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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen

Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

01.03.2012 um 22:25
@Malthael

Das mit dem Tunnel und dem Sauerstoffmangel wird ja oft angeführt. Mir ist dabei nur nicht klar, warum am Ende des Tunnels dann alles hell ist und Lichtgestalten erscheinen. Sollte sich der visuelle Cortex aufgrund des Sauerstoffmangels langsam verabschieden, der Tunnel sollte also enger, nicht weiter werden und die Gestalten am Ende des Tunnel sollten gar nicht wahrgenommen werden.


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Malthael
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

01.03.2012 um 22:27
@Burnistoun
ich sag ja, ab einem gewissen punkt, greift die wissenschaft nicht mehr.
du kannst je schlecht messgeräte mitnehmen.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

01.03.2012 um 22:31
@1.21Gigawatt

Auch wenn du schon off bist, habe eine Frage von dir übersehen. Die Aware-Study wir von Dr. Sam Parnia durchgeführt:

http://www.horizonresearch.org/main_page.php?cat_id=38


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 04:09
@Burnistoun
Und jetzt kommt wieder die Geschichte vom Pferd...
Es ist erstaunlich wie gleiche all diesen Diskussionen verlaufen.
Er weiß man nichts von der wissenschaftlichen Sichtweisen.
Dann glaubt man ihr nicht.
Und dann diskreditiert man sie.

Glaubst du wirklich, dass es in der Wissenschaft Tabus gibt?
Das ist so absurd. Wissenschaftler sind auch nur Menschen.
Jeder Wissenschaftler ist scharf darauf in einem Gebiet Pionierarbeit zu leisten.
Die Sache an diesen ganzen Geschichten die wir hier diskutieren ist, dass es enorm unaktraktiv ist daran zu forschen.
Auch wenn in der normalen Bevölkerung ein Glaube an Übernatürliches und Paranormales weit verbreitet ist wird man kaum Wissenschaftler finden die solch Dinge tatsächlich für möglich halten.
Man weiß, dass es nur eine menschliche Fantasie ist. Man weiß, dass es keine Gründe für die Existenz solcher Phänomene gibt. Man weiß, dass es absolut nicht den kleinsten Hinweis für solche Phänomene gibt. Und man weiß, dass jegliche Fälle die es in der Geschichte gab am Ende eine logische natürliche Erklärung bekamen.

Die enorm aufwändige und schwierige Forschung, nur um auch hierfür noch ein logische, natürliche Erklärung zu finden wird daher fast ausschließlich von eher, sagen wir mal, alternativeren Wissenschaftler betrieben. Zu denen leider auch Parnia gehört.

Ich bin wirklich gespannt auf die Studie und ich hoffe, dass sie nicht nur ein weiterer kläglicher Methodikmurks wird.


Die Wissenschaft hat gute Gründe ihr rationales, materialistisches Weltbild nicht abzulegen.
Aber zu behaupten sie würden etwas vertuschen ist lächerlich.
Das geht fast schon wieder in die Richtung von Verschwörungstheorien und denen habe ich derzeit wirklich genug. Ich habe langsam keine Lust mehr auf immer neue ahnungslose Idioten die denken dass 9/11 ein InsideJob war oder unsere Welt von irgendwelchen Illuminaten gesteuert wird oder unsere Hirne, unser Wetter oder sonstwas mit Haarp beeiflusst wird usw.
Aber genauso wie das alles Schwachsinn ist, ist es Schwachsinn, dass es eine Verschwörung unter Wissenschaftlern gibt die irgendwelche übernatürlichen Phänomene vertuschen.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 08:11
Jetzt muss ich mich doch noch mal zum Thema Wissenschaft äußern.
Und die von mir schon erwähnte Studi aus Slowenien muss wieder her halten.
Für die Wissenschaft ist alles klar, keine Atmung mehr = anstieg des CO2-Gehaltes im Blut.
Erhöhter CO2-Gehalt im Blut = NTE.
Das Ergebnis dieser Studie ist Wunschdenken. Denn was sind die Fakten?
Fakt ist, keine Atmung = CO2-Anstieg im Blut. Fakt ist auch, je länger der Atemstillstand anhält, desto mehr steigt der CO2-Gehalt im Blut an, da das CO2 ja nichtmehr abgeatmet werden kann. Und Fakt ist, je länger dieser Zustand anhält, desto näher ist man dem Tod. Hält der Zustand zulange an, ist das Ganze nichtmehr reversibel.
Sollte es also ein Leben nach dem Tod tatsächlich geben und NTE sind ein Blick ins „Jenseits“, dann ist es nur logisch, das man bei NTE einen erhöhten CO2-Gehalt findet.
Aber, aus NTE ein leben nach dem Tod abzuleiten ist genauso wenig möglich.
Wenn man ein Weiterleben nach dem Tod natürlich komplett ablehnt, kommt einem die Schlussfolgerung CO2 = NTE gerade recht.
Aber nochmal, es handelt sich hier um die Interpretation von Daten. Und das Ergebnis ist auch immer ein bisschen von der Motivation des Interpreten abhängig.

@1.21Gigawatt

Ich habe einen Artikel gelesen, da äußert sich ein Mediziner über die Beschäftigung mit Themen, wie z.B. NTE. Er sagt ganz deutlich, dass es einer Kariere nicht zuträglich ist.
Also gibt es schon Tabus, oder heiße Eisen, die man besser nicht anfasst.

Nun kann man NTE nicht leugnen, das steht fest.
Wenn ein Wissenschaftler die These aufstellt, NTE seien erklärbare, natürliche Vorgänge, dann entspricht seine Meinung dem Mainstream und alle stimmen ihm zu. Behauptet jemand etwas anderes, dann ist er ein Spinner.
Auch wenn es vielen Menschen nicht gefällt, aus wissenschaftlicher Sicht ist ein Leben nach dem Tod natürlich sehr unwahrscheinlich, aber eben nicht gänzlich ausgeschlossen,
Wenn man neutral an eine Fragestellung heran gehen will, muss man, solange es keine hieb und stichfesten Beweise gibt, auch Antwortmöglichkeiten zulassen, die einem nicht gefallen, weil sie nicht ins eigene Weltbild passen. Und für NTE wird es meiner Meinung nach niemals solche Beweise geben, weder dafür, noch dagegen. Ich wüsste nicht, wie die aussehen sollten. Also bleibt immer Raum für Spekulationen.
Möchte jemand beweisen, dass NTE „Fehlfunktionen“ des Gehirns darstellen, sehe ich das genauso kritisch, wie wenn jemand versucht, zu beweisen, dass mehr dahinter steckt. Denn wenn eine Meinung schon im Vorfeld unumstößlich feststeht, wird das auch immer Einfluss auf das Ergebnis der Untersuchung haben.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 09:28
widersinn schrieb:Wenn ein Wissenschaftler die These aufstellt, NTE seien erklärbare, natürliche Vorgänge, dann entspricht seine Meinung dem Mainstream und alle stimmen ihm zu. Behauptet jemand etwas anderes, dann ist er ein Spinner.
Die frage,"gibt es ein Leben nach dem Tod, ist von Philosophischer Natur. Wer meint er könne die frage letztendlich beantworten, der ist ein spinner.
widersinn schrieb:muss man, solange es keine hieb und stichfesten Beweise gibt, auch Antwortmöglichkeiten zulassen, die einem nicht gefallen, weil sie nicht ins eigene Weltbild passen.
Die frage ist nicht zulässig. Nicht jede frage kann man beantworten.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 09:41
Lieber @1.21Gigawatt,

also ich hab auch bis zu Promo etliche Jahre im Institut für Medizinische Psychologie verbracht (Bin zwar Neurobiologe, aber hatte im IMP einen sehr guten Doktorvater gefunden). Ich kann dir versichern, es wird geschubst und getreten und jeden Ruf gekämpft. Aber dir als Student brauch ich das ja nicht sagen. In diesem Umfeld darf sich kein Wissenschaftler eine Schwäche/Angriffspunkt leisten, sonst wir er niemals zu einem Silverback. Und deshalb trauen sich nur ganz wenige in diese Pioniergebiete die am Rande eines esoterischen Touchs liegen. Ich hab in meiner dortigen Zeit mit vielen Psychologen und Neurologen geredet, nein viele ist übertrieben, aber doch mit so manchen die ich besser kennenlernen durfte. Und unter vorgehaltener Hand kommen da oft erstaunliche Dinge ans Licht.

Das alles was im Volksmund berichtet wird nur reine Phantasie ist, glaub ich nicht. Aber zu 95 % stimme ich dir vollkommenen zu. Die anderen 5 % versuche ich zu knacken.
1.21Gigawatt schrieb:Ich bin wirklich gespannt auf die Studie und ich hoffe, dass sie nicht nur ein weiterer kläglicher Methodikmurks wird.
Vor einem Methodikmurks fürchte ich mich auch. Das er momentan die Ergebnisse noch zurückhält kann mehrere Gründe haben:

a) Ihm sind Fehler in der Methodik unterlaufen.
b) Die Ergebnisse entsprechen nicht seinen Erwartungen und müssen iwie passend gemacht werden.
c) Die Ergebnisse sind sensationell und daher muss er sie aufs genauste Validieren, sonst wir er der Veröffentlichung in der Luft zerrissen.
1.21Gigawatt schrieb:Das geht fast schon wieder in die Richtung von Verschwörungstheorien und denen habe ich derzeit wirklich genug. Ich habe langsam keine Lust mehr auf immer neue ahnungslose Idioten die denken dass 9/11 ein InsideJob war oder unsere Welt von irgendwelchen Illuminaten gesteuert wird oder unsere Hirne, unser Wetter oder sonstwas mit Haarp beeiflusst wird usw.
Aber genauso wie das alles Schwachsinn ist, ist es Schwachsinn, dass es eine Verschwörung unter Wissenschaftlern gibt die irgendwelche übernatürlichen Phänomene vertuschen.
Word!!


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 11:41
@fritzchen1

Also bin ich kein Spinner, da hab ich ja nochmal glück gehabt. ;-)

Natürlich gibt es Fragen, auf die man keine Antwort findet. Das Problem ist aber, dass man eine Antwort finden möcht. Also trägt man alle Informationen zusammen und stellt fest, dass die vorliegenden Fakten und Daten nicht ausreichen. In folge dessen wird das fehlendes Wissen durch Annahmen ersetzt und eine Antwort konstruiert.
Dass ein erhöhter CO2-Spiegel im Blut die Antwort auf die Frage nach der Entstehung von NTE darstellt, bruht auf solchen Annahmen. Und ganz schnell wir daraus vermeintliches Wissen, weil es so schön logisch klingt.

Beispiel:
Ich sehe, wie ein Auto vor einen Baum fährt. Ich stelle fest, das Auto ist kaputt.
Ich sehe ein kaputtes Auto und schließe daraus (auf Grund meiner vorher gemachten Erfahrung), es muss vor einen Baum gefahren sein.
An sich ja ein logische Schlussfolgerung, aber eben nicht unbedingt korrekt.



@Burnistoun

Deine Aussagen entsprechen auch so Ziemlich meiner Wahrnehmung.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 12:07
@widersinn

Und zu oder ebesser gegen das reine CO2 Argument spricht, das NTE auch in Moneten auftreten könne, in den keine Lebensgefahr besteht, z.B. bei schweren Depressionen oder Angstzuständen.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 13:08
Ist es Imageschädigend für die Leute wenn sie sich mit NTE etc. befassen?
Oder kommt der Imageschaden eher daher, dass ihre Arbeit alles andere als neutral, mothdosich korrekt und objektiv aussieht?

Schaut mal. Die Wissenschaft baut auf diesem klaren materialistischen Weltbild auf. Alles was man bisher gelernt hat deutet darauf hin, dass es eben nicht "mehr zwischen Himmel und Erde gibt".
Wenn also jemand etwas anderes behaupten will, dann muss das schon sehr sehr gut untermauert werden. Bisher waren die Arbeiten dazu aber alle eher amateurhaft und wurden entsprechend in der Luft zerrissen.

Wenn jemand wirklich stichhaltige, methodisch korrekte Ergebnisse liefern würde und diese auch noch neutral und offen interpretiert, dann wird das mit Sicherheit sehr ernst genommen von seinen Kollegen und zieht mit Sicherheit weitere Forschung nach sich.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 14:20
Ich denke, es ist ein bisschen von beidem. Der Immageschaden kommt daher, dass sich auf diesem Feld natürlich auch viele "Scharlatane" tummeln. Es entsteht dann ein gewisser Automatismus und man schert alle über einen Kamm.

Grundsätzlich geb ich dir aber durchaus rech.

Allerdings bin ich mir nicht so sicher wie du, dass unsere bisherigen Erkenntnisse zu 100% ausschließen, dass es "mehr zwischen Himmel und Erde gibt". Aber ich bin mir sicher, dass es viele Leute gibt, die das gerne ausschließen möchten, weil es halt nicht zu unserem materialistischen Weltbild passt.

Du schreibst:
„Man weiß, dass es nur eine menschliche Fantasie ist. Man weiß, dass es keine Gründe für die Existenz solcher Phänomene gibt. Man weiß, dass es absolut nicht den kleinsten Hinweis für solche Phänomene gibt. Und man weiß, dass jegliche Fälle die es in der Geschichte gab am Ende eine logische natürliche Erklärung bekamen.“
Aber wissen wir das wirklich?
Unser Wissen beruht auf Beobachtung und Interpretation. Vielleicht haben wir ja falsch interpretiert.

Nochmal zu meinem Beispiel mit dem Auto. Eine logische Erklärung muss nicht unbedingt immer richtig sein.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 14:32
Es gibt dann natürlich eine andere, logische Erklärung. Aber die andere Logik ist vielleicht nicht so einfach zu erkennen, mit unserem bisherigen Kenntnisstand.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 14:33
@widersinn
Evtl. wird ein bisschen über einen Kamm gescheert. Aber spätestens wenn einer brauchbare Ergebnisse liefert ist das nicht mehr möglich.


Die Naturwissenschaften beschrieben die Natur. Es mag sein, dass die Naturwissenschaft noch nicht alles weiß und das es "zwischen Himmel und Erde" etwas gibt, dass wir noch nicht kennen. Aber das wird dann, sobald wir es kennen, einfach ins Naturwissenschaftliche Weltbild integiert.
Was ich aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass fals es da noch was gibt, garantiert niemand heute schon den blassesten Schimmer davon hat.
Alles was uns Esos, Spiritualisten und Religiöse erzählen ist aus dem Reich der Fantasie.
Die Quantenmechanik oder Dinge wie die Dunkle Energie bieten sicher noch Möglichkeiten für Effekte in der Natur die wir heute noch nicht kennen. Mit Göttern, Geister oder sonstwas hat das aber nichts zu tun. Generell ist es Unsinn den Menschen immer in den Mittelpunkt zu stellen. Wie arrogant ist das den wenn sich die ganzen Glaubenssysteme um uns drehen? Das zeigt doch schon wie unwahrscheinlich sie sind.
widersinn schrieb:Unser Wissen beruht auf Beobachtung und Interpretation. Vielleicht haben wir ja falsch interpretiert.
So können wir ja immer Anfangen. Hey evtl. Leben wir nur in einer Matrix die uns vorgaukelt, dass alles so ist wie wir es sehen aber in Wirklichkeit sitzen wir alle in Schleimtanks und werden von Maschienen gefressen.
Solche Überlegungen sind aber nicht zielführend.
Ihnen glauben zu schenken ist das was ich als naiv bezeichne.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 15:47
1.21Gigawatt schrieb:So können wir ja immer Anfangen.
Richtig, so hat auch die Epoche der Aufklärung begonnen.
Wenn Menschen nicht angefangen hätten, das gängige Weltbild zu hinterfragen, dann würden wir immer noch Hexen verbrennen. Mal ganz provokant...
Aber jede Zeit hat ihre Hexen. Vielleicht sind es heute die "abtrünnigen Wissenschaftler"...
Spaß beiseite.
1.21Gigawatt schrieb:Ihnen glauben zu schenken ist das was ich als naiv bezeichne.
Richtig, da stimm ich voll und ganz mit dir überein.

Aber nochmal: Was macht dich so sicher, dass dein Weltbild stimmt?

Du erkennst an, dass es etwas gibt, das wir noch nicht kennen. Aber du weißt schon genau was dieses Etwas nicht ist. Das finde ich etwas arrogant.

Ich bin ein durchaus skeptischer Mensch, wenn es um "paranormale Dinge" geht.
Vom Grundsatz her bin ich der gleichen Meinung wie du, dass alles naturwissenschaftlich erklärbar ist. Für manche Erklärung aber eben noch das nötige Wissen fehlt. Aber ich schließe die Möglichkeit nicht aus, dass ich mich irre. Denn das fänd ich arrogant.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

02.03.2012 um 17:33
@Burnistoun

Das mit deiner Oma habe ich gerade erst richtig gelesen. Interessante Story.
Sehr interessantes Phänomen. Habe ich so tatsächlich noch nie gehört oder gelesen.
Aber da fällt mir die gute, alte Banshee wieder ein.

Soll jetzt aber nicht zu Diskussionen führen, ist ja ein anderes Thema.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

03.03.2012 um 16:17
Das Hauptproblem besteht doch darin, daß das Bewußtsein völlig unerforscht ist. Es gibt keinen einzigen wissenschaftlichen Ansatzpunkt für unser "ich-Bewußtsein".
Somit sind Aussagen wie, alles findet im Gehirn statt, oder die Seele löst sich nach dem Tod völliger Nonsens.
Wenn ich eine vergrabende Truhe finde kann ich alles mögliche darin finden. Es versuchen zu erraten, ergibt keinen Sinn.

bzgl. wissenschaftlicher Annahmen und Studien:
Unter dem Deckmantel der Wissenschaft klingt vieles seriös, ist es aber nur selten.
Es gibt z.B. mehrere Studien warum Bier dick macht und warum Bier schlank macht.
Als Wissenschaftlicher kann man die benötigte Information manipulieren und Dinge die man nicht versteht einfach aus dem Modell herausnehmen. Somit ergibt sich ein in sich geschlossener wissenschaftlicher Tatbestand, der trotzdem falsch ist, weil er von falschen oder fehlenden Grundannahmen ausgeht.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

03.03.2012 um 18:45
@Charly71
Charly71 schrieb:Das Hauptproblem besteht doch darin, daß das Bewußtsein völlig unerforscht ist. Es gibt keinen einzigen wissenschaftlichen Ansatzpunkt für unser "ich-Bewußtsein".
Das ist falsch. Man weiß schon so einiges.
Man z.b sehr genau welche Hirn regionen welche Aufgaben erfüllen. Wo Bewusstsein und wo Unterbewusstsein sitzen etc.
Charly71 schrieb:Somit sind Aussagen wie, alles findet im Gehirn statt
Das ist der naheligendste und logischste Schluss aus unserem bisherigen Wissen. Absolut nichts spricht dagegen und absolut alles spricht dafür.
Charly71 schrieb:oder die Seele löst sich nach dem Tod völliger Nonsens.
Da wir soetwas wie eine Seele nicht haben ist die Aussage dementsprechend dämlich, das stimmt.
Charly71 schrieb:Wenn ich eine vergrabende Truhe finde kann ich alles mögliche darin finden. Es versuchen zu erraten, ergibt keinen Sinn.
Deswegen guckt die Wissenschaft rein und schaut was drin ist.
Die Religion, Spritualität und Esotherik rät was drin ist.
Charly71 schrieb:Unter dem Deckmantel der Wissenschaft klingt vieles seriös, ist es aber nur selten.
Kühner Vorwurf... Beispiel?
Charly71 schrieb:Es gibt z.B. mehrere Studien warum Bier dick macht und warum Bier schlank macht.
Das sind sicher keine Studien... wie willst du den dazu Studien machen???
Das sind theoretische Modelle. Weil Bier viel Kalorien hat kann es dick machen etc. und sicher sind noch andere Stoffe drin die unseren Metabolismus anregen.
Die verschiedenen Sichtweisen haben nichts damit zu tun, dass es keine seriöse Betrachtung ist sondern zeigen einfach, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt in der Forschung.
Charly71 schrieb:Als Wissenschaftlicher kann man die benötigte Information manipulieren und Dinge die man nicht versteht einfach aus dem Modell herausnehmen. Somit ergibt sich ein in sich geschlossener wissenschaftlicher Tatbestand, der trotzdem falsch ist, weil er von falschen oder fehlenden Grundannahmen ausgeht.
So ein Unsinn... nenn mir einen Fall in dem das gemacht wurde/wird.




Ich kann mich nur immer wieder wiederholen...
Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen sehr große Angst vor der Wissenschaft haben und ein enormes Misstrauen ihr gegenüber hegen, weil sie sie schlicht und einfach nicht richtig verstehen...

Und @Kayla hat mir immernoch nicht verraten inwiefern sie/er den mit Wissenschaft zu tun hat.


@widersinn
widersinn schrieb:Richtig, so hat auch die Epoche der Aufklärung begonnen.
Wenn Menschen nicht angefangen hätten, das gängige Weltbild zu hinterfragen, dann würden wir immer noch Hexen verbrennen. Mal ganz provokant...
Der Vergleich hinkt.
In der Aufklärung kam man weg vom glaubensbasierten Weltbild hin zum evidenzbasierten Weltbild.
Willst du dahin jetzt wieder zurück? Den genau den Weg schlägt man ein wenn man anfängt die wissenschaftlichen Ergebnisse zu ignorieren und lieber das zu glauben was einem gut gefallen würde.
widersinn schrieb:Aber nochmal: Was macht dich so sicher, dass dein Weltbild stimmt?
Was macht dich so sicher, dass es keine Zahnfee/Weihnachtsmänner/Orks/Drachen/Zauberer gibt?
Genau das.
widersinn schrieb:Du erkennst an, dass es etwas gibt, das wir noch nicht kennen. Aber du weißt schon genau was dieses Etwas nicht ist. Das finde ich etwas arrogant.
Nein, ist es nicht. Ich weiß genau, dass es nichts von dem ist was Leute glauben(Götter, Dämonen, Seelen, und dieses ganze Zeug) weil all diese Dinge in irgendeiner Form einfluss auf uns haben sollen bzw. irgendetwas mit uns zu tun haben.
Davon würde man etwas merken wenn es das gibt, tun wir aber nicht.
Den zweiten Grund versuche ich dir mit einem Vergleich zu erklären:
Stell dir vor ich denke mir eine Rechenaufgabe aus, sage sie dir aber nicht. Dann frage ich dich nach dem Ergebniss und du räts irgendeine Zahl, die Rechenaufgabe kennst du ja nicht, also musst du raten.
Wäre ich dann besser beraten zu glauben, dass dein geratenes Ergebniss stimmt oder wäre es besser davon auszugehen, dass du falsch geraten hast?
Ich glaube es hat nichts mit Arroganz zu tun, wenn ich sage, dass du mit überwältigender Sicherheit falsch liegst. Das hat nur etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun.
widersinn schrieb:Ich bin ein durchaus skeptischer Mensch, wenn es um "paranormale Dinge" geht.
Vom Grundsatz her bin ich der gleichen Meinung wie du, dass alles naturwissenschaftlich erklärbar ist. Für manche Erklärung aber eben noch das nötige Wissen fehlt. Aber ich schließe die Möglichkeit nicht aus, dass ich mich irre. Denn das fänd ich arrogant.
Ich schließe es auch nicht zu 100% aus. Ich sage nur, dass die Wahrscheinlich, dass das stimmt was manche Glauben einfach beliebig gering ist. Vergleichbar mit der Wahrscheinlichkeit dafür, dass du die richtige Antwort auf meine Rechenaufgabe errätst ohne die Aufgabe zu kennen.


Sry für die verspätete Antwort, habe deinen Betrag nicht gesehn.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

03.03.2012 um 19:04
1.21Gigawatt schrieb:Das ist falsch. Man weiß schon so einiges.
Man z.b sehr genau welche Hirn regionen welche Aufgaben erfüllen. Wo Bewusstsein und wo Unterbewusstsein sitzen etc.
Nein das weiß man nicht. Man kann Gehirnströme messen bei träumen, oder bei aktivitäten. Man weiß aber nicht welche Zustandsänderungen das im Gehirn mit sich bringt. Es ist etwas messbar. Das war´s.
Es hat mit Wissen nicht viel zu tun, wenn ich weiß, daß wenn ich erschrecke wo dann im Gehirn ein Aktivität stattfindet.

Aber davon abgesehen hab ich von Bewußtsein geschrieben und nicht von Gehirn. Der Zusammenhang ist unklar, da man weder Gehirn noch Bewußtsein versteht.
Das Gehirn kann nur in bestimmte Regionen und Verantwortungsbereiche für Körperfunktionen und Erinnerungen eingeteilt werden, mehr nicht.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

03.03.2012 um 19:11
@Charly71
Charly71 schrieb:mehr nicht.
Oh doch, es ist schon mehr.
Wikipedia: Bewusstsein#Bewusstsein_in_den_Naturwissenschaften
Den ganzen 4. Oberpunkt lesen.

Und das ist nur Wikipedia.



Ich hab noch mal eine Frage, die geht eig an alle.
Wenn ich auf einen Punkt von euch eingehe und ihr dann nichtmehr darauf antwortet, stimmt ihr mir dann zu?
Es kommt nämlich oft vor, dass ich viel schreibe und dann pickt ihr nur 1-2 Sätze raus auf die ihr eingeht. Was soll ich davon dann halten?


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

03.03.2012 um 19:40
Danke genau das meinte ich.
Also ist es relativ leicht ein neues Ich-Bewusstsein als eigenständiges Lebewesen im Labor zu erzeugen ? ;-)

Faktisch besteht alles aus Strömen und Orten. Aber wie (und nicht wo) werden die Zustände exakt abgespeichert ? Wie wird z.B. Sprache gespeichert ? Eine bestimmte Region dafür ausfindig zu machen ist ja schön, aber doch sehr sehr wenig.

Die Maschine Mensch ist nicht mal verstanden. Es gibt keine Ideen sie zu reproduzieren. Nur mit vorhandener DNA die man nach wie vor nicht versteht. Es ist nämlich nicht möglch eine komplett künstliche DNA vom Periodensystem der Elemente zu erschaffen.
Aber um das geht es mir nichtmal. Warum hat jede Mensch-Maschine ein "ich" ? Darüber gibt es absolut nichts wissenschaftliches.

Das "ich" ist unlogisch und unerforscht. Theoretisch wäre es auch möglich daß jeder sein ich mit vielen anderen teilt und jeder denkt er wäre das einzige steuernde ich in einem Gehirn.

So lange man das "ich-Bewußtsein" nicht annähernd erforscht hat, ist es nicht möglich zu wissen was nach dem Tod ist.


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