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Alternative Betriebssysteme

501 Beiträge, Schlüsselwörter: Alternative, Betriebssysteme

Alternative Betriebssysteme

15.10.2016 um 04:46
Und wir warten immer noch. :D


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16.10.2016 um 06:37
Für die Fans von Arch Linux, die es aber ein bisschen Anwender-freundlicher haben wollen:

Neben Manjaro hat sich auch Antergos gemausert!

https://antergos.com/


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Bonbon101
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16.10.2016 um 21:33
Zum gelegentlichen Spielen habe ich ein altes Notebook mit XP, und einen USB-Umschaltkasten.
Auf den PC darf kein MS-Betriebssystem mehr, die haben es mit Windows 8 und 10 vergeigt.


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17.10.2016 um 22:24
Hehe.

Linux hat so viele Distris, mit denen es sich aus seiner früheren Frickelphase herausgezogen hat.

Und das gilt für viele Linux-Familien: Debian, Redhat, Arch ... .


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El_Gato
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17.10.2016 um 23:01
@Momjul

Kennst du dich mit Antergos aus? Ein Kumpel von mir ist darauf umgestiegen und er meinte daß es recht gut ist. Weißt du irgendwas über Stabilität und dergleichen?


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29.10.2016 um 23:42
Antergos? Nur grob:

- auf Basis von Arch Linux
- RR
- bei distrowatch.com klarer Aufsteiger (!)
- einige Desktops wählbar
- Updates funktionieren (auch bei mir) viel besser als bei Manjaro
- viele Paketquellen
- gute Konzeption
- freundliches Team


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GyatsoJigme
ehemaliges Mitglied

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15.11.2016 um 01:39
Wenn es um alternative Betriebssysteme geht, dann bin ich durchaus ein Fan von macOS.

Wenn wir mal den Aspekt des Geldes (der für mich, zur Zeit der Beschaffung meines Macbooks, wenig Relevant war) außer Acht lassen, dann ist macOS eine unglaublich gute Alternative:

Viren und Malware

Die Bedrohungslage durch Viren und Malware ist unter macOS, ähnlich wie bei Linux, praktisch nicht existent. Wenn es ein Schädling in die Schlagzeilen schafft, dann handelt es sich fast immer um ein «Konzept» oder eine «mögliche Sicherheitslücke». Und wenn ein Mac tatsächlich bei einem Hacker-Wettbewerb infiltriert wird, dann liest man spätestens im letzten Absatz, dass dazu ein lokaler Zugriff auf das System, den Router oder beides nötig war. Dass jedoch ein weit entfernter Angreifer die NAT-Firewall des Routers und die Schutzmassnahmen von macOS durchbrochen hätte, ist bis jetzt nicht vorgekommen.

Damit die Sicherheitslage entspannt bleibt, bietet macOS auch auf allen Ebenen wirkungsvolle Schutzmassnahmen, von denen der Anwender jedoch kaum etwas mitbekommt – und sich schon gar nicht belästigt fühlen muss - Auf Deutsch, Mac User kennen so etwas wie ein Viren Programm nicht.

App Store

Der Mac App Store ist für Mac-Software die Anlaufstelle schlechthin. (Könnte man mit dem Ubuntu Store vergleichen)

Alle Programme, die hier veröffentlich werden, müssen eine Prüfung durch Apple über sich ergehen lassen. Diese Anwendungen müssen sich ausserdem strikt an die Sandboxing-Regeln halten – sie dürfen also weder in Systemkomponente noch in andere Programme eingreifen. Alle Entwickler müssen sich bei Apple registrieren und sind deshalb namentlich bekannt, inklusive Adresse.
Ab Werk ist der Mac App Store deshalb die einzige zulässige Software-Quelle. In den Einstelllungen lässt sich aber natürlich definieren, ob auch Software von wildfremden Programmierern starten darf. Die Freiheit bleibt also uneingeschränkt erhalten

Kosten

Kauft man sich einen Mac, dann kann man die nächsten 3-6 Jahre die Füße hochlegen.
Der Software bzw. Update Support von Apple ist (für ihr Produktions - und Verkaufsmodell) exzellent.

Neueste OS Versionen können auch auf unglaublich alten Macs installiert werden (z.B das neueste macOs Sierra auf dem 2009er Mac meines Stiefvaters) und funktionieren ohne Probleme.

Und nicht nur, dass das OS kostenlos ist – es wird auch ein ordentliches Maß an Anwendungen mitgeliefert. Dabei handelt es sich um alles, was man für die Arbeit braucht:
den E-Mail-Client «Mail», den Browser «Safari», die Adresskartei, den Kalender, Karten, Office und, und, und.

Alle Vorzüge von Unix

In seinem Kern basiert macOs auf Unix, allerdings mit einer ziemlich raffinierten Oberfläche.
Als reinrassiges Multiuser-System kennt OS X mehrere Formen der Benutzerverwaltung, die jedem Anspruch gerecht werden.

Da wären:

Administrator -> Keine Erklärung nötig. Der Administrator darf machen, was er will.

Standard -> Der Standard-Benutzer verfügt über ein eigenes Verzeichnis, in dem er seine Daten ablegen kann. In diesem Verzeichnis können aber auch eigene Programme verwendet werden, da sich diese meistens durch einfaches Kopieren übernehmen lassen; der Rest des Systems bekommt davon nichts mit. Dasselbe gilt für Schriften, Systemeinstellungen und andere Komponenten. Der Standard-Benutzer darf also sehr viel – immer in der Gewissheit, dass er anderen Benutzern oder dem System nicht schaden kann.

Kindersicherung -> OS X kommt mit einer eingebauten Kindersicherung, die den Zugriff bis ins Detail regelt. So könnte der Mac vor Schultagen nur für zwei Stunden funktionieren. Oder der Account wird um 18 Uhr gesperrt. Genauso lassen sich gewisse Websiten explizit blockieren oder freigeben. Und wer Angst hat, dass sich die Sprösslinge in den falschen Chats herumtreiben, kann sogar die Kamera deaktivieren. Und so weiter. Die Möglichkeiten zur Anpassung sind fast grenzenlos.

Gastbenutzer -> Der «Gastbenutzer» ist die perfekte Umgebung, wenn man den Mac kurz ausleihen möchte. Dieser Benutzer kann Programme benutzen und – falls erlaubt – auf öffentliche Ordner zugreifen. Sobald er sich jedoch abmeldet, werden alle Dateien und Änderungen an den Einstellungen gelöscht – ganz so, also wäre nie etwas gewesen.

Bekannte Albträume

Auf einem Windows-Rechner kann es, wie wir alle wissen, schon einmal vorkommen, dass sich ein installiertes Tool oder Programm nicht mehr vollständig von der Festplatte entfernen lässt und das gesamte System permanent stört. In solchen Fällen hilft meist nur noch die Platte zu formatieren und das Festplatten-Image neu einzuspielen, sofern man eines hat.

Mit einem Mac ist ein solches Szenario aber völlig ausgeschlossen, denn es gibt keine Registry oder andere geheime Orte, in die Systemdaten und Ähnliches während der Installation geschrieben werden. Oft installiert man die neue Software einfach nur durch simples Drag and drop eines Programmsymbols in den zugehörigen Ordner. Das Paket wird dann automatisch entpackt und in das Verzeichnis kopiert. Und genauso einfach, wie die Software auf die Platte gelangt, lässt sie sich wieder entfernen: Man bewegt das Programmsymbol in den Papierkorb, entleert diesen, fertig. Und falls sich doch einmal eine Software weigert, vom Mac vollständig eliminiert zu werden, gibt es Tools wie Appdelete, die das vollautomatisch übernehmen.

Noch eine bekannte Sache - Treiber.

Der Anschluss neuer Geräte erfordert bei macOS keine externe Treiber, nie.

Es soll Leute geben, die wurden unter Windows Vista schon dazu aufgefordert, für einen simplen USB-Stick den passenden Treiber zu installieren. Das ringt jedem Macianer ein müdes Grinsen ab, denn unter macOS existiert der Begriff Treiberinstallation nicht. Und was für einen schlichten USB-Speicher gilt, betrifft auch Geräte wie Digitalkameras und Drucker. So lässt sich jede Digicam ohne externe Treiber mit dem Mac verbinden, der die Kamera automatisch erkennt.
Anschließend startet iPhoto oder ein anderes Tool und führt den Import der Bilddaten durch.

Der problemlose Zugriff gilt auch für die meisten Drucker, die sich mithilfe der Unix-Anwendung CUPS am Mac ohne zusätzliche Treiberinstallation anschließen lassen. Lediglich die passende Anwendung muss noch aufgespielt werden. Und dass sich externe Festplatten, Speicherkarten-Lesegeräte, Mäuse, Tastaturen und andere Peripherie ebenso stressfrei am Mac ansschließen lassen, ist schon fast selbstredend.

Nette Nebeneffekte

Von Sachen wie Design, Klarheit, Struktur und liebe zum Detail muss ich glaube ich nicht lange sprechen - Apple ist dafür bekannt.

Vorurteile

Den Punkt, das Apple Produkte für Menschen sind, die sich nicht mit ihrem System auseinandersetzen wollen, kann ich derart pauschal nicht unterstreichen. Ich meine klar, natürlich sind besonders Macs bzw. Apple Produkte dafür bekannt "einfach zu funktionieren" (was sie übrigens auch tun), dennoch kann man mit ihnen aufgrund des Unix Unterbaus genauso in die Materie gehen, wie mit jedem anderen System auch, vorausgesetzt man hat die nötigen Kenntnisse dafür.

Ansonsten ist ein Computer in erster Linie dafür da, für den Menschen als Werkzeug oder auch Alltagshilfe zu dienen, und das tut ein Mac in par excellence. Und ja, mMn auch besser als andere Systeme.


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08.12.2016 um 15:52
@GyatsoJigme

Du klingst irgendwie so als ob du gar nichts über andere Betriebssysteme weißt.
Ich selbst habe fast alles was es gibt selber Ausprobiert und auch zuhause am Laufen.
Zur Zeit bin ich bei PCBSD mit der Desktopumgebung LXDE auf meinem Notebook.

pcbsd
GyatsoJigme schrieb am 15.11.2016:Damit die Sicherheitslage entspannt bleibt, bietet macOS auch auf allen Ebenen wirkungsvolle Schutzmassnahmen, von denen der Anwender jedoch kaum etwas mitbekommt – und sich schon gar nicht belästigt fühlen muss - Auf Deutsch, Mac User kennen so etwas wie ein Viren Programm nicht.
Auch Windows 10 bietet den Hauseigenen Windows Defender. Antivirenprogramm braucht man nicht.
GyatsoJigme schrieb am 15.11.2016:Auf einem Windows-Rechner kann es, wie wir alle wissen, schon einmal vorkommen, dass sich ein installiertes Tool oder Programm nicht mehr vollständig von der Festplatte entfernen lässt und das gesamte System permanent stört. In solchen Fällen hilft meist nur noch die Platte zu formatieren und das Festplatten-Image neu einzuspielen, sofern man eines hat.
Siehst du? Du hast keine Ahnung wie man mit einem Betriebssystem Umgehen muss. Zum richtigen Deinstallieren gibt es Haufenweise Hilfsprogramme und wenn gar nichts mehr geht kommt die Konsole zum Einsatz. Die gibt es nicht nur bei Linux auch bei Windows und MacOS.

In meinem Mac Mini hatte ich mal ein Programm aus dem App Store installiert um die Funktionen und Auslastungen des Rams zu sehen. Ich habe das Programm später wieder gelöscht aber es lies sich nicht aus der Liste der Programme entfernen. Nur mit Hilfe der Konsole schaffte ich es dies tief im System zu löschen.
GyatsoJigme schrieb am 15.11.2016:Kauft man sich einen Mac, dann kann man die nächsten 3-6 Jahre die Füße hochlegen.
Man kann sich auch einen Laptop/PC ohne OS kaufen und sich selber eins Draufspielen und hat auch 10 Jahre Ruhe.

Und jedes Betriebssystem sammelt mit der Zeit unnütze Daten an und muss mal gereinigt werden sonst läuft es zäh und träge.
GyatsoJigme schrieb am 15.11.2016:Es soll Leute geben, die wurden unter Windows Vista schon dazu aufgefordert, für einen simplen USB-Stick den passenden Treiber zu installieren.
Nein eigentlich lief das schon immer Plug&Play bei mir auch schon in Vista. Bei OSX musste ich nur einmal in Foren nach passenden Treibern für mein Xbox Gamepad suchen damit ich es mit Steam benutzen konnte. Auch Datenträger mit Ntfs haben so ihre Schwierigkeiten mit Apple.
GyatsoJigme schrieb am 15.11.2016:Der problemlose Zugriff gilt auch für die meisten Drucker, die sich mithilfe der Unix-Anwendung CUPS am Mac ohne zusätzliche Treiberinstallation anschließen lassen. Lediglich die passende Anwendung muss noch aufgespielt werden. Und dass sich externe Festplatten, Speicherkarten-Lesegeräte, Mäuse, Tastaturen und andere Peripherie ebenso stressfrei am Mac ansschließen lassen, ist schon fast selbstredend.
Jaaaa...wir haben fast 2017 und nicht 2005. Das alles ist überall Selbstverständlich. Ich hatte nur mal einen Nachbarn der noch einen Drucker von 1998 hatte und Lubuntu hat ihn nicht sofort erkannt. Das war etwas knifflig aber am Ende lief es dann doch.


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GyatsoJigme
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Alternative Betriebssysteme

08.12.2016 um 16:07
Du klingst irgendwie so als ob du gar nichts über andere Betriebssystem weißt.
Du klingst so als würdest du das nur behaupten, weil dir meine Aussagen nicht gefallen.
salzigerzucker schrieb:Auch Windows 10 bietet den Hauseigenen Windows Defender. Antivirenprogramm braucht man nicht.
Du willst mir doch nicht ernsthaft weiß machen, dass ein Windows 10 ebenso geringfügig anfällig ist wie ein MacOS, oder?

Mag sein, dass Windows einen intrigierten Schutz hat, jedoch garantiert der bei einem so derart weit verbreiteten System wie diesem noch lange keine Sicherheit.

Besonders nicht, wenn der User nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte ist.
salzigerzucker schrieb:Siehst du? Du hast keine Ahnung wie man mit einem Betriebssystem Umgehen muss
Siehst du ? Du stellst weiter unzutreffende Behauptungen auf, über eine Person die du nicht kennst und tust so, als wären sie Wahr.
salzigerzucker schrieb: Zum richtigen Deinstallieren gibt es Haufenweise Hilfsprogramme und wenn gar nichts mehr geht kommt die Konsole zum Einsatz. Die gibt es nicht nur bei Linux auch bei Windows und MacOS.
Ich spreche die ganze Zeit von MacOS, wieso schreibst du "nicht nur bei Linux" ?

Hast du meinen Beitrag missverstanden, oder hast du eventuell Probleme dich richtig zu artikulieren ?

Dein Beitrag vermittelt nämlich an dieser Stelle den Eindruck, als würdest du gedacht haben, ich verteidige in einer gewissen Art und Weise irgendein Linux System.
salzigerzucker schrieb:Und jedes Betriebssystem sammelt mit der Zeit unnütze Daten an und muss mal gereinigt werden sonst läuft es zäh und träge.
Aber nicht im selben Ausmaß, alleine die Tatsache das MacOS keine klassische Registry hat ist ein immenser Unterschied zu Windows.
salzigerzucker schrieb:Nein eigentlich lief das schon immer Plug&Play bei mir auch schon in Vista.
Das kann gut sein, nur gibt es besonders bei Produkten die nicht der allgemeinen Massenverwendung entsprechen immer wieder Treiberprobleme. Das gilt für alle Systeme, und ich wollte nur hervorheben, dass die Verwendung von externen Geräten keinerlei Aufwand benötigen, den es bei Windows durchaus geben kann, wenn man mal wieder im Internet irgendwelche bestimmten Treiber herunterladen muss, weil sonst irgendeine Komponente, irgendeines Computerspiels nicht funktionieren will (z.B)

Das ist jedoch natürlich sowohl für MacOS, als auch Linux ein sehr unzutreffendes Beispiel, da beide Systeme nicht für das moderne Gaming ausgelegt sind. Da wundert es mich auch nicht, das MacOS keine Treiber für einen Xbox Controller bereitstellt.

Das ist in meinen Augen etwa so, als würde man sich darüber beschweren, dass man auf MacOS keine .exe Dateien ausführen kann.
salzigerzucker schrieb:Auch Datenträger mit Ntfs haben so ihre Schwierigkeiten mit Apple.
Jene Schwierigkeiten sind mir Unbekannt.
salzigerzucker schrieb:Jaaaa...wir haben fast 2017 und nicht 2005. Das alles ist überall Selbstverständlich.
Anscheinend nicht, zumindest wirkt es in meinem Alltag nicht so. Aber jeder macht andere Erfahrungen. @salzigerzucker


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Alternative Betriebssysteme

08.12.2016 um 16:18
Jaaaa... ich verstehe schon das man an seinem Betriebssystem hängt und eine gewisse Faszination darin sieht aber man muss sich da auch nicht so Hineinsteigern. :D
Alles hat nunmal gute und schlechte Seiten.

http://www.alles-aber-anders.de/ntfs-festplatten-unter-mac-nutzen/


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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08.12.2016 um 18:29
@GyatsoJigme
GyatsoJigme schrieb:Mag sein, dass Windows einen intrigierten Schutz hat, jedoch garantiert der bei einem so derart weit verbreiteten System wie diesem noch lange keine Sicherheit.
Das nicht, aber deswegen gab es/gibt es ja auch gratis Antivirenscanner/Maleware-Tools.
So hatte ich z.B. auf meine XP-Rechner immer noch 'avast' und 'Search&Destroy' und später auf meine Win7-Rechner 'avast' und 'Malewarebyte'. Und ich hatte niemals Probleme mit Schadware (die bluescreens, die Ab und An mal auftauchten ginen auf mein Konto, wenn ich mal wieder unachtsam mit Dateien im Win-Ordner umgegangen bin).
Seit ich vor rund sechs Jahren (mit vielen Ausprobieren div. Linux-Distributionen) dann schließlich zu Linux-mint kam, hat sich das mit den Schadware-Scannern ja eh erledigt.
salzigerzucker schrieb:

Und jedes Betriebssystem sammelt mit der Zeit unnütze Daten an und muss mal gereinigt werden sonst läuft es zäh und träge.
    GyatsoJigme schrieb: Aber nicht im selben Ausmaß, alleine die Tatsache das MacOS keine klassische Registry hat ist ein immenser Unterschied zu Windows.
Die Registry ist ja auch nicht der Ort, wo Datenmüll angesammelt wird. Es sind die Temp-Ordner und die Caches und das gilt für Windoof genauso wie für Dein MacOS und ebenso alle anderen BS.
Also ich habe ja noch 'ne Win7-Partition auf meinem Rechner und habe von Linux natürlich Zugriff darauf. Und habe gerade mal nachgesehen, wie "groß" denn die Registry ist:



Bildschirmfoto107

Also WENN da mal von der Deinstallation Einträge verwaisen, dann sind das lediglich einige Byte.

Ich denke mal, Du hast auf Deinem Mac noch nie den Datenmüll im Cache Deines Browsers entsorgt, eben weil Du ja gar nicht wußtest, das auch ein Mac großen Datenmüll anhäuft.
Laß mich raten, da haben sich mind. schon 1GB angesammelt.
Also unter Linux findet man ihn im persönlichen Ordner, dann muß man die unsichtbaren sichtbar machen und sich schließlich am Pfad:
/.cache/mozilla/firefox/mwad0hks.default/cache2/entries/
entlanghangeln. Ich denke, unter Mac existiert ein ähnlicher Pfad.
Wenn Du da nicht regelmäßig aufräumst, müllst Du Dein Mac genauso voll, wie ein Win-Rechner.
GyatsoJigme schrieb:Das kann gut sein, nur gibt es besonders bei Produkten die nicht der allgemeinen Massenverwendung entsprechen immer wieder Treiberprobleme. Das gilt für alle Systeme, und ich wollte nur hervorheben, dass die Verwendung von externen Geräten keinerlei Aufwand benötigen, den es bei Windows durchaus geben kann,
Tja, man merkt schon, das Du mit dem Win-System nicht vertraut bist.
Also, bei einem neuen Gerät, schaut das BS erstmal im
/system32/inf Ordner nach, ob der erforderliche Treiber vorhanden ist. Ist das nicht der Fall (und da hat Windoof ab Vista aufwärts mal wieder von Linux abgeschaut), dann baut es eine Internetverbindung auf und holt sich den entsprechenden Treiber direkt von microsoft (ggf. auch von Drittanbietern Grafiktreiber z.B.).
GyatsoJigme schrieb:Das ist jedoch natürlich sowohl für MacOS, als auch Linux ein sehr unzutreffendes Beispiel, da beide Systeme nicht für das moderne Gaming ausgelegt sind.
Auch da bist Du nicht auf dem neuesten Stand, denn Linux (der Ubuntu-Stamm zumindest), ist momentan mächtig dabei, Spiele für Linux zu programmieren und/oder auf Linux zu konvertieren.
GyatsoJigme schrieb:Da wundert es mich auch nicht, das MacOS keine Treiber für einen Xbox Controller bereitstellt.
Das liegt aber eher daran, weil die XBox ein Windows-Kernel hat. Und Du weißt ja, daß sich Windows nicht gern in die Karten schauen läßt und dann auch keine Treiber herausrückt.
GyatsoJigme schrieb:Das ist in meinen Augen etwa so, als würde man sich darüber beschweren, dass man auf MacOS keine .exe Dateien ausführen kann.
Mit dem entsprechenden Emulator (z.B. wine oder Play-on-Linux) ist das kein Problem. Probleme entstehen eigentlich nur, wenn das Windows-PRG zu tief im Windows eingebunden ist (und das ist halt häufig bei großen Spielen der Fall. Bei Anwendungen hatte ich noch nie Probleme).
salzigerzucker schrieb:
Jaaaa...wir haben fast 2017 und nicht 2005. Das alles ist überall Selbstverständlich.
    GyatsoJigme schrieb: Anscheinend nicht, zumindest wirkt es in meinem Alltag nicht so.
Wenn Du nur von Mac-Rechnern umgeben bist, wirkt eigentlich gar kein anderes Betriebssystem im Alltag auf Dich.


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11.12.2016 um 10:47
@salzigerzucker:

Ich teste neben Linux-Distris auch Abwandlungen von FreeBSD.

ABER: PC-BSD mag umfangreich sein, es liegt dennoch schwer im System, ist fehleranfällig und gibt in einigen Fällen ein unscharfes Bild aus.
Wenn man es aber mit Xfce betreibt, geht es noch!
Das App-Café geht halbwegs. Aber PC-BSD lässt einen am Ende der Laufzeit mit Upgrades im Stich.

GhostBSD will FreeBSD auch anwenderfreundlich auf den PC bringen, aber das muss man noch abwarten. Sie haben jetzt immerhin den Okto-Paketmanager. Manchmal stürzt das System ab.

Früher gab es noch DesktopBSD, aber das schläft schon seit längerem.

Deshalb setze ich auf meine Top 5 noch Linuxe:

1. Linux Mint (oder Ubuntu)
2. Antergos
3. Mageia
4. openSUSE
5. Fedora

Gruß!


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Alternative Betriebssysteme

11.12.2016 um 10:54
@Momjul

Ja bei FreeBSD hatte ich das Problem das es eine einfache Speicherkarte nicht erkannt hat und ich habe auch nichts gefunden um das Speicherkartenmodul aktivieren zu können :(

Darum bin ich auch gerade bei Mageia und dort läuft wieder alles wie am Schnürchen!


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11.12.2016 um 10:54
Inzwischen gibt es auch gute Tutorials für BSD auf Deutsch.
Da ist man nicht mehr auf die "tonlosen" von RibaLinux angewiesen. ;)
[Name von RibaLinux war früher anders.]

https://www.youtube.com/user/FreeBSDTutorials


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Alternative Betriebssysteme

18.12.2016 um 21:47
Antergos scheint auch bei längerem Test gut zu sein. Es hat sogar einige Spiele, die Linux Mint nicht (ohne PPA) hat.

Gewisse Schwierigkeiten scheint bei mir Antergos mit Xfce beim Wiederaufwachen zu haben. Auch einige wenige Programme scheinen zu hakeln.


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18.12.2016 um 22:50
Weiß eigentlich jemand, wie genau ich Xfce bei Linux <Mint> nachinstallieren muss?

Ich kann Xfce installieren, aber ich kenne nicht die Liste aller Zusatzprogramme für Mint Xfce.


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20.12.2016 um 17:49
@Micha007
Micha007 schrieb am 08.12.2016:Also WENN da mal von der Deinstallation Einträge verwaisen, dann sind das lediglich einige Byte.
Najaaa, kannst du so allgemein einfach nicht sagen. Das kommt immer spezifisch auf die von dir zuvor installierte Software an.
Meiner persoenlichen Erfahrung nach (und die hat sicher keine Allgemeingueltigkeit) ist es gerade bei "Unternehmenssoftware" (also da, wo nicht fuer 100 Millionen User, sondern fuer 100 User entwickelt wird) haeufig bunter als in Pipi Langstrumpfs Villa. Teilweise nutzt Software da fuer jedes Minor-Release einen eigenen Registry-Pfad und legt dort megabyte-weise Daten ab, die von der Updateroutine natuerlich nicht migriert werden.
Wenn du da die falsche Software erwischst, wird dir die Registry also schon immernoch zugemuellt, ohne dass Windows selbst viel dagegen tun koennte.
Beim Linux-Konzept schmerzt sowas halt nicht, weil schlimmstenfalls irgendwo ein paar configfiles rumfliegen, die keiner mehr anruehrt, die dadurch aber auch nichts langsamer machen.
Dafuer behebt die Registry andere Probleme, die man wieder mit Linux-Configs hat, wo jeder irgendein eigenes Configformat frickelt, Dateien oft aus Performance-Gruenden nur beim Start einer Applikation geladen werden (was bei der Registry so nicht noetig ist, da es halt 'ne DB ist), dann nie wieder nachgeladen werden (ausser man kuemmert sich als Programmierer selbst drum) usw.

Und auf alles, was keine Textdatei ist, hat man im Unix-Umfeld historisch ja leider so garkeinen Bock. libelektra duerfte sicher um die 12 Jahre alt sein, ist immernoch ist aktiver Entwicklung und ich hab das Ding immernoch nicht "einfach so" in freier Wildbahn im Einsatz gesehen.


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22.12.2016 um 01:13
@salzigerzucker:

Welche Erfahrung hast du denn bislang mit Mageia gemacht?


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29.12.2016 um 22:00
Ich will mich schon lange mit Linux anfreunden aber ich muss ehrlich gestehen, der Wille ist nichtda, ich finde mich nicht so zurecht und bleibe daher immer noch stecken in den alten Strukturen!
Ja, die Erfahrung zu Mageia würde mich auch interessieren, hat mir vor kurzem auch ein Bekannter vorgeschlagen, aber meine erfahrungswerte sind dann null?!


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El_Gato
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29.12.2016 um 23:37
@Hawinna

Ich würde dir Ubuntu ans Herz legen. Sehr einfach zu handhaben für Anfänger.


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