Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 16:52
Hab da mal eine Frage ,die zum Thema passt:
Würdet ihr eure Kinder impfen lassen?
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 16:54
Bei Impfungen sollte man Kinder eher mit einer leichteren Version der gefährlichen Krankheit infizieren. Dadurch bildet das Kind eigenen Abwehrstoffe und wird nicht vom Impfstoff abhängig.
Aber das ist nur die Meinung eines Laien, wie mir...
"Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist."
„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 17:01
Ich habe viele schlechte Erfahrungen mit der Schulmedizin gemacht.
Die Ärzte verschreiben scheinbar auf Gut Glück Medikamente, kaum einer war dabei, der mich ernsthaft untersucht und auf die eventuellen Nebenwirkungen aufmerksam gemacht hat. Und derer sind es viele.
Es gibt für viele natürliche Arzneien ohne, oder mit sehr wenigen Nebenwirkungen. Es lohnt sich, sich auf eigene Faust schlau zu machen, und es lohnt sich auch, ein gesundes Maß an Mißtrauen gegenüber Ärzten zu entwickeln. Sie alle über einen Kamm zu scheren, ist nicht mein Anliegen, ich spreche nur von meinen Erfahrungen, wohl dem, der einen guten Hausarzt hat,
der noch Zeit für intensive Gespräche aufbringt, und den Patienten ernst nimmt, UND an nicht minder kompetente Fachärzte überweist.
Ich selbst habe aufgrund von Fehldiagnosen und falscher Medikation lange Zeit
mit Ärzten der Schulmedizin zu kämpfen gehabt, und habe mich auch für die Homöopathie entschieden.
Dieser Weg war mühsam, denn die Ursachenforschung nimmt Zeit in Anpruch, Zeit und Geduld, man macht der Bezeichnung "Patient" alle Ehre.
Aber auch da kommt es auf den jeweiligen Arzt an.
Es hat mir in sehr viel kürzerer Zeit geholfen, die Nebenwirkungen waren
teilweise unangenehm, doch das Resultat ist, daß ich sagen kann, es hat mir sehr sehr geholfen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich empfehle jedem, vor allem bei leichterem Krankheitsbild, zuerst alternative Heilmethoden auszuprobieren.
Ich weiß, daß es vor allem auch eine finanzielle Frage ist, doch sollte man sich überlegen, was einem die eigene Gesundheit wert ist.
Die richtige Versicherung hat in diesem Falle jedenfalls großes Gewicht.
Überhaupt ist es für Menschen, die nicht privat versichert sind, schwerer, gute
Ärzte zu finden, eine Ungerechtigkeit, wie ich finde, und ein Zeichen dafür, daß
wir in einer Welt leben, die Unterschiede macht, ein Kranker ist nicht einfach ein Kranker, je nach finaziellem Status kann er sich auf die jeweilige "Behandlung" einstellen.
In diesem Sinne : Live long and prosper ( Keep safe an sound ) !
Gruß,
q.
Wenn Dein Geist auch Jahreszeiten aufwiese, wie herrlich wäre das.
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 17:11
Ich habe meinen mitlerweile 7 jährigen Sohn nicht impfen lassen. Da ich in einem Land lebe, in dem noch die sogenannte Impfpflicht besteht, hatte ich anfangs einige Probleme mit den zuständigen Behörden und auch mit einigen anderen Müttern.
Mich würde interessieren, wie ihr dazu steht?
Sind Impfungen heute noch sinnvoll?
Wie würde es den Pharmkonzernen ergehen,würde man auf verschiedene Impfungen verzichten?
Würdet ihr eure Kinder mit einem ungeimpften Kind spielen lassen?
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 17:20
Fakt ist, dass die Deutschen Weltmeister im Röntgen und Spritzen setzen sind....
Viele lassen isch bei Rückenschmerzen sofort eie Spritze geben....und oft wenn man zum Arzt kommt heißt es " Wir lassen das röntgen."
Das finde ich besonders schlimm...
Mein Sportmedizinlehrer hat uns immer wieder davon erzählt...
@quentin_=3:
> Es lohnt sich, sich auf eigene Faust schlau zu machen, und es lohnt sich auch, ein gesundes Maß an Mißtrauen gegenüber Ärzten zu entwickeln. <
Das sehe ich auch so...
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> der einen guten Hausarzt hat,
der noch Zeit für intensive Gespräche aufbringt, und den Patienten ernst nimmt, UND an nicht minder kompetente Fachärzte überweist.<
Bei manchen Ärzten komme ich mir vor wie am Fließband und Zeit für ein Gespräch bleibt da auch nicht. Sehr unpersönlich alles...zumal ich mich ja über meine Krankheit informieren möchte..
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>Dieser Weg war mühsam, denn die Ursachenforschung nimmt Zeit in Anpruch, Zeit und Geduld, man macht der Bezeichnung "Patient" alle Ehre.
Aber auch da kommt es auf den jeweiligen Arzt an.<
Da kann ich ebenfalls nur zustimmen..
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>Überhaupt ist es für Menschen, die nicht privat versichert sind, schwerer, gute
Ärzte zu finden, eine Ungerechtigkeit, wie ich finde, und ein Zeichen dafür, daß
wir in einer Welt leben, die Unterschiede macht, ein Kranker ist nicht einfach ein Kranker, je nach finaziellem Status kann er sich auf die jeweilige "Behandlung" einstellen.<
Das finde ich allerdings auch ungerecht. Gerade die Patieten, denen es an Geld nicht mangelt, sind immer im Vorteil, kommen eher dran und die Behandlung ist auch nochmal eine ganz andere...
°*~*°Es ist der Sieg über sich selbst. Nur wenn man sich selbst besiegt hat, ist man in der Lage,
Körper und Geist zu vereinen und vollkommen zu nutzen...°*~*°RESPEKT UND ROBUSTHEIT°~*~°
°~*~°SETSUNA & die Dritte Ebene°~*~°...
~*~MeisterSETSUsicheinenHarembaut*°~*~°SETSUNAaufdiePaukehaut°~*~°
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 17:23
Das große Problem der Schulmedizin sind eherdie Ärzte und Forscher als die Schulmedizin an sich. Wenn man den Körper richtig untersuchen würde, dann würde man auch ein bestmögliches Mittel finden können. Nur scheint es heute Gang und Gäbe zu sein, dass man mal schnell guckt, was der Patient haben könnte und dann einfach mal die Arznei nimmt, die am teuersten ist. Mal ehrlich, das was heute so läuft ist doch keine Schulmedizin sondern wirtschaften.
Aber immer wenn man sich mit Heilmitteln beschäftigt, egal welcher Bereich, es ist doch immer wieder viel Ausprobieren dabei. Sobald man eine neue Krankheit entdeckt wird ausprobiert, was helfen könnte. Was dann am besten hilft gilt als bewährt. Aber was die Schulmedizin dabei außer acht lässt (weil sie eine verallgemeinernde Wissenschaf*(siehe unten)t ist), ist dass jeder Mensch anders ist. Selbst wenn man (wie üblich) die Seele (oder wie man es nennen mag) übersieht.
Und nun zu meinen Erfahrungen:
Ich hatte noch nie großartige Probleme mit Kranklheiten gehabt. Entweder hatt es die Schukmedizin oder Großmutters Tricks dann geschafft... oder es geht halt einfach so weg, wozu haben wir den Abwehrstoffe?
*Mit verallgemeinernde Wissenschaft meine ich, dass alle Menschen gleich betrachtet werden und nur wenige Unterschiede von Individuum zu Individuum, sprich von Mensch zu Mensch gemacht werden.
"Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für HUMOR fehlt." (J.E. Coleridge)
"Es ist weder Zukunft noch Vergangenheit, und man kann nicht sagen, es gibt drei Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern... vielleicht muss man sagen es gibt drei Zeiten, die Gegenwart des Vergangenem, die Gegenwart vom Gegenwärtigen und die Gegenwart vom Zukünftigen... Die Gegenwart des Vergangenen ist Erinnerung, und die Gegenwart des Zukünftigen ist die Erwartung" (Aurelius Augustinus 354-430 v.Chr.)
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 18:01
Impfen ist doch im Grunde Homöopathie.
Gleiches mit ähnlichem Bekämpfen.
Pushing little children,
With their fully automatics,
They like to push the weak around!
- System of a Down
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 18:03
Es funktioniert zumindest auf dem gleichen Prinzip wie Homöopathie.
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- System of a Down
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 18:03
homöopathie ist bei mir in der familie das a&o.
meine mum hat angefangen sich dafür zu interessieren als ich geboren wurde.
mittlerweile kennt sie sich wahnsinnig gut damit aus und wenn sie mir etwas gibt wegen z.b. kopfweh, erkältung etc ist das fast immer auch nach kurzer zeit verschwunden.
mein bruder (6 jahre) hatte schon als er auf die welt kam ganz ganz starke lebensmittelallergie. wir sind damals zu einem ziemlich bekannten kinderarzt gegangen, dr. parky heißt er.
der hat das mit homöopathischen behandlungen zu 100% weggebracht.
war wirklich wahnsinn, leon durfte fast gar nichts essen und hat immer schlimme ausschläge bekommen etc..
mein opa hat hautkrebs.
schon seit vielen vielen jahren, aber er ist zu feig sich operieren zu lassen.
meine mum behandelt es zur zeit hmöopathisch und er hat gesagt es ist sogar sichtbar kleiner geworden. jetzt wird er zu einer homöopathin gehen weil er so fasziniert ist.
meine mum selber geht bei jeglichen schlimmeren beschwerden auch zur homöopathin. sie heißt frau dr. uta santiago santos könig.
sie hat eh schon einige bücher geschrieben.
ich denke, das wichtige ist einen wirklich fähigen arzt zu finden..
So weit die Sonne leuchtet, ist die Hoffnung auch.
(Friedrich von Schiller)
Übrigens: (hab ich ja versprochen) SpeZieLLe Grüße an Oxy .. ;D
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 18:44
Schlucke seit ca. drei Jahren oder so keine Pillen mehr, weil ich seitdem nicht mehr krank war. Außerdem macht mich schon allein der Gedanke krank irgendwelches zusammengegepanschtes Zeugs zu schlucken.... ;)
Versuche lieber sowas zu vermeiden.
Meine Schwester geht seit ca. 1 1/2 Jahren zum Homöophaten wenn sie was hat, vor allem auch weil sie kleine Kinder hat, und es für besser halt die nicht mit Chemie vollzupumpen wenn sie was haben, was auch anders behandelt werden kann. Sie ist vom Homöophaten (Eigentlich hab ich keinen Schimmer wie man das schreibt) begeistert und fühlt sich viel besser dabei.
真 善 忍
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 19:46
Dieser Thread ist wirklich interessant und gut zu lesen, vorallem da ich keine großen Erfahrungen mit Homöopathie habe. Aber ich bin selten bis nie krank, deswegen nehme ich auch keine Medikamente....
Als ich mich über Homöopathie informiert habe, hat mich einer der vier Grundsätze. und zwar "Ähnliches heile Ähnliches", etwas stutzig gemacht, da ich mir bis dato nicht vorstellen konnte, das man Krankheiten förmlich mit Krankheiten bekämpft! Aber jetzt erscheint es mir immer logischer... Ich bin in jedem Fall offen genug, Homöopathie mal auszuprobieren, wenn ich das nächste Mal "krank genug" bin :)
Irgendwo habe ich gelesen, ich glaube bei Wikipedia, dass es noch keinen formalen, reproduzierbaren Beweis für die Wirksamkeit von Homöopathie gibt und das dies ein großer Kritikpunkt ist.
Sind denn sichtbare Erfolge keine Beweise?
Oder denken die Kritiker dann an Einbildung der Kranken?
SMILE - it confuses people
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 19:48
Wenn man sich durch Einbildung krank machen kann, wieso dann nicht auch gesund? Der Erfolg liegt häufig im Ergebnis, selten in den Mitteln.
"Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist."
„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 22:51
ich glaube die Homöopathie hilft weil sie sich dem geist widmet und weil der die hauptursache für krankheiten ist...
habt ihr schonmal gehört dass eine bestimmte Homöopathie Lösung so wäre wie wenn man ein tasse wirkstoff in das ganze sonnensystem voller wasser schütten würde.
Die Coolheit in Person 8)
MUH
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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin
30.03.2005 um 22:54
http://www.impf-report.de/#newsletter
gleich vorweg...ich behandle seit ca. 3 jahren meine beiden kinder und mich ausschliesslich mit homöopathie...
meine kinder leideten an chronischem husten, etc... ihr imunsystem war von den dauernden medikamenten schon so geschwächt... ich war mit den nerven schon ganz unten...jede nacht das gleiche...husten husten und nochmals husten...noch dazu hörte ich bei der älteren schon ein leichtes "ziehen" wie ich es von meinem asthma her kannte...
bei einem erneuten arztbesuch kam meine kinderärztin mit neuem rezept für parkemedsaft und co an und meinte auch noch das nun eine (6 fach!!!) impfung fällig wäre... ich verneinte einfach und verließ die praxis, mein gefühl sagte einfach nein, irgendwie muss ich meine kinder da aus diesem teufelskreislauf rausholen...
ich beschäftigte mich ja schon eine zeitlang mit homöopathie aber traute mich bei den kindern noch nicht so wirklich darüber...
doch dies sollte sich schnellstens ändern... ich verbrachte nächte hinter büchern und recherchierte im internet... dann fand ich ein paar passende globulis die zu den symptomen passen könnten...ich fragte nochmals in der apotheke nach und die bestätigten meine gefundenen infos und somit rüstete ich meinen arzneischrank mit einigen "mittelchen" auf.
bei der kleinen (2 jahre) hatte ich mit drosera den größten erfolg...binnen 2 tagen war der husten weg...
bei der größeren tochter (6) versuchte ich 3 versch. homöo.arzneimittel bis ich das passende gefunden habe... es dauerte ein paar tage und auch hier war der husten dann auf einmal weg...
das ist nun 3 jahre her und diesen winter husteten sie vielleicht ein paar tage...aber sonst nichts mehr...
in meinem arzneischrank finden sich mittlerweile 100e von globolis, tröpflis, etc..
für alles gerüstet..
was aber auch sehr wichtig ist... man sollte einen "xunden" hausverstand besitzen... damit man abwägen kann wo und wieviel man selbst behandeln kann bzw. wo dringend ein homöopath oder eben die schulmedizin angesagt ist..
das können leider sehr viele nicht...
ich fahr lieber einmal zuviel zu einer ärztin um sicherzugehen das mein kind keine schlimmere infektionskrankheit hat...
geimpft werden meine kinder auch nicht mehr (ausser tetanus) ... das risiko dass ein kind folgeschäden von der impfung davonträgt ist bei weitem höher als schäden von einer krankheit..
maria der oben angeführte link interessiert dich vielleicht :)
.: take me back in my life, my real life....take me back in the arms of nature :.
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