Film: „Who Killed the Electric Car“
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http://chomskytorrents.org/TorrentDetails.php?TorrentID=1980 (Archiv-Version vom 02.10.2006)NEW YORK.Die Rollen in dieser Dokumentation über den Niedergang eines der ersten elektrischenSerienautos der Welt sind klar verteilt. Der „bad guy“ sitzt in Detroit und dieGeschichte beginnt 1990. In diesem Jahr gab es alleine 41-mal Smog-Alarm der höchstenStufe im Großraum Los Angeles, GM zeigte auf der LA-Autoshow den Prototypen einesElektroautos – und ließ ihn wieder verschwinden.
1995 verabschiedet Kalifornienein Gesetz, nach dem in 2003 mindesten zwei Prozent aller zugelassenen Fahrzeugeemissionsfrei sein mussten. Zähne knirschend beugten sich die großen Hersteller und ab1996 rollen erste Elektroautos wie später auch wieder GMs „EV1“ über die Highways.Allerdings wurden sie vorsichtshalber gar nicht erst nicht verkauft, sondern nurverleast. Denn 2003 kam dann der juristische Erfolg: Eine Klage der Automobilindustriebrachte das Null-Emissionsgesetz zu Fall und GM begann sofort, die Elektroautos wiedereinzusammeln. Neue Leasings wurden nicht vergeben, alte Verträge auch gegen den erklärtenWillen der Kunden nicht verlängert, Autos unwilliger Kunden teilweise einfachabgeschleppt. Die emissions- und fast wartungsfreien EV1 verschwanden von der Bildfläche,ebenso wie Modelle von Ford, Honda und Toyota.
Nun holt GM die Vergangenheitwieder ein: Zu den wenigen überzeugten EV1-Fans gehörte ausgerechnet der Filmemacher DeanDevlin. Devlins Dokumentation über das Thema lief jetzt in den amerikanischen Kinos an.„Wir haben den Film gemacht, weil nie jemand die ganze Geschichte erzählt hat“, sagt erheute. Angespornt haben ihn erfolgreiche Doku-Filme „The Inconvenient Truth“ über GlobaleErwärmung, „Bowling for Columbine“ oder „Super Size Me“, ein Film über dieVerkaufspraktiken der Fastfood-Industrie und ihre Folgen.
„Who Killed TheElectric Car“ zeichnet der Geschichte des EV1 nach, befragt Zeitzeugen und spürt einenElektroauto-Friedhof auf, wo selbst fabrikneue Autos darauf warten, geschreddert zuwerden. Lief der Film Ende Juni in nur acht Kinos in den USA an, zeigten ihn diesesWochenende schon alleine in New York zehn Undergroundkinos. Marktbeobachter in Hollywoodglauben, dass der Film es bis zu einer Oscar-Nominierung schaffen könnte.
Quelle: www.handelsblatt.com
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Es geht weniger um den Film als um die in ihm erzählte Story. Bemerkenswert, WIE hiervor den Augen der Öffentlichkeit getrickst worden ist....