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Der Fall Gustl Mollath

2.838 Beiträge, Schlüsselwörter: Betrug, Bayern, Psychiatrie, Psiram, Staatsanwaltschaft, Beate Merk, Gustl Mollath

Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 10:52
Auch die FAZ nimmt sich der Sache an:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/gustl-mollath-verklagt-bayern-auf-rund-zwei-millionen-euro-entscha...
Er fordert rund 2,1 Millionen Euro - der Betrag beinhaltet unter anderem einen Verdienstausfall von rund 350.000 Euro und 800.000 Euro Schmerzensgeld.

Im Zuge eines Wiederaufnahmeverfahrens kam er 2013 wieder frei. Er wurde ein Jahr später freigesprochen, obwohl das Regensburger Gericht der Überzeugung war, dass er seine Frau misshandelt hat.
Da drängt sich mir die Parallele zum Fall Ulvi K. (Peggy Knobloch) auf, zumal seine Betreuerin Gudrun R. in sehr engem Kontakt zu Mollath stand.

Beide sind, bevor sie in die Psychiatrie eingewiesen wurden, nicht wirklich einer regelmäßigen Berufstätigkeit nachgegangen, meinen aber einen imaginären Verdienstausfall geltend machen zu können. Und beide wurden nicht vom Vorwurf der Misshandlung freigesprochen.

Im Fall Ulvi K. hört man seit der Pressekonferenz mit der Kasseler Anwaltskanzlei Henning im Dezember 2016 bezüglich etwaigen Schadensersatz-Forderungen nichts mehr. Auch bei Mollath heißt es, neuer Anwalt, neues Glück, aber ob er erfolgreicher sein wird, bleibt abzuwarten.


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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 11:24
Nachtrag betreffend den angenommenen Verdienstausfall und meine hierzu getroffene Annahme:

https://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/gustl-mollath-entschaedigungszahlung-justizministerium-verteidigt-ang...
Lückenhafte Angaben

Die Behörde weist außerdem darauf hin, dass Mollath außergerichtlich nur lückenhafte Angaben zur Höhe der eingetretenen Schäden gemacht hat. So soll er dem Ministerium beispielsweise nicht mitgeteilt haben, welche Einkünfte er vor seiner Unterbringung in der Psychiatrie hatte.


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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 12:04
Was für ein Eiertanz. In dem Fall scheinen wirklich alle peinlichst darum bemüht zu sein, bloß ja keine Gelegenheit auszulassen, so dumm dazustehen, wie nur möglich.

Als ob die Behörde nicht in der Lage wäre, festzustellen, was der Mann versteuert hat. Das müssten sie ohnehin tun, um sicherzustellen, dass keine Fantasiezahlen angegeben würden.

Wenn´s drum ginge, ihm eine Steuerhinterziehung nachzuweisen, würde sich die Behörde auch nicht zieren.

MfG

Dew


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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 12:37
Dew schrieb:Als ob die Behörde nicht in der Lage wäre, festzustellen, was der Mann versteuert hat. Das müssten sie ohnehin tun, um sicherzustellen, dass keine Fantasiezahlen angegeben würden.
Du weißt aber schon, hoffe ich zumindest, dass wir hier im Zivilrecht unterwegs sind ... Der Gläubiger bzw. Kläger muss substantiiert vortragen. Tut er dies nicht, wird abgewiesen. Ein einfaches, ich will Schadenersatz, sage mir mal, wieviel du mir gibst, genügt hierfür nicht. Peinlich ist allenfalls das Verhalten Mollaths.


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accattone
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 13:33
Dew schrieb:Als ob die Behörde nicht in der Lage wäre, festzustellen, was der Mann versteuert hat.
Was war denn genau sein Beruf bzw. seine Erwerbstätigkeit?

Hat er (Luxus-?) Autos restauriert oder nur weiterverkauft?

Hat er auf seine Rechnung gearbeitet oder auf Rechnung seiner Frau?


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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 14:14
@accattone

Die Mietkosten für die Werkstatt wurde die letzten Jahre von ihr getragen. Denn er scheint wohl eher keine Einnahmen gehabt zu haben, beziehungsweise waren diese so gering, dass es hierfür nicht reichte.

Da gab es, ich glaube im Zusammenhang mit der Scheidung, irgendwelche Aufstellung von ihr, denn das Geld für die Mieten war keine Schenkung sondern geliehen. Ebenso meine ich mich zu erinnern, dass es zwischen den Eheleuten eskalierte, als sie auszog und dann auch nicht mehr bereit war, diese Kosten zu übernehmen. Er hockte dann nur noch im Haus mit runtergelassenen Rolläden.


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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 14:25
@DoctorWho

Wie siehst Du es als Jurist: ist, und wenn ja inwiefern, Mollath Unrecht geschehen?

Ich bin juristischer Laie mit Interesse an Kriminalfällen und ihren Begleitumständen. Und ich habe ein gewisses Rechtsempfinden. Das sagt mir Folgendes:

Ich weiß in dem Fall tatsächlich nicht, ob wir überhaupt noch in irgendeiner Form von "Recht" unterwegs sind.

Was ( mit ) Mollath passiert ist, hat sich doch längst der normalen Rechtsprechung entzogen und ins politische begeben.

Mal vereinfacht:

In der Ausgangslage ist es einem Richter recht und billig erschienen, den Mann wegsperren zu lassen. Und zwar in eine Einrichtung, wo der Rechtsstaat nur noch bedingt funktioniert.

Den Unterschied zwischen einem "Fehler", der dem Richter unterlaufen ist und einem "Justizskandal", den viele zu sehen meinen, sehe ich darin, ob man G.N. tatsächlich aus dem Weg geräumt hat, um der Bank den Rücken für obskure Geschäfte freizumachen.
Ersteres kann passieren, letzteres darf in einem Rechtsstaat nicht.

Letztlich aufgeklärt sehe ich diese Frage "Fehler" oder "Gefallen" nicht. Möglicherweise will das auch niemand zu genau wissen.

Nach etlichem Hin und Her hat ein anderer Richter entschieden, dass das nicht rechtens war, den G.M. in die Klapse zu stecken.

Die Begründung mit der Unterschrift des Arztes, der den Befund nach der Misshandlung aufnahm, während er als Assistent in der Praxis seiner Mutter arbeitete, wirkte für mich als praktizierenden Zahnarzt lächerlich und an der Haaren herbeigezogen. Da müsste ja alles, was ein Assistent während seiner Assistenzzeit, juristisch anfechtbar sein. Welch ein Fest für die Krankenkassen...
Aber es war ja Wahl und da musste Mollath freigelassen werden, praktisch egal wie.

Sowohl die erste Entscheidung als auch die zweite stehen nicht im leeren Raum. Das macht mir Sorgen.

Nehmen wir mal ein aktuelles Beispiel für ein Urteil, das ich ebenfalls für politisch motiviert halte.
In der Nacht zum 1. Februar 2016 waren zwei junge Männer – zu dem Zeitpunkt 24 und 26 Jahre alt – mit bis zu 170 Stundenkilometern durch das Berliner Stadtzentrum gerast und hatten sich auf dem Kurfürstendamm ein verbotenes Rennen geliefert. Dabei passierten sie insgesamt elf Kreuzungen und missachteten mehrere rote Ampeln. Einer von ihnen rammte schließlich an der Kreuzung Tauentzienstraße/Nürnberger Straße einen Geländewagen, der mehr als 70 Meter weit geschleudert wurde. Der 69-jährige Fahrer des SUV starb noch am Unfallort. Im Februar 2017 wurden die beiden Angeklagten vom Berliner Landgericht zu lebenslangen Haftstrafen wegen Mordes verurteilt. Ihr Führerschein wurde ihnen auf Lebenszeit entzogen.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-03/bundesgerichtshof-hebt-berliner-raser-urteil-auf

In dem Fall, so tragisch er ist und so sehr die Angeklagten hart bestraft werden müssen, war es von vornherein Blödsinn, auf Mord zu erkennen. Und mit genau derselben Begründung, mit der das BGH das Urteil jetzt kassiert hat, habe ich das von Anfang an so gesehen.

Die Öffentlichkeit wollte ein hartes Urteil und die Richter haben geliefert. Wider besseren Wissens möchte man sagen.

Erreicht man mit solchen Blamagen schnellere Gesetzesänderungen? Dann wär´s ja noch zu was gut...

Um nochmal auf Mollath zurückzukommen:

Mir, als Laien, kommt es sehr willkürlich vor, wie die Behörde jetzt auf superkorrekt zu machen scheint. Mal von der Frage abgesehen, ob Mollath rein technisch überhaupt in der Lage sein kann, "substantiiert" vorzutragen. Ob er noch Unterlagen betreffs der Zeit hat? Und wenn die nach der Zeit in der Klapse weg sind, wer ist dafür verantwortlich?

Nach den vorliegenden Informationen war G.M. auch schon vor der Affäre niemand, mit dem ich zu tun haben wollen würde.

Mittlerweile verhält er sich fast völlig irrational. Inwieweit man das als "peinlich" bezeichnen kann, lasse ich mal dahingestellt. Vielleicht kann er sich nach der Geschichte gar nicht mehr "normal" verhalten.



MfG

Dew


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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 14:39
Dew schrieb:Den Unterschied zwischen einem "Fehler", der dem Richter unterlaufen ist und einem "Justizskandal", den viele zu sehen meinen, sehe ich darin, ob man G.N. tatsächlich aus dem Weg geräumt hat, um der Bank den Rücken für obskure Geschäfte freizumachen.
Ersteres kann passieren, letzteres darf in einem Rechtsstaat nicht.
Dass die Vorwürfe, die Mollath wegen der Bankgeschäfte getätigt hatte, nicht stimmten, das ist doch inzwischen hinlänglich bewiesen worden. Zudem wurden die Geldverschiebungen in die Schweiz nicht von einer Bank, sondern von seiner Frau getätigt. Ob dieses Geld dann steuerlich von den Eigentümern ordnungsgemäß angegeben wurde, das lag nicht in der Pflicht seiner Frau.

Dass er seine Frau misshandelt hat, steht außer Frage. Er kam in die Psychiatrie, weil er gemeingefährlich war. Den Freispruch bekam er, weil nicht auszuschließen war, dass er zu dem Zeitpunkt schuldunfähig gewesen sein könnte.

Worum es bei dem Skandal geht, ist, dass er so lange Zeit in der Psychiatrie verblieben war.


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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 16:02
@emz
emz schrieb:Dass die Vorwürfe, die Mollath wegen der Bankgeschäfte getätigt hatte, nicht stimmten, das ist doch inzwischen hinlänglich bewiesen worden. Zudem wurden die Geldverschiebungen in die Schweiz nicht von einer Bank, sondern von seiner Frau getätigt. Ob dieses Geld dann steuerlich von den Eigentümern ordnungsgemäß angegeben wurde, das lag nicht in der Pflicht seiner Frau.
Es tut mir leid, aber was möchtest Du mir jetzt sagen?

Ich konnte bislang keine Quelle finden, in der steht, dass es keine obskuren Geldverschiebungen gegeben hat. Im Gegenteil.

Die damalige Justizministerin Merk im Eingangspost:
Dass diese jetzt offenbar zu steuerlich relevanten Ergebnissen kommt, steht also nicht im Widerspruch zur Staatsanwaltschaft. Im Übrigen hat die Staatsanwaltschaft die Finanzbehörden selbst eingeschaltet und damit alles zur Aufklärung getan, was in ihrer Macht lag.
Da die Frau zu der Zeit als Vermögensberaterin bei der Bank arbeitete, waren diese Zweige ihrer Tätigkeit wohl kaum zu trennen.

Ich stelle fest, dass diejenigen, die Mollath rundheraus verdammen genauso übers Ziel hinausschießen wie die, die ihn am liebsten heiligsprechen wollen.

Eine neutrale Haltung ihm gegenüber scheint schwer einnehmbar zu sein.

MfG

Dew


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Der Fall Gustl Mollath

02.03.2018 um 16:34
Dew schrieb:Da die Frau zu der Zeit als Vermögensberaterin bei der Bank arbeitete, waren diese Zweige ihrer Tätigkeit wohl kaum zu trennen.
Die Gelder, die sie in die Schweiz verbrachte, hatte sie an ihrem Arbeitgeber vorbei transferiert, deshalb gab es doch diesen riesigen Ärger.

Ich habe aber jetzt nicht die Absicht, weitere deiner Thesen zu entkräften. Lies dich ins Thema ein.
Dew schrieb:Eine neutrale Haltung ihm gegenüber scheint schwer einnehmbar zu sein.
Da sehe ich auch keine Notwendigkeit, einem Mann gegenüber, der sich von seiner Frau aushalten lässt und sie nachweislich misshandelt, eine neutrale Haltung gegenüber einzunehmen.


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Der Fall Gustl Mollath

08.03.2018 um 09:39
Irgendwie habe ich da gerade ein Déjà-vu, wenn ich von den Schadensersatzforderungen Gustl Mollaths lese. Fühle ich mich doch sehr an den Fall U.K. (Peggy Knobloch) erinnert und ich denke, auch das Ergebnis wird nicht anders aussehen.

Beide saßen viele Jahre in der Psychiatrie
Beide hatten Wiederaufnahmeverfahren
Beiden wurden Misshandlungen vorgeworfen. Bei UK an Kinder, bei Mollath an der Ehefrau
Beide wurden von diesen Vorwürfen wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen
Beide fordern Schadensersatz in Millionenhöhe
Beide begründen die Forderung u.a. wegen Verdienstausfalls
Beide sind keiner finanziell einträglichen Tätigkeit nachgegangen


Zur Erinnerung ein Video vom Dezember 2016:
https://www.tvo.de/mediathek/video/fall-peggy-ulvi-kulac-will-schadenersatz-fordern/


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Der Fall Gustl Mollath

12.03.2018 um 18:02
emz schrieb:Irgendwie habe ich da gerade ein Déjà-vu, wenn ich von den Schadensersatzforderungen Gustl Mollaths lese. Fühle ich mich doch sehr an den Fall U.K. (Peggy Knobloch) erinnert und ich denke, auch das Ergebnis wird nicht anders aussehen.

Beide saßen viele Jahre in der Psychiatrie
Beide hatten Wiederaufnahmeverfahren
Beiden wurden Misshandlungen vorgeworfen. Bei UK an Kinder, bei Mollath an der Ehefrau
Beide wurden von diesen Vorwürfen wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen
Beide fordern Schadensersatz in Millionenhöhe
Beide begründen die Forderung u.a. wegen Verdienstausfalls
Beide sind keiner finanziell einträglichen Tätigkeit nachgegangen
Ich bin der Meinung, beide Fälle zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Es gibt gravierende Unterschiede.
Im Fall Gustl Mollath war die treibende Kraft im Hintergrund, eine andere wie im Fall U.K. (Peggy Knobloch)
Was den materiellen Schaden betrifft, greift die explizite Betrachtung des Opfers zu kurz.
Materieller Schaden, durch ein Fehlurteil, kann auch im Umfeld entstehen.


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Der Fall Gustl Mollath

12.03.2018 um 18:17
3THINKER schrieb:Im Fall Gustl Mollath war die treibende Kraft im Hintergrund, eine andere wie im Fall U.K. (Peggy Knobloch)
Welche Kräfte im Hintergrund?
3THINKER schrieb:Was den materiellen Schaden betrifft, greift die explizite Betrachtung des Opfers zu kurz.
Materieller Schaden, durch ein Fehlurteil, kann auch im Umfeld entstehen.
Bei Verdienstausfall?


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Der Fall Gustl Mollath

12.03.2018 um 18:35
emz schrieb:Beide begründen die Forderung u.a. wegen Verdienstausfalls
Beide sind keiner finanziell einträglichen Tätigkeit nachgegangen
Gustl Mollath hatte eine Autowerkstatt.
Zumindest wird das in diesem Filmbericht so dargestellt.

Der Fall Mollath | Die Story im Ersten:


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Der Fall Gustl Mollath

12.03.2018 um 18:39
Die Frage nach den treibenden Kräften im Hintergrund, wird in diesem Filmbericht auch beantwortet.
Was den Fall Gustl Mollath betrifft.


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Der Fall Gustl Mollath

12.03.2018 um 18:43
Was den Fall U.K. (Peggy Knobloch) betrifft, gehe ich nicht weiter darauf ein, da das zum einen ein anderer Fall ist und zum anderen derThread Peggy Knobloch gestern von der Moderation geschlossen wurde.


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Der Fall Gustl Mollath

12.03.2018 um 19:08
3THINKER schrieb:Was den Fall U.K. (Peggy Knobloch) betrifft, gehe ich nicht weiter darauf ein, da das zum einen ein anderer Fall ist und zum anderen derThread Peggy Knobloch gestern von der Moderation geschlossen wurde.
Zu spät, du bist bereits in deinem vorangegangenen Beitrag darauf eingegangen. Also lass wissen, welche geheimnisvollen Kräfte im Hintergrund du ansprachst. Die Schließung des Threads sollte da kein Hinderungsgrund sein.
Thesen in den Raum zu werfen und dann auf ein dreiviertelstündiges Video hinzuweisen, dass eine Erklärung beinhalten soll, ist nicht akzeptabel.
3THINKER schrieb:Gustl Mollath hatte eine Autowerkstatt.
Selbige hatte er, bis ihn seine Ehefrau verließ und nicht mehr bereit war, die Miete hierfür zu bezahlen, die er aus eigener Leistung nicht in der Lage war aufzubringen. Danach versteckte er sich auf dem Dachboden seines Hauses. Er hätte ohne Werkstatt auf dem Dachboden sitzend welchen Verdienst erzielen können, wäre er nicht in die Psychiatrie gekommen?


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Der Fall Gustl Mollath

12.03.2018 um 19:42
@emz
Sinnlos, von @3THINKER irgendeine vernünftige Antwort zu erwarten. Wie üblich nur Getrolle ...


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Der Fall Gustl Mollath

13.03.2018 um 05:33
emz schrieb:Danach versteckte er sich auf dem Dachboden seines Hauses. Er hätte ohne Werkstatt auf dem Dachboden sitzend welchen Verdienst erzielen können, wäre er nicht in die Psychiatrie gekommen?
Wie ich bereits schrieb, betrieb Gustl Mollath eine Autowerkstatt.
Das kann man auch hier nachlesen:

Wikipedia: Gustl_Mollath
Leben

"Mollath besuchte die Nürnberger Waldorfschule und schloss 1976 an der Hiberniaschule in Herne mit Fachhochschulreife und Gesellenbrief ab.[1] Anschließend begann er ein Maschinenbaustudium, das er abbrach. 1981 arbeitete er für rund zwei Jahre im Bereich Controlling bei MAN[1] und gründete danach die Kfz-Werkstatt Augusto M,[2] die auf Reifenhandel, Tuning und Restaurierung von Oldtimern spezialisiert war."

"1978 lernte Mollath seine Frau Petra (1960–2017)[3] kennen. Sie arbeitete von 1990 an als Vermögensberaterin, zuletzt bei der Hypovereinsbank.[4][5] Sie heirateten 1991.[6] Nach Angaben der Ehefrau kam es im August 2001 in der gemeinsamen Wohnung zu einer tätlichen Auseinandersetzung mit Körperverletzung. 2002 zog sie aus, 2004 erfolgte die Scheidung."
emz schrieb:Thesen in den Raum zu werfen und dann auf ein dreiviertelstündiges Video hinzuweisen, dass eine Erklärung beinhalten soll, ist nicht akzeptabel.
Das sind keine Thesen sondern für jeden einsehbare Informationen.
Was den Fall U.K. (Peggy Knobloch) betrifft, habe ich mich schon unmissverständlich geäußert.
3THINKER schrieb:Was den Fall U.K. (Peggy Knobloch) betrifft, gehe ich nicht weiter darauf ein, da das zum einen ein anderer Fall ist und zum anderen derThread Peggy Knobloch gestern von der Moderation geschlossen wurde.


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Der Fall Gustl Mollath

13.03.2018 um 05:59
3THINKER schrieb:Wie ich bereits schrieb, betrieb Gustl Mollath eine Autowerkstatt.
Die ihm seine Frau bis zu ihrem Auszug finanzierte und dann schließen ließ.
Wo kein Verdienst ist, kann man keinen Verdienstausfall geltend machen. So einfach ist das.


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