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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

6.253 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.12.2019 um 20:58
@Jorkis
Zitat von JorkisJorkis schrieb:Es ist doch nicht per se pseudowissenschaftlich, bestimmte Hypothesen aufzustellen und zu versuchen, sie mit geeigneten Mitteln zu falsifizieren.
Hypothese: Einhörner bekommen durch ein Feenstaub-Shampoo besonders glänzendes Fell. Gäbe es Leute, denen eine Bestätigung ihres Glaubens an Einhörner ebensoviel wert ist wie denen, die auf ein "Leben nach dem Tod" hoffen, gäbe es sicher auch den einen oder anderen Pseudowissenschaftler, der das gebührlich ausnutzen und entsprechende (sich natürlich über vieeele Jahre hinziehende) Studien entwerfen würde. Nicht ohne nach jedem Fehlschlag die Notwenigkeit weiterer "Forschung" zu betonen.
Zitat von JorkisJorkis schrieb:trotzdem wird mir etwas unterstellt
Die Funktion eines Fragezeichens ist dir wohl unbekannt?
Zitat von JorkisJorkis schrieb:Es reicht festzustellen, dass diese Studie zum Scheitern verurteilt war.
Wie bereits mehrfach festgestellt war der Studienleiter anderer Meinung.
Zitat von JorkisJorkis schrieb:Ich glaube hier überhaupt nichts, sondern warte einfach auf die Ergebnisse.
Dann ziehst du also die Möglichkeit in Betracht, daß man doch ohne Augen sehen kann, und zwar von einer Position außerhalb des Körpers. Ob du das nun "daran glauben" nennst oder nicht ist doch irrelevant.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.12.2019 um 21:20
Zitat von JorkisJorkis schrieb:Was ist "reguläre" Wissenschaft? Es ist doch nicht per se pseudowissenschaftlich, bestimmte Hypothesen aufzustellen und zu versuchen, sie mit geeigneten Mitteln zu falsifizieren.
Das ist ja der Punkt, es gibt dafür keine geeigneten Mittel. Dadurch wird es pseudowissenschaftlich.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

20.12.2019 um 21:39
Zitat von geekygeeky schrieb:Hypothese: Einhörner bekommen durch ein Feenstaub-Shampoo besonders glänzendes Fell. Gäbe es Leute, denen eine Bestätigung ihres Glaubens an Einhörner ebensoviel wert ist wie denen, die auf ein "Leben nach dem Tod" hoffen, gäbe es sicher auch den einen oder anderen Pseudowissenschaftler, der das gebührlich ausnutzen und entsprechende (sich natürlich über vieeele Jahre hinziehende) Studien entwerfen würde. Nicht ohne nach jedem Fehlschlag die Notwenigkeit weiterer "Forschung" zu betonen.
Wenn mir jemand eine Studie präsentiert, die die Existenz von Einhörnern (sofern klar definiert) empirisch nachweisen oder falsifizieren kann, dann ist das für mich Wissenschaft. Eine andere Frage ist, ob ich dafür Geld investieren würde, zumal mir das Ergebnis weder wichtig ist, noch Überraschungen zu erwarten wären.
Zitat von geekygeeky schrieb:Die Funktion eines Fragezeichens ist dir wohl unbekannt?
Jorkis schrieb:
Willst du damit etwas sagen, dass es keine Suggestivfrage war? :)
Zitat von geekygeeky schrieb:Wie bereits mehrfach festgestellt war der Studienleiter anderer Meinung.
Richtig - und ich muss nicht einer Meinung mit ihm sein. Du kritisierst ihn ja auch. Kritik zur Methode wäre ja auch Inhalt jedes Peer Reviews.
Zitat von geekygeeky schrieb:Dann ziehst du also die Möglichkeit in Betracht, daß man doch ohne Augen sehen kann, und zwar von einer Position außerhalb des Körpers. Ob du das nun "daran glauben" nennst oder nicht ist doch irrelevant.
In Betracht ziehen ist der falsche Begriff. Es widerspricht allem, was ich über den menschlichen Körper weiß und ich erwarte es nicht. Falls es aber überzeugende empirische und reproduzierbare Ergebnisse gibt, die mir das Gegenteil belegen, dann ändere ich mein Weltbild.
Zitat von skagerakskagerak schrieb:Das ist ja der Punkt, es gibt dafür keine geeigneten Mittel. Dadurch wird es pseudowissenschaftlich.
Warum wäre es kein geeignetes Mittel, wenn man reproduzierbar zeigen könnte, dass jemand in so einer Situation die Bilder sehen kann, die er vom Operationstisch aus nicht sehen kann?


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20.12.2019 um 22:45
Zitat von JorkisJorkis schrieb:Warum wäre es kein geeignetes Mittel, wenn man reproduzierbar zeigen könnte, dass jemand in so einer Situation die Bilder sehen kann, die er vom Operationstisch aus nicht sehen kann?
Nun ja, weil ich da halt voreingenommen nichts erwarte vielleicht 😏


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20.12.2019 um 22:45
Zitat von skagerakskagerak schrieb:Nun ja, weil ich da halt voreingenommen nichts erwarte vielleicht 😏
Genau :)


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20.12.2019 um 23:32
Zitat von JorkisJorkis schrieb:Genau :)
Ich kann mich ja bei wider Erwarten immer noch reuig zeigen 😏


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21.12.2019 um 01:20
Was ich ja persönlich nicht verstsehe wenn das Gehirn NTE erzeugt, von was wir wohl alle ausgehen (auch wenn das eine Recht Langweilige Antwort ist) verbraucht es ja dafür Sauerstoff. Was dafür dass, das Gehirn auf überleben ausgelegt ist doch recht kontra Produktive ist. Eigentlich sollte man ja davon ausgehen dass es das Bewusst sein ähnlich wie bei einer Synkope (die ja meist durch Sauerstoffmangel entsteht) einfach sofort das Bewusst sein deaktiviert.
Daher verstehe ich nicht warum das Gehirn so recht aufwendige Halluzination und Teilweise sogar sinneswahrnemung erzeugt.
(Eigentlich müssten NTE ja sogar ein Feind von Sam Parnia sein, Da Versucht der gute man während einer Reanimation überhaupt mal genug Sauerstoff in das Gehirn zu bringen um das absterben der Zellen zu stoppen wobei das bei einer Reanimation immer zu wenig ist und das Gehirn hat nichts besseres zu tun als Lustige Animenationen zu erzeugen).


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21.12.2019 um 01:28
@ekarus

Das Gehirn erzeugt diese Halluzinationen nicht extra, die unkoordinierten Hirntätigkeiten erzeugen diese Bilder einfach, weil eben die eine oder andere Hirnregion, die Bildchen enthält, noch mal ativ wird.


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21.12.2019 um 01:42
Ist allso ein art fehler der letzendlich das absterben des Gehirns noch beschleunigt


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21.12.2019 um 02:15
Bliebe noch die Frage wie das Gehirn in dem zustand ein bewusstein erzeuegn kann wenn es in weniger kritischen situationen schon das Licht ausmacht. Aber da die Neurologie aktuelle nicht einma sagen kann wie das Gehirn im Normal zustand "die Seele" erschafft wäre es wohl vermessen darauf eine genaue Antwort finden zu wollen.


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21.12.2019 um 09:14
Zitat von ekarusekarus schrieb:Ist allso ein art fehler der letzendlich das absterben des Gehirns noch beschleunigt
Kann dir bisher keiner ernsthaft genau sagen. Alle anderen, welche dir darauf trotzdem eine Antwort geben glauben an ihre These oder hätten es gerne so...


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21.12.2019 um 16:01
@ekarus

Es ist noch nicht einmal geklärt, in welchem Zustand genau diese NTE Eindrücke entstehen. Ob wirklich mit oder ohne Bewusstsein. Oder doch erst in den paar Sekunden Aufwachphase.


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21.12.2019 um 16:42
Naja dank Aware weiß man ja das in einzelfällen wahrnehmung auch während einem Herzstillstand möglich (siehe den sozial arbeiter der sich an Geräusche einer Maschiene erinnern konnte)


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21.12.2019 um 19:12
@ekarus
Zitat von ekarusekarus schrieb:Naja dank Aware weiß man ja das in einzelfällen wahrnehmung auch während einem Herzstillstand möglich (siehe den sozial arbeiter der sich an Geräusche einer Maschiene erinnern konnte)
Warum sollte das denn nicht möglich sein? Genau dazu war die sofort einsetzende Reanimation schließlich gedacht: die Sauerstoffversorgung des Gehirns sicherzustellen.


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21.12.2019 um 19:42
Sag ja nicht das es es nicht möglich ist nur dass, das nicht sehr hilfreich da die Menge an Sauerstoff in der Situation nie aussreicht um ein Absterben der Zellen zu verhindern sondern dies nur verlangsamt.


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21.12.2019 um 20:03
@ekarus
Zitat von ekarusekarus schrieb:Naja dank Aware weiß man ja das in einzelfällen wahrnehmung auch während einem Herzstillstand möglich
Das wusste man schon vorher. Schließlich hört das Gehirn nicht sofort zu funktionieren auf, wenn das Herz mal still steht. Es arbeitet so lange wie es noch genügend Sauerstoff hat. Das kann bis zu 20 Minuten dauern.


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21.12.2019 um 20:09
Ja ohne hirnfunktion wäre man ja auch tod, mich wundert es nur dass das Gehirn das Bewusstsein manchmal nicht sofort abstellt. Werden wir aber wohl auch nicht klären können


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21.12.2019 um 22:16
@ekarus
Zitat von ekarusekarus schrieb:mich wundert es nur dass das Gehirn das Bewusstsein manchmal nicht sofort abstellt.
Du scheinst noch immer davon auszugehen, daß Herzstillstand üblicherweise zu sofortiger Bewußtlosigkeit führt. Dem ist aber nicht so.


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21.12.2019 um 23:50
Zitat von ekarusekarus schrieb:Ja ohne hirnfunktion wäre man ja auch tod, mich wundert es nur dass das Gehirn das Bewusstsein manchmal nicht sofort abstellt. Werden wir aber wohl auch nicht klären können
Das ist ja eben der Punkt. Ist es das Bewusstsein, oder gar die Frage: Was ist das Bewusstsein überhaupt, um überhaupt feststellen zu können, was passiert da eigentlich?

Eben diese richtungsweisende Schlußfolgerung führt ja nur zur Grundsatzfrage, um überhaupt einen Ansatz zu haben, wonach man, mit welchen Mitteln und welcher Studie forschen muss...meiner Meinung nach zumindest.


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23.12.2019 um 19:09
Zitat von withewithe schrieb am 11.12.2019:Das ist bei spirituellen Dingen immer so. Der eine sieht etwas, der andere sieht nichts. Und man kann sich nicht einigen.

(..Ich habe neulich - schon zum fünften oder öfteren Mal - den Vortrag eines NTE-Erfahrenen angehört, der sein Erlebnis aber "Sterbeerlebnis" nennt, und bin nach wie vor fasziniert.
Allerdings möchte ich ihm auch glauben.) Du sträubst dich aber gegen sowas. Warum? Hätte das Glauben negative Folgen für dich? Ich stochere etwas im Nebel - entschuldige!
Ich denke es macht immer Sinn Diskussionsgrundlagen zu klären.
Meistens diskutiere ich über Politik und da gibt es drei Ebenen. 1. Policy(also politische Programme) 2. Ideologie und 3. Menschenbilder

Policy wird durch Ideologie informiert. Wenn man bspw. diskutiert wie umfassend ein Wohlfahrtsstaat sein soll, dann speisen sich unterschiedliche Überzeugung zu dem Thema in den meisten Fällen aus unterschiedlichen ideologischen Überzeugen.
Ideologie hingegen speist sich wiederum aus dem jeweiligen Menschenbild, dass die Diskussionsteilnehmer haben. Damit ist gemeint als was man den Menschen sieht und was man unter Existenz versteht.

Die Diskussion die wir aktuell führen kann man ähnlich aufteilen.
Auf dem ersten Leven diskutieren wir über Erfahrungsberichte, Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, medizinische Fakten etc.
Wie wir das alles einordnen hängt aber von unseren jeweiligen Überzeugungen ab. Und die speisen sich letztendlich daraus wie wir die Realität verstehen und einschätzen.


Ich sträube mich nicht gegen Glauben. Aber ich kann mir selbst nichts einreden von dem ich weiß, das es nichts weiter als ein raten ins Blaue auf Basis von absolut unzureichender und größtenteils falscher Information ist.
Ich bin kein spiritueller Mensch. Der simple Gedanke, dass es etwas "übernatürliches" gäbe, dass es höhere Entitäten gibt, die Existenz mit etwas so banalem und so menschlichem wie einem "Sinn" ausstatten könnten ist für mich absolut absurd.
Solche Ideen sind die Konsequenz eines zutiefst selbstbezogen und unreflektierten Weltbilds, in dem sich der Mensch als etwas besonderes im Universum betrachtet, als etwas von höherer Signifikanz als alles andere.
Spiritualität bzw. der Glaube an Übernatürliches ist für mich der Inbegriff menschlicher Überheblichkeit. Die Konsequenz einer völlig falschen Einordnung der eigenen Existenz. Und eben weil die ganzen Schlüsse und Behauptungen, die spirituelle Weltanschauungen so aufstellen, auf diesem völlig falschen Verständnis von unserer Existenz beruhen, kann ich die allesamt nicht ernst nehmen.

Genauso wenig wie ich mir einreden kann, dass Herr der Ringe und Harry Potter Tatsachen Erzählungen sind, kann ich mir nicht einreden, dass es unsterbliche Seelen, einen höheren Sinn und Zweck und ein Jenseits gibt.
Und alles was dann übrig bleibt sind Leute die aufgrund ihrer erlernten Denkweisen einem so enormen Confirmation Bias unterliegen, dass sie in allen möglichen Dingen Hinweise auf eben jene Dinge sehen: Seele, Leben nach dem Tod, etc.
Ernst nehmen kann ich das nicht.

Ich bin der Philosophie ja überhaupt nicht abgeneigt. Aber Philosophie ohne den Kontext und den Perspektivencheck der Naturwissenschaft bringt und nicht zu externen Erkenntnissen sondern zu internen. Sprich wir lernen daraus nichts über die Welt und wie Dinge sind, sondern darüber wie wir sind und wie wir es gewöhnt sind Dinge zu rationalisieren.
Bestes Beispiel: Schöpfer. In unserer Lebenswelt haben Dinge mit einem Zweck stets einen Schöpfer. Wir erfassen die Welt um uns herum mit einer utilitaristischen Brille. Das Universum kennt aber keinen Sinn und Zweck. Es kennt nur Kausalität.
Und genau diesen Perspektivwechsel bekommen spirituelle Weltbilder nicht hin.

Und wenn du mich nach meiner subjektiven Einschätzung fragst, dann finde ich ein rein natürliches Universum auch unendlich viel interessanter als eines, das von irgendeinem Wesen geschaffen wurde.


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