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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

1.017 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 19:09
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Doch - die Empfehlungen Timmy aufzugeben kommt doch von etablierten Wahlorganisation, die sich Standards in der Rettung der Tiere erarbeitet haben.
Die haben doch Daten von Tieren zusammengetragen und setzen darauf ihre Empfehlungen.
Diese Empfehlungen sind ja nicht aus der Luft gegriffen.
Allerdings ist der Fall dieses Wals schon einmalig und das hätte diesen Organisationen und Experten auch irgendwann auffallen können oder müssen. Die etablierten Organisation, auf Paul Watson sei als rühmliche Ausnahme hingewiesen, haben sich an den üblichen Fällen orientiert, wo kranke Tiere an Land geraten und binnen relativ kurzer Zeit verenden. Dass diese Organisationen nicht mal in Erwägung gezogen haben, eine Neubewertung der Situation vorzunehmen oder sich den Wal zumindest noch mal näher anzuschauen, als er nach 2 Wochen immer noch elendiglich im Schlick festsaß, finde ich schon sehr enttäuschend.

Die Idee, dass er sich wirklich einfach verirrt hat und in der für ihn zu flachen und zu engen Ostsee einfach nicht navigieren konnte, ist mMn nicht so abwegig, wie sie gerne dargestellt wird.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 19:11
Zitat von augustineaugustine schrieb:Oder wurde da mal ein Vergleichsfall genannt, wo ein gestrandet Wal so lange bei relativ gutem Zustand (oder überhaupt) überlebt hat?
Ich habe nur von Faellen gelesen (aus der Frankfurter Rundschau (das Londoner Beispiel passt nicht ganz, hier war die Barge nicht mit Wasser gefüllt, das geht aus einem Artikel des DLF hervor), in denen das Tier schnell verstorben ist.
Beitrag von Jan_ (Seite 43)

Aber die BDMLR und andere Organisation haben ein Protokol und ein Procedere, das sie anwenden, um die jeweilige Situation zu beurteilen.

ZB hier:

Beitrag von Jan_ (Seite 48)

Oder hier:
Beitrag von Jan_ (Seite 49)


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gestern um 19:13
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Die etablierten Organisation, auf Paul Watson sei als rühmliche Ausnahme hingewiesen, haben sich an den üblichen Fällen orientiert, wo kranke Tiere an Land geraten und binnen relativ kurzer Zeit verenden. Dass diese Organisationen nicht mal in Erwägung gezogen haben, eine Neubewertung der Situation vorzunehmen oder sich den Wal zumindest noch mal näher anzuschauen, als er nach 2 Wochen immer noch elendiglich im Schlick festsaß, finde ich schon sehr enttäuschend.
Genau... also meine Überlegung war: Gibt es denn Studien zum Thema "Muskelaktivität/ Schwimmfähigkeit von Walen nach mehreren Wochen 'Bettlägerigkeit'" ;) sozusagen. Und da denke ich eben, dass es den Fall "mehrere Wochen bettlägerig" noch nicht in der Form gab (zumindest wurde so ein Fall jetzt in der Presse nie erwähnt). Von daher ist doch der Erfahrungsschatz in Bezug auf diesen speziellen Aspekt "wie gut kann ein Wal nach so einer Zeit noch schwimmen" doch sehr gering. Das ist was anderes als Erfahrungen zum Thema "gestrandete Wale sterben meistens".


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 19:14
Schon krass, wie sehr das Thema Wal anscheinend polarisiert, allein nur hier schon in diesem Thread.

Dabei ist es doch im Grunde einfach:

Dieser Wal hat uns doch bis jetzt gezeigt, wie wertvoll das Leben ist und dass es sich lohnt, darum zu kämpfen.

Wenn er es schafft, wird er uns zeigen, wie stark er ist.

Und wenn seine Kraft nicht reicht, dann findet er seinen Frieden in den Weiten des Meeres, wo er hingehört – in Würde und in Freiheit.

Die Geschichte wird für den Wal so oder so in Kürze ihr Ende finden, entweder im Guten oder im Schlechten. Auf jeden Fall kein langes Quälen mehr in einer ausweglosen Situation. Weil ein paar Menschen den Mut hatten, das zu ändern.

Und das ist gut so.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 19:16
@Lotte49
@augustine

Auch die holländische Wahlwerbung sieht fuer
gestrandete Wale eine Reha vor:

Beitrag von Jan_ (Seite 49)
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Die Geschichte wird für den Wal so oder so in Kürze ihr Ende finden, entweder im Guten oder im Schlechten.
Zur Zeit heisst es eben noch abzuwarten, ob Timmy gerettet wurde oder nicht.


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gestern um 19:26
Zitat von augustineaugustine schrieb:Von daher ist doch der Erfahrungsschatz in Bezug auf diesen speziellen Aspekt "wie gut kann ein Wal nach so einer Zeit noch schwimmen" doch sehr gering.
Gem. Plan A hat man ein geschaedigtes Tier, welches man auf Verdacht (wird schon gutgehen) in die freie Wildbahn entlassen möchte.
Ist das ethisch?
Ich finde nein. Wenn Timmys Kraefte nicht reichen, wird er untergehen und elendig ersticken.
Oder er schafft es, nochmal zu stranden.

Es gibt ja auch keine Daten dafür, dass ein mehrfach gestrandetes Tier, das einige Wochen herumlag, auf offener See schwimmfaehig ist.
Trial and Error.

Damit bleibt aus meiner Sicht nur: Plan B. Ab in die Reha.
Also in die Wal-Auffangstation.


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gestern um 19:30
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Doch, davon hat Frau Walter-Mommert schon bei einem der ersten Telefon-Interviews (ich glaube mit der Bild) gesprochen, dass das in Betracht gezogen wird, wenn der Wal zu schwach sein sollte. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, war da von einem Angebot aus Holland die Rede.
Danke für die Info! :Y:
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Aber wäre Timmy dann nicht ein klarer Fall fuer die "Reha" gewesen und nicht fuer die umgehende Auswilderung?
So sehe ich das auch, besonders auch, nachdem ich jetzt gehört habe, dass das anscheinend schon früher eine Idee war. Klingt nach einem Zwischending zwischen - komplett in Ruhe lassen und direkt auswildern.
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Wie soll er dann noch die Kondition haben, zu schwimmen und Futter zu jagen?
Das frage ich mich auch, aber ich kenne mich in diesem Bereich auch nicht aus. Vll würde das erst nach mehreren Monaten zum Problem werden.
Zitat von augustineaugustine schrieb:Dass er in der Barge nicht richtig rumschwimmt, hm, vielleicht ist doch nicht so viel Platz oder er ist eingeschüchtert? Fakt ist doch aber, dass er bisher jedes mal, wenn er die Möglichkeit hatte, ein Stück frei zu schwimmen, diese genutzt hat, erst gestern. Er scheint also nicht komplett bewegungsunfähig zu sein. Ob das reicht für den Ozean, ich hoffe es.
Ich hoffe es auch. Aber mich wundert es dennoch, dass es nicht mehr Bewegung gibt. Den Unterschied zur Sandbank müsste er doch eigentlich merken?
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und wenn seine Kraft nicht reicht, dann findet er seinen Frieden in den Weiten des Meeres, wo er hingehört – in Würde und in Freiheit.
Naja, ob es für ihn einen Unterschied machen würde, wenn er trotz aller Mühen letztendlich doch verendet, lasse ich mal dahingestellt. Das ist vll doch etwas zu sehr romantisiert, dann von Freiheit und Würde zu sprechen.

Und was den Walgesang angeht - auch wenn Fr. Tönnies sich jetzt sehr abwertend und süffisant äußert, die Frage sollte sich dennoch gestellt werden. Als der Wal noch auf der Sandbank lag, hieß es, dass er "weinen" würde. Jetzt zeigt er durch den Gesang plötzlich Lebenswillen?


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gestern um 19:35
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Ich hoffe es auch. Aber mich wundert es dennoch, dass es nicht mehr Bewegung gibt. Den Unterschied zur Sandbank müsste er doch eigentlich merken?
Ich kann mir vorstellen, dass er arg gestresst ist und das erst einmal verdauen muss.
Er ist ja auch erst vor kurzem (war es letzte Woche?) 2-3 Stunden frei geschwommen, bevor er leider wieder aufsaß .. da würde mich im übrigen auch mal die Aufarbeitung interessieren. Ist er erneut gestrandet, weil er falsch geguided wurde oder wollte er sich ins seichte Gewässer begeben, damit er sich ausruhen kann?
Das wäre ja wichtig zu wissen bezüglich seiner Schwimmfähigkeit in Nordsee und/ oder Atlantik.


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gestern um 19:43
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Und was den Walgesang angeht - auch wenn Fr. Tönnies sich jetzt sehr abwertend und süffisant äußert, die Frage sollte sich dennoch gestellt werden. Als der Wal noch auf der Sandbank lag, hieß es, dass er "weinen" würde. Jetzt zeigt er durch den Gesang plötzlich Lebenswillen?
Ich sehe diese Interpretationen des Gesundheitszustandes von Timmy durch Wal-Laien auch kritisch.
(Und Backhaus plappert es fröhlich nach).

Das sagt jemand vom Fach (also Lauren) dazu:
Viele Menschen fragen sich, ob Timmys Bewegungen und Lautäußerungen darauf hindeuten könnten, dass er noch einen starken Überlebenswillen hat, sich aber einfach nicht befreien kann. Wie interpretierst Du dieses Verhalten vor dem Hintergrund der bisherigen Informationen zu seinem allgemeinen Gesundheitszustand?

Lauren: Wir haben keine Möglichkeit, die Bedeutung seiner Laute zu deuten, da über die Kommunikation von Walen vieles noch nicht erforscht ist. Ich wäre vorsichtig, diese Laute mit so etwas wie einem Überlebenswillen in Verbindung zu bringen, aber ich bin keine Expertin auf dem Gebiet der Kommunikation von Bartenwalen. Es gibt jedoch Daten, die belegen, dass manche Wale die Lautstärke und Häufigkeit ihrer Laute erhöhen, wenn sie unter Stress stehen und menschengemachtem Lärm ausgesetzt sind, während andere Wale unter ähnlichen Umständen möglicherweise ganz aufhören zu kommunizieren.
Quelle: s.u.

Und wer war noch gleich Lauren - sie dürfte also wirklich viel Erfahrung haben:
Lauren Brandkamp leitet die Rettungseinsätze des Marine Animal Rescue Response-Teams (MARR) entlang eines Küstenabschnitts von etwa 480 Kilometern des Bundessstaats Massachusetts.
Quelle:
https://de.whales.org/2026/04/22/buckelwal-timmy-interview-mit-strandungs-expertin/


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gestern um 19:44
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Und was den Walgesang angeht - auch wenn Fr. Tönnies sich jetzt sehr abwertend und süffisant äußert, die Frage sollte sich dennoch gestellt werden. Als der Wal noch auf der Sandbank lag, hieß es, dass er "weinen" würde. Jetzt zeigt er durch den Gesang plötzlich Lebenswillen?
Ich weiß jetzt nicht, ob das damals von Tierärzten oder Walexperten kam oder eine Interpretation von Beobachtern war. Vermutlich hat er nach Artgenossen um Hilfe gerufen o.Ä. (Spekulation meinerseits). Herr Backhaus hat zu der Zeit übrigens auf die Frage, was genau der Wal tun müsse, damit er ggf. noch mal Rettungsmaßnahmen in Erwägung ziehen würde, gesagt, er müsse u.a. singen (ein weiterer Punkt waren Bewegungen von Flippern und Fluke). Das dürfte ja aus seinem damaligen Expertenkreis gekommen sein. Das Vokalisieren gilt wohl eigentlich als gutes Zeichen (u.a. Atemwege intakt). Gut möglich, dass er auch jetzt nach Artgenossen ruft, sei es aus Stress oder weil er merkt, dass das Wasser (Salzgehalt) sich ändert und er eher mit Antworten rechnet - aber das ist auch reine Spekulation meinerseits.


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gestern um 19:46
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Das dürfte ja aus seinem damaligen Expertenkreis gekommen sein. Das Vokalisieren gilt wohl eigentlich als gutes Zeichen (u.a. Atemwege intakt). Gut möglich, dass er auch jetzt nach Artgenossen ruft, sei es aus Stress oder weil er merkt, dass das Wasser (Salzgehalt) sich ändert und er eher mit Antworten rechnet - aber das ist reine Spekulation meinerseits.
Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass dies von Experten kommt.

Schau mal eines obendrüber, wir haben zeitgleich getippt ;-).


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gestern um 19:49
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Ich weiß jetzt nicht, ob das damals von Tierärzten oder Walexperten kam oder eine Interpretation von Beobachtern war. Vermutlich hat er nach Artgenossen um Hilfe gerufen o.Ä. (Spekulation meinerseits). Herr Backhaus hat zu der Zeit übrigens auf die Frage, was genau der Wal tun müsse, damit er ggf. noch mal Rettungsmaßnahmen in Erwägung ziehen würde, gesagt, er müsse u.a. singen (ein weiterer Punkt waren Bewegungen von Flippern und Fluke). Das dürfte ja aus seinem damaligen Expertenkreis gekommen sein. Das Vokalisieren gilt wohl eigentlich als gutes Zeichen (u.a. Atemwege intakt). Gut möglich, dass er auch jetzt nach Artgenossen ruft, sei es aus Stress oder weil er merkt, dass das Wasser (Salzgehalt) sich ändert und er eher mit Antworten rechnet - aber das ist auch reine Spekulation meinerseits.
Formulierungen wie "Timmy weint die ganze Nacht" hab ich auch hauptsächlich in der Zeitung mit 4 Buchstaben gelesen.
Ich habe mir mal Walgesänge angehört....faszinierend aber mitunter auch echt gruselig :D


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gestern um 19:56
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Gut möglich, dass er auch jetzt nach Artgenossen ruft, sei es aus Stress oder weil er merkt, dass das Wasser (Salzgehalt) sich ändert und er eher mit Antworten rechnet -
Dies könnte gut möglich sein . Lass dich nicht von manchem Brunnenvergifter beeindrucken . Da kommt oftmals nix Gutes heraus. Eine Expertin zu zitieren , die selbst sagt , sie hat keine Ahnung was Hope `Laute bedeuten können. Geht`s noch dämlicher?
diese Laute mit so etwas wie einem Überlebenswillen in Verbindung zu bringen, aber ich bin keine Expertin auf dem Gebiet der Kommunikation von Bartenwalen.
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:aber ich bin keine Expertin auf dem Gebiet der Kommunikation von Bartenwalen.



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gestern um 19:57
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Eine Expertin zu zitieren , die selbst sagt , sie hat keine Ahnung was Hope `Laute bedeuten können. Geht`s noch dämlicher?
Ja - klar: eine Haustieraerztin, die angibt, Waltoene interpretiert zu können.

Lauren ist keine Expertin fuer Bartwale - aber sie kann allg. Die Aussage treffen, dass 'Walgesaenge' nicht gut erforscht sind und bezieht sich all auf die Datenlage von Walen.


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gestern um 20:00
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Und was den Walgesang angeht - auch wenn Fr. Tönnies sich jetzt sehr abwertend und süffisant äußert, die Frage sollte sich dennoch gestellt werden. Als der Wal noch auf der Sandbank lag, hieß es, dass er "weinen" würde. Jetzt zeigt er durch den Gesang plötzlich Lebenswillen?
Sie stellt die Frage doch?
Wal-Experten mögen es deuten.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Naja, ob es für ihn einen Unterschied machen würde, wenn er trotz aller Mühen letztendlich doch verendet, lasse ich mal dahingestellt. Das ist vll doch etwas zu sehr romantisiert, dann von Freiheit und Würde zu sprechen.
Na ja, in der Ostsee wäre es ein weiteres Dahinsiechen, gefangen auf einer Sandbank und ein noch ewig dauerndes quälendes Verenden.
Das anschließende Zerlegen und Ausnehmem an Ort und Stelle bekäme der Wal nicht mehr mit. Würdevoll wäre es aber nun mal nicht.

Im Nordmeer käme es zu einem Walfall, ein schnelleres Sterben innerhalb von Minuten, bei dem der Wal auf den Boden des Ozeans sinkt, dort verbleibt und über die Zeit wieder dem Ökosystem des Meeres zugeführt wird. Er könte so in Freiheit und würdevoll von dieser Welt gehen.

Was ist jetzt daran romantisch?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:02
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Was ist jetzt daran romantisch?
Nichts.
Aber eben auch nicht ethisch, ua unter dem Aspekt des Tierwohls.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Sie stellt die Frage doch?
Wal-Experten mögen es deuten.
Nein, nicht als offene, echte Frage.
Als eine rhetorisch-sueffisante Frage, das ja.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Gut möglich, dass er auch jetzt nach Artgenossen ruft, sei es aus Stress oder....
Dies könnte gut möglich sein
Gesaenge aus Stress sind keine Wohlfühl-Gesaenge.....


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gestern um 20:05
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass dies von Experten kommt.
Schau mal eines obendrüber, wir haben zeitgleich getippt ;-).
Das hab ich schon gelesen. Aber es wäre schon interessant zu wissen, an welchem Datum das Interview gemacht wurde. Veröffentlicht wurde es am 22.4. und da spricht sie von Bewegungen eines Ertrinkenden - aber der Wal ist ja am 20. April über ein paar Stunden selbstständig geschwommen. Mich wundert, dass sie das so gar nicht erwähnt. Auch die Sache mit den Tüchern wird nur als Forderung dargestellt, wurde aber später ja umgesetzt. Ich frage mich, ob das Interview vor Beginn der Rettungsmaßnahmen oder zumindest vor dem selbstständigen Schwimmen am 20. April geführt wurde und dieser Aspekt bei ihren Aussagen nicht berücksichtigt werden konnte.


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gestern um 20:08
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Ich kann mir vorstellen, dass er arg gestresst ist und das erst einmal verdauen muss.
Ja, dass er gestresst ist, davon kann man wohl ausgehen. Vll muss er wirklich erstmal alles verdauen. Aber ich denke da immer an diesen Spruch - treib ein Tier in die Enge und es wird gefährlich... vll rechne ich deshalb auch mit mehr Bewegung, wie zb schlagen oä.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Ist er erneut gestrandet, weil er falsch geguided wurde oder wollte er sich ins seichte Gewässer begeben, damit er sich ausruhen kann?
Das wäre ja wichtig zu wissen bezüglich seiner Schwimmfähigkeit in Nordsee und/ oder Atlantik.
Das dürfte mit eine der wichtigsten Fragen sein.
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Ich sehe diese Interpretationen des Gesundheitszustandes von Timmy durch Wal-Laien auch kritisch.
Ich auch, zumal niemand weiß, was genau bei den Gesängen kommuniziert wird, wie die Dame ja auch sagt.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Ich weiß jetzt nicht, ob das damals von Tierärzten oder Walexperten kam oder eine Interpretation von Beobachtern war.
Ich weiß es auch nicht, aber zumindest äußert sich ja Fr. Tönnies im Video. Und was sie mit diesem süffisanten Kommentar suggerieren will, liegt ja auf der Hand.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Das Vokalisieren gilt wohl eigentlich als gutes Zeichen (u.a. Atemwege intakt). Gut möglich, dass er auch jetzt nach Artgenossen ruft, sei es aus Stress oder weil er merkt, dass das Wasser (Salzgehalt) sich ändert und er eher mit Antworten rechnet - aber das ist auch reine Spekulation meinerseits.
Dass es ein gutes Zeichen bez. der Atemwege sein könnte, das kann ich mir gut vorstellen. Alles darüber hinausgehende dürfte wirklich reine Spekulation sein.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 20:09
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Bewegungen eines Ertrinkenden
Ertrinkende Menschen, die aus einem Instinkt heraus Bewegungen machen.
Dies nimmt sie als Vergleich, um die Bewegungen des Wales zu erklaeren - von einem trinkenden Wal spricht sie nicht:
Die Bewegungen stehen sicherlich im Zusammenhang mit dem Versuch, sich vom Strand weg und zurück in eine schwerelose Umgebung (= tieferes Wasser) zu begeben, doch handelt es sich hierbei um einen grundlegenden physiologischen Instinkt. Man kann das mit einem ertrinkenden Menschen vergleichen, der nach Luft schnappt.
Quelle:
https://de.whales.org/2026/04/22/buckelwal-timmy-interview-mit-strandungs-expertin/
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Auch die Sache mit den Tüchern wird nur als Forderung dargestellt, wurde aber später ja umgesetzt.
Es ist ihre allg. Empfehlung, aber es gab keine Kommunikation zwischen ihr und dem Timmy-Team.


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