@akbas
akbas schrieb:Wenn die Armee ihre Manöver durchführt, lösen sich die Kondensstreifen nach wie vor genau wie früher auf, nämlich ganz schnell, trotz der Luftverschmutzung. Was mich nervt, sind diese Flugzeuge, die bei Schönwetterphasen so lange ihre Schmierfilme hinterlassen, bis es regnet.
Nochmal: Mit der Luftverschmutzung hat es weniger zu tun, weitaus ausschlaggebender ist das Wetter.
Am wichtigsten ist, was
@Bone02943 schrieb: Fronten, also Wetterlagen, kündigen sich durch bestimmte Anzeichen an. Meist hat man vorher in der Höhe eine hohe Luftfeuchtigkeit, dann kommt Cirro- und/oder Altostratus. Dadurch wird der Himmel schon mal milchiger, was man aber nicht unbedingt merken muss. Aber das sind schon die Bedingungen, in denen sich Kondensstreifen länger halten. Und dann kommt halt die Wetteränderung, beim hier Angesprochenen meist in Form von Regen oder von Gewitter. Im Sommer spielt auch oft der Eisschirm eine große Rolle, der eine Zelle ankündigt. Auch da wird der Himmel milchiger. Im letzen Jahr gab es mal eine Zelle über Hannover, deren Eisschirm bis nach Berlin reichte.
Die Reihenfolge ist also: Erst entstehen die Bedingungen für lange Kondensstreifen, dann sieht man die natürlich auch und dann kommt die Wetteränderung. Wer sich damit auskennt, kann u. U. sogar anhand der Kondensstreifen das Wetter für die nächsten Stunden vorhersagen.
Mal ein paar Quellen:
Hier kannst Du sehen, in welcher Höhe welche Bedingungen herrschen:
wetter3.deHier kannst Du feststellen, welches Flugzeug gerade einen Kondensstreifen hinterlässt:
flightradar24.comHier sind die aktuellen Satellitenfotos:
sat24.com (Archiv-Version vom 13.03.2011)Hier sind im Sommer die Gewitter zu sehen:
wetter24.de (Archiv-Version vom 29.12.2010)Hier kann man sich das Ganze sehr genau angucken:
satreponline.org (Archiv-Version vom 26.07.2010)Und hier ist noch eine umfangreiche Linksammlung:
WZ (Archiv-Version vom 13.05.2015)