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Atlantis – prähistorische Hochkultur oder frühester Science Fiction?

1.462 Beiträge, Schlüsselwörter: Atlantis, Eiszeit, Grewis, Pröhistorische Hochkultur

Atlantis – prähistorische Hochkultur oder frühester Science Fiction?

03.03.2019 um 11:55
sidin schrieb:Die Frage die ich hatte war wer die Ringe gemacht hat, aus Menschenhand oder war es Natürlich gegeben
Wer Götter hat, kann auch Berge versetzen ;)
(...)Wie schon im Obigen erzählt wurde, daß die Götter die ganze Erde unter sich teils in größere, teils in kleinere Teile verteilt und sich selber ihre Heiligtümer und Opferstätten gegründet hätten, so fiel auch dem Poseidon die Insel Atlantis zu, und er verpflanzte seine Sprößlinge, die er mit einem sterblichen Weib erzeugt hatte, auf einen Ort der Insel von ungefähr folgender Beschaffenheit: Ziemlich in der Mitte der ganzen Insel, jedoch so, daß sie an das Meer stieß, lag eine Ebene, welche von allen Ebenen die schönste und von ganz vorzüglicher Güte des Bodens gewesen sein soll. Am Rande dieser Ebene aber lag wiederum, und zwar etwa sechzig Stadien vom Meere entfernt, ein nach allen Seiten niedriger Berg. Auf diesem nun wohnte einer von den daselbst im Anfange aus der Erde entsprossenen Männern, namens Euenor, zusamt seiner Gattin Leukippe, und sie hatten eine einzige Tochter, Kleito, erzeugt. Als nun dies Mädchen in das Alter der Mannbarkeit gekommen war, starben ihr Mutter und Vater; Poseidon aber ward von Liebe zu ihr ergriffen und verband sich mit ihr. Er trennte deshalb auch den Hügel, auf welchem sie wohnte, rings herum durch eine starke Umhegung ab, indem er mehrere kleinere und größere Ringe abwechselnd von Wasser und von Erde um einander fügte, und zwar ihrer zwei von Erde und drei von Wasser, und mitten aus der Insel gleichsam herauszirkelte, so daß ein jeder in allen seinen Teilen gleichmäßig von den anderen entfernt war; wodurch denn der Hügel für Menschen unzugänglich ward, denn Schiffe und Schiffahrt gab es damals noch nicht. Für seine Zwecke aber stattete er die in der Mitte liegende Insel, wie es ihm als einem Gotte nicht schwer ward, mit allem Nötigen aus, indem er zwei Wassersprudel, den einen warm und den andern kalt, dergestalt, daß sie aus einer gemeinsamen Quelle flossen, aus der Erde emporsteigen und mannigfache und reichliche Frucht aus ihr hervorgehen ließ.(...)
[Platon: Sämtliche Werke. Band 3, Berlin [1940].


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sidin
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Atlantis – prähistorische Hochkultur oder frühester Science Fiction?

03.03.2019 um 12:15
@Nemon


(Wer Götter hat, kann auch Berge versetzen ) Danke für die Antwort. :-)

Klingt ja spannend, also die Götter waren es und Poseidon und jeder der Götter bekam ein Teil von der Erde.

Zwei von Erde und drei Ringe von Wasser

Das ganze sich Vorzustellen ist noch schwer, das muss ich mir noch ein paarmal durchlesen.


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Realo
Diskussionsleiter
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Atlantis – prähistorische Hochkultur oder frühester Science Fiction?

03.03.2019 um 12:17
sidin schrieb:Also kommen sie alle aus der gleichen Ecke, also muss man ja doch davon ausgehen es gab so eine sehr alte Kultur noch vor Mesopotanien

Die Harappa Kultur
Nein, die Induskultur entstand ja erst vor 4800 Jahren, also über 4000 Jahre später. es kann sich bei den uralten Städten nur um die Vorgänger-Kultur handeln. Eine weitere dieser alten Städte ist Wikipedia: Shahr-e_Sukhteh, zeitlich ebenfalls vor Harappa. Dann gibt es noch die Helmand Kultur und die Jiroft Kultur (Letztere mit eigener Schrift), die zeitgleich, aber etwas früher als Harappa existierten, etwas westlich davon (Ost-Iran).

Es könnte sein, dass in diesen zeitlich etwas vor Harapopa entstandenen Kulturen Elamisch die Sprache war, während Harappa bzw. Induskultur wohl die dravidische Sprache hatte.


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Atlantis – prähistorische Hochkultur oder frühester Science Fiction?

03.03.2019 um 14:01
sidin schrieb:also muss man ja doch davon ausgehen es gab so eine sehr alte Kultur noch vor Mesopotanien
und
CICADA3301 schrieb:Die meines Wissens nach ältesten Kulturen sind halt diese hier:
Wikipedia: 12._Jahrtausend_v._Chr
Hier wird einiges durcheinandergeworfen. Kulturen gibt es seit Anbeginn der Menschheit vor rund 2,5 Millionen Jahren. Die älteste Kultur wäre dann die des Oldowan. Wenn, dann geht es um urbane, also städtische Kulturen. Und selbst da müßte man nochmals unterscheiden, ob es sich um eine bäuerliche Kultur handelt, in der es "halt auch erste Städte gab", oder um eine von eben diesen Städten dominierte Kultur. Dies ist freilich archäologisch schwer zu belegen. Daher konzentriert man sich a) auf das Aufkommen von Städten, und - vor allem - b) auf das Aufkommen von Hochkulturen / Zivilisationen.

Und was Hochkulturen betrifft, so sind wir bei der Wende vom 4. zum 3. vorchristlichen Jahrtausend nun mal im Anfangsbereich dieser Geschichte. Und zwar im Großraum des "Alten Orient".

Wird hier also nach den ältesten Städten gefragt, dann wären das noch immer Jericho & co. Oder es geht um die ältesten Hochkulturen, womit wir uns bei Sumer & co. befänden.
sidin schrieb:Die Kulturen von damals passen nicht zu der Atlantiskultur
Das gilt für jede Kultur vor der (späten) Bronzezeit. Wie Du denn auch schriebst:
sidin schrieb:Die grosse Schiffslote und der große Handel mit den anderen Völker finde ich passt dann eher in die Zeit
2500 - 3700 Jahre.
Womit auch die Funde im Golf von Khambat außen vor bleiben.


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sidin
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Atlantis – prähistorische Hochkultur oder frühester Science Fiction?

03.03.2019 um 14:45
@Realo
War mir nicht gleich ersichtlich mit den sehr alten Vorgänger Kultur, dann kam die Harappa Kultur später.
Hab mir noch Bilder über hahr-e Sukhteh angesehen, frag mich ob es damals grün dort war heute sieht es sehr nach Wüstenlandschaft aus, trotzdem noch recht beachtlich die Bauten.



@perttivalkonen


Hab das gefunden und die weisen auch auf bestimmte Merkmale hin was eine Hochkultur mitbringen muss so wie du es schreibst.
Wikipedia: Hochkultur_(Geschichtswissenschaft)


Am Anfang da war Jericho, so habe ich das auch mal gehört und dann bleiben wirklich noch die Sumerer und alles was danach kommt.

Das habe ich gefunden von der Induskultur und das ist dann leider auch später
Wikipedia: Indus-Kultur

2600 v. Chr. wandelten sich die kleinen Dörfer zu Städten mit mehreren tausend Einwohnern, die nicht mehr primär in der Landwirtschaft tätig waren. Es entstand eine Kultur, die im Umkreis von 1000 Kilometern einheitlich konstruierte Städte hervorbrachte. Das plötzliche Auftreten scheint die Folge einer geplanten und bewussten Anstrengung gewesen zu sein. So wurden einige Städte komplett umgebaut, um einem wohldurchdachten Plan zu entsprechen, oder auch von Grund auf neu angelegt, was sich auch in Mohenjo Daro erkennen lässt, wo keinerlei Spuren vorheriger Siedlungen gefunden wurden. Der Aufbau vieler der größeren Städte im Industal ist frappant ähnlich, so dass die Harappa-Zivilisation wohl die erste war, die Städteplanung entwickelte. Frühere Gelehrte konnten dieses plötzliche Auftreten nur durch externe Faktoren wie Eroberung oder Zuwanderung erklären. Neuere Erkenntnisse beweisen aber, dass die Harappa-Kultur tatsächlich aus den Ackerbau-Kulturen in diesem Gebiet hervorging.


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