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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

1.017 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:11
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Was ist jetzt daran romantisch?
Nichts.
Aber eben auch nicht ethisch, ua unter dem Aspekt des Tierwohls.
Könntest du mir erklären, was dabei nicht ethisch u.a. unter dem Aspekt des Tierwohls sein würde?

Ich fände einen Walfall wesentlich ethischer unter dem Aspekt des Tierwohls als den Wal womöglich noch weitere Wochen elendig auf einer Sandbank verrecken zu lassen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:17
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Sie stellt die Frage doch?
Wal-Experten mögen es deuten.
Nein, sie stellt keine Frage. Es ist ein Seitenhieb, den sie sich hätte klemmen können.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das anschließende Zerlegen und Ausnehmem an Ort und Stelle bekäme der Wal nicht mehr mit. Würdevoll wäre es aber nun mal nicht.
Der Tod, bzw alles was danach kommt, ist selten würdevoll.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Was ist jetzt daran romantisch?
Für mich persönlich schwingt da zuviel Pathos mit.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:23
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Es ist ihre allg. Empfehlung, aber es gab keine Kommunikation zwischen ihr und dem Timmy-Team.
Worauf ich hinauswollte, ist, dass die interviewende Person davon spricht, dass Bürger eine palliative Versorgung, u.a. mit feuchten Tüchern gefordert hätten. Da wird mit keiner Silbe erwähnt, dass das bereits geschieht. So kam ich drauf, dass das Interview vielleicht vor Beginn der Maßnahmen mit Tüchern und Freispülen der Flipper (worauf der Wal sich dann bei höherem Pegel freischwimmen konnte) stattgefunden haben könnte und die Interviewte die Tatsache, dass der Wal nach mehreren Wochen rumliegen mehere Stunden frei geschwommen hat, in ihre Überlegungen nicht einfließen lassen konnte.

Vielleicht hängt seine Ruhe bei dem Transport auch damit zusammen, dass das Wasser in der Barge nicht so hoch ist, dass der Wal es für ein Freischwimmen hoch genug einschätzt. Im Schlick und in der Sandkuhle war er auch immer relativ ruhig, wenn der Pegel nicht besonders hoch war und zeigte mehr Aktivität, wenn der Pegel stieg. - aber auch hier reine Spekulation und vielleicht auch ein Quentchen Wunschdenken meinerseits.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:24
Ich habe heute gehört, dass man Timmy später zu einer Buckelwal Herde freilassen möchte. Wie soll das gehen? Man weiß ja nicht, wo und wie weit eine solche ist. Wäre es überhaupt möglich,dass er seine Eltern jemals wieder finden würde? Bald macht Wald Disney ein Film daraus,das Leben schreibt die schönsten Geschichten. Könnte mir auch gut vorstellen,dass Playmobil ein Set herausbringen könnte, mit einem Buckelwal und ein paar Figuren,die ihre Retter darstellen soll :)
Ein Teil der Einnahmen soll dann an all die Leute gehen, die vor Ort ihr bestes gegeben haben. Für den Wal mach ich gerne ein Buckel :)


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:37
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Für mich persönlich schwingt da zuviel Pathos mit.
Der Wal könnte es schaffen. In seinem natürlichen Habitat. Das wird man sehen. Niemand weiß es im Voraus. Es spricht genauso viel dafür wie dagegen. Es gibt keine Garantie.
Aber wer sagt, dass der Wal diese Chance nicht will?

Auf der Ostsee-Sandbank wird er gar nichts mehr schaffen, außer lange und elendig zu verrecken. Es gibt eine Garantie. Er stirbt unter schlimmsten Bedingungen. Aber wer sagt, dass der Wal das will?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:41
Zitat von orlETsorlETs schrieb:Ich habe heute gehört, dass man Timmy später zu einer Buckelwal Herde freilassen möchte. Wie soll das gehen? Man weiß ja nicht, wo und wie weit eine solche ist.
Ich hab irgendwo gelesen, dass man weiß, wo bzw. in welchem Gebiet sich eine solche Gruppe aufhält.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 21:16
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Ich hoffe es auch. Aber mich wundert es dennoch, dass es nicht mehr Bewegung gibt. Den Unterschied zur Sandbank müsste er doch eigentlich merken?
Es gibt da dieses interessante Interview aus 2025 mit dem Biologen Herrn Fabian Ritter , der sich in letzter Zeit auch mehrmals zur Rettungsaktion geäußert hat, zum Thema kognitive Fähigkeiten bei Walen.

Wenn ich das alles so lese von Herrn Ritter (ziemlich langer Bericht), dann kann ich mir äußerst gut vorstellen, dass dieser Wal evtl. deshalb so ruhig bleibt, um die Situation und die Menschen um sich herum mit dieser defensiven Verhaltenweise genau einschätzen zu können.
Tatsächlich schneiden Wale und Delfine in Experimenten zur Kognitionsforschung regelmäßig sehr gut ab. Dieser Wissenschaftszweig untersucht eine breite Palette von geistigen Leistungen – vom Lernen und Erinnern über die Fähigkeit, zu planen, Probleme zu lösen und kreativ zu werden, bis hin zur Wahrnehmung des eigenen Ichs.
Es ist wohl kein Zufall, dass sich gerade Tiere mit einem ausgefeilten Sozialleben auch durch besonders viel »Köpfchen« auszeichnen. Denn das Leben in der Gemeinschaft bringt alle möglichen geistigen Herausforderungen mit sich. Man muss unter anderem gut kommunizieren können und sich in einem Geflecht von sozialen Beziehungen zurechtfinden, das sich jeden Tag verändern kann. »Dazu sollte man wissen, wie die anderen ticken«, erklärt Fabian Ritter.
Bei Walen und Delfinen hält Fabian Ritter es durchaus für möglich, dass sich dieses Einschätzungsvermögen nicht nur auf die eigenen Artgenossen bezieht. Können sie vielleicht sogar erahnen, wie Menschen ticken? Tatsächlich gibt es dafür einige Indizien. Zum Beispiel wissen Delfine durchaus, ob Menschen ihnen gerade Aufmerksamkeit schenken oder nicht – und ziehen ihre Schlüsse daraus
Einen solchen Draht zu Menschen zu haben, ist nach Einschätzung von Fabian Ritter auch für frei lebende Wale und Delfine wichtig. Schließlich sind sie in ihrem Alltag häufig mit den Zweibeinern konfrontiert. Dann müssen sie möglichst rasch einschätzen, was von den Besuchern zu erwarten ist. Und das können sie offensichtlich ziemlich gut. »Bei menschlichen Schwimmern merken sie sofort: Der ist nicht so elegant und schnell wie wir, also wohl keine Gefahr«, sagt der Meeresbiologe. Manchmal seien die Tiere dann zwar trotzdem scheu und suchten das Weite. »Normalerweise wissen sie aber ganz genau, wer das Element Wasser kontrolliert und ›Herr im Hause‹ ist.«
Ähnlich gut scheint das Einschätzungsvermögen der Meeressäuger bei Booten zu funktionieren. Wenn sie in ihrem Lebensraum immer wieder auf Walbeobachter treffen, müssen sie sich auf diese Besucher einstellen oder das Gebiet verlassen. Letzteres ist allerdings oft keine Option
Also müssen die Tiere bleiben und mit den Besuchern umgehen: Welches Boot kenne ich, welches nicht? Welches nähert sich üblicherweise langsam und respektvoll, welches nervt und kann vielleicht sogar gefährlich werden? Das alles können Wale und Delfine nach Fabian Ritters Erfahrung durchaus unterscheiden. »Sie müssen uns kennenlernen, um ihren Leidensdruck zu verringern«, sagt der Biologe. Das könnte seiner Einschätzung nach erklären, warum viele Meeressäuger ein so großes Interesse an Menschen zeigen: Sie wollen sehen, mit wem sie es zu tun haben – ob die Zweibeiner in ihrer Nachbarschaft anstrengend oder gefährlich sind, interessant oder sogar unterhaltsam. Oder ob man vielleicht von ihnen profitieren kann.
Quelle:
https://www.spektrum.de/news/wale-meeressaeuger-mit-hoher-intelligenz/2228361#:~:text=In%20zahlreichen%20Studien%20haben%20Wale,und%20ihr%20Verhalten%20danach%20ausrichten.


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gestern um 21:18
Zitat von orlETsorlETs schrieb:Bald macht Wald Disney ein Film daraus,das Leben schreibt die schönsten Geschichten.
Der gute Mann heißt Wal Disney..:) Eine Story vom Sieg des Lebens und der Niederlage des Todes. Zumindest vorläufig.
Musste ich auch mal erleben , als mich ein Autofahrer von hinten über den Haufen fuhr und ich als Fußgänger in den Graben geworfen wurde. Der Autofahrer machte sich aus dem Staub , ohne das er sich um mich kümmerte . Er wurde ermittelt und ich habe ihn angezeigt.


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gestern um 21:29
"Fortuna B." und "Robin Hood" haben soeben die "Großer Belt Brücke" (Storebaeltsbroen) zwischen den Inseln Fünen und Seeland passiert. Die Brücke ist mit 6790 Metern (Ostteil) + 6611 Metern (Westteil) Länge schon ein sehr beeindruckendes Bauwerk, 65 Meter hoch.

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Quelle: News5


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:13
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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:16
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Könntest du mir erklären, was dabei nicht ethisch u.a. unter dem Aspekt des Tierwohls sein würde?

Ich fände einen Walfall wesentlich ethischer unter dem Aspekt des Tierwohls als den Wal womöglich noch weitere Wochen elendig auf einer Sandbank verrecken zu lassen
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Auf der Ostsee-Sandbank wird er gar nichts mehr schaffen, außer lange und elendig zu verrecken. Es gibt eine Garantie. Er stirbt unter schlimmsten Bedingungen. Aber wer sagt, dass der Wal das will?
This!

Niemand kann wissen, ob er es schafft, oder nicht.

Und natürlich! ist es, für einen Meeressäuger in seinem natürlichen Lebensraum dem ewigen Kreis zugeführt zu werden, ethischer, als in einem Schlickgrab elendig zu vertrocknen.

Das hat nichts mit "Vermenschlichung" zu tun, sondern mit dem Lauf der Dinge.

Sollte! er nach der Aussetzung sterben, dient er als Nahrungsquelle vieler in vielen hundert Metern Tiefe lebenden Organismen.

Aber noch lebt er!

Daher bin ich persönlich guter Dinge, dass es für ihn weitergehen wird.

Die sogenannten "Experten" haben ihn schon seit Wochen aufgegeben.

Offensichtlich hat er anderes vor.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 22:18
@Schnitzel

Ach herrje, steht das kleine Schnitzelchen schon? 👍🏻


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gestern um 22:52
Hier kann man die aktuelle Route sehen bzw wo sich das "Taxi" grad befindet :)
https://www.vesselfinder.com/?imo=9096454


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 23:27
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Okay....Alternative: Man hätte in "in Ruhe" gelassen. Er läge seit Wochen auf einer Sandbank, von Möwen zerpickt,mit eingeklemmten Flippern, von dem mickrigen Sprenkler abgesehen ohne Linderung für seine Haut. Oh, und natürlich ohne die geringste Art von Zuspruch. Völlige Einsamkeit bei totaler Hilflosigkeit. Gut, mittlerweile wäre es vermutlich Tod, die vom eigenen Gewicht erdrückten Organe und so.
Aber gut....es wäre sicher deutlich entspannter für ihn gewesen..oder doch nicht? und diese Ruhe beim wochenlangen sterben....
Möglicherweise wäre er durch den steigenden Wasserstand sowohl vor Timmendorfer Strand als auch vor Poel von allein freigekommen, wenn er es denn gewollt hätte. Man sollte nicht vergessen das der Wal mindestens fünfmal strandete. Möwen kann er natürlich selber abschütteln. Wenn er es denn will. Dazu bedarf es keiner Hilfe von außen. Und falls er selbst dazu zu schwach oder willenlos sein sollte, dann ist sowieso alles verloren. Zuspruch bekommt er, möglicherweise, von Artgenossen. Aber sicher nicht von Menschen. Einsam ist er natürlich immer noch.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Das ist etwas, was bei mir wieder enorme Skepsis auslöst. Es ist klar, dass der Wal sich in der Barge nicht extrem bewegen kann, aufgrund der Größe, geringen Wassertiefe usw, aber müsste er nicht eigentlich dennoch mehr Bewegung zeigen, wenn er gesund wäre, wie immer wieder behauptet wird?

Interessant finde ich auch, dass heute eine Walauffangstation ins Spiel kommt. Davon war doch vorher nie die Rede? :ask:
Ich finde es auch befremdlich, das der Wal das alles mit sich machen lässt. Vielleicht ist er schon zu schwach für Gegenwehr. Wenn man es positiv sehen will, dann spürt er vielleicht, das man ihn retten will. Aber so etwas glaube ich ehrlich gesagt nicht. Nach fünf Strandungen und mehr als einen Monat Liegezeit ist es wohl zu erwarten, das er weiter daliegt. Was soll er auch schon tun? Ich wüsste auch nicht, das es irgendwo Walauffangstationen für Großwale gibt.
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Oh ja.
Da hat sich Backhaus mE sehr weit aus dem Fenster gelehnt, als er gestern von 'Rettung' sprach.
Das tun ja inzwischen leider viele. Es ist halt viel zu früh dafür.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 00:19
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Könntest du mir erklären, was dabei nicht ethisch u.a. unter dem Aspekt des Tierwohls sein würde?

Ich fände einen Walfall wesentlich ethischer unter dem Aspekt des Tierwohls als den Wal womöglich noch weitere Wochen elendig auf einer Sandbank verrecken zu lassen.
Vielleicht kommt das darauf an, wie man das Sterben von nahestehenden Menschen und Tieren selbst miterlebt und empfunden hat. Und mit dem Tod umgeht.

Wenn es zu Ende geht, macht man bei Mensch und Tier nicht mehr alles, was medizinisch machbar wäre - sonst würden Sterbende auf der Intensivstation liegen und nicht im Hospitz.
Irgendwann ist es die palliative Pflege (die ich mir, wie bereits geschrieben, auch für meine Tiere wünschen würde) - aber bei dem Wal ist da nichts, es gibt keine Möglichkeit Schmerz-und Beruhigungsmittel zu geben wie beim Menschen und 'Einschläfern' ging auch nicht (und ich kann nachvollziehen, dass man das nicht macht (oder nur sehr ungerne macht), wenn man spürt, dass das Tier leben möchte - dennoch können auch diese Tiere trotz Lebenswillen sterbenskrank sein.)
Und manchmal geht das Sterben schnell und manchmal dauert es - so ist die Natur. Das ist nicht immer leicht auszuhalten.

Ich sehe da auch kein 'Verecken auf der Sandbank' (ja, Timmy wäre mit Sicherheit gestorben), für mein persönliches Empfinden ist es besser ein sterbendes Tier (auch Mensch) in Ruhe sterben zu lassen, statt es durchgehend mit irgendetwas zu drangsalieren und zu stressen (Menschen, die neben Timmy stehen, das Baggern und das Verladen, jetzt der Transport auf dem Schiff....und für was - damit man Timmy nach all den Strapazen im Meer versenkt?
Ich teile hier die Ansicht der IWC (die die gleichen Kriterien anlegt, wie andere Walrettungsorganisationen auch - nicht jedes Tier wird gerettet, Rettungsversuche können das Tier mehr belasten, als ihm zu Gute kommt):
Auch Experten der Internationalen Walfangkommission (IWC) sehen das Rettungskonzept der privat finanzierten Initiative eher skeptisch. „Das Tier scheint schwer geschädigt zu sein und dürfte selbst bei einer Verbringung in tieferes Wasser kaum überleben“, hieß es in einer Stellungnahme des zuständigen Expertengremiums. „Nach unserer Einschätzung bedeuten diese Maßnahmen, obwohl sie gut gemeint sind, eine erhebliche zusätzliche Belastung für ein Tier, das bereits schwer erkrankt ist, und bringen letztlich kaum Nutzen.“
Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/verantwortliche-sprechen-von-plan-b-was-passiert-wenn-wal-timmy-nach-seiner-freilassung-zu-schwach-ist-15539179.html

Jetzt, wo Timmy in der Barge ist - Plan B, bitte. Aber Plan A? WIe bekommt man Timmy wieder in die Barge, wenn er sich nicht als schwimmfaehig entpuppt? Da sollte doch ein nahliegender Gedanke sein, nach gut 5 Wochen herumliegen?
Von der Meden sagte, sie gehe zunächst davon aus, dass der Meeressäuger ohne Bedenken ausgewildert werden kann. Sollte das Tier allerdings zu schwach sein, gäbe es Alternativen: „Es gibt auch Wal-Auffangstationen, in denen ein Wal aufgepäppelt werden kann“, so die Juristin.
Auch Umweltminister Backhaus verwies auf die Nachfrage von Journalisten auf diese Möglichkeit: „Plan B ist, dass er in eine Wal-Auffangstation kommt.“ Falls der Wal aufgrund geschwächter Muskulatur nicht von allein schwimmen könne, sei das eine Möglichkeit des weiteren Vorgehens.
Noch viele Fragen offen
Fragen darüber, welche konkreten Wal-Auffangstationen in dem Fall angesteuert werden sollen oder wie man das geschwächte Tier dann wieder in die Barge navigieren möchte, ließen die Verantwortlichen der Rettungsinitiative bei der Pressekonferenz offen. Zwar gibt es in Europa Auffangstationen, regionale Hilfsnetzwerke und Rehabilitationszentren für Schweins- und Belugawale und kleinere gestrandete Tiere – allerdings ist unklar, ob diese auch einen zwölf Meter langen und etwa zwölf Tonnen schweren Buckelwal wie „Timmy“ aufnehmen können.
Dieses Rettungsteam hat da doch keine Plan in der Tasche, wie es ausschaut.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Der Wal könnte es schaffen. In seinem natürlichen Habitat. Das wird man sehen. Niemand weiß es im Voraus. Es spricht genauso viel dafür wie dagegen. Es gibt keine Garantie.
Zitat von ZiegenpetraZiegenpetra schrieb:Aber noch lebt er!
Daher bin ich persönlich guter Dinge, dass es für ihn weitergehen wird.
Die sogenannten "Experten" haben ihn schon seit Wochen aufgegeben.
Ich befürchte nur, dass die Experten mit der Einschätzung des Gesundheitszustandes von Timmy recht hatten - Timmy wird nicht mehr gesunden und nicht mehr ueberlebensfähig sein in der freien Natur.
Jetzt sind die 'Quasiexperten' dran und singen ein Lobgesang auf den vermeintlich singenden Wal der singt, weil es ihm in der Barge sooo gut geht - woher um Himmels willen wollen sie das festmachen? Dieses Tönen kann ebensogut ein Zeichen von Stress oder Schmerz sein.

Und Backhaus treibt mich mit seiner Rührseligkeit und seiner Ignoranz und in den Wahnsinn - ich kann es nicht anders sagen. Ich sehe da nur einen eingebildeten Töpel, der gerne mal wieder Wahlkampf macht.
Die Fachleute beschimpft er, und auf seine Quasiexperten stützt er sich - und feiert sich, erklärt den Wal als gerettet, so das Statement in seinerletzten PK zum Wal - schwach, schwach, ganz schwach...
Ein Wal, der nicht lebensfähig in die See ausgebracht wird, ist nicht gerettet - hier heisst es abzuwarten.

Auch Kerstin Schlögl-Flierl vom Ethikrat hat sich zu Wort gemeldet und kritisiert Backhaus:
Die Meinung der Fachwissenschaft sei elementar. "Ich würde immer Meeresforscher, diejenigen, die sich wirklich mit den Walen auskennen, fragen, weil die können es am besten beurteilen", sagte sie. Sie sprach sich gegen sogenannte Quasiexperten aus. Der sehr spezifische Fall des Buckelwals sei sowohl eine tierethische, als auch eine medienethische Frage
Quelle:
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hamburg-schleswig-holstein/gestrandeter-wal-in-der-ostsee--ethikrat-mitglied--wal-drama-loest-einigen-die-ohnmacht-37321540.html
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Aber ich denke da immer an diesen Spruch - treib ein Tier in die Enge und es wird gefährlich... vll rechne ich deshalb auch mit mehr Bewegung, wie zb schlagen oä.
So kenne ich das auch bei Tieren:
Wenn es ihnen elend ist, sind sie sehr zugänglich - ganz schlechtes Zeichen.
Ein gesundes Tier wäre viel mehr auf der Hut.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Ich finde es auch befremdlich, das der Wal das alles mit sich machen lässt. Vielleicht ist er schon zu schwach für Gegenwehr. Wenn man es positiv sehen will, dann spürt er vielleicht, das man ihn retten will. Aber so etwas glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Mein Eindruck ist auch, dass der Wal einfach nur apathisch ist.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 00:45
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Ich finde es auch befremdlich, das der Wal das alles mit sich machen lässt. Vielleicht ist er schon zu schwach für Gegenwehr. Wenn man es positiv sehen will, dann spürt er vielleicht, das man ihn retten will. Aber so etwas glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Wale sind intelligenter als Hunde, sie sind etwa so intelligent wie Schimpansen. Undselbst Hunde verstehen, wenn man sich um sie kümmern will, oder der Besitzer krank ist oder einen Unfall hatte, und versuchen ihm dann zu helfen.

Ob der Buckelwal nun ruhig, kooperativ oder krank ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 02:28
Screenshot 2026-04-30 022557Original anzeigen (0,8 MB)
Bildquelle: t-online.de

Also für mich sieht es so aus als könne der Wal schon ein wenig
herumschwimmen in der Barge.


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