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Richtige Informationen - keine Fakenews

212 Beiträge, Schlüsselwörter: Wahrheit, Medien, Fakenews

Richtige Informationen - keine Fakenews

12.08.2020 um 23:07
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Wie gesagt, ich lese Bücher.
Dann musst du dir immerhin niemals Gedanken machen um den Wahrheitsgehalt, wenn du am liebsten Romane ließt.


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12.08.2020 um 23:26
Zitat von AniaraAniara schrieb:Dann musst du dir immerhin niemals Gedanken machen um den Wahrheitsgehalt, wenn du am liebsten Romane ließt.
Tu ich das? Netter Versuch, aber wirkungslos.


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13.08.2020 um 00:06
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Tu ich das? Netter Versuch, aber wirkungslos.
Wie geht nochmal der alte Kalauer: Hier in Deutschland ist Bildung kostenlos, für manche ist sie aber auch noch umsonst.


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13.08.2020 um 08:28
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb:Deswegen ja die Schnittmenge suchen. Wenn man Bildmaterial von Russland und Türkei miteinander vergleicht, kann man herausfinden wer zB alte oder gefälschte Aufnahmen präsentiert. Dann weiß man genau, dass diese und die restlichen Informationen nix taugen.
Du erkennst nur in aller Regel die Fälschung nicht. Du bist ja kein Experte auf dem Gebiet - die aber schon.

Du hast:
eine Aussage, von der Du nicht sagen kannst, ob sie stimmt oder nicht stimmt. Du weißt aber, dass die Quelle nichts wert ist.
Das heißt dann ganz einfach, dass Du der Aussage Null Wahrheitsgehalt zuordnen kannst. Sie ist weder isoliert betrachtet etwas wert noch in Kombination mit anderen Quellen.


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13.08.2020 um 08:31
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Das heißt dann ganz einfach, dass Du der Aussage Null Wahrheitsgehalt zuordnen kannst
Würde ich nicht so sehen. Nach meinen Erfahrungen beinhaltet die mieseste Quelle auch die eine oder andere Wahrheit ... halt Wahrheit gemischt mit Lügen, das ist doch der Trick um Glaubwürdigkeit vorzutäuschen mMn.


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13.08.2020 um 08:32
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:dass die Quelle nichts wert ist.
Wenn ich kein Experte auf dem Gebiet bin kann ich aber auch nicht pauschal sagen, dass die Quelle nichts wert ist. Das sind dann entweder Urteile aufgrund von eigenen Erfahrungswerten oder von Hörensagen.
Ich sag ja, wenn man Experten nicht vertrauen möchte und lieber selbst recherchiert ist das ganze dann immernoch sehr subjektiv wenn ich mit der Einstellung rangehe, dass bspw. RT keine seriöse Quelle ist und komplett ausgeschlossen werden kann.


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13.08.2020 um 08:39
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:In den Massenmedien gibt es kaum was wirklich Interessantes oder gar Neues.
Das ist schlicht Unfug. Es gibt ständig Neues und ständig Interessantes. Halt selten was im Stil von Bigfoot.
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Die schreiben alle voneinander ab.
Sicherlich ist das auch öfters so. Aber das erkennt man ja recht schnell.
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Wenn ich was wissen will, les ich ein Buch darüber
Inwiefern unterscheidet sich ein Buch systematisch von irgend einer anderen Informationsquelle? Klar, der Aufwand, ein Buch zu schreiben, ist höher, als einen Artikel in einer Zeitung. Aber schau Dir z.B. EvD an, viele Bücher und nur Blödsinn. Und er ist nicht der einzige.
Zitat von knackundbackknackundback schrieb:Es gibt Leute, die schwören, ihn gesehen zu haben. Ich glaube denen erstmal. Warum auch nicht?
Na ja, weil auch der Inhalt einer Erzählung ein starkes Indiz dafür ist, ob die Geschichte wahrscheinlich wahr oder wahrscheinlich nicht wahr ist. Wenn Du immer alles erst mal glaubst, nur weil es einer erzählt, hast Du einen riesigen Berg an Information, von dem das allermeiste falsch ist. Alleine dadurch erkennst Du die Punkte, die wahrscheinlich wahr sind, viel schlechter.
Aber ich vermute mal, Dein "ich glaube erst mal" bezieht sich nicht auf alle Themen, sondern eher auf Themen, die Du spannend findest und von denen Du Dir wünschst, sie wären wahr.
Themen, die in "normalen" Medien selten oder nicht vorkommen, weil sie halt keinerlei belastbare Basis haben. Daraus ergibt sich sicherlich auch Deine Kritik, in "Massenmedien" gäbe es nie was Interessantes, sondern immer das selbe Zeug.
Das ist leider ein Problem der Realität - sie ist manchmal spannender als die Fiktion - oft aber eben nicht.


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13.08.2020 um 08:45
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb:Wenn ich kein Experte auf dem Gebiet bin kann ich aber auch nicht pauschal sagen, dass die Quelle nichts wert ist.
Aber mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit. Es geht immer nur um Wahrscheinlichkeiten.
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb:Das sind dann entweder Urteile aufgrund von eigenen Erfahrungswerten oder von Hörensagen.
Das sind Urteile aufgrund einer Expertise. Ich weiß, Du bist der Meinung, jede Ansicht zu irgend einem Thema sei stets gleich viel wert. Aber das ist halt völlig falsch.
Die Meinung eines Kfz-Mechanikers zu meinem Auto ist grundsätzlich viel mehr wert, als die Meinung meines Arztes (sofern der eben kaum Ahnung von Autos hat). Andersherum ist die Meinung dieses Arztes zu einem Gesundheitsproblem (idealerweise in seinem Fachgebiet) grundsätzlich viel mehr wert als die des Mechanikers.
Das heißt nicht, dass die beiden im jeweiligen Fachgebiet des anderen nicht mal einen Treffer landen und im eigenen versagen. Aber wenn man darauf wettet, gewinnt man halt viel, viel öfter, wenn man den Experten fragt.


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13.08.2020 um 08:52
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Das sind Urteile aufgrund einer Expertise. Ich weiß, Du bist der Meinung, jede Ansicht zu irgend einem Thema sei stets gleich viel wert. Aber das ist halt völlig falsch.
Du musst den Kontext sehen in dem ich das geschrieben habe:
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb:Wenn ich kein Experte auf dem Gebiet bin kann ich aber auch nicht pauschal sagen, dass die Quelle nichts wert ist.
Es ging um die eigene Wahrnehmung ob bspw. Bild jetzt eine seriöse Quelle ist oder nicht.
Woher kommt deine Abneigung gegen die Bild? Aus eigener Erfahrung und Wissen. Nicht aus Expertisen, oder hat mal ein Experte ganz ofiziell verkündet, dass die Berichte der Bild nichts wert sind?
Viel mehr wollte ich damit nicht ausdrücken.

Für mich sind nicht alle Quellen gleich viel wert, aber bei der Suche nach einer Schnittmenge sollte man schon alle Quellen heranziehen die man bekommen kann, denn wie du schon gesagt hast kann auch mal jemand einen Treffer landen, der sonst nicht so mit Kompetenz glänzt.


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13.08.2020 um 08:52
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Würde ich nicht so sehen. Nach meinen Erfahrungen beinhaltet die mieseste Quelle auch die eine oder andere Wahrheit
Aber Du hast eben keine Chance, die als solche zu erkennen. Ein Gemenge aus Wahrheit und Lüge ist insgesamt nichts wert, wenn man beides nicht unterscheiden kann.

Und hier spielt es eben eine Rolle, wie glaubwürdig die Quelle ist. Eine eher glaubwürdige Quelle liefert einen höheren Anteil an Wahrheit und damit ist man wahrscheinlicher an der Wahrheit dran.
Eine unglaubwürdige Quelle - z.B. eine, die staatlich gelenkt ist - ist (vor allem) bei politischen Themen in Summe nichts wert. RT mag beim Wetterbericht eine ähnliche Qualität liefern wie die Süddeutsche - aber bei jedem Thema, das irgendwie politisch ist, schwebt bei RT immer drüber, was es dem Kreml nützt.


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13.08.2020 um 09:06
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb:Woher kommt deine Abneigung gegen die Bild?
Daraus, dass die Bild überproportional oft falsche Informationen verbreitet hat und es noch immer macht.
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb:Nicht aus Expertisen, oder hat mal ein Experte ganz ofiziell verkündet, dass die Berichte der Bild nichts wert sind?
http://www.bild-studie.de./, Otto-Brenner-Stiftung https://www.otto-brenner-stiftung.de/

Sieht zwar etwas wild aus, aber man kann prima den Quellen folgen.
Und dann gibt es noch bildblog, Wallraff etc.
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb:denn wie du schon gesagt hast kann auch mal jemand einen Treffer landen, der sonst nicht so mit Kompetenz glänzt.
Das ist aber der Denkfehler. Denn man erkennt es ja nicht.
Der Mechaniker irrt sich zu 99,9% bei der medizinischen Expertise. Du bist in 999 von 1000 Fällen tot (überspitzt). Da hilft Dir das eine Mal, bei dem er zufällig Recht hat, nicht.
Das ist, wie wenn Du aufs Anschnallen im Auto verzichtest, weil in einem von 1000 Fällen der Gurt mehr schadet als nutzt.

Machen wir es mathematisch:
A hat zu 90% recht. B hat zu 10% recht.
Frage ich A, verliere ich in 1 von 10 Fällen.
Frage ich B, verliere ich in 9 von 10 Fällen.
Frage ich beide und bilde die Schnittmenge, verliere ich in 5 von 10 Fällen.

Eine nachweislich schlechte Aussage in eine Abwägung einzubeziehen, verschlechtert immer die Qualität des Gesamtergebnisses.

Ich weiß schon, was Du meinst. Du würdest gerne die Rosinen aus beiden heraus picken und die dann kombinieren. An sich eine gute Idee.
Nur scheitert die Idee an etwas ganz einfachem: Du erkennst die Rosinen nicht. Sie sehen für Dich genau wie die Kotköttel aus und nimmst Du einen Sack mit vielen Rosinen und einen mit wenigen, dann hast du am Ende nicht die Rosinen aus beiden Säcken, sondern eine unbestimmte Mischung aus Rosinen und Kacke aus beiden Beuteln.


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13.08.2020 um 09:26
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Du erkennst die Rosinen nicht. Sie sehen für Dich genau wie die Kotköttel aus und nimmst Du einen Sack mit vielen Rosinen und einen mit wenigen, dann hast du am Ende nicht die Rosinen aus beiden Säcken, sondern eine unbestimmte Mischung aus Rosinen und Kacke aus beiden Beuteln.
Geiler Vergleich xD

Ich verstehe was du damit sagen willst, abwägen muss man je nach Thema trotzdem noch ob die Quelle jetzt unvoreingenommen mit einbezogen werden sollte oder nicht.
Da sind wir aber wieder bei der subjektiven Betrachtung :)


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13.08.2020 um 09:26
Zitat von SmasSmas schrieb:Was bringt es noch gleich, die Meinung anderer zu ignorieren, weil sie anders sind? Nichts gutes jedenfalls.
Achtung, geht es Meinungen oder Fakten?


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13.08.2020 um 09:30
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Eine unglaubwürdige Quelle - z.B. eine, die staatlich gelenkt ist - ist (vor allem) bei politischen Themen in Summe nichts wert. RT mag beim Wetterbericht eine ähnliche Qualität liefern wie die Süddeutsche - aber bei jedem Thema, das irgendwie politisch ist, schwebt bei RT immer drüber, was es dem Kreml nützt.
da hast du recht.
Aber trifft das 'was wem nützt' nicht genau so auf alle Staaten zu - also auch auf unseren?


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13.08.2020 um 09:39
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber trifft das 'was wem nützt' nicht genau so auf alle Staaten zu - also auch auf unseren?
Es trifft auch zu - klar. Aber nicht "genau so".
Zwischen Russland und Deutschland ist das Ausmaß an Einfluss auf die Presse enorm.

Natürlich steht auch in sehr seriösen Medien oft genug Unsinn. Aber eben weniger wahrscheinlich. Und gerade, wenn man mehrere konkurrierende seriöse Medien aus unterschiedlichen Richtungen (also vielleicht nicht nur Springer) heran zieht, kommt man ziemlich weit.
Natürlich nicht 100% verlässlich. Es stimmt schon, dass sich Medien aneinander orientieren ("abschreiben") oder auch irgend einem Schein auf den Leim gehen. Oder sich eine Selbstverpflichtung auferlegt haben, die weitgehend geteilt wird und in manchen Fällen kontraindiziert ist.
Sicherheit gibt es nie. Aber man darf nicht den groben Fehlschluss ziehen, dass - weil es keine Sicherheit gibt - eben alles gleich gut oder schlecht ist. Und es daher egal ist, was man heran zieht.

Man muss eigentlich immer das Mittel nehmen, das mit der höchsten Wahrscheinlichkeit das richtige ist. Da kann man trotzdem noch daneben liegen, aber selten. Und ab und an daneben zu liegen, ist tatsächlich unvermeidbar.


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13.08.2020 um 10:00
@kleinundgrün
Danke dir für dein ausführliches Statement. Finde ich sehr hilfreich und plausibel 😊


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13.08.2020 um 11:00
@kleinundgrün
super Ausführungen, danke!


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13.08.2020 um 11:12
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Natürlich steht auch in sehr seriösen Medien oft genug Unsinn.
Ich denke auch was ist die Quelle und wie mutwillig geschieht dieser Unsinn.

Letzten Endes kommen viele Meldungen von Agenturen wie die DPA, was bedeutet - ja steht basierend auf dieser Meldung Unsinn, ist die Wahrscheinlichkeit höher das es auf der nächsten Zeitung das selbe steht.

Und man darf natürlich auch nicht vergessen das Informationen super schnell verfälscht werden können. man möge nur mal selbst das Spiel Flüsterpost spiele. Gepaart mit einem Zeitdruck, jeder will od. muss eine Story zu erst veröffentlichen - kommt es zig mal zu Falschmeldungen oder Meldungen müssen geändert werden.

Dann noch die Unabsicht dazu... ich erinnere mich wie so viele sich aufgeregt haben das bei 9/11 eines der Gebäude eingestürzt ist bevor es eingestürzt war.
Das wurde damals auf das Drehbuch geschoben....
Das man an einem solchen Tag mal einen Satz im Eifer des Gefechtes unabsichtlich ändert und aus "Gebäude droht einzustürzen" ein "Gebäude stürzte ein" wird... völlig abwegig.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Aber man darf nicht den groben Fehlschluss ziehen, dass - weil es keine Sicherheit gibt - eben alles gleich gut oder schlecht ist. Und es daher egal ist, was man heran zieht.
Jap, sehe ich genauso, denke Quellen/Nachriten/Zeitungen bauen ein vertrauen auf oder nicht. So wie du es beschreibst.

Um beim Beispiel Bild zu bleiben - Bild hat gute Bereiche bei denen die Richtigkeitsquote super hoch ist -> Sport sei hier angeführt.
Und man hat Bereiche die liegen sehr oft daneben - gehört für mich die internationale Politik dazu.
Und die Bild ist das Boulevardblatt schlecht hin, die mit aufgeblähten Schlagzeilen schlicht weg Stimmung und Klicks erzeugen wollen. Wie oft hab ich es erlebt das die Überschrift nicht mal wirklich etwas mit dem Artikel gemein hatte... sowas ist natürlich echt scheiße...

Ansonsten hilft einfach oftmals - nachdenken, sacken lassen, prüfen und weiter geht's.


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13.08.2020 um 11:47
Zitat von scarcrowscarcrow schrieb:Ich denke auch was ist die Quelle und wie mutwillig geschieht dieser Unsinn.
Die Motivation ist sicher ganz verschieden. Einerseits gibt es sicherlich eine mehr oder weniger ausgeprägte Motivation "Qualitätsjournalismus" zu produzieren. Ich denke schon, dass "Berufsehre" in dem Gebiet ein echtes Argument ist. Andererseits gibt es aber Motivationen, die dem entgegen wirken. Jedes gewinnorientierte Unternehmen auf dem Gebiet muss seine Verkaufszahlen im Blick haben und seine Leserschaft bedienen (in deren Meinung bestätigen). Ggf. muss es auch die Beziehungen zu Wirtschaft und Politik im Auge haben.
Und dann gibt es noch die Fehler, die nicht aus böser Absicht entstehen. Der Journalist hat den Sachverhalt nicht richtig verstanden. Oder er hat ihn nicht gut und verständlich wiedergegeben. Oder er konnte aufgrund der Umstände den Sachverhalt nicht richtig erkennen. Oder er hat eine bestimmte Meinung zu dem Thema, welche seinen Bericht färbt.
Zitat von scarcrowscarcrow schrieb:Letzten Endes kommen viele Meldungen von Agenturen wie die DPA
Ja, das ist ein Problem. Aber das ist eine Folge davon, dass Journalismus fast nichts mehr wert ist. Wer ist denn heute noch bereit, Geld dafür zu bezahlen, wenn es alles mehr oder weniger umsonst im Internet gibt.
Zitat von scarcrowscarcrow schrieb:Um beim Beispiel Bild zu bleiben - Bild hat gute Bereiche bei denen die Richtigkeitsquote super hoch ist -> Sport sei hier angeführt.
Ja klar, es hängt am Bereich.


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13.08.2020 um 11:51
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Ja, das ist ein Problem. Aber das ist eine Folge davon, dass Journalismus fast nichts mehr wert ist. Wer ist denn heute noch bereit, Geld dafür zu bezahlen, wenn es alles mehr oder weniger umsonst im Internet gibt.
Immer mehr journalistischer Online-Content kommt hinter die Bezahlschranken. Ich habe den Eindruck, dass das zuletzt noch mal richtig angezogen hat und alle mutiger werden, je mehr Herausgeber mitmachen. Das ist der Wirtschaftlichkeit geschuldet, habe selbst auch damit zu tun - aber wir könnten ein Problem bekommen, weil gleichzeitig Bullshit, Fake News und Propaganda nämlich frei zugänglich bleiben. Die reiben sich doch die Hände.


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