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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

10 Beiträge, Schlüsselwörter: Genmanipulation
Seite 1 von 1
groomlake
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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

22.03.2005 um 16:42
Geschichte der Genforschung:


- 1865 Mit der Veröffentlichung zu Versuchen mit Pflanzenhybriden von Gregor Mendel wurde die Vererbungslehre zur Wissenschaft.
- 1944 Entdeckung der Nukleinsäuren als träger der Erbanlagen.
- 1953 erste Entschlüsselung der DNA-Struktur.
- 1972 Geburtsstunde der Gentechnik. Zwei US-Forscher gelingt der Nachweis, dass zerschnittene und neu kombiniere DAN in einer lebenden Zelle aktiv wird.
- 1977 Transfer des menschlichen Insulin-Gens auf ein Bakterium. Die industrielle Produktion von Insulin wird möglich.
- 1982 Insulin kommt als erster gentechnisch produzierter Wirkstoff auf den Markt.
- 1983 Transfer eines Gens aus einem Mikroorganismus auf eine höhere Pflanze.
- 1986 Erfolgreiche wirtschaftliche Nutzung in der Landwirtschaft. Erzeugung einer Virusresistenz bei der Tabakpflanze.
- 1988 In den USA wird die Human Genome Organisation (HUGO) gegründet, die heute mehrere hundert Mitglieder in zahlreichen Länder hat.
- 1990 Start des Genomprojektes in den USA (Laufzeit 15 Jahre, Ausstattung 3 Milliarden US-Dollar).
- 1995 das deutsche Humangenom-Projekt beginnt.
- 1999 das erste menschliche Chromosom, Chromosom 22. ist entschlüsselt.
- 2000 im April teilt Craig Venter, Präsident des Privat-Unternehmens Celera Genomics Corp in Rockville (Maryland), mit, dass sein Unternehmen die chemischen Buchstaben im menschlichen Gnom zu 99 Prozent identifiziert habe.


B. Vor- und Nachteile der Genforschung


1. Vorteile: -vorgeburtlichen Gentest / Abbruch der Schwangerschaft bei schweren Erbschäden (wobei die Eltern des ungeborenen Kindes das letzte Wort behalten)
2. Nachteile: - Genprofil könnte Voraussetzung für den Arbeitsmark werden _ Benachteiligung einiger


- Gene könnten Voraussetzung für Versicherungspolicen werden _ Verlust von Versicherungsschutz
- Unterteilung in perfekte und fehlerhaft Menschen _ Verletzung der ethischen Grundrechte
- Krankheitsverursachende Gene können Panikreaktionen auslösen, obwohl es nicht zum Krankheitsausbruch kommen muss


C. Gene in der Medizin und Arzneimittel der neuen Generation


Gentechnik dient zur Analysierung, Kombinierung und Isolierung von Genen. Die Ansicht von Gesundheit und Krankheit hat sich im Zusammenhang mit der Genforschung grundlegend geändert. Arzneimittel werden gentechnisch hergestellt. Diabetes, Herz- Kreislaufkrankheiten, bestimmte Krebsarten, Infektionen, Wachstumsstörungen werden durch gentechnisch veränderte Arzneimittel behandelt.


D. Verbraucherschutz und Beispiele für gentechnisch veränderte Lebensmittel


In der Regel besteht für den Verbraucher keinerlei bekanntes Risiko beim Verzehr von genmanipulierten Organismen, da diese streng beobachtet werden und da es Gesetze gibt, die vorschreiben, dass keinerlei Gefahr für den Verbraucher bestehen darf. Bekannte gentechnisch veränderte Nahrungsmittel sind Soja, Babynahrung, Tomaten und Brot beziehungsweise Brötchen.


2. Praktischer Teil



A. Definition häufiger Begriffe


A.1. Prägimplantationsdiagnostik (PID)



Bei der PID wird einem im Reagenzglas erzeugten Embryo mit einer Pipette eine Zelle entnommen. Das Erbgut, das sich in dieser Zelle befindet, wird dann auf genetische Defekte hin untersucht. Dabei wird das gesamte Erbgut geprüft. Ein Beispiel für eine Anwendungsmöglichkeit der PID ist, wenn beide Eltern das Gen für Mukoviszidose haben. Hätte der Embryo auch den Gendefekt, würde man ihn ,,verwerfen", wenn nicht, würde man ihn in die Gebärmutter einpflanzen. Mit der PID entfiele ein Teil der ,,Schwangerschaften auf Probe".
A. 2. Stammzellen
Stammzellen sind unsere ,,Urzellen", sie besitzen die Fähigkeit, sich in verschiedene Zelltypen, etwa Haut- oder Nervenzellen, zu entwickeln. Es gibt embryonale und ,,adulte" Stammzellen. Die embryonalen Zellen sind die, aus denen letztlich der Mensch mit seinen verschiedenen Organen gebildet wird. Weil sie sich in alle Zelltypen entwickeln lassen, könnte man mit ihrer Hilfe Organe ,,reparieren". Allerdings muss für die Gewinnung dieser Zellen der Embryo vernichtet werden. Bei ,,adulten" Stammzellen gibt es dieses Problem nicht. Die meisten Organe besitzen noch in Erwachsenenalter Stammzellen, die sich in verschiedene Zelltypen differenzieren lassen. Die adulten Stammzellen sind sehr selten und deshalb schwer zu finden.
A. 3. Therapeutisches Klonen
Embryonale Stammzellen lassen sich zwar in jeden Zelltypus entwickeln; damit könnte man etwa das Herz eines erwachsenen Herzpatienten ,,reparieren". Es gäbe aber noch die Gefahr einer Abstoßungsreaktion durch das Immunsystem, das die Embryonalzellen als ,,fremd" einstuft. Dagegen könnte man vorher von dem Patienten das Erbgut entnehmen und es in eine Eizelle pflanzen, der man vorher das ihr eigenes Erbgut entfernt hat. Die embryonalen Stammzellen, die nun im Reagenzglas entstünden, wären geklonte Zellen des Patienten. Diese Stammzellen würden deshalb von ihm nicht abgestoßen werden.

B. Untersuchung der Artikel


1. Reportage: Montag, 28. Mai 2001 ,,Bußpredigt" von Martin Gehlen

In der Reportage wird die Haltung der Kirche zur CDU/CSU beleuchtet, die sich ändert. Es werden Aussagen zur schon lange existierenden Unzufriedenheit über die Durchsetzung der kirchlichen Interessen getroffen. Die Kirche bemängelte schon des Längeren die Haltung der CDU/CSU zur Ausländer- und Asylpolitik. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen die Kirche hauptsächlich an der christdemokratischen Partei Deutschlands orientiert war findet sie nun auch an der Partei Bündnis ´90 die Grünen gefallen. Das passierte, weil die ,,Grünen" eine eindeutig ablehnende Haltung zur Gentechnologie einnehmen, um das ungeborene Leben zu schützen, wie auch die Kirche. Der Artikel ist sachlich geschrieben, da lediglich über das Verhältnis der Kirche zur CDU/CSU berichtet wird und keinerlei Beeinflussung vorgenommen wird.

2. Position/Meinung: Freitag, 25. Mai 2001 ,,Keine Angst vor PID" von Bernd Köppl

Der Autor ist Sprecher der Grünen Partei und benennt Vor- und Nachteile der PID. Zum Beispiel in den er sich positiv für die Früherkennung erblichbedingter Krankheiten und Behinderungen ausspricht, sich jedoch negativ zur Toleranz gegenüber Behinderter positioniert. Er argumentiert mit sehr einleuchtenden Argumenten, da beispielsweise die Erleichterung der Situation unfruchtbarer Mütter nachzuvollziehen bzw. zu unterstützen ist. Grundlegend ist Bernd Köppl für die PID, aber nicht ohne eine ausführliche Debatte in der die gesetzlichen Grundlagen zum Schutz der Embryonen definiert werden.

3. Glosse: Samstag, 19. Mai 2001 ,,Sieh an ein mutiger Konservativer!" von Bernd Ulrich

Der Autor kommentiert in einen ironisch sarkastischen Ton, der aber nicht beleidigend wirkt, die zweite ,,Berliner Rede" Johannes Raus. Rau wird für seine kleinen spitzen Anmerkungen (die sich auf die Haltung des Bundeskanzlers beziehen) vom Autor nahezu gelobt. Wohin gegen der Bundeskanzler stark kritisiert wird.
Durch diese Art des Schreiben wird der Leser in seiner Meinung über Johannes raus stark beeinflusst. Zum Thema Genforschung und zur ethischen Diskussion sagt der Artikel nichts aus.
Es wird lediglich über die Standpunkte der unterschiedlichen Politiker berichtet.


4. Interview: Montag, 21. Mai 2001 ,,Wir dürfen nicht Wege zur Hilfe versperren" Peter Hinze würde von Bernd Ulrich und Rainer Woratschka interviewt.


Peter Hinze nimmt eine wohlwollende Haltung zur Gentechnologie ein. Er beantwortet einige der Fragen mit Beispielen aus anderen Ländern, aber meint dass Deutschland sich nicht nur an diesen orientieren sollte, sondern die ethische und juristische Debatte zu einem Ergebnis bringen sollte. Dieses drückt er auf neutrale Weise aus, denn er ist auf Grund seiner Parteiangehörigkeit nicht beeinflusst. Peter Hinze spricht sich gegen die allgemeine Haltung seiner Partei aus und nimmt eine eher liberale Position ein. Er schafft es en Leser mit treffenden Argumenten von seiner Meinung zu überzeugen. Er sagt, dass Tausende Embryonen bis zum Verlust ihrer biologischen Nutzbarkeit in Stickstoff ruhen und diese medizinische Forschungen genutzt werden sollten.


5. Sachlicher Bericht aus dem Bereich der Wirtschaft: Donnerstag, 31. Mai 2001 ,,Gentechnik-Debatte ist der Forschung voraus" von der Berliner Nachrichtenagentur ,,pet"


Der Bericht befasst sich mit der Problematik für kleine und mittelgroße Unternehmen der Gentechnologiebranche, die durch eine Verschärfung der Gesetze entweder in andere Länder ausweichen müssten, oder mit Wettbewerbsnachteilen zu rechnen haben. Trotzdem sollen keine übereilten liberalen Gesetze erlassen werden, nur um mit anderen Ländern konkurrieren zukönnen. Das Wachstum der Branche (neuentstehende Arbeitsplätze) wird dabei auch eine wichtige Rolle spielen. Dieser Bericht ist auf Grund seiner Gattung ein sehr sachlicher Bericht, der den Leser keines Wegs versucht zu überzeugen, sondern nur mit Hilfe von Statistiken und Zahlen informiert.

3. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse


die Anzahl der unterschiedlichen Arten der Arten von Artikeln ist sehr unterschiedlich, was im Diagramm veranschaulicht wird. Die meisten Artikel sind aus dem Innenpolitischen Bereich, da dort viel Diskussionsstoff vorhanden ist. Es wird hautsächlich über die ethische Frage und die daraus folgenden Gesetzesentwürfe diskutiert zum Beispiel den Schutz des ungeborenen Lebens. Der Anteil humoristisch bearbeiteter texte zu diesem Thema ist dagegen äußerst gering und hat nur indirekt mit dem Thema zu tun, was an der einig auftretenden Glosse erkennbar ist.
Die Artikel wurden größten teils sachlich und neutral geschrieben. Nur Meinungen und Glossen bilden eine Ausnahme da sie die persönliche Meinung des Autors wiederspiegeln. Keiner der Artikel hat mich positiv oder negativ beeinflusst, sondern nur informiert.
Meine eigene Meinung hat sich auch nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema Genforschung nicht geändert. Ich sehe nach wie vor Vor- und Nachteile in der Gentechnologie, die ich schon im theoretischen Teil benannt habe.

daher stellt sich die frage ist es auch schon beim menschen soweit!?


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t.durden
ehemaliges Mitglied

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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

22.03.2005 um 16:46
Da gibs doch schon einen Film !!!!! :D !!!!!!
Gattica oder so......

mit Uma T....
Ewen Hawk.



1. you do not talk about Fight Club
2. geh auf meine HP http://www.keyzer-soze.de.vu/
3. schreib ins Gästebuch
4. :) Bitte :)


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psyclone
ehemaliges Mitglied

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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

22.03.2005 um 16:47
bitte noch ne quelle zu

=[maybe on earth, maybe in the future...Blame!]=


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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

22.03.2005 um 16:48
Ich glaube die Schöpfer der Menschen haben sich schon was bei der Kozeotgion gedacht und da sollte eigentlich nicht drinn rumgefuscht werden


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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

22.03.2005 um 16:48
Ich meine Konzeption


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psyclone
ehemaliges Mitglied

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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

22.03.2005 um 16:57
Link: www.hausarbeiten.de (extern)

seine quelle...

http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/bia/19394.html



=[maybe on earth, maybe in the future...Blame!]=


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cocknose
ehemaliges Mitglied

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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

22.03.2005 um 16:58
Mais?

Alles, was du weißt, ist falsch!


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ophiuchus
ehemaliges Mitglied

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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

23.03.2005 um 13:01
WHHHHHAAAAAAHHHHHHH ich glaube es sind bei den Threads hier schon seit Jahrzehnten experimente an Menschlichen Hirnen gemacht worden und irgendwie hat man versäumt die Resultate weg zuschließen.

Liebe Grüße

@kairi Warum sind es eigentlich ???die Schöpfer der Menschheit???

Der Vogel fliegt,
Der Fisch schwimmt,
Das Reh läuft,
Der Mensch flüchtet.


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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

23.03.2005 um 13:17
Hallo!

@ophiuchus
Ich glaube, da liegst Du falsch....um an einem menschlichen Gehirn Experimente durchzuführen, sollte sichergestellt sein, dass das "Versuchskaninchen" auch so etwas besitzt :-)
Muss also was anderes sein! :-)


Super! hausarbeiten.de...LOL


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ophiuchus
ehemaliges Mitglied

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genmanipulierte menschen schon unter uns?!

23.03.2005 um 13:46
Shit na dann konzentrier ich mich wieder mehr auf die Sachen die ich kann und mit denen ich mich auskenne.


Der Vogel fliegt,
Der Fisch schwimmt,
Das Reh läuft,
Der Mensch flüchtet.


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