Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?
um 16:37Leute, davon war doch auch nie die Rede. Das mit dem Gutachten hat @RomanTisch hier zur allgemeinen Verwirrung eingeführt.Jan_ schrieb:Ich sehe keine Zahl im Gutachten.
Nochmal: Herr Backhaus hat im heutigen Statement heute Mittag mitgeteilt, dass ihm "die Wissenschaft" (da könnte man nun annehmen, er meint ITAW und das Museum) gesagt hätte, dass die geschätzte Überlebenszeit eines gestrandeten Wals zwischen ca. 5 bis maximal 21 Tagen liegen würde. Und das nun - am Tag 24 - diese Frist bereits überschritten sei.
Ich hatte mir heute Mittag die wichtigsten Fakten aus dem von mir selbst angehörten/angesehenen Statement von Herrn Backhaus notiert:
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Statement war positiv.
Herr Backhaus hinterfragt das erste Gutachten.
Laut Wissenschaft sollte der Wal nur ca. 5 bis max. 21 Tage überleben. Heute, am Tag 24 ist man deutlich über diese Frist hinaus.
Das alte Konzept (Pontons) ist gescheitert.
Aktuell gibt es zwei Teilkonzepte.
Seine Fragen hierzu bzgl.
Tierschutz/Tierwohl/Menschenschutz wurden von der Initiative um 11:59 Uhr beantwortet.
Er selbst habe sich ein Bild gemacht und gesehen, dass der Wal gut atmet, normaler Herzschlag mit 42 Schlägen/min., starker Blow, registriert alles sehr genau und bewegt sich, kann sich gut ausgleichen beim Floaten. Befeuchten der Haut hat positive Wirkung.
Das Rettungskonzept wird geprüft bzgl. artgerechtes Verhalten, Tierwohl, Tierschutz.
Es wird dazu noch auf die Expertise der Tierärzte gewartet.
Entweder ist das Konzept duldbar oder es wäre noch die zweite Option, der erhöhte Wasserstand mit +70 cm Sonnntagmittag und ein erneutes Freischwimmen des Wals möglich.
Die Frage, was passiert, wenn der Wal sich freischwimmen und wieder festsetzen würde, stände dann erneut im Raum.
Die Option, den Wal in Ruhe sterben zu lassen oder "andere Maßnahmen" (Tötung) stände aktuell nicht zur Debatte.
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Ich bin der Meinung, ich habe nichts an wichtigen Fakten vergessen.
Das sind halt nur die nackten Fakten/Aussagen.
Was einzelne Pressevertreter daraus machen, ist dann oft was anderes.
Auf jeden Fall ist die Behauptung, die Überlebenszeit des Wals von 5-21 Tagen stände im Gutachten oder diese genannte "Frist" liefe ab Erstellung des Gutachtens, ein Gerücht.
Die 5-21 Tage hat Herr Backhaus heute im Statement genannt und dass er diese Information "von der Wissenschaft" hätte. Punkt. Von wem genau, ließ er offen.
Letztendlich wollte er damit wohl auch nur ausdrücken, dass diese Einschätzung - von wem auch immer - nicht eingetroffen ist, da heute bereits Tag 24 sei.
Quelle: https://www.bild.de/regional/ostsee/wal-rettung-im-liveticker-das-geheimnis-der-timmy-tuecher-69c25182ffcdb2ce7075be7eJan_ schrieb:Folgendes hat Backhaus heute morgen gesagt, nachdem er beim Wal war - da steht nix von gesund, im Gegenteil, da steht 'krank, aber aufmerksam':
Laut Backhaus hat Timmy 42 Herzschläge in der Minute. „Der Wal macht einen kranken, aber sehr aufmerksamen Eindruck. Ich werde den Wal bis zum Ende begleiten“, sagte der Minister am Freitagmittag im ZDF.
Das meinte ich eben mit den Presseartikeln. Aus nackten Fakten werden dann gerne mal irgendwelche halbwahren Aussagen gestrickt. Daher: wenn möglich, immer selbst anhören und zuhören. Das Statement Backhaus von heute Mittag liegt bestimmt irgendwo auf YouTube vor.
Welche Erkrankungen wurden denn jetzt festgestellt?Nyx_07 schrieb:Er ist auch nicht bei Gesundheit
Eine Hauterkrankung, die sich bei höherem Salzwassergehalt in Nordsee/im Atlantik zurückbilden bzw. regenerieren kann. Ebenso die Schrammen von einer Bootsschraube.
Beides nichts Lebensbedrohliches.
Was noch an Erkrankungen?
Dass er derzeit vielleicht nicht in dem Ernährungszustand ist, in dem er optimalerweise sein sollte, ist der bereits langen Verweildauer in der Ostsee geschuldet, aber keine "Erkrankung".
- Atemfrequenz normal
- Herzfrequenz normal
- Wal registriert und reagiert auf äußere Reize
- Wal kann sich beim Floaten gut ausgleichen, sowohl mit der Fluke als auch mit den Flippern.
- von "Wasser in der Lunge" ist ebenso keine Rede mehr und nicht belegt. Im Gegenteil, der Wal zeigte einen "starken Blow".
(sämtliche Angaben vom heutigen Statement Backhaus)
Das er schwimmen kann, zeigte er bereits am Montag zuletzt.
Er kann als Buckelwal kaum im küstennahen Flachwasser der Ostsee navigieren, ist aber nicht generell "orientierungslos".
Das sich Netze im Verdauungstrakt befinden, ist eher unwahrscheinlich und nicht belegt.
Ganz ehrlich, der Wal steckt "nur" fest und kann da alleine durchs Flachwasser nicht wieder raus. Der niedrige Wasserstand erlaubt es ihm einfach physisch nicht und beim Freischwimmen wird sein inneres Magnetfeld zur Navigation in der Ostsee permanent gestört. Eben bedingt durch die für ihn generell in der Ostsee zu niedrigen Wasserpegel, insbesondere im Küstenbereich.







