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Ziel: Eine Million E-Autos bis 2020

203 Beiträge, Schlüsselwörter: Zukunft, Umweltschutz, Ökologie, 2020, Elektroauto, E-auto, Elektroautos
Anja-Andrea
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Ziel: Eine Million E-Autos bis 2020

20.09.2011 um 00:21
Für mich ist das ganze momentan ein Hype um sich ein scheinbar grünes Mäntelchen umzuhängen. Mit einem E-Auto spart man überhaupt kein CO2, die Emission wird einfach nur woanders hin verlagert. Die Batterien sind zu schwer, es wird viel zuviel Masse mittransportiert. Wenn man sich die Effektivität von Stromerzeugung aus fossilen Brenstoffen ansieht ist die nicht sehr effektiv, wenn dann noch eine Zwischespeicherung dazukommt, die die Bilanz noch mehr verschlechtert sieht es noch schlechter aus. Jede Energieumwandlung ist mit Verlusten verbunden, da es keinen Wirkungsgrad von 100 % gibt.
Elektroauto:
Brennstoff---Wärmeenergie-----mechanische Energie-----Elektroenergie (Zwischenspeichen : Elektroenergie-----mechanische Energie------ elektrische Energie) ------- chemische Energie-------mechanische Energie. Dazu noch die unvermeidlichen Leitungs-und Transformatorverluste.
Dann hast du in ökologischer Sicht in etwa das selbe als wenn du einen alten Straßenkreuzer mit einem Verbrauch von 30l auf 100km fährst.
Elektroautos machen erst dann einen Sinn, wenn die dazu nötige Energie völlig CO2 neutral erzeugt wird.
Übrigens habe ich schon vor 30 Jahren einen Diesel-elektrischen Schaufellader gefahren. Der hat bei gleicher Leistung ca 1/3 Diesel verbraucht wie ein Baugleiches Fahrzeug mit reinem Verbrennungsmotor. Der Motor lief Drehzahloptimiert mit konstanter Drehzahl und trieb einen Generator an der dann die 4 Fahrstrommotoren versorgte. Vorteil dabei war, das die gesamte mechanische Kraftübertragung und somit Gewicht weg war. Ausserdem lief der Motor im Emissionsgünstigen Drehzahlbereich, das ganze war ja im Bergbau Untertage, da kam es darauf besonders an. Die Abgase wurden über einen Palladiumkontaktkatalysator gereinigt und zusätzlich noch über eine Abgaswaschanlage gereinigt.


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22.09.2011 um 14:30
Jedenfalls sind E-Fahrzeuge schon jetzt, wo sie noch gar nicht gebaut werden, für die zukünftigen Hersteller ein fettes Geschäft. Obwohl die deutschen Automobilhersteller gerade Rekordgewinne einfahren, bekommen sie hunderte von Millionen vom Staat Entwicklungshilfe um E-Fahrzeuge zu entwickeln. Übrigends auch für die "Entwicklung" von E-Fahrrädern. Die gibts zwar schon zu kaufen, aber eben nicht von BMW und Mercedes, aber dafür brauchen die Millionenunterstützung vom Staat um sie zu entwickeln während andere sie einfach bauen ohne Millionenunterstützung.


Lustigerweise bekommt der einzige deutsche Hersteller von realen E-Fahrzeugen (und nicht nur von solchen die es mal geben soll) keinen Pfennig.- Aber das ist er ja gewohnt. Hat ja auch nichts vom dicken Kuchen der Abwrackprämie abbekommen, das haben auch nur die großen reichen Konzerne gekriegt.


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23.09.2011 um 04:56
Anja-Andrea schrieb am 20.09.2011:Brennstoff---Wärmeenergie-----mechanische Energie-----Elektroenergie (Zwischenspeichen : Elektroenergie-----mechanische Energie------ elektrische Energie) ------- chemische Energie-------
Du musst aber auch sehen, dass ein Kraftwerk bessere Wirkungsgrade besitzt als ein Benzin / Dieselmotor. Da wir aber in Richtung Reichweitenverlängerung alias Opel Photon tendieren, möchte ich gerne mal den Wirkungsgrad dieses Motors wissen.
UffTaTa schrieb:Jedenfalls sind E-Fahrzeuge schon jetzt, wo sie noch gar nicht gebaut werden, für die zukünftigen Hersteller ein fettes Geschäft. Obwohl die deutschen Automobilhersteller gerade Rekordgewinne einfahren, bekommen sie hunderte von Millionen vom Staat Entwicklungshilfe um E-Fahrzeuge zu entwickeln.
Das sind typische Mitnahmeeffekte. Du musst diese Dokumentationen immer mit einem skeptischen Auge sehen. Da ist viel Meinungsmache hinter, um Emotionen zu wecken. Diese großen Konzerne haben auch die bessere Rechtsabteilung und andere Abteilungen, die ganz genau wissen wo sie welche öffentlichen Mittel abschöpfen können.
Da fehlt den kleinen und mittleren Unternehmen meist das Geld dazu. Das wird dann auch verschwiegen. Und wie es oft gesagt wird, mit der Gieskanne ... das stimmt nur bedingt. Oft gibt es einen Topf zu verteilen und wenn der leer ist, dann ist auch für die kleinen nichts mehr zu holen.

Viel schlimmer finde ich, dass mit öffentlichen Mitteln entwickelte Technik nicht an die kleinen spezialisierten Unternehmen verkauft wird, sondern den großen Konzernen vorbehalten bleibt. Und wir alle wissen, wie flexibel große Unternehmen sind, der Eisenbahnschiene sei dank.


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23.09.2011 um 08:33
Sio_x schrieb:Das sind typische Mitnahmeeffekte.
Ich würde es eher die "Erpressbarkeit des Staates" nennen oder ein Zeichen dafür, welche Macht Lobbyisten und speziell die Autolobby hat. Die deutsche Automobilindustrie hat in den letzten Jahrzehnten sehr schön gezeigt wie innovationslos und wenig risikobereit sie ist. Aber das gehört nun mal zum guten Unternehmertun dazu. Solch ein schlechtes Verhalten auch noch zu belohnen und gleichzeitig die kleinen innovation risikobereiten Unternehmen abzustrafen st nichts was man als Lappalie abtun sollte, sondern zeigt einen massiven Fehler im System auf der abgestellt und nicht bagatellisiert gehört.

Fals E-Technik solch eine neue Technil sein sollte wie es von den AUtokonzernen immer gemacht wird (was auch nicht stimmt), dann braucht es vielleicht einfach mal neue Firmen und Konzerne dafür. Vielleicht sollte man dann nicht die alten unbeweglichen Dinosaurier unterstützen, sondern die, die in der Lage sind diese angeblich neue Technik auch unzusetzen.


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08.10.2012 um 17:54
Der Zinn-Schwefel-Lithium-Akkumulator von Bruno Scrosati und Jusef Hassoun hört sich ganz interessant an, mit etwa 1100 Wh/kg den üblichen Akkus und auch Primärzellen überlegen.

Der Tesla Model S wird ja mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben (etwa 120-210 Wh/kg) und kommt damit auf Reichweiten von ca. 260-480 km. In den rund 10 Jahren könnte man doch durchaus den
Zinn-Schwefel-Lithium-Akkumulator zur Serienreife bringen, damit wäre das Reichweitenproblem vom Tisch.

Wh/kg Energiedichte

Als Startpunkt:
Wikipedia: Zinn-Schwefel-Lithium-Akkumulator

Und etwas Weiterführend:
http://www.chemie.de/news/114837/staerker-langlebiger-und-sicherer-zinn-schwefel-lithiumionen-akku-als-alternative-zu-ko...

http://www.zukunft-mobilitaet.net/215/gegenwart/zinn-schwefel-lithiumionen-akku-als-alternative-zu-lithium-akkus/


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08.10.2012 um 17:59
also ich werd mir nie ein e-auto zulegen :{


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Badbrain
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08.10.2012 um 21:51
@Anja-Andrea
Das Prinzip wird seit Jahrzehnten bei Lokomotiven verwendet und auch der Opel Ampera hat ein ähnlichen Ansatz,der nicht verkehrt ist.


@UffTaTa
Welcher E-Hersteller aus D soll das sein?


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08.10.2012 um 23:21
Meiner Einschätzung nach verläuft es so:

Benzin-Hybrid-Peak--->Diesel-Hybrid-Peak--->Gas-Hybrid-Peak--->Wasserstoff-Hybrid-Peak--->
Und dann erst setzen sich die "Nur" Elektro-Autos durch.
So wie ich das bisher mitbekommen habe ist jede Peak nach dem 6 Jahr erreicht.
Heißt also das wir noch 18-20 Jahre auf das Elektro-Revolution warten müssen/sollten.

Ganz nach dem Motto "Wir quetschen aus jeder einzelnen Zitrone das letzte bisschen Geld"

@suffel
@UffTaTa
@Mindslaver
@Anja-Andrea


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09.10.2012 um 00:01
Ein Bekannter von mir arbeitet bein BMW in der Forschung, laut seinen Aussagen gibt es einen neuen Prototyp BMW ME3.
Ein E-Mobil, 300kg leichter als die Benzin/Diesel Variante, mit 123kw und einer Reichweite von 800km.
Der neu entwickelte E-Motor und ein neues Getriebe sollen diese Leistungssteigerung möglich machen.

Details konnte ich meinem Bekannten leider nicht entlocken, kenne ihn aber schon viele Jahre und weiß das er mich nicht veralbert.


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25h.nox
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09.10.2012 um 00:07
@wieKaffee technisch gar kein problem, aber kaufen wird den keiner so wie den a2 oder den lupo, einfach zu teuer


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09.10.2012 um 00:28
@25h.nox
Das waren aber keine E-Autos und so wie ich gelesen habe, war der E-Mini schon top.
Ja, der Preis, wie teuer weiß ich leider nicht.


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09.10.2012 um 01:29
@Ban

ich bleib beim benzin ^^
niemand will ein e-porsche oder eine e-viper, das wäre einfach nur scheiße :D


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09.10.2012 um 09:37
@suffel

Auf die Aussage komme ich zurück wenn der Benzinpreis 5€ pro Liter beträgt ;)


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09.10.2012 um 12:15
@kickeric

wenn jez alles brav auf lpg oder e-autos umstellen, dann steigen da die preise und benzin wird unintressant :D


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Huso-König
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09.10.2012 um 13:07
Renault Twizy:
Wikipedia: Renault_Twizy

- "Offener" Zweisitzer
- Reichweite: 100 km
- Kosten: (je nach Variante ca. 8500.-)
- Akku wird geleast (Vorteil:bei Defekt/Kapazitätsverlust bekommt man einen Neuen; Nachteil: monatliche zusätzliche Kosten)
- Keine Heizung
- angebotene Scheiben schützen eher gegen Spritzwasser von der Seite und Luftzug
- Geladen wird über normalen 230 V Haushalts-Schukostecker


Für 90 % aller Pendler würde das Fahrzeug genügen.
Als Zweitwagen optimal
100 km Kosten dann knapp 2.- €

Im übelsten Winter (Schneefall/Neuschnee) nimmt dann halt den "Erstwagen"

Meiner kommt im Frühjahr


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09.10.2012 um 16:07
Huso-König schrieb:Für 90 % aller Pendler würde das Fahrzeug genügen.
Ich bin den Twizzy mal eine Woche gefahren und die Realität sieht folgendermaßen aus:

- tatsächliche Reichweite max. 80 km, wenn man gemütlich fährt, es einigermaßen warm ist und wenn keine Berge im Weg sind. Sonst eher 60. Im Winter noch weniger.
- Ladedauer 3 Stunden +.
- Außer Gurt und einem Airbag quasi keine Sicherheitsausstattung.
- Erbärmliche Federung und Sitz
- Nicht abschließbar, man kann nichts, das nicht ins Handschuhfach passt, im Wagen lassen
- Überraschend lautes und unangenehmes Fahrgeräusch bei Geschwindigkeiten > 50
- Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, wenn es bergauf geht, weniger. Das ist nicht lustig, wenn LKW mit 90 auf der Landstraße hinter dir hängen
- Keine Heizung, wenn es kühl ist, muss man eine Dicke Jacke anziehen, die wiederum die Wirksamkeit des Gurtes bei einem Unfall schwächt.
- Kosten: 8500,- + Akku für 3 Jahre 2500,- sind immerhin 11.000,- Kosten nur fürs Fahrzeug.

Und dann hat man ein Fahrzeug, dass von Komfort und Sicherheit her viel eher ein Quad mit Dach ist, als ein Auto.

Wenn man ein paar Kilometer pendelt, z.B. innerhalb einer Stadt, ist es eine Überlegung wert. Aber das sind sicher nicht 90% der Pendler, sonder eher diejenigen, die auch Bus oder Bahn benutzen könnten.

Um es nicht ganz so schlecht zu machen, es ist lustig, damit zu fahren. Man findet schnell einen Parkplatz und im Stadtverkehr ist die Leistung ausreichend. Aber es ist kein Auto.


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25h.nox
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09.10.2012 um 16:18
@kleinundgrün bmw c1 ist da deutlich überlegen und viel mehr verbrauchen dürfte der auch nicht.


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09.10.2012 um 16:39
25h.nox schrieb:viel mehr verbrauchen dürfte der auch nicht.
vermutlich nicht
25h.nox schrieb:bmw c1 ist da deutlich überlegen
Ich denke, beide Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile. Abr es ist schon so, dass der Twizzy eher in Richtung C1 geht als in Richtung PKW.


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Huso-König
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09.10.2012 um 17:06
Yeah, klar kein Auto, sondern eher Quad mit Dach.

Wobei - wie gesagt - mittlerweile Türen MIT Fenster angeboten werden :-)

Ist immer noch nicht dicht, aber immerhin.

Ich pendle täglich ne kurze Strecke Landstraße und Stadt. 7 km Morgens, 7 km Abends.
Dazu noch bisschen Einkaufsfahrten.

Den Verbrenner kann ich dann Zuhause bei meiner Frau stehen lassen. In den paar Wochen mit Schneefall bleibt der Twizy dann halt Zuhause, man muss sich absprechen, und es muss mit einem Fahzeug klappen.

Ich denke, ich werde (als Elektro-Pionier) meinen Arbeitgeber davon überzeugen können, mir nen privilegierten Parkplatz und ne Steckdose zur Verfügung zu stellen. Hurra :-) Keine Stromkosten mehr.

Was ich damit sagen will. 2 berufstätige Personen auf dem land benötigen nicht unbedingt zwei Verbrenner, sondern es genügt ein Verbrenner und ein Twizy.


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Badbrain
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09.10.2012 um 20:39
http://www.greenmotorsblog.de/elektroautos/weltpremiere-i-–-brabus-baut-elektroauto-auf-basis-der-e-klasse/

Dieser artikel zeigt,wie es mal aussehen wird. Kleine Firmen laufen den Großen den Rang ab und komischerweise verwenden Brabus Teile,die man seit Jahren kaufen kann,ohne groß Forschung betrieben zu haben.Auf deren HP gibt es das Geschoß als Kombi.


http://www.derwesten.de/auto/brabus-baut-das-schnellste-elektroauto-der-welt-id6118041.html


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