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Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

138 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Zeitreisen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

10.04.2013 um 14:51
@Zyklotrop

Okay, dann ist wohl einfach nur deine Wortwahl etwas ungünstig. Die absolute Zeit bezeichnet eigentlich die bis zur speziellen Relativitätstheorie geläufige Vorstellung, dass es so etwas wie einen absoluten Raum und eine absolute, überall gültige und gleiche Zeit gibt. Seit 1905 gilt diese Idee jedoch ganz klar als überholt, was dutzende von Experimenten zur Zeitdilatation und zur Relativität der Zeit zwischen bewegten Bezugssystemen auch eindeutig beweisen konnten: Meine Uhr geht anders als deine und die Uhren der kosmischen Freunde in der Magellanschen Wolke zeigen auch ihre eigene Zeit.

Uhren messen genau genommen auch keine Zeit, sondern ein Zeitintervall. Messungenauigkeiten sind vollkommen natürlich und haben mit den Begriffen "Absolute Zeit" und "Relative Zeit" erst einmal nichts zu tun.


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Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

10.04.2013 um 15:00
@SKEPTIKER123
Das mag sein, vielleicht habe ich mich da unglücklich ausgedrückt.
Ich bin auch nicht so der Physiker (Chemie ists wenns stinkt und Physik ists wenns kracht). Sicher messen unsere Uhren Zeitintervalle, ich habe aber auch schon gelesen,dass die Zeit an sich gequantelt sein könnte, d. h. dass sie nicht harmonisch fliesst sondern sich "bröckchenweise" vorwärts bewegt.
Um aber mal aufs Thema zurück zu kommen, der Zeitstrahl geht in eine Richtung, von der Vergangenheit in die Zukunft, und auf diesem Strahl ist jeder Punkt genau einem Zustand des Universums zugeordnet.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine Zeitreise möglich sein soll (ausser für Arnie natürlich).


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Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

10.04.2013 um 16:30
@Zyklotrop
Youtube: Zeitdilatation
Zeitdilatation


Vlt. hilfts Video...
G.


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10.04.2013 um 16:35
@Z.
Schönes Video, ich seh gerade nicht, wo ich gegen die Erkenntnis verstossen habe.


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10.04.2013 um 16:47
Hi @Zyklotrop
Ich hab mich nich beschwert...dachte nur wegen...
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine Zeitreise möglich sein soll
ans Video..... :)
NG


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Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

10.04.2013 um 17:00
@Z.
So hatte ich es auch nicht verstanden.
Ich sondere hier keine unumstösslichen Weisheiten ab (ich bin wie gesagt physikalisch ein ganz kleines Licht), mir will einfach nicht einleuchten, wie an ein Bezugssystem (unseres ist wohl das Universum) wieder auf einen Stand bringen soll, den es vor der Zeitspanne x hatte bzw in der Zeitspanne y haben wird.


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10.04.2013 um 17:20
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Da du nicht in der Lage bist deine These zu erläutern werde ich bis auf weiteres wohl darauf zurückgreifen müssen.
du meinst, meine these, dass zeit nicht existiert? es ist doch eher so, dass sich die existenz von zeit nicht beweisen lässt. und wenn, dann nur innerhalb eines konstruierten denkmodelles, dass sich unsere gesellschaft selbst erschaffen hat. und das fantasiekonstrukt unseres denkmodelles ist eben das universum.

ob das aber die richtige sicht der dinge ist, bleibt aus

also, wenn ein wissenschaftler/ingineur eine zeitmaschine bauen will, muss er bereit sein, sein komplettes denkmodell über bord zu werfen und auch an anderer stelle anzusetzen. ansonsten bleibt es bei der weiterführung der altbewährten inszenierung


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Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

10.04.2013 um 17:31
@Zyklotrop
oh...ok..prima.
mir will einfach nicht einleuchten, wie an ein Bezugssystem wieder auf einen Stand bringen soll, den es vor der Zeitspanne x hatte bzw in der Zeitspanne y haben wird.
Vergangen ist vergangen, x wieder herzustellen, Zeitreise in die Vergangenheit, sozusagen unmöglich. Ein y (Zustand) in der Zukunft abzuschätzen ist da schon eher möglich. Man schicke einen Satelitten auf Erdorbit, der für 1000 Jahre stabil ist. Nun steigt man in ein Raumschiff das mit 9,81m/sek² beschleunigt bis es fast c erreicht fliegt einen grossen Bogen von ca. 1000 Lichtjahren auf dessen Strecke bremst man langsam ab um wieder "ordnungsgemässe" Geschwindigkeit zu erreichen und nicht beim Rückflug an der Erde vorbeizuflitzen etc.. Während diesem Vorgang, vergehen auf dem Raumschiff ca. 13,3.. Jahre laut Borduhr. Auf der Erde sind in Relation zu dieser Borduhr (Denk ans Video) zwischenzeitlich ungefähr 1000 Jahre vergangen und man kann das Testobjekt abstürzen sehen, nach ca 13,3 Jahren Eigenzeit.

NG


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10.04.2013 um 17:32
nachtrag:
Zitat von FreakOfTheMoonFreakOfTheMoon schrieb:ansonsten bleibt es bei der weiterführung der altbewährten inszenierung
...und die zeitreise kommt direkt nach der marslandung


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Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

10.04.2013 um 17:35
@Z.
Okay, ist aber nicht reversibel, das heisst der Astronaut ist in einer ihm fremden Zukunft gefangen.
Richtig?


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Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

10.04.2013 um 17:55
@Zyklotrop
Die Zukunft ist immer Fremd, bis auf die wenigen "Dinge" die man einiger massen Mathematisch abschätzen/vorausberechnen kann (s. Beispiel). Gefangen sind wir bereits jetzt, das ist der Preis für die kurze Freiheit auf diesem kleinen Planeten die wir geniessen, oder geniessen sollten.
In unserem Gedankenexperiment, wären wir natürlich in dieser Zukunft nicht unbedingt gefangen.
Wir könnten ja wieder ins Schiff steigen und noch ein bisschen "rumgondeln"....

Allerdings sollten wir dann evtl. ein anderes "Sternen-Einzugsgebiet" wählen, wenn wir mehr als 40 Jahre unterwegs sind könnte es nämlich sein, das wir hier zu einer unangenehmen Zeit, wenn die Sonne zur Supernovae wird (ca. 4-5 milliarden Jahre), wieder auftauchen... zuuusch Sonnenbrand bei bis zB. 500 Milliarden Kelvin .... (woanders bereits gemessen worden)

Nach ca. 45 Jahren Flug wären im Universum ca. 10 Milliarden Jahre vergangen...
NG Z.


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10.04.2013 um 19:38
@Zyklotrop
Die Sache mit dem Paradoxon ist unproblematisch weil es auf Kausalität basiert. Im Gedanken Experiment mit dem Würfel greift aber die Quantenmechanik, Ursache und wirkung verlieren da eh ihre bedeutung.

@Zyklotrop
@Z.

Ab etwa der 4. minute spricht Prof. Lesch genau das an was ich meine: Es ist deshalb nicht möglich in die Zeit zu reisen, weil es unmöglich ist das Universum in einem Zustand zurückzuführen wie es einmal war denn dafür braucht man mehr energie es es im Universum insgesamt gibt.
Ja, das stimmt so wie er es erklärt, deshalb muss die Idee mit ein abgeschlossenes System auch verworfen werden, was aber ist mit ein geschlossenes arbeitsdichtes System, welches ein Austausch von Energie erlaubt?
Die Energie im Picowürfel reicht nicht aus um den Anfangszustand wieder zu erreichen, wir können aber von außerhalb des Würfels die nötige Energie zuführen. Damit erhöht sich selbstverständlich die Entropie in der Umgebung des Würfels, nicht aber im Würfel selbst. Ein Energieüberschuss könnte darüber hinaus auch jederzeit entweichen, die Elektronen aber nicht.

@kleinundgrün
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Ich verstehe vollkommen, dass ein Zustand so "zurück geführt" wird, dass am Ende ein Zustand herrscht, der exakt dem Ausgangszustand entspricht.
Nur fehlt mir die Begründung, warum es nicht nur der gleiche, sondern der selbe Zustand ist.
Wenn die paar Elektronen im Picowürfel denselben Weg wieder zurückgehen wie bei ihre Ausbreitung und sie sich am Ende wieder im Anfangszustand befinden, dann muss es der selbe Zustand sein.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Ich habe einen Ball, der blau angemalt ist. Jetzt male ich ihn rot an. Dann wieder blau. Ist dieser Ball dann zum ersten Mal in seiener Existenz blau?
Wir sind auf der Ebene der Quantenmechanik. Wenn du die Farben des Balls kennst, kennst du ihre Abfolge nicht, wenn du die Abfolge kennst, kennst du die Farben nicht. Außerdem machst du dabei ein Gedankenfehler (sicher erklärte ich es auch einfach blöd): Nicht der Ball/Elektronen machen eine Zeitreise, sondern ein theoretischer Betrachter im Würfel. Dein Ball wechselt einfach die Farben in eine bestimmte Reihenfolge und dann wieder zurück zur Anfangsfarbe, für ein Betrachter ist es nun eine Zeitreise in die Vergangenheit da sich die Umgebung um den Betrachter rückwärtsabspielt.
Auf dem Würfel übertragen:
Der Anfagszustand der Elektronen nennen wir A. Sie breiten sich aus, dh die Entropie steigt. Nun werden sie gezwungen sich zum Zustand A "zurückauszubreiten" dh die Entropie im gesamten Picowürfel sinkt (außerhalb des Systems steigt sie natürlich). Ein theoretischer Betrachter darin macht also eine Zeitreise zum Zeitpunkt A da sich seiner gesammter Umgebung wieder im Zustand A befindet.


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10.04.2013 um 21:33
https://www.youtube.com/watch?v=txmU7TuMunY ich weis nicht ob dir das weiter hilft :D is aber ganz interessant...

oder man macht es ganz altmodisch mit remote viewing :)


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11.04.2013 um 08:55
Zitat von RumpelstilRumpelstil schrieb:Wenn die paar Elektronen im Picowürfel denselben Weg wieder zurückgehen wie bei ihre Ausbreitung und sie sich am Ende wieder im Anfangszustand befinden, dann muss es der selbe Zustand sein.
Schau, hier liegt das Problem. Du definierst das einfach. Aber es muss eben nicht der selbe Zustand sein. Wenn zwei Zustände exakt gleich sind, müssen sie doch nicht ein und der selbe Zustand sein. Sondern eben nur die gleichen Zustände zu unterschiedlichen Zeiten.


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11.04.2013 um 12:54
@kleinundgrün
Ich würde dein Einwand verstehen wenn es um Atome oder Molekülen gehen würde, aber es geht um Elementarteilchen..
Wenn ein Elektron von Zustand A zu Zustand B geht und wieder zurück zu Zustand A, dann ist der letzter Zustand A der selbe Zustand wie am Anfang und nicht einfach nur der gleiche.


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11.04.2013 um 12:58
@Rumpelstil
Ich schätze, wir kommen zu keinem Konsens. Ich will auch gar nicht ausschließen, dass der Grund dafür bei meinem Verständnis liegt.

Vielleicht noch als neuen Versuch:

Du hast zwei der Nanocubes. Beide sind identisch. Handelt es sich um gleiche Cubes oder um den selben Cube?


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11.04.2013 um 13:04
@kleinundgrün
Man muss auch nicht immer zu einem konzens kommen, es ist in ordnuung andere Meinung zu sein :)
Es kann an deinem Verständnis liegen, genauso so aber auch an meine Erklärungskünste, oder der Gedanke ist einfach nur Blödsinn! :D
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Du hast zwei der Nanocubes. Beide sind identisch. Handelt es sich um gleiche Cubes oder um den selben Cube?
Zwei gleiche.


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Bau von Zeitmaschinen, verschiedene Ansätze

11.04.2013 um 13:10
@Rumpelstil
OK, zwei gleiche.

Wo liegt aber der Unterschied zwischen zwei Cubes mit identischen Zuständen und einem Cube, der zwei identische Zustände hat?
Warum ist es "ganz klar", dass eine räumliche Trennung lediglich zu "Gleichheit" führt, eine zeitliche aber nicht?


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11.04.2013 um 13:11
Zitat von RumpelstilRumpelstil schrieb:Man muss auch nicht immer zu einem konzens kommen, es ist in ordnuung andere Meinung zu sein
Absolut. Ich finde das Thema aber sehr spannend. Nur möchte ich auch nicht endlos auf etwas beharren, das ggf. nur außerhalb meines physikalischen Verständnisses liegt.


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11.04.2013 um 13:17
@kleinundgrün
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:meines physikalischen Verständnisse
Vllt liegt da das Problem. Solltest es etwas mathematischer betrachten. ;)

Wenn Atome zweimal Zustand A annehmen. Dann ist es sehr wahrscheinlich nicht der selbe Zustand weil die Quarks sehr wahrscheinlich andere Zustände haben als ursprunglich. Das Problem ist aber bei Elektronen wahrscheinlich nicht gegeben.


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