@Justsaying @augustine Habt ihr euch denn mal die beiden Aussagen von Tönnies in den beiden unterschiedlichen Statements, beide NACH Ankunft an Land (am 03.05. unmittelbar nachts im Hafen bei Ankunft in Cuxhaven gegenüber u.a. News5 / und am 05.05. in ihrer Praxis gegenüber dem HR) angesehen/angehört?
Für mich sind das unterschiedliche Aussagen.
Zur Freisetzung an sich:
Es kann natürlich möglich sein, dass der Wal dabei Schäden erlitten hat. Wenn der Wal an der Fluke "nur gehalten" wurde und die voll geflutete Barge zeitgleich unter ihm nach vorne rausgezogen wurde, so, wie Fr.Dr.Tönnies das nun in ihrem zweiten Statement gegenüber dem HR geschildert hat, kann das Ganze auch glimpflich ausgegangen sein.
Sie hat natürlich Recht, dass der Wal sicherlich noch in besserer Verfassung gewesen wäre, hätte man in den ersten 14 Tagen der Strandung die Zeit nicht so unnütz verstreichen lassen und eher gehandelt.
Es hätte wohl kein stark angeschlagener kranker Wal eine derart lange Liegezeit, die abenteuerliche Rettungsaktion vor Ort sowie den Transport überhaupt überstanden.
Ich habe immer gesagt, Hauptsache, der Wal kommt in Freiheit und kann in seiner natürlichen Umgebung weiterleben oder wenigstens dort sterben, sollte ihm die Kraft letztendlich fehlen.
Durch die nun indiskutabel unbefriedigende Art der Freisetzung und on top noch mit einem Sender, der anscheinend nicht sendet, ist das Ende nun im Grunde offen. Hat er es geschafft oder nicht.
Ein Gutes hat das Ganze: Jeder kann nun weiter an das glauben, was er möchte. Es gibt aktuell eben keinen Beweis, ob sich der Wal tot oder lebendig in seinem natürlichen Habitat befindet.