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Ritueller Missbrauch

Napp
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Ritueller Missbrauch

17.12.2017 um 23:00
Es gibt in Afrika die sog. Muti-Morde.

https://www.welt.de/print-welt/article370693/Scotland-Yard-jagt-afrikanische-Ritual-Moerder.html

Solche Morde und Verstümmelungen werden bestimmt nicht nur von Schwarzen in Afrika begangen, so wie es viele fälschlicherweise glauben.


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18.12.2017 um 00:47
@Napp
Ich wunderte mich schon, kann doch nicht sein dass ich als Frankfurter sowas nicht mitbekommen hätte, aber 2002 ist nun nicht gerade aktuell. Wurde daraus denn mal irgendwas?


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18.12.2017 um 01:34
@Sixtus66
Wenn dich der Fall interessiert, kannst du hier alles in der englischen Wiki nachlesen.
Über eine Verbindung nach Frankfurt finde ich da aber nichts.


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18.12.2017 um 17:27
@Wichtgestalt
Danke.
Ja ich fand sonst auch nichts, nur in dem Artikel oben und dort wird keinerlei Kontext erwähnt. Nur dass halt auch in "Gewässern" von FFM Kinderleichen gefunden wurden etc. - wirkt leicht seltsam. Allerdings ists auch ewig her und damals hatten viele noch keine online Newsportale.


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20.07.2018 um 09:39
Glünggi schrieb am 22.03.2011:Tja und so tappen wir im Dunkeln. Ich wüsste nicht wie man da an Informationen, geschweige denn Beweise gelangen sollte, wenn nicht über die Presse bzw. Publikationen der Opfer..
Den Kontakt mit ehemaligen Opfern zu suchen halte ich für unangebracht. Da es nur der eigenen Informationslust diente, ihnen in der Sele rumzuwühlen.
Es liegt wenn schon an den Opfern, diese Informationen an die Öffentlichkeit zu tragen. Es gibt dafür auch andere Wege als die Presse.
Leider war es mir so schnell nicht möglich, alles durchzulesen. Ich hoffe also das hier noch nicht all zu sehr darauf eingegangen wurde:

Ich kenne so ein besagtes Opfer.
Diesbezüglich ging es um Misshandlungen UND Missbrauch durch Anhänger der katholischen Kirche in einem Kinder- und Jugendheim.
Täter waren Frauen als auch Männer.
Die Taten erstreckten sich über mehrere Jahre;
Opfer waren KINDER und Jugendliche.
Dies wurde auch in den Medien thematisiert.
Da ich mit besagtem Opfer tagtäglich arbeite, interessiert mich dieses Thema natürlich sehr und ich habe mich viel damit auseinander gesetzt.
Einige Informationen konnte ich durch Gespräche in Erfahrung bringen.
Es ist unglaublich was diese Opfer durch machen mussten und unter welchen Umständen sie dort leben mussten.
Strafarbeiten, körperl. Züchtigungen, sexuelle Übergriffe, jede Form von Gewalt,...
Und die Täter sind damit davon gekommen.
Schrecklich!

Gerne würde ich mich weiter mit euch austauschen. :)


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20.07.2018 um 09:54
@SunnyBeatz
Ich schrieb das am 22.03.2011. Ich weiss nicht mal was ich gestern geschrieben habe. :D
Nun es ist 7 Jahre her und viel hat sich nicht wirklich geändert... auch in Sachen Strafmass.
Auch heute noch sind wir auf die Aussagen der Opfer angewiesen und die müssens erstmal schaffen sich aus der Umklammerung der Angst und Scham zu lösen. Und auch heute noch kommen die Täter viel zu oft damit durch.
Es wäre halt mMn schön wenn wir es wenigstens schaffen würden, die Rechtslage etwas anzupassen. Also etwas höhere Strafen für Täter und mehr Zeit für Opfer.. bezüglich Verjährung.
Das "Phänomen" an und für sich wird sich wohl nie aus der Welt schaffen lassen.
It's a mad mad World


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20.07.2018 um 15:15
@Glünggi

Danke für deine Antwort. :)

Du hast Recht. Angst und Scham spielen eine sehr große Rolle.
Es ist schlimm, welche Ausmaße so etwas auf eine (Kinder)Seele haben kann.
Besagtes Opfer leidet noch heute aufgrund dessen unter - zeitweise - starken Halluzinationen (akustisch u. optisch), Angstzuständen, Manie/Depression...
Es kommt - mehr als 50 (!) Jahre danach - immer noch vereinzelt zu Bettnässen etc.
Schlimm!

Auch hier sind die meisten Opfer an der "Verjährung" gescheitert. Ein Herr welcher sich ganz aktiv um einen Prozeß bemühte wurde u.a. unterstellt Unwahrheiten zu verbreiten; auch bekam er in / durch besagte Einrichtung u.a. Hausverbot und eine Anzeige wegen übler Nachrede.

Schlimm finde ich auch, wie viele Mitwisser (oder gar Mittäter) sich ebenfalls aus Angst nicht weiter um Konsequenzen bzw. Meldung des Geschehenen gekümmert haben, weil sie MASSIV eingeschüchtert und auch dann selber zum Opfer wurden.
Und auch, dass einzelne Verantwortliche dann den Weg eines Suizides wählten, als "die Sache zu heiß wurde".


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20.07.2018 um 17:18
@SunnyBeatz
Ja die Opfer leiden meist ein Leben lang darunter. Einige schaffen es mit der Zeit etwas besser damit umzugehen, aber dennoch tragen sie es ein Leben lang mit sich rum.


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20.07.2018 um 22:48
Hier noch ein sehr erhellender Vortrag von Lydia Benecke auf der Skepkon 2018 zum Thema "satanisch-ritueller Missbrauch"...

Youtube: Verschwörungstheorie: Vom satanisch-rituellen Missbrauch (Lydia Benecke u.a.) Skepkon 2018

Deswegen und wegen kritischer Anmerkungen zu einem Beitrag des Deutschlandsfunks über angeblichen satanisch-rituellen Missbrauchs sah sich Lydia Benecke übrigens einem regelrechten Shitstorm auf Facebook ausgesetzt...
https://www.facebook.com/deutschlandfunk/photos/a.348228105208502.86799.162071333824181/1898643486833615/?type=3&theater


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Dazu hat sie ihrerseits sehr ausführlich Stellung bezogen...
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1637918372994231&set=a.291973534255395.69085.100003282523192&type=3&theater


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31.05.2019 um 14:46
Ich halte es für sehr wichtig über die sogenannte "Satanic Panic" aufzuklären, um zu verhindern, dass Menschen in die Fänge rechtsextremer Verschwörungsideologen getrieben werden (siehe Pizzagate) und tatsächliche Missbrauchsopfer vollkommen falsch therapiert werden. Umso skandalöser finde ich es, dass Lydia Benecke ihren Vortrag zum Thema, aufgrund einer inszenierten Protestmalaktion, nicht halten durfte.
Der Frankfurter Club Voltaire hat kurzfristig die Veranstaltung "Satanic Panic Reloaded" mit Lydia Benecke einseitig abgesagt. Laut Holm Hümmler knickte der "Ort für Gegenöffentlichkeit" damit vor einer inszenierten Protestmailkampagne ein, zu der die esoterikgläubige Psychotherapeutin Michaela Huber aufgerufen hatte.

Die Kriminalpsychologin und Schriftstellerin Lydia Benecke stellt seit längerer Zeit auf Vorträgen ihre Bücher und Forschungsergebnisse vor. So war es auch für die kommende Woche geplant. Im Club Voltaire in Frankfurt/M. mit seinen rund 80 Plätzen wollte Benecke über den Verschwörungsmythos des satanisch-rituellen Mißbrauchs sprechen.

Das gefiel der "esoterikgläubige(n) Psychotherapeutin Michaela Huber" jedoch nicht, die über ihren Newsletter vom 18. Mai 2019 ihre Leser und Leserinnen aufforderte, gegen den Vortrag zu protestieren. "Liebe KollegInnen, bitte unterstützt diesen Protest. Frau Benecke wird von Medien hofiert (ist sogar als Expertin bei XY-ungelöst engagiert, gilt dort als 'führende psychologische Expertin auf dem Gebiet der Forensik' – und aktiv in der False Memory-Bewegung. … Es wäre sehr hilfreich, den OrganisatorInnen der u.g. Veranstaltung – wie auch anderer Veranstaltungen mit dieser Dame – gute Argumente dafür an die Hand zu geben, diese Veranstaltungen nicht so stattfinden zu lassen." (zitiert nach einem Kommentar von Lydia Benecke bei Hoaxilla/Fabebook).

Tatsächlich veranlasste dieser lächerliche Aufruf von Frau Huber den Club Voltaire, der sich nach eigenem Bekunden als "Ort für Gegenöffentlichkeit" versteht, die Veranstaltung einseitig abzusagen.

Holm Hümmler schrieb – ebenfalls bei Facebook – über die Verursacherin der Absage: "Huber ist nicht nur eine Hauptvertreterin des Verschwörungsglaubens um satanistische rituelle Gewalt in Deutschland und behauptet in Interviews, es gäbe ein großangelegtes satanistisches Missbrauchsnetzwerk mit 'Tätern bei der Polizei'. In ihrem Buch 'Multiple Persönlichkeiten: Seelische Zersplitterung nach Gewalt' aus dem Jahr 2010 erläuterte sie auch ausführlich, Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung hätten übersinnliche Fähigkeiten wie Telepathie und Telekinese. Dabei beruft sie sich unter anderem auf den kanadischen Psychiater Colin A. Ross, der sich 2008 ernsthaft um James Randis Preis für paranormale Fähigkeiten beworben hat, mit der Behauptung, er könne aus seinen Augen elektromagnetische Strahlen verschießen. Ross erhielt stattdessen Randis Pigasus Award für 'parapsychologische Betrüger'".

Lydia Beneckes Hauptanliegen sei es, Missbrauchsopfer davor zu schützen, auch noch Opfer unseriöser Therapieangebote zu werden. Deshalb wird in den weitgehend wortgleichen Protestschreiben gegen den Vortrag in Frankfurt unterstellt, sie würde die Betroffenen diffamieren.

Über die Entscheidung des Club Voltaire zeigt sich nicht nur Holm Hümmler entsetzt. Auch andere Skeptiker sind darüber fassungslos. Zumal der Veranstaltungsort sehr häufig von der GWUP und der Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung genutzt wurde.

Die beiden "Macher" des Hoaxilla Podcasts schrieben: "Wir hoffen, dass der Vorstand des Club Voltaire noch einmal in sich geht und seine Entscheidung überdenkt bzw. nun auch öffentlich kommentiert. Der Namensgeber des Clubs wäre über diese Entscheidung sicherlich enttäuscht und wir sind es auch!"
https://hpd.de/artikel/frankfurter-club-voltaire-veraergert-skeptiker-16846

Der abgesagte Vortrag dürfte in weiten Teilen dem von der Skepkon 2018 ähneln, der in meinem letzten Post zu sehen ist.

Hier noch eine ausführliche Stellungnahme von Lydia Benecke mit zahlreichen Hintergrundinfos...
https://www.facebook.com/LydiaBenecke.official/posts/2597369380275648?__xts__%5B0%5D=68.ARBshXhYpVx2ibcuM0ZDot0AWu74uwrm...


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31.05.2019 um 19:30
Ach herrje. Ich bin mir im Allgemeinen nicht sicher, ob einige Psychologen diese Verschwörungstheorien wirklich glauben, oder ob sie daran öffentlich festhalten, weil sie mit Büchern darüber, ihren eigenen Behandlungsmethoden bei "multiplen Persönlichkeiten", usw, ihr Geld verdienen.

Bei der hier genannten Dame sieht es aber tatsächlich nach Esoterikgläubigkeit aus, wenn es tatsächlich stimmt, dass sie traumatisierten Menschen generell die Fähigkeit zu Telekinese und Telepathie zuschreibt.

Schändlich, dass durch solche "Protestaktionen" sinnvolle, aufklärerische Vorträge verhindert werden. Dass es ihr nur darum geht, Betroffene vor Scharlatanen zu schützen, und für eine seriöse und wirkungsvolle Therapie einzustehen, glaube ich Lydia Benecke sofort.


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02.06.2019 um 20:17
Aloceria schrieb:Ach herrje. Ich bin mir im Allgemeinen nicht sicher, ob einige Psychologen diese Verschwörungstheorien wirklich glauben, oder ob sie daran öffentlich festhalten, weil sie mit Büchern darüber, ihren eigenen Behandlungsmethoden bei "multiplen Persönlichkeiten", usw, ihr Geld verdienen.
Leider gibt es auch häufig genug den Fall, dass Opferbetreuer/behandler sich von vorneherein einen parteiischen Therapieansatz aussuchen (was nicht per se schlecht ist) und dann durch eigene Unwissenheit das Opfer (oder das vermeintliche Opfer) in Wahnvorstellungen oder falschen Erinnerungen noch verstärken oder diese sogar erst hervorrufen. Das muss gar keine böse Absicht sein oder wissentlich passieren, es reicht schon, wenn man zu suggestiv befragt.


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queeni
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03.06.2019 um 08:40
Ich bin ein Opfer dessen, welches nicht "bekloppt" geworden ist.

Und es ist absolut richtig, dass dieses Netzwerk systematisch versucht, den Opfern Unsinn zu vermitteln. Warum? Damit sie als schwachsinnig abgetan werden, falls sie genug Mut haben, um über alles zu sprechen und Anzeige zu erstatten.

Bei mir haben sie das auch getan. Vollumfänglich. Allerdings bin ich in mir selbst gefestigt und konnte durch die verschiedenen "gespielten" Situationen durchblicken. Als ich damals anfing, darüber zu sprechen, wurde ich schief angeschaut. Da wusste ich lediglich ansatzweise, was ich da kommuniziere. Es war wie ein Puzzle und ergab erst nach und nach einen Sinn.

Ich habe seither versucht andere Oper zu erreichen. Denn ich erinnere mich ziemlich gut. Besonders an Beteiligte und Orte.

Das, was den meisten Opfern fehlt sind die Orte und Personen. Es ist schwer, bei den Aussagen der Opfer durchzusteigen, wenn sie nicht sagen können, wo etwas war. Daher fällt es dann Psychologen und Polizisten sehr schwer dem Ganzen zu folgen. Es ist zu schwammig.

Das Problem bei mir ist, dass ich zwar die Orte und Beteiligten kenne, aber dafür keinen Kontakt zu anderen Opfern habe, die diese Menschen sodann identifizieren können. Also stehe ich mit meiner Aussage dann ziemlich verwaist da. Ich habe schon verschiedene Möglichkeiten probiert, in dieser Richtung voranzukommen. Alleine ist das kaum möglich.

Ich weiß nicht, ob ich folgendes schreiben darf, aufgrund der Föten Regeln, ich bitte daher bereits jetzt um Verzeihung.

1988 oder 1989 (ich war 8 oder 9) war ich mit vielen Kindern Sonntags in der Kirche. Ein Teil der Kinder war in der Kinderklinik. Auf der anderen Seite des Kirchengeländes gab es eine kleine Kapelle. Dort sind immer nur ein paar Mädchen hingebracht worden, die im Vorraum gemalt haben. Auf der Bank lag das Blatt Papier und die Mädchen saßen auf dem Boden davor. Im Kapellenraum standen 5 Sessel. Des Weiteren waren da Champagner und Häppchen. Dort kam man allerdings nur hin, wenn man sagte, dass man Durst und Hunger hätte. Natürlich wurde vorab dafür gesorgt, dass wir schon länger nichts zu trinken und zu essen bekommen hatten.

Weil ich schon vorher solche Erfahrungen gemacht hatte, war ich völlig starr vor Angst und total aufs malen fixiert. Aufgrund dessen habe ich "kognitiv schwach" gewirkt. Glücklicherweise. Ich habe Hunger und Durst ausgeschaltet. Weil ich keine Gegenleistung dafür erbringen wollte. Ich habe nicht mal mit denen gesprochen.

Denn besonders ekelhaft war, dass sie die Mädchen nicht gezwungen haben. Sie suggerierten Ihnen, dass sie die Wahl hätten, zwischen den tollen Sachen und der "Kleinigkeit" zu wählen.

Warum?
Damit haben sie sondiert, wen man später für was ausnutzen kann.

Ich habe mich auf diese Sachen nicht eingelassen, weil ich wusste, dass es falsch ist. Diese Erkenntnis kam aufgrund von diversen, unfreiwillig erlebten Situationen im noch früheren Kindesalter.

Ich möchte noch anmerken, dass dieses System damals auf jeden Fall gigantisch war. Es gab eine "Oberorganisation" und diese hat sodann alles aufgeteilt in viele kleine. Diese vielen kleinen wussten teilweise nicht einmal, warum sie einen Auftrag ausgeführt haben. Sie taten was Ihnen aufgetragen wurde, wurden bezahlt und haben den Mund gehalten. Denn jeder wusste, dass es einen selbst treffen kann.

Und jetzt muss ich leider aufhören, weil ich etwas zu tun habe.

Sollte es jemanden geben, der sich an das erinnert was ich beschrieb - ich habe ein Bild von der Kapelle.

Einen schönen Tag wünsche ich allen.


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03.06.2019 um 18:40
Wenn Ort und Personen bekannt sind, dann müsste die Polizei der Sache doch nachgehen? Da muss man doch nicht erst selber andere Betroffene finden, sondern man kann zur Polizei gehen, sein Anliegen dort vortragen, und die recherchieren dann selber mögliche andere Betroffene. Wäre auch nicht der erste Fall von Kindesmissbrauch in kirchlichem Umfeld, gerade, wenn es noch um den Bereich Kinderheim/Internat, oder andere Formen längerfristiger Unterbringung (hier wird eine Kinderklinik erwähnt) geht.

Ich verstehe allerdings nicht ganz, was das mit dem hier im Thema eigentlich behandelten rituellen Missbrauch durch Sekten, besonders irgendwelche angeblichen Satanistensekten, zutun hat.


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queeni
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Ritueller Missbrauch

03.06.2019 um 20:50
@Aloceria

Ritueller Missbrauch ist viel tiefgehender. Ritueller Missbrauch bedeutet auch gleichzeitig rituelle Gewalt.

Und hätte ich jetzt so ins Detail gehen müssen um eine Rechtfertigung meines Beitrags zu gewährleisten? Das wir unter anderem alle in weißen Kleidern, mit nackten Füßen vor der Kirche standen um sodann diese furchtbaren Dinge mit sehen zu müssen?

Und "Eswareinmal" hat die Zusammenarbeit z. B. mit der Polizei schon gut beschrieben. Was glaubst du wohl, wie deren System aufgebaut ist?

Und denkst du, dass jeder Polizist gleich Bescheid weiß, von was ein Betroffener da gerade spricht? Polizisten sind auch lediglich Menschen.

Ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass diese ganzen Verstrickungen ans Licht kommen. Das ein jeder, der darin eine Rolle spielt und sei es nur durch wissentliches Schweigen, die Konsequenzen dafür tragen muss.

Denn es ist wirklich unglaublich, dass es in unserem Land Menschen gibt, die sich den allerhöchsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht haben und daraus Menschen resultieren, die die Existenz dessen anzweifeln.

Was glaubst du wohl, wie sich ein 4 jähriges Mädchen auf einem Steintisch fühlt, wenn es im Fackelschein, umringt von Menschen in Kutten ist und aufs abscheulichste missbraucht wird?! Und dann, noch nicht mal die Schmerzen gegen sich das schlimmste sind, sondern die Scham! Denn ich z. B. empfand bei den Taten kaum noch Schmerzen, weil ich schon so genutzt wurde, dass es "normal" war. Allerdings war mein Geist erwacht und ich habe gemerkt, was das alles bedeutet. Und das ist ekelhaft.

Und übrigens, hat sich jemand schonal darüber Gedanken gemacht, dass die ganzen Mädchen, die Opfer in diesem rituellen Missbrauch wurden, Kinder bekommen haben?! Was ist wohl mit diesen Kindern passiert? Adoption! Versucht einfach mal nachzuvollziehen, was es bedeutet, in den 80ern Opfer dieses Systems gewesen zu sein.


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Ritueller Missbrauch

03.06.2019 um 21:48
Du schreibst also, in einer Kirche fand, offenbar durch Leute, die dort regulär arbeiten, satanistischer ritueller Missbrauch statt.

Und die Polizei unternimmt auch nichts, obwohl Du Ort und Personen genau nennen kannst, Du von den Tätern sogar den exakten Namen kennst. Im Gegenteil, die Polizei belügt Dich sogar, weil sie mit denen bestimmt unter einer Decke steckt.

In einem anderen Thread schreibst Du, es gäbe keine psychischen Krankheiten, das seien bloß "Illusionen". Aber das soll nicht bekannt werden, denn dann könnten die Psychlogen ja kein Geld mehr verdienen.

Daneben mischen natürlich auch noch die Illuminaten mit, und auch bei einer Person hier im Forum, die über ein ganz anderes (zugegeben erstmal mysteriös wirkendes, aber auch wissenschaftlich völlig unmysteriös erklärbares) Thema schreibt, postest Du in den Thread, dass auch sie vermutlich mit Illuminaten und rituellem Missbrauch in Kontakt gekommen sei.

Und nebenbei schreibst Du in einem selbst eröffneten Thread auch noch was über Entführungen in Deiner Kindheit, von Aliens, und führst auch noch eine ominöse Website irgendeiner Einzelperson, die angibt, sie sei "Gehirnkontrolltrainerin bei den Illuminaten" gewesen, als Beweis an. Und Du kanntest einen Karl Koch, der Ende der 80er Jahre angezündet wurde, aber vermutlich überlebt hat. Der Thread wurde Dir wegen Wirrheit geschlossen. Was ich nachvollziehen kann.


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queeni
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Ritueller Missbrauch

03.06.2019 um 22:28
@Aloceria
Du, dein rezitieren macht das Ganze nicht unwahrer.

Und hättest du alles was ich schrieb gelesen und würdest du dich in diesem Gebiet auskennen, dann wäre alles ganz offensichtlich.

Das Problem an Menschen ist, dass sie lieber AN Hokuspokus und Zauberzauber glauben, als d
an Grausamkeiten, die Menschen begehen.

Und übrigens, ich schrieb nicht, dass es durch die Leute stattfand, die dort regulär arbeiteten.

Ich möchte anmerken, dass man heutzutage, nicht einfach auf eine Wache gehen kann und Verbrechen von vor vielen Jahren anzeigen kann - rein rechtlich geht das natürlich. Man kann auch alle Namen angeben - aber ohne aussagefähige Beweise kannst du nichts, aber auch gar nichts beweisen. Das einzige was dir danach ins Haus flattern wird sind Anzeigen von den angezeigten Personen.

Als einzelner stehst du da ziemlich dämlich da.

Und ich möchte noch anmerken, dass ich meinen geschlossenen Thread in fast derselben Form innerhalb einer Diskussionsrunde schrieb und mir gesagt wurde, dass dies nun etwas verständlicher sei. Auch nachdem ich eine pn schrieb.

Was möchtest du nun bezwecken?
Das alles an den Haaren herbei gezogen ist?
Da wirst du wohl leider auf den Sankt Nimmerleinstag warten.

Mein Zweck ist übrigens klar.
Und ich hoffe, dass sich mehr Menschen trauen, über diese ganzen Dinge zu sprechen. Besonders dann, wenn sie sehen bzw. lesen, dass es Menschen gibt, die keine Angst davor haben, diese Sachen, auch wenn sie für behütete Menschen unvorstellbar sind, zu kommunizieren.

Was glaubst du wohl, warum sich so viele in "psychische Krankheiten" flüchten? Als Kind stellte ich mich als kognitiv schwach da. Weil man dann weitestgehendst in Ruhe gelassen wurde. Sie forderten nicht soviel. Allerdings wusste ich, dass dies nur eine Maskerade war. Es hat mir geholfen, diese Schreckenszeiten zu überleben. So zu überleben, um ein Leben nach "Norm" zu führen. Norm bedeutet, Realschulabschluss mit Quali, gymnasiale Oberstufe, abgeschlossene Ausbildung, solider Arbeitsplatz in einer Rechtsanwaltskanzlei.

Ich habe mich immer dafür geschämt, was ich erlebte. Für das, wofür es keine Worte gibt.

Und wenn du mittlerweile alles, was ich so schrieb, miteinander vergleichst, merkst du, dass der Tenor meiner Aussagen stets derselbe ist. Es kommt lediglich immer etwas hinzu. Denn ehrlich gesagt ist es kaum machbar, alles aufeinmal zu schreiben. Ich habe Informationen von 35 Jahren. Erinnere mich an jedes Gesicht. An jede dahinter stehende Geschichte. Und es waren weit mehr als 20 - 30 Personen, denen ich begegnete.

Und das aller kurioseste ist, dass ich mich stets frage, wie unglaublich mein Gehirn ist. Wie krass es ist, dass es sich soviel merken kann. Natürlich glaube ich nicht, dass ich die einzige bin, deren Gehirn so funktioniert. Ich denke, dass nahezu jeder dazu in der Lage ist, wenn die Angst geht und man sich mutig seinen Erinnerungen entgegen stellt.


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03.06.2019 um 22:40
queeni schrieb:Und übrigens, ich schrieb nicht, dass es durch die Leute stattfand, die dort regulär arbeiteten.
Wie kamen die dann dazu, in der Kirche irgendwelche Dinge zu veranstalten? Solche Gebäude sind doch normalerweise abgeschlossen? Und wie schafft man es, massenhaft Kinder dorthin zu verschleppen, und niemand merkt davon was?
queeni schrieb:Ich möchte anmerken, dass man heutzutage, nicht einfach auf eine Wache gehen kann und Verbrechen von vor vielen Jahren anzeigen kann - rein rechtlich geht das natürlich. Man kann auch alle Namen angeben - aber ohne aussagefähige Beweise kannst du nichts, aber auch gar nichts beweisen. Das einzige was dir danach ins Haus flattern wird sind Anzeigen von den angezeigten Personen.
Das ist nicht erst "heutzutage" so, sondern schon immer. Hingehen, Anzeige erstatten, dann wird ermittelt, und wenn es Beweise gibt, kommt es zum Verfahren, sonst natürlich nicht. Sonst könnte man ja jeder x-beliebigen Person sonstwas unterstellen. Und dass man, wenn man Personen Straftaten bezichtigt, diese gegen einen wegen falscher Verdächtigung oder übler Nachrede vorgehen können, ist auch nichts Neues.
queeni schrieb:Was möchtest du nun bezwecken?
Das alles an den Haaren herbei gezogen ist?
Du musst zugeben, dass irgendwelche Geschichten von Außerirdischen, riesengroßen Verschwörungen, Illuminaten, Gehirnwäschetrainerinnen, die plötzlich im Internet auf irgendeiner obskuren, schlecht programmierten Privatwebsite ihre Reue bekennen, usw, nicht gerade vertrauenswürdig wirken.
queeni schrieb:Was glaubst du wohl, warum sich so viele in "psychische Krankheiten" flüchten?
Du bist also tatsächlich der Meinung, psychische Krankheiten gäbe es nicht? Leute, die psychisch krank wirken, "flüchten" davor (bewusst? absichtlich?) vor irgendwas? Gehirnfunktionsstörungen oder auch hormonelle Störungen, die das Funktionieren des Gehirns beeinträchtigen, gibt es nicht?

Warst Du schonmal in psychologischer Behandlung oder bist es im Moment? Was haben sie diagnostiziert? Haben sie Dir Psychopharmaka gegeben? Ich merke halt, dass Du offenbar sehr negativ gegenüber Psychologen, Psychiatern und ihren Behandlungsmethoden eingestellt bist. Sowas wird doch eine Vorgeschichte haben.


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03.06.2019 um 22:59
@Aloceria
Du, ich erkläre mich nicht weiter. Alles andere ist schon von anderen gesagt worden, warum etwas nicht funktioniert, wie es normalerweise müsste.

Und "massenhaft" habe ich nicht verwendet. Auf jeden Fall nicht in Bezug auf die Mädchen. Unzählige bedeutet, dass es mehr als "ein paar" waren.

Und zu deiner Frage bezüglich einer Diagnostik - ne, war übrigens auch keine Frage. Offensichtlich wirke ich im persönlichen Gespräch mit Menschen nicht wirr oder was auch immer.

Ich bin bodenständig. Und bekomme mein Leben äußerst gut auf die Reihe. Du auch?

Was für eine Krankheit hast hat man denn bei dir diagnostiziert?

Übrigens, ich bin nicht der einzige Mensch, der die Psychopharmaka-Industrie anzweifelt. Wenn das für dich bereits als Grundlage für eine "psychische Krankheit" dient, dann bin ich sprachlos.

Muss ein jeder Mensch, der Abscheulichkeiten erlebte, psychisch krank sein?

Bin ich jetzt deiner Meinung nach "psychisch krank", weil ich meine Erfahrungen verarbeiten konnte und keine psychische Erkrankung entwickelt habe? Entspricht dies nicht der Norm?

Bin ich vielleicht sogar aus dem Grund "psychisch krank", weil ich keine Drogen und kein Alkohol konsumiere und das ja normalerweise bei solchen Erlebnissen sein müsste?

Ich finde es unglaublich frech und anmaßend, überhaupt zu fragen, ob eine Erkrankung vorliegen könnte. Damit stehst du hier auch nicht alleine. Das wird gerne bei "unerklärlichen" Dingen gefragt. Allerdings ist das was ich schrieb, keineswegs unerklärlich. Es ist unfassbar, zu was Menschen in der Lage sind.


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03.06.2019 um 23:14
Du interpretierst aber ganz schön viel in meine simplen Fragen hinein. Ich habe lediglich gefragt, ob Du negative Erfahrungen mit Psychologen oder Psychiatern hattest, oder Ähnliches, weil ich wissen wollte, woher Deine Abneigung gegen diese Ärzte stammt. Mir fiele es nicht ein, so eine Wut auf Berufsgruppen zu entwickeln, mit denen ich noch nie etwas zutun hatte.

Nebenbei Frage ich mich, wieso Du in einem Forum diskutierst, wenn Du sämtliche berechtigten Fragen mit "Ich rechtfertige mich nicht!" ablehnst. Wie zb, wie irgendwelche externen Straftäter ein Kirchengebäude regelmäßig nutzen können. Oder ob Du tatsächlich der Meinung bist, psychische Krankheiten gäbe es gar nicht - obwohl da wissenschaftlich eigentlich keine Zweifel bestehen, dass es zB Funktionsstörungen des Gehirns gibt.


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