could cause the tag to hang lower on the animal than intended, potentially affecting the consistency of satellite signal transmissions.
Quelle (Deutsch: Google translator) https://whalesanctuaryproject.org/summary-of-events-surrounding-release-of-timmy-the-whale/
„Wir wissen nicht, ob der GPS-Sender beschädigt worden ist bei der Aktion, als unsere Leute nicht dabei gewesen sind“, sagte die Anwältin der privaten Rettungsinitiative, Constanze von der Meden, in der Nacht auf Montag (4. Mai) im Hafen von Cuxhaven. Von der Meden meint damit wohl den gescheiterten Freilassungsversuch von Freitagabend (1. Mai), der intern für heftige Kritik gesorgt hatte.
Quelle: https://www.merkur.de/deutschland/frei-gps-sender-versagt-karte-zeigt-letzten-buckelwal-standort-timmy-wieder-94290424.html
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Sinngemäß Frau Dr. Tönnies: Ich werde immer gefragt, ob es wirklich Hope ist. Um das ganz sicher zu klären wollen wir unsere Daten abgleichen.......ist in Arbeit
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Der Tracker hat eine Nummer, war dieser am Wal, gibt es doch nichts mehr zu klären?! Ich empfinde diese kryptischen Aussagen als Öl ins Feuer gießen.
Ja, das ist jetzt unnötig. Jetzt, wo Anne den Tracker hervorgezaubert hat und Jeff es seit 2 Tagen (15. Mai) auf der Whalessancturyproject-Seite stehen hat.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Warum hat das DMM , das bekanntlich schon am 06.05. wusste , das Hope tot ist ( lt. Aussage von Frau Dr. Tönnies im Interview) , diese Meldung nicht eher kommuniziert ? Von daher wussten sie also , wo Hope liegt ?
Das war eine Annahme - und wurde so kommuniziert:
5. Mai: Deutsches Meeresmuseum vermutet, dass der Wal tot ist
Drei Tage nach der Freilassung des Buckelwals in der Nordsee geht das Deutsche Meeresmuseum davon aus, dass das Tier vermutlich nicht mehr lebt. In einer Mitteilung verweisen die Experten darauf, dass es seit dem 2. Mai keine verifizierten Informationen mehr über den Aufenthaltsort und den Zustand des Wals gibt. Da sich der Wal in einem extrem geschwächten Zustand befunden hätte und nach den früheren Rettungsversuchen innerhalb kurzer Zeit immer wieder strandete, sei mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er nicht genug Kraft besaß, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, schreibt das Meeresmuseum. Von der Rettungsinitiative fordert es unter anderem, das exakte Modell des Trackers und die kompletten übertragenen Rohdaten freizugeben.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/verirrter-buckelwal-was-bisher-geschah,wal-412.html#5-Mai-Deutsches-Meeresmuseum-vermutet-dass-der-Wal-tot-ist

Und wie es ausssieht, hatte das DMM recht.
Interessant, dass sie so explizit nach dem Trackermodell fragten - ein Tag später war das Interview, in dem Backhaus nach dem 'Hundetracker' gefragt wurde.
Irgendwie schien da wohl schon jemand geplaudert haben, dass das gute Stück aus Amerika kein Model für einen Wal war.


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gestern um 17:10
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Klar, jetzt ist Backhaus wieder an allem schuld..
Ich muss einräumen, dass Herr Backhaus im Zusammenhang mit diesem Wal mMn an sehr vielem Schuld ist - insbesondere daran, dass das Tier ewig lange im Schlick an der Fahrrinne liegen musste.

Und ja, ich denke auch, dass er letztendlich froh war, den Wal los zu sein. Aber es gab ja auch heftigen Gegenwind aus den Reihen derer, die den Experten vom ITAW und dem Museum mehr Glauben schenkten. Die Medien waren schnell dabei, die Initiative in ein negatives Licht zu rücken. Es wurde das Augenmerk nur auf die sogenannten Spinner gelegt (die sicher auch dabei waren, will ich gar nicht abstreiten) und dass auch bei der Initiative Experten mit an Bord waren, wurde kaum erwähnt. Auch hätte man bei den Demonstranten auch sicher auch ein vernünftigere O-Töne finden können, hat man seitens der Presse aber unterlassen. Also, der öffentliche Wind drehte sich nach meiner Wahrnehmung gerade rund um den Zeitpunkt, als der Wal in die Barge sollte, ganz erheblich. Vielleicht nicht in Poel selbst, auf Bundesebene aber durchaus. Und ich hatte z.B. die Befürchtung, da käme ggf. noch eine Weisung von weiter oben, die Herrn Backhaus hätte umschwenken lassen können.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 17:11
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Irgendwie schien da wohl schon jemand geplaudert haben, dass das gute Stück aus Amerika kein Model für einen Wal war
Es hieß doch, dass diese extra einen Tracker aus den USA einliefern ließen.
So einen Hundetracker hätte es sicher schon versandkostenfrei mit Lieferung innerhalb von 2 Tagen über Amazon gegeben ....


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 17:12
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Warum sollte sich Backhaus erneut dem Mob zum Fraß vorwerfen? Der war doch froh, dass er den Wal von der Backe hatte.
Ja - lebend über die Grenzen von MV gebracht und dazu hat es nichts gekostet.

Mich stört, wie Backhaus der Initiative inzwischen zu Kreuze kriecht.
(Laut NDR Interview hat die Initiative keine der 3 Vereinbarungen eingehalten - und BAckhaus bezeichnet die Zusammenarbeit als gut. Und hat beschwört, dass der Wal lebt - so ganz frei von handfesten Fakten),
Warum will er jetzt in der Frage, ob es eine Untersuchung des toten Wales gibt, die Initiative einbinden?
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:um es bei künftigen Rettungen (auch wenn sie anders aufgebaut sein werden) besser machen zu können.
Da habe ich wenig Hoffnung - wenn ein Wal in der Ostsee strandet, dann hat er sich schon übelst verfranzt und schafft es wahrscheinlich nicht mehr, sich alleine in Richtung Nordsee und Atlantik zu orientieren.
Und: nach wie vor hat man keine gute Transportmöglichkeit für große Wale. (abgesehen von den Kosten).

Vielleicht sollte man sich beim nächsten großen Wal, der strandet und vielleicht noch die eine oder andere zusätzliche Schädigung hat, mit AUstralien kurzschliessen - die haben immerhin etwas Erfahrung mit dem Erschiessen bzw. Sprengen von Walen (ja, klappt nicht immer so, wie man es sich gewünscht hätte...)
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Ich muss einräumen, dass Herr Backhaus im Zusammenhang mit diesem Wal mMn an sehr vielem Schuld ist - insbesondere daran, dass das Tier ewig lange im Schlick an der Fahrrinne liegen musste.
Realsitisch gesehen konnte er nicht mehr veranlassen, als Timmy immer wieder Richtung tiefere Zone zu schubsen und zu versuchen, Timmy den richtigen Weg zu weisen.....das ist das, was man länderweit so üblicherweise tut, wenn ein (großer) Wal strandet.


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gestern um 17:13
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Ich muss einräumen, dass Herr Backhaus im Zusammenhang mit diesem Wal mMn an sehr vielem Schuld ist - insbesondere daran, dass das Tier ewig lange im Schlick an der Fahrrinne liegen musste.
Einigen wir uns einfach darauf, dass es mehrere fragwürdige Entscheidungen von verschiedenen Seiten in diesem Fall gegeben hat und dass die Kombination dieser, zu dem geführt hat, was man nun als Ergebnis hat.


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gestern um 17:19
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Es hieß doch, dass diese extra einen Tracker aus den USA einliefern ließen.
So einen Hundetracker hätte es sicher schon versandkostenfrei mit Lieferung innerhalb von 2 Tagen über Amazon gegeben ....
Ja - und mitgebracht wurde (kein Hundetracker, aber):
ein Robbentracker, der ein paar Abwandlungen in der Befestigung benötigte und auch nur an einem einzigen Befestigungspunkt hing - und deshalb wohl auch nicht so gut am Tier positioniert war, um gut GPS-Signale senden zu können....


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gestern um 17:27
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Realsitisch gesehen konnte er nicht mehr veranlassen, als Timmy immer wieder Richtung tiefere Zone zu schubsen und zu versuchen, Timmy den richtigen Weg zu weisen.....das ist das, was man länderweit so üblicherweise tut, wenn ein (großer) Wal strandet.
Die Ostsee ist aber schon ein Sonderfall, da reicht das wieder in tieferes Wasser schubsen einfach nicht. Das klappt in tieferen Gewässern, aber die Ostsee ist insgesamt zu flach, zu verwinkelt und (für Wale) zu laut. 2025 wurde ja auch schon ein Buckelwal vor Rügen gesichtet. Vielleicht wäre auch irgendein System möglich, das Wale davon abhält, in die Ostsee reintzuschwimmen; damit es gar nicht erst zur Notwendigkeit einer Lebendbergung kommt. Aber das müssten Wissenschaftler auseinanderklamüsern. Drum wäre es mMn wünschenswert, wenn da in Wissenschaftlerkreisen mal wieder etwas Ruhe und Austausch einkehren würde und man sich nicht gegenseitig als unfähig hinstellen würde (aber vielleicht wird das auch nur von den Medien so transportiert).


Tatsächlich hat es meines Wissens auch mehrere Angebote gegeben (ich erinnere mich an ein Konzept, das ein paar Österreicher ausgearbeitet hatten), die weitaus kostengünstiger gewesen wären. Und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hätte es MV auch nichts gekostet, dieses Konzept uas Österreich umzusetzen. Ich denke, Herr Backhaus wollte in erster Linie aus der Verantwortung und Haftung raus. Als das zugesagt wurde, ging es dann plötzlich. Und dieses lange Zieren hat mMn unnötig viel Zeit gekostet.


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gestern um 17:40
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ja - lebend über die Grenzen von MV gebracht und dazu hat es nichts gekostet.
Naja, man darf auch nicht so tun als würden Kosten für ein Bundesland wie MV keine Rolle spielen. Ich schätze, MV dürfte das ärmste Bundesland sein, hab aber jetzt nicht geguckt.

Welchen Etat mag er da für sein Umweltministerium haben? Ist ja auch noch Landwirtschaft dabei. Das Geld besser für Prävention als für einen sterbenden Wal einzusetzen finde ich auch nicht verkehrt.


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gestern um 18:02
So sieht der Robbentracker wohl aus , den man anbrachte an Hope.
Ein kleines unscheinbares Ding und dies soll nicht an die Finne von Hope gepasst haben , wo hingegen er auf den Kopf einer Robbe sehr gut passte ?

Toll , muss ja ein Superwunderkleber sein , der in 1-2 Minuten aushärtet bei solchen Bedingungen , wenn es denn so war. War mir auch neu , als wieder was gelernt. Sekundenkleber kennt man ja , aber sowas.

50900698vx
This tag is attached to the seal's hair with a special super glue that cures in 1-2 minutes.
Quelle:
https://www.fisheries.noaa.gov/science-blog/ice-associated-seal-ecology-research-survey-post-6


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 18:06
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Ein kleines unscheinbares Ding und dies soll nicht an die Finne von Hope gepasst haben , wo hingegen er auf den Kopf einer Robbe sehr gut passte ?
Lies doch - laut Jeff war der Tracker zu gross fuer die Walflinne und wurde auch nicht angeklebt, sondern an nur einem Punkt angeschraubt - und dadurch hing er auch herunter, was möglicherweise die Signalqualitaet beeinträchtigt hat.

Beitrag von Justsaying (Seite 144)

Keine Ahnung, was sie mit dem Epoxidkleber und den Schlaeuchen gebastelt haben.....


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gestern um 18:13
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Keine Ahnung, was sie mit dem Epoxidkleber und den Schlaeuchen gebastelt haben.....
Man hat wohl die Grundplatte mit diesem Wunderkleber fixiert und danach 1 Metallstift installiert , um den Tracker zu fixieren. Dies war wohl 1 zu wenig . Man kennts ja , das 1 Schraube selten hält. Also ..Pfusch am Wal.


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