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DNA Computer

24 Beiträge, Schlüsselwörter: DNA

DNA Computer

14.04.2013 um 14:20
@Outsider
Zitat von LightstormLightstorm schrieb am 28.02.2003:warum?
Weil DNA als binärer Speicher ein Langzeitspeicher für Sicherheitskopien ist.
Es ist sehr schwer, das jemandem ohne Vorkenntnisse zu erklären.

Um eine DNA-Sequenz auszulesen reicht ein einzelnes Molekül nicht. Du musst komplementäre Teilstränge synthetisieren. Und davon so viel, dass ihre Anzahl die Menge der Ausgangs-DNA stark überwuchert.

Wikipedia: Polymerase-Kettenreaktion#Theoretischer Ablauf

Klassischerweise wird die Sequenz mit Hilfe der gewonnenen Fragmente photometrisch detektiert.

Um allerdings das Ausgangsmolekül dabei nicht zu verlieren, muss eine komplette Kopie erzeugt werden und in einen abgetrennten Replikationsraum überführt werden. Wie soll der Computer das machen? Diffusionslimitiert oder mit Pumpen?

Wie läuft die PCR ab? Mit eingebautem Thermocycler und dann musst du den Computer immer wieder mit Polymerasen und Nukleotiden füttern, mit einer Art Patrone mit eingebauter Wärmepumpe, damit es gekühlt bleibt? Dann noch die ganzen unterschiedlichen Puffer, die immer wieder abgesaugt und eingespritzt werden müssen.

Klar, wenn Daten auf einem DNA-Molekül als Sicherheitskopie ausgelagert sind, dann kann man die mit ein paar Pipetten und etwas Laborarbeit auslesen.

Aber das ist natürlich unglaublich langsam. Am schnellsten ist der Mediaplayer, wenn er die MP3 nur noch aus dem RAM laden muss.

Die Autoren sprechen auch selbst nur von Archivierung.

http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature11875.html
Theoretical analysis indicates that our DNA-based storage scheme could be scaled far beyond current global information volumes and offers a realistic technology for large-scale, long-term and infrequently accessed digital archiving. In fact, current trends in technological advances are reducing DNA synthesis costs at a pace that should make our scheme cost-effective for sub-50-year archiving within a decade.



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DNA Computer

15.04.2013 um 01:39
@Dr.Shrimp
die wissenschaft hat erst vor knapp 50- 60 jahren damit angefangen sich intensiver mit der dna auseinanderzusetzen. was wird wohl in den nächsten 100 jahren passiern?
im grunde stecken sie noch in der vorschulzeit
http://www.fossilmuseum.net/Biology/WatsonCrickNature.htm
Zitat von Dr.ShrimpDr.Shrimp schrieb:Um eine DNA-Sequenz auszulesen reicht ein einzelnes Molekül nicht. Du musst komplementäre Teilstränge synthetisieren. Und davon so viel, dass ihre Anzahl die Menge der Ausgangs-DNA stark überwuchert.
haben sie wohl gemacht oder nicht?
Auf ein Gramm DNA passen Daten von einer Million CDs
Ihre Datensequenz als ACGT-Code schickten Goldman und Birney der kalifornischen Firma Agilent Technologies, die ihre teuren Maschinen anschmiss. Die spuckten entsprechende DNA-Moleküle aus. Anschließend wurden diese gefriergetrocknet. "Das Ergebnis ist ein winziges Partikel in einem Proberöhrchen, kleiner als ein Sandkorn", sagt Goldman.
Ein darin verschlüsseltes Sonett von Shakespeare wiegt 0,3 Pikogramm oder 0,0000000000003 Gramm. Die verschwindend geringe Menge DNA schickte das kalifornische Unternehmen per Post zurück nach Europa. Und hier zeigte sich, dass sich die Informationen daraus zurückgewinnen lassen. In einem Heidelberger Labor wurden die DNA-Fragmente innerhalb von zwei Wochen ausgelesen. Am Computer konnten die Forscher die Daten entschlüsseln – "mit einer Genauigkeit von 100 Prozent",
und vllt wird man eines guten tages sogar damit im internet surfen können. vllt nicht mit dna allein aber mit anderer "hardware" zusammen. ... mir geht da etwas die phantasie durch, aber was da alles noch möglich sein könnte ist mir ein gruseln wert.
mit unserem dns sind wir ja auch schon im netz vertreten :}
DNA-Festplatten könnten in der Zukunft eine bezahlbare Lösung sein. Dies sei vor allem für Bibliotheken, Regierungen und Unternehmen interessant, die heute noch kilometerlange Magnetbänder für die Nachwelt archivieren. "DNA ist die Grundlage allen Lebens", sagt Goldman. Daher werde es auch technologisch fortgeschrittenen Zivilisationen in ferner Zukunft möglich sein, darauf gespeicherte Daten auszulesen.
http://www.zeit.de/wissen/2013-01/DNA-Datenspeicher


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DNA Computer

15.04.2013 um 02:16
@Outsider

Offensichtlich hab ichs nicht eindeutig erklärt.
Zitat von OutsiderOutsider schrieb:haben sie wohl gemacht oder nicht?
Ja, im Labor mit Pipetten. Und es hat Stunden gedauert.
Zitat von OutsiderOutsider schrieb:und vllt wird man eines guten tages sogar damit im internet surfen können.
Nein, wird man nicht. Hab doch erklärt, der Vorteil liegt in der Archivierung. Aber es ist keineswegs eine Möglichkeit für schnellen Datenzugriff. Also nix Internet.


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DNA Computer

15.04.2013 um 03:56
@Dr.Shrimp
schließ die augen und lass mal deine phantasie raus :)

mit dem speicher, den passenden nanobots und was man evtl noch so an biogegröse erfindet, da wird eine perfekte inetbasis geschaffen... alles eingebaut in jedem menschlichen hirn... und iwann, ja iwann heist es dann ..."wir sind borg" .. total integriert in der matrix. da ist dann nix mehr mit rote oder blaue pille, da gibts dann nur noch haferschleim aus der retorte
keine sorgen mehr, keine irrungen, volles rohr im kollektiv. da werden dann selbst die kackerlacken assimiliert...

und dann, iwann, werden wir vielleicht sogar mit den bakterien kommunizieren frei nach "leben im gekröse"
Wir sind Gewimmel: Der Mensch besteht zu 90 Prozent aus Mikroben und anderen Fremdlingen. Bisher sind der Wissenschaft die meisten unbekannt, doch jetzt legen Forscher einen genetischen Katalog von Dickdarmbakterien vor. Er zeigt die überwältigende Vielfalt der Winzlinge.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/bakterien-genkatalog-leben-im-gekroese-a-681518.html
ich wollte schon immer herrscher meiner dickdarmbakterien sein, nie mehr alleine, mein eigener staat im darm.

"eine dna, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins dunkel zu treiben und ewig zu binden".


ich muss pennen


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