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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

3.121 Beiträge, Schlüsselwörter: Akku, Elektroauto, Musk, Autoindustrie, E-auto, Strompreis

Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

15.06.2019 um 00:30
Was Ladesaeulen in meiner Gegend anbelangt-
Jeder grosse Markt hat eine mit 2 Anschluessen- bei ueber 250 Parkplaetzen, eine Bank hat einen Kundenanschluss auf 15 Parkpl. und ein Elektro-markt hat einen Ladeplatz fuer gut 50 Parkpl..
Da ist noch Luft nach Oben ;) !


:mlp:


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

15.06.2019 um 09:55
@the_unforgiven

Ich habe diverse Apps verwendet.
Und zuweilen sieht man sie auch, z.B. am Bahnhof.
Theoretisch sind es auch mehr Stellplätze, die sind aber dann schlicht nicht passend. Und die 3 Plätze eines Restaurants einer Steakhouse-Kette habe ich ausgeklammert. Da können nur Gäste laden. Wären also dann doch 9, wenn ich zur Not Steak essen gehen würde...

Sieht wohl stand jetzt eher schlecht aus.

Dabei wäre mein Fahrprofil ideal:
Die Arbeit liegt ca. 25 km entfernt, Einkaufsmöglichkeiten sind über 3 und unter 10 km entfernt und ich fahre zu 95 % allein mit dem Auto. Was auch der eigentliche Grund für die Überlegung eines anderen kleineren Autos ist.

Na ja, mal sehen. Ist ja noch Zeit.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

15.06.2019 um 14:42
mchomer schrieb:Theoretisch sind es auch mehr Stellplätze, die sind aber dann schlicht nicht passend.
wie meinst Du das?
keine Schnellader generell oder chademo/CCS2?
mchomer schrieb:Und die 3 Plätze eines Restaurants einer Steakhouse-Kette habe ich ausgeklammert.
klar.
Aber eher weil man nie weiß wie lange das Restaurant noch offen hat.
mchomer schrieb:Und zuweilen sieht man sie auch, z.B. am Bahnhof.
Für Schnellader die viel geld oder einen Audi haben (pauschal Ladepreis) wäre da noch die Autobahn...
mchomer schrieb:Dabei wäre mein Fahrprofil ideal:
Die Arbeit liegt ca. 25 km entfernt, Einkaufsmöglichkeiten sind über 3 und unter 10 km entfernt und ich fahre zu 95 % allein mit dem Auto. Was auch der eigentliche Grund für die Überlegung eines anderen kleineren Autos ist.
ok, das würde auch jeder PHEV schaffen aber das wäre overkill.

Gut, einerseits wird bei Gewerbe evtl. die Regelung mit der Ladesäule ab 10 Parkplätzen noch greifen irgendwann.
10km kann man auch mit langsam laden bei jedem Einkauf nachladen.

Andererseits gibt es eigentlich nur einige formelle Fragen (die es aber in sich haben) soweit ich das mitbbekommen habe bzgl. einer Gesetzes"änderung" die es mietern ermöglichen soll Ladepunkte durchzusetzen.


Generell verrückt daß Deine Gegend so mies aussieht, hier hats etliche Supermärkte und Einkaufscenter die je paar 22kW oder gratis triple vorhalten.
Viele davon sogar noch gratis derzeit.

Von Tankstellen hört und sieht man derzeit noch sehr vernig...


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

15.06.2019 um 22:24
@the_unforgiven
the_unforgiven schrieb:Generell verrückt daß Deine Gegend so mies aussieht, hier hats etliche Supermärkte und Einkaufscenter die je paar 22kW oder gratis triple vorhalten.
Viele davon sogar noch gratis derzeit.
Ja, es ist nervig, dass hier keiner der Discounter eine solche Möglichkeit bietet. Nur ein größerer Supermarkt bietet 2 Ladestationen an. Kostenfrei für 90 Minuten.
the_unforgiven schrieb:Andererseits gibt es eigentlich nur einige formelle Fragen (die es aber in sich haben) soweit ich das mitbbekommen habe bzgl. einer Gesetzes"änderung" die es mietern ermöglichen soll Ladepunkte durchzusetzen.
Ja, soweit ich weiß, wurde das aber nicht weiter verfolgt.

Fährst du ein Elektoauto?


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

22.06.2019 um 16:09
Ban schrieb am 03.11.2013:Es wird sehr schnell gehen und alle Skeptiker,werden glauben sie hätten Jahre lang im Koma gelegen.

Vortrag von Lars Thomsen, Zukunfts- und Trendforscher, gehalten auf der 26. internationalen „Motor und Umwelt"-Konferenz der AVL List GmbH am 12. Sep. 2013 in Graz, Österreich.
Ich habe mir das Video nochmal angeschaut, nachdem ich es vor ein paar Jahren schon (anderswo) gesehen hatte.

Man kann es ganz einfach zusammenfassen: Keine der Prognosen ist aufgegangen, sämtliche vorhergesagten Zahlen liegen Meilenweit neben der heutigen Realität.

Meine gefühlte Realität ist deckungsgleich. In meinem Umfeld entstehen hier und da ein paar Ladesäulen im öffentlichen und privaten Raum. Insbesondere die steuerliche Förderung bei Dienstwagen hinterlässt ihre Spuren. Auf 10 km tägliche innerstädtische Pendelstrecke sehe ich manchmal ein reines Elektroauto, selten auch zwei.

Die größte Fehlannahme des Tendforschers war der rasch sinkende Herstellungspreis von Elektroautos. Dies ist nirgendwo in Sicht,, obwohl Massenproduktion bei Renault, Nissan und Tesla längst stattfindet.


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23.06.2019 um 01:27
ich bin völlig deiner meinung und ich hab hier was für dich
@Edelstoff

https://www.youtube.com/playlist?list=PLn5ck--hIlrdusKDDIeJYUnJX5HuZcgNM


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24.06.2019 um 09:15
Alibert schrieb am 07.06.2019:Du meinst also, 7+mrd. Menschen kann die Welt locker verkraften
Das meine nicht nur ich. Aber lassen wir das, das ist in meinen Augen einfach nur dämlich und asozial und führt hier nicht weiter.
the_unforgiven schrieb am 07.06.2019:Ja, möglich aber wozu?
Um die Gesamtkapazität eines Bereiches in Spitzenzeiten nicht zu überlasten?
the_unforgiven schrieb am 07.06.2019:Eine e tankstelle mit 20 hochstromsäulen hat einen speicher für Stoßzeiten einzurichten so wie für den Sprit derzeit auch.
Aber jetzt dauert der Tankvorgang viel kürzer und Kapazitäten sind viel einfacher auch Spitzenlasten auszurichten. Was nützt ein Stromnetz, das extrem überdimensioniert ist, nur um Spitzenzeiten abzudecken.
the_unforgiven schrieb am 07.06.2019:Eine allerweltssteckdose die nur nachts oder zu anderen Netz flaute Zeiten läuft über ist 100% berechenbar
Laden mit geringer Leistung ist ja auch nicht das Problem. Aber dass das genügen soll, ist nun nicht gerade plausibel.
the_unforgiven schrieb am 07.06.2019:Bald wird die Sache mit dem grundrecht auf eine Steckdose am Parkplatz aus berlin kommen
?


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

24.06.2019 um 13:10
the_unforgiven schrieb am 07.06.2019:kleinundgrün schrieb:
the_unforgiven schrieb:
Ein EV bekommt derzeit auch per Protoikoll eine Ladeleistung ausgehandelt.

Auch mit anderen vernetzt? Da ist es doch eher so, dass jeweils aktuell vorhandene Kapazitäten verteilt werden, da gibt es kein: "Ich will morgen 100%, der Rest ist mir egal", oder?

Wieso vernetzt?
Ja, möglich aber wozu?
-
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb am 07.06.2019:
Ja, möglich aber wozu?

Um die Gesamtkapazität eines Bereiches in Spitzenzeiten nicht zu überlasten?
-eine vernetzung ist abhängig von der Installation der Ladestation und sowohl möglich als auch bereits praktiziert bei einigen PV inhabern.
Die stellen so täglich sicher daß die Ladung an den erzeugten PV strom (zeitpunkt und Leistung) angepasst wird soweit möglich.
-PV ist bereits möglich über das Netz zu steuern ohne Vernetzung, also auch möglich Ladestationen zu steuern
Eine Vernetzung ist immer hipp aber keineswegs nötig, schon gar keine Vernetzung der BEV untereinander.

Wir reden bei PKW und LKW von Idioten die gar Abgasrückführung absichtlkich blockieren um mehr Leistung zu bekommen oder adblue simulatoren nutzen.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb am 07.06.2019:
Eine e tankstelle mit 20 hochstromsäulen hat einen speicher für Stoßzeiten einzurichten so wie für den Sprit derzeit auch.

Aber jetzt dauert der Tankvorgang viel kürzer und Kapazitäten sind viel einfacher auch Spitzenlasten auszurichten. Was nützt ein Stromnetz, das extrem überdimensioniert ist, nur um Spitzenzeiten abzudecken.
Das Netz ist überdimensioniert, dennoch für Häufungen wohl knapp bemessen, je mehr Durchlauferhitzer und Wärmepumpen desto knapper.

Wie Wärmepumpen müssen sich Industriebetriebe und Tankstellen künftig eben mit Speichern anpassen so wie sie Blindstromkompensationseinrichtungen einbauen müssen heute und teils Trafohäuschen aufbauen.

Tankstellen speichern heute für Tage bis Wochen Sprit.

Bisher scheint die BEV Sache ein wenig an den Tankstellenbetreibern vorbei zu gehen....
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb am 07.06.2019:
Eine allerweltssteckdose die nur nachts oder zu anderen Netz flaute Zeiten läuft über ist 100% berechenbar

Laden mit geringer Leistung ist ja auch nicht das Problem. Aber dass das genügen soll, ist nun nicht gerade plausibel.
Doch Laden mit geringer Leistung für Massen ist das Problem weil die Dosen fehlen.
Es werden wenige hochstromfähige Schnellader gebaut aber die Massen an langsamen fehlen.
Eben diese wären am ehesten netzverträglich hätten besseren wirkungsgrad und währen zielführend.

Die Masse wäre mit den paar kW einge Stunden in der Nacht versorgt wie vorgerechnet.

Das wäre der Grundstein, aber natürlich würde es nicht (für alle Anwendungen) genügen, ergänzend brauchts dann eben noch schnellader..


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

24.06.2019 um 13:31
the_unforgiven schrieb:Die stellen so täglich sicher daß die Ladung an den erzeugten PV strom (zeitpunkt und Leistung) angepasst wird soweit möglich.
Aber nur isoliert auf das jeweilige Haus. Klar, ist besser als nichts, aber das Szenario ist weiterhin, dass in einer Gegend die Leute abends heim kommen und dann das Auto laden, kochen, Duschen, das Licht an machen und Fernsehen.
Und wenn das viele gleichzeitig machen, entstehen extreme Spitzen, weil das Autoladen hier hinzu kommt und nun mal auch im besten Fall ein signifikanter Verbraucher ist.
Und das Aut lädt mit maximaler Leistung, auch wenn es nicht müsste, weil erst am nächsten Tag 10 kWH gebraucht würden. Du hast also zu bestimmten Zeiten - noch verschärft durch dein "Wärme durch Strom" - extreme und unnötige Spitzen, auf deren Größe die Leistung des Netzes aufgebaut sein müsste. Und das ist reichlich ungeschickt, weil eine Erneuerung der Strominfrastruktur ziemlich aufwändig ist.
the_unforgiven schrieb:aber keineswegs nötig
Die Alternative sind große Überkapazitäten. Ist das in Deinen Augen "hipper"?
the_unforgiven schrieb:Wir reden bei PKW und LKW von Idioten die gar Abgasrückführung absichtlkich blockieren um mehr Leistung zu bekommen oder adblue simulatoren nutzen.
???
the_unforgiven schrieb:Das Netz ist überdimensioniert, dennoch für Häufungen wohl knapp bemessen, je mehr Durchlauferhitzer und Wärmepumpen desto knapper.
Natürlich hat das Netz Puffer - aber keine, die noch zusätzlich die Ladekapazitäten mit auffangen können, sofern diese zeitlich zu sehr zusammen treffen. Du argumentierst ständig mit Durchschnittswerten, aber die helfen hier ja nicht weiter. Weder hilft es, wie viel jemand im Jahresschnitt fährt noch viel Strom er im Jahresschnitt verbraucht.
the_unforgiven schrieb:Wie Wärmepumpen müssen sich Industriebetriebe und Tankstellen künftig eben mit Speichern anpassen
Die sind halt teuer und verlustbehaftet.
the_unforgiven schrieb:Tankstellen speichern heute für Tage bis Wochen Sprit.
Spritspeicher sind billig und verlustfrei.

Strom ist halt nicht Benzin. Weder in der Lagerung noch im Transport. Du kannst hier nicht beide Systeme auf eine Weise vergleichen, die deren Unterschiede unberücksichtigt lässt. Das ist nicht nur Äpfel und Birnen, das ist Äpfel und Steine.
the_unforgiven schrieb:Doch Laden mit geringer Leistung für Massen ist das Problem weil die Dosen fehlen.
Aber es ist nicht das Problem bei den Netzkapazitäten und genau das war das Thema zu dem ich diese Aussage tätigte. Du musst schon den Kontext beachten.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

24.06.2019 um 15:01
kleinundgrün schrieb:aber das Szenario ist weiterhin, dass in einer Gegend die Leute abends heim kommen und dann das Auto laden, kochen, Duschen, das Licht an machen und Fernsehen.
Und wenn das viele gleichzeitig machen, entstehen extreme Spitzen, weil das Autoladen hier hinzu kommt und nun mal auch im besten Fall ein signifikanter Verbraucher ist.
Und das Aut lädt mit maximaler Leistung, auch wenn es nicht müsste, weil erst am nächsten Tag 10 kWH gebraucht würden. Du hast also zu bestimmten Zeiten - noch verschärft durch dein "Wärme durch Strom" - extreme und unnötige Spitzen, auf deren Größe die Leistung des Netzes aufgebaut sein müsste. Und das ist reichlich ungeschickt, weil eine Erneuerung der Strominfrastruktur ziemlich aufwändig ist.
Es gibt 2:00-5:00 ein fenster. Diese Massenladestationen wären nur zu festgelegten Zeiten aktiv.

Die Spitzen entstehen nicht WENN man bestehende Techniken nutzt wie man es bei aktuellen Verbrauchern eben auch macht.

PV kann wie viele Verbraucher zeitversetzt (gruppenweise?) abgeschaltet werden vom Netzbetreiber.

"Das Auto" läd eben NICHT mit maximaler Leistung, es wird mit der Ladestation ein Ladestrom ausgehandelt.
Die Ladestation kann die Leistung begrenzen.


Wikipedia: IEC_62196_Typ_2#Ladebereiche
PWM SAE dauerhaft SAE kurzzeitig IEC 61851-1
97 % 80 A (EU)
95 % 77,5 A (EU)
90 % 65 A (EU)
85 % 51 A (EU)
80 % 48 A (EU)
70 % 42 A (EU)
60 % 36 A (EU)
50 % 30 A cont 36 A peak 30 A (EU)
40 % 24 A cont 30 A peak 24 A (EU)
30 % 18 A cont 22 A peak 18 A (EU)
25 % 15 A cont 20 A peak 15 A (EU)
16 % 9,6 A (EU)
10 % 6 A (EU)
Strom zu wärme ist nicht "mein " strom zu wärme sondern eben die aktuelle Entwicklung.
Besonders städtische kleine Wohnungen schreien förmlich nach einem Durchlauferhitzer.

Wie gesagt alleine durch Wärmepumpen und Druchlauferhitzer ergibt sich Bedarf auszubauen.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
aber keineswegs nötig

Die Alternative sind große Überkapazitäten. Ist das in Deinen Augen "hipper"?
Nein die Alternativen habe ich aufgezeigt, einerseits die MAssendocsen parallel zu den Nachtstromzählern betreiben.
Andererseits große Ladestationenansammlungen die entsprechende Tarife verlangen (ionity, Tankstellen,...) verpflichten die Spitzen zu beschränken durch eigene Maßnahmen.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Wir reden bei PKW und LKW von Idioten die gar Abgasrückführung absichtlkich blockieren um mehr Leistung zu bekommen oder adblue simulatoren nutzen.

???
PKW zu vernetzen wäre blöd weil sicherheitskritisch.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Das Netz ist überdimensioniert, dennoch für Häufungen wohl knapp bemessen, je mehr Durchlauferhitzer und Wärmepumpen desto knapper.

Natürlich hat das Netz Puffer - aber keine, die noch zusätzlich die Ladekapazitäten mit auffangen können, sofern diese zeitlich zu sehr zusammen treffen. Du argumentierst ständig mit Durchschnittswerten, aber die helfen hier ja nicht weiter. Weder hilft es, wie viel jemand im Jahresschnitt fährt noch viel Strom er im Jahresschnitt verbraucht.
Die druchschnittswerte sind für die langsamlader, sind die Grundversorgung die verhindert ein stück weit die Entstehung von Spitzen indem nicht wie beim Sprit Montag früh alle sofort als erstes tanken müssen.

Bei den sChnelladern sorgt die Ladezeit schonmal dafür daß nciht alle gleichzeitig laden und man wird nicht mehr Ladestationen aufbauen als man Infrastruktur hat.

Bei großen Anlagen wie gesagt wird und muss es entsprechende Auflagen geben.
An einer HP Station wird die Ladung dann wohl deutlich teurer was wiederrum einen Anreiz gibt die langssamlader auszureizen.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Wie Wärmepumpen müssen sich Industriebetriebe und Tankstellen künftig eben mit Speichern anpassen

Die sind halt teuer und verlustbehaftet.
Klar.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Tankstellen speichern heute für Tage bis Wochen Sprit.

Spritspeicher sind billig und verlustfrei.

Strom ist halt nicht Benzin. Weder in der Lagerung noch im Transport. Du kannst hier nicht beide Systeme auf eine Weise vergleichen, die deren Unterschiede unberücksichtigt lässt. Das ist nicht nur Äpfel und Birnen, das ist Äpfel und Steine.
Sprit Speicher zu betreiben ist auch nicht gratis, nicht energieneutral, nicht ungefährlich aber natürlich wird es zu ungünstigen Zeiten dort teurer.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Doch Laden mit geringer Leistung für Massen ist das Problem weil die Dosen fehlen.

Aber es ist nicht das Problem bei den Netzkapazitäten und genau das war das Thema zu dem ich diese Aussage tätigte. Du musst schon den Kontext beachten.
Doch, weil jeder der nicht nachts und beim Shoppen läd wenn das Netz flaute hat eben dann zu einer schlechten Zeit mit vielen anderen gemeinsam schnelladen und sich um schnellader prügeln muß.
Prinzip Nachtspeicherofen...


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

24.06.2019 um 15:19
the_unforgiven schrieb:Es gibt 2:00-5:00 ein fenster. Diese Massenladestationen wären nur zu festgelegten Zeiten aktiv.
Das verringert das Problem in den meisten Fällen, beseitigt es aber nicht.
the_unforgiven schrieb:Die Spitzen entstehen nicht WENN man bestehende Techniken nutzt wie man es bei aktuellen Verbrauchern eben auch macht.
Welche da wären? Je mehr Stromverbraucher ich zeitgleich anschließe, desto mehr Strom fließt eben und Puffer auf Hausebene sind zwar grundsätzlich möglich aber teuer und mindern die Effizienz.
the_unforgiven schrieb:PV kann wie viele Verbraucher zeitversetzt (gruppenweise?) abgeschaltet werden vom Netzbetreiber.
Warum sollte man PV in dem Fall abschalten? Es geht um den Verbrauch und die Haushalte würden sich bedanken, wenn ihnen zwischendurch mal der Strom abgedreht wird.
the_unforgiven schrieb:"Das Auto" läd eben NICHT mit maximaler Leistung, es wird mit der Ladestation ein Ladestrom ausgehandelt.
Oh je. Ja, aber die Station kennt dann ja nicht den Verbrauch rundherum. Das sit doch der Punkt.
Du schaust nur auf den Mikrokosmos Auto und Haus - aber das ist doch nur der kleinere Teil.
the_unforgiven schrieb:Die Ladestation kann die Leistung begrenzen.
Aber sie weiß doch gar nicht, wie sie es begrenzen soll, wenn sie nicht weiß, was andere Stationen ihrer Umgebung gerade leisten müssen. Langsam wird es hier schräg.
the_unforgiven schrieb:Strom zu wärme ist nicht "mein " strom zu wärme sondern eben die aktuelle Entwicklung.
Besonders städtische kleine Wohnungen schreien förmlich nach einem Durchlauferhitzer.
Es ist "Dein" Standpunkt. Der in dem Kontext dazu führt, dass zu bestimmten Zeiten noch mehr Spitzenlast anfällt.
the_unforgiven schrieb:Nein die Alternativen habe ich aufgezeigt
Das sind nur Alternativen für die Schnelladefetischisten. Aber wir sind nun im Bereich der etwas geringeren Ladeströme - wenn auch nicht gerade 2,4 kW.
the_unforgiven schrieb:PKW zu vernetzen wäre blöd weil sicherheitskritisch.
Ja, sicherheitskritisch sind sie. Aber ohne sie kannst Du nur durch ein Übermaß an Kapazität handeln. Zwei schlechte Situationen von denen eine ggf. weniger schlecht ist.
the_unforgiven schrieb:Die druchschnittswerte sind für die langsamlader, sind die Grundversorgung die verhindert ein stück weit die Entstehung von Spitzen indem nicht wie beim Sprit Montag früh alle sofort als erstes tanken müssen.

Bei den sChnelladern sorgt die Ladezeit schonmal dafür daß nciht alle gleichzeitig laden und man wird nicht mehr Ladestationen aufbauen als man Infrastruktur hat.
Schon wieder gehst Du von gleichmäßigem Nutzungsverhalten aus. Das ist aber nicht die Realität. Die Leute "tanken" dann abends, wenn sie heim kommen. Weil sie morgens gerne ein volles Auto hätten. Das ist der Normalfall. Und zeitgleich kochen sie und duschen und nutzen sonstige Elektronik.
Deine Idee wäre super, gäbe es einen weitgehend homogenen Tagesbedarf. Aber das ist nicht die Realität.
the_unforgiven schrieb:Sprit Speicher zu betreiben ist auch nicht gratis, nicht energieneutral, nicht ungefährlich aber natürlich wird es zu ungünstigen Zeiten dort teurer.
Aber es sind völlig andere Größenordnungen. Ich kann den Speicher schnell voll machen und zwar letztlich wann immer ich will und pro kWh ist der Lagerpreis um Größenordnungen kleiner.
the_unforgiven schrieb:Doch, weil jeder der nicht nachts und beim Shoppen läd wenn das Netz flaute hat eben dann zu einer schlechten Zeit mit vielen anderen gemeinsam schnelladen und sich um schnellader prügeln muß.
Das hat doch nichts mehr mit der ursprünglichen Aussage zu tun.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

24.06.2019 um 17:21
the_unforgiven schrieb:Wir reden bei PKW und LKW von Idioten die gar Abgasrückführung absichtlkich blockieren um mehr Leistung zu bekommen
Das machen aber die meisten Idioten nicht, um mehr Leistung zu bekommen, sondern, damit der Ansaugtrakt nicht nach 50-100tkm wie ein Bergwerkstollen aussieht und die Kiste wie ein Sack Nüsse läuft ;)
kleinundgrün schrieb:Aber lassen wir das, das ist in meinen Augen einfach nur dämlich und asozial und führt hier nicht weiter.
Schön, dass Meinungen anderer dämlich und asotial sind. Ist wohl so, wenn die Argumente ausgehen ;)


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

24.06.2019 um 17:29
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Es gibt 2:00-5:00 ein fenster. Diese Massenladestationen wären nur zu festgelegten Zeiten aktiv.

Das verringert das Problem in den meisten Fällen, beseitigt es aber nicht.
Daher wäre diew Umsetzung der erste von einigen schritten die jetzt notwendig wären.
Gäbe für das kleinste Geld den größten Effekt.
Die Förderungen laufen aber derzeit in eine andere Richtung -> schade.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Die Spitzen entstehen nicht WENN man bestehende Techniken nutzt wie man es bei aktuellen Verbrauchern eben auch macht.

Welche da wären? Je mehr Stromverbraucher ich zeitgleich anschließe, desto mehr Strom fließt eben und Puffer auf Hausebene sind zwar grundsätzlich möglich aber teuer und mindern die Effizienz.
Große "Lasten" wie Wärmepumpen und PV sind mit Abschaltvorrichtungen versehen die der Netzbetreiber steuern kann, blockweise.
Zweitarifzähler schalten bei Nachtstrom um.
Ja selbst Zeitschaltuhren steuern erfolgreich unvernetzt Vorgänge vorhersagbar...

Ladesäulen an Supermärkten laden nur während der Ladenöffnungszeiten, max. xx Minuten pro PKW.
Also es gibt keine Notwendigkeit irgendwas zu vernetzen nur um eine reine Zeitsteuerung hinzubekommen oder einen Notabwurf.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
PV kann wie viele Verbraucher zeitversetzt (gruppenweise?) abgeschaltet werden vom Netzbetreiber.

Warum sollte man PV in dem Fall abschalten? Es geht um den Verbrauch und die Haushalte würden sich bedanken, wenn ihnen zwischendurch mal der Strom abgedreht wird.
Bedingungen PV Betrieb Wärmepumpenbetrieb, Ladesäulenbetrieb,...: Abschaltvorrichtung vom Netzbetreiber steuerbar.
IST Zustand.

Bemerkung Netzbetreiber: bei Analgen mit Abschaltvorrichtung werden die Anlagen xx Minuten zeitversetzt betätigt um SPITZEN zu vermeiden.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
"Das Auto" läd eben NICHT mit maximaler Leistung, es wird mit der Ladestation ein Ladestrom ausgehandelt.

Oh je. Ja, aber die Station kennt dann ja nicht den Verbrauch rundherum. Das sit doch der Punkt.
Du schaust nur auf den Mikrokosmos Auto und Haus - aber das ist doch nur der kleinere Teil.
Die einzelne Ladestation kann steuern, richtig?
Die Ladestation kann wiederum so intelligent sein wie man will, von aus/ein über Zeitsteuerung bis zu Abschalt oder Steuervorrichtung mit althergebrachten Mittel beim Zweitarifzähler und Notwabwurf. Damit wären Wir wieder im Makrokosmos, weit weg vom Auto.
Was willst Du denn noch?

Der Netzbetreiber wiederum wäre nichtmal nötig dazu,
Verbrauch ist kalkulierbar, Nachts 2:00-5:00 langweilt sich jedes Netz an dem keine spezielle Industrie hängt.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Die Ladestation kann die Leistung begrenzen.

Aber sie weiß doch gar nicht, wie sie es begrenzen soll, wenn sie nicht weiß, was andere Stationen ihrer Umgebung gerade leisten müssen. Langsam wird es hier schräg.
Doch, denn sie begrenzt generell auf niedrige Leistung und schaltet auch nur nachts ein, rein nach Zeit. wenn Dir das nicht reicht eben mit Notabwurf.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Strom zu wärme ist nicht "mein " strom zu wärme sondern eben die aktuelle Entwicklung.
Besonders städtische kleine Wohnungen schreien förmlich nach einem Durchlauferhitzer.

Es ist "Dein" Standpunkt. Der in dem Kontext dazu führt, dass zu bestimmten Zeiten noch mehr Spitzenlast anfällt.
Es ist nicht mein Standpunkt, sondern was der Markt bietet und was derzeit modern ist. ich mag keine Durchlauferhitzer und keine Wärmeopumpen, sie sind aber Mode und deren Zahl rasant angestiegen..
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Nein die Alternativen habe ich aufgezeigt

Das sind nur Alternativen für die Schnelladefetischisten. Aber wir sind nun im Bereich der etwas geringeren Ladeströme - wenn auch nicht gerade 2,4 kW.
Siehe oben. Wer ohne massive Mengen regelmäßig Schnelladen überhaupt nicht auskommt hat eben das falsche auto.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
PKW zu vernetzen wäre blöd weil sicherheitskritisch.

Ja, sicherheitskritisch sind sie. Aber ohne sie kannst Du nur durch ein Übermaß an Kapazität handeln. Zwei schlechte Situationen von denen eine ggf. weniger schlecht ist.
Alternativen oben aufgezeigt.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Die druchschnittswerte sind für die langsamlader, sind die Grundversorgung die verhindert ein stück weit die Entstehung von Spitzen indem nicht wie beim Sprit Montag früh alle sofort als erstes tanken müssen.

Bei den sChnelladern sorgt die Ladezeit schonmal dafür daß nciht alle gleichzeitig laden und man wird nicht mehr Ladestationen aufbauen als man Infrastruktur hat.

Schon wieder gehst Du von gleichmäßigem Nutzungsverhalten aus. Das ist aber nicht die Realität. Die Leute "tanken" dann abends, wenn sie heim kommen. Weil sie morgens gerne ein volles Auto hätten. Das ist der Normalfall. Und zeitgleich kochen sie und duschen und nutzen sonstige Elektronik.
Deine Idee wäre super, gäbe es einen weitgehend homogenen Tagesbedarf. Aber das ist nicht die Realität.
Normalfall sollte sein daß jemand parkt, einsteckt und dann ins Haus oder Wohnung geht. Das ist relativ konstant da die Lader ja wie vorgeschlagen zeitgesteuert seien.
Wann wo wer unterwegs nachladen muss variiert. Wir reden über den anteil bzw. überraschende Häufungen oder über was reden Wir?
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Sprit Speicher zu betreiben ist auch nicht gratis, nicht energieneutral, nicht ungefährlich aber natürlich wird es zu ungünstigen Zeiten dort teurer.

Aber es sind völlig andere Größenordnungen. Ich kann den Speicher schnell voll machen und zwar letztlich wann immer ich will und pro kWh ist der Lagerpreis um Größenordnungen kleiner.
Müsste man mit allem drum und dran vergleichen.
Wie die Marge aussieht bei Strom und Benzin... über alle Betriebskosten und Vorteile durch Zeittarife.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Doch, weil jeder der nicht nachts und beim Shoppen läd wenn das Netz flaute hat eben dann zu einer schlechten Zeit mit vielen anderen gemeinsam schnelladen und sich um schnellader prügeln muß.

Das hat doch nichts mehr mit der ursprünglichen Aussage zu tun.
Dir gings um das Netz. "zu einer schlechten Zeit" = Lastspitze im Netz.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

25.06.2019 um 08:59
Alibert schrieb:Schön, dass Meinungen anderer dämlich und asotial sind.
Nun, auch das ist ei Teil dessen, dass ich mir eine Meinung über andere bilden kann. Hast Du Probleme damit, dass ich diese Ansichten so werte?
the_unforgiven schrieb:Daher wäre diew Umsetzung der erste von einigen schritten die jetzt notwendig wären.
Gäbe für das kleinste Geld den größten Effekt.
Na ja, der Effekt ist aber nicht groß, weil er mit viel Ungemach für den Nutzer verbunden ist und damit fehlt die Akzeptanz.
the_unforgiven schrieb:Ja selbst Zeitschaltuhren steuern erfolgreich unvernetzt Vorgänge vorhersagbar...
Sie steuern sie nicht erfolgreich - die Puffer sind nur hinreichend groß, um die Fehler auszugleichen.
Systeme, die nichts voneinander wissen, können gar nicht erfolgreich sich eine gemeinsame und limitierte Ressource sinnvoll aufteilen.
the_unforgiven schrieb:Also es gibt keine Notwendigkeit irgendwas zu vernetzen nur um eine reine Zeitsteuerung hinzubekommen oder einen Notabwurf.
Mir ist nicht so recht klar, warum Du die Gesamtlast weiterhin nicht betrachtest. Alle Deine Maßnahmen funktionieren nur im Mikrosystem, nicht aber dort, wo die Resource Strom bereit gestellt wird, sofern es sich dabei nicht um eine autarke Lösung handelt.
the_unforgiven schrieb:Bemerkung Netzbetreiber: bei Analgen mit Abschaltvorrichtung werden die Anlagen xx Minuten zeitversetzt betätigt um SPITZEN zu vermeiden.
Und warum funktioniert das? Weil die PV-Anlagen vernetzt sind. Nämlich beim Netzbetreiber.
the_unforgiven schrieb:Damit wären Wir wieder im Makrokosmos, weit weg vom Auto.
Sind wir nicht. Weil die Ladesäule von den anderen Säulen nichts weiß und nicht weiß, wie viel Energie im Gesamtsystem gerade verlangt wird.
the_unforgiven schrieb:Doch, denn sie begrenzt generell auf niedrige Leistung und schaltet auch nur nachts ein
Und was passiert, wenn es nachts Spitzen gibt?
Egal wie Du es betrachtest, Dein Szenario funktioniert nur mit genügend Puffer.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

25.06.2019 um 10:56
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Daher wäre diew Umsetzung der erste von einigen schritten die jetzt notwendig wären.
Gäbe für das kleinste Geld den größten Effekt.

Na ja, der Effekt ist aber nicht groß, weil er mit viel Ungemach für den Nutzer verbunden ist und damit fehlt die Akzeptanz.
Das brächte viel Komfort und ist die FORDERUNG vieler BEV Fahrer aus der praxis.
Viel mehr langsame Dosen an denen man unbegrenzt hängen kann.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Doch, denn sie begrenzt generell auf niedrige Leistung und schaltet auch nur nachts ein

Und was passiert, wenn es nachts Spitzen gibt?
Egal wie Du es betrachtest, Dein Szenario funktioniert nur mit genügend Puffer.
Du meinst wenn nachts alle aufstehen und auf die Stunde genau gleichzeitig Backofen Herdplatten und Dusche einschalten?
Dann würden denen mindestens die Haussicherungen fliegen wegen Gleichzeitigkeitsfaktor ;)

Wie gesagt weiß ich nicht was Du willst, wie soll es dann deiner Meinung nach laufen in diesem Fall?

Ich vermute während ich verusche Dir zu erklären wieso die Flaute Nachts interessant wäre zu nutzen ist das ziemlich durchbesprochen, bist Du an einer anderen Ecke, ich weiß aber nicht wo genau.


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25.06.2019 um 11:15
the_unforgiven schrieb:Das brächte viel Komfort und ist die FORDERUNG vieler BEV Fahrer aus der praxis.
Die Forderung ist, nur in einem bestimmten Zeitfenster laden zu können?

Die Forderung ist, möglichst überall laden zu können - und möglichst nach Belieben.
the_unforgiven schrieb:Du meinst wenn nachts alle aufstehen und auf die Stunde genau gleichzeitig Backofen Herdplatten und Dusche einschalten?
Ich sage nur Fußball-WM, Silvester etc.
Davon ist manches planbar und manches nicht.
Da hilft auch dein Smiley nicht weiter, weil Du das Problem weiterhin nicht verstehst.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

25.06.2019 um 12:30
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Das brächte viel Komfort und ist die FORDERUNG vieler BEV Fahrer aus der praxis.

Die Forderung ist, nur in einem bestimmten Zeitfenster laden zu können?

Die Forderung ist, möglichst überall laden zu können - und möglichst nach Belieben.
Nein die Forderung ist eine gewisse Abdeckung an Schnelladern zu haben -was ja in Arbeit ist- ABER dort wo man parkt und das Auto stehen lässt langsam laden zu können.
Das Zeitfenster (für die langsamlader) wäre im Vergleich zum nicht vorhandensein heute eine marginale Einschränkung.
Wenn man parken muss muss man parken. Läd sich dann nachts z.b. am anwohnerparkplatz zudem das Auto...gut.
Beim autarken Lader wäre die Zeitregelung sowieso umgekehrt da der wohl auf PV liefe.

ERfahrungen sind ja schon bisschen da mit bestehenden Ladern, schnell und langsam und unterschiedlichen Aufstellorten und Regelungen.
Gerne kannst du eine gewisse Schnittmenge an BEV fahrern befragen was in der Praxis gut funktioneirt und was nicht.
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Du meinst wenn nachts alle aufstehen und auf die Stunde genau gleichzeitig Backofen Herdplatten und Dusche einschalten?

Ich sage nur Fußball-WM, Silvester etc.
Davon ist manches planbar und manches nicht.
Da hilft auch dein Smiley nicht weiter, weil Du das Problem weiterhin nicht verstehst.
Klar, aber Du erzählst auch nicht welchen Aspekt Du meinst.
Mal gehts ums Netz mal um Kraftwerke oder auch nicht.
Fußnball-WM und unplanbares scheint zu zeigen daß der Gleichzeitigkeitsfaktor praxistauglich ist.
Willst Du das Netz so lassen, und nicht ausbauen und mit eigentlich nicht ausreichenden Kapazitäten immer mehr menschen "smart" versorgen oder worauf willst Du hinaus?


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

25.06.2019 um 12:57
the_unforgiven schrieb:Das Zeitfenster (für die langsamlader) wäre im Vergleich zum nicht vorhandensein heute eine marginale Einschränkung.
Marginal ist das nicht. Einschränkungen in der Art und dem Umfang der Nutzung werden nie als marginal wahrgenommen.
the_unforgiven schrieb:ERfahrungen sind ja schon bisschen da mit bestehenden Ladern, schnell und langsam und unterschiedlichen Aufstellorten und Regelungen.
Bezweifelt das jemand?
the_unforgiven schrieb:Gerne kannst du eine gewisse Schnittmenge an BEV fahrern befragen was in der Praxis gut funktioneirt und was nicht.
Ich weiß relativ gut, was in der Praxis funktioniert und was nicht. Aber das ändert nichts daran, dass Komforteinbußen bedeuten, dass Leute das nicht akzeptieren.
Wie findet denn eine Entscheidung statt? Entweder es lohnt sich finanziell oder es beinhaltet einen Komfortgewinn (das beinhaltet auch einen Gewinn an Prestige etc.).
Billiger ist E-Autofahren nicht gerade. Und Komforteinbußen gibt es einige. Kommen jetzt noch weitere hinzu, indem Ladezeiten vorgegeben werden, macht es das nicht gerade attraktiver.
the_unforgiven schrieb:Klar, aber Du erzählst auch nicht welchen Aspekt Du meinst.
Mal gehts ums Netz mal um Kraftwerke oder auch nicht.
Dann lies mal genau nach. Ich benenne immer, wovon ich gerade spreche.
the_unforgiven schrieb:Fußnball-WM und unplanbares scheint zu zeigen daß der Gleichzeitigkeitsfaktor praxistauglich ist.
Ja. Stand heute. Ohne viele E-Autos und ohne viele elektrische Heizgeräte.
Ich fühle mich langsam verarscht.
the_unforgiven schrieb:Willst Du das Netz so lassen, und nicht ausbauen und mit eigentlich nicht ausreichenden Kapazitäten immer mehr menschen "smart" versorgen oder worauf willst Du hinaus?
Auf den Umfang eines Netzausbaus. Je mehr Kapazitäten ich für Spitzenlast einplane, desto größer muss ich es ausführen und je mehr Verbraucher ich habe, die potentiell gleichzeitig relevant werden, desto größer sind die einzuplanenden Spitzen im Vergleich zum Durchschnitt.
Klar kann ich das alles mit einem sehr gut ausgebauten Netz erreichen - aber irgendwo spielt da dann auch das Geld für diese Infrastruktur eine Rolle.

Du schreibst immer wieder, wie Du es gerne hättest und wären Ressourcen unbegrenzt und die Menschen würden ihre Kaufentscheidungen nur rational tätigen, ginge das sicher.
Aber wir wollen keine Utopie bedienen, sondern eine Lösung, die in der Realität möglichst reibungsarm umsetzbar ist.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

25.06.2019 um 15:51
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Fußnball-WM und unplanbares scheint zu zeigen daß der Gleichzeitigkeitsfaktor praxistauglich ist.

Ja. Stand heute. Ohne viele E-Autos und ohne viele elektrische Heizgeräte.
Ich fühle mich langsam verarscht.
ist nicht meine intention.

Du willst also darauf hinaus daß es zwar mit einer Einwohnerzahl x+ xMio (zuwanderung, Nachwuchs, Bauboom für bezahlbaren Wohnraum) funktioniert beim aktuellen Trend von Wärmepumpen, man langfristig KEINEN Netzausbau bräuchte
ABER nicht funktioniert kleine Ladesäulen zu betreiben deren max. Leistung und Einschaltzeitpunkt man per Auflagen deffinieren kann?
UND große Ladesäulen"Tankstellen" die man wie jeden energieintensiven Industriebetrieb entsprechend mit Auflagen und extra Versorgung gemäß der Netzverträglichkeit einplanen, vom Netzbetreiber deffinieren kann?
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
ERfahrungen sind ja schon bisschen da mit bestehenden Ladern, schnell und langsam und unterschiedlichen Aufstellorten und Regelungen.

Bezweifelt das jemand?
nun dann sollte man doch die BEV fahrer mal fragen was sie von solchen Ladern halten würden und wie sie diese "Einschränkung" empfänden wenn es zusätzlich zu jedem schnellader in Wohnvierteln 1000e nachtsteckdosen an den Parkplätzen gäbe?


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25.06.2019 um 15:59
oh da war noch ein Absatz...
kleinundgrün schrieb:the_unforgiven schrieb:
Willst Du das Netz so lassen, und nicht ausbauen und mit eigentlich nicht ausreichenden Kapazitäten immer mehr menschen "smart" versorgen oder worauf willst Du hinaus?

Auf den Umfang eines Netzausbaus. Je mehr Kapazitäten ich für Spitzenlast einplane, desto größer muss ich es ausführen und je mehr Verbraucher ich habe, die potentiell gleichzeitig relevant werden, desto größer sind die einzuplanenden Spitzen im Vergleich zum Durchschnitt.
Klar kann ich das alles mit einem sehr gut ausgebauten Netz erreichen - aber irgendwo spielt da dann auch das Geld für diese Infrastruktur eine Rolle.

Du schreibst immer wieder, wie Du es gerne hättest und wären Ressourcen unbegrenzt und die Menschen würden ihre Kaufentscheidungen nur rational tätigen, ginge das sicher.
Aber wir wollen keine Utopie bedienen, sondern eine Lösung, die in der Realität möglichst reibungsarm umsetzbar ist.
Es geht um die Infrastruktur für PKW, die VW (bald) baut. EU meckert, VW meckert jetzt auch.
So wie Straßen. Auch teuer.
Ladesäulen werden incl. Anschlusskosten gefördert, bei 100 ionity Ladern auf einem Rastplatz sei es eben Trafo mit Zuleitung und Speicher...
Stell ich irgendwo 20 Maschinen auf muß ich auch Trafo Blindstromkompensation und zuleitung zahlen.

Vielelicht kamn das nicht gut rüber:
Daß ein langsamlader mal ne Stunde abschaltet ist im Gegensatz zu den anderen Verbrauchern etwas womit man leben kann und muss.


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