Würde keine der genannten Städte ablehnen.
Wohl auch mit dem Hintergrund: bin in den letzten knapp zwei Jahrzehnten so oft umgezogen, auch im Ausland, oft in Städte die ich vorher nicht mal dem Namen nach kannte und mir vor Umzug allenfalls mal in einem Video etwas ansehen konnte. Arbeitsvertrag, Visum, und los - und schauen wo es da einigermaßen passt. (Falls es arg zu schlimm wäre, wieder weg. War es nie.) Durch Auswahl der Stadtteile und der konkreten Wohnung ließ sich da schon manches anpassen. (Wer das als "schick und teuer" liest: Nein, dem war nicht so. War nach Möglichkeit die günstigere, aber ruhiger gelegenere Wohnung mit Garten weiter draußen, günstigere Miete als zentral.)
abberline schrieb:Endlos nicht, aber kleine Dörfer in schnuckelig düster und alt sind toll. Zieh ich jeder Stadt vor
Finde ich grundsätzlich auch schön, bin ländlich aufgewachsen und ich brauche, will und nutze viele typisch (groß-)städtische Aktivitäten gar nicht, oder die reichen mir mal für 'nen Tagesausflug. Fühlte mich auch als junger Mensch da nicht gelangweilt.
Nur die Pendlerei... Habe früher so gewohnt, dass passende Stellen in 40 km, mit Glück, verfügbar waren, eher in 60 km oder mehr, alles natürlich, typisch "auf dem Dorf", nur mit Auto erreichbar. Wäre für mich keine Dauerlösung und könnte ich bei meinem heutigen Beruf, nur verfügbar in Universitätsstädten, sowieso vergessen. Da ginge nur Wochenendpendler sein (z.B.: Stelle in München oder Regensburg, fürs Wochenende in den Bayerischen Wald pendeln), möchte ich persönlich nicht dauerhaft - da wohnt man ja doch meist in einer kleinen Stadtwohnung und nur knappe 2 Tage die Woche am "eigentlichen" Wohnort, immer nur "auf dem Sprung", Garten kaum realisierbar, viele Hobbies sind auch schwierig.
Ganz angenehm finde ich aber: Vororte von Uni-Städten, mit noch eher dörflichem Charakter. Anbindung an ÖPNV um zur Arbeit zu kommen sollte da sein; einen weiteren Fußweg nehme ich in Kauf solange der Arbeitsweg (Zeit und Entfernung) noch realistisch ist. Am letzten Wohnort in Deutschland z.B. mit 40 Minuten zu Fuß zur Haltestelle: Fand ich okay, die 40 Minuten zu Fuß zähle ich als Spaziergang/Sport, dafür schön ruhige Lage, Waldrandlage mit Garten.
Wohne aktuell in: Einer Uni-Stadt im Ausland die keine Vororte hat, ruhige Lage, Hochhauswohnung. Nutze "typisch städtische" Angebote nur selten (Ausstellungen ab und zu seltener als 1x pro Monat, Essengehen deutlich seltener als 1x pro Monat, sowas wie "Weggehen" = Nachtleben, oder Gruppenveranstaltungen wie "Brunchen gehen" nie).