Tussinelda schrieb:ich hätte mir für den Wal einen schnellen Tod und vor allem ohne das ganze TamTam gewünscht.
So wie hier in dem Artikel beschrieben:
Der Lösungsvorschlag von Frau Dörnath war die Sprengung als einzig "sichere" Tötungsvariante.
https://www.zdfheute.de/panorama/wal-rettung-versuch-interview-tieraerztin-100.htmlAls ich das hier schon mal vor über einem Monat ansprach, war der Aufschrei groß ...
Shiloh schrieb am 11.04.2026:11.04.2026
Wenn denn gem. Aussagen der Verantwortlichen angeblich definitiv keine Rettung mehr möglich sein sollte, wäre ich persönlich dann auch nicht mehr für ein weiteres Zuwarten. Ich persönlich wäre dann für die "am schnellsten und sichersten" erscheinende Lösung um das Leiden zu beenden in Form einer Sprengung.
Als die Tierärztinnen der Initiative den Wal nach ihren Untersuchungen als nicht so krank wie angenommen einschätzten und die Rettungsaktion dann anlief, war ich allerdings davon überzeugt, dass dieser noch junge Wal mit dem gut durchdachten Konzept eine reelle Chance auf ein Weiterleben in Freiheit haben könnte - bis der Wal plötzlich entgegen des Konzepts vorwärts in die Barge verladen wurde. Ich bin überzeugt, ohne diese blöde Planänderung hätte er es durchaus schaffen können.
Ich fand das Konzept an sich gut durchdacht.
Eine breitere Barge mit Drehmöglichkeit für Großwale, zu öffnende absenkbare Seiten, dazu eine Seetauglichkeit für bis zu 2 m hohe Wellen, ein inneres Absicherungssystem für Mensch und Tier, das müsste doch technisch in Zukunft möglich sein. Dazu ein durchdachter Notfallplan mit klarer Kommunikation und strukturierter Durchführungskompetenz.
Ich sehe eine Weiterentwicklung dieses Konzepts für die Zukunft durchaus positiv.
Und natürlich ganz wichtig die Ursachenbekämpfung von Walstrandungen.