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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

1.710 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 08:21
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Natürlich war es schön, dass man den Wal noch einmal kurz auftauchen sah. Ob er da nun in seinem natürlichen Habitat weiter schwimmt oder nicht, weiß aber keiner, da der Tracker leider nicht sendet.
Ob der Sender funktioniert wissen wohl nur die Verantwortlichen , die ihn angebracht haben. Alles andere bleibt spekulativ.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das an die Wände schlagen in der Barge und das Gezogenwerden an der Schwanzflosse könnte ihn derart verletzt haben, dass er daran nun auch elendig zugrunde gehem wrd. Da wäre dann wieder nichts mit "die Natur regelt das" sondern wieder ein menschengemachtes Problem
Könnte , könnte aber auch nicht . Also , wieder nur Spekulation. Niemand weiß etwas Genaues. Solange nicht das Gegenteil bewiesen ist ( das er soweit verletzt wurde , das er nicht mehr schwimm-und tauchfähig ist. , sollte man eher das Positive sehen. Nach den Bildern zu urteilen , konnte er gut schwimmen und auch abtauchen mMn.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Und klar, für alle die gesagt haben (und dazu zähle ich mich auch), Hauptsache der Wal kann wieder frei schwimmen in seinem natürlichen Habitat und entweder schafft er es oder nicht, bleibt nun dieser bittere Beigeschmack und Gedanke "schafft er es oder schafft er es jetzt nur nicht wegen dieser brutalen Hauruckaktion?"
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Im letzteren Fall wäre dann der gesamte vorherige Rettungseinsatz völlig umsonst gewesen und der Wal hat unterm Strich nichts gewonnen. Und das eben nicht, weil "die Natur" das dann so wollte.
Nein , der gesamte Rettungseinsatz war nicht umsonst , denn er war erfolgreich . Auch wenn es bis jetzt kein Riesenerfolg ist . Das Ziel , das der Hauptfinancier , nämlich Herr Gunz ausgab , wurde erreicht , nämlich , Hope dort auszusetzen , wo er hingehört . Auch sprach Herr Gunz in einem Interview davon , das es egal ist , wie lange Hope , es schafft dort zu verweilen. Ergo ist das Ziel erreicht worden , wenn auch unter widrigen Umständen. Sicher wäre es besser gewesen , man hätte Hope weiter nordwestlich ausgesetzt , allerdings wissen wir leider zu wenig über die Begleitumstände.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 08:32
Jo, hab jetzt nicht jeden Beitrag und/oder Gedankenf... verfolgt, aber sieht iwie so aus als ob ....?

die pösen Experten vielleicht doch nicht unrecht hatten :ask:

Nichts weiß ... keine Daten ... iwie ideal ...

... so kann sich jeder glücklich glauben ...

also entweder 1. nu den free timmy sekt täglich runter kippen, romantisch-heroisch ...

oder fragen, ob ... das ganze nicht nur war, ja was?

2. Politisch und behördlich abgesegneter Dilettantismus, und ...

das Verklappen eines moribunden, todkranken Tiers auf hoher See.
Im Interview spricht sie von "politisch und behördlich abgesegnetem Dilettantismus".
...
Diese Aktion ist keine Rettung, sondern das Verklappen eines schwer kranken Tieres auf hoher See.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_101236960/rettung-von-wal-timmy-expertin-rechnet-mit-aktivisten-ab-.html

Ich empfehle das ganze Interview.

Klaro, manche Netz-Helden sagen halt auch, so konnte Timmy wenigestens in "seinem" Habitat ...

Nur blöd, dass ihn vorher niemand fragen konnte, ob ... er das wirklich wollte :ask:
Es reagiert rein physiologisch auf Stressoren. Die Vermenschlichung dient hier primär dazu, die Verantwortung für das Scheitern der Aktion dem Tier zuzuschieben oder den Dilettantismus der Aktion als heroische Rettung zu stilisieren. Das ist fachlich unhaltbar und ethisch äußerst fragwürdig.
...
Echte Tierrettung braucht Expertise statt medialer Inszenierung. Ich verweise hier auf den Paragrafen 1 des Tierschutzgesetzes: Niemand darf einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Diese Aktion ist keine Rettung, sondern das Verklappen eines schwer kranken Tieres auf hoher See.
...
Sich an einer aussichtslosen "Rettung" zu beteiligen, die Schmerzen, Leiden und Schäden maximiert und ohne jegliche Heilungschance ist, stellt nicht nur einen Verstoß gegen geltendes Tierschutzrecht, sondern auch gegen unsere tierärztliche Ethik dar. Man macht sich zum Komplizen einer qualvollen Verlängerung des Sterbeprozesses.
...
Der zuständige Amtstierarzt hätte hier im Sinne des Tierschutzes und des Tierschutzgesetzes handeln müssen. Wenn politische Symbolik aber über das fachliche Urteil von Experten gestellt wird, verliert der Tierschutz.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_101236960/rettung-von-wal-timmy-expertin-rechnet-mit-aktivisten-ab-.html

Nu also was, @Interested ?

Atmet Timmy :ask: Also ja :ask:

Nu ... die Geschichte ist vorbei und over ...

Da wirds jetzt einige Zeit brauchen ... bis das alles verfilmt wird ... dafür brauchts dann etwas, wohl jahrelangen Abstand erst mal ...

Einen Charakter hab ich schon ... der in all dem Krimi-Drama tagtäglich für komödiantische Unterhaltung (comic relief) sorgt ...

Das wäre dann Herr Backhaus ...

Timmy fühlt sich in der Barge "pudelwohl" und seine Mutti wird streng mit ihm schimpfen und so ... ja, ich weiß, Annalena würde sagen, ich Völkerrecht, du Kühemelken ... aber kann man von einem Landwirtschaftsminister nicht vielleicht erwarten, dass er wie - manche Kinder schon - um den Unterschied weiß von Zahnwalen und Bartwalen :ask: M.a.W. "Timmy" ist seine Mutti so etwa scheißegal wie ... ok, Selbstzensur, iwas mit Backhaus ...
„Pudelwohl“ und „heim zu Mutti“?: Die Wal-Aussagen von Minister Backhaus im Faktencheck
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wissen/stress-ertrinken-fangnetze-welche-gefahren-buckelwal-timmy-nach-dem-transport-drohen-15541014.html

Ach ja, das auch noch, @Interested
Die Tierärztin ist nicht die Einzige, die die Rettung des Wals für problematisch hält. Auch Walforscher Peter T. Madsen äußerte sich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sehr negativ über die Rettungsaktion ... Um zu überleben, müsse das Tier fressen. „Dieser Wal schwimmt sehr langsam und ist erschöpft. Die Art, wie Buckelwale fressen, ist aber sehr energieintensiv“, sagt Madsen. „Dass das in diesem Fall funktionieren wird, kann ich mir nicht vorstellen.“ Die Rettungsaktion kritisiert er als Geldverschwendung – und betont, dass man mit dem Geld in Deutschland vermutlich eine ganze Art hätte retten können, beispielsweise eine Vogel- oder eine Mäuseart. Die Rettungsaktion sei außerdem Tierquälerei.
Quelle: https://www.berliner-kurier.de/panorama/wal-timmy-wird-ertrinken-rettung-war-fuer-hope-das-ticket-in-den-tod-li.10034018

Backhaus, das nur noch btw, war mir ja schon mal früher aufgefallen, bei meinem Leib-Thema ... was Backhaus (SPD) so alles glaubt ...
Der NDR erinnerte daran, dass Backhaus bereits Anfang 2022 mit einem überraschenden Exkurs in die Außenpolitik für Aufsehen gesorgt hatte. Kurz vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs sprach er sich dafür aus, Russland in die Europäische Union aufzunehmen, um den damals bereits schwelenden Konflikt zu lösen. "Ich persönlich sage: Russland gehört zu unserem Kulturkreis. ... Ich höre zu Hause auch russisches Fernsehen. Da hat Wladimir Putin gesagt: Russland ist noch nie ein Angriffsstaat gewesen. Ich glaube das", zitierte die "Ostsee-Zeitung" im Januar 2022 den Schweriner Agrarminister.
Quelle: https://www.n-tv.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Backhaus-fuer-Friedensinitiative-durch-Kanzler-Scholz-article24477031.html

Tja ... Spoilerähem, NIMBY :ask:

Aber das Schöne ist ja, @Interested

Wir können diametral, meilenweit und sogar welten-weit auseinander sein und können danach immer noch miteinander :D


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 08:33
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Und mit dem Transport großer Wale hat man keine guten Erfahrungen gemacht (London, 2006) - in England hat man die Konsequenz gezogen, dass man Wale, die zu groß sind, um sie aus der Themse zu retten, töten wird. Um sie nicht unnötig leiden zu lassen:
Aber der lag doch beim Transport quasi auf dem Trockenen, das kann man doch nicht 1:1 vergleichen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 08:40
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Und mit dem Transport großer Wale hat man keine guten Erfahrungen gemacht (London, 2006) - in England hat man die Konsequenz gezogen, dass man Wale, die zu groß sind, um sie aus der Themse zu retten, töten wird. Um sie nicht unnötig leiden zu lassen:
Aber der lag doch beim Transport quasi auf dem Trockenen, das kann man doch nicht 1:1 vergleichen.
Dass dieses Beispiel hier alle paar Seiten wieder bemüht wird, ist wirklich dämlich. Diese Barge war nicht geflutet, sondern trocken!!! Wir alle wissen inzwischen, was mit einem Wal passiert, der auch nur für kurze Zeit komplett trocken aufliegt -- er zerquetscht sich selbst. Wieso kommt @Jan_ dauernd wieder mit diesem Schmarrn an? Das ist in etwa so clever wie: oh, ich habe schon mal versucht, meinen Goldfisch in einem Eimer zu transportieren und er ist sofort gestorben (im Eimer war ganz nebenbei erwähnt kein Wasser....). Sorry, aber das ist doch Getrolle 🤡


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um 08:41
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Aber der lag doch beim Transport quasi auf dem Trockenen, das kann man doch nicht 1:1 vergleichen.
Man konnte nach wie vor auf keinen bestehenden Standard, keine bestehende Technik zurückgreifen, um Timmy zu transportieren.

Und hat diesen nach wie vor nicht. Man hat nichts, wovon man ausgehen kann, dass es funktioniert.
(Vielleicht eine kürzere, breitere Barge mit Oeffnungsmechanismus vorne und hinten?).
Zitat von augustineaugustine schrieb:Wieso kommt @Jan_ dauernd wieder mit diesem Schmarrn an?
Arggg -


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um 08:46
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Ich empfehle das ganze Interview.
Frau Dörnath halte ich persönlich für befangen und ich glaube, dass sie dieses Thema u.a. (nicht ausschließlich) nutzt, um ordentlich Stunk gegen die von ihr gefürchtete "Tierrechtsindustrie" zu machen.

Der Stress von Wildtieren um Zirkus scheint ihr dagegen egal zu sein, die gehören dahin/dazu...


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 08:49
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Frau Dörnath halte ich persönlich für befangen und ich glaube, dass sie dieses Thema u.a. (nicht ausschließlich) nutzt, um ordentlich Stunk gegen die von ihr gefürchtete "Tierrechtsindustrie" zu machen.
Hier zeigt sie gesunden Menschenverstand.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Der Stress von Wildtieren um Zirkus scheint ihr dagegen egal zu sein, die gehören dahin/dazu...
Aber auch der Wal hat sich doch schon soooo mit seinen Betreuern angefreundet....und singt soooo schoen in der Barge....
Das ist doch alles Käse.


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um 09:25
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Man konnte nach wie vor auf keinen bestehenden Standard, keine bestehende Technik zurückgreifen, um Timmy zu transportieren.

Und hat diesen nach wie vor nicht. Man hat nichts, wovon man ausgehen kann, dass es funktioniert.
(Vielleicht eine kürzere, breitere Barge mit Oeffnungsmechanismus vorne und hinten?).
Man lernt doch aus genau solchen Taten oder wie will man sich sonst jemals weiterentwickeln? Menschlicher Fortschritt basiert auf ganz vielen Fehlern!!!! 2006 hat man noch eine Barge ohne Wasser benutzt -- keine gute Idee, wie sich dann gezeigt hat. Jetzt ist man den Transport was das betrifft cleverer angegangen mit der Flutung. Der Wal ist nicht in der Barge verstorben, wie vielfach vermutet, sondern war laut Tierärztinnen vor Ort während der ganzen Überfahrt in einem stabilen Zustand. Nun hatte man aber das Problem mit der Entladung, da der Wal falschrum drin lag --- also wieder ein Learning, dass das am Ende doch ziemlich problematisch sein kann und Wale doch nicht so wendig sind, wie vielleicht gedacht. Sollte es nochmal zu so einer Rettung mit Barge kommen (denn die Grundidee HAT funktioniert, ob es euch passt oder nicht), wird man sich bis dahin vielleicht eine bessere Lösung für die Entladung überlegen oder wie man den Wal gleich richtig rum positioniert. Die Idee von Frau Tönnies mit den Kissen, die vorne reingelegt werden und ihn so immer weiter nach hinten schieben, finde ich da gar nicht so blöd. Diesmal herrschte viel Chaos in dem gesamten Ablauf, vielleicht könnten die Experten da ja auch was erarbeiten, wie man so eine Walrettung geordneter angehen könnte. Die Wissenschaft entwickelt sich immer weiter, sie soll und muss ihre bisherigen Erkenntnisse immer wieder prüfen und infrage stellen. In der Medizin wäre Timmy ein "Case Report", es gibt immer ungewöhnliche, aber umso interessantere Fälle und statistische Ausreißer, aus denen man aber auch neue Erkenntnisse mitnehmen kann, dass z.B. Therapie X in ganz bestimmten Fällen/Konstellationen vielleicht doch helfen kann, einen Versuch Wert sind usw.... in der Humanmedizin werden andauernd bestehende Ansichten relativiert und neue Erkenntnisse gewonnen. Sonst könnte man ja direkt bei sämtlichen lebensbedrohlichen Krankheiten die Flinte ins Korn werfen, ist halt der Lauf der Natur...... sehr human!
Zu den letzten Seiten, die ich nur überflogen habe, als sich der ein oder andere User scheinbar etwas an der Sprengthematik "aufgeilte": Es sieht aktuell danach aus, dass der Wal weiterhin lebt und schwimmt, er hat die Bergung und den Transport stabil überstanden, er ist weggeschwommen und hat geatmet. Das sind Tatsachen. Wollt ihr ernsthaft erzählen, es wäre für Timmy besser, wenn er a) noch immer auf der Sandbank liegen würde oder b) aktuell einen Sprengsatz an seinem Kopf befestigt hätte als sich im offenen Meer zu befinden und dort zumindest mit einer gewissen Chance dauerhaft zu überleben? Bitte, wenn ihr das nächste Mal Bergwandern geht und in irgendeine Schlucht fallt, dann bittet gerne um einen erlösende Kopfschuss. Weil Bergung, Transport und Genesung könnte auch ziemlich unangenehm, angsteinflößend und stellenweise schmerzhaft sein...


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 09:49
Zitat von augustineaugustine schrieb:während der ganzen Überfahrt in einem stabilen Zustand.
Richtig , dies wurde ja bestätigt von den beiden Tierärztinnen an Bord der Schlepper. Und da irrte eine Expertin , nämlich Frau Dörnath gewaltig und befand sich wie viele anderer Experten auf dem Holzweg. Noch so ein "Experte " der Statements abgibt , ohne den Wal jemals in Augenschein genommen zu haben , neben fast ausnahmslos allen Experten, die ins gleiche Bockshorn stießen. Dies wirkt in meinen Augen geradzu hilflos , in Bezug auf Hope. Wobei man Experten in der Regel schon vertrauen sollte , allerdings gaben sie am Beispiel Hope`s keine gute Figur ab. Beim Skispringen mit der Höchstnote 20 bekämen sie von mir max.10 Punkte , da Stürze die max. Anzahl von 7 Punkte bilden , neben anderen Kriterien.
Apathisch, geschwächt, todkrank: Kann Wal Timmy den Transport in die offene Nordsee überleben? Kerstin Alexandra Dörnath hält das für "nahezu ausgeschlossen". I
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_101236960/rettung-von-wal-timmy-expertin-rechnet-mit-aktivisten-ab-.html
Zitat von augustineaugustine schrieb:Nun hatte man aber das Problem mit der Entladung, da der Wal falschrum drin lag --- also wieder ein Learning,
Man konnte ihn schlecht rückwärts von der Sandbank in die Barge verbringen. Von daher haben die Rettungshelfer alles richtig gemacht und ihn vorwärts hineingezogen , bis Hope das letzte Stück von selbst hinein schwamm. Dies sollte man schon als Erfolg ( Teilerfolg) betrachten und dementsprechend auch so bewerten.


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um 09:51
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:Und das Triage-Protokoll für gestrandete Großwale kann man bei Interesse mal googlen....darauf können die sich auch nicht beziehen.
Wenn Du es gefunden hast, verlinke es bitte. Es gibt wuerde mich interessieren.
Zitat von augustineaugustine schrieb:Grundidee HAT funktioniert,
Es lief dtl besser als erwartet - die Barge mit Sandfuellung und dem eingestellten Wasserstand ist ein guter Ansatz.

Und trotzdem:
- man muss noch eine Lösung fuer das Herausführen finden (mehr breite zum Wenden oder vorne und hinten zu öffnen, vielleicht)
- was ist mit der Hochseetauglichkeit? Ansonsten kommt man nicht weiter, als bis zu einer stark befahrenen Schiffsroute
- auch vorher kam es schon zu Gefahrensitutaionen fuer die Mensch, Tier und Barge - und dass Helfer einer dtl Gefahr ausgesetzt sind, geht halt auch nicht

Beim nächsten Wal hat man also nichts, was man mir nichts, dir nichts einsetzten könnte.

Und Verhältnismaessigkeit ist natürlich auch ein Faktor.
Zitat von augustineaugustine schrieb:vielleicht könnten die Experten da ja auch was erarbeiten, wie man so eine Walrettung geordneter angehen könnte.
Andere Länder haben ein Protokol, welches Verantwortlichkeiten und Procedere regelt - das braucht Dt definitiv auch.
Zitat von augustineaugustine schrieb:Wollt ihr ernsthaft erzählen, es wäre für Timmy besser, wenn er a) noch immer auf der Sandbank liegen würde oder b) aktuell einen Sprengsatz an seinem Kopf befestigt hätte als sich im offenen Meer zu befinden und dort zumindest mit einer gewissen Chance dauerhaft zu überleben?
Vielleicht ja. Die Zeit wird es zeigen (sollte der Tracker funktionieren), ob Timmy lang-/laengerfristig überlebt.
Einen Wal auszubringen, der stirbt, weil er zu schwach zum jagen ist, steht auch nicht fuers Tierwohl.
Zitat von augustineaugustine schrieb:Weil Bergung, Transport und Genesung könnte auch ziemlich unangenehm, angsteinflößend und stellenweise schmerzhaft sein...
Dass Menschen nicht gerettet werden (können), kommt doch vor.
Wie dieser gestürzte Sherpa am Monte Picchu vor ein paar Jahren.
Oder R Messner seinen Bruder.

Und zum Sterben kommt man ggf ins Hospiz, aber nicht auf die Intensivstation....
Man 'rettet' nicht um jeden Preis. Weder Mensch noch Tier. Va nicht, wenn absehbar ist, dass es keine Rettung, sprich Ueberleben geben wird.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 09:59
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Und trotzdem:
- man muss noch eine Lösung fuer das Herausführen finden (mehr breite zum Wenden oder vorne und hinten zu öffnen, vielleicht)
- was ist mit der Hochseetauglichkeit? Ansonsten kommt man nicht weiter, als bis zu einer stark befahrenen Schiffsroute
- auch vorher kam es schon zu Gefahrensitutaionen fuer die Mensch, Tier und Barge - und dass Helfer einer dtl Gefahr ausgesetzt sind, geht halt auch nicht
Das ist schön, dass du diese Punkt aufführst. Ohne den Rettingsversuch an Timmy wären wir aber gar nicht in der Lage, uns über solche sinnvollen Aspekte Gedanken zu machen. Und nur so kommt man doch weiter. Auch im Hinblick darauf, dass vielleicht in Zukunft Walstrandungen auch in D zunehmen. Vielleicht müsste man eine spezielle Barge bauen, die dann zum Einsatz kommt und auch hochseetauglich ist. Könnte ein tolles internationales Projekt sein, wenn sich die Dänen nicht gegen Walrettung sperren würden.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:00
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Dies sollte man schon als Erfolg ( Teilerfolg) betrachten und dementsprechend auch so bewerten.
Was bringt der Teilerfolg, wenn man sich damit fuer den nächsten Schritt, die Freisetzung, in eine Sackgasse manövriert hat?

Und da ueber Stunden sehr rabiat mit Tier umgeht, um ihn irgendwie aus der Barge zu kriegen.

Ach ja - dazu gibt es keine Bilder.
Das lässt sich besser verdrängen.

Ohne News5 hatte man von dem ganzen Desaster nichts erfahren, wenn alle zusammengehalten haetten.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:04
Zitat von augustineaugustine schrieb:Könnte ein tolles internationales Projekt sein, wenn sich die Dänen nicht gegen Walrettung sperren würden.
Fuer einzelne Tiere, die nicht von Aussterben bedroht sind, so viel Geld fuer eine einzige Rettung ausgeben?

Vielleicht besser bei den (Geister-)Netzen ansetzen.
Da sterben so viele Tiere, ohne dass wir es sehen.

Oder weniger bei Amazon/Temu bestellen - so viele Transportschiffe stoeren die Orientierung der Wale und Zusammenstöße gibt es auch.

Auch Norwegen und UK sehen die Tötung grosser Wale vor.....und Dänemark lässt sie liegen, ja.

Man muss eben auch auf die Verhältnismäßigkeit schauen.

PS: Pferderennsport ist auch ein sicheres Todesurteil fuer viele Tiere - junge, starke Tiere.


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um 10:09
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Man konnte ihn schlecht rückwärts von der Sandbank in die Barge verbringen
Warum eigentlich?
Genau das war doch noch am Vortag der Plan?

Dann haette man den schwierigen Part gehabt in einem Gelände gehabt, welches leichter zugänglich war. Und wo man auch pausieren und neu ansetzten haette können.

War - rückwirkend - wohl eine Fehlentscheidung, diesen Plan zu ändern.

So ist man mit dem Tier sehr rabiat umgegangen, und keiner kann sagen, ob er da nicht noch weitere Schäden davongetragen hat.


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um 10:12
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Was bringt der Teilerfolg, wenn man sich damit fuer den nächsten Schritt, die Freisetzung, in eine Sackgasse manövriert hat?

Und da ueber Stunden sehr rabiat mit Tier umgeht, um ihn irgendwie aus der Barge zu kriegen.

Ach ja - dazu gibt es keine Bilder.
Das lässt sich besser verdrängen.
Damit widersprichst du dir doch selbst und betreibst nur wilde Spekulationen.
a)Wieso sollte man in eine Sackgasse geraten sein ?
b) Über Stunden ?

Du schreibst noch selbst ..."dazu gibt es keine Bilder." Anhand von keinen Bildern , Statements und Prognosen abzugeben , ist mutig , aber falsch und zudem :troll:


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:13
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Fuer einzelne Tiere, die nicht von Aussterben bedroht sind, so viel Geld fuer eine einzige Rettung ausgeben?

Vielleicht besser bei den (Geister-)Netzen ansetzen.
Da sterben so viele Tiere, ohne dass wir es sehen.

Oder weniger bei Amazon/Temu bestellen - so viele Transportschiffe stoeren die Orientierung der Wale und Zusammenstöße gibt es auch.
Das eine schließt das andere nicht aus, wenn man Tierschutz ernst nimmt, sollte man auch bereit sein, ein Individuum in Notlage zu retten und nicht nur pauschal auf das große Ganze zu verweisen.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 10:14
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:
Zitat von augustineaugustine schrieb:während der ganzen Überfahrt in einem stabilen Zustand.
Richtig , dies wurde ja bestätig
Wie und aufgrund welcher Kriterien bestätigten sie "stabil"?
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Und da irrte eine Expertin , nämlich Frau Dörnath gewaltig
Wo und in welcher Hinsicht "irrte" sie?
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Beim Skispringen mit der Höchstnote 20 bekämen sie von mir max.10 Punkte , da Stürze die max. Anzahl von 7 Punkte bilden , neben anderen Kriterien.
Wie kommst du auf Skispringen? Das ist deine Analogie?
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Von daher haben die Rettungshelfer alles richtig gemacht und ihn vorwärts hineingezogen , bis Hope das letzte Stück von selbst hinein schwamm.
Du kannst beurteilen, dass "Timmy" dabei nicht in seiner Bewegungsfähigkeit beschädigt wurde? Was ist deine Expertise in Sachen Flosen, Rücken bei Buckelwalen?

Und du weißt, wie "Timmy" von Bord gekommen/geschafft wurde?
Ein solches Vorgehen wäre gegen jeden Sachverstand, sagte der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter. „Es ist die Regel Nummer eins bei gestrandeten Walen, sie niemals, wirklich niemals in irgendeiner Weise an der Fluke zu ziehen.“ Die Schwanzflosse sei nur über Bindegewebe und Muskulatur mit dem Rest des Körpers verbunden, daher drohten schnell schwere Verletzungen.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/asdfasadf-buckelwal-im-meer-zustand-und-verbleib-vollkommen-unklar-15551282.html


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um 10:16
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:a)Wieso sollte man in eine Sackgasse geraten sein ?
b) Über Stunden ?
Ein Tier, dass nur einen 'Vorwaertsgang' (Backhaus Worte) hat und so in die Barge eingebracht wurden dass er er nach vorne nicht Hausmann, steckt in einer Sackgasse. Nein?
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:dazu gibt es keine Bilder."
Interessanterweise gibt es keine Bilder.
Und Jeffrey, der Zeuge, sagt liebe nichts in der Öffentlichkeit.

Aber die News5 Drohnenaufnahmen vom Vortag haben das Dilemma doch dtl gezeigt. Nein? Mir schon.

Und danach das Statement der beiden Investoren - sie distanzieren sich, prüfen rechtl Schritte...warum wohl?


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um 10:17
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Wie und aufgrund welcher Kriterien bestätigten sie "stabil"?
Fröhliches Singen. Hust.
Kuschelstunde, und Timmy beschwert sich, wenn er nicht länger gekrault wird. Hust.
(Wenn Tieraerzte Tiere derart vermenschlichen, bekomme ich ja zu viel....)

Die Tieraerzte vom Umweltministerium hatten leider keine Videoschalte zum Wal, wie vereinbart. Schade, eigentlich.


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um 10:24
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:
Zitat von augustineaugustine schrieb:während der ganzen Überfahrt in einem stabilen Zustand.
Richtig , dies wurde ja bestätigt von den beiden Tierärztinnen an Bord der Schlepper. Und da irrte eine Expertin , nämlich Frau Dörnath gewaltig und befand sich wie viele anderer Experten auf dem Holzweg. Noch so ein "Experte " der Statements abgibt , ohne den Wal jemals in Augenschein genommen zu haben
Aber das ist doch auch widersprüchlich. Die hauptverantwortliche Tierärztin hat sich ausgiebig beschwert, dass man sie an zwei (von gut drei) Tagen der Überfahrt überhaupt nicht zum Wal gelassen hat. Am letzten Tag durfte dann auch ihre Kollegin nicht mehr hin.
Das bedeutet, sie konnten den Wal gar nicht während der gesamten Überfahrt "in Augenschein nehmen", trotzdem aber glaubwürdig einen stabilen Zustand für diesen Zeitraum bestätigen?


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