Das sind jetzt aber auch widersprüchliche Meldungen:
Laut Merkur hat das Bundesministerium volle Einsicht in die Daten des Peilsenders.
Das wuerde ich auch erwarten, ebenso, dass eine adäquate Information an die Fachgesellschaften geht.
(Forschungsdaten (insbesondere unliebsame) dürfen ja auch nicht unter Verschluss gehalten werden.)
Im NDR liest es sich anders - der Peilsender wird jetzt am Tier angebracht (ok, andere Berichten lasen sich so, dass dies schon erfolgt sei) und vor allem: Einsicht in die Daten hat nur das Rettungsteam - aha......da sollte es doch das Gebot der Transparenz gg relevanten Organisationen geben.
Was sagt das Ministerium denn dazu?
Ich hatte gestern schon den Eindruck, dass Backhaus da den Deckel draufmachen will. Er hat das mit der letzten PK zum Wal so betont, und dass die Rettung erfolgreich abgeschlossen sei (aeh - nein) - will er jetzt herausziehen?
Es macht auch keinen guten Eindruck, staendig zu betonen, dass die Verantwortung alleine bei der Initiative laege - nein, Backhaus Ministerium muss doch die Übersicht behalten und ggf steuernd eingreifen können.
Und: der Sender wird am Wal angebracht, ohne dass die Genehmigung des Ministeriums vorliegt. Das Ministerium, das noch vor 2 Tagen binnen 8 min sein ok zum geänderten Bergungskonzept gegeben hat (wie Backhaus nicht müde wurde zu betonen) - was ist denn da jetzt los? Die wuerden doch auch auf Zuruf die Peilsender-Geschichte abnicken - was liegt denn da im Argen?
Gegenüber Ippen.Media teilt das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern mit, dass die Privatinitiative sämtliche Senderdaten zugänglich gemacht hat. Volle Transparenz sei zugesichert worden, hieß es aus dem Ministerium. Unklar bleibt jedoch, ob und wenn ja, in welcher Form, diese Informationen auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Quelle:
https://www.merkur.de/deutschland/was-passiert-mit-buckelwal-timmy-wal-rettung-im-livestream-und-live-ticker-zr-94277473.htmlZurzeit bringt ein Meeresbiologe einen Peilsender an der Finne des Wals an. Dazu begibt er sich in die Barge zum Wal, sagte Karin Walter-Mommert von der privaten Rettungsinitiative. Eine Genehmigung liege bisher nicht vor, darauf wolle sie nicht warten. Auf die Daten des Peilsenders kann am Ende nur ihr Team zugreifen, dazu zählen 26 Personen, aber nicht Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD), betonte Walter-Mommert.
Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/buckelwal-erreicht-daenische-kueste-barge-auf-dem-weg-in-die-nordsee,wal-180.html